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Wohin kann ich mit 17 ziehen?

12. Mai 2018 um 10:00

Ich W/17 habe schon seit klein auf Stress Zuhause. Ich wohne mit meiner Mutter alleine und wir sind beide sehr temperamentvoll. Manchmal ist sie ja ganz nett und sie liebt mich auch total aber wenn wir uns streiten werden wir beide handgreiflich und ich bin halt so eine Tochter die sich nicht schlagen lässt und zurück haut. Sie ist auch extrem anhänglich weil ich so gut wie der einzige Mensch in ihren Leben bin deshalb tut sie mir auch leid aber ich halte es meistens nicht mit ihr aus. Jeden Tag schreit sie mich seit 17 Jahren an und sagt mir dass ich dies und das putzen soll und alles falsch mache. Dazu behandelt sie mich auch noch wie ein 10 jährigen Kind... mal bei Freundinnen übernachten oder Freundinnen zu mir holen darf ich nicht. Wenn ich bei einer Freundin Übernachte ruft sie jedes Mal die Polizei obwohl ich erreichbar bin. Ich war mit 14 in einer geschlossenen weil das jungedamt mich da rein gesteckt hat aber bin dort raus geflogen wegen aggressiven Verhalten den Betreuern gegenüber und bin seitdem wieder bei meiner Mutter. Die Betreuer dort hab ich nur angegriffen weil sie mir nichts zu essen gegeben haben und ich gegen meinen Willen in einer geschlossenen eingesperrt war. Ich habe noch eine Betreuerin mit der ich mich ab und zu treffe und ich habe ihr gesagt ich möchte ausziehen in ein bereutes wohnen oder sowas. Meine Frage: Kann ich mit 17 in eine eingene Wohnung die der Staat bezahlt oder in eine WG wo die Betreuer nicht da wohnen sondern nur ab und zu mal vorbeischauen? Kennt sich jemand damit aus? Ich würde gern irgendwo hin wo so wenig Kontrolle & Betreuung wie möglich ist sonst fühle ich mich wieder wie in der geschlossenen. Ich bin aber arbeitslos und lebe von den 200€ die meine Mutter mir im Monat gibt und auf das Geld würde ich ungern verzichten aber wenn ich in eine Wohngruppe gehe sagen alle die ziehen mir mein ganzes Geld ab also zb. Das Kindergeld und alles. Wovon soll ich dann was unternehmen und mir Sachen kaufen? Meine Betreuerin meint dass das mit eingener Wohnung wo die Betreuer nur mal vorbei schauen nicht klappen wird bei mir weil ich davor schon in einer Einrichtung gewohnt haben muss. Aber ich habe eine Freundin die ist 16 und hat eine eigene Wohnung die vom Staat oder Jugendamt bezahlt wird. Ich habe das Gefühl keiner will mir wirklich weiter helfen was kann ich tun? 

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12. Mai 2018 um 22:37

Vermutlich wäre es besser, du würdest dich räumlich von deiner Mutter distanzieren. Du bist 17, gehst nicht zur Schule, machst keine Ausbildung, nichts. Ich habe das das Gefühl, dass sich nichts an dieser Situation ändert, wenn du jetzt nichts tust.

Geh bitte zum Jugendamt und lass dich beraten.

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13. Mai 2018 um 11:31

Hey,
zuhause solltest du nicht bleben,  das tut euch beiden nicht gut.
Eine WG , mit wenig Kontrolle ist nichts für dich. Solche Einrichtungen sind für junge Menschen,  zur Verselbständigung und für die, die ihr Leben sowie sich selbst,  im Griff und unter Kontrolle haben.  Du bist 17 und weit davon entfernt. Eine Einrichtung, mit ständig anwesenden Erwachsenen ist bei dir noch nötig.  Ohne Kontrolle kannst du sein,  wenn du die Kontrolle hast. Ohne Job und ständigen aggressiven Ausbrüchen lebst du das Gegenteil und befindest dich noch in der Trotzphase.
Der Grundgedanke, dass der Staat dann schonmal zahlen kann, weil das so bequem ist, unterstreicht deine Unreife.

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25. Mai 2018 um 21:47
In Antwort auf user28677

Ich W/17 habe schon seit klein auf Stress Zuhause. Ich wohne mit meiner Mutter alleine und wir sind beide sehr temperamentvoll. Manchmal ist sie ja ganz nett und sie liebt mich auch total aber wenn wir uns streiten werden wir beide handgreiflich und ich bin halt so eine Tochter die sich nicht schlagen lässt und zurück haut. Sie ist auch extrem anhänglich weil ich so gut wie der einzige Mensch in ihren Leben bin deshalb tut sie mir auch leid aber ich halte es meistens nicht mit ihr aus. Jeden Tag schreit sie mich seit 17 Jahren an und sagt mir dass ich dies und das putzen soll und alles falsch mache. Dazu behandelt sie mich auch noch wie ein 10 jährigen Kind... mal bei Freundinnen übernachten oder Freundinnen zu mir holen darf ich nicht. Wenn ich bei einer Freundin Übernachte ruft sie jedes Mal die Polizei obwohl ich erreichbar bin. Ich war mit 14 in einer geschlossenen weil das jungedamt mich da rein gesteckt hat aber bin dort raus geflogen wegen aggressiven Verhalten den Betreuern gegenüber und bin seitdem wieder bei meiner Mutter. Die Betreuer dort hab ich nur angegriffen weil sie mir nichts zu essen gegeben haben und ich gegen meinen Willen in einer geschlossenen eingesperrt war. Ich habe noch eine Betreuerin mit der ich mich ab und zu treffe und ich habe ihr gesagt ich möchte ausziehen in ein bereutes wohnen oder sowas. Meine Frage: Kann ich mit 17 in eine eingene Wohnung die der Staat bezahlt oder in eine WG wo die Betreuer nicht da wohnen sondern nur ab und zu mal vorbeischauen? Kennt sich jemand damit aus? Ich würde gern irgendwo hin wo so wenig Kontrolle & Betreuung wie möglich ist sonst fühle ich mich wieder wie in der geschlossenen. Ich bin aber arbeitslos und lebe von den 200€ die meine Mutter mir im Monat gibt und auf das Geld würde ich ungern verzichten aber wenn ich in eine Wohngruppe gehe sagen alle die ziehen mir mein ganzes Geld ab also zb. Das Kindergeld und alles. Wovon soll ich dann was unternehmen und mir Sachen kaufen? Meine Betreuerin meint dass das mit eingener Wohnung wo die Betreuer nur mal vorbei schauen nicht klappen wird bei mir weil ich davor schon in einer Einrichtung gewohnt haben muss. Aber ich habe eine Freundin die ist 16 und hat eine eigene Wohnung die vom Staat oder Jugendamt bezahlt wird. Ich habe das Gefühl keiner will mir wirklich weiter helfen was kann ich tun? 

Sicherliche kann ich deine Wünsche verstehen und auch nachvollziehen. Aber wie das so im Leben ist - man kann nicht immer alles haben, bzw. muss man schauen wo man Kompromisse im Leben setzt.
Sicherlich kannst du mit dem JA reden und in eine WG ziehen - dann musst du aber auch mit Betreuern leben, die ein Auge auf dein Leben haben (schließlich bist du noch nicht volljährig) und auch damit das dir lediglich ein von denen zugewiesenes Taschengeld zusteht (kann durchaus unter 200 Euro liegen, kenne mich da nicht aus)
Jedoch kannst du nicht "verlangen", das der Staat (also die Gemeinschaft) dir eine Wohnung ggf. auch noch Lebensunterhalt sponsort und dann auch noch Taschgeld von Mutti.
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.
Von daher -
Ich glaube in der Beziehung mit deiner Mutter hackt es gewaltig. Ob da noch Spielraum für eine Verbesserung ist, kann ich so von außen nicht sagen.

Du möchtest erwachsen sein, als Erwachsene behandelt werden. Nachvollziehbar und ok, jedoch wirst du an deiner Haltung arbeiten müssen.

Erwachsen sein heißt auch sich erwachsen zu verhalten.

Dazu gehört so einiges....

Für sich selber sorgen. Und das heißt z.B. auch arbeiten gehen. Entweder wenn du noch Schülerin bist auf 450 Euro Basis oder aber du suchst dir eine Ausbildungsstelle. Schon bist du finanziell nicht mehr (so) abhängig.
Eigene Wohnung, wie stellst du dir das vor? Auch dann bist du nicht "frei". Auch dort wirst du dich an Bedingungen ggf. auch "Kontrollen" (Kehrwoche im Hausflur z.B.)halten müssen. Meine Große ist 18, sie zieht ausbildungsbedingt  im August in ein Schwesternwohnheim. Auch dort gibt es ganz klare Regeln an die sie sich zu halten hat. Auch gibt es Kontrollen ob sie sich an die Regeln hält ( z.B. geschaut ob die Gemeinschaftsräume gereinigt werden). So ein eigener Haushalt ist sehr viel Verantwortung. Schließlich muss man sich komplett selber organisieren. Meine Tochter ist froh, das sie mich - sowie die "Hausmutter" im Rücken hat wenn es mal hackeln sollte.

Wichtiger aber auch seelisch. Entschuldige das ich das so schreibe - aber Betreuer angreifen, ob verbal oder körperlich ist unentschuldbar. Ebenso deine Mutter oder andere Personen schlagen (egal wer angefangen hat - wir reden ja jetzt über dich, deine Mutter steht gerade auf einem anderen Blatt Papier). Für mich ist das ganz klar ein Zeichen dafür, dass du innerlich gewaltig Probleme hast. Und nein, das hat nix mit Temperament zu tun. Laut werden, auf den Boden stampfen, die Türen zu schmeißen, ein Kissen verprügeln, meinetwegen auch mal laut und unflätig schimpfen (wir lieben es im Auto den Frust rauszuschreien) alles im Rahmen, nicht aber wenn es ins körperliche geht.... Das heißt nicht das du gleich in eine geschlossene musst - das kann man von hier auch nicht beurteilen, jedoch solltest du schon schauen das du dir Hilfe suchst. Eine Gesprächs- und Verhaltenstherapie z.B.
An wen kannst du dich also wenden? Erstmal ans JA. Schilder dein Anliegen, hör dir an was sie dir anbieten und schau wo du für dich Kompromisse machen kannst. Lass dich dort auch bezüglich deines Agressionspotenzials beraten.
Wegen dem Verhältnis zu deiner Mutter - hast du vielleicht eine erwachsene Vertrauensperson die euch beide sehr gut kennt? Z.B. Patentante, sonstige Tante, liebe Nachbarin..... Jemand der sich vielleicht mit euch beiden an den Tisch setzt und schaut wo wer von euch beiden einen Schritt auf den anderen zu machen kann.
 

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26. Mai 2018 um 12:41

Informiere dich mal. Aber betreutes Wohnen würde dir nicht viel bringen, denn soweit ich weiß, wird man ab Volljährigkeit nicht mehr betreut und ist auf sich gestellt.

Du brauchst etwas ganz anderes, denke ich. In deinem Alter wäre das Ziel Selbstständigkeit in den nächsten Jahren...

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