Forum / Meine Familie

Wie viel Geld abgeben (Ausbildung/ Gehalt)

2. Oktober um 20:21 Letzte Antwort: 11. Oktober um 1:07

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Mehr lesen

2. Oktober um 20:25
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Es ist zu viel. Für das Geld kannst du dir ein WG Zimmer nehmen. 

Gefällt mir

2. Oktober um 21:38
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

So kann man seine Kinder auch aus dem Haus treiben... und sich dann im Alter beklagen, dass man Kinder/Enkelkinder nur 4x im Jahr sieht.

Deine Eltern sollten sich schämen, Euch Kinder so auszunutzen. Tut euch zusammen und nehmt euch eine Wohnung.

Gefällt mir

2. Oktober um 22:13
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Das ist definitiv zu viel, was eure Eltern da haben wollen.

Eltern können von Kindern in Ausbildung Kostgeld verlangen. Leider gibt es keine rechtlichen Normen, die genauen Aufschluss über die Höhe geben.
Ich würde vohl einen Prozentsatz von 15 bis 20 für angemessen halten. Unter Berücksichtigung dessen, dass deine Eltern auch noch das Kindergeld behalten, tendiere ich eher zu 15 Prozent. 
Das wären 135 Euro.

Zusätzliche Frage: du schreibst, du wohnst eigentlich mit deinem Freund zusammen, und wohnst nur jetzt wieder bei deinen Eltern.
Heißt das du warst bereits ausgezogen? In eine eigene Wohnung? 

 

Gefällt mir

3. Oktober um 11:53

Ich finde das auch viel. Als ich meine Ausbildung gemacht habe, habe ich in ner WG gewohnt. Viele meiner Azubi-Kollegen und Klassenkameraden aus der Berufsschule haben noch bei ihren Eltern gewohnt. Da haben die meisten Eltern zwar das Kindergeld behalten, wollten aber überhaupt kein Kostgeld bzw. nur einen geringen Betrag in der Größenordnung von 100 - 150 Euro. Ich kenne auch Azubis, die Zuhause gewohnt haben, nichts bezahlen mussten und denen die Eltern sogar noch diverse Sachen bezahlt (Autoversicherung, Urlaub etc.) haben.

Gefällt mir

3. Oktober um 15:08
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Für das Geld kannst du dir je nach Stadt ein schönes WG Zimmer nehmen. Kindergeld ist ja auch nicht gerade wenig (um die 180 euro, soweit ich weiss). Für 600 euro kriegst du selbst in München ein vernünftiges Zimmer. 
Deine Eltern sind da schon echt mehr als dreisst. Ich würde sie bitten die Kosten mal aufzuschlüsseln und dann anteilig dein Ding zu zahlen. Selbst wenn alles geteilt wird ist es schon daneben, wenn es deinen Eltern soweit finanziell gut geht. 

Gefällt mir

3. Oktober um 17:01

Also mir scheint das auch arg gierig und unter den Umständen würde ich mich auch nach einer Alternative umsehen.

Dass man was abgibt finde ich auch normal. Allerdings bekommen die eltern ja bereits 200Eur Kindergeld, das sollte schon einiges an Kosten abdecken. Und dann je nachdem, was du futterst.
Kann natürlich auch sein, dass sie sehr hochwertiges Essen einkaufen, dann ist es auch nicht seltsam, wenn du 500Eur wegfuttern würdest. Aber du wirst ja auch kaum 200Eur für Strom und Wasser brauchen.
Noch irgendwelche Geheimen Geldausgaben, von denen wir wissen sollten?
Ein Pferd?
Ein Auto?
Ein Wirlpool im Keller?



Wenn sich Eltern an ihren Kindern bereichern wollen finde ich das empörend. Ich kann bei solchen Sachen nur immer schreiben: Als Mutter würde ich mich schämen.

1 LikesGefällt mir

3. Oktober um 18:42
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Ich finde es angemessen, die Hälfte des Gehalts als Kostgeld abzugeben. Für dich sind also 450 Euro angemessen, dann bleiben dir ja noch 450 Euro zur freien Verfügung.

Deine Schwester sollte aber meines Erachtens weniger bezahlen (also 375 Euro, ebenso die Hälfte ihres Gehalts), weil sie ja weniger verdient. 

Es geht deinen Eltern wohl weniger darum, dass sie selbst zuwenig Geld haben, sondern dass ihr lernen sollt, mit Geld umzugehen, weil Essen und Wohnen nunmal Geld kosten. Das ist eine gute Vorbereitung für später, wenn du mal alleine wohnst, denn auch da wirst du dich an Miete, Strom, Heizung, Lebensmitteleinkäufen und so weiter beteiligen müssen. Da sind 450 Euro wirklich günstig. 

Gefällt mir

3. Oktober um 18:42
In Antwort auf muc.ist

Es ist zu viel. Für das Geld kannst du dir ein WG Zimmer nehmen. 

Da hat sie aber nur die Miete bezahlt und noch keinen Strom, keine Lebensmittel etc. Das bekommt sie bei den Eltern für die 450 Euro mit dazu.

Gefällt mir

3. Oktober um 19:18
In Antwort auf eisbrecher

Ich finde es angemessen, die Hälfte des Gehalts als Kostgeld abzugeben. Für dich sind also 450 Euro angemessen, dann bleiben dir ja noch 450 Euro zur freien Verfügung.

Deine Schwester sollte aber meines Erachtens weniger bezahlen (also 375 Euro, ebenso die Hälfte ihres Gehalts), weil sie ja weniger verdient. 

Es geht deinen Eltern wohl weniger darum, dass sie selbst zuwenig Geld haben, sondern dass ihr lernen sollt, mit Geld umzugehen, weil Essen und Wohnen nunmal Geld kosten. Das ist eine gute Vorbereitung für später, wenn du mal alleine wohnst, denn auch da wirst du dich an Miete, Strom, Heizung, Lebensmitteleinkäufen und so weiter beteiligen müssen. Da sind 450 Euro wirklich günstig. 

Die Hälfte finde ich arg viel.
Zumal die Eltern ja auch noch das Kindergeld erhalten, das sind ja nochmals 184 Euro.

Außerdem darf man auch nicht vergessen, dass Eltern bis zum Abschluss einer ersten Beerufsausbildung grundsätzlich zum Unterhalt verpflichtet sind.
Das Kind muss sich auf den Unterhalt zwar eigenes Einkommen, also eine Ausbildungsvergütung etc., anrechnen lassen.
Aber das Prinzip Unterhaltsverpflichtung der Eltern sollte doch auch nicht ins Gegenteil verkehrt werden. 
 

Gefällt mir

3. Oktober um 20:38
In Antwort auf oskar-paul

Die Hälfte finde ich arg viel.
Zumal die Eltern ja auch noch das Kindergeld erhalten, das sind ja nochmals 184 Euro.

Außerdem darf man auch nicht vergessen, dass Eltern bis zum Abschluss einer ersten Beerufsausbildung grundsätzlich zum Unterhalt verpflichtet sind.
Das Kind muss sich auf den Unterhalt zwar eigenes Einkommen, also eine Ausbildungsvergütung etc., anrechnen lassen.
Aber das Prinzip Unterhaltsverpflichtung der Eltern sollte doch auch nicht ins Gegenteil verkehrt werden. 
 

Meine Eltern haben von mir auch die Hälfte meines Gehalts verlangt. Sie haben es aber nicht ausgegeben, sondern für mich gespart und als ich dann auszog, hatte ich ein Sparbuch mit einem schönen Sümmchen darauf in der Hand für Wohnung und Einrichtung.

Es gibt halt leider keine Richtsätze für Deutschland, ich habe mal gegoogelt. Für die Schweiz gibt es Richtwerte, es werden 15 bis 30 Prozent des Azubi-Gehalts empfohlen (das war 2017):

https://www.t-online.de/leben/familie/schulkind-und-jugendliche/id_62415190/-hotel-mama-was-muessen-jugendliche-mit-einkommen-bezahlen-.html
 

Gefällt mir

4. Oktober um 18:53

Als ich in der Ausbilung war, waren 2/3 ( zwei Drittel) üblich.

Es kommt darauf an, was du dafür bekommst....und wie in den bisherigen Antworten zu lesen ist, stehen die Signale auf "Such dir eine eigene Wohnung"

Gefällt mir

4. Oktober um 19:41
In Antwort auf beate44

Als ich in der Ausbilung war, waren 2/3 ( zwei Drittel) üblich.

Es kommt darauf an, was du dafür bekommst....und wie in den bisherigen Antworten zu lesen ist, stehen die Signale auf "Such dir eine eigene Wohnung"

In der Ausbildung ist man aber kein Kleinkind mehr, sondern hat ein Leben. Wie soll das mit 1/3 finanziert werden? IdR hat man ja auch einen Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle, dafür wird irgend ein Bus-/Zugabo benötigt, man will mal weggehen, mal in die Ferien, zahlt Versicherungen, Handyabo, benötigt Klamottem etc. - wie soll das gehen mit den paar Euro?

Gefällt mir

4. Oktober um 19:53

Es ist bei mir 20 Jahre her, dass ich in der Ausbilung war. Ich musste überhaupt nichts abgeben, aber dafür alles selber bezahlen, auch die Krankenkasse (ist bei uns separat und machte damals ca. 1/5 des Gehalts aus). Gut, die Azubigehälter waren damals auch nicht so üppig. Das Kindergeld haben meine Eltern behalten, da wusste ich damals gar nicht, wie viel das war.

Bis zur Ausbildung sind sie ja auch für mich aufgekommen und ich war auch nicht mehr so viel zu Hause, während der Schulzeit haben wir zB daheim zu Mittag gegessen, in der Ausbildung nicht mehr.

Ich habe schon als Schülerin gearbeitet und mir dadurch meine Hobbys (reiten, Snowboarden) selber finanziert, das war so gesehen bereits eine finanzielle Erleichterung für meine Eltern.

Was ich mir heute als Mutter gut vorstellen könnte, wenn es das Azubigehalt meiner Kinder mal zulässt: Einen kleinen Betrag als Kostgeld nehmen, dieses aber anlegen und dann bei einem entsprechenden Wunsch/Projekt zurückzugeben.

Gefällt mir

4. Oktober um 21:11

also ich finde das arg übertrieben....ok-wenn sie es sparen und dann zurückgeben, könnte ich noch halbwegs verständnis dafür aufbringen-aber ansonst ist es einfach eine frechheit!!!

Gefällt mir

4. Oktober um 21:32

Ich habe keine Ansprüche an ein WG-Zimmer. Ich wohne in einer deutschen Metropole und das sind die üblichen Preise für ein WG-Zimmer. Aber ich habe auch keine WG gefunden, trotz monatelanger Suche. Bei mir ist es ja nur zum Übergang, bis ich im März wieder mit meinem Freund in Kiel zusammenziehe. Allgemein finde ich aber das Signal oder den Wink mit dem Zaunpfahl, der hier vermutet wird, bitter. Meine Schwester ist gerade 18 geworden und wenn das Ziel meiner Eltern ist, sie schnell rauszuhauen, na dann super. Ich liebe meine Eltern, aber das Geld legen sie nicht für uns an. Mein Kinderzimmer existiert nicht mehr, ich schlage jetzt im „Büro“ meines Vaters auf 12qm. Meine Monatskarte kostet ungefähr 100 Euro. Die meiner Schwester auch. Wir bezahlen beide Kleidung, Essen außerhalb, Handy-Vertrag und Hobbys alles komplett selber. Mir muss niemand Sparen beibringen. Ich bin die komplette Ausbildung mit meinem Gehalt hingekommen, OHNE Kindergeld. Das haben meine Eltern nämlich die drei Jahre, die ich ausgezogen war, für sich behalten. Ich habe aber durch meinen damaligen Nebenjob noch 350 Euro dazu verdient. Ich würde gerne die vorübergehende Zeit in einer WG wohnen, aber der Wohnungsmarkt ist einfach total überlastet. Ich werde aber ab Ende Oktober vermutlich wirklich in einer Pension einchecken, da das immer noch billiger ist. Ich finde es traurig von meinen Eltern, dass sie uns, trotz 4300 Euro Netto-Gehalt und abbezahltem Haus, insgesamt von uns beiden nochmal über 1300 Euro abzapfen wollen. Und wenn man es nicht erwarten kann, dass die 18-jährige Tochter auszieht, finde ich es traurig. Zumal sie ihr auch nicht das Kindergeld bei Auszug geben wollen. Und mit 750 Euro zu überleben, ist in einer Großstadt beinahe unmöglich.

Gefällt mir

4. Oktober um 22:00
In Antwort auf izza

Ich habe keine Ansprüche an ein WG-Zimmer. Ich wohne in einer deutschen Metropole und das sind die üblichen Preise für ein WG-Zimmer. Aber ich habe auch keine WG gefunden, trotz monatelanger Suche. Bei mir ist es ja nur zum Übergang, bis ich im März wieder mit meinem Freund in Kiel zusammenziehe. Allgemein finde ich aber das Signal oder den Wink mit dem Zaunpfahl, der hier vermutet wird, bitter. Meine Schwester ist gerade 18 geworden und wenn das Ziel meiner Eltern ist, sie schnell rauszuhauen, na dann super. Ich liebe meine Eltern, aber das Geld legen sie nicht für uns an. Mein Kinderzimmer existiert nicht mehr, ich schlage jetzt im „Büro“ meines Vaters auf 12qm. Meine Monatskarte kostet ungefähr 100 Euro. Die meiner Schwester auch. Wir bezahlen beide Kleidung, Essen außerhalb, Handy-Vertrag und Hobbys alles komplett selber. Mir muss niemand Sparen beibringen. Ich bin die komplette Ausbildung mit meinem Gehalt hingekommen, OHNE Kindergeld. Das haben meine Eltern nämlich die drei Jahre, die ich ausgezogen war, für sich behalten. Ich habe aber durch meinen damaligen Nebenjob noch 350 Euro dazu verdient. Ich würde gerne die vorübergehende Zeit in einer WG wohnen, aber der Wohnungsmarkt ist einfach total überlastet. Ich werde aber ab Ende Oktober vermutlich wirklich in einer Pension einchecken, da das immer noch billiger ist. Ich finde es traurig von meinen Eltern, dass sie uns, trotz 4300 Euro Netto-Gehalt und abbezahltem Haus, insgesamt von uns beiden nochmal über 1300 Euro abzapfen wollen. Und wenn man es nicht erwarten kann, dass die 18-jährige Tochter auszieht, finde ich es traurig. Zumal sie ihr auch nicht das Kindergeld bei Auszug geben wollen. Und mit 750 Euro zu überleben, ist in einer Großstadt beinahe unmöglich.

Bei dir ist es jetzt zu spät, wegen des Kindergeldes der letzten Jahre, aber ab  dem Zeitpunkt, ab dem du dann wieder ausziehst, solltest du das Kindergeld für dich fordern.

Wenn ein Kind während der Ausbildung einen eigenen Haushalt hat/sich komplett selbst unterhält, also nicht mehr bei den Eltern wohnt, und diese keinen Unterhalt zahlen, dann kann das Kind die Auszahlung des Kindergeldes an sich selbst verlangen.
Dazu bei der Familienkasse einen sogenannten Abzweigungsantrag stellen.

Das sollte auch deine Schwester machen, falls sie auszieht und eure Eltern keinen Unterhalt leisten, aber das Kindergeld einbehalten.

1 LikesGefällt mir

4. Oktober um 22:43
In Antwort auf izza

Ich habe keine Ansprüche an ein WG-Zimmer. Ich wohne in einer deutschen Metropole und das sind die üblichen Preise für ein WG-Zimmer. Aber ich habe auch keine WG gefunden, trotz monatelanger Suche. Bei mir ist es ja nur zum Übergang, bis ich im März wieder mit meinem Freund in Kiel zusammenziehe. Allgemein finde ich aber das Signal oder den Wink mit dem Zaunpfahl, der hier vermutet wird, bitter. Meine Schwester ist gerade 18 geworden und wenn das Ziel meiner Eltern ist, sie schnell rauszuhauen, na dann super. Ich liebe meine Eltern, aber das Geld legen sie nicht für uns an. Mein Kinderzimmer existiert nicht mehr, ich schlage jetzt im „Büro“ meines Vaters auf 12qm. Meine Monatskarte kostet ungefähr 100 Euro. Die meiner Schwester auch. Wir bezahlen beide Kleidung, Essen außerhalb, Handy-Vertrag und Hobbys alles komplett selber. Mir muss niemand Sparen beibringen. Ich bin die komplette Ausbildung mit meinem Gehalt hingekommen, OHNE Kindergeld. Das haben meine Eltern nämlich die drei Jahre, die ich ausgezogen war, für sich behalten. Ich habe aber durch meinen damaligen Nebenjob noch 350 Euro dazu verdient. Ich würde gerne die vorübergehende Zeit in einer WG wohnen, aber der Wohnungsmarkt ist einfach total überlastet. Ich werde aber ab Ende Oktober vermutlich wirklich in einer Pension einchecken, da das immer noch billiger ist. Ich finde es traurig von meinen Eltern, dass sie uns, trotz 4300 Euro Netto-Gehalt und abbezahltem Haus, insgesamt von uns beiden nochmal über 1300 Euro abzapfen wollen. Und wenn man es nicht erwarten kann, dass die 18-jährige Tochter auszieht, finde ich es traurig. Zumal sie ihr auch nicht das Kindergeld bei Auszug geben wollen. Und mit 750 Euro zu überleben, ist in einer Großstadt beinahe unmöglich.

Du hast 3 Jahre nicht zu Hause gewohnt und sie haben das Kindergeld eingesackt? Wow

Zu deiner Schwester: Ist es rechtens, dass sie ihr das Kindergeld verweigern, wenn sie auszieht? Ich würde mich da mal schlau machen.

Und lasst euch nichts erzählen, sondern haltet ihnen mal vor Augen, klar und deutlich, dass sie widerlich gierig sind.

Gefällt mir

4. Oktober um 23:25
In Antwort auf user74306

In der Ausbildung ist man aber kein Kleinkind mehr, sondern hat ein Leben. Wie soll das mit 1/3 finanziert werden? IdR hat man ja auch einen Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle, dafür wird irgend ein Bus-/Zugabo benötigt, man will mal weggehen, mal in die Ferien, zahlt Versicherungen, Handyabo, benötigt Klamottem etc. - wie soll das gehen mit den paar Euro?

aus diesem Grund sagte ich ja...ich würde ausziehen.
Meine Eltern wollten die Hälfte haben. Ich habe mich schlau gemacht und habe erfahren das 2/3 üblich waren.
Also bin ich ausgezogen.
In diesem Thema stehen immerhin 900 Euro zur Verfügung, das ist eine Basis um ein eigenständiges Leben anzufangen.

Gefällt mir

5. Oktober um 8:32

Grundsätzlich hing das früher (und auch heute) von der finanziellen Situation der Eltern ab. Dazu ist es natürlich Verhandlungssache zwischen Eltern und Kindern. Wie in diesem Fall wird hier aber ein Grundstein für eine schlechte Eltern-Kind Beziehung für die Zukunft gelegt wenn sich die Eltern auf Kosten der Kinder bereichern wollen.
Ich persönlich finde das Modell, dass die Kinder bei eigenem echtem Einkommen zu Hause einen Teil abgeben und dieser eben angelegt wird. So steht dann hinterher ein gewisser Betrag für größere Anschaffungen zur Verfügung und die Kinder sind froh darüber.
Ist denn kein klärendes Gespräch möglich oder läuft das nach der "Basta" Methode ab, friss oder zieh aus?

Gefällt mir

5. Oktober um 11:08

Ich würde zuerst das Gespräch mit den Eltern suchen und hart bleiben, Kosten halbieren oder du ziehst aus. Suche dir eine WG für ein halbes Jahr, das könnte klappen, je nachdem wo du wohnst. Wenn die Eltern hart bleiben, mußt du das auch machen. Fragst du deinen Freund damit du die Weihnachten mit ihm gemeinsam bei seinen Eltern verbringst. Sorry aber deiner Eltern haben es nicht anders verdient. 

Gefällt mir

5. Oktober um 14:16
In Antwort auf sophos75

Grundsätzlich hing das früher (und auch heute) von der finanziellen Situation der Eltern ab. Dazu ist es natürlich Verhandlungssache zwischen Eltern und Kindern. Wie in diesem Fall wird hier aber ein Grundstein für eine schlechte Eltern-Kind Beziehung für die Zukunft gelegt wenn sich die Eltern auf Kosten der Kinder bereichern wollen.
Ich persönlich finde das Modell, dass die Kinder bei eigenem echtem Einkommen zu Hause einen Teil abgeben und dieser eben angelegt wird. So steht dann hinterher ein gewisser Betrag für größere Anschaffungen zur Verfügung und die Kinder sind froh darüber.
Ist denn kein klärendes Gespräch möglich oder läuft das nach der "Basta" Methode ab, friss oder zieh aus?

"Bereichern" tun sich die Eltern nur dann, wenn sie wegen des wohnhaften Kindes keine Kosten haben.

Also mein erwachsenes Kind hatte während der Ausbildung ca. 550 Euro. Sie hat 150 Euro abgegeben. Dafür stand ihr alles zur Verfügung, was sie sonst immer hatte. Also volle Kost und Logie. ( Haus, Garten, Stellplatz, Internet, Wasser, Strom usw..)
Das schien wohl auch in Ordnung zu sein, sie hat deswegen nicht die Flucht ergriffen.

Ich selbst musste in meiner Ausbildung die Hälfte abgeben und zog aus.

Mit einem Schlafplatz im Büro, klingt das für mich nicht so, "voller Freude das die Kinder noch im Haus sind"

Gefällt mir

5. Oktober um 20:16
In Antwort auf user74306

In der Ausbildung ist man aber kein Kleinkind mehr, sondern hat ein Leben. Wie soll das mit 1/3 finanziert werden? IdR hat man ja auch einen Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle, dafür wird irgend ein Bus-/Zugabo benötigt, man will mal weggehen, mal in die Ferien, zahlt Versicherungen, Handyabo, benötigt Klamottem etc. - wie soll das gehen mit den paar Euro?

Zwei Drittel fände ich auch zuviel, aber die Hälfte sind okay. Da bleiben ihr ja dann 450 Euro übrig. Wenn man damit nur sein eigenes Vergnügen bezahlen muss, dann ist das echt viel. 

Gefällt mir

5. Oktober um 20:20
In Antwort auf izza

Ich habe keine Ansprüche an ein WG-Zimmer. Ich wohne in einer deutschen Metropole und das sind die üblichen Preise für ein WG-Zimmer. Aber ich habe auch keine WG gefunden, trotz monatelanger Suche. Bei mir ist es ja nur zum Übergang, bis ich im März wieder mit meinem Freund in Kiel zusammenziehe. Allgemein finde ich aber das Signal oder den Wink mit dem Zaunpfahl, der hier vermutet wird, bitter. Meine Schwester ist gerade 18 geworden und wenn das Ziel meiner Eltern ist, sie schnell rauszuhauen, na dann super. Ich liebe meine Eltern, aber das Geld legen sie nicht für uns an. Mein Kinderzimmer existiert nicht mehr, ich schlage jetzt im „Büro“ meines Vaters auf 12qm. Meine Monatskarte kostet ungefähr 100 Euro. Die meiner Schwester auch. Wir bezahlen beide Kleidung, Essen außerhalb, Handy-Vertrag und Hobbys alles komplett selber. Mir muss niemand Sparen beibringen. Ich bin die komplette Ausbildung mit meinem Gehalt hingekommen, OHNE Kindergeld. Das haben meine Eltern nämlich die drei Jahre, die ich ausgezogen war, für sich behalten. Ich habe aber durch meinen damaligen Nebenjob noch 350 Euro dazu verdient. Ich würde gerne die vorübergehende Zeit in einer WG wohnen, aber der Wohnungsmarkt ist einfach total überlastet. Ich werde aber ab Ende Oktober vermutlich wirklich in einer Pension einchecken, da das immer noch billiger ist. Ich finde es traurig von meinen Eltern, dass sie uns, trotz 4300 Euro Netto-Gehalt und abbezahltem Haus, insgesamt von uns beiden nochmal über 1300 Euro abzapfen wollen. Und wenn man es nicht erwarten kann, dass die 18-jährige Tochter auszieht, finde ich es traurig. Zumal sie ihr auch nicht das Kindergeld bei Auszug geben wollen. Und mit 750 Euro zu überleben, ist in einer Großstadt beinahe unmöglich.

Okay, das ist dann nicht in Ordnung. Wenn du kein eigenes Zimmer für dich zur Verfügung hast, dann sind 450 Euro definitiv zuviel.  Ich bin ja davon ausgegangen, dass du da wirklich Essen bekommst, Wäsche waschen, Strom, Telefon usw. nutzen kannst, so wie das üblicherweise halt ist, wenn Kinder zu Hause wohnen. 

Dass deine Eltern das Kindergeld auch dann behalten, wenn du gar nicht zu Hause wohnst, ist auch nicht in Ordnung, denn dann verursachst du ja keine Kosten. Red mal mit dem Jugendamt, ob du da was tun kannst. 

Was machen deine Eltern, wenn du dich weigerst, ihnen das Geld zu geben? Stellen sie dir dann deine Sachen vor die Tür? Wie sieht es bei dir mit Wohnheimen aus, könntest du da unterkommen?
 

Gefällt mir

8. Oktober um 22:44
In Antwort auf izza

Ich habe keine Ansprüche an ein WG-Zimmer. Ich wohne in einer deutschen Metropole und das sind die üblichen Preise für ein WG-Zimmer. Aber ich habe auch keine WG gefunden, trotz monatelanger Suche. Bei mir ist es ja nur zum Übergang, bis ich im März wieder mit meinem Freund in Kiel zusammenziehe. Allgemein finde ich aber das Signal oder den Wink mit dem Zaunpfahl, der hier vermutet wird, bitter. Meine Schwester ist gerade 18 geworden und wenn das Ziel meiner Eltern ist, sie schnell rauszuhauen, na dann super. Ich liebe meine Eltern, aber das Geld legen sie nicht für uns an. Mein Kinderzimmer existiert nicht mehr, ich schlage jetzt im „Büro“ meines Vaters auf 12qm. Meine Monatskarte kostet ungefähr 100 Euro. Die meiner Schwester auch. Wir bezahlen beide Kleidung, Essen außerhalb, Handy-Vertrag und Hobbys alles komplett selber. Mir muss niemand Sparen beibringen. Ich bin die komplette Ausbildung mit meinem Gehalt hingekommen, OHNE Kindergeld. Das haben meine Eltern nämlich die drei Jahre, die ich ausgezogen war, für sich behalten. Ich habe aber durch meinen damaligen Nebenjob noch 350 Euro dazu verdient. Ich würde gerne die vorübergehende Zeit in einer WG wohnen, aber der Wohnungsmarkt ist einfach total überlastet. Ich werde aber ab Ende Oktober vermutlich wirklich in einer Pension einchecken, da das immer noch billiger ist. Ich finde es traurig von meinen Eltern, dass sie uns, trotz 4300 Euro Netto-Gehalt und abbezahltem Haus, insgesamt von uns beiden nochmal über 1300 Euro abzapfen wollen. Und wenn man es nicht erwarten kann, dass die 18-jährige Tochter auszieht, finde ich es traurig. Zumal sie ihr auch nicht das Kindergeld bei Auszug geben wollen. Und mit 750 Euro zu überleben, ist in einer Großstadt beinahe unmöglich.

Ich habe echt keine Worte für deine Eltern... 
Hast du mal direkt angesprochen, dass du deren Verhalten dreist findest? Oder nachgefragt, wie sie so eine hohe Summe von euch beiden verlangen können?
An der Stelle von deiner Schwester würde ich ausziehen (wenn man halt die Möglichkeit hat, ich weiß es ist schwer, aber ich würde es vor allem aus Prinzip machen) und dann würde ich das Kindergeld einfordern. Wenn eure Eltern es ihr nicht geben kann es auch gerichtlich einfordern. Denn wenn sie nicht mehr im Haushalt lebt und die Eltern keine Kosten durch sie haben, hat sie sekbz Anrecht auf ihr Kindergeld und nicht eure Eltern!

Gefällt mir

8. Oktober um 23:11

Es kommt darauf an...Zahlst du dein Essen, Strom, Wasser etc auch alleine? Wenn ich fragen darf
Klar finde ich, dass sich das erstmal viel anhört. Aber so wird es später mehr oder weniger auch laufen. Wenn du alleine wohnen würdest, dann müsstest du ja auch Miete bezahlen. 

Ich finde du solltest dir alles noch einmal durch den Kopf gehen  lassen und dann das Gespräch mit deinen Eltern suchen 

Gefällt mir

10. Oktober um 23:45
In Antwort auf carola999

Es kommt darauf an...Zahlst du dein Essen, Strom, Wasser etc auch alleine? Wenn ich fragen darf
Klar finde ich, dass sich das erstmal viel anhört. Aber so wird es später mehr oder weniger auch laufen. Wenn du alleine wohnen würdest, dann müsstest du ja auch Miete bezahlen. 

Ich finde du solltest dir alles noch einmal durch den Kopf gehen  lassen und dann das Gespräch mit deinen Eltern suchen 

Wenn ich Miete zahlen, habe ich eine eigene Wohnung oder zumindest ein WG-Zimmer und muss nicht teuer bei den Eltern auf dem Sofa schlafen.

Und wenn man den ganzen Tag arbeitet und (wie in den Alter normal) auch sonst nicht soooo viel zu Hause ist, braucht man auch nicht viel Strom und Wasser.

Es ist als Eltern schäbig, an den Kindern auch noch verdienen zu wollen. Und das tun sie bei den Beträgen ganz bestimmt.

Gefällt mir

11. Oktober um 1:07
In Antwort auf izza

Hallo, ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und wohne eigentlich mit meinem Freund zusammen, doch ich werde erst im Frühjahr in die neue Stadt ziehen, da er dort einen Job hat und ich solange wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe ein Nettogehalt von 900 Euro. Meine Eltern behalten das Kindergeld und wollen, dass ich monatlich 450-500 Euro an Kostgeld abgebe. Ich muss aber alles andere selber zahlen und sie haben ein abbezahltes Haus. Meine jüngere Schwester hat jetzt ihre Ausbildung begonnen. Sie ist 18 und verdient 750 Euro netto. Meine Eltern wollen von ihr auch 400 Euro+ Kindergeld. Wir haben noch zwei Schwestern (3+4). Meine Eltern verdienen netto 4300 zusammen. Findet ihr das nicht auch zu viel, was wir abgeben müssen?

Man, du hast aber "nette" Eltern!

Gefällt mir