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Zecken Impfung Ja oder Nein?

7. Februar 2011 um 21:16

Habt ihr sie machen lassen bei euren Kindern? Meine Tochter ist 2,5 und ich weiß einfach nicht ob oder ob nicht.... Sind ja wieder 3 Impfungen....
Wie wird denn der Impfstoff vertragen?
Zumal man ja die Hirnhautenzündung eh nicht impfen kann sondern nur das andere und das kam bis jetzt eh kaum bei irgendwem vor....

lg Bienchen

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7. Februar 2011 um 23:11

Falsch, falsch, falsch!!!
Es gibt keine Zeckenimpfung.
Was Du meinst ist die Impfung gegen Frühsommermeningoenzephalitis, das ist eine Hirnhautentzündung die, unter anderem, von Zecken übertragen werden kann. Es gibt aber jede Menge andere Erreger für Hirnhautentzündungen, mit dieser Impfung erwischt man nur eine Art. Du solltest Dich erkundigen, ob es bei Euch FSME häufig auftritt, vielleicht wohnt ihr gar nicht in so einem Risikogebiet, dann würde ich es ieber lassen. Ich sah eine Dokumentation im Fernsehen: ein Mädchen wurde gegen FSME geimpft und wurde dadurch richtig krank. Das Kind war 4, absolut gesund, fidel, aktiv, jetzt sitzt es im Rollstuhl und kann nichts mehr selbständig machen, es kann nicht mehr sprechen, braucht eine Windel... Ist wahrscheinlich ein Extremfall, aber ganz schön abschreckend. Übrigens: FSME verläuft bei Kindern in der Regel komplikationslos.
"Das Andere" ist Borreliose, das ist eine bakterielle Krankheit, und diese kann man nicht impfen. Man kann es teorethisch mit Antibiotika behandeln, wenn man es rechtzeitig erwischt. Ansonsten bleibt es häufig kronisch: heftigste Gelenkschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkei ten, Nackensteifigkeit, bis Demenz (ist eine Spirochätenart, die gleiche Bakterienart die Syphilis verursacht, die ja bekanntlich zu "Verrücktheit" ausartet)... Das tückische ist, dass die Ärzte sich leider damit kaum auskennen und es häufig nicht schnell genug diagnostizieren. Erfolgreich kann man es nämlich meistens nur im ersten Bakterienzyklus, d.H. innerhalb 4 Wochen.
In 50% der Fälle haben betroffene keine Zecke an sich gesehen und auch keine Wanderröte.
Ich leide an Borreliose und bin der Meinung, dass ich sie durch Stechmücken bekommen habe. Die Krankheit stellte sich wie eine Sommergrippe dar, mit Gelenkschmerzen und Fieber. Meine Ärztin hat mich nur auf Borreliose untersucht, weil ich diese Krankheit in Erwägung gezogen habe (kenne jemand, der schon seit 20 Jahren damit lebt, deswegen kenne ich die Symptome). Sie meinte, wenn ich keine Zecke hatte, könnte ich keine Borreliose haben. Sie hat aber das Blut unersuchen lassen und es war positiv: Frische Borreliose Infektion... Sie war sehr überrascht.
Das beste ist, meiner Meinung nach, sich vor dem Zeckenbiss zu schützen: Einsprühen, enge helle Kleidung (z.B. Leggings, Hose in die Socken stecken...) und TÄGLICH nach Zecken suchen. Die kleinsten sind lediglich 1mm groß und weisslich-grün, also, kaum zu sehen, allerdings genauso gefährlich wie die ausgewachsenen...
VG
Cora

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14. Februar 2011 um 11:58

Wie beim Schneewittchen: Jede/s hat ein bisschen ...
... - hier: Recht. Eine einfache Antwort gibt es nicht.
Dein Kind spürt Deine Angst, ohne sie zu verstehen. Das ist möglicherweise die größere Gefahr. Angst kann auch krank machen. Sie ist sogar sogar ansteckend.
Frag Deinen Instinkt. Informier Dich gründlich und schlaf drüber. Und dann mach, was DU für richtig hältst, und denk danach wieder an was anderes.
Jedenfalls ist Vorbeugen besser als Heulen; dazu hier noch mal einige Hinweise:
Gesund bleiben
Persönliche Vorsorge:
- persönlicher Schutz
- stark befallene Flächen meiden
- Verhalten im Freiland
- Verhalten nach der Rückkehr
Nahbereich anpassen
Haustiere hell-, glatt-, kurzhaarig, Bedürfnisse auf den Bedarf reduzieren.

Mehr zum persönlichen Schutz bei bund-naturschutz-nbg.de/mauersegler/01.08/zeckenschutz.html .
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Mit freundlichem Gruß Ameise01

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