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Zweites Kind - und die Zweifel

1. August 2014 um 13:22

Hallo,

mein Sohn wird bald drei Jahre alt und wir als Familie haben uns mittlerweile super eingespielt. Ich genieße jeden Tag mit ihm, es läuft ganz gut mit Mann, Haushalt und Arbeit und der Kleine kommt trotzdem nicht zu kurz und ist ziemlich entspannt drauf.

Die Zeit mit Kind bisher empfand ich jedoch sehr oft als große Überforderung und die Umstellung von 0 auf 1 Kind war schockierend für mich. Die krasse Fremdbestimmung, die da über Nacht einhergeht mit dem Mutterglück...mann mann mann

Mittlerweile beginnt in mir in kleiner Kinderwunsch nach Nummer zwei aufzukeimen. Wo kommt das denn auf einmal her frage ich mich. Es ist doch alles gerade perfekt! Der Stress, Schlafmangel, Stillprobleme ...alles plötzlich relativ Ich habe selbst einen 6,5 Jahre jüngeren Bruder und konnte weder damals noch heute sonderlich viel mit ihm anfangen. Deshalb habe ich mir geschworen: wenn mehr als ein Kind, dann niemals mit so großem Altersunterschied! Auch ist mein Mann ein paar Jahre älter als ich und sagt, entweder bald oder gar nicht mehr. Beruflich würde es sich anbieten, da mein Job langweilig und sicher ist.

Trotzdem habe ich Angst, das was ich momentan genießen kann, "aufs Spiel zu setzen", denn es wird ja nicht weniger Arbeit. Eine große Angst ist, dass die Kinder nichts mit sich anfangen könnten, sich ständig streiten und die Eifersucht zu groß ist...ich weiß andererseits auch, dass man vieles steuern und auffangen kann als Eltern und das traue ich mir zu. Auf meinen Mann kann ich zählen.

Dennoch ist die Hemmung da. Aber auch ein kleiner Wunsch, der wächst.

Kennt ihr das?

Freue mich über einen Erfahrungsaustausch dazu!

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2. August 2014 um 23:57

Dein Text könnte meiner Feder entsprungen sein
Uns gehts ganz ähnlich. Unsere Tochter ist gerade 3 geworden. Sie ist schon sehr selbstständig und kann sich mittlerweile auch gut alleine beschäftigen. Wir genießen das sehr und sind uns nicht sicher, ob wir die zurückgewonnenen Freiheiten schon wieder (oder überhaupt?) aufgeben möchten.

Auf der anderen Seite ist da dieses Gefühl, dieser aufkeimende Wunsch nach einem 2. Kind. Wir haben beide Geschwister und wollen unserer Tochter das nicht vorenthalten. Sehe ich Schwangere bin ich mir sicher, dass ich das alles nochmal erleben möchte.

Dann sind da aber wieder diese Zweifel. Wieder komplett bei Null anfangen. Alles auf Anfang. Durchwachte Nächte, Schlafmangel, Dauerstillen, Windeln, Dauergeschrei; einfach für die nächsten Jahre wieder komplett fremdbestimmt zu sein, die komplette Aufopferung. Wollen wir das wirklich nochmal?!

Herz vs. Verstand. Wer sich wohl bei uns durchsetzt? Wir möchten die Entscheidung auf jedenfall nicht mehr lange aufschieben zwecks Altersabstand u der restlichen Nerven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

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