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Wutanfälle

24. April 2007 um 13:51 Letzte Antwort: 24. April 2007 um 14:02

Hallo,
wie alle hier suche ich auch einen Rat. Ich habe zwei Kinder. Die kleine ist 10 Monate, der große wird 3. Der große macht mir zur Zeit große Sorgen. Er hat ganz schlimme und lange Trotzanfälle.... Ja, ich weiß es ist normal, da muss man konsequent sein, u.s.w. Ich bin auch mit ihm schon bei einer Fr.Psychologin, weil ich einfach nicht weiter wusste, aber leider dass hilft uns nicht wirklich weiter.
Seine Anfälle sind für uns beide sehr anstrengend, weil er einfach sich nicht selbst beruhigen kann. Er trampelt hin und her, wie ein "kaputtener" Roboter, er wein und schreit, er will mich wegschuppsen, aber sucht trotzdem meine Nähe, er lässt sich nicht anfassen, drücken, oder ansprechen. Er ist in dem Moment in eigene Welt. Die einzige Lösung ist, sich in einem Zimmer mit ihm einsperren und abwarten. Das kann bis zu einer Stunde dauern.
Die Anfälle sind sehr häufig. Manchmal zähle ich nicht mehr die Wutausbrüche, nur die Pausen zwischendurch. Es geht um Kleinigkeiten..... Ich weiß nicht wie ich in der Situation vorgehen soll. Festhalten bringt genau so viel, wie abwarten.... Ich kann aber in der Zeit nicht machen, und habe "nebenbei" noch ein Kind. Wie kann ich ihm beibringen, dass er sich alleine beruhigen kann, nicht an meinem Bein hängen muss???? Natürlich nach so einem Anfall wird geredet, wieso-warum-weswegen, ohne schimpfen.
Es ist nicht nur für mich anstrengend. Für ihn ist es glaube ich noch schlimmer, weil er dann aus der Sache nicht rauskommen kann, aber will...
Also, was machen?????
Danke,
sussi

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24. April 2007 um 14:02

Ich habe 2 Kinder,
die beide je ein halbes Jahr jünger sind, als deine Beiden. Der größer war ein liebevoller Zwerg, mit kleinen Eigenarten. Seit sein Brüderchen da ist, tickt er auch öfter aus. Er steht halt nicht mehr im Mittelpunkt und wird nicht mehr bei jeder auch für uns unbedeutenden Situation angesprochen. Das ist aber ein natürliches Verhalten. Du musst viel Geduld aufbringen und versuche mal deinen 3jährigen in die Fürsorge und das Spielen mit deiner Tochter einzubeziehen. Meistens verschafft es ein wenig mehr Ruhe. Bei uns funktioniert es und meine Freundin hat damit auch Erfolg. LG foxy

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