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Zwei Fragen- Impfen und Trotzphase

21. Februar 2004 um 19:31 Letzte Antwort: 20. März 2004 um 17:01

Also erstmal zum Impfen-
ich lasse meinen Sohn gegen alles impfen, demnächst steht die zweite MMR an. Eine Mutter in der einen Spielgruppe läßt ihr Mädchen nicht impfen, weil sie diese Impfung für unnötig hält.
Was passiert aber, wenn dieses Mädchen Mumps, Masern oder Röteln bekommt. Steckt sie dann z.B. meinen Sohn an, bzw. bekommt er diese Krankheiten dann trotz Impfung und ist er damit von Kindern mit impfmüden Müttern mehr gefährdet?

Zur Trotzphase-
wenn mein Sohn sich hinwirft etc., hebe ich ihn auf. Es bricht mir das Herz ihn so zu sehen. Und wenn ich die Nerven habe, dann versuche ich, solche Phasen so kurz wie möglich zu gestalten (durch Ablenken etc.).
Diese obige Mutter macht das anders, bei der letzten Spielgruppe warf sich ihr kleines Mädchen auf den Boden, weil sie was nicht bekommen hat. Diese Mutter hat das Mädchen sehr lange mißachtet und das Mädchen hat schließlich für mein Empfinden sehr lange geweint, aus tiefstem Herzen.
Ich denke, das ist nicht gut und wenn sich die Kinder dann aus lauter aus-demHäuschen sein auch noch den Kopf auf dem Boden anschlagen, ist das doch gräßlich. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie durch das Weinenlassen lernen sollen.
Wie seht ihr das.

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21. Februar 2004 um 22:56

Guten Abend Tress
bin froh, daß du es auch so siehst und nicht einen versteckten pädagogischen Nutzen hinter so einem Vorgehen vermutest. Nicht, daß ich immer alles richtig mache, z.B. bin ich erst letztens in der Fußgängerzone auch noch zur Furie geworden, weil mein Sohn partout nicht in den Kinderwagen hineinwollte, habe vor allen Leuten gesagt: ich watsche dir gleich eine (die haben bestimmt gedacht, ich bin eine Horrormami wie aus der Bildzeitung...).
Hat mir hinterher sehr leid getan und ich würde ihn auch "in Wirklichkeit" nie watschen und ich verstehe es auch nicht, warum mich das so wütend gemacht hat. Hätte ja einfach den Termin danach sausen lassen können. Nichts ist so wichtig, daß ich darüber ungerecht zu meinem Sohn bin. weggehen und einkaufen gehen unter Zeitdruck ist echt das Gräßlichste, was einem passieren kann. Aber wann immer ich meine Nerven und meinen Verstand beisammen habe, höre ich auf seine Stimme gehe mit einem geräumigen Zeitplan vor und ich kann nicht nachvollziehen, wie diese Mutter ihr Kind verzweifelt auf dem Boden lassen konnte. Da kamen wirklich Töne raus, die haben mir fast die Tränen in die Augen getrieben. Und diese Mutter ging seelenruhig erst mal zum Cassettenrecorder um in Zeitlupe das Band umzudrehen, um dann wieder in Ruhe an ihrem Kuchen weiterzumampfen. Das finde ich auch vorsätzlich brutal. Eben keine offensichtliche Mißhandlung, aber nicht hören, nicht sehen, nicht fühlen, alleine lassen ist auch eine nicht zu unterschätzende Form von Mißhandlung.
Ja, wir müssen uns nicht wundern, wenn da hinterher so viele gefühllose, sich selbst und andere nicht mehr fühlende Menschen rauskommen.
Noch einen schönen Abend.
Kalani

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22. Februar 2004 um 21:03

Meine Meinung
Also thema Impfen... Ich kann immer noch nicht verstehen warum manche Eltern ihre Kinder nicht Impfen lassen. Die Gefahren im zusammenhang mit dieser Krankheit wären mit einfach zu groß. So weit ich weiß ist Dein Sohn nach der Impfung geschützt und sein Körper besitzt die passenden Antikörper gegen die jeweilige Krankheit, d.h. er kann sich nicht anstecken.
Zur Trotzphase bin ich anderer Meinung als Ihr. Wenn meine Tochter jetzt 4,5 einen Ihrer Anfälle hat.(Sind Gott sei dank nie richtig krass)lass ich sie erstmal austoben bis sie fertig ist. Mitlerweile schicke ich sie dazu in ihr Zimmer. Wenn sie dann fertig ist können wir in Ruhe über die Sache reden und schmusen. Nicht eher. Klar das ist nicht leicht für mich. Aber eine Grenze muß es schließlich irgendwo geben. Durch das Ablenken werden diese Grenzen doch nur schwammig. Im Gegenteil zu euch find ich es ein sehr einfachen Weg. Das Kind weint, also schnell ablenken. Wut ist eine Gewaltige Sache und der Umgang damit muß erst mal gelernt sein. Für mich ist diese Auszeit auch wichtig. Beide Parteien (also sie und ich) können erst mal von den aufgestauten Gefühlen runterkommen. Denn auch meine Wut-Grenze ist irgendwann mal überschritten. Wenn du sagst du verstehst nicht was das Kind durch das weinenlassen lernen soll, frage ich dich was soll das Kind durch das Ablenken lernen???

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23. Februar 2004 um 9:06
In Antwort auf tausendschoen

Meine Meinung
Also thema Impfen... Ich kann immer noch nicht verstehen warum manche Eltern ihre Kinder nicht Impfen lassen. Die Gefahren im zusammenhang mit dieser Krankheit wären mit einfach zu groß. So weit ich weiß ist Dein Sohn nach der Impfung geschützt und sein Körper besitzt die passenden Antikörper gegen die jeweilige Krankheit, d.h. er kann sich nicht anstecken.
Zur Trotzphase bin ich anderer Meinung als Ihr. Wenn meine Tochter jetzt 4,5 einen Ihrer Anfälle hat.(Sind Gott sei dank nie richtig krass)lass ich sie erstmal austoben bis sie fertig ist. Mitlerweile schicke ich sie dazu in ihr Zimmer. Wenn sie dann fertig ist können wir in Ruhe über die Sache reden und schmusen. Nicht eher. Klar das ist nicht leicht für mich. Aber eine Grenze muß es schließlich irgendwo geben. Durch das Ablenken werden diese Grenzen doch nur schwammig. Im Gegenteil zu euch find ich es ein sehr einfachen Weg. Das Kind weint, also schnell ablenken. Wut ist eine Gewaltige Sache und der Umgang damit muß erst mal gelernt sein. Für mich ist diese Auszeit auch wichtig. Beide Parteien (also sie und ich) können erst mal von den aufgestauten Gefühlen runterkommen. Denn auch meine Wut-Grenze ist irgendwann mal überschritten. Wenn du sagst du verstehst nicht was das Kind durch das weinenlassen lernen soll, frage ich dich was soll das Kind durch das Ablenken lernen???

Gut zu wissen
daß mein Sohn dann geschützt ist. Bzw. ich werde dann auch nochmals die Kinderärztin bei der nächsten U untersuchung fragen. Ich verstehe auch nicht, wieso man Kinder nicht impfen läßt.
Zur Trotzphase- Was soll das Kind durch Ablenken lernen- ich schätze gar nichts, es soll nur einfach nicht in seiner Verzweiflung alleine gelassen werden. Wenn die Kinder trotzen, dann fühlen sie sich in diesem Moment doch auch schlecht. Wenn sie dann noch in die Verbannung geschickt werden, z.B. ins Zimmer, nicht beachtet werden, während sie sich am Boden wälzen, dann machen sie doch die tiefe existentielle Erfahrung, daß sie alleine sind, wenn es ihnen dreckig geht. Das kann's doch auch nicht sein.
Das halte ich mir, wenn meine eigene Wut hochsteigt, auch immer vor Augen.
Dieses Grenzenlernen- weiß nicht, scheint mir immer überbetont. Was bedeutet das?
Ich persönlich kann das Wort nicht ausstehen.- Das Kind soll doch nicht dauernd an Grenzen stoßen, sondern ein Gefühl der eigenen Macht entwickeln, d.h. daß es in dieser Welt etwas bewegen kann, daß es jemand ist. Wie kann es das, wenn man es seine eigene Ohnmacht so deutlich erleben läßt???
Ein zufriedenes Kind wird auch übigens auch einigermaßen ausgeglichen sein. Daß man Supermarktregale nicht ausräumen kann, daß man Spielsachen wieder aufräumt, daß man bei Rot nicht über die Ampel geht,etc. das fällt für mich alles unter die Rubrik "Lebensnotwendigkeiten" und nicht unter Grenzen.
Viele Grüße
kalani

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23. Februar 2004 um 11:27
In Antwort auf omid_12083546

Gut zu wissen
daß mein Sohn dann geschützt ist. Bzw. ich werde dann auch nochmals die Kinderärztin bei der nächsten U untersuchung fragen. Ich verstehe auch nicht, wieso man Kinder nicht impfen läßt.
Zur Trotzphase- Was soll das Kind durch Ablenken lernen- ich schätze gar nichts, es soll nur einfach nicht in seiner Verzweiflung alleine gelassen werden. Wenn die Kinder trotzen, dann fühlen sie sich in diesem Moment doch auch schlecht. Wenn sie dann noch in die Verbannung geschickt werden, z.B. ins Zimmer, nicht beachtet werden, während sie sich am Boden wälzen, dann machen sie doch die tiefe existentielle Erfahrung, daß sie alleine sind, wenn es ihnen dreckig geht. Das kann's doch auch nicht sein.
Das halte ich mir, wenn meine eigene Wut hochsteigt, auch immer vor Augen.
Dieses Grenzenlernen- weiß nicht, scheint mir immer überbetont. Was bedeutet das?
Ich persönlich kann das Wort nicht ausstehen.- Das Kind soll doch nicht dauernd an Grenzen stoßen, sondern ein Gefühl der eigenen Macht entwickeln, d.h. daß es in dieser Welt etwas bewegen kann, daß es jemand ist. Wie kann es das, wenn man es seine eigene Ohnmacht so deutlich erleben läßt???
Ein zufriedenes Kind wird auch übigens auch einigermaßen ausgeglichen sein. Daß man Supermarktregale nicht ausräumen kann, daß man Spielsachen wieder aufräumt, daß man bei Rot nicht über die Ampel geht,etc. das fällt für mich alles unter die Rubrik "Lebensnotwendigkeiten" und nicht unter Grenzen.
Viele Grüße
kalani

Grenzen gehören nun mal zur Erziehung
Ich lasse sie wirklich nicht alleine wenn es ihr schlecht geht. Natürlich können wir über alles reden, wie gesagt: reden nicht schreien, hauen, bölken, schimpfworte gebrauchen (das kommt nämlich so ab Kindergartenalter) etc. In der Schule hab ich mal einen guten Satz gelernt:"Meine Grenze ist da wo Deine Grenze anfängt." Jeder Mensch hat Grenzen, ich finde es wichtig meiner Tochter dies so früh wie möglich zu vermitteln. In ihrer Kindergartengruppe geht ein Mädchen was absulut keine Grenzen kennt. Das bedeutet z.b. eine Freundin unserer Tochter malte, dieses Mädchen wollte den Stift, als sie ihn nicht sofort bekam nahm sie eine Schere und schnitt ihr ein Stück aus dem Pony. Unsere Tochter saß im Kindergarten neben einem Mädchen neben dem sie aber sitzen wollte also riss sie ihr den Stuhl unter dem Hintern weg, etc. Das sind zugegeben sehr krasse Beispiele, aber wirklich passiert. Als Eltern haben wir doch auch eine Erzieherische Aufgabe, auch wenn es nicht immer leicht ist. Nur wir können ihnen beibringen, das es in einem friedlichen zusammenleben Grenzen und Regeln gibt. Und das man alles andere als Mächtig ist, wenn man seinen Willen mit Wut und Schreien durchbringt.

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23. Februar 2004 um 14:12

Oder ein paar Rosinen
wenn der Kleine sich partout nicht wickeln lassen will oder sich lieber in seinem Häuschen versteckt, als rauszugehen. Ich muß manchmal selbst lachen, wenn er dann wie eine Maus, die einem Stückchen Speck hinterherläuft, plötzlich auf zwei drei Rosinchen reagiert, bzw. plötzlich aus dem Nein-blökenden ein sanftes Schäfchen wird.
Ein gutes Buch ist Das zweite Lebensjahr von Doro Kammerer (bestimmt auch auf später anwendbar):
"Inzwischen weiß man, daß es ungünstige Auswrikungen hat, wenn man den Willen des Kindes bricht... Heute raten viele Experten zu Kompromissen, wo Kompromisse möglich sind... Gerade Kinder im zweiten Lebensjahr kann man noch sehr gut ABLENKEN. So kann man beispielsweise dann, wenn man merkt, dass das Anschnallen im Kindersitz z.B. mal wieder ein Kampfthema werden könnte, dem Kind ein Täschchen mit Utensilien geben (z.B. Wäscheklammern) und sagen: schau mal nach, was ich da für die eingepackt habe. Eltern sollten ihren Erfindungsgeist einsetzen und sich beizeiten wappnen.
Außerdem sollte man sich immer wieder klar machen:
Die kleinen Trotzköpfe wollen ja vor allem Geborgenheit und gleichzeitig treibt es sie hnaus in die weite Welt.
Erste Hilfe im akuten Trotzfall: behutsame (und möglichst fast unmerkliche) Unterstützung und Gelassenheit. Vielleicht kann man dem Kind etwas anderes anbiete, um ihm zu zeigen: hier stößt du nicht an Grenzen."
Könnte noch viel mehr zitieren, auf jeden Fall ist das ein schöner pädagogischer Ansatz.

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24. Februar 2004 um 17:19

Wozu
sollte man impfen wenn es dann keinen Impfschutz gäbe? Das ist doch der Sinn des Ganzens: Impfen, damit das Kind die Krankheit, wenn sie herumschwirrt, nicht bekommt.
Bekäme es sie doch dann hat die Impfung versagt. Nicht gewirkt.
Dies passiert manchmal.
Falls du die Impflösung aus der Apotheke selbst holen und zum Arzt mitnehmen mußt, achte darauf dass sie richtig gelagert ist.

Impfmüde....es gibt einige trifftige, manchmal auch ganz individuelle Gründe manche Impfungen nicht durchführen zu lassen. Das hat dann mit Müdigkeit weniger zu tun .

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24. Februar 2004 um 22:38

Nun
eigentlich ist doch gewollt die Krankheit gar nicht zum Ausbruch zu bringen, oder? Z.B. Masern damit Schwangere es nicht kriegen werden die Mädchen geimpft. Der Impfsstoff soll die Immunabwehr des Körpers vorbereiten, dass evtl. Masernerreger sofort erkannt und aus dem Körper "geworfen" werden. Somit keine Erkrankung stattfinden kann.

Aber: es kann trotz Impfung in stärkerer Form, abgeschwächter Form oder auch mit Komplikationen ablaufen. Warum auch immer. Deshalb werden wohl die Impfungen inzwischen öfter wiederholt, um dies zu vermeiden. Eine durchgemacht Erkrankung soll lebenslang immun machen. Vielleicht erreichen sie dies mit Impfungen auch bald?

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25. Februar 2004 um 10:49

Die Impfung
ist eh für beides, oder?
Ich dachte als Vergleich an die Röteln ja.
Aber, es sollte nur ein Beispiel sein. Oder ist die Impfung bei den beiden unterschiedlich zu sehen?

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2. März 2004 um 15:21

Impfen
Viele Gründe nicht zu impfen kannst du z. B. auf der Seite des Vereins AEGIS nachlesen (einfach mal bei google eingeben). Meine zukünftige Schwiegermutter versucht mich zu überzeugen nicht zu impfen und schüttet mich mit Infomaterial und Büchern zu, die von dem o.g. Verein geschrieben wurden. Ob dies alles der Wahrheit entspricht was dort geschildert und behauptet wird sei mal dahingestellt. Ich persönlich tendiere dazu mein Kind impfen zu lassen. Masern kommen bei geimpften Kinder öfter vor, allerdings ist die Krankheit abgeschwächt.

Gruß
Nixe

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4. März 2004 um 8:14
In Antwort auf carmo_12347681

Impfen
Viele Gründe nicht zu impfen kannst du z. B. auf der Seite des Vereins AEGIS nachlesen (einfach mal bei google eingeben). Meine zukünftige Schwiegermutter versucht mich zu überzeugen nicht zu impfen und schüttet mich mit Infomaterial und Büchern zu, die von dem o.g. Verein geschrieben wurden. Ob dies alles der Wahrheit entspricht was dort geschildert und behauptet wird sei mal dahingestellt. Ich persönlich tendiere dazu mein Kind impfen zu lassen. Masern kommen bei geimpften Kinder öfter vor, allerdings ist die Krankheit abgeschwächt.

Gruß
Nixe

Keine Kompromisse
bin ja auch eher der Öko und habe vor meiner Schwangerschaft von Wassergeburten etc. geträumt und mir gedacht, daß ich alle Krankheiten mit Wässerchen und Kräuterchen behandeln würde. Ich bin von alledem ziemlich abgekommen. Wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht, dann mache ich keine Experimente. Und die gute alte Schulmedizin finde ich eigentlich ziemlich gut bisher. Gerade bei den "harten Krankeiten" braucht man gute Heilmittel, wie z.B. Antibiotika. Vorbeugend und ergänzend sind bestimmt homöopathische Heilmittel etc. sinnvoll.
Ich könnte mir vorstellen, daß ein geimpftes Kind einen stärkeren Krankheitsverlauf zeigt, wenn es von einem Kind angesteckt wird, das nicht geimpft wurde??! Wenn das so wäre, dann fände ich die nichimpfenden Mütter ziemlich verantwortungslos. (die bei mir auch sonst auf Unverständnis stoßen).
Viele Grüße

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4. März 2004 um 16:01
In Antwort auf omid_12083546

Keine Kompromisse
bin ja auch eher der Öko und habe vor meiner Schwangerschaft von Wassergeburten etc. geträumt und mir gedacht, daß ich alle Krankheiten mit Wässerchen und Kräuterchen behandeln würde. Ich bin von alledem ziemlich abgekommen. Wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht, dann mache ich keine Experimente. Und die gute alte Schulmedizin finde ich eigentlich ziemlich gut bisher. Gerade bei den "harten Krankeiten" braucht man gute Heilmittel, wie z.B. Antibiotika. Vorbeugend und ergänzend sind bestimmt homöopathische Heilmittel etc. sinnvoll.
Ich könnte mir vorstellen, daß ein geimpftes Kind einen stärkeren Krankheitsverlauf zeigt, wenn es von einem Kind angesteckt wird, das nicht geimpft wurde??! Wenn das so wäre, dann fände ich die nichimpfenden Mütter ziemlich verantwortungslos. (die bei mir auch sonst auf Unverständnis stoßen).
Viele Grüße

DANKE!!!!!!
Gerade wenn ein "Öko" sagt, impfen sei wichtig, dann fühle ich mich in meiner Meinung bestärkt. Meine Schweigermutter hat mich ja fast wahnsinnig gemacht mit ihrem Anti-Impf-Zeugs und hat mich verdammt verunsichert, aber so langsam bin ich mir da doch wieder fast zu 100% sicher, daß ich mein Kind impfen lasse!

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5. März 2004 um 7:32
In Antwort auf omid_12083546

Keine Kompromisse
bin ja auch eher der Öko und habe vor meiner Schwangerschaft von Wassergeburten etc. geträumt und mir gedacht, daß ich alle Krankheiten mit Wässerchen und Kräuterchen behandeln würde. Ich bin von alledem ziemlich abgekommen. Wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht, dann mache ich keine Experimente. Und die gute alte Schulmedizin finde ich eigentlich ziemlich gut bisher. Gerade bei den "harten Krankeiten" braucht man gute Heilmittel, wie z.B. Antibiotika. Vorbeugend und ergänzend sind bestimmt homöopathische Heilmittel etc. sinnvoll.
Ich könnte mir vorstellen, daß ein geimpftes Kind einen stärkeren Krankheitsverlauf zeigt, wenn es von einem Kind angesteckt wird, das nicht geimpft wurde??! Wenn das so wäre, dann fände ich die nichimpfenden Mütter ziemlich verantwortungslos. (die bei mir auch sonst auf Unverständnis stoßen).
Viele Grüße

Hab mal den Notarzt gerufen
weil ich während der Schwangerschaft vom Fahrrad gefallen bin und mich abends sehr schlecht gefühlt habe. Da kam so ein Typ an, mit dem habe ich dann eine Diskussion angefangen über Medizin etc. Ich habe die extreme Position vertreten, daß nur die alternativen Heilmittel eingesetzt werden sollten. Er war der Meinung, daß das Blödsinn ist und sagte, daß z.B. die Homöopathie darauf vertraut, daß sich 90 % aller Krankheiten von selbst heilen.
Ich fand die Argumentation ganz plausibel. Und man weiß ja, wie z.B. unbehandelte Mittelohrentzündungen enden, im günstigsten Fall in Taubheit...
Also fühle dich mal ganz bestärkt und lasse dein Kind impfen, soweit man das heute Gott sei Dank kann.
Liebe Grüße
Kalani

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20. März 2004 um 10:31

Ich würde auf jeden Fall impfen!
Hallo.
Ich halte nicht sehr viel von Medikamenten und versuche eigentlich ersteinmal ohne Auszukommen, aber geimpft wurde meine Sohn (2) trotzdem. Ich finde das total wichtig. es reicht, wenn die kleinen sich mit Krankheiten rumquälen müssen, gegen die man nicht impft(drei Tage Fieber,...). Außerdem können gerade Masern sehr gefährlich werden. Das möchte ich meinem Sohn ersparen. Dann lieber der kleine Piks und die Krankeit wenn dann höchstens leicht.
Zum trotzen. mmein Sohn ist auch so ein Fall, der sich gerne hinwirft oder schreit und kreischt, wenn was nicht so läuft, wie er das möcht. Ich mach da eigent lich immer so ein zwischen ding zwischen dir und der anderen Mutter. ich lasse ihn erst einwenig schreien, und nach ein paar Minuten lenke ich ihn ab. So habe ich nicht gleich nachgegeben aber ich mag ihn auch nicht weinen sehen. Wenn er Anfängt richtig zu weinen, nehem ich ihn aufm Arm und rede mit ihm. Nur wenn er schreit(dann bockt er nämlich und läst sich nicht so leicht beruigen. er will sich dann ersteinmal abregen. und läuft meisten in der Wohnung umher, kreischt und brüllt(aber weint nicht!!)) ich denke man mus einen Mittelweg finden. Man darf nicht alles durchgehen lassen, aber weinen lassen kann ich auch nicht.
Gruß jerriely

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20. März 2004 um 17:01

Grenzen!
Ich habe 2 Kinder, bei meiner Tochter kommen Wutanfälle selten vor, und da muss ich selten Grenzen setzen.

Bei meinem 5-jährigen Sohn gestaltet sich das aber anders. Er bekommt ständig Wutanfälle vom allerfeinsten, motzen ist sicherlich das harmloseste. Aber wenn er so einen Mega Anfall bekommt, dann hilft einfach nur ab ins Zimmer! Er ist dann auch nicht mehr ansprechbar, bzw. ablenkbar! Wenn er sich beruhigt hat, kann man mit ihm reden, und er ist selber immer ganz traurig das er so übertrieben reagiert. Letztens im Urlaub hab ich allerdings genau das Gegenteil erlebt. Eine 2-jährige !!!tyrannisierte die komplette Familie!! Sobald Sie schrie und das war oft, sprang der Vater auf und gab ihr sofort das was Sie wünschte. Und siehe da, da musste mein Sohn doch mal auspropieren ob das nicht auch bei uns funktionierte. Ganz schlimme Zeit, auch im Kindergarten wurde ich schon auf das veränderte Verhalten hingewiesen. Ich denke der gesunde Mittelweg ist das Beste. Aber es gibt einfach Kinder, die brauchen ganz klare Grenzen.Andere wiederum sind durch ablenken und reden zu beruhigen.

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