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Wieder einmal Kind und Karriere...

25. April 2012 um 10:49

Ein altbekanntes Thema und doch für mich gerade hochaktuell...
Seit 3 Jahren versuche ich beiden zu vereinen.. habe meine Tochter mit einem Jahr in die Kita geschickt.. Schwerenherzens, aber ich muss auch arbeiten und lernen.. Eigentlich reichen 6 Stunden Betreuung, die mir nach Abzug des Anfahrtsweges noch zur Verfügung stehen nicht dafür aus. Zudem war die Kleine permanent krank und ich habe schlimmste Probleme, wegen Betreungsmangel mit der Uni und dem Arbeitgeber bekommen.. Nun muss ich wohl 10 bis 12 Stunden am Tag arbeiten, damit ich weiter voran komme. Dann kommt das Kind aber definitiv zu kurz!!!! Von so vielen Müttern habe ich gelesen, dass Kind mit Karriere gut zu vereinabren sei. Diese Mütter haben sogar mehrer Kinder, ein großes Haus zu putzen usw. Ist das deren Ernst??????? Was bedeutet denn für diese Lute Karriere udn wie viel Zeit finden sie für das Kind am Tag angemessen? Ich bin mittlerweile der Meinung, man kann nicht beides vereinbaren. Man kann zwar gut einen Halbtagsjob machen und wird dann auch dem Kind noch gerecht, aber die Zeit, die mir dann zum Arbeiten zur Verfügung steht würde ich nicht gerade als "Karriere-tauglich" bezeichnen, sondern sie reicht gerade um Geld zum Überleben zu verdienen... Was sagt ihr dazu??
ps: wollte eigentlich später ein zweites Kind haben, aber weiß nciht, wie ich das machen soll, ohne alles irgendwie zu vernachlässigen und selber im Stress zu ersticken...

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2. Mai 2012 um 22:17

Ein 12 Stunden Job ist definitiv was für Singles
Da frage ich mich, wieso diesen Frauen Kinder bekommen.

Und die, die mehrere kinder haben und ein Haus zu putzen, die schaffen das sicherlich nicht alleine oder eben auf Kosten der Kinder, die sehen können wo sie bleiben.

Ich war 3 Jahre Zuhause und würde es wieder so machen, weil ich das Betreuungsangebot der Kitas für schlecht halte.

In meinem Beruf sind 50-60 Stunden die Woche normal (wenn man VZ arbeitet). Das war mir zuviel, ich hätte mein Kind gar nicht gesehen.

Ich habe dann 2 Jahre nur Nachtschichten gearbeitet, habe die Zeit zum Schlafen genutzt wenn er im Kiga war. Das schlauchte irgendwann so sehr, dass ich das nicht mehr konnte/wollte.
Jetzt arbeite ich 30 Std/ Woche (Schichtdienst) verdiene dementsprechend weniger und komme gerade mal so über die Runden. Von Karriere kann keine Rede sein. Aber ich habe mich für ein Kind entschieden und trage die Verantwortung. Dieses Kind habe ich für mich bekommen, nicht für Erzieher oder Großeltern und deswegen möchte ich viel Zeit für ihn haben.


Lg; Alessa

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