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zunehmend Probleme mit meiner Mutter / Vater krank

18. März um 11:02

Hallo zusammen

Ich bin Mitte 30 und wir (meine Schwestern) hatten schon immer starke Probleme mit unserer Mutter. Sie ist narzisstisch und als wir Kinder waren, war sie sehr lieblos und hat uns oft einfach alleine zuhause gelassen. Ihr war nur ihr eigenes Leben wichtig, wollte immer im Mittelpunkt stehen und hat uns ziemlich vernachlässigt.

Es ging soweit, dass ihr mal unser Sekundarschullehrer angerufen hat (da war ich in der 5. Klasse) und sie gebeten hat, uns auch mal etwas zu Essen auf die Schulreise mitzugeben. Wir waren immer stark unterernährt und als wir in die Pubertät kamen, wollte sie alles was mit weiblichen Rundungen zu tun hat, vermeiden. Sie hat uns "fett" und "hässlich" genannt. Als ich meinen ersten Freund kennenlernte, schimpfte sie mich "Hurchen". Ich war einfach nur froh, als ich dann mal ausziehen konnte.

Mittlerweile haben wir uns schon stark mit dieser Thematik auseinandergesetzt und uns so gut wie mögllich von ihr abgegrenzt. Sie versucht nämlich noch jetzt andauernd, sich in unsere Leben einzumischen, alles schlecht zu reden usw.

Gestern waren wir zu Besuch bei meinen Eltern. Dass meine Eltern sich nicht mögen, ist seit jeher scho für alle sichtbar. Wir raten ihnen schon lange, sich zu trennen, aber meine Mutter will im Haus bleiben und mein Vater will die Kohle nicht teilen. Nun gut. Was mich aber belastet ist, dass unsere Mutter nun noch feindseliger geworden ist in den letzten Wochen. Sie ist nur noch negativ und man könnte den Eindruck erhalten, dass sie uns gar nicht schätzt, auch unsere Besuche nicht. Im Prinzip war ihr der Fernseher schon immer sehr wichtig, bedeutet, dass sie eigentlich nur noch fernseh schaut und sich dann gestört fühlt, wenn wir sie besuchen kommen. Sie versucht deswegen auch immer gleich Zoff anzufangen, damit wir dann auch schnell wieder gehen. Nun weiss ich nicht, ob das eine Art Demenz schon ist (weil sie ist jetzt 70 Jahre alt) oder ob sie eifach sonst immer suspekter wird.

Da mein Vater krank ist, also er hat Magenkrebs, möchten wir ihn nicht alleine lassen und ihn noch so oft besuchen, wie es geht. Aber es belastet mich. Es zieht mich runter, wenn ich sehe, wie schlecht unsere Mutter, unseren Vater behandelt. Einmal ging es ihm total schlecht und er musste ins Spital, weil er nur noch erbrochen hat und sich fast nicht mehr erholen konnte. Meine Mutter wollte lieber vor dem Fernseher sitzen bleiben und liess in alleine ins Spital fahren, wo er dann gleich behandelt wurde und gottseidank zu ihm geschaut wurde.

Ich bin einfach ratlos.. meine Schwestern und ich wohnen eine Stunde Autofahrt von ihnen entfernt (was eigentlich nicht viel ist), aber wir arbeiten alle Vollzeit und es wird alles einfach extrem belastend.

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18. März um 19:04

So traurig es ist, aber es ist sein Leben! Wenn er es aus welchen Gründen auch immer so leben möchte bzw bereit dazu ist, dann könnt ihr das nicht ändern. Redet mit ihm! 
Gebe es vielleicht die Möglichkeit ihn in eure Nähe zu holen? Natürlich nur, wenn ihr das so wollen würdet.

Sehr gut ist, dass ihr euch abgrenzt und begreift, dass ihr früher nicht schuld wart und es auch heute nicht seid! 

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19. März um 8:54
In Antwort auf sfsp

So traurig es ist, aber es ist sein Leben! Wenn er es aus welchen Gründen auch immer so leben möchte bzw bereit dazu ist, dann könnt ihr das nicht ändern. Redet mit ihm! 
Gebe es vielleicht die Möglichkeit ihn in eure Nähe zu holen? Natürlich nur, wenn ihr das so wollen würdet.

Sehr gut ist, dass ihr euch abgrenzt und begreift, dass ihr früher nicht schuld wart und es auch heute nicht seid! 

Vielen Dank sfsp für deinen Rat. Einmal hat unser Vater gesagt, dass er in unsere Richtung ziehen möchte, in eine eigene Wohnung. Das traurige ist, dass meine Mutter ihn voll unter Kontrolle hat, ihm ein schlechtes Gewissen einredet und zwar bei allem. Er ist einfach der Mann, der den Müll rausbringt... Sie hat ihn in jungen Jahre auch öfters betrogen, auch als wir Kinder schon da waren. Sie hat uns das einmal voller Stolz berichtet. Für ihn war die Ehe schon immer die Hölle, aber er ist so ein gutmütiger Mensch, dass er immer nur für sie denkt und das Gute für sie will. Es ist wirklich schlimm, das mit anzusehen. Einmal hat er gesagt, dass sein Leben schon von Anfang an schief gelaufen ist und er mittlerweile resigniert hat und dann froh ist, wenn er gehen kann. Ich finde solche Sachen einfach schrecklich und ich hasse meine Mutter für das! Es ist wirklich unglaublich, wie böse und unfair und selbstbezogen ein Mensch sein kann. Aber wir können ihm da wohl nicht helfen, es stimmt leider.

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19. März um 9:11

Kein wunder hat dein vater krebs bei so einem ungeheuer

aber diese frau erntet auch noch was sie gesäät hat.
und ich hoffe ihr alleguckt lieber tv als sie jemals im kk zu besuchen,sollte sie krank werden.

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19. März um 9:46
In Antwort auf prismalicht

Kein wunder hat dein vater krebs bei so einem ungeheuer

aber diese frau erntet auch noch was sie gesäät hat.
und ich hoffe ihr alleguckt lieber tv als sie jemals im kk zu besuchen,sollte sie krank werden.

Ja, er ist sicher wegen ihr krank geworden. Er hat auch die ganze Zeit Bluthochdruck und Herzrhytmusstörungen. Ist wirklich kein Wunder. Sie hat gar keine echten Freunde mehr eigentlich.. Sie hat alle um sich herum vergrault.. mit den Nachbarn hat sie den grössten Streit.

Wir hatten sehr gute Bekannte, mit denen wir immer in die Ferien reisten, als wir noch jünger waren. Dann ist der Familienvater von der anderen Familie gestorben, was für uns alle (ausser für meine Mutter) ein Schock war. Sie hat sich geweigert auf seine Beerdigung zu gehen, weil sie der Meinung war, dass er ihr zu oft widersprochen hatte und sie nicht der selben Ansicht waren (politisch). Das war aber noch nicht genug. Sie wollte auch meinem Vater verbieten auf seine Beerdigung zu gehen. Zum Glück hatte er sich dort durchgesetzt, obwohl sie ihn dann so richtig fertig gemacht hat. Mit einer Kollegin von uns spricht sie nun gar nicht mehr, weil sie eben auch an diese Beerdigung gegangen ist. Sie mischt sich überall ein und ist wirklich über den Tod hinaus missgünstig und feindselig. Nicht mal mit ihrer eigenen Schwester hat sie einen guten Kontakt. Sie provoziert einfach alle bis zum geht nicht mehr. Meine ältere Schwester hatte mit 14 Jahren damals eine Beziehung zu unserem Sekundarlehrer!!!!! Meine Mutter tat alles, um diese Sache aufrechtzuerhalten, weil sie Stolz war, dass ihre Tochter einen "so intelligenten Mann" abgekriegt hat! Das war ziemlich psycho! Er flog natürlich von der Schule und von da an ging es so richtig ab! Sie war jeden Tag im Lehrerzimmer, um sich mit der Lehrerschaft und der Schulbehörde zu streiten, weil sie der Meinung war, dass der Rausschmiss von diesem, sorry Pädo, falsch war! Sie bot andauernd solche Sachen. Hauptsache sie steht dabei voll im Mittelpunkt. Mein Vater war natürlich voll gegen diese Pädo-Sache und stellte sich hinter die anderern Lehrer und hinter die Schulbehörde. Von da an machte sie ihn so richtig zur Schnecke. Jeden Tag Streit, gebrüll, sogar ins Gesicht wollte sie ihn schlagen. Es ging Tag ein Tag aus so.

Aber solche Menschen, wie unsere Mutter,  haben am Ende noch das Glück, dass sie rasch sterben. Mein Vater hingegen wird wohl noch leiden müssen und diese Vorstellung ist eben wirklich schlimm.

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19. März um 12:37

Ach gottes mühlen mahlen langsam aber stetig.
vertraue auf die gerechtigkeit
und jeder erntet was er säat

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20. März um 2:12

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz in deine Situation versetzen, aber ich versuche trotzdem mal als Ausenstehender einen Tipp zu geben.

Du willst jetzt natürlich deinen Papa vor deiner Mama retten, absolut verständlich und das solltest du mit deinen Geschwistern auch angehen. 
Wie wäre es, wenn du mal nach netten Wohnungen in eurer Nähe schaust und vermehrt das Gespräch allein mit deinem Papa suchst. Natürlich ist das schmerzhafteste, dass sich dein Vater das alles so gefallen lässt. Wie wäre es mit einem Termin bei einem Therapeuten? 

Weil bevor dein Vater den Schritt machen kann auszuziehen, braucht er mehr mut und selbstwertgefühlt, aber das weißt du sicher. Vielleicht hilft es, wenn ihr versucht eurem Vater mal "Grenzen" aufzusetzen oder bestimmt mit ihm zu sprechen? Weil eure Hilfe braucht er definitiv und ich finde es toll, dass ihr als Töchter so hinter ihm steht!

Narzissten kann man nicht ändern, aber da ihr den Kontakt schlecht wegen eures Vaters abbrechen könnt, müsst ihr wohl die Mutter noch eine Weile ertragen. 


Ich habt schon viel mitgemacht und ich finde es echt bewundernswert wie ihr das als Schwestern so durchsteht! 
Viel Kraft!

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20. März um 9:20

Lass dein Vater mal 2 Wochen Urlaub in einer Ferienwohnung in deiner Nähe machen.

Ihn wird die Ruhe und der Kontakt zu euch gut gefallen. Er sollte in dieser Zeit auch nicht zu Hause anrufen... 

Vielleicht kommt er dadurch von den Drachen los. 

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20. März um 10:05
In Antwort auf mohjoh

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz in deine Situation versetzen, aber ich versuche trotzdem mal als Ausenstehender einen Tipp zu geben.

Du willst jetzt natürlich deinen Papa vor deiner Mama retten, absolut verständlich und das solltest du mit deinen Geschwistern auch angehen. 
Wie wäre es, wenn du mal nach netten Wohnungen in eurer Nähe schaust und vermehrt das Gespräch allein mit deinem Papa suchst. Natürlich ist das schmerzhafteste, dass sich dein Vater das alles so gefallen lässt. Wie wäre es mit einem Termin bei einem Therapeuten? 

Weil bevor dein Vater den Schritt machen kann auszuziehen, braucht er mehr mut und selbstwertgefühlt, aber das weißt du sicher. Vielleicht hilft es, wenn ihr versucht eurem Vater mal "Grenzen" aufzusetzen oder bestimmt mit ihm zu sprechen? Weil eure Hilfe braucht er definitiv und ich finde es toll, dass ihr als Töchter so hinter ihm steht!

Narzissten kann man nicht ändern, aber da ihr den Kontakt schlecht wegen eures Vaters abbrechen könnt, müsst ihr wohl die Mutter noch eine Weile ertragen. 


Ich habt schon viel mitgemacht und ich finde es echt bewundernswert wie ihr das als Schwestern so durchsteht! 
Viel Kraft!

vielen Dank mohjoh für deinen Tipp. Ich finde es auch wichtig, dass wir immer wieder mit ihm sprechen und die Situation neu anschauen. Unsere ätere Schwester hat sich seit sie diese Beziehung zum Lehrer dann aufgegeben hatte, die krassesten Probleme mit unserer Mutter, verständlicherweise, und hat den Kontakt extrem gedrosselt zu ihr. Das wiederum verletzt natürlich meinen Vater auch, weil er dann mit unserer älteren Schwester auch weniger Kontakt hat. Er ruft uns eigentlich auch nur an, wenn meine Mutter mal ausnahmsweise das Haus verlassen hat. Sie macht ihm sonst die Hölle heiss, da die Kommunikation mit uns nur über sie laufen darf. Er hat nicht das Recht, uns einfach so, ohne ihr Wissen, oder Beisein anzurufen. Er sagt dann auch immer am Telefon, wir sollen nicht sagen, dass er mit uns telefoniert hat, weil er sonst wieder fertiggemacht wird von ihr. Echt schlimm. Mir tut er leid und wir haben immer wieder versucht, mit ihm zu bereden, dass er weg von ihr soll usw. Er schafft es einfach irgendwie nicht. Meine Psychotherapeutin hat gesagt, er sei ein "Lappen", was ich hart finde, aber sie sagt, er hätte die Trennung unbedingt schon lange hinter sich bringen sollen. Nun ist er krank und kann sich eben noch weniger durchsetzen. Bei uns im Haus, wo ich zusammen mit meiner jüngeren Schwester wohne, ist nun eine weitere Wohnung frei geworden und wir haben ihm gesagt, dass er doch zu uns ins Haus ziehen soll. Aber er kann meiner Mutter ja nicht einmal sagen, dass sie sich das Kaffee selber machen soll. Es ist echt wirklich zum verzweifeln.

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20. März um 10:07

ja, wir versuchen, wie du sagst, ihre Giftspritzen nicht mehr persönlich zu nehmen. Sie kann einem schon der Tag versauen, immer wieder aufs Neue. Aber wir Töchter können dann auch mal wieder von ihr weg. Mein Vater hatte nach seiner Pension noch einen Job bei einer Bahn gehabt, damit er mal von zuhause wegkommt, aber nun wo er eben krank geworden ist, muss er die ganze Zeit über mit ihr zuhause sein. Ich stelle es mir als die absolute Hölle vor, ich könnte das gar nicht mehr aushalten.

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20. März um 10:12
In Antwort auf nadu2.0

Lass dein Vater mal 2 Wochen Urlaub in einer Ferienwohnung in deiner Nähe machen.

Ihn wird die Ruhe und der Kontakt zu euch gut gefallen. Er sollte in dieser Zeit auch nicht zu Hause anrufen... 

Vielleicht kommt er dadurch von den Drachen los. 

Für ihn wäre der Abstand sicherlich das Beste! Nur würde er das nicht durchziehen, weil er wieder Angst hat vor ihr oder aus falscher Loyalität zu ihr, dann wieder einen Rückszieher machen würde... Er er ist schon so gehirnwäscht, dass er denkt, sie habe in allem Recht.

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20. März um 10:41
In Antwort auf satu_13648921

Für ihn wäre der Abstand sicherlich das Beste! Nur würde er das nicht durchziehen, weil er wieder Angst hat vor ihr oder aus falscher Loyalität zu ihr, dann wieder einen Rückszieher machen würde... Er er ist schon so gehirnwäscht, dass er denkt, sie habe in allem Recht.

Das ist traurig... 

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21. März um 1:48
In Antwort auf satu_13648921

vielen Dank mohjoh für deinen Tipp. Ich finde es auch wichtig, dass wir immer wieder mit ihm sprechen und die Situation neu anschauen. Unsere ätere Schwester hat sich seit sie diese Beziehung zum Lehrer dann aufgegeben hatte, die krassesten Probleme mit unserer Mutter, verständlicherweise, und hat den Kontakt extrem gedrosselt zu ihr. Das wiederum verletzt natürlich meinen Vater auch, weil er dann mit unserer älteren Schwester auch weniger Kontakt hat. Er ruft uns eigentlich auch nur an, wenn meine Mutter mal ausnahmsweise das Haus verlassen hat. Sie macht ihm sonst die Hölle heiss, da die Kommunikation mit uns nur über sie laufen darf. Er hat nicht das Recht, uns einfach so, ohne ihr Wissen, oder Beisein anzurufen. Er sagt dann auch immer am Telefon, wir sollen nicht sagen, dass er mit uns telefoniert hat, weil er sonst wieder fertiggemacht wird von ihr. Echt schlimm. Mir tut er leid und wir haben immer wieder versucht, mit ihm zu bereden, dass er weg von ihr soll usw. Er schafft es einfach irgendwie nicht. Meine Psychotherapeutin hat gesagt, er sei ein "Lappen", was ich hart finde, aber sie sagt, er hätte die Trennung unbedingt schon lange hinter sich bringen sollen. Nun ist er krank und kann sich eben noch weniger durchsetzen. Bei uns im Haus, wo ich zusammen mit meiner jüngeren Schwester wohne, ist nun eine weitere Wohnung frei geworden und wir haben ihm gesagt, dass er doch zu uns ins Haus ziehen soll. Aber er kann meiner Mutter ja nicht einmal sagen, dass sie sich das Kaffee selber machen soll. Es ist echt wirklich zum verzweifeln.

Hallöchen,

Er schafft es einfach irgendwie nicht. Meine Psychotherapeutin hat gesagt, er sei ein "Lappen", was ich hart finde, aber sie sagt, er hätte die Trennung unbedingt schon lange hinter sich bringen sollen.

Wechsel bitte deine Psychotherapeutin. Diese Aussage geht überhaupt nicht! Da hätte sie genauso sagen können: "Was er hat sich den Fuß gebrochen? So ein Lappen, schafft es nicht den selbst zu verbinden und heilen"
Dein Vater war nie in der Lage deine Mutter zu verlassen, weil er selbst psychisch krank ist. Es vertragen sich nicht viele Persönlichkeiten mit Narzissten, aber alle gehen in die Richtung "unterwürfigkeit" oder "helfesyndrom". (Da kannst du dich ja etwas einlesen, du wirst deinen Vater wiedererkennen und verstehen warum er so tickt - oder du weißt es vilt schon)
Wenn man Fälle über Narzissten liest, dann enden immer die Angehörigen beim Doc und nicht die Narzissten (weil die sind ja perfekt  

Fakt ist: Dein Papa war und wird nie in der Lage sein, selbstständig deine Mutter zu verlassen. 

Deine Mutter hat die Macht über ihn und er hat sich ihr unterworfen, deshalb wird gutes zureden nicht helfen. Er braucht definitiv ein professionelles Gespräch mit einem Psychologen, der auf Narzissmus spezialisiert ist. Einen Narzissten kann man nicht heilen, aber deinem Papa kann man definitiv helfen. Jedoch müsst ihr da wohl etwas härter eingreifen, indem ihr z.B. bereits den Urlaub bucht und sagt, dass man diesen nicht mehr stonieren kann und ihn somit keine andere Wahl lässt. 
Ich weiß nicht ob es euch etwas bringen würde, wenn ihr ihn vor die Wahl stellt "Entweder du ziehst zu uns, oder wir werden uns nicht mehr sehen können, da ich nicht mehr unserer Mutter bei euch zuhause begegnen möchte" Das könnte bei dem jetztigen psychischen Stand auch nach hinten losgehen, da er einfach eurer Mutter zu unterworfen ist. Aber das müsst ihr nach eurem Bauchgefühl unterscheiden. 

Was aber wichtig ist: Das Ziel ist ein kompletter Kontaktabbruch, sonst wird er nie von eurer Mutter wegkommen! 

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21. März um 1:53
In Antwort auf satu_13648921

vielen Dank mohjoh für deinen Tipp. Ich finde es auch wichtig, dass wir immer wieder mit ihm sprechen und die Situation neu anschauen. Unsere ätere Schwester hat sich seit sie diese Beziehung zum Lehrer dann aufgegeben hatte, die krassesten Probleme mit unserer Mutter, verständlicherweise, und hat den Kontakt extrem gedrosselt zu ihr. Das wiederum verletzt natürlich meinen Vater auch, weil er dann mit unserer älteren Schwester auch weniger Kontakt hat. Er ruft uns eigentlich auch nur an, wenn meine Mutter mal ausnahmsweise das Haus verlassen hat. Sie macht ihm sonst die Hölle heiss, da die Kommunikation mit uns nur über sie laufen darf. Er hat nicht das Recht, uns einfach so, ohne ihr Wissen, oder Beisein anzurufen. Er sagt dann auch immer am Telefon, wir sollen nicht sagen, dass er mit uns telefoniert hat, weil er sonst wieder fertiggemacht wird von ihr. Echt schlimm. Mir tut er leid und wir haben immer wieder versucht, mit ihm zu bereden, dass er weg von ihr soll usw. Er schafft es einfach irgendwie nicht. Meine Psychotherapeutin hat gesagt, er sei ein "Lappen", was ich hart finde, aber sie sagt, er hätte die Trennung unbedingt schon lange hinter sich bringen sollen. Nun ist er krank und kann sich eben noch weniger durchsetzen. Bei uns im Haus, wo ich zusammen mit meiner jüngeren Schwester wohne, ist nun eine weitere Wohnung frei geworden und wir haben ihm gesagt, dass er doch zu uns ins Haus ziehen soll. Aber er kann meiner Mutter ja nicht einmal sagen, dass sie sich das Kaffee selber machen soll. Es ist echt wirklich zum verzweifeln.

Aber die Frage ist auch: Was wäre denn das Beste für deinen Vater? Vielleicht ist er so auch sehr glücklich mit der Situation? Vielleicht wäre es für ihn inzwischen ein zu großer Leidensdruck, nach alle den Jahren, deine Mutter zu verlassen?

Das sind alles Fragen, die ihr euch beantworten müsst. Denn nur weil scheint zu wissen, was das beste für einen Menschen ist, ist es das manchmal gar nicht. 

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21. März um 2:07

Wie wäre es, wenn du mit deinem Vater unter 4 Augen ein absolut ernstes Gespräch führst? (Vier Augen deshalb, damit er sich nicht in der Minderheit fühlt)

Du schreibst objektiv (!) Dinge auf, bei denen er sich gegenüber seiner Frau unterwürfig zeigt. Er soll dann ergänzen, wie er sich in der Situation verhalten hat und soll dir erklären, warum er so gehandelt hat. Wichtig ist, dass er dir beschreiben soll, wie er sich dabei Gefühlt hat. Deine Sichtweise der Dinge spielt dabei keine Rolle. Falls ihn etwas gestört hat an der Situation überlegt euch wie eine Lösung ausgesehen hätte, bei der er sich dann gut Gefühlt hätte.
Das wichtigste ist, dass er sich bei eurer gemeinsamen Lösung wohl fühlt. 
Versuche also nicht gegen seine Sicht zu gehen, sondern sein Verhalten zu verstehen, weil sein Kopf sieht das alles in einem anderen Licht. 

Dann wirst du vielleicht verstehen, ob du deinem Papa überhaupt noch helfen kannst, ob er sich überhaupt helfen lässt oder ob er vielleicht innerlich doch zufrieden ist mit der Situation. Denn du kannst nur jemandem helfen, der offen für eine Veränderung ist. 
Falls du merkst, dass seine Wunschlösung von der Realität abweicht, weißt du das man etwas ändern kann und solltest den nächsten Schritt mit ihm gehen. 
 

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21. März um 8:57
In Antwort auf mohjoh

Hallöchen,

Er schafft es einfach irgendwie nicht. Meine Psychotherapeutin hat gesagt, er sei ein "Lappen", was ich hart finde, aber sie sagt, er hätte die Trennung unbedingt schon lange hinter sich bringen sollen.

Wechsel bitte deine Psychotherapeutin. Diese Aussage geht überhaupt nicht! Da hätte sie genauso sagen können: "Was er hat sich den Fuß gebrochen? So ein Lappen, schafft es nicht den selbst zu verbinden und heilen"
Dein Vater war nie in der Lage deine Mutter zu verlassen, weil er selbst psychisch krank ist. Es vertragen sich nicht viele Persönlichkeiten mit Narzissten, aber alle gehen in die Richtung "unterwürfigkeit" oder "helfesyndrom". (Da kannst du dich ja etwas einlesen, du wirst deinen Vater wiedererkennen und verstehen warum er so tickt - oder du weißt es vilt schon)
Wenn man Fälle über Narzissten liest, dann enden immer die Angehörigen beim Doc und nicht die Narzissten (weil die sind ja perfekt  

Fakt ist: Dein Papa war und wird nie in der Lage sein, selbstständig deine Mutter zu verlassen. 

Deine Mutter hat die Macht über ihn und er hat sich ihr unterworfen, deshalb wird gutes zureden nicht helfen. Er braucht definitiv ein professionelles Gespräch mit einem Psychologen, der auf Narzissmus spezialisiert ist. Einen Narzissten kann man nicht heilen, aber deinem Papa kann man definitiv helfen. Jedoch müsst ihr da wohl etwas härter eingreifen, indem ihr z.B. bereits den Urlaub bucht und sagt, dass man diesen nicht mehr stonieren kann und ihn somit keine andere Wahl lässt. 
Ich weiß nicht ob es euch etwas bringen würde, wenn ihr ihn vor die Wahl stellt "Entweder du ziehst zu uns, oder wir werden uns nicht mehr sehen können, da ich nicht mehr unserer Mutter bei euch zuhause begegnen möchte" Das könnte bei dem jetztigen psychischen Stand auch nach hinten losgehen, da er einfach eurer Mutter zu unterworfen ist. Aber das müsst ihr nach eurem Bauchgefühl unterscheiden. 

Was aber wichtig ist: Das Ziel ist ein kompletter Kontaktabbruch, sonst wird er nie von eurer Mutter wegkommen! 

Vielen Dank für deine Einschätzung und deinen Rat! Mein Vater ist ein sehr sozialer Mensch, er hat wirklich eine Art Helfersyndrom. Er ist eine Art "Zudiener", denkt er genügt nicht und hat wirklich einen geringen Selbstwert. Z.B. war er immer ein guter Tänzer. Hat wirklich gerne getanzt früher, hat auch ein gutes Musik- und Rhythmusgefühl. Doch er traut sich nicht einmal mehr zu einem Lied kurz mitzusingen, weil meine Mutter ihm immer eingeredet hat, dass er nicht singen kann und besser mal die Klappe halte soll, überhaupt kann er ja nichts, aus ihrer Sicht! Sie kann alles und er ist einfach  "unintelligent und hat zwei linke Hände". Mittlerweile hat er wirklich das Gefühl, dass er nichts auf die Reihe kriegt. Er hat auch noch Englisch und Französisch gelernt nach der Pensionierung, einfach weil er Interesse an Sprachen hat und er früher in seiner Jugendzeit, oft zu seiner Mutter schauen müssen (die war oft krank) und deshalb die Schulbildung etwas zu kurz gekommen ist. Trotzdem hat er immer alles gegeben und sich im Job als Mechaniker gut bewiesen.

Sie untertgräbt ihn so dermassen...

Ich hatte schon auch mehrere Male (vor allem früher) Gespräche mit ihm unter 4 Augen und da hat er schon auch immer wieder betont, wie sehr er unter der Situation leidet, dass ihm alles zuviel ist.

Meine Mutter machte auch immer seine Eltern fertig. Sein Vater starb im Jahr 1999, seine Mutter zwei Jahre zuvor. Beide wurden alt, aber hatten eine schwere Sterbenszeit (mit viel Leid). In dieser Zeit war meine Mutter überhaupt keine Stütze für ihn. Sie sagte nur immer, sie könne dieses Gejammere seiner Eltern nicht mehr hören und oft macht sie sich auch lustig über sie (vor ihnen). Meine Grossmutter hatte durch die Herz-Medikamente starke Magenschmerzen und das Essen ist ihr dann manchmal wieder hochgekommen. Meine Mutter hat nur hämisch gelacht am Tisch und sie dann später auch noch fertig gemacht, sie sei eine unanständige Person, wenn sie so rülpsen würde. Und an ihrem Tisch werde nicht gerülpst. Es war echt schlimm! Und ich habe noch heute ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Grosseltern. Hätte sie viel mehr verteidigen müssen.

Das tragische daran ist, dass meine Mutter gar nicht merkt, wie unanständig sie eigentlich ist! Sie isst überhaupt nicht schön, hat keine Tischmanieren. Meinem Vater hat sie immer gesagt, dass ER keine Tischmaniere habe. Dann hat er sogar angefangen mit Gabel und Messer sein Brot zu essen! Muss man sich mal vorstellen! Nur damit sie ihn nicht mehr traktiert. 

Ich denke einfach wirklich, dass er sich aufgegeben hat, keine Hoffnung mehr sieht.
Wir haben ihm immer wieder unsere Hilfe angeboten, aber er ist so dermassen unter dem Tyrannen-Schwert meiner Mutter, dass er sich in diesem Leben nicht mehr von ihr lösen kann. Eimal sagte er zu mir, wir sollen dann bitte einfach dafür sorgen, dass er nicht mit ihr im selben Pflegeheim untergebracht wird. Das werden wir ihm sicher erfüllen können, sofern er den Krebs übersteht. Was mich auch traurig macht, ist die Tatsache, dass er kein Grab möchte, keine Abdankung, obwohl ihn die Leute im Dorf sehr gut mögen... Er denkt glaube ich, dies stehe ihm auch nicht zu und er ist die Grab-Kosten nicht wert. Es ist einfach wirklich traurig und es belastet mich sehr. 

Der Leidensdruck, sie zu verlassen, ist für ihn wahrscheinlich wirklich zu gross, weil er denkt, sie würde ihn sowieso bis ins Grab terrorisieren. Und da hat er sogar recht. Sie würde alles daran setzen, ihm das Leben weiterhin zur Hölle zu machen. 

Na ja.. ich merke grade.. die Situation ist aussichtslos.. irgendwie.



 

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21. März um 9:48
In Antwort auf satu_13648921

Vielen Dank für deine Einschätzung und deinen Rat! Mein Vater ist ein sehr sozialer Mensch, er hat wirklich eine Art Helfersyndrom. Er ist eine Art "Zudiener", denkt er genügt nicht und hat wirklich einen geringen Selbstwert. Z.B. war er immer ein guter Tänzer. Hat wirklich gerne getanzt früher, hat auch ein gutes Musik- und Rhythmusgefühl. Doch er traut sich nicht einmal mehr zu einem Lied kurz mitzusingen, weil meine Mutter ihm immer eingeredet hat, dass er nicht singen kann und besser mal die Klappe halte soll, überhaupt kann er ja nichts, aus ihrer Sicht! Sie kann alles und er ist einfach  "unintelligent und hat zwei linke Hände". Mittlerweile hat er wirklich das Gefühl, dass er nichts auf die Reihe kriegt. Er hat auch noch Englisch und Französisch gelernt nach der Pensionierung, einfach weil er Interesse an Sprachen hat und er früher in seiner Jugendzeit, oft zu seiner Mutter schauen müssen (die war oft krank) und deshalb die Schulbildung etwas zu kurz gekommen ist. Trotzdem hat er immer alles gegeben und sich im Job als Mechaniker gut bewiesen.

Sie untertgräbt ihn so dermassen...

Ich hatte schon auch mehrere Male (vor allem früher) Gespräche mit ihm unter 4 Augen und da hat er schon auch immer wieder betont, wie sehr er unter der Situation leidet, dass ihm alles zuviel ist.

Meine Mutter machte auch immer seine Eltern fertig. Sein Vater starb im Jahr 1999, seine Mutter zwei Jahre zuvor. Beide wurden alt, aber hatten eine schwere Sterbenszeit (mit viel Leid). In dieser Zeit war meine Mutter überhaupt keine Stütze für ihn. Sie sagte nur immer, sie könne dieses Gejammere seiner Eltern nicht mehr hören und oft macht sie sich auch lustig über sie (vor ihnen). Meine Grossmutter hatte durch die Herz-Medikamente starke Magenschmerzen und das Essen ist ihr dann manchmal wieder hochgekommen. Meine Mutter hat nur hämisch gelacht am Tisch und sie dann später auch noch fertig gemacht, sie sei eine unanständige Person, wenn sie so rülpsen würde. Und an ihrem Tisch werde nicht gerülpst. Es war echt schlimm! Und ich habe noch heute ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Grosseltern. Hätte sie viel mehr verteidigen müssen.

Das tragische daran ist, dass meine Mutter gar nicht merkt, wie unanständig sie eigentlich ist! Sie isst überhaupt nicht schön, hat keine Tischmanieren. Meinem Vater hat sie immer gesagt, dass ER keine Tischmaniere habe. Dann hat er sogar angefangen mit Gabel und Messer sein Brot zu essen! Muss man sich mal vorstellen! Nur damit sie ihn nicht mehr traktiert. 

Ich denke einfach wirklich, dass er sich aufgegeben hat, keine Hoffnung mehr sieht.
Wir haben ihm immer wieder unsere Hilfe angeboten, aber er ist so dermassen unter dem Tyrannen-Schwert meiner Mutter, dass er sich in diesem Leben nicht mehr von ihr lösen kann. Eimal sagte er zu mir, wir sollen dann bitte einfach dafür sorgen, dass er nicht mit ihr im selben Pflegeheim untergebracht wird. Das werden wir ihm sicher erfüllen können, sofern er den Krebs übersteht. Was mich auch traurig macht, ist die Tatsache, dass er kein Grab möchte, keine Abdankung, obwohl ihn die Leute im Dorf sehr gut mögen... Er denkt glaube ich, dies stehe ihm auch nicht zu und er ist die Grab-Kosten nicht wert. Es ist einfach wirklich traurig und es belastet mich sehr. 

Der Leidensdruck, sie zu verlassen, ist für ihn wahrscheinlich wirklich zu gross, weil er denkt, sie würde ihn sowieso bis ins Grab terrorisieren. Und da hat er sogar recht. Sie würde alles daran setzen, ihm das Leben weiterhin zur Hölle zu machen. 

Na ja.. ich merke grade.. die Situation ist aussichtslos.. irgendwie.



 

Deine Mutter ist eine wunderbar beispielhaft verhaltensgestörte Narzisstin wie sie im Buche steht. Diese Menschen könne aber nur bestehen, wenn sie jemanden haben, den sie kleinreden und extrem fertigmachen können. Das ist leider dein Vater. Sie redet ihm jahrelang ein, dass er nichts kann, deshalb glaubt er das inzwischen selbst. Und Narzissten werden, je älter sie werden, immer schlimmer.!

Ich rate dir wirklich entschieden durchzugreifen und zu einer Beratung zu gehen mit deinem Papa. So wie es sich anhört, war dein Vater nie bei einem Psychologen?
Psycho-Docs haben immer so einen schlechten Ruf, aber sie sind genau für solche Fälle da um euch zu helfen. Sollte sich dein Vater wirklich für Hilfe entscheiden, reicht es nicht einfach nur zu ein paar Therapie stunden zu gehen. Ihr müsst alles von 0 auf 100 ändern. Es reicht nicht die Sache nur zu 50% anzugehen. Ihr müsst das genau planen und das wichtigste: Eure Mutter darf davon erstmal nichts mitbekommen, sonst reden sie es wieder eurem Vater aus. 

- Wohnung suchen
- Scheidungspapiere vorbereiten

Dann der Mutter gemeinsam sagen, dass der Vater ausziehen wird und im gleichen Moment auch Kartons packen und an diesem Tag ausziehen. Der Mutter klipp und klar sagen wieso ihr einen absoluten kontaktabbruch wollt und dann gehen. Scheidungspapiere auf den Tisch knallen und fertig. Am besten auch nicht die neue Adresse herausgeben. Euch sollte klar sein: wenn er sie jetzt verlässt wird sie ALLES daran setzen ihm weiterhin das Leben schwer zu machen. Wirklich alles! Du wirst überrascht sein, was sich Narzissten in so einer Situation alles einfallen lassen können. Sie wird vor seiner neuen Wohnung auftauchen, ihn vor seinen neuen Nachbarn schlecht machen,...

Dein Vater kann auch darüber nachdenken sich nicht scheiden zu lassen, wenn ihm das ein zu großer organisatorischer Aufwand ist. 

So hart es ist: Ehrlich gesagt rate ich dir zu kompletten Kontaktabbruch bzgl. deiner Mutter. Später wenn du Kinder hast.. lass sie nicht in Kontakt kommen mit dieser Frau. Es tut mir wirklich unglaublich leid für dich und deine Familie, aber du musst an eure Zukunft denken. Dieser Mensch wird euch kaputt machen, denn er nährt sich durch euer Leid. Sie hat nie die Aufgaben einer Mutter/Ehefrau erfüllt und wird es auch nie erfüllen können. Man sagt zwar Blut ist dich als Wasser, aber diese Frau sieht euch nicht als eure Familie, sondern als Menschen die sie vergiften und erniedrigen kann. 

Ich weiß, dass lässt sich alles so leicht schreiben und für euch wird das eine Weltveränderung sein. Aber nur so könnt ihr den Leidensdruck und diesem toxischen Klima auf Dauer entkommen. 

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21. März um 10:01
In Antwort auf mohjoh

Deine Mutter ist eine wunderbar beispielhaft verhaltensgestörte Narzisstin wie sie im Buche steht. Diese Menschen könne aber nur bestehen, wenn sie jemanden haben, den sie kleinreden und extrem fertigmachen können. Das ist leider dein Vater. Sie redet ihm jahrelang ein, dass er nichts kann, deshalb glaubt er das inzwischen selbst. Und Narzissten werden, je älter sie werden, immer schlimmer.!

Ich rate dir wirklich entschieden durchzugreifen und zu einer Beratung zu gehen mit deinem Papa. So wie es sich anhört, war dein Vater nie bei einem Psychologen?
Psycho-Docs haben immer so einen schlechten Ruf, aber sie sind genau für solche Fälle da um euch zu helfen. Sollte sich dein Vater wirklich für Hilfe entscheiden, reicht es nicht einfach nur zu ein paar Therapie stunden zu gehen. Ihr müsst alles von 0 auf 100 ändern. Es reicht nicht die Sache nur zu 50% anzugehen. Ihr müsst das genau planen und das wichtigste: Eure Mutter darf davon erstmal nichts mitbekommen, sonst reden sie es wieder eurem Vater aus. 

- Wohnung suchen
- Scheidungspapiere vorbereiten

Dann der Mutter gemeinsam sagen, dass der Vater ausziehen wird und im gleichen Moment auch Kartons packen und an diesem Tag ausziehen. Der Mutter klipp und klar sagen wieso ihr einen absoluten kontaktabbruch wollt und dann gehen. Scheidungspapiere auf den Tisch knallen und fertig. Am besten auch nicht die neue Adresse herausgeben. Euch sollte klar sein: wenn er sie jetzt verlässt wird sie ALLES daran setzen ihm weiterhin das Leben schwer zu machen. Wirklich alles! Du wirst überrascht sein, was sich Narzissten in so einer Situation alles einfallen lassen können. Sie wird vor seiner neuen Wohnung auftauchen, ihn vor seinen neuen Nachbarn schlecht machen,...

Dein Vater kann auch darüber nachdenken sich nicht scheiden zu lassen, wenn ihm das ein zu großer organisatorischer Aufwand ist. 

So hart es ist: Ehrlich gesagt rate ich dir zu kompletten Kontaktabbruch bzgl. deiner Mutter. Später wenn du Kinder hast.. lass sie nicht in Kontakt kommen mit dieser Frau. Es tut mir wirklich unglaublich leid für dich und deine Familie, aber du musst an eure Zukunft denken. Dieser Mensch wird euch kaputt machen, denn er nährt sich durch euer Leid. Sie hat nie die Aufgaben einer Mutter/Ehefrau erfüllt und wird es auch nie erfüllen können. Man sagt zwar Blut ist dich als Wasser, aber diese Frau sieht euch nicht als eure Familie, sondern als Menschen die sie vergiften und erniedrigen kann. 

Ich weiß, dass lässt sich alles so leicht schreiben und für euch wird das eine Weltveränderung sein. Aber nur so könnt ihr den Leidensdruck und diesem toxischen Klima auf Dauer entkommen. 

Vielen Dank für deine Hilfestellung. Das mit dem Psychologen haben wir ihm auch schon gesagt. Der Knaller ist, dass er sich (ausser uns) niemandem anvertraut, da er denkt, sogar der Pychologe würde es dann meiner Mutter sagen und er wäre dann wieder soweit wie vorher. Dennoch, ich denke auch, dass es die einzige Option ist, sich aus den Fängen meiner Mutter zu befreien! Ich bespreche das mit meinen Schwestern!

Mir wird dann nicht mehr schwer fallen, den Kontakt zu unserer Mutter abzubrechen. Sie wird uns sicher immer wieder aufsuchen und uns zerstören wollen. Man könnte meinen, es wäre ihr Lebensplan uns alle zunichte zu machen. So ist es ja wahrscheinlich auch. Ich könnte hier viele schlimme Beispiele aus meiner Kindheit nennen, wie sie uns behandlet hat usw... das würde aber den Rahmen hier sprengen und tut auch nichts mehr zur Sache, weil ich es nicht mehr ändern kann. Jedoch möchte ich noch etwas Gutes für meinen Vater tun. Das mit dem Psychologen muss wirklich sein. Wahrscheinlich müssen wir ihn dazu "zwingen", diesen Schritt zu gehen oder ihm zureden, dass er das wirklich in Angriff nehmen muss, wenn er nicht ganz kaputt gehen will. Wobei ich jetzt schon finde, dass er sehr schlecht aussieht, jetzt auch noch mit der Krankheit. Und sie sagt ihm ja auch jetzt schon, dass er nur jammert und es gar nicht so schlimm sei und er sich nicht so anstellen soll! Unglaublich diese Frau!
Dabei hat er innerhalb von 5 Monaten 13 Kilo abgenommen und wiegt noch 52 Kilo. Ist zwar nur 1.65 gross, aber für einen Mann ist das ja viel zu wenig! Dann tut sie so, als würde er zuwenig Essen, dabei frisst ihn der Krebs innerlich auf und es ist ja auch klar, dass er bei Magenkrebs nicht mehr alles Essen soll/kann! Was bildet sie sich eigentlich ein!

Ja, wir müssen wirklich jetzt aktiv werden, was unternehmen und ihn so gut es geht unterstützen. Was mir gerade einfällt ist, dass wir vielleicht so tun, als würden wir ihn wegen der Krankheit zu einem Psychologen raten. Und der wird dann schon weitere Fragen zur Familiensituation stellen. Ich werde sicherlich auch noch im Vorfeld mit diesem Therapeuten reden und ihm sagen, wie es um meinen Vater steht, in Bezug auf den Hausdrachen.

Ganz tragisch ist auch, dass sein Bruder diesen Januar an Lungenkrebs verstorben ist. Es ist für ihn wirklich schlimm

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