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Wo ist der positiver Aspekt an Kindern aus erster Ehe???

6. Februar 2016 um 14:25

Liebes Forum, ich bin neu hier und auf der verzweifelten Suche nach Gründen, die es mich leichter ertragen lassen, damit klar zu kommen, dass mein Mann bereits Kinder aus erster Ehe hat.

Ich wollte nie einen Mann, der Kinder hat, ohne damals genau zu wissen, durch welche emotionale Hölle man damit tatsächlich gehen kann.

Trotzdem habe ich mich bis über beide Ohren in einen Mann verliebt, der bereits zwei Kinder aus erster Ehe hat, seit kurzem sind wir miteinander verheiratet.

Zu Beginn dachte ich, dass ich mit der Situation schon klar kommen werde, mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass die Tatsache, dass mein Mann schon Kinder hat, unsere Beziehung mehr und mehr negativ beeinträchtigt., Ich fühle mich eingeschränkt und auch, wenn die Kinder nicht sehr oft bei uns sind (und auch sehr nett sind), sind sie permanent präsent, meine Gedanken kreisen nur noch um dieses Thema und ich wünsche mir nur noch,dieses Thema aus dem Kopf zu bekommen,

Ich glaube, dass ich besser damit klar kommen würde, wenn ich einen positiven Aspekt daran sehen könnte, nicht nur die negativen (finanzielle Belastung, Probleme mit den Kindern und der Ex,Freizeitplanung, persönliche Einschränkung, das Gefühl zu haben, dass ich hinter den Kindern anstehen muss, ...)

Darum wende ich mich an dieses Forum, bitte verurteilt mich nicht für meine negativen Gefühle, ich weiß, dass die Kinder nichts dafür können, aber ich kann auch nichts dafür und es macht mich einfach fertig, dass ich nicht einfach in Ruhe - ohne den Kindern einer fremden Frau - meine Beziehung und Familie aufbauen kann.

Ich bin Euch sehr dankbar für nützliche Ratschläge, wie man lernen kann, mit so einer Situation gut umgehen zu können.

Alles Liebe
Val

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6. Februar 2016 um 20:50

Wen du schon solche Gefühle hast.
Dan hat mich die Erfahrung gelehrt, das diese nicht mehr weg gehen werden Man lernt eher es runter zu schlucken. Vielleicht hast du ja Glück und diese Gefühle legen sich bei dir aber meist ist es so das wen du von Anfang an damit klar kommst, wird das nie ein Problem werden aber sollte man damit Probleme haben. Dan gehen die Beziehungen meist auseinander oder man schlugt es runter. Viele haben dadurch ein tägliches Streitthema. Die die es runter schlucken sagen, das sie lieber den Schmerz ertragen anstatt den Partner zu verlieren. Das sind leider nicht viele Möglichkeiten. Das sind jetzt einfach die gengigsten Erfahrungen die ich so mitbekommen haben. Ich weiß das ist keine große Hilfe für dich. Ich wollte dir damit nur sagen das sehr viele dein Problem teilen. Viele handhaben es anders. Welche die bei den Kind besuchen z.b nicht da sind oder sich ein Ventil suchen. Um die Trauer, Frust und den Schmerz los zu werden. Viele andere lassen diesen Frust am Partner aus. Ich hab eine kennen gelernt die ihren Partner dafür auf ihre weise bestraft. Er wünscht sich zum beispiel sie zu heiraten. Sie hat den Antrag knall hart abgelehnt mit dem Satz " diese finanzielle Belastung die deine Kinder mit bringen. Bin ich nicht bereit zu tragen und ich habe nicht vor von irgendwem die Stiefmutter zu spielen". Also sie hatte ihm vor versammelter Mannschaft klar gemacht das sie ihn wegen der Kinder nicht heiraten wird. ( das ist ein Pärchen das ich betreue). Du musst selber für dich einen weg finden wie du damit zurecht kommst. Dabei kann dir keiner so wirklich helfen. Wichtig ist aber das du jemanden hast der dich versteht und mit dem du darüber reden kannst. Um deiner GefühlsWelt auch mal Luft zu machen.

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6. Februar 2016 um 23:14
In Antwort auf artemisluna03

Wen du schon solche Gefühle hast.
Dan hat mich die Erfahrung gelehrt, das diese nicht mehr weg gehen werden Man lernt eher es runter zu schlucken. Vielleicht hast du ja Glück und diese Gefühle legen sich bei dir aber meist ist es so das wen du von Anfang an damit klar kommst, wird das nie ein Problem werden aber sollte man damit Probleme haben. Dan gehen die Beziehungen meist auseinander oder man schlugt es runter. Viele haben dadurch ein tägliches Streitthema. Die die es runter schlucken sagen, das sie lieber den Schmerz ertragen anstatt den Partner zu verlieren. Das sind leider nicht viele Möglichkeiten. Das sind jetzt einfach die gengigsten Erfahrungen die ich so mitbekommen haben. Ich weiß das ist keine große Hilfe für dich. Ich wollte dir damit nur sagen das sehr viele dein Problem teilen. Viele handhaben es anders. Welche die bei den Kind besuchen z.b nicht da sind oder sich ein Ventil suchen. Um die Trauer, Frust und den Schmerz los zu werden. Viele andere lassen diesen Frust am Partner aus. Ich hab eine kennen gelernt die ihren Partner dafür auf ihre weise bestraft. Er wünscht sich zum beispiel sie zu heiraten. Sie hat den Antrag knall hart abgelehnt mit dem Satz " diese finanzielle Belastung die deine Kinder mit bringen. Bin ich nicht bereit zu tragen und ich habe nicht vor von irgendwem die Stiefmutter zu spielen". Also sie hatte ihm vor versammelter Mannschaft klar gemacht das sie ihn wegen der Kinder nicht heiraten wird. ( das ist ein Pärchen das ich betreue). Du musst selber für dich einen weg finden wie du damit zurecht kommst. Dabei kann dir keiner so wirklich helfen. Wichtig ist aber das du jemanden hast der dich versteht und mit dem du darüber reden kannst. Um deiner GefühlsWelt auch mal Luft zu machen.

Dan hat mich die Erfahrung gelehrt,
Danke für Deine Antwort.

Genau deshalb, weil ich weder möchte, dass meine Beziehung leidet, noch alles runterschlucken will, suche ich nach Tipps, mit welchem Zugang das Ganze leichter wird,

Es gibt sicherlich genug Frauen, die anfangs ihre Schwierigkeiten hatten, aber den richtigen Zugang gefunden haben, um ihre neue Rolle zu meistern.

Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch, nur in dieser einen Beziehung kommen immer wieder die negativen Gedanken hoch und das möchte ich einfach abstellen.

Welche guten Ratschläge gibt es dazu?

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7. Februar 2016 um 17:46

Reis Dich zusammen oder trenn Dich
Hallo. Nimm es mir nicht übel, aber ich finde Dein Verhalten extrem egoistisch. Du hast Dir diesen Mann "ausgesucht" bzw. Dich auf eine Beziehung mit ihm eingelassen. Wenn Du schreibst, dass die Kinder eher seltener bei euch sind und dazu auch noch sehr nett, dann weis ich nicht was Dein Problem ist. Ab einem gewissen Alter haben wir alle eine Vergangenheit, mit der wir alle leben müssen.
Mein Sohn sieht seinen Sohn zwei Mal im Jahr für ein paar Stunden. Die neue Frau und ich hatten vor zwei Jahren einen Disput, der längst überholt ist, aber sie kommt nicht darüber hinweg und scheint auch sonst nicht zu verstehen, was es heißt Mutter zu sein. Leider Gottes ist der Vater meines Kindes offensichtlich käuflich gewesen und zeigt wenig Rückrad, sonst hätte mein Sohn sicher ein bessereres Verhält nis zu seinem Vater.
Ich finde es unmöglich, wenn Frauen sich mit Männern einlassen, die keine Kinder haben und sich dann selbst so wichtig nehmen, dass sie verkennen, dass Kinder die Letzten sind, die etwas für die neuen Lebensumstände der Eltern können.
Du siehst die Kinder selten, sie sind nett. Ich würde sagen, reis Dich zusammen und komm runter von Deinen übersteigerten Gedanken, dass Du mit Deinem Partner so kein gemeinsames Leben aufbauen kannst. Wenn dieser Teil ein Störfaktor für Dich ist, dann solltest Du Dir einen anderen Mann suchen!

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7. Februar 2016 um 19:54
In Antwort auf atieno_11977360

Dan hat mich die Erfahrung gelehrt,
Danke für Deine Antwort.

Genau deshalb, weil ich weder möchte, dass meine Beziehung leidet, noch alles runterschlucken will, suche ich nach Tipps, mit welchem Zugang das Ganze leichter wird,

Es gibt sicherlich genug Frauen, die anfangs ihre Schwierigkeiten hatten, aber den richtigen Zugang gefunden haben, um ihre neue Rolle zu meistern.

Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch, nur in dieser einen Beziehung kommen immer wieder die negativen Gedanken hoch und das möchte ich einfach abstellen.

Welche guten Ratschläge gibt es dazu?

Das abstellen wäre aber ein fehler
So würdest du es ja in dich rein fressen. Dan würdest du irgendwan explodieren. Was ist es den genau was du fühlst? Wie zum beispiel, bist du wegen der Kinder sauer auf deinen Mann, stört dich die bloße Existenz der Kinder oder sind es zuckunfts Ängste sprich finanzielle Aspekte oder die Angst wen man selber schwanger und Mutter wird ständig verglichen zu werden. Es gibt so viele verschiedene Probleme die man fühlen kann. Wen du genau erzählen kannst was du ganz genau impfindest könnten wir besser darauf eingehen. Ich hatte mal eine junge Frau betreut auch in der situation. Die hatte durch die Kinder des partners große Angst als selber Mutter zu versagen und ihr Mann den sagen würde " das hat meine ex aber besser hin bekommen". Dieser Gedanke hat die Frau so emotional zerfressen das sie die Kinder rein pur gehasst hat. Als ihr das klar wurde wo ihr stichusknaktus war und sie daran arbeiten konnte, ist bei ihr ne Art Knoten geplatzt und es wurde besser. Aber man muss sich erst mal genau bewusst werden was genau schmerzt mich den? Nicht jede schaft es diese negativen Gedanken los zu werden und geben dan ihre Beziehung auf, Frauen genau so wie Männer.

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7. Februar 2016 um 20:22

Positive Aspekte ?
also wenn ich ehrlich bin gibt es die sicher für einige Frauen, die ihre Stiefkinder wirklich mögen bzw lieben,aber eben sehr selten.

Da du scheinbar nicht darunter zählst , würde ich dir raten (trenne mich gerade nach 7,5 Jahren und in 2 Wochen habe ich endlich wieder meine Privatsphäre ) such dir entweder einen eigenen Wohnraum wo du mit seinen Kindern nicht konfrontiert wirst oder trenne dich und beginne noch mal neu.

Aber vergiss nie, dass die 1. Geige vergeben ist und du,das was du suchst bei ihm nie finden wirst.
Zumindest nicht in dem Umfang wie du ihn geschildert hast.

Liebe hin oder her, diesen Kampf wirst du verlieren und am Ende ist die Liebe nicht mehr da, du fragst dich wesshalb du deine besten Jahre für eine Beziehung geopfert hast wo deine Träume nicht erfüllt wurden.

L.Grüße

.

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8. Februar 2016 um 10:48
In Antwort auf artemisluna03

Das abstellen wäre aber ein fehler
So würdest du es ja in dich rein fressen. Dan würdest du irgendwan explodieren. Was ist es den genau was du fühlst? Wie zum beispiel, bist du wegen der Kinder sauer auf deinen Mann, stört dich die bloße Existenz der Kinder oder sind es zuckunfts Ängste sprich finanzielle Aspekte oder die Angst wen man selber schwanger und Mutter wird ständig verglichen zu werden. Es gibt so viele verschiedene Probleme die man fühlen kann. Wen du genau erzählen kannst was du ganz genau impfindest könnten wir besser darauf eingehen. Ich hatte mal eine junge Frau betreut auch in der situation. Die hatte durch die Kinder des partners große Angst als selber Mutter zu versagen und ihr Mann den sagen würde " das hat meine ex aber besser hin bekommen". Dieser Gedanke hat die Frau so emotional zerfressen das sie die Kinder rein pur gehasst hat. Als ihr das klar wurde wo ihr stichusknaktus war und sie daran arbeiten konnte, ist bei ihr ne Art Knoten geplatzt und es wurde besser. Aber man muss sich erst mal genau bewusst werden was genau schmerzt mich den? Nicht jede schaft es diese negativen Gedanken los zu werden und geben dan ihre Beziehung auf, Frauen genau so wie Männer.

Abstellen bzw verändern
Liebe Artemisluna,

Ich möchte es nicht ignorieren und somit in mich reinfressen, sondern meine Einstellung dazu verändern bzw das Ganze mit mehr Leichtigkeit sehen.

Ich glaube, dass es bei mir gar nicht sosehr um die Kinder als Person geht, sondern um die Tatsache an sich.

Durch sie sind wir einfach den Launen der Ex ausgesetzt. Es ist somit viel schwerer, eine Familie in Ruhe aufzubauen, außerdem ist man auch sehr von der Kindererziehung der Ex abhängig. Man konnte das Kind nicht selbst prägen, man muss es so nehmen wie es ist.

Da sind einfach viele Ängste vor einer gemeinsamen Zukunft, wenn wir Kinder haben. Alles wurde von ihm schon mal erlebt und somit haben wir die wunderbare Erfahrung des ersten Kindes nicht für uns.

Wie wird es mit dem Platz sein, wir haben nur ein kleines Zimmer, das jetzt Großteils von seinen Kindern verwendet wird.

Finanzen und und und...

Ich möchte die Situation einfach gut annehmen können, daher suche ich nach neuen Denkanstößen, die mir vielleicht bis jetzt noch nicht aufgefallen sind.

Ich glaube, dass es auch viel um persönliche Freiheit und selbstbestimmung geht, darum werde ich auch nicht mehr automatisch die ganze Zeit dabei sein. Ich glaube, das hilft auch schon etwas. Denn, selbst wenn Kinder noch so lieb sind, sie fordern und das bin ich einfach nicht gewöhnt. Ich hatte nicht die Möglichkeit wie eine Mama in die Situation hinein zu wachsen.

Ich bin sehr harmoniebedürftig und daher ist es mein größter Wunsch, diese für alle nicht optimale Situation für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten.

LG

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8. Februar 2016 um 12:56
In Antwort auf musel123

Positive Aspekte ?
also wenn ich ehrlich bin gibt es die sicher für einige Frauen, die ihre Stiefkinder wirklich mögen bzw lieben,aber eben sehr selten.

Da du scheinbar nicht darunter zählst , würde ich dir raten (trenne mich gerade nach 7,5 Jahren und in 2 Wochen habe ich endlich wieder meine Privatsphäre ) such dir entweder einen eigenen Wohnraum wo du mit seinen Kindern nicht konfrontiert wirst oder trenne dich und beginne noch mal neu.

Aber vergiss nie, dass die 1. Geige vergeben ist und du,das was du suchst bei ihm nie finden wirst.
Zumindest nicht in dem Umfang wie du ihn geschildert hast.

Liebe hin oder her, diesen Kampf wirst du verlieren und am Ende ist die Liebe nicht mehr da, du fragst dich wesshalb du deine besten Jahre für eine Beziehung geopfert hast wo deine Träume nicht erfüllt wurden.

L.Grüße

.

Liebe Musel
Es scheint, als hättest Du sehr negative Erfahrungen mit quasi stiefkindern gemacht. Was hat bei Euch zur Trennung geführt bzw dazu, dass es Dir so sehr reicht?

Ich möchte nicht, dass es bei uns auchso ttragisch endet.

Da für mich eine Trennung nicht in Frage kommt suche ich nach Wegen, bestmöglich damit umgehen zu können, dass mein Mann schon Kinder hat.

Klar, die allererste Geige werde ich wohl nie spielen und vielleicht kann ich das erst verstehn, wenn ich selbst Mama bin. Obwohl ich finde dass diese Gefühle nicht zwangsläufig miteinander konkurrieren müssen. Ich habe auch nicht das Gefühl, weniger als die Kinder geliebt zu werden.

Trotzdem sind sie in Gedanken irgendwie immer da und das möchte ich einfach los werden.

LG

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8. Februar 2016 um 13:21
In Antwort auf atieno_11977360

Liebe Musel
Es scheint, als hättest Du sehr negative Erfahrungen mit quasi stiefkindern gemacht. Was hat bei Euch zur Trennung geführt bzw dazu, dass es Dir so sehr reicht?

Ich möchte nicht, dass es bei uns auchso ttragisch endet.

Da für mich eine Trennung nicht in Frage kommt suche ich nach Wegen, bestmöglich damit umgehen zu können, dass mein Mann schon Kinder hat.

Klar, die allererste Geige werde ich wohl nie spielen und vielleicht kann ich das erst verstehn, wenn ich selbst Mama bin. Obwohl ich finde dass diese Gefühle nicht zwangsläufig miteinander konkurrieren müssen. Ich habe auch nicht das Gefühl, weniger als die Kinder geliebt zu werden.

Trotzdem sind sie in Gedanken irgendwie immer da und das möchte ich einfach los werden.

LG

Du solltest Dich nicht belügen
Ich kann mich da nur anschließen. Und ich habe auch den Eindruck, dass Du Dir etwas einredest, nämlich, dass alles nicht so schlimm ist und sich Deine Gefühle vielleicht auch ändern können oder Du vielleicht besser verstehst, wenn Du selbst Mama bist.
In diesen Überlegungen sind viel zu viele Unsicherheiten..Im Grunde ist es ganz einfach. Das Ganze ist eine Einstellungsfrage. Entweder ich habe grundsätzlich gar kein Problem damit, wenn Kinder mitgebracht werden und ich weiß, was das bedeutet oder aber ich mach mir etwas vor. Ich würde sagen in einem von 100 Fällen, vernachlässigen die Männer ihre Kinder wegen einer neuen Frau, aber in der Regel und wenn die Männer Verstand und Gefühl haben, werden sie dies niemals tun. Das Gleiche gilt für eine Mutter.
Du musst Dich mit dem Grundgedanken befassen. Patchwork ist nichts Einfaches, aber dem voran geht die Einstellung, dass ich zunächst mal gar keine Probleme damit habe, wenn Kinder da sind.
Such Dir eine Wohnung oder besser beende es. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Du Dich von Deinen Gedanken wirklich lösen kannst. Ohne Dir zu Nahe zu treten zu wollen, aber wenn es an diesen Gedanken schon scheitert, wie soll es dann werten, wenn wirklich mal Probleme mit den Kids auftauchen und Du erst Recht in den Hintergrund gerätst oder von Dir möglicherweise noch viel mehr abverlangt wird. Kinder sind eine Lebensaufgabe, eine Lebenseinstellung. Man hat sie oder man hat sie nicht. Wichtig ist nur, dass man ehrlich zu sich selbst ist.
Viel Glück.

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8. Februar 2016 um 14:13
In Antwort auf atieno_11977360

Abstellen bzw verändern
Liebe Artemisluna,

Ich möchte es nicht ignorieren und somit in mich reinfressen, sondern meine Einstellung dazu verändern bzw das Ganze mit mehr Leichtigkeit sehen.

Ich glaube, dass es bei mir gar nicht sosehr um die Kinder als Person geht, sondern um die Tatsache an sich.

Durch sie sind wir einfach den Launen der Ex ausgesetzt. Es ist somit viel schwerer, eine Familie in Ruhe aufzubauen, außerdem ist man auch sehr von der Kindererziehung der Ex abhängig. Man konnte das Kind nicht selbst prägen, man muss es so nehmen wie es ist.

Da sind einfach viele Ängste vor einer gemeinsamen Zukunft, wenn wir Kinder haben. Alles wurde von ihm schon mal erlebt und somit haben wir die wunderbare Erfahrung des ersten Kindes nicht für uns.

Wie wird es mit dem Platz sein, wir haben nur ein kleines Zimmer, das jetzt Großteils von seinen Kindern verwendet wird.

Finanzen und und und...

Ich möchte die Situation einfach gut annehmen können, daher suche ich nach neuen Denkanstößen, die mir vielleicht bis jetzt noch nicht aufgefallen sind.

Ich glaube, dass es auch viel um persönliche Freiheit und selbstbestimmung geht, darum werde ich auch nicht mehr automatisch die ganze Zeit dabei sein. Ich glaube, das hilft auch schon etwas. Denn, selbst wenn Kinder noch so lieb sind, sie fordern und das bin ich einfach nicht gewöhnt. Ich hatte nicht die Möglichkeit wie eine Mama in die Situation hinein zu wachsen.

Ich bin sehr harmoniebedürftig und daher ist es mein größter Wunsch, diese für alle nicht optimale Situation für alle Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten.

LG

Väterliche Hingabe ist eine gute Basis für Familienplanung
Hi valerie,

Das hier wird lang, aber ich hoffe du liest es dennoch!

Ich habe selbst die Erfahrung Sowohl Stiefmutter als auch Mutter zu sein.

Bis sich eine Patchwork Familie stabilisiert hat, vergehen i.d.R. 5-7 Jahre...

Grundsätzlich kann ich sagen, dass ein Mann, der sich voller Hingabe um seine bisherigen Kinder kümmert auch ein mann ist, der sich als Kindesvater eignet. Stell dir mal vor Es wäre nicht so! Würdest du mit so einem Menschen Kinder haben wollen? Wohl sicher nicht. Seine Kids brauchen ihn. Wenn du erst mal Kinder hast, wirst du die Dinge vielleicht anders sehen. Leider ist es so, dass du einsehen musst, dass du nicht die 1. Geige spielst. Die würdest du aber auch nicht spielen (sollen!!!) Wenn ihr gemeinsame Kinder habt.

Auch wenn er bereits Kinder hat, wird das erste Kind mit DIR eine neue, erste Erfahrung für euch beide sein, da du ein anderer Mensch bist und ihn mit deiner neuen Erfahrung mitnimmst. Er kann dir vermutlich auch dabei helfen, die Aufregung und Unsicherheit mit dem ersten Kind aufzufangen, und dich an seiner Erfahrung teilhaben lassen.

Du solltest dich auch nicht der Illusion hingeben dass Kinder komplett Formbar und beeinflussbar sind. Selbst dein eigenes Kind lässt sich nur zu einem gewissen Grad von dir "bearbeiten". Daher sollte der glaube, an dem Prozess der Persönlichkeitsbildung von Anfang an Einfluss nehmen zu können kein Ausschlusskriterium dafür sein, fremde Kinder ins Herz zu schließen, da das bei den Eigenen auch nur bedingt möglich ist.

Positiv kannst du auch sehen, dass die Kinder nett sind. Wenn ihr euch nicht Zofft ist das schon viel, denn das heißt, dass sie dich nicht als Feind betrachten und dich ablehnen (was bei mir manchmal schwer ist mit dem jüngeren Sohn meines Mannes). Gib ihnen ein Gefühl willkommen zu sein, ohne die Einstellung, ihre zweite Mama sein zu müssen. Das verlangt dein Mann wahrscheinlich eh nicht. Wenn du ein Freundschaftliches und respektvolles Verhältnis zu ihnen entwickelst, kannst du dich an ihnen erfreuen ohne die Last er elterlichen Verantwortung in dem Sinne tragen zu müssen. Wenn du dann irgendwann selbst Kinder hast, kann das dazu führen, dass sie dein Kind als Geschwisterchen und nicht als HALB-Geschwisterchen sehen. Und glaube mir, du hast vom ersteren mehr als vom letzteren.
Außerdem solltest du dir eine Sache vor Augen führen: Seine Kinder brauchen und wollen etwas anderes von ihm als du. Das ist kein Konkurrenzkampf!

Mein Haus, meine Regeln!
Wichtig ist es für alle Beteiligten, Regeln auszuhandeln, an die Sich ALLE halten sollen. Dadurch kann man unfaire Situationen weitgehend vermeiden!


Zur Ex ist zu sagen: natürlich sind alle Menschen verschieden, aber i.d.R. dauert es bei alleinstehenden Müttern länger, einen neuen Partner zu finden. Wenn sie jedoch eine neue Partnerschaft eingeht, enrpannT sich oft diese "Konkurrenz" von alleine. Außerdem: ich weiß das willst du jetzt vermutlich nicht hören, aber es ist wichtig dass die beiden sich respektieren und gut verstehen, wenn das nicht der Fall ist, leidet die neue Beziehung noch mehr darunter, glaub mir. Du solltest auch bedenken dass er diese Frau einmal geliebt hat und dafür wird es wohl einen Grund gegeben haben... (jaja, ich weiß das anzunehmen ist erfahrungsgemäß hart). Hart ist es aber auch, Kinder nach einer gescheiterten Beziehung allein groß zu ziehen, man muss funktionieren, da sein, alles alleine schmeißen und die Wunden lecken. Das ist hart und frustrierend darum verdient sie ein MindestMaß an Respekt.
Abgesehen davon sollte dir eine Sache klar sein: Du darfst dich von den Problemen deines Mannes mit der Ex distanzieren. Mach sie nicht zu deinen und vermittle ihm, dass er sie auch nicht zu euren machen soll.

Ich habe kürzlich auch gelesen dass Eifersucht auf Stiefkinder, so irrational sie sein mag, ihre Daseinsberechtigung hat und ernst genommen werden muss. Oft liegt dahinter der Wunsch, selbst mit der gleichen "unschuldigen" bedingungslosen Aufmerksamkeit überschüttet zu werden. Vielleicht fehlte soetwas in der Kindheit. Um es mal platt auszudrücken: das ist ein Fall von Daddy-issues. Klingt banal, aber du solltest es ansprechen ohne die Ex, die Kids oder ihn zu dämonisieren. Bleib bei dir!

Schließlich könntet ihr versuchen, euch qualitative Paar-Momente zu schaffen, damit du auf deine Kosten kommst, und ihr stärker zusammenwachsen könnt.

Es gibt eben kein Patentrezept auf das Gelingen von Patchwork Familien. Eine Sache ist jedoch sicher: wenn dich was wurmt, dann ist es ein Problem für dich, egal wie lächerlich andere das finden und versuchen es zu moralisieren. Es ist DEIN Problem darum nimm es ernst und adressiere es an den Partner (aber bitte ohne Vorwürfe, das geht meist nach hinten los, bleib bei dir!)

Alles Gute
Malida

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8. Februar 2016 um 17:23
In Antwort auf rakel_12447853

Väterliche Hingabe ist eine gute Basis für Familienplanung
Hi valerie,

Das hier wird lang, aber ich hoffe du liest es dennoch!

Ich habe selbst die Erfahrung Sowohl Stiefmutter als auch Mutter zu sein.

Bis sich eine Patchwork Familie stabilisiert hat, vergehen i.d.R. 5-7 Jahre...

Grundsätzlich kann ich sagen, dass ein Mann, der sich voller Hingabe um seine bisherigen Kinder kümmert auch ein mann ist, der sich als Kindesvater eignet. Stell dir mal vor Es wäre nicht so! Würdest du mit so einem Menschen Kinder haben wollen? Wohl sicher nicht. Seine Kids brauchen ihn. Wenn du erst mal Kinder hast, wirst du die Dinge vielleicht anders sehen. Leider ist es so, dass du einsehen musst, dass du nicht die 1. Geige spielst. Die würdest du aber auch nicht spielen (sollen!!!) Wenn ihr gemeinsame Kinder habt.

Auch wenn er bereits Kinder hat, wird das erste Kind mit DIR eine neue, erste Erfahrung für euch beide sein, da du ein anderer Mensch bist und ihn mit deiner neuen Erfahrung mitnimmst. Er kann dir vermutlich auch dabei helfen, die Aufregung und Unsicherheit mit dem ersten Kind aufzufangen, und dich an seiner Erfahrung teilhaben lassen.

Du solltest dich auch nicht der Illusion hingeben dass Kinder komplett Formbar und beeinflussbar sind. Selbst dein eigenes Kind lässt sich nur zu einem gewissen Grad von dir "bearbeiten". Daher sollte der glaube, an dem Prozess der Persönlichkeitsbildung von Anfang an Einfluss nehmen zu können kein Ausschlusskriterium dafür sein, fremde Kinder ins Herz zu schließen, da das bei den Eigenen auch nur bedingt möglich ist.

Positiv kannst du auch sehen, dass die Kinder nett sind. Wenn ihr euch nicht Zofft ist das schon viel, denn das heißt, dass sie dich nicht als Feind betrachten und dich ablehnen (was bei mir manchmal schwer ist mit dem jüngeren Sohn meines Mannes). Gib ihnen ein Gefühl willkommen zu sein, ohne die Einstellung, ihre zweite Mama sein zu müssen. Das verlangt dein Mann wahrscheinlich eh nicht. Wenn du ein Freundschaftliches und respektvolles Verhältnis zu ihnen entwickelst, kannst du dich an ihnen erfreuen ohne die Last er elterlichen Verantwortung in dem Sinne tragen zu müssen. Wenn du dann irgendwann selbst Kinder hast, kann das dazu führen, dass sie dein Kind als Geschwisterchen und nicht als HALB-Geschwisterchen sehen. Und glaube mir, du hast vom ersteren mehr als vom letzteren.
Außerdem solltest du dir eine Sache vor Augen führen: Seine Kinder brauchen und wollen etwas anderes von ihm als du. Das ist kein Konkurrenzkampf!

Mein Haus, meine Regeln!
Wichtig ist es für alle Beteiligten, Regeln auszuhandeln, an die Sich ALLE halten sollen. Dadurch kann man unfaire Situationen weitgehend vermeiden!


Zur Ex ist zu sagen: natürlich sind alle Menschen verschieden, aber i.d.R. dauert es bei alleinstehenden Müttern länger, einen neuen Partner zu finden. Wenn sie jedoch eine neue Partnerschaft eingeht, enrpannT sich oft diese "Konkurrenz" von alleine. Außerdem: ich weiß das willst du jetzt vermutlich nicht hören, aber es ist wichtig dass die beiden sich respektieren und gut verstehen, wenn das nicht der Fall ist, leidet die neue Beziehung noch mehr darunter, glaub mir. Du solltest auch bedenken dass er diese Frau einmal geliebt hat und dafür wird es wohl einen Grund gegeben haben... (jaja, ich weiß das anzunehmen ist erfahrungsgemäß hart). Hart ist es aber auch, Kinder nach einer gescheiterten Beziehung allein groß zu ziehen, man muss funktionieren, da sein, alles alleine schmeißen und die Wunden lecken. Das ist hart und frustrierend darum verdient sie ein MindestMaß an Respekt.
Abgesehen davon sollte dir eine Sache klar sein: Du darfst dich von den Problemen deines Mannes mit der Ex distanzieren. Mach sie nicht zu deinen und vermittle ihm, dass er sie auch nicht zu euren machen soll.

Ich habe kürzlich auch gelesen dass Eifersucht auf Stiefkinder, so irrational sie sein mag, ihre Daseinsberechtigung hat und ernst genommen werden muss. Oft liegt dahinter der Wunsch, selbst mit der gleichen "unschuldigen" bedingungslosen Aufmerksamkeit überschüttet zu werden. Vielleicht fehlte soetwas in der Kindheit. Um es mal platt auszudrücken: das ist ein Fall von Daddy-issues. Klingt banal, aber du solltest es ansprechen ohne die Ex, die Kids oder ihn zu dämonisieren. Bleib bei dir!

Schließlich könntet ihr versuchen, euch qualitative Paar-Momente zu schaffen, damit du auf deine Kosten kommst, und ihr stärker zusammenwachsen könnt.

Es gibt eben kein Patentrezept auf das Gelingen von Patchwork Familien. Eine Sache ist jedoch sicher: wenn dich was wurmt, dann ist es ein Problem für dich, egal wie lächerlich andere das finden und versuchen es zu moralisieren. Es ist DEIN Problem darum nimm es ernst und adressiere es an den Partner (aber bitte ohne Vorwürfe, das geht meist nach hinten los, bleib bei dir!)

Alles Gute
Malida

Liebe Malida,
herzlichen Dank für Deine Wort, die mir Mut und Hoffnung machen.

Ich habe das Gefühl, verstanden zu werden und nicht nur "die egoistische kinderlose Frau zu sein, die ihrem Partner die Kinder nehmen will". Denn das bin ich nicht.

Es ging mir einfach um das Problem, das ich mit der Situation habe.

Ich habe es schon mit meinem Partner besprochen, aber natürlich kann man sich da nie so frei äußern, weil man ihn einfach nicht verletzen will.

Beruhigend, zu lesen, dass es rund fünf bis sieben Jahre dauert, ich dachte vorher, dass das schneller geht, aber so eine neue Situation muss wohl echt erst zusammenwachsen und die Chance haben, sich entwickeln zu können.

Man weiß vorher definitiv nicht, worauf man sich einlässt bzw. was es für einen in der Praxis dann wirklich bedeutet. Vor allem, wenn man es gewohnt ist, sehr selbstbestimmt zu sein, sind die vielen Kompromisse, die man eingehen muss, gar nicht so einfach hinzunehmen. Ich dachte auch zu Beginn, dass ich einfach "alles hinnehmen" muss, weil mein Mann seine Kinder eh nicht so oft sieht. Aber mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht muss und wenn die Freizeitgestaltung auch meine Freizeit betrifft, darf ich sehr wohl mitbestimmen. Und ich muss sagen, da habe ich mir in der Vergangenheit eher selbst Fesseln auferlegt, mein Partner ist da zum Glück sehr offen.

Aber natürlich prallen zwei Welten aufeinander. Sein natürliches Bedürfnis ist es, so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern zu verbringen (und am besten bin ich auch noch dabei) und mein natürliches Bedürfnis ist es, so viel Paarzeit wie möglich miteinander zu verbringen.

Du hast Recht, natürlich will ich keinen Mann, der auf seine Kinder pfeift, auch, wenn es - im Nachhinein betrachtet - für mich einfacher wäre - oh, ich böses böses ... .

Das ist ein neuer Gesichtspunkt, dass das erste Kind mit mir eine neue gemeinsame Erfahrung ist, bisher dachte ich mir, dass er "das erste Kind" ja schon hat. Aber wie Du sagst, mit mir ist diese Erfahrung neu.

Zur Ex: für sie ist es sicher schwer, und ich beneide sie absolut nicht um ihre Situation, aber dafür zolle ich ihr meinen Respekt. Ich bin auch nicht eifersüchtig auf sie oder habe Angst, dass mein Mann wieder zu ihr zurückgehen könnte, weil ich aus der Vergangenheit auch einiges gehört habe. Ich finde teilweise ihre Ansichten sehr verkehrt. Aber wohl auch verständlich, wäre ich wie sie, wäre mein Mann nicht bei mir .

Was auch ärgerlich ist, dass sie insoferne Ärger in unsere Beziehung bringt, weil mein Mann natürlich nicht gut drauf ist, wenn er Diskussionen mit ihr hatte bzw. glaube ich, dass es ihm immer wieder schwer fällt, die Kinder wieder abzugeben. Und diese Stimmungen werden dann mehr oder weniger in unsere Beziehung getragen, was natürlich ein Punkt ist, der nicht sonderlich begeistert.

Es tut gut zu lesen, dass eine gewisse "Eifersucht" auch ihre Daseinsberechtigung hat. Natürlich will man von seinem Partner immer mit voller Aufmerksamkeit überschüttet werden und das fehlt einem, wenn die Kinder da sind, da setzt der rationale Verstand, der soetwas natürlich versteht, aus.

Das mit den qualitativen Paarmomenten klingt gut

Mit welcher "Einstellung" bzw. welchen "Glaubenssätzen" bist Du eigentlich in die Situation gegangen, plötzlich "Wochenendstiefmami" zu sein? Ich habe aus Deinen Worten den Eindruck gewonnen, dass Du die Situation recht gut meisterst und vielleicht kann ich da etwas von Dir lernen?.

LG Val

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8. Februar 2016 um 19:17
In Antwort auf atieno_11977360

Liebe Malida,
herzlichen Dank für Deine Wort, die mir Mut und Hoffnung machen.

Ich habe das Gefühl, verstanden zu werden und nicht nur "die egoistische kinderlose Frau zu sein, die ihrem Partner die Kinder nehmen will". Denn das bin ich nicht.

Es ging mir einfach um das Problem, das ich mit der Situation habe.

Ich habe es schon mit meinem Partner besprochen, aber natürlich kann man sich da nie so frei äußern, weil man ihn einfach nicht verletzen will.

Beruhigend, zu lesen, dass es rund fünf bis sieben Jahre dauert, ich dachte vorher, dass das schneller geht, aber so eine neue Situation muss wohl echt erst zusammenwachsen und die Chance haben, sich entwickeln zu können.

Man weiß vorher definitiv nicht, worauf man sich einlässt bzw. was es für einen in der Praxis dann wirklich bedeutet. Vor allem, wenn man es gewohnt ist, sehr selbstbestimmt zu sein, sind die vielen Kompromisse, die man eingehen muss, gar nicht so einfach hinzunehmen. Ich dachte auch zu Beginn, dass ich einfach "alles hinnehmen" muss, weil mein Mann seine Kinder eh nicht so oft sieht. Aber mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht muss und wenn die Freizeitgestaltung auch meine Freizeit betrifft, darf ich sehr wohl mitbestimmen. Und ich muss sagen, da habe ich mir in der Vergangenheit eher selbst Fesseln auferlegt, mein Partner ist da zum Glück sehr offen.

Aber natürlich prallen zwei Welten aufeinander. Sein natürliches Bedürfnis ist es, so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern zu verbringen (und am besten bin ich auch noch dabei) und mein natürliches Bedürfnis ist es, so viel Paarzeit wie möglich miteinander zu verbringen.

Du hast Recht, natürlich will ich keinen Mann, der auf seine Kinder pfeift, auch, wenn es - im Nachhinein betrachtet - für mich einfacher wäre - oh, ich böses böses ... .

Das ist ein neuer Gesichtspunkt, dass das erste Kind mit mir eine neue gemeinsame Erfahrung ist, bisher dachte ich mir, dass er "das erste Kind" ja schon hat. Aber wie Du sagst, mit mir ist diese Erfahrung neu.

Zur Ex: für sie ist es sicher schwer, und ich beneide sie absolut nicht um ihre Situation, aber dafür zolle ich ihr meinen Respekt. Ich bin auch nicht eifersüchtig auf sie oder habe Angst, dass mein Mann wieder zu ihr zurückgehen könnte, weil ich aus der Vergangenheit auch einiges gehört habe. Ich finde teilweise ihre Ansichten sehr verkehrt. Aber wohl auch verständlich, wäre ich wie sie, wäre mein Mann nicht bei mir .

Was auch ärgerlich ist, dass sie insoferne Ärger in unsere Beziehung bringt, weil mein Mann natürlich nicht gut drauf ist, wenn er Diskussionen mit ihr hatte bzw. glaube ich, dass es ihm immer wieder schwer fällt, die Kinder wieder abzugeben. Und diese Stimmungen werden dann mehr oder weniger in unsere Beziehung getragen, was natürlich ein Punkt ist, der nicht sonderlich begeistert.

Es tut gut zu lesen, dass eine gewisse "Eifersucht" auch ihre Daseinsberechtigung hat. Natürlich will man von seinem Partner immer mit voller Aufmerksamkeit überschüttet werden und das fehlt einem, wenn die Kinder da sind, da setzt der rationale Verstand, der soetwas natürlich versteht, aus.

Das mit den qualitativen Paarmomenten klingt gut

Mit welcher "Einstellung" bzw. welchen "Glaubenssätzen" bist Du eigentlich in die Situation gegangen, plötzlich "Wochenendstiefmami" zu sein? Ich habe aus Deinen Worten den Eindruck gewonnen, dass Du die Situation recht gut meisterst und vielleicht kann ich da etwas von Dir lernen?.

LG Val

Father material
Hey...

Also ich glaube ich bin von vornherein anders an ihn herangegangen. Ich habe mich in ihn verknallt bevor ich seine Kinder kennen gelernt habe. Und das klingt jetzt komisch, Aber ich wusste erst dann dass er MEIN Mann ist, als ich sah, wie er mit seinen Kindern umgeht. Gemeinsame theaterbesuche und gleiche Bücher gut finden War weniger wichtig für mich als zu wissen, hier habe ich jemanden vor mir der sich hingebungsvoll seiner Familie widmet und eine Einstellung zu Erziehung hat die zu meiner Passt. Da wir am Anfang (und übrigens auch jetzt noch nach zwei gemeinsamen Kindern) genug Zeit für einander hatten, sehe ich es nicht als problem, seine Kids um mich zu haben.
Ich sehe es so: er hat Macken und vekackt manches, so wie jeder Mensch und gibt mir auch gelegentlich Grund zum meckern, aber alles in allem, ist er für mich ein ganz besonderer Mensch der etwas in sich trägt was in die Welt hinaus muss. Er inspiriert mich und ich wünsche mir dass andere menschen auch sehen was er zu geben hat, insofern auch seine kinder. Ich finde dass alle Menschen für Kinder verantwortlich sind und ihnen nur gutes mitgeben sollten. Ich finde auch, dass ich etwas mitzugeben habe und freue mich, wenn ixh die Gelegenheit dazu habe. Es ist bereichernd für unsere Familie und meine Kinder im Besonderen große Geschwister zu haben die auch etwas neues, anderes in die Familie reinbringen und die kleinen an die Hand nehmen. Eigentlich gibt es dadurch viel mehr verschiedenartige Berührungspunkte von denen man profitieren kann. Zudem fühle ich mich zwar für die anderen verantwortlich aber nicht wie ihre mutter. Ich weiß dass alle Kinder von ihrem Vater etwas brauchen und verlangen was ich gar nicht will. Ich glaube dass es wichtig ist sich das bewusst zu machen. Es ist kein Konkurrenzkampf. Wenn es einer wäre, würdest du (wenn der Mann anständig ist) verlieren.
Aber vieles wurde mir erst dann richtig klar, als ich mein erstes Kind bekam. Ich hatte Angst dass es Probleme und eifersüchteleien zwischen den Kindern und uns geben würde, aber die haben sich eigentlich nur gefreut. Was aber auch wichtig ist (seitens des mannes) zu signalisieren dass du die frau in seinem Leben bist und die Dinge auf einer GEMEINSAMEN Basis ablaufen müssen. Stress bei euch wirkt sich irgendwann auf alle aus. Davon hat auch die Ex nichts.

Ich glaube wirklich dass es wichtig ist es als Bereicherung und Gelegenheit zur Weiterentwicklung zu betrachten. Es klingt jetzt nicht so als ob es bei euch unlösbar sei oder dass du und die Ex absolute Furien seid. Es klingt platt, aber meistens hilft es wenn man blöde Situationen als Chancen wahrnimmt zu wachsen. Und mal ehrlich, keine Beziehung ist perfekt. Irgend was ist immer... genieße lieber die Stunden die ihr alleine habt, davon kannst du mehr schöpfen als von dem was dich nervt...

Lieben Gruß Malida

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8. Februar 2016 um 20:01
In Antwort auf atieno_11977360

Liebe Musel
Es scheint, als hättest Du sehr negative Erfahrungen mit quasi stiefkindern gemacht. Was hat bei Euch zur Trennung geführt bzw dazu, dass es Dir so sehr reicht?

Ich möchte nicht, dass es bei uns auchso ttragisch endet.

Da für mich eine Trennung nicht in Frage kommt suche ich nach Wegen, bestmöglich damit umgehen zu können, dass mein Mann schon Kinder hat.

Klar, die allererste Geige werde ich wohl nie spielen und vielleicht kann ich das erst verstehn, wenn ich selbst Mama bin. Obwohl ich finde dass diese Gefühle nicht zwangsläufig miteinander konkurrieren müssen. Ich habe auch nicht das Gefühl, weniger als die Kinder geliebt zu werden.

Trotzdem sind sie in Gedanken irgendwie immer da und das möchte ich einfach los werden.

LG

Für mich ist Patchw. keine Alternative mehr !
Sagen wir mal so,

wenn dein Mann Verständnis für deine Gefühle aufbringt und zu dir steht, ohne dir in Hinsicht seiner Kinder in den Rücken zu fallen oder ständig für sie Initiative ergreift ( ist aber eher eine Ausnahme ), mag es vielleicht funktionieren.

Auch für mich kam vor 8 Jahren eine Trennung keinesfalls in Frage, aber für mich ist ein Partner, der sich um das verwöhnen seines Kindes mehr Gedanken macht, als um das Eheleben, sprich mal gemeinsame Zeit als Paar zu verbringen, nicht der Mann den ich mir für den Rest meines Lebens vorstelle.

Ich kann also selber entscheiden ob ich das möchte, habe mich aber dafür entschieden mein Leben endlich wieder so zu gestalten wie ich es als lebenswert empfinde.

Es gibt keinen Grund für mich , mich für fremde Menschen umzukrempeln und ständig um Zweisamkeit kämpfen zu müssen.

Ich muß mir nicht mehr gefallen lassen, dass die Tochter meines Mannes meine Wäsche zerschneidet, sie meine Wäsche vom Wäscheständer wirft,meine elektr. Zahnbürste kaputt macht usw.!
Und nur aus dem Grund weil ich eigene Kinder habe ,auf die sie eifersüchtig ist und sie nicht an 1. Stelle steht.

Nun ja, das sind nur kleine Beispiele, aber mein Leben gehört mir und das zeige ich indem ich endlich gehe.

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9. Februar 2016 um 10:28
In Antwort auf musel123

Für mich ist Patchw. keine Alternative mehr !
Sagen wir mal so,

wenn dein Mann Verständnis für deine Gefühle aufbringt und zu dir steht, ohne dir in Hinsicht seiner Kinder in den Rücken zu fallen oder ständig für sie Initiative ergreift ( ist aber eher eine Ausnahme ), mag es vielleicht funktionieren.

Auch für mich kam vor 8 Jahren eine Trennung keinesfalls in Frage, aber für mich ist ein Partner, der sich um das verwöhnen seines Kindes mehr Gedanken macht, als um das Eheleben, sprich mal gemeinsame Zeit als Paar zu verbringen, nicht der Mann den ich mir für den Rest meines Lebens vorstelle.

Ich kann also selber entscheiden ob ich das möchte, habe mich aber dafür entschieden mein Leben endlich wieder so zu gestalten wie ich es als lebenswert empfinde.

Es gibt keinen Grund für mich , mich für fremde Menschen umzukrempeln und ständig um Zweisamkeit kämpfen zu müssen.

Ich muß mir nicht mehr gefallen lassen, dass die Tochter meines Mannes meine Wäsche zerschneidet, sie meine Wäsche vom Wäscheständer wirft,meine elektr. Zahnbürste kaputt macht usw.!
Und nur aus dem Grund weil ich eigene Kinder habe ,auf die sie eifersüchtig ist und sie nicht an 1. Stelle steht.

Nun ja, das sind nur kleine Beispiele, aber mein Leben gehört mir und das zeige ich indem ich endlich gehe.

Ausnahmeexemplar
Da habe ich wohl Glück, denn auch wenn mein Partner die Kinder gerne mehr hätte, genießt er die Zeit mit mir, wir machen auch alleine Urlaube.

Das würde ich auch nicht akzeptieren, wenn er die Kinder bevorzugt oder mir gar in den Rücken fällt. Ich kann verstehen, dass Du das nicht mehr möchtest und wünsche Di, dass Du einen Partner findest, der voll und ganz zu Dir steht.

Viel Spaß beim genießen Deiner neu gewonnenen fFreiheit.

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9. Februar 2016 um 10:52
In Antwort auf rakel_12447853

Father material
Hey...

Also ich glaube ich bin von vornherein anders an ihn herangegangen. Ich habe mich in ihn verknallt bevor ich seine Kinder kennen gelernt habe. Und das klingt jetzt komisch, Aber ich wusste erst dann dass er MEIN Mann ist, als ich sah, wie er mit seinen Kindern umgeht. Gemeinsame theaterbesuche und gleiche Bücher gut finden War weniger wichtig für mich als zu wissen, hier habe ich jemanden vor mir der sich hingebungsvoll seiner Familie widmet und eine Einstellung zu Erziehung hat die zu meiner Passt. Da wir am Anfang (und übrigens auch jetzt noch nach zwei gemeinsamen Kindern) genug Zeit für einander hatten, sehe ich es nicht als problem, seine Kids um mich zu haben.
Ich sehe es so: er hat Macken und vekackt manches, so wie jeder Mensch und gibt mir auch gelegentlich Grund zum meckern, aber alles in allem, ist er für mich ein ganz besonderer Mensch der etwas in sich trägt was in die Welt hinaus muss. Er inspiriert mich und ich wünsche mir dass andere menschen auch sehen was er zu geben hat, insofern auch seine kinder. Ich finde dass alle Menschen für Kinder verantwortlich sind und ihnen nur gutes mitgeben sollten. Ich finde auch, dass ich etwas mitzugeben habe und freue mich, wenn ixh die Gelegenheit dazu habe. Es ist bereichernd für unsere Familie und meine Kinder im Besonderen große Geschwister zu haben die auch etwas neues, anderes in die Familie reinbringen und die kleinen an die Hand nehmen. Eigentlich gibt es dadurch viel mehr verschiedenartige Berührungspunkte von denen man profitieren kann. Zudem fühle ich mich zwar für die anderen verantwortlich aber nicht wie ihre mutter. Ich weiß dass alle Kinder von ihrem Vater etwas brauchen und verlangen was ich gar nicht will. Ich glaube dass es wichtig ist sich das bewusst zu machen. Es ist kein Konkurrenzkampf. Wenn es einer wäre, würdest du (wenn der Mann anständig ist) verlieren.
Aber vieles wurde mir erst dann richtig klar, als ich mein erstes Kind bekam. Ich hatte Angst dass es Probleme und eifersüchteleien zwischen den Kindern und uns geben würde, aber die haben sich eigentlich nur gefreut. Was aber auch wichtig ist (seitens des mannes) zu signalisieren dass du die frau in seinem Leben bist und die Dinge auf einer GEMEINSAMEN Basis ablaufen müssen. Stress bei euch wirkt sich irgendwann auf alle aus. Davon hat auch die Ex nichts.

Ich glaube wirklich dass es wichtig ist es als Bereicherung und Gelegenheit zur Weiterentwicklung zu betrachten. Es klingt jetzt nicht so als ob es bei euch unlösbar sei oder dass du und die Ex absolute Furien seid. Es klingt platt, aber meistens hilft es wenn man blöde Situationen als Chancen wahrnimmt zu wachsen. Und mal ehrlich, keine Beziehung ist perfekt. Irgend was ist immer... genieße lieber die Stunden die ihr alleine habt, davon kannst du mehr schöpfen als von dem was dich nervt...

Lieben Gruß Malida

Alte Glaubenssätze
Hi Malida,

wenn ich so lese, dass Dein Mann erst "Deiner" wurde, als Du gesehen hast, wie er mit den Kindern umgeht, sehe ich, dass ich von Anfang an mit einer negativen Einstellung hinein gegangen bin.

Ich habe mir immer gesagt, dass ich keinen geschiedenen Mann mit will, der schon Kinder hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass das viel Ärger, Zeit, Nerven und auch Geld kostet und man damit immer eine Ex im Leben hat, die man so dringend braucht, wie einen Kropf. Das wollte ich einfach nie in meiner Beziehung haben.

Dann habe ich ein Prachtexemplar kennengelernt, das das no-go Kinder mitgebracht hat (wenn es nur eine Ex ist, kann man ja darüber hinwegblicken, ohne Kinder hat man die ja nicht mehr an der Backe).

Rückwirkend betrachtet glaube ich, dass ich diese Tatsache einfach versucht habe, zu ignorieren. Ok, dann hat er halt Kinder, ist eine finanzielle Belastung und wenn er sie sieht, habe ich dann wohl "Zeit für mich". Somit habe ich mir das recht schön geredet.

Doch irgendwann wird man in diesen Sog hinein gezogen, man ist mittendrinnen, hat Kontakt zu den Kindern, bekommt die Sorgen über sie mit und den Kummer, den der geliebte Partner erleidet, weil sie ihm fehlen. Das war eigentlich besonders schwer für mich, zu sehen, dass er unter dieser Situation leidet.

Und darum glaube ich, dass der Hauptpunkt an meinem Problem nicht die Kinder an sich sind, sondern die Nebenwirkungen wie Stress, Ärger, Kummer, die Tatsache, dass eine Ex Einfluss auf unsere Freizeit hat und natürlich auch Finanzen. Diese Punkte sind mitten in unserer Beziehung und auf der einen Seite will ich für meinen Partner da sein, auf der anderen stinkt es mir gewaltig.

Kann ich mich denn da überhaupt raus nehmen? Ich meine, als Partner ist man doch bei Problemen da.

Oder kann ich wirklich sagen, das ist nicht unser Stress?

Dass die Kinder zu den Besuchstagen da sind, ist ok. Erstens bin ich mittlerweile so weit, dass ich mir sage, ich MUSS nicht immer dabei sein, ich bestimme mit über mich, zweitens habe ich mit meinem Mann geklärt, dass ich dann auch noch da bin und er auch mir zeigen muss, dass ich für ihn wichtig bin. Auch, wenn es für einen Mann oft schwer ist, zwei Dinge gleichzeitig zu tun, er bemüht sich.

So, was mache ich aber in der übrigen Zeit, wo eigentlich die Haupttroubles da sind (irgendwie kommt halt immer hoch, was negativ ist, auch, wenn das gar keine Situationen sind, in denen die Kinder bei uns sind).

Oft denke ich mir, wegen meiner eigenen blöden Gedanken kann ich die Paarzeit gar nicht richtig genießen.

Also wie damit umgehen? Manchmal gelingt es mir aber schon, wenn wieder mal lauter Blödsinn in mir hochkommt, diese Energie einfach positiv umzulenken, indem ich intensiv an schöne Ereignisse in unserer Zukunft denke.

Wahrscheinlich hast Du Recht, dass man die doofe Situation einfach als Chance sehen sollte, daran zu wachsen. Mit Deinen Inputs hilfst Du mir da schon, die Bereicherung, wenn sie da sind (Spaß mit ihnen ohne elterliche Pflichten, aber vielleicht der Chance, Werte weiterzugeben), sehe ich schon. Wo liegt aber die Chance auf eine Bereicherung im Zusammenhang mit dem Rundherum (meinen vorhin erwähnten blöden Gedanken)?.

Schönen Tag!

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