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Wie viel ist man bereit in Frühförderung zu investieren?

29. Dezember 2007 um 19:39 Letzte Antwort: 5. Januar 2008 um 19:59

Hallo an alle Eltern,

es wäre unheimlich nett, wenn ich viele Antworten erhalten würde:

Zunächst mal, warum ich dies frage, ist, daß ich Einzelförderung für Kinder ab 3 Jahren in Naturwissenschaften und Englisch anbiete.

Scheinbar fühlen sich einige von meiner Anzeige angesprochen, aber dann meldet sich doch keiner.

Meine Vermutung ist, daß mein angesetzter Preis zu hoch ist.Sind 8 Euro für eine Sitzung von einer halben Stunde tatsächlich zu hoch?

Wieviel Geld wäret ihr denn bereit , für eine Frühförderung eures Kindes auszugeben? (Vorausgesetzt natürlich, daß man überhaupt für eine Frühförderung ist)

LG,ottis

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29. Dezember 2007 um 21:58

Hallo, ottis,
also ich finde den Preis/halbe Stunde zwar nicht hoch, aber momentan ist in Deutschland die finanzielle Lage vieler Eltern nicht besonders blühend UND soziale Brennpunkte werden immer dichter!!! D.h. entweder, man hat kein Geld für die Frühförderung des eigenen Kindes und überlässt das Machbare dem Staat, oder aber man ist so wenig über den Bedarf informiert, dass man einfach ignoriert, dass das eigene Kind diese Förderung vielleicht nötig hätte.
Auf der anderen Seite - ich weiss ja nicht, für welches Klientel du Frühförderung anbietest, denn ich persönlich verbinde so etwas immer erst mit Behinderung und Beeinträchtigung!! Wenn du dein Programm nur für "normale" Kinder anbietest, träfe meine Vermutung, dass die Menschen in BRD einfach kein Geld ausgeben wollen (weil sie es ja nicht MUESSEN) voll zu.
Wenn du aber von Behinderung sprichst, dann kann ich nur sagen, hätte ich ein behindertes Kind, dann fände ich den angegebenen Preis sehr ansprechend, warum denn nicht?!
Also die Frage ist, OB es die Gesellschaft für NOTWENDIG hält oder nicht. Und mal ehrlich - wir wissen doch mittlerweile, wie die Wirtschaft in BRD aussieht. Sie ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber die Leute haben immer noch Angst vor schlechteren Zeiten.

Gruss, Lola

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29. Dezember 2007 um 22:39

Hallo
Kannst du mir mal verraten wozu ein 3 jähriges Kind eine Frühförderung in Naturwissenschaften und Englisch eigentlich braucht?

die akrobatin

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29. Dezember 2007 um 23:44
In Antwort auf alicia_11875273

Hallo
Kannst du mir mal verraten wozu ein 3 jähriges Kind eine Frühförderung in Naturwissenschaften und Englisch eigentlich braucht?

die akrobatin

Weisst du
überhaupt, was Naturwissenschaften alles beinhaltet, dass du der Autorin hier diese Frage stellst?
Also ich finde, mit Naturwissenschaften zumindest kann man nie früh genug anfangen. Immerhin experimentieren Kinder ja schon im Kleinkindalter zuhause mit Flüssigkeiten, mit Masse, mit Gegenständen usw. herum.
Warum also nicht?
Ich finde, Geigenunterricht oder Klaiverunterricht bringt einem Kind nicht soviel wie Naturwissenschaften.

Gruss, Lola

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29. Dezember 2007 um 23:50
In Antwort auf ikea14

Hallo, ottis,
also ich finde den Preis/halbe Stunde zwar nicht hoch, aber momentan ist in Deutschland die finanzielle Lage vieler Eltern nicht besonders blühend UND soziale Brennpunkte werden immer dichter!!! D.h. entweder, man hat kein Geld für die Frühförderung des eigenen Kindes und überlässt das Machbare dem Staat, oder aber man ist so wenig über den Bedarf informiert, dass man einfach ignoriert, dass das eigene Kind diese Förderung vielleicht nötig hätte.
Auf der anderen Seite - ich weiss ja nicht, für welches Klientel du Frühförderung anbietest, denn ich persönlich verbinde so etwas immer erst mit Behinderung und Beeinträchtigung!! Wenn du dein Programm nur für "normale" Kinder anbietest, träfe meine Vermutung, dass die Menschen in BRD einfach kein Geld ausgeben wollen (weil sie es ja nicht MUESSEN) voll zu.
Wenn du aber von Behinderung sprichst, dann kann ich nur sagen, hätte ich ein behindertes Kind, dann fände ich den angegebenen Preis sehr ansprechend, warum denn nicht?!
Also die Frage ist, OB es die Gesellschaft für NOTWENDIG hält oder nicht. Und mal ehrlich - wir wissen doch mittlerweile, wie die Wirtschaft in BRD aussieht. Sie ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber die Leute haben immer noch Angst vor schlechteren Zeiten.

Gruss, Lola

Danke
Hallo,

danke für die Antworten.

Ja stimmt, daß mit der wirtschaftlichen Lage habe ich zwar vage vermutet, aber irgendwie wollte ich es nicht glauben, daß viele nicht bereit sind, in die Bildung ihrer Kinder zu investieren.

Warum Frühförderung?

In Sprachen: Es ist wissensch. erwiesen, daß das Aufwachsen mit 2 Sprachen für die zukünftigen kognitiven Leistungen sehr förderlich ist.

Naturwissenschaften: Ich habe mich etwas ungenau ausgedrückt. Den Schwerpunkt lege ich auf die Biologie.Kleine Kinder sind doch an allen Ereignissen ihrer Umwelt sehr interessiert. Die meisten sind doch unheimlich neugierig (warum verfärben sich die Blätter, warum tut mir Haareschneiden nicht weh usw.) Und die Eltern können ja entscheiden, ob ihr Kind schon so weit entwickelt ist, um eine Förderung schon mit 3 oder mit 5 zu bekommen


Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß ich nur Einzelförderung anbieten würde.

LG, ottis

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4. Januar 2008 um 23:18
In Antwort auf ikea14

Weisst du
überhaupt, was Naturwissenschaften alles beinhaltet, dass du der Autorin hier diese Frage stellst?
Also ich finde, mit Naturwissenschaften zumindest kann man nie früh genug anfangen. Immerhin experimentieren Kinder ja schon im Kleinkindalter zuhause mit Flüssigkeiten, mit Masse, mit Gegenständen usw. herum.
Warum also nicht?
Ich finde, Geigenunterricht oder Klaiverunterricht bringt einem Kind nicht soviel wie Naturwissenschaften.

Gruss, Lola

Hallo
Das war nur eine einfache Frage, kein Grund zum ausflippen!
Natürlich weiß ich das und bin mir auch darüber im klaren, das Kinder viele sachen ausprobieren. Allerdings bin ich der Meinung, das dafür keine extra Frühförderung notwendig ist.

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5. Januar 2008 um 19:59

In dem Alter
würde ich gar nichts dafür investieren weil ich es für überflüssig halte. Meine Kinder sind in einem hervorragendem Kindergarten der Förderung genug bietet (Projekte, Sport, Musikunterricht usw. usw.). Des weiteren bin ich nicht berufstätig, habe also selbst genug Zeit mich um meine Kinder zu kümmern. Sie haben einen großen Freundeskreis, Geschwister, wir haben viele Hobbys und Interessen, wir sind viel draussen...
Nicht böse gemeint aber ich würde da überhaupt keine Notwendigkeit sehen.
Gruß Tanja

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