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Wie würdet ihr euch verhalten?

22. September 2004 um 16:16


hallo ihr eltern da draussen,

mein mann und ich haben noch kein gemeinsames kind (sind am üben), er hat hingegen einen 5 jährigen sohn aus erster ehe.

er sieht den jungen nun alle 2 wochen, 2 stunden, und zwar unter aufsicht. darf also nicht mit ihm raus, geschweige denn alleine mal was mit ihm unternehmen. sein antrag, seine frau (also mich) dem jungen vorstellen zu dürfen, wurde von seiner ex frau abgelehnt. wir waren zu dem zeitpunkt 3 monate verheiratet und sie hat davon erst durch unseren antrag erfahren. die zuständige dame hatte damals meinem mann gesagt, es sei zu früh. mit anderen worte, die ex ist zu geschockt und braucht zeit, dies zu verarbeiten. das hatte die dame ihm auf den ab gesprochen. schriftlich hat sie die ablehnung jedoch damit begründet, dass zwischen dem jungen und mir keine blutsverwandschaft ist. die oma (mutter meines mannes) durfte bisher ein einziges mal dabei sein. wohl gemerkt, sie konnten kein wort zusammen kommunizieren da die oma kein wort deutsch kann.

die ex frau meines mannes hatte ihn angezeigt, von wegen er habe seinen eigenen sohn sexuell misshandelt.

5 jahre kampf um regelmässigen besuchsrecht, und zurück kommt nicht einmal ein minimum. mein mann ist regelmässig zuerst mal down wenn er vom besuchsrecht nach hause kommt, da er keinen grossen fortschritt sieht. der junge wird zu sehr von der mama manipuliert, jedesmal (!!) fragt er ihn, wieso er denn mit mama so böse gewesen sei, sogar als er im bauch war. er habe das nämlich sehr gut gehört, wie mein mann und seine mutter böse zu seiner mama waren....

immer wieder begegnen wir leuten, die die ex frau meines mannes irgendwo angetroffen haben, oder erst kennen gelernt, und jeder teilt ihm dann mit, was sie wieder von sich gegeben hat. will echt nicht wiederholen, was die kranke frau alles behauptet.

verständlich dass mein mann kaum noch kraft hat, diesen kampf lange zeit weiter zu führen. es ist auch keine besserung in sicht. na ja, wenn wir all unser geld und zeit und energie für anwälte verwenden, gewinnen wir vielleicht wieder und vielleicht, abe rnur vielleicht, dürfte der junge irgendwann in den nächsten jahren mal auch am wochenende bei uns sein.

am liebsten würde mein mann vom besuchsrecht absehen, sobald ich schwanger werde.

ich verstehe ihn, da ihn diese ganze sache psychisch fertig macht. es wäre also eine erleichterung für ihn, er hätte für sich selbst eine erklärung für seine entscheidung.

ich befürchte hingegen, dass das dann erst recht probleme geben wird. seine ex wird dann wohl dem jungen einreden, papa wolle ihn wegen der neuen frau und dem baby nicht mehr sehen, liebe ihn nicht usw.

wie soll man dann so was mal wieder gut machen beim kind?????!!


mein mann hat aber auch nicht den mut, das besuchsrecht jetzt schon (ohne baby im anmarsch) fallen zu lassen, da er nicht weiss, wie er sich dann fühlen wird. ich meine, vielleicht bereut er das nach einigen monaten, sein gewissen wird ihn vielleicht so sehr plagen, dass es für ihn unerträglich wird.

wie würdet ihr euch verhalten?

und bitte glaubt mir, ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass seine ex wirklich unter dem eltern entfremdungs syndrom leidet. gerade vor kurzem hatte ein psychologe meinem mann mitgeteilt (musste ihn von gericht aus sehen damit er feststellen konnte, ob der junge mit seiner aussage glaubwürdig sei oder nith. natürlich glaubt der psychologe, dass mein mann sienem jungen nichts angetan hat) dass er gemerkt hat, dass die ex unter der scheidung leide und es nicht akzeptieren könne. eine allfällige besserung der situation ist echt nicht einfach und sieht aussichtslos aus.


danke fürs lesen
baduizm*

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22. September 2004 um 23:23

Schwieriges & heikles Thema
Hallo baduzim, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll...
Wenn die Mutter die Vorwürfe des sexuelles Mißbrauchs erfunden hat, ist dies allein ja schon krankhaft. Was ist aus der Anzeige geworden, haben sich denn in dem Zusammenhang nicht Kinderpsychologen mit dem Jungen beschäftigt? Denn, wenn es gelogen war, dann müsste sie doch auch mit Konsequenzen rechnen und warum dann die strenge Besuchsregelung unter Aufsicht? Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will nicht Partei für die Mutter ergreifen, aber diese strenge Regelung muss doch ein Familiengericht festgelegt haben. Mit welcher Begründung?
Wenn dein Mann so darunter leidet, wie geht es dann dem Jungen nach oder während dieser Treffen? Vielleicht wäre es für alle Beteiligten sinnvoll, den Kontakt tatsächlich erst einmal auszusetzen. Dein Mann könnte ja versuchen, es dem kleinen Mann "kindgerecht" zu erklären und dann Ruhe einkehren zu lassen. Vielleicht merkt dann auch die Mutter, dass sie ihren Sohn nicht mehr als Hebel gegen euch einsetzen kann und wird später sachlicher reagieren. Eventuell gehen auch Jahre ins Land, bis der Junge von sich aus den Kontakt zum Vater sucht. Deshalb wäre es schon wichtig, dass zum Geburtstag, Weihnachten, Einschulung ... immer mal ein "Zeichen" von euch bei dem Sohn ankommt, anfangs kann die Mutter diese Dinge vielleicht noch verschwinden lassen, aber je älter er wird, umso schwieriger wird es und er hätte immer eure aktuelle Adresse und somit die Wahl, ob er Kontakt will! Wie gesagt, es kann dauern!

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23. September 2004 um 11:18

Zwei Dinge...
sind die Vorwürfe als "falsch" enttarnt worden (auch rechtlich)? Dann käme für mich (anstelle deines Mannes) nur eine Möglichkeit in Betracht: das Sorgerecht einklagen und das Kind zu sich nehmen: Bei so einer Mutter, die lügt und dann ihr Kind auch noch mit den Lügen manipuliert, ist hochgradig gefährlich für das Kind und seine Zukunft!!!! Unbedingt weg von seiner Mutter.

Sind die Vorwürfe noch nicht geregelt, und werden es deiner Meinung nach auch nie, dann würde ich den Kontakt völlig abbrechen lassen. Das Kind wird weiterhin und sicher auch massiver von seiner Mutter manipuliert und es wird sicher auch noch schlimmer. Da kann man nur sagen: wieder ein Kind mehr, was irgenwann mal (wenn nicht gar jetzt schon) einen seelischen Knacks haben wird, aber so ist wenigstens Deine Familie außen vor.

Über die Alternative, daß die Vorwürfe gerechtfertigt waren bzw. sind, brauchen wir hoffentlich nicht zu reden, sonst müßte ich der Mutter recht geben und würde dem Vater jegliche Besuche VERBIETEN.

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23. September 2004 um 16:41

....

Ich denke, die Frau konnte es deinem Mann nie verzeihen, für eine andere Frau verlassen zu werden. Sie benutzt das Kind, um deinem Mann zu schaden, wo es nur geht, denn das belastet betimmt auch eure Beziehung.

Wie lange geht das schon mit dem begrenztem Besuchsrecht? Ist ihr das mit der "sexuellen Belästigung" später eingefallen oder war das von anfang an ein Thema, schon bevor du ihn kanntest?

Wenn sie gelogen hat, dann wird das auch irgendwann herauskommen. Eins verstehe ich nicht, wenn sie doch eine gute Mutter ist, und ihr Kind von dem Vater schützen wollte, dann müsste und dürfte ihr doch die Trennung nichts ausmachen aber es scheint, dass sie immer noch darunter leidet und das Kind dafür benutzt deinem Mann das Leben schwer zu machen.

Ab Besten, dein Mann kämpft um die Wahrheit, denn wenn er passiv bleibt, wird ihm auch keiner glauben. Er könnte sie als erstes wegen Verleumdung und Rufschädigung anzeigen und danach das Sorgerecht einklagen oder zumindest das Besuchsrecht ändern lassen. Das ist ja kein Zustand für euch und für das Kind.

Alles Gute

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23. September 2004 um 22:48

Durchhalten!!!
hallo,
bei uns gab es ein ähnliches problem, vielleicht nicht so grass. Mein mann hatt eine Tochter aus erster Ehe, als ich sie kennenlernte, war sie 9 Jahre. Damals durfte mein Mann sie alle 14 Tage für zwei Stunden zu sich holen. Sie war immer etwas reserviert, da sie sicher von der Mutter beeinflusst wurde. Heute ist sie 17 und lebt bei uns. wir bzw. mein Mann hat nie aufgegeben, hat kein schlechtes wort über die Mutter verloren und hat einfach nur versucht ihr ein guter Vater zu sein. Ehrlichkeit und Verständnis sind ganz wichtig, aber auch eine konsequente Erziehung, denn das wollen kinder. So haben wir es geschafft. Dem Mädchen geht es gut, wir passen auf sie auf, aber sie kann ihr Leben auch ganz selbständig leben. Sie liebt Ihre Mutter natürlich trotz alledem. Das ist ganz natürlich.
Also, locker bleiben und immer für die Kinder da sein!!!

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23. September 2004 um 23:33

Ich sehe das anders...
ich möchte nicht deine Glaubwürdigkeit anzweifeln...aber ohne handfeste Beweise würde das Gericht niemals so eine art vom besuchsrecht anorden.ich würde allen frauen die in so einer situation sind zu versuchen so neutral zu bleiben wie es geht...aus eigener erfahrung,...war auch mit jemandem 5 jahre lang zusammen der schon ein kind aus 1 beziehung hatte.die ex hat auch haufen sachen erzählt(sie war in frauenhaus,misshandlungen usw.).ich glaubte kein wort...jetzt habe ich die quittung:ein sorgerechtsstreit um mein kind...ich bereue keine sekunde vis zu schwangerschaft weil mein sohn für mich ein und alles ist,aber danach hätte ich weggehen sollen.
in meinem fall(in vielen anderen wahrscheinlich auch)ist es einfach besser fürs kind wenn sie keinen kontakt zum "erzeuger" haben.
Liebe grüsse gabo23

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24. September 2004 um 9:29
In Antwort auf ceren2

....

Ich denke, die Frau konnte es deinem Mann nie verzeihen, für eine andere Frau verlassen zu werden. Sie benutzt das Kind, um deinem Mann zu schaden, wo es nur geht, denn das belastet betimmt auch eure Beziehung.

Wie lange geht das schon mit dem begrenztem Besuchsrecht? Ist ihr das mit der "sexuellen Belästigung" später eingefallen oder war das von anfang an ein Thema, schon bevor du ihn kanntest?

Wenn sie gelogen hat, dann wird das auch irgendwann herauskommen. Eins verstehe ich nicht, wenn sie doch eine gute Mutter ist, und ihr Kind von dem Vater schützen wollte, dann müsste und dürfte ihr doch die Trennung nichts ausmachen aber es scheint, dass sie immer noch darunter leidet und das Kind dafür benutzt deinem Mann das Leben schwer zu machen.

Ab Besten, dein Mann kämpft um die Wahrheit, denn wenn er passiv bleibt, wird ihm auch keiner glauben. Er könnte sie als erstes wegen Verleumdung und Rufschädigung anzeigen und danach das Sorgerecht einklagen oder zumindest das Besuchsrecht ändern lassen. Das ist ja kein Zustand für euch und für das Kind.

Alles Gute

NACHTRAG, WICHTIG

Hallo und danke für die beiträge!!

ich kam gestern leider nicht mehr zum schreiben, daher erst jetzt die antwort:

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24. September 2004 um 9:44

richtig krass an der ganzen geschichte
ist, dass die ex-frau ihrem kind damit massiven und nachhaltigen schaden zufügt. damit will ich den schmerz und die verzweiflung deines mannes - und deinen - nicht schmälern oder in den schatten stellen, aber ihr seid erwachsen, das kind dagegen ist abhängig, und zwar vollkommen.

du sprichst vom eltern-entfremdungs-syndrom - wenn das kind erst einmal pas (ist übrigens abhängig von der entwicklungsstufe des kindes) entwickelt hat, ist da nichts mehr zu machen, es ist nach neuesten erkenntnissen unheilbar.

was die mutter ihrem kind damit im endeffekt (unbewusst) antut, ist ungeheuerlich.

was ist mit dem psychologischen gutachter, kennt der sich nicht aus mit pas? gab es keine versuche, dass sich beide an einen tisch setzen (mediation), zum wohle des kindes?

ist dein mann inzwischen in therapie? sein leidensdruck muss immens sein, auch angesichts der frage, ob er das besuchsrecht aufgibt.
es gibt psychologen, die sich auf genau solche situationen spezialisiert haben.

baduizm, ich drück dich und wünsch euch viel viel kraft.
lieber gruß

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24. September 2004 um 9:45
In Antwort auf smne_12257526

NACHTRAG, WICHTIG

Hallo und danke für die beiträge!!

ich kam gestern leider nicht mehr zum schreiben, daher erst jetzt die antwort:

Sorry, wurde unterbrochen..
..
also:

die scheidung hatte die gute frau eingereicht, und nicht etwa, weil da eine andere frau im spiel war!! sie ist ziemlich älter als mein mann, und hat ihn gleich nach der geburt des sohnes nicht mehr sehen wollen.

ihre familie erklärte meinem mann, dass sie baby blues habe, werde schon vorbei gehen. na ja, als sie dann aus dem krankenhaus kam und er noch arbeitete, lies sie die schlösser austauschen und das ganze ghetto begann dann mal....

sie ist psychisch krank. die anzeige wegen sexuellem missbrauch erfolgte gleich nach seinem antrag (damals), ihn mal übers wochenende haben zu dürfen. gott sei dank (im nachhinein) hatten wir ihn nie zu hause, das fiaskok wäre ja nicht auszudenken...!!! sie hätte weiss gott was behauptet, was zu hause bei uns abgegangen sei usw, und das wäre dann ziemlich viel schwieriger geworden für uns.

sie ist krank, richtig krank im kopf.

es ist einfach scheisse, immer wieder nach solchen sachen selber anzeige zu erstatten wegen verleumdung usw, wieder geld ausgeben, davon kopfschmerzen bekommen, es ist einfach scheisse.... ein teufelskreis.

schönen tag noch,
baduizm*

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24. September 2004 um 10:36
In Antwort auf winnie_12164884

richtig krass an der ganzen geschichte
ist, dass die ex-frau ihrem kind damit massiven und nachhaltigen schaden zufügt. damit will ich den schmerz und die verzweiflung deines mannes - und deinen - nicht schmälern oder in den schatten stellen, aber ihr seid erwachsen, das kind dagegen ist abhängig, und zwar vollkommen.

du sprichst vom eltern-entfremdungs-syndrom - wenn das kind erst einmal pas (ist übrigens abhängig von der entwicklungsstufe des kindes) entwickelt hat, ist da nichts mehr zu machen, es ist nach neuesten erkenntnissen unheilbar.

was die mutter ihrem kind damit im endeffekt (unbewusst) antut, ist ungeheuerlich.

was ist mit dem psychologischen gutachter, kennt der sich nicht aus mit pas? gab es keine versuche, dass sich beide an einen tisch setzen (mediation), zum wohle des kindes?

ist dein mann inzwischen in therapie? sein leidensdruck muss immens sein, auch angesichts der frage, ob er das besuchsrecht aufgibt.
es gibt psychologen, die sich auf genau solche situationen spezialisiert haben.

baduizm, ich drück dich und wünsch euch viel viel kraft.
lieber gruß

Hallo...
..peas

ich weiss, und mein mann hat das erste mal ans aufgeben gedacht, als er beobachtet hat, wie sein sohn nach anfänglicher distanz dann mit ihm gespielt hat, und dann ganz plötzlich seinen papa anschaut, dann zu boden, dann ganz nachdenklich wird und wieder den papa, diesmal skeptisch, anschaut...

diese szene tut sogar mir weh, und ich war ja nmciht mal dabei. der junge muss sehr schlechtes gewissen haben, weil er den papa lieb gewinnt und findet, dass der ja gar nicht unbedingt so übel ist wie seine bezugsperson, die mama, immer meint....

das ist wirklich das schlimmste. aber es ist ein teufelskreis. wenn er, um den jungen nicht in gewissenskonflikte zu bringen, das besuchsrecht aufgibt, dann ist das doch füR den jungen schlimmer zu meinen, dass der papa ihn nicht liebt, ihn nicht mehr sehen will...???


und die ganzen behörden usw, mein gott haben wir erfahrungen damit.... klar gibt's sicher mal hin und wieder jemanden, der wirklich gut arbeitet und nicht vorurteile hat und nicht sofort pro frau ist, aber um so einer person zu begegnen, musste zuerst x missgriffe machen.

na ja, vielleicht, aber nur vielleicht, ändert sich diese frau mit dem 2. baby (sie sei ja schwanger laut dem jungen).



es ist sehr erschöpfend.

trotzdem danke,

baduizm*

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24. September 2004 um 10:43
In Antwort auf kiara_12152162

Ich sehe das anders...
ich möchte nicht deine Glaubwürdigkeit anzweifeln...aber ohne handfeste Beweise würde das Gericht niemals so eine art vom besuchsrecht anorden.ich würde allen frauen die in so einer situation sind zu versuchen so neutral zu bleiben wie es geht...aus eigener erfahrung,...war auch mit jemandem 5 jahre lang zusammen der schon ein kind aus 1 beziehung hatte.die ex hat auch haufen sachen erzählt(sie war in frauenhaus,misshandlungen usw.).ich glaubte kein wort...jetzt habe ich die quittung:ein sorgerechtsstreit um mein kind...ich bereue keine sekunde vis zu schwangerschaft weil mein sohn für mich ein und alles ist,aber danach hätte ich weggehen sollen.
in meinem fall(in vielen anderen wahrscheinlich auch)ist es einfach besser fürs kind wenn sie keinen kontakt zum "erzeuger" haben.
Liebe grüsse gabo23

Hallo gabo...


ich verstehe deine meinung, aber:
also "handfeste" beweise:

sind eine scheissbeschuldigung der guten frau, und ein kleiner junge, der das auswendig gelernte schön artig nachsagt.

psychologische untersuchungen haben ergeben, dass der junge "intakt" ist. die glaubwürdigkeit meines mannes ist auch nicht angezweifelt worden.

allerdings, und das ist auch richtig so, ist jedermann auf der hut, wenn die worte "sexueller missbrauch und kind" in einem satz auftauchen.

wenn jedoch das gericht auch nur annähernd glauben würde, mein mann hätte sich am sohn vergriffen, würden sie ihn nicht an seinem sohn, geschweige denn in die nähe eines anderen kindes lassen. beaufsichtigt oder nicht, es wäre gar nicht möglich.

die scheisse ist einfach, dass man diesen stempel hat und durch den ruf, der nun mal befleckt ist, u.a. den job verlieren kann und sonst vieles kaputt geht im leben.

mein mann liebt seinen sohn und hat bisher immer, egal gegen welche hindernisse, gekämpft. und das seit seiner geburt, seit 5 jahren.

aber was bekommt er dafür? sehr wenig. die 2 stunden tragen nicht dazu bei, ein normales "vater-kind" verhältnis aufzubauen, es ist einfach zu wenig zeit.

und sobald der junge dann anhänglich wird, kannste sicher sein, beim nächsten mal ist entweder er, oder die mama krank. und die kann ja keine andere person beauftragen, den jungen herzufahren......


schönen tag noch,
baduizm*

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24. September 2004 um 12:19
In Antwort auf smne_12257526

Hallo...
..peas

ich weiss, und mein mann hat das erste mal ans aufgeben gedacht, als er beobachtet hat, wie sein sohn nach anfänglicher distanz dann mit ihm gespielt hat, und dann ganz plötzlich seinen papa anschaut, dann zu boden, dann ganz nachdenklich wird und wieder den papa, diesmal skeptisch, anschaut...

diese szene tut sogar mir weh, und ich war ja nmciht mal dabei. der junge muss sehr schlechtes gewissen haben, weil er den papa lieb gewinnt und findet, dass der ja gar nicht unbedingt so übel ist wie seine bezugsperson, die mama, immer meint....

das ist wirklich das schlimmste. aber es ist ein teufelskreis. wenn er, um den jungen nicht in gewissenskonflikte zu bringen, das besuchsrecht aufgibt, dann ist das doch füR den jungen schlimmer zu meinen, dass der papa ihn nicht liebt, ihn nicht mehr sehen will...???


und die ganzen behörden usw, mein gott haben wir erfahrungen damit.... klar gibt's sicher mal hin und wieder jemanden, der wirklich gut arbeitet und nicht vorurteile hat und nicht sofort pro frau ist, aber um so einer person zu begegnen, musste zuerst x missgriffe machen.

na ja, vielleicht, aber nur vielleicht, ändert sich diese frau mit dem 2. baby (sie sei ja schwanger laut dem jungen).



es ist sehr erschöpfend.

trotzdem danke,

baduizm*

ach mensch
zum teufelskreis: der junge *ist* bereits in einem loyalitätskonflikt - er wird von der mutter instrumentalisiert, hat aber noch seine gefühle für ihn als vater, auch seine erinnerungen an ihn, die sich nicht mit den erzählungen der mutter decken ... usw.

daher ist es auch so bedeutend, bei der mutter anzusetzen, aber wem sag ich das

das ist alles kein trost, löst auch nicht das dilemma deines mannes auf - behält er den kontakt bei, bleibt der loyalitätskonflikt beim sohn bestehen, bricht er ihn ab, entsteht wieder ein neuer konflikt - es ist zum kotzen.

im endeffekt zeigen alle pfeile
wieder auf den entfremdenden elternteil, die mutter ...

habt ihr denn kontakt und austausch mit ähnlich betroffenen elternteilen?

lg







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24. September 2004 um 13:21
In Antwort auf winnie_12164884

ach mensch
zum teufelskreis: der junge *ist* bereits in einem loyalitätskonflikt - er wird von der mutter instrumentalisiert, hat aber noch seine gefühle für ihn als vater, auch seine erinnerungen an ihn, die sich nicht mit den erzählungen der mutter decken ... usw.

daher ist es auch so bedeutend, bei der mutter anzusetzen, aber wem sag ich das

das ist alles kein trost, löst auch nicht das dilemma deines mannes auf - behält er den kontakt bei, bleibt der loyalitätskonflikt beim sohn bestehen, bricht er ihn ab, entsteht wieder ein neuer konflikt - es ist zum kotzen.

im endeffekt zeigen alle pfeile
wieder auf den entfremdenden elternteil, die mutter ...

habt ihr denn kontakt und austausch mit ähnlich betroffenen elternteilen?

lg







Nur mein mann....


hallo peas,

nur mein mann trifft dort im zentrum, in welchem er seinen sohn sehen kann, regelmässig einen anderen vater, der die ähnlichen erfahrungen macht....

dieser wurde allerdings bisher nicht damit beschuldigt, sich an seinem kind vergriffen zu haben.

und auch wenn wir noch x kontakte zu betroffenen hätten, würde uns dies wohl nicht viel weiter bringen. unsere wut auf diese frau würde wohl grösser werden, und unsere hilflosigkeit auch.

es ist so mühsam, so ermüdent.... und egal was passiert, diese dumme frau wird immer in unserem leben präsent sein.

ich hoffe sehr, sehr fest, dass sich unsere zukunft besser gestalten wird....

liebe grüsse
baduizm*

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