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Zerüttete Familie

12. April um 4:13 Letzte Antwort: 12. April um 13:35

Hallo,

ich (17) lebe nicht unbedingt in der Harmonischsten Familien Situation. Mutter und Vater hassen sich, leben aber noch zusammen da sie sich aus mehrfachen grüden nicht Häuslich trennen können. Das führt natürlich zu einer permanent, angespannten und sehr stressigen Alltagssituation. 
Es ist zuviel und zu privates zwischen den beiden passiert was ich hier nicht erwähnen kann, mein grund Problem liegt jedoch derzeit eher darin das die ehemals gute Beziehung zu meinem Vater in die Brüche zu gehen scheint. 
Um vorab festzuhalten, ich kenne seit meinem 11. lebensjahr nichts anderes als Streit in der Familie, doch hatte bzw. habe ich immer ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern gehabt, zu meiner Mutter habe ich es heute noch. 
Mein Vater ist ein sehr uneinsichtiger Mensch, der eine Mischung aus Selbstüberschätzung und Selbstzweifel darstellt. Er sucht Fehler immer bei anderen und bürdet die Verantwortung die sein handeln trägt meist anderen auf. Am meisten meiner Mutter, meinem Jüngeren Bruder(11) und mir. Durch die Familien Situation die sich innerhalb unserer vier Wände abspielt, ist er sehr oft gereizt und sieht alles nur noch aus einem Negativen Blickwinkel, was er auch in jedem unserer Gespräche deutlich vermerkt. Er vermittelt mir auch häufig das Gefühl das er meine Art nicht ab kann wenn ich glücklich bin. Zu seinem leidwesen neige ich dazu aufgedreht zu werden wenn ich mich über etwas freue. Auch lässt er es sich nicht nehem, immer dann wenn er die Chance dazu hat meine Mutter schlecht zu machen. Entweder macht er sie aufgrund ihres Verhaltens runter (zum einen Raucht meine Mutter und zum anderen trinkt sie häufiger mal ein glas wein am abend. Wenn ich das trink verhalten meiner Mutter beschreiben müsste würde ich sagen das sie leichte Tendenzen eines „Funktionierenden Alkoholikers” hat, trotzdem vernachlässigt sie weder ihren Alltag noch uns) oder nennt sie Schlampe oder Fotze.   
Früher hat er mich auch versucht mich zu Manipulieren in dem er in meiner Gegenwart Selbstmordgedanken angedeutet hat, damals war ich um die 13-14 Jahre alt(heutzutage würde er es wahrscheinlich leugnen). Zu der Zeit hatte ich regelmäßig Angst das er sich was antut. 
Auch meint er das ich ganz alleine an der brüchlden  Beziehung zwischen ihm und mir schuld sei, weil ich ihn laut sein seiner aussage wie dreck behandeln würde. Mein Vater kann mir keinen emotionalen halt geben, meine Mutter aber schon. Deshalb verbringe ich viel mehr zeit mit ihr, und obwohl sie ihre macken und Fehler hat, schafft es sie die Situation zwischen meinem Vater und ihr von uns zu trennen. Sie lässt weder ihre launen an uns aus noch macht sie alles runter, sie versucht einfach mehr oder weniger neu anzufangen indem sie  neue leute kennen lernt (deshalb ist sie übrigens laut Vaters Aussage eine Schlampe). Aufgrund dessen verbringe ich nunmal mehr und lieber zeit ihr. Deshalb ist mein Vater auch merklich eifersüchtig auf das gute Verhältnis zwischen meiner Mutter und mir. 

Ich selbst Kämpfe mit  Depressionen,Autoagressiven Verhalten  und Panikattacken, deshalb befinde ich mich auch in psychologischer Behandlung.
Mit ihm kann ich darüber einfach nicht reden, es ist zwei Jahre her seit dem ich das letzte mal versucht habe mit ihm über meine Gefühle zu reden,(ich hatte einen riesen krach mit meiner Besten Freundin)
das einzige was passiert ist, ist dass er das Gespräch auf sich gelenkt hat. Nachdem ich ihn darauf angesprochen habe ist er mit den Worten:„leck mich doch, mit wem soll ich sonst darüber reden?!" Abgehauen. Auch meinte zu mir das er sich wünschte ich sei mehr wie XY( möchte ihren namen hier nicht nennen), denn sie würde ihren Vater richtig lieben. Das hat mich damals, beides sehr stark verletzt, als ich das in einem Streit mal erwähnt habe meinte er ich würde doch nur lügen und das sagt er mir obwohl er sich damals noch dafür entschuldigt hat. 
Ich liebe meinen Vater und ich weiß das er mich auch liebt, aber er macht es mir so schwer. Jedesmal wenn ich versuche mit ihm zu reden fühlt er sich direkt angegriffen und taucht un die Opferrolle. Ich kann einfach kein klärendes Gespräch mit ihm führen, weil meint er hätte keine Fehler gemacht. 

Hat eventuell jemand einen Rat für mich wie ich besser damit umgehen könnte? 

Ps: entschuldigen sie bitte den langen Text, aber über die jahre hinweg hat sich da einiges an Emotionen angestaut.

Mfg Hella 

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12. April um 13:35

Lösung ist nur der Auszug eures Papas.  Er ist ganz unten angekommen ud hat sich aufgegeben. Er hat eine Riesen Wut auf jeden und alles. Aus finanziellen Nöten kann er wohl nicht ausziehen. Das ist aber dringend notwendig. Auch braucht deine Mutter dringend Hilfe. Sie trinkt. Das ist fatal. So solltet ihr alle nicht leben. Was sagt denn dein Therapeut zu dieser Konstellation? Ihr müsst euch mehr Hilfe von außen holen. So geht das nicht. 

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