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Zweisprachige Erziehung

22. Juni 2018 um 16:03

Hallo,

ich bin Deutsche und mein Mann Italiener. Wir leben in Mailand, also wachsen unsere Kinder vorwiegend mit Italienisch auf. Ich spreche aber von Geburt an mit ihnen auf Deutsch. Mein Großer ist 1,5 Jahre alt und versteht beide Sprachen.

Auf meinem Blog habe ich einen Beitrag dazu geschrieben: https://bambinibelli.de/zweisprachig-aufwachsen/.

Habt ihr auch Erfahrungen mit zweisprachiger Erziehung?

Liebe Grüße,
Johanna.

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22. Juni 2018 um 21:29

Hallo Johanna,

meine Schwägerin ist mit einem Marokkaner verheiratet. Er spricht fast ausschließlich marokkanisch mit den beiden Kindern (1 und 3). Die größere versteht und spricht beide Sprachen auf normalen Niveau für das Alter. Das klappt ganz gut. Unsere Nachbarn machen das auch so und das klappt gut. Die leben auch in Deutschland und Sie ist Italienerin.

Ich denke, wenn man Muttersprachler ist, sollte man die Chance auf jeden Fall nutzen. Einfacher geht es nicht. Man sollte sich natürlich über ein paar Sachen informieren.

Viele Grüße
Micha

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25. Juni 2018 um 9:29

Da bin ich komplett einverstanden mit dir. Eltern verschiedener Sprachen zu haben, ist ein Glück. So eine Chance sollte genutzt und beide Sprachen dem Kind beigebracht werden.

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25. Juni 2018 um 11:59

ja mein mann und ich wollen es auch zweisprachig versuchen (englisch und deutsch)
aber ich hab etwas sorge das es eventuell nicht so gut klappt weil er lange arbeitet.

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25. Juni 2018 um 13:39

Was viele vernachlässigen ist das schriftliche.
Sprich, bis zur Schule wird noch relativ gut gelernt und funktioniert oft auch gut. Aber dann lernen die Kinder die zweite Muttersprache oft schriftlich nicht kennen - das lässt sich dann später wohl nur schwer aufholen - und dieser Aspekt wird oft total vernachlässigt.

Das wäre imo auch spannender als der Spracherwerb als Kleinkind

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28. Juni 2018 um 8:21

Wir hatten uns damals bewusst gegen die zweite Sprache entschieden.

Wir sind beide russisch, die Tochter wurde in RU gerade noch einige Monate alt, dann kamen wir nach D.
Uns war wichtig, dass sie nicht als Ausländer behandelt wird. Wenn sie schon hier lebt, soll sie die hiesige Sprache bestens können, akzentfrei und ohne Problemen mit "der-die-das".

Das hat in unserem Fall sehr gut geklappt; man glaubt ihr nicht, dass sie "Migrationshintergrund" hat
Und seit 1-2 Jahren entwickelte sie das Interesse, russisch zu erlernen. Gut, das wird sie nie so gut können, um Geschäftsbriefe zu verfassen, aber für einen Smalltalk reicht vollkommen aus. Und meine Eltern (die ja in Russland leben und kein Deutsch können) freuen sich auch inzwischen, mit ihr über WhatsApp zu schreiben...

Einen anderen Weg, der aber (zumindest für uns) sehr gut ablief.

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