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Woher bekomme ich Hilfe wenn das Jugendamt versagt

25. Januar 2018 um 20:20

Ich bin alleinerziehIende Mutter von einem 13-jährigen Jungen, nennen wir ihn Max, und habe viiieeeele (Erziehungs)Probleme. Kurz nach der Geburt trennte sich der leibliche Vater von uns. Die ersten Auffälligkeiten gab es beim Stillen, ansonsten entwickelte sich laut Kinderärztin alles "normal". Wir besuchten Krabbelgruppe, Pekip usw. Auf den Kindergarten freute er sich, fiel aber sofort durch sein aufmerksamkeitsforderndes Verhalten auf: bekam er nicht sofort den gewünschten Zuspruch, bzw. lief nicht alles nach seinem Willen, reagierte er aggressiv, was zum ersten Rauswurf führte; da jedoch Anspruch als berufstätige Mutter bestand, bat ich um Hilfe beim Jugendamt, welches einen neuen Kindergartenplatz fand. Erneuter Ausschluss, trotz erstem Antiaggresionstrainings. Danach Mutter-Kind-Kur und Marte Meo (wir wurden beim Umgang miteinender gefilmt) und es wurde durch eine Dame vom Kinderschutzbund ausgewertet, die zur gleichen Schlussfolgerung wie die Mitarbeiterin der Erziehungsberatung kam: nähmlich dass der Umgang zwischen uns völlig normal sei.
In der Grundschule gab es ständig Gespräche, mit Sozialarbeitern, Lehrern, Direktoren, Verweise, bis hin zu 2-tägigen Suspendierung. Worauf wir zur Kinderärztin sind, die uns das psychomotorische Turnen und die Ergotherapie verschrieb. Beides über mehrere Jahre; dennoch keine Änderung in seinem Verhalten, bzw. wurde es immer schlimmer. Andere Kinder fingen an Max zu meiden, Eltern verboten den Umgang... Nun erstmalig zur Psychologin und Tests, Ergebnis: hoher IQ, aber Verhalten wird schon, wenn er älter wird. Ich solle an eine gute Anbindung in Vereine festhalten, dort würde er schon das soziale Verhalten erlernen... Nun folgten unzählige Versuche (Musikschule, Schwimmen, Fussball, Judo, uvm.) Ergebnis: Ist nicht gruppenverträglich, hält sich nicht an Regeln, stört usw. Auch den Rat eines eigenen Haustieres (Hund) hab ich befolgt.
Nun, irgendwann schlug die Kinderärztin eine ambulante Vorstellung in der Kinder- und Jugendpsychatrie vor. Dort wurde wieder alles mögliche, von ADHS, Authismus, Konzentration usw. getestet. Der Befund, sozial-emotional auffälliges Verhalten und natürlich das fehlende väterliche Elternteil, sowie einen teilweise hohen IQ, aber keine Hochbegabung.
Max schloss die Grundschule mit einem reinen einser Durchschnitt, ausser in Verhalten ab und bekam eine Gymnasialempfehlung. Hier gab es den ersten Einschnitt in seinem Leben, da wir zu seiner pflegebedürftigen Uroma ziehen mussten, und ich sie bis zum Tod zu Hause pflegte. Am Gymnasium wurde ich 2 Wochen nach Schulbeginn zum ersten Gespräch wegen seines aufsässigen Verhaltens gebeten und noch vor den Herbstferien wurde mir von einem Kosorzium, incl. Jugendamt offenbart er sei nicht tragbar für die Schule. Auch hier bat ich um Hilfe vom Jugendamt, welches nur einen Integrationshelfer für Max anbot, was die Schule ablehnte. Ein von der Stadt beauftragter Sozialarbeiter kam zu der Auffassung mein Kind sei unbeschulbar. Auf eigene Faust suchte ich einen Jugendhelfer und beantragte die Kostenübernahme beim Amt. Bei den Treffen wurden sowohl erlebnispädagogische Ausflüge als auch Trainings zur Gewaltprävention mit Max durchgeführt. Leider ohne Erfolg, er konnte das gelernte nicht in den Umgang mit Anderen transferieren. Es hagelte Verweise, Schulausschlüsse, Beschulung in der Sonderschule an drei Tagen in der Woche und aktive Warnungen der umliegenden Schulen bzgl Maxs Verhaltensauffälligkeiten. Er schaffte es auch nicht Spaß und Freunde bei einem Hobby zu finden. Das Jugendamtschlug eine Heimunterbringung vor, was ich aber nicht wollte. Im Abgangszeugnis, hatte er einen Durchschnitt von 1,8- aber Verhalten ungenügend. Ich wusste keinen anderen Ausweg und meldete meinen Schatz an einem privaten Gymnasium an, mit sehr kleinen (max. 15) Klassen, was zunächst auch recht gut lief. Buchpreis nach dem ersten Schulhalbjahr, wg. hervorragender Leistungen. Dann erkrankte meine Mutter an Krebs und starb; sie war neben mir die einzige Bezugsperson in seinem Leben und es wurde wieder alles schlimmer; er erkannte nun keine Autorität mehr an, auch von mir nicht, fing an zu lügen, machte keine Hausaufgaben mehr, störte den Unterricht, sprang aus einem Fenster/ 2.Stock. Interessierte sich nur noch für Konsole. Irgendwann habe ich ihn stationär in die Psychatrie gebracht (8 Wochen). Auch hier gab es keine neuen Erkenntnisse, ausser dass ich es medikamentös probieren sollte, obwohl kein ADHS vorliegt. Aus Verzweiflung lies ich mich darauf ein Concerta, Medikenet und Elvanse jeweils über längere Zeiträume in verschiedenen Dosierungen.
Keine Veränderungen, aggressiv gegen mich, über Nacht abgehauen, Schulrauswurf... haben uns verschiedene Internate angeschaut, aber entweder zu teuer oder lehnten ihn als Schüler ab. Nun blieb nur noch der Weg ins Heim. seit September ist er dort und lernt nun all das, was er vorher noch nicht kannte; Wurde beim Klauen erwischt, hat Branntlöcher in der Kleidung (vermute er raucht) Erfahrungen mit Drogen und findet nun toll, dass er machen kann was er will! Ich bin total unglücklich, weil ich merke, dass er sich immer weiter von mir entfernt. Aber nach Hause holen kann ich ihn auch nicht, da er überhaupt nicht mehr auf mich hört.
Hat jemand eine Idee? Ihr dürft mir auch Vorwürfe machen, aber ich möchte, dass ihr wisst, ich liebe meinen Sohn sehr und alles was ich getan habe, hab ich für ihn getan. Niemals wollte ich mein Kind abschieben. Ich bin jeden Weg gegangen, der sich mir geboten hat; hat sich kein Weg geboten, habe ich einen gesucht. Er ist wohlbehütet aufgewachsen, ich gab ihm all meine Liebe und nun muss ich mir mit ansehen, wie sich mein Kind immer mehr von mir distanziert und in die schiefe Bahn kommt. Noch! ist er jung genug um einen anderen Weg eizuschlagen. Ich weiss nur nicht wie. Nehmt es als einen Hilferuf, oder sogar -schrei an, denn ich weiss wirklich nicht mehr weiter.
Bin ich wirklich so alleine mit meiner Situation? Ich wäre für einen Austausch so unendlich dankbar.

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26. Januar 2018 um 8:12

Hallo, genau das ist meine Angst und ich hoffe wirklich es gibt jemand, der ähnliche Probleme hatte und vielleicht eine Lösung gefunden hat...
Ich kann einfach nicht dabei zusehen, wie mein eigenes Kind mit nur 13 Jahren sein ganzes Leben gegen die Wand fährt!!!!!!
Bestimmt habe auch ich Fehler in der Erziehung gemacht, aber es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, Schlimmeres zu vermeiden und seinen Weg nach unten zu durchbrechen.
Vielleicht hat doch noch jemand eine Idee...

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26. Januar 2018 um 8:43

hm... hast Du mal beobachtet, was bei ihm eine Verschlimmerung auslöst? Eine deutlich Änderung der gewphnten Routine beispielsweise, egal ob "positiv" oder "negativ"?

Was sagt er dazu? Mit 13 sollte er schon einige Antworten geben können, die zumindest eine Richtung weisen?

Blöde Frage: haben die "sozialen Aktivitäten" ala Fußball, Schwimmen und Co das vielleicht sogar verschlimmert?

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26. Januar 2018 um 10:34
In Antwort auf avarrassterne1

hm... hast Du mal beobachtet, was bei ihm eine Verschlimmerung auslöst? Eine deutlich Änderung der gewphnten Routine beispielsweise, egal ob "positiv" oder "negativ"?

Was sagt er dazu? Mit 13 sollte er schon einige Antworten geben können, die zumindest eine Richtung weisen?

Blöde Frage: haben die "sozialen Aktivitäten" ala Fußball, Schwimmen und Co das vielleicht sogar verschlimmert?

Ja, er gibt Antworten, wie ein 20jähriger und diskutiert alle in Grund und Boden!
Er sieht sich selbst immer im Recht und fühlt sich als Erwachsener(Völlig falsche Selbstanschauung). Manchmal merkt er gerade an Reaktionen von anderen Kindern, dass es nicht gut läuft, aber er schafft es nie seine Aktionen vorher zu überdenken und sein Handeln zu verändern!
Mit der Routine kann ich keine Veränderung feststellen. Wir haben klare Strukturen zuhause, aber auch z.B. im Urlaub ändert sich sein Verhalten nicht.

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26. Januar 2018 um 10:41

Ich habe keine Rechte abgegeben, habe alleiniges Sorge und Aufendhaltsbestimmungsrecht!
Er besucht eine Sonderschule (Wichern), die dem Heim angeschlossen ist.
Ja, er leidet! Kindergeburtstag z.B. wollte keiner der eingeladenen Kinder kommen und er war mit mir alleine!
Ja, Diagnose liegt vor, er ist beeinträchtigt, aber es ist auch nur wieder ein weiterer Zettel;
Klar würde ich Ihn gerne besser unterbringen, nur wo?

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26. Januar 2018 um 10:44

Nein, leider ist das Gegenteil der Fall! Wurde beim Klauen erwischt, schreibt nun nur noch 6 an der Sonderschule und entfernt sich immer weiter von mir (legt Höhrer beim Tel. auf oder will erst garnicht mit mir sprechen)

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30. Januar 2018 um 9:19
In Antwort auf karottensaft444

Ich bin alleinerziehIende Mutter von einem 13-jährigen Jungen, nennen wir ihn Max, und habe viiieeeele (Erziehungs)Probleme. Kurz nach der Geburt trennte sich der leibliche Vater von uns. Die ersten Auffälligkeiten gab es beim Stillen, ansonsten entwickelte sich laut Kinderärztin alles "normal". Wir besuchten Krabbelgruppe, Pekip usw. Auf den Kindergarten freute er sich, fiel aber sofort durch sein aufmerksamkeitsforderndes Verhalten auf: bekam er nicht sofort den gewünschten Zuspruch, bzw. lief nicht alles nach seinem Willen, reagierte er aggressiv, was zum ersten Rauswurf führte; da jedoch Anspruch als berufstätige Mutter bestand, bat ich um Hilfe beim Jugendamt, welches einen neuen Kindergartenplatz fand. Erneuter Ausschluss, trotz erstem Antiaggresionstrainings. Danach Mutter-Kind-Kur und Marte Meo (wir wurden beim Umgang miteinender gefilmt) und es wurde durch eine Dame vom Kinderschutzbund ausgewertet, die zur gleichen Schlussfolgerung wie die Mitarbeiterin der Erziehungsberatung kam: nähmlich dass der Umgang zwischen uns völlig normal sei.
In der Grundschule gab es ständig Gespräche, mit Sozialarbeitern, Lehrern, Direktoren, Verweise, bis hin zu 2-tägigen Suspendierung. Worauf wir zur Kinderärztin sind, die uns das psychomotorische Turnen und die Ergotherapie verschrieb. Beides über mehrere Jahre; dennoch keine Änderung in seinem Verhalten, bzw. wurde es immer schlimmer. Andere Kinder fingen an Max zu meiden, Eltern verboten den Umgang... Nun erstmalig zur Psychologin und Tests, Ergebnis: hoher IQ, aber Verhalten wird schon, wenn er älter wird. Ich solle an eine gute Anbindung in Vereine festhalten, dort würde er schon das soziale Verhalten erlernen... Nun folgten unzählige Versuche (Musikschule, Schwimmen, Fussball, Judo, uvm.) Ergebnis: Ist nicht gruppenverträglich, hält sich nicht an Regeln, stört usw. Auch den Rat eines eigenen Haustieres (Hund) hab ich befolgt.
Nun, irgendwann schlug die Kinderärztin eine ambulante Vorstellung in der Kinder- und Jugendpsychatrie vor. Dort wurde wieder alles mögliche, von ADHS, Authismus, Konzentration usw. getestet. Der Befund, sozial-emotional auffälliges Verhalten und natürlich das fehlende väterliche Elternteil, sowie einen teilweise hohen IQ, aber keine Hochbegabung.
Max schloss die Grundschule mit einem reinen einser Durchschnitt, ausser in Verhalten ab und bekam eine Gymnasialempfehlung. Hier gab es den ersten Einschnitt in seinem Leben, da wir zu seiner pflegebedürftigen Uroma ziehen mussten, und ich sie bis zum Tod zu Hause pflegte. Am Gymnasium wurde ich 2 Wochen nach Schulbeginn zum ersten Gespräch wegen seines aufsässigen Verhaltens gebeten und noch vor den Herbstferien wurde mir von einem Kosorzium, incl. Jugendamt offenbart er sei nicht tragbar für die Schule. Auch hier bat ich um Hilfe vom Jugendamt, welches nur einen Integrationshelfer für Max anbot, was die Schule ablehnte. Ein von der Stadt beauftragter Sozialarbeiter kam zu der Auffassung mein Kind sei unbeschulbar. Auf eigene Faust suchte ich einen Jugendhelfer und beantragte die Kostenübernahme beim Amt. Bei den Treffen wurden sowohl erlebnispädagogische Ausflüge als auch Trainings zur Gewaltprävention mit Max durchgeführt. Leider ohne Erfolg, er konnte das gelernte nicht in den Umgang mit Anderen transferieren. Es hagelte Verweise, Schulausschlüsse, Beschulung in der Sonderschule an drei Tagen in der Woche und aktive Warnungen der umliegenden Schulen bzgl Maxs Verhaltensauffälligkeiten. Er schaffte es auch nicht Spaß und Freunde bei einem Hobby zu finden. Das Jugendamtschlug eine Heimunterbringung vor, was ich aber nicht wollte. Im Abgangszeugnis, hatte er einen Durchschnitt von 1,8- aber Verhalten ungenügend. Ich wusste keinen anderen Ausweg und meldete meinen Schatz an einem privaten Gymnasium an, mit sehr kleinen (max. 15) Klassen, was zunächst auch recht gut lief. Buchpreis nach dem ersten Schulhalbjahr, wg. hervorragender Leistungen. Dann erkrankte meine Mutter an Krebs und starb; sie war neben mir die einzige Bezugsperson in seinem Leben und es wurde wieder alles schlimmer; er erkannte nun keine Autorität mehr an, auch von mir nicht, fing an zu lügen, machte keine Hausaufgaben mehr, störte den Unterricht, sprang aus einem Fenster/ 2.Stock. Interessierte sich nur noch für Konsole. Irgendwann habe ich ihn stationär in die Psychatrie gebracht (8 Wochen). Auch hier gab es keine neuen Erkenntnisse, ausser dass ich es medikamentös probieren sollte, obwohl kein ADHS vorliegt. Aus Verzweiflung lies ich mich darauf ein Concerta, Medikenet und Elvanse jeweils über längere Zeiträume in verschiedenen Dosierungen.
Keine Veränderungen, aggressiv gegen mich, über Nacht abgehauen, Schulrauswurf... haben uns verschiedene Internate angeschaut, aber entweder zu teuer oder lehnten ihn als Schüler ab. Nun blieb nur noch der Weg ins Heim. seit September ist er dort und lernt nun all das, was er vorher noch nicht kannte; Wurde beim Klauen erwischt, hat Branntlöcher in der Kleidung (vermute er raucht) Erfahrungen mit Drogen und findet nun toll, dass er machen kann was er will! Ich bin total unglücklich, weil ich merke, dass er sich immer weiter von mir entfernt. Aber nach Hause holen kann ich ihn auch nicht, da er überhaupt nicht mehr auf mich hört.
Hat jemand eine Idee? Ihr dürft mir auch Vorwürfe machen, aber ich möchte, dass ihr wisst, ich liebe meinen Sohn sehr und alles was ich getan habe, hab ich für ihn getan. Niemals wollte ich mein Kind abschieben. Ich bin jeden Weg gegangen, der sich mir geboten hat; hat sich kein Weg geboten, habe ich einen gesucht. Er ist wohlbehütet aufgewachsen, ich gab ihm all meine Liebe und nun muss ich mir mit ansehen, wie sich mein Kind immer mehr von mir distanziert und in die schiefe Bahn kommt. Noch! ist er jung genug um einen anderen Weg eizuschlagen. Ich weiss nur nicht wie. Nehmt es als einen Hilferuf, oder sogar -schrei an, denn ich weiss wirklich nicht mehr weiter.
Bin ich wirklich so alleine mit meiner Situation? Ich wäre für einen Austausch so unendlich dankbar.
 

Hallo,
ganz alleine bist du mit der Situation sicherlich nicht. Meine war ähnlich wie die deines Sohnes allerdings habe ich später angefangen und dafür um so heftiger.
Bei mir war es so das ich sehr behütet aufgewachsen bin. Gute Eltern, beide Berufstätig und dennoch viel Zeit die sie mir gegenüber aufbrachten. Als ich 13 wurde fing das dann bei mir an. Falsche Freunde, man blieb lange weg, ging morgens nicht in die Schule usw. Es folgten Verweiße, kleiner Diebstähle und Drogen. Mit 15 fuhr ich dann das erste mal ein. 

Meine Eltern haben ähnlich wie du alles versucht um diesen Weg irgendwie zu umgehen. Ja sie haben es erst spät mitbekommen aber das ist leider völlig normal. Zu dem Zeitpunkt wollte ich auch gar nicht mehr auf sie hören. Habe mich quer gestellt usw. ... die Quittung dafür hatte ich bekommen. 

Was ich jedoch immer sagen kann... meine Eltern standen immer hinter mir wenn auch mit auf dem ersten Blick seltsamen Wegen. Nach der Verhaftung hatten sie mir genau einen Brief geschrieben, hatten an der Verhandlung teilgenommen... den Anwalt bezahlt und das war es. Erst als ich bereit war, näherten wir uns wieder an. Soll heißen gib ihm zur gegebenen Zeit die Zeit die er braucht. 

Damit es aber erst gar nicht zu einer weiteren Verschlechterung kommt gebe ich dir nun mal was zum denken. Er ist jung und ohne Vater groß geworden. Ich denke er ist in einer Phase wo er so eine Person brauchen würde. Klare Grenzen aber auch jemand mit dem er einfach diese Männerdinge tun kann. Nun ich weiß ja nicht in welcher Beziehung du nun steckst... auch ist nicht jeder Mann zu gebrauchen für so einen Burschen. Auch werfe ich mal ein Wort ein... Orientiierungslosigkeit.

Schau dich mal im Internet nach Lothar Kannenberg um. Er mag nicht für jeden gut geeignet sein aber für so einen Burschen sicherlich. 

Und zu guterletzt möchte ich dir noch eins auf den Weg geben. Sei für ihn da, aber manchmal bedeutet dies auch ihn in liebe Fallen zu lassen.

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