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Zum ersten mal Offen

26. November 2014 um 3:59

Eigendlich bin ich nicht sicher warum ich jetzt schreibe,
ich weiß nicht ob ich will oder nicht.
Eigendlich will ich andere nicht mit meinen Problemen
belassten. Hab ich auch noch nie.
Eigendlich wollte ich mein Päckchen selbst tragen.
Aber langsam kann ich nicht mehr.
Ich weiß nicht ob ich überhaupt das recht habe
suizid gedanken zu haben, ich wurde nie misshandelt o.ä.
Ich weiß aber langsam nicht mehr weiter.
In der letzten Zeit ist mein einziges Gefühl nur noch schmerz.
Es kommt wie ein stich, und fühlt sich an als würde es mich zerreißen.
Ich hab angst mich lächerlich zu machen oder
ausgelacht zu werden.
Ich bin nicht inderlage so einfach darüber zusprechen.
Auch das schreiben hat mich überwindung gekostet.
Ich fühl mich so unglaublich einsam seit vielen Jahren.
Ich scheine nimmandem wirklich wichtig zu sein.
Ausser meinen eltern, ich weiß nur nicht wie so sich das nicht so anfühlt.
Seid 8 Jahren weiß ich nicht wohin mit meinen Gedanken und gefühlen.
Denen den ich mich anvertraut habe denen hat es nicht interessiert.
Bis heute hat mich niemand verstanden.
Keiner kann mir folgen.
Ich versuche für so viele Leute da zu sein.
Ich versuche so vielen zu helfen, was auch funktioniert.
Leute mit ähnlichen Problemen konnte ich immer helfen,
nur mir selbst nicht.
Ich sage mir selbst das meine Probleme nicht so schlimm sind,
und ich verstehe nicht warum es mir damit so schlecht geht.
Bei allen meiner freunde hat sich im nach hinein heraus gestellt,
das es nie meine freunde waren.
Sie haben mich ausgenutz, beleidigt und verleugnet.
Nimmand hat je gemerkt wie es mir geht, und es ist mir sehr peinlich.
Bisher gab es nimmanden der sich für mich wirklich interessiert hat.
Jeden Aben Kuschel ich mit meiner Decke und stelle mir vor jemand wäre da.
Ich freu mich für jeden der glück erfährt doch wen ich sehe,
wie glücklich andere sind wird mir immer deutlich gemacht was ich nicht hab.
Davon bekomme ich immer ein übelkeits gefühl.
Die bisher einzige möglichkeit das zuverdrängen
bestand darin alles in wut und hass zu konvertieren.
Ich habe nimmanden verletzt doch jeden Tag Amok und Terror fantasien.
Vor kurzem habe ich eine psychiatrie besucht.
Nach 11 Wochen habe ich mich entlassen lassen.
Bis dahin hatte ich keine Diagnose.
Grund für die einweißung war ein mehr oder weniger suizid versuch.
Dort habe ich ein mädchen in meinem Alter kennen gelernt.
Momentan ist sie der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Ich bin aber nicht verliebt.
Ich habe das gefühl das ich ihr alles sagen kann, doch glaube ich nicht
das sie mich versteht.
Sie ist noch lange in Therapie, deswegen kann und will
ich sie mit meinen problemen nicht belasten.
Meine einzige beziehung ging 4 Tage bis sie mich betrogen hat.
Dannach kam sie mit der Bruder meines Besten freundes zusammen.
Er hat mir das alles gründlich unter die Nase gerieben,
meine gfühle waren im nicht egal, es hat im spaß gemacht mich zu verletzen.
Seid kurzem kämpfe ich noch mit meiner Sexualität.
Ich könnte Bi sein wo mit ich nicht wirklich zurecht komme.
In der grundschule wurde ich mehr oder weniger gemobbt.
Ich bin dann immer auf meien mitschüler losgegangen,
in den Augen der Lehrer war ich ein Schläger.
Mit meiner Familie habe ich echt Glück.
Ich habe zu allen einen guten Draht.
Im moment bemühe ich mich um einen Ausbildungsplatz.
Dabei habe ich nicht die motivation und den willen dafür.
So oft sehe und höre ich wie leute verletzt werden.
Ich wünsche mir so oft die Changce zu bekommen es besser zu machen,
doch ist es mir nicht vergönnt.
Ich komme mir jetzt Richtig blöde vor.
Ich bin erlich gesagt nicht davon überzeugt das es jemanden interessiert.
Diese ganzen Probleme machen mich immer unsympatischer,
von daher zweifel ich ob dies der richtige weg ist.
Ich würde gerne weinen doch habe seit Jahren keine Träne raus gebracht.
Ich sehne mich nach jemandem,
das fühlt sich so an als wäre ich schwach.
Ich habe so eine Angst davor verletzt zu werden.
Ich schaffe es nicht mal mit ernster Miene darüber zusprechen.
Stück für Stück verliere ich immer mehr den Kontakt zu meinen Emotionen.
Und ich frag mich ob das so schlecht ist.
Ich stelle mir die Frage ob man ohne Gefühle nicht besser Dran wäre.
Ich habe immer behauptet mir ist es egal ob ich glücklich bin oder nicht,
Doch zum ersten mal kann ich zugeben das ich es mir aus Tiefstem Herzen wünsche.
Ich bin nicht sicher was ich in meiner Zukunft sehe, Suicid, Eine weitere einsame stille und schmerzvolle zeit
oder ist es was anderes ich weiß es nicht.

Ich bin mir leider nciht sicher unter welches Thema das fällt.
Ich weiß ich habe keine Direkte Frag gestellt, und ich weiß auch
nicht was ich für antworten erwarte.

Mit freundlichen grüßen: SicK

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27. November 2014 um 0:08

.
Hi sick,

das Problem ist ganz klar dass dir ein bester Freund fehlt, bzw gute Freunde allgemein.
Ich kann dich da vollkommen verstehen, wenn man immer alleine ist und nie jemanden hat dann fühlt man sich ungeliebt, unwichtig, unfähig, fehl auf dieser Welt usw.
Das sind schreckliche Gedanken die dich innerlich nur noch mehr belasten.
Dass in deiner Familie alles in Ordnung ist ist schon mal etwas gutes, dann hast du da schon mal einen halt und keine weitere Belastung.

Deine Probleme werden veschwinden sobald du "gute" Freunde findest. Aber wie schafft man das?
Du musst rauskommen. Einerseits aus dir selber, also aus deinem gefühlschaos und andererseits raus aus dem Haus, irgendwo draußen wo es andere mit ähnlichen Interessen wie du gibt.
Du musst selber stark sein, dich versuchen zu motivieren und dadurch aufzuraffen. Denn wie du dich fühlst strahlst du auch nach außen aus; wenn du also nur unglücklich bist dann hast du auch eine schlechte Ausstrahlung auf deine Mitmenschen. Wenn du dich also motivieren kannst, wirst du automatisch viel offener und glücklicher rüberkommen.
Und dann wirst du natürlich "freunde finden" müssen. Dazu kannst du zB in einen Verein gehen von einem deiner Hobbys, o.ä.
Schließlich musst du mit neuen Menschen in Kontakt kommen um neue Leute kennenzulernen.

Wenn du das liest wirst du dir vielleicht denken, dass ich dich überhaupt nicht verstehe und dass du in deiner Situation gar nicht dazu in der Lage bist. Aber genau das ist die falsche Denkweise. Du bist immer dazu in der Lage, es ist nur eine Frage des Willens.
Und da du sogar von Suizidgedanken sprichst will ich doch hoffen, dass dein Wille groß genug sein wird um das durchzuziehen
Von nichts kommt nichts, nimm dein Glück selbst in die Hand. Es gibt immer einen Weg


Bin gespannt was du von meinem Vorschlag hältst,

MfG With

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27. November 2014 um 1:14
In Antwort auf with94

.
Hi sick,

das Problem ist ganz klar dass dir ein bester Freund fehlt, bzw gute Freunde allgemein.
Ich kann dich da vollkommen verstehen, wenn man immer alleine ist und nie jemanden hat dann fühlt man sich ungeliebt, unwichtig, unfähig, fehl auf dieser Welt usw.
Das sind schreckliche Gedanken die dich innerlich nur noch mehr belasten.
Dass in deiner Familie alles in Ordnung ist ist schon mal etwas gutes, dann hast du da schon mal einen halt und keine weitere Belastung.

Deine Probleme werden veschwinden sobald du "gute" Freunde findest. Aber wie schafft man das?
Du musst rauskommen. Einerseits aus dir selber, also aus deinem gefühlschaos und andererseits raus aus dem Haus, irgendwo draußen wo es andere mit ähnlichen Interessen wie du gibt.
Du musst selber stark sein, dich versuchen zu motivieren und dadurch aufzuraffen. Denn wie du dich fühlst strahlst du auch nach außen aus; wenn du also nur unglücklich bist dann hast du auch eine schlechte Ausstrahlung auf deine Mitmenschen. Wenn du dich also motivieren kannst, wirst du automatisch viel offener und glücklicher rüberkommen.
Und dann wirst du natürlich "freunde finden" müssen. Dazu kannst du zB in einen Verein gehen von einem deiner Hobbys, o.ä.
Schließlich musst du mit neuen Menschen in Kontakt kommen um neue Leute kennenzulernen.

Wenn du das liest wirst du dir vielleicht denken, dass ich dich überhaupt nicht verstehe und dass du in deiner Situation gar nicht dazu in der Lage bist. Aber genau das ist die falsche Denkweise. Du bist immer dazu in der Lage, es ist nur eine Frage des Willens.
Und da du sogar von Suizidgedanken sprichst will ich doch hoffen, dass dein Wille groß genug sein wird um das durchzuziehen
Von nichts kommt nichts, nimm dein Glück selbst in die Hand. Es gibt immer einen Weg


Bin gespannt was du von meinem Vorschlag hältst,

MfG With

Interessant
Eine Interessante perspektive. Ich kann mir gut vorstellen das du recht hast und ich werde versuchen das in die tat um zusetzten auch wen das bis jetzt nicht geklappt hat.
Ganz herzlichen Dank.

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7. Dezember 2014 um 1:43

Danke
Ich danke dir für deine Zeit und aufmerksakeit einige deiner perspektiven habe ich schon mal gehört andere sind neu, ich werde mir mühe geben daran zu arbeiten.
Danke
MFG: SicK

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