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WIE UND WANN SCHNULLER ABGEWÖHNEN!! DRINGEND!!

11. Dezember 2007 um 19:38 Letzte Antwort: 20. Dezember 2007 um 9:08

Hallo! möchte meinen Zwillingen den schnuller abgewöhnen, sie sind jetzt 14 monate alt. tagsüber brauchen sie fast keinen mehr, bei mir zumindest, bei den omis sieht das ganz anders aus.... leider! sie sagen, nämlich das wär zu früh! aber mich regt der schnuller schon auf!

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11. Dezember 2007 um 20:22

Erst 14 Monate???
hallo, also ich denke, dass man 14 monate alten Kindern den Nuki noch nicht ganz abgewöhnen muss. mich nervt es auch, wenn ich Kinder sehe, die schon2 oder 3 sind und noch mit nem Nuki rumlaufen, den immer reingeschoben bekommen, wwenn sie mal jammern und ihn zum sprechen auch nicht rausnehmen, weils ihnen keiner sagt. Also, an deiner Stelle würde ich alle Nukis einsammeln und bei jedem Kind einen ins Bett legen. Sodass sie den Nuki wirklich nur noch beim schlafen nehmen. wenn du unterwegs bist, kannst du dir ja, für den Fall, dass die KInder schlafen sollen (z.B. in der Mittagszeit auch zwei Nukis einpacken, aber nicht den Kindern zeigen. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Kinder bis 3 Jahre noch nen Nuki im Bett haben, mit dem 3. Geburtstag kann man den Kleinen dann leichter den Nuki abgewöhnen.Wenn die Kinder bei der Oma sind, gibst du einfach keinen Nuki mit. Kinder in dem Alter beruhigen sich auch anders, nicht immer nur mit Nuki. Ich glaub, wenn der Nuki im Bett liegt und nach dem schlafen auch wieder reinkommt, regt er dich nicht mehr so auf, oder? Lg

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11. Dezember 2007 um 20:41
In Antwort auf priya_12537476

Erst 14 Monate???
hallo, also ich denke, dass man 14 monate alten Kindern den Nuki noch nicht ganz abgewöhnen muss. mich nervt es auch, wenn ich Kinder sehe, die schon2 oder 3 sind und noch mit nem Nuki rumlaufen, den immer reingeschoben bekommen, wwenn sie mal jammern und ihn zum sprechen auch nicht rausnehmen, weils ihnen keiner sagt. Also, an deiner Stelle würde ich alle Nukis einsammeln und bei jedem Kind einen ins Bett legen. Sodass sie den Nuki wirklich nur noch beim schlafen nehmen. wenn du unterwegs bist, kannst du dir ja, für den Fall, dass die KInder schlafen sollen (z.B. in der Mittagszeit auch zwei Nukis einpacken, aber nicht den Kindern zeigen. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Kinder bis 3 Jahre noch nen Nuki im Bett haben, mit dem 3. Geburtstag kann man den Kleinen dann leichter den Nuki abgewöhnen.Wenn die Kinder bei der Oma sind, gibst du einfach keinen Nuki mit. Kinder in dem Alter beruhigen sich auch anders, nicht immer nur mit Nuki. Ich glaub, wenn der Nuki im Bett liegt und nach dem schlafen auch wieder reinkommt, regt er dich nicht mehr so auf, oder? Lg

Nuki
Das ist eine gute Idee! ich hoffe die Omis spielen mit und halten mir nicht vor ich würd die kleinen quälen.... grins ich hoff sie schmeissen die nukis weg, die haben nämlich hunderte davon rumliegen, wenn meine Mädels bei ihnen sind!!! ich geb ihnen sowieso keinen mit.
mir fällt nämlich auf, desto älter die mädels werden, umso öfter suchen sie den Schnuller.. vielen Dank für deine TipS!!!!

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11. Dezember 2007 um 21:02
In Antwort auf an0N_1188008999z

Nuki
Das ist eine gute Idee! ich hoffe die Omis spielen mit und halten mir nicht vor ich würd die kleinen quälen.... grins ich hoff sie schmeissen die nukis weg, die haben nämlich hunderte davon rumliegen, wenn meine Mädels bei ihnen sind!!! ich geb ihnen sowieso keinen mit.
mir fällt nämlich auf, desto älter die mädels werden, umso öfter suchen sie den Schnuller.. vielen Dank für deine TipS!!!!


du musst ihnen einfach was ironisch Druck machen; z.B. du hast doch Erfahrung, tröste die Kleinen doch nicht mit dem Nuki, dass kann doch jeder
leider ist es wirklich so, dass viele Mütter den Nuki einfach aus Bequemlichkeit reinschieben, dann haben sie ja auch ohne große Anstrengung die Kinder wieder ruhig... ich halte davon nichts. Wenn die Nukis nicht da sind, werden sie in der Regel (zumindest Tagsüber) auch nicht verlangt, je früher die Nukis nur im Bett liegen, desto besser und einfacher. Lg

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16. Dezember 2007 um 20:20

???
Hallöchen!

Ich habe da irgendwie eine ganz andere Meinung, als die meisten hier. Meine Tochter war ein Frühchen und musste ZWINGEND eine Nuki haben.Sie war 12 Wochen zu früh und hatte noch keinen Saugreflex. Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen, warum man die Kinder frühstmöglich vom Nuki entwöhnen will. Wo liegt das Problem? Meine Tochter hat das gute Stück irgendwann von selbst nicht mehr genommen. Mag sich jetzt total bescheuert anhören, aber ich war selbst ein Nuki-Kind. Ich erinnere mich z.T. selbst daran, zum Teil gibt meine Mutter immer noch ganz gerne eine kleine Geschichte zum Besten. Sie hat auch versucht mir den Nuki abzugewöhnen. Ich muß ca. 2 Jahre alt gewesen sein. Meine Ma "drohte" mir damit, wenn ich den Nuki nicht wegwerfe, bekomme ich vom Christkind nur Nukis. Gesagt, getan.... alle Nukis entsorgt (ich muß wahre Kollektionen von den Dingern gehabt haben). Das Ende vom Lied war dann, dass ich in der selben Nacht noch hohes Fieber bekam und nicht mehr zu beruhigen war. Natürlich hatte meine Ma nicht wirklich alle Nukis entsorgt. 15 Minuten nach dem sie mir das heißgeliebte Teil zurückgegeben hat, sank das Fieber und ich schlief beruhigt ein.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich sehr darunter gelitten habe, dass jeder versuchte, mir das Teil zu entwöhnen. Ich habe dann irgendwann beschlossen (in welchem Alter das war weiß ich nicht mehr), dass ich so etwas nicht mache, sollte ich mal ein Schnullerkind haben.

Warum muß man die Kinder auf Biegen und Brechen entwöhnen? Unser Kinderarzt hat gesagt, es gibt keine medizinischen Nachteile durch den Nuki.

Laßt den Kleinen doch die Nukis. Sie entwöhnen sich noch schnell genug davon. Die Entwöhnung erfolgt in der Regel in einem gewissen Zeitraum, nach dem die Kids "feste Nahrung" zu sich nehmen.

LG

Lieselein

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17. Dezember 2007 um 20:05

Schnuller abgewöhnen!
Hallo!
Unsere Tochter hat noch bis zum 2. Lebensjahr nachts den Schnuller genommen. Wir haben allerdings bereits ein halbes Jahr vor Weihnachten(als sie 2J. war) mit ihr diskutiert das sie ihn den Weihnachtsmann schenkt. Und das ganze hat super geklappt. Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Gruß Todi4

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20. Dezember 2007 um 9:08

ACHTUNG LANG
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Die Bedeutung des Säuglings-Schnullers - und Tipps zur Abgewöhnung

Babyschnullern - ein Problem ?
Keine Sorge: Babys dürfen saugen. Viele Babies nuckeln bereits im Mutterleib an ihrem Daumen. Babys besitzen einen natürlichen Saugreflex um ausreichend Milch aus Mutters Brust zu trinken. Nach der Geburt ist es für die psychische Entwicklung Ihres Babys wichtig, daß es lernt seine innere Gefühlswelt mit der vollkommen neuen Umgebung in Einklang zu bringen. Dabei sind wir Eltern nur allzuoft mit Beistand und Trost gefordert. Doch auch das Baby lernt in Unruhe- und Wutphasen sich durch eigene Aktivität und Ablenkung in eine ruhigere Stimmungslage zu bringen. Der Schnuller leistet hier wertvolle Hilfe, da der Saugreiz nicht nur der Nahrungsaufnahme sondern auch der Beruhigung dient.



Denn wie jede Mutter rasch feststellt, hat das Saugen auch eine entspannende und beruhigende Wirkung. Sigmund Freud nannte es die orale Phase, in der die Gefühlswelt in erster Linie durch den Mund erfahren wird. Ist ein Baby aufgeregt, nuckelt es intensiver und schneller und beruhigt sich damit rasch wieder. Das Babysaugen baut also Spannungen und überschüssige Energien ab.


Die Schnuller-Einführung
Sie können den Schnuller einführen, wenn Ihr Baby ein stabiles und regelmäßiges Trinkverhalten an der Brust (oder an der Flasche) entwickelt hat. Beachten Sie dabei, dass die Baby oft im Alter von 6 und 12 Wochen sogenannte Entwicklungsschübe durchläuft, in denen es länger und intensiver trinken darf. Weiterhin hat Ihr gemeinsamer Körperkontakt und die direkte Kommunikation mit Ihrem Baby Priorität. Darüberhinaus ist das Schnullern eine wertvolle alternative Methode zur psychischen Stabilisierung des Kindes und des gegenseitigen Erlernens von Autonomie und Selbstwert.


Rechtzeitig Schnuller entwöhnen
Mit Beginn des Zahndurchbruches (ab 6. Monat), wandelt sich der Saugreflex zunehmend in die Kautechnik um. Das Kind lernt jetzt vom Löffel zu essen, zu greifen, zu sprechen und beruhigt sich gerne durch Zubeissen. Dies ist das ideale Alter, um den Schnuller abzugewöhnen. Er sollte ab dem achten Lebensmonat durch einen Beißring oder ein beißfestes Schmusetier (Schmusetuch) ersetzt werden.


Je länger man dagegen mit dem Abgewöhnen des Schnullers wartet, desto schwieriger wird es die zunehmende Macht der Gewohnheit zu durchbrechen. Bedenken Sie, dass im Kindesalter die stete Wandlung die Normalität ist, ein Ausbleiben der Weiterentwicklung - auf welcher Ebene auch immer - ist dagegen bedenklich. Die gängigen Empfehlungen, das Schnullern gegen Ende des zweiten Lebensjahres abzugewöhnen, halte ich für zu spät!



Nachteile durch zu langes Schnullern
Die bekannten Nebenwirkungen des Schnullers entstehen allesamt bei zu spätem Abgewöhnen der Nuckel-Gewohnheiten. Bereits ab dem zweiten Lebensjahr können sich gravierende Verformungen der Kiefer und des Gaumens entwickeln. Es kommt zum so genannten lutschoffenen Biß, mit Zahnengstand, Kiefer- u. Zahnfehlstellungen, Neigung zu HNO-Infektionen (vermehrt Ohrenentzündungen), Sprechfehlern (insbesondere Lispeln), Karies.


Daumenlutschen
Auch beim Daumenlutschen mancher Babys besteht zunächst kein akuter Grund zur Sorge. Der Daumen hat für das Kind den Vorteil stets erreichbar zu sein. Längerfristig führt das Daumenlutschen allerdings häufig zu stärkeren Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen, die Daumen entzünden gerne im Bereich des Nagelbettes. Vorallem aber ist die Entwöhnung des Daumenlutschens in der Regel schwieriger, als das Abgewöhnen des Schnullers. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Baby zur Beruhigung daumenlutscht, empfehle ich frühzeitig dem Baby anstatt der Daumen einen kiefergerechten (NUK-) Babysauger anzubieten.


Tricks zur Schnuller-Entwöhnung


Wechseln Sie am Ende des ersten Lebensjahres den Schnuller immer öfter gegen einen Beißring, ein beißfestes Schmusetier, ein Schmusetuch. o.ä..
Wechseln Sie frühzeitig von den Nuckelflaschen zu Trinklernbechern mit festem Aufsatz. Im Alter von 1 Jahr soll Ihr Kind keine moderne Trinkhilfe, sondern Becher und Tassen verwenden.
Machen Sie den Schnuller unattraktiv, indem Sie ein Loch einstechen, so dass er schlaff wird.
Schneiden Sie dann wöchentlich 1 - 3 Millimeter von der Spitze ab, bis er unattraktiv wird, bzw. abfällt.
Vermeiden Sie jetzt die Schnullerkette.
Bleiben Sie bei Ihren festen inneren Überzeugung, dass der Wandel in eine neue Entwicklungsphase richtig und wichtig ist.
Unterstützen Sie Ihr Kind in dieser Weiterentwicklung durch vermehrte Zuwendung und spielerische Ablenkung.

Ältere Kinder, ab dem 18. Lebensmonat können Sie durch gut vorbereitete Rituale von ihrer Schnullergewohnheit befreien. Der Sinn dieser Rituale ist es, den Kindern in aller Ruhe leicht verständliche Spielregeln zu verinnerlichen. Im natürlichen Streben nach mehr Eigenständigkeit, führen die Kinder solche Rituale dann gerne eigenständig aus.

Abschiedsfeier: entwickeln Sie den Gedanken, dass große Kinder im Gegensatz zu Babys keinen Schnuller mehr brauchen. Planen Sie gemeinsam einen feierlichen Festzug mit Freunden und Nachbarn durch Haus und Garten, der Schnuller auf einem Samtkissen, gemeinsame Abschiedsrede, und dann ab in die Tonne. Zur Belohnung gibt es viel Zuneigung und ein ersehntes Geschenk.
Schnullerfee: wie Nikolaus und Christkind so kann auch eine Schnullerfee einen wichtigen Entwicklungsschritt mit einem ersehnten Geschenk belohnen. Am einfachsten gelingt das Ritual durch allabendliches gemeinsames Lesen des wunderbaren Bilderbuches von Bärbel Sparthels: "Ein Bär von der Schnullerfee". Es folgen Briefe an die Schnullerfee und wenn der Wunsch mehrfach und glaubhaft geäußert wurde, wird sie kommen und im Tausch gegen die Schnuller ein Geschenk abgeben.


Auch für die Erziehungsrituale gilt:
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine gründliche Vorbereitung
Planen Sie das Einführen der Veränderung in einer Phase, in der Sie selbst ausreichend Zeit und Entspannung haben
Prüfen Sie Ihre eigene innere Überzeugung und bleiben Sie konsequent.
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Wichtig über die orale Phase:

Phasen der psychosexuellen Entwicklung [Bearbeiten]Nach Freud entwickelt sich die menschliche Sexualität bereits ab frühester Kindheit, wobei diese psychosexuelle Entwicklung folgende Phasen durchlaufe:

Die orale Phase (von lat. os, oris: der Mund) findet im Säuglings- und Kleinkindsalter statt und dauert etwa bis zum zweiten Lebensjahr. Sie stellt die primitivste Stufe der psychosexuellen Entwicklung dar, in welcher der Mund als primäre Quelle der Befriedigung dient. Hierbei wird das Urvertrauen aufgebaut (im besonderen Maße zur Mutter). Störungen in den ersten vier Wochen dieser Phase (intentionale Phase) können zu einer schizoiden Persönlichkeitsstörung führen. Störungen nach der intentionalen Phase können zu einer abhängigen Persönlichkeitsstörung führen.

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