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Zäpfchen

8. Januar 2009 um 9:37

hallo guten morgen zusammen.
eine mir wichtige frage hätte ich mal.
kann man einem fast 13 jährigen noch zäpfchen geben?
er will wenn dann alles alleine machen. ich würde es lieber sehen wenn ich ihm helfe ,
bitte um antworten lg s

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8. Januar 2009 um 9:57


wenn es unbedingt ein zäpfchen sein muss, dann doch bitte schön alleine machen lassen. er ist fast erwachsen und ich denke mal du möchtest auch nicht von jemand anders ein zäpfchen verpasst bekommen
vielleicht muss es ja auch nicht das zäpfchen sein, er ist doch alt genug um andere medizin zu sich zu nehmen.
lg

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7. Februar 2009 um 15:45

Als Mutter
finde ich es einfach unnatürlich, was für ein verkrampftes Verhältnis in vielen Familien zwischen Eltern und Kindern herrscht.

Ich finde das komisch. Ich habe doch meine Tochter geboren und aufgezogen. Ich weiß doch wie sie nackt aussieht. Umgekehrt weiß auch meine Tochter, wie ich nackt aussehe. Ich gehe im Sommer immer an einen Badesee mit FKK-Ufer und war auch schon im Urlaub (in Jamaika) in einem Hotel mit FKK-Strand. Natürlich MIT meiner Tochter.

Für uns ist ein unverkrampftes Verhältnis also ganz normal. Ich kann einfach nicht verstehen, was für seltsame Schamgefühle und wieviel Verklemmtheit es in vielen Familien gibt.

Ich finde Zäpfchen sind ein sinnvolle Medikamente. Sie belasten nicht den Magen wie manche Tabletten. Ich habe meiner Tochter schon als kleines Kind immer bevorzugt Zäpfchen gegeben, wenn sie krank war. Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür, weshalb man das anders handhaben sollte, wenn das Kind etwas älter wird.

Und natürlich gebe ich das Zäpfchen. Das ist doch auch für das Kind viel einfacher. Außerdem kann ich dann sicher sein, dass das Zäpfchen wirklich genommen wird und auch richtig eingeführt wird. Die Wirkstoffe gelangen schließlich nur dann an die richtige Stelle, wenn das Zäpfchen auch wirklich ein paar Zentimeter tief eingeschoben wird. Es bringt ja nichts, wenn das Kind sich das Zäpfchen selbst vielleicht nicht ganz einführt und die Wirkstoffe dann nicht ankommen.

Meine Tochter und ich haben jedenfalls ein so natürliches Verhältnis zueinander, dass es um so etwas wie ein Zäpfchen oder Fiebermessen im Po bei uns gar keine Diskussionen gibt. Das war doch schon immer so. Man muß halt einfach natürlich miteinander umgehen.

Außerdem ist meine Tochter (sie ist 11) schließlich noch immer ein Kind. Ich finde es einfach nicht gut, Kinder allzu früh wie Erwachsene zu behandeln. Wenn sie erstmal durch die Pubertät gekommen sind, kann man Kindern dann Stück für Stück mehr Verantwortung übertragen und dann auch mal darüber reden, ob sie sich Zäpfchen selbst geben können.

Aber mit 13 sollte so etwas nun wirklich noch kein Problem sein. Lasst den Kindern doch einfach mal ihre Kindheit, statt sie zu frühreifen Erwachsenen machen zu wollen, kaum dass sie ins Teeny-Alter kommen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Unverkrampftheit.

LG Andrea

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7. März 2009 um 20:28
In Antwort auf andreasen

Als Mutter
finde ich es einfach unnatürlich, was für ein verkrampftes Verhältnis in vielen Familien zwischen Eltern und Kindern herrscht.

Ich finde das komisch. Ich habe doch meine Tochter geboren und aufgezogen. Ich weiß doch wie sie nackt aussieht. Umgekehrt weiß auch meine Tochter, wie ich nackt aussehe. Ich gehe im Sommer immer an einen Badesee mit FKK-Ufer und war auch schon im Urlaub (in Jamaika) in einem Hotel mit FKK-Strand. Natürlich MIT meiner Tochter.

Für uns ist ein unverkrampftes Verhältnis also ganz normal. Ich kann einfach nicht verstehen, was für seltsame Schamgefühle und wieviel Verklemmtheit es in vielen Familien gibt.

Ich finde Zäpfchen sind ein sinnvolle Medikamente. Sie belasten nicht den Magen wie manche Tabletten. Ich habe meiner Tochter schon als kleines Kind immer bevorzugt Zäpfchen gegeben, wenn sie krank war. Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür, weshalb man das anders handhaben sollte, wenn das Kind etwas älter wird.

Und natürlich gebe ich das Zäpfchen. Das ist doch auch für das Kind viel einfacher. Außerdem kann ich dann sicher sein, dass das Zäpfchen wirklich genommen wird und auch richtig eingeführt wird. Die Wirkstoffe gelangen schließlich nur dann an die richtige Stelle, wenn das Zäpfchen auch wirklich ein paar Zentimeter tief eingeschoben wird. Es bringt ja nichts, wenn das Kind sich das Zäpfchen selbst vielleicht nicht ganz einführt und die Wirkstoffe dann nicht ankommen.

Meine Tochter und ich haben jedenfalls ein so natürliches Verhältnis zueinander, dass es um so etwas wie ein Zäpfchen oder Fiebermessen im Po bei uns gar keine Diskussionen gibt. Das war doch schon immer so. Man muß halt einfach natürlich miteinander umgehen.

Außerdem ist meine Tochter (sie ist 11) schließlich noch immer ein Kind. Ich finde es einfach nicht gut, Kinder allzu früh wie Erwachsene zu behandeln. Wenn sie erstmal durch die Pubertät gekommen sind, kann man Kindern dann Stück für Stück mehr Verantwortung übertragen und dann auch mal darüber reden, ob sie sich Zäpfchen selbst geben können.

Aber mit 13 sollte so etwas nun wirklich noch kein Problem sein. Lasst den Kindern doch einfach mal ihre Kindheit, statt sie zu frühreifen Erwachsenen machen zu wollen, kaum dass sie ins Teeny-Alter kommen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Unverkrampftheit.

LG Andrea

Garnicht erst diskutieren
Hallo,
also ich an deiner Stelle würde garnicht diskutieren, sondern einfach sagen: " Jetzt ist Schluss!!!" und wenn dein Sohn genug Respekt vor dir hat, wird er sich dann auch benehmen und nicht so anstellen.

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7. März 2009 um 22:25

Ja
Ja finde ich, ich bin ja selber "erst" 16, bekomme zwar keine Zäpfchen mehr, aber bei uns wurde da früher nie drüber disskutiert, es wird gesagt:"Es ist jetzt aber so" und dann hatten wir uns damit abzufinden.

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7. März 2009 um 22:41

Sicher!
Na klar kann er da selber drüber bestimmen, aber deswegen einen Aufstand zumachen, finde ich ein wenig übertrieben.
Ja ich werde geschlagen, aber nicht wegen soetwas sondern wenn wegen schlimmeren Dinge, aber bei sowas denke ich einfach, da muss kein 13 jähriger rum bocken, man kann ja einfach mal ein Machtwort sprechen und vieleicht danach mal darüber reden, ob man es beim nächsten mal anders machen kann, aber wenn ein 13 jähriger wegen sowas einen Aufstand macht, finde ich sollte man nicht nachgeben.

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8. März 2009 um 11:26

Oh Nein!
Ich rede die Erziehung meiner Eltern keines falls schön, ja sicher finde ich es auch (entschuldigt den Ausdruck) scheiße, das meine Schwester und ich "geschlagen" werden, aber meine Eltern machen das nicht, damit wir gedemütigt und verletzt werden, sondern als Strafe!!!
Sicher kann ein 13 jähriger sich selber ein "Zäpfchen" einführen, aber es muss nicht sein, und wenn die Mutter es lieber anders möchte, dan soll sie es selber machen. Ich finde es eigentlich auch ziemlich schrecklig das die Mutter, ihrem Sohn zu traut, dass er nur so tut als ob! Aber wenn sie ihm das zu traut, dann soll sie es selber machen! Man kann dann ja danach darüber reden, ob man es bein nächsten mal anders machen kann (!!!) aber wenn sie so wenig Vertrauen in ihren Sohn hat, fände ich es nicht richtig ihn es selber machen zu lassen, das es ja denke ich mal einen Grund dafür gibt das sie ihm so etwas zutraut.

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