Home / Forum / Meine Familie / Kinder und Erziehung / Wie stehen die Chancen?

Wie stehen die Chancen?

17. April 2008 um 13:42 Letzte Antwort: 10. September 2008 um 20:42

Mein Mann hat aus einer kurzen Beziehung (6 Monate) eine Tochter (8), seit wir zusammen sind (knapp 6 Jahre) sehe ich das Mädchen einmal pro Woche, sie hängt auch sehr an mir.

Er bemüht sich, Zeit zu finden sooft es geht - selbständig in der Gastronomie ist das allerdings nicht so einfach.

Ich möchte sagen, dass ich mich gut um das Kind kümmere, obwohl ich ebenfalls aus der Gastronomie binund ca. 60 Arbeitsstunden pro Woche habe.
Die Mutter - 28, alleiniges Sorgerecht und arbeitslos seit über 8 Jahren, also seit der Schwangerschaft - interessiert sich nicht besonders für unsere Kleine. Dass sie nicht unternimmt wird immer auf die finanzielle Situation geschoben - onwohl zB. ein Spielplatz gleich um die Ecke nichts kosten würde. Um ihre Medikamente muss sie sich selber kümmern, muss allein zu Apotheke laufen aber im Gegensatz dazu kann sie nicht mal allein die Tür aufsperren oder die Schuhe zubinden. Hat es in der Schule Probleme gegeben, hat die Lehrerin immer mich angesprochen, weil sie zur Mutter keinen Kontakt bekommen konnte. Sie war niemals auf Elternabenden oder in Sprechstunden. Um die ärztliche Versorgung hab immer ich mich gekümmert, ich bin mit ihr zum Zahnarzt gegangen, der hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, das Mädchen hatte 8 Löcher in den Zähnen. Als das Mädchen noch zu klein war um es selbst zu wissen hat sie sich auch nicht besonders um Hygiene, sprich Zähne putzen oder frische Unterhosen, gekümmert.

Letztes Jahr im Januar wurde Asthma festgestellt, ich war seitdem mit dem Mädchen regelmässig alle 3 Monate bei Kinderlungenarzt - 30 Kilometer von uns entfernt - in Behandlung. Letzten Herbst hat sie einfach die Medikamente abgesetzt. Da hats mir gereicht, wir sind Anfang Oktober zum Jugendamt gegangen.
Der war anfangs auch sehr bemüht, hat sich allerdings Zeit gelassen. Mitte März hat er sich zu der Mutter bequemt um mal nachzuschauen. Bei unserm nächsten Besuchstag wollten wir die Kleine holen, dann is sie direkt auf mich und meinen Mann losgegangen, warum wir das Amt einschalten. man kann doch mit ihr reden. Man muss wissen, es ist VIEL passiert und wir haben es immer auf direktem Weg versucht,aber es hat sich nichts geändert. Sie hat uns an den Kopf geworfen, dass wir das Mädchen doch mitnehmen sollen und wir brauchen sie auch gar nicht mehr wiederbringen dann sehen wir mal wie toll es ist so ein Kind zu haben. (Die Kleine war im Kinderzimmer nebenan und hat sicher alles gehört)

Der Herr vom Jugendamt hat sich daraufhin nochmal mit ihr in Verbindung gesetzt und sie hat ihn eingewickelt. Wir lügen, das hat sie NIE gesagt, sie hat einen auf hilflose Hartz4 empfängerin gemacht, die so gern arbeiten will, aber nichts findet und er glaubt ihr. Jedenfalls ist der Herr vom Amt jetzt vollkommen auf ihrer Seite und das Ende vom Lied ist: wir dürfen keine Besuchstermine mehr ausser Montags machen, der Arzt darf uns nicht mehr behandeln und sie macht uns alles mit Absicht mies, so musste sie letzte Woche als ihr Opa den 60. Geburtstag hatte nach 2 Stunden wieder daheim sein. dabei sollte sie doch zum Wohle des Kindes handeln.

Wir habend jetzt beschlossen, gemeinsames Sorgerecht zu erkämpfen. Haben wir eine Chance? Was denkt ihr? In mir KOCHT es, ich kriege nur zu hören, dass wir in dieser Sache nicht neutral sind, also können sie unsere Geschichten nicht mit einbeziehen. Das Jugendamt SOLLTE neutral sein, nicht mel der ist es...
HILFE!!

Mehr lesen

17. April 2008 um 14:33

Oh Gott...
melde dich sofort bei dem Vorgesetzten des Jugendamtmenschen, aufgrund der jüngsten Vorfälle wird dieser reagieren müssen. Droh mit der Öffentlichkeit, für lokale Medien ist so etwas immer ein gefundenes Fressen: "Jugendamt entzieht schwer asthmakrankes Kind liebendem Vater und lässt es bei der Mutter verwahrlosen!"
Aber Ihr werdet nicht drum rum kommen einen Anwalt zu bemühen und um einen Sorgerechtsprozess, in dem wahrscheinlich der Arzt der Kleinen von der Schweigepflicht entbunden wird, und auch die Lehrerin gefragt wird. Wenn die Mama der Kleinen so viel Dreck am Stecken hat wird Sie diesen Prozess mit Sicherheit nicht führen wollen, also versucht es noch einmal mit einer Einigung. So ein PRozess kostet Geld, Nerven und Zeit. Und bei so einem Prozess verliert das Kind immer auf Irgendeine Art, hast du mal mit der KLeinen gesprochen, wie für Sie die ideale Lösung aussehen würde?
Das sie den Gesundheitszustand der Kleinen irgnoiert, ist wirklich das Schlimmste. Setzt auch wirklich an einen Tisch mit Ihr und versucht ihr klar zu machen, dass ihr wirklich vor Gericht zieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine arbeitslose Hartz4empfängerin wirklich so doof ist, dass Sie nicht begreift, dass ihr auch einfach den längeren Atem habt, finaziell, und ich glaube auch nicht, dass eine Mutter ihrem Kind so etwas aussetzen möchte.

Gefällt mir
17. April 2008 um 15:16
In Antwort auf beryl_12935457

Oh Gott...
melde dich sofort bei dem Vorgesetzten des Jugendamtmenschen, aufgrund der jüngsten Vorfälle wird dieser reagieren müssen. Droh mit der Öffentlichkeit, für lokale Medien ist so etwas immer ein gefundenes Fressen: "Jugendamt entzieht schwer asthmakrankes Kind liebendem Vater und lässt es bei der Mutter verwahrlosen!"
Aber Ihr werdet nicht drum rum kommen einen Anwalt zu bemühen und um einen Sorgerechtsprozess, in dem wahrscheinlich der Arzt der Kleinen von der Schweigepflicht entbunden wird, und auch die Lehrerin gefragt wird. Wenn die Mama der Kleinen so viel Dreck am Stecken hat wird Sie diesen Prozess mit Sicherheit nicht führen wollen, also versucht es noch einmal mit einer Einigung. So ein PRozess kostet Geld, Nerven und Zeit. Und bei so einem Prozess verliert das Kind immer auf Irgendeine Art, hast du mal mit der KLeinen gesprochen, wie für Sie die ideale Lösung aussehen würde?
Das sie den Gesundheitszustand der Kleinen irgnoiert, ist wirklich das Schlimmste. Setzt auch wirklich an einen Tisch mit Ihr und versucht ihr klar zu machen, dass ihr wirklich vor Gericht zieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine arbeitslose Hartz4empfängerin wirklich so doof ist, dass Sie nicht begreift, dass ihr auch einfach den längeren Atem habt, finaziell, und ich glaube auch nicht, dass eine Mutter ihrem Kind so etwas aussetzen möchte.

Wir haben
am Montag nochmal einen Termin mit dem vom Jugendamt. Wir wollen mit dem mal sprechen wegen gemeinsamen Sorgerecht, notfalls auch übers Gericht.

Wir haben schon mehrmals ein Gespräch unter uns vorgeschlagen, die Mutter und wir auf neutralem Boden mit dem vom Amt. Sie lässt sich auf nichts ein. Sie weiß genau, dass sie sich damit ins eigene Knie schießt, weil man sich mit ihr nicht vernüftig unterhalten kann. Jedes Gespräch geht so raus, dass sie auf unsere Argumente agressiv reagiert und dann brüllt, bzw mit knallenden Türen den raum verlässt.
Mein Mann darf auch ihre Wohnung nicht mehr betreten, hat sie uns übers Jugendamt mitteilen lassen.

Scheinbar haben wir nicht die geringste Chance, das Mädchen zu uns zuholen, da es ihr ja nicht sooo schlecht bei der Mutter geht und wir beide Vollzeit arbeiten.

Aber es freut mich, dass mal jemand unserer Meinung ist, die Lage ist ernst! Obwohl es von denen nur heißt, wir bewerten das alles viel zu hoch, weil wir die Mutter nicht mögen... Mit dem Mädchen habe ich darüber nicht gesprochen, ich weiß nicht recht was ich dazu sagen soll.
Ich will ihr ja auch ihre Mutter nicht schlecht reden, aber so geht das nicht weiter! Das Kind liebt ihre Mutter doch, und umgekehrt. Die mutter is natürlich auch sehr geschickt im Umgang mit der Kleinen. Das is wie wenn man einen Schalter umlegt, sie hält unsere Kleine immer auf Abstand, aber wenn sie irgendwie in der Öffentlichkeit steht, dann wendet sie sich ihr zu und spielt liebende Mutti. Diese Momente nutzt die Kleine natürlich, die sind selten. und es schaut für jeden aussenstehenden aus als wäre die Welt in Ordnung.

Gefällt mir
17. April 2008 um 15:42
In Antwort auf tracy_12853701

Wir haben
am Montag nochmal einen Termin mit dem vom Jugendamt. Wir wollen mit dem mal sprechen wegen gemeinsamen Sorgerecht, notfalls auch übers Gericht.

Wir haben schon mehrmals ein Gespräch unter uns vorgeschlagen, die Mutter und wir auf neutralem Boden mit dem vom Amt. Sie lässt sich auf nichts ein. Sie weiß genau, dass sie sich damit ins eigene Knie schießt, weil man sich mit ihr nicht vernüftig unterhalten kann. Jedes Gespräch geht so raus, dass sie auf unsere Argumente agressiv reagiert und dann brüllt, bzw mit knallenden Türen den raum verlässt.
Mein Mann darf auch ihre Wohnung nicht mehr betreten, hat sie uns übers Jugendamt mitteilen lassen.

Scheinbar haben wir nicht die geringste Chance, das Mädchen zu uns zuholen, da es ihr ja nicht sooo schlecht bei der Mutter geht und wir beide Vollzeit arbeiten.

Aber es freut mich, dass mal jemand unserer Meinung ist, die Lage ist ernst! Obwohl es von denen nur heißt, wir bewerten das alles viel zu hoch, weil wir die Mutter nicht mögen... Mit dem Mädchen habe ich darüber nicht gesprochen, ich weiß nicht recht was ich dazu sagen soll.
Ich will ihr ja auch ihre Mutter nicht schlecht reden, aber so geht das nicht weiter! Das Kind liebt ihre Mutter doch, und umgekehrt. Die mutter is natürlich auch sehr geschickt im Umgang mit der Kleinen. Das is wie wenn man einen Schalter umlegt, sie hält unsere Kleine immer auf Abstand, aber wenn sie irgendwie in der Öffentlichkeit steht, dann wendet sie sich ihr zu und spielt liebende Mutti. Diese Momente nutzt die Kleine natürlich, die sind selten. und es schaut für jeden aussenstehenden aus als wäre die Welt in Ordnung.

Ihr kriegt das schon hin...
Ich finde das immer so traurig, man braucht so gar eine Prüfbescjeinigung für ein Fahrrad mit Hilfsmotor, aber jeder darf Kinder groß ziehen. Jeder normale Mensch weiß sofort das dieses Kind an der Erziehung der Mutter emotionalen Schaden nimmt, Wahrscheinlich sogar körperlichen, aufgrund Ihres Asthmas. Aber bei der Mutter kann Sie auch nicht bleiben. Ihr sollt die Mama ja auch nicht schlecht machen, ihr solt Sie aber drauf vorbereiten was da noch kommt, weil der Richter will mit Sicherheit wissen, wie die Kleine sich die Zukunft wünscht.

Gefällt mir
17. April 2008 um 15:51
In Antwort auf beryl_12935457

Ihr kriegt das schon hin...
Ich finde das immer so traurig, man braucht so gar eine Prüfbescjeinigung für ein Fahrrad mit Hilfsmotor, aber jeder darf Kinder groß ziehen. Jeder normale Mensch weiß sofort das dieses Kind an der Erziehung der Mutter emotionalen Schaden nimmt, Wahrscheinlich sogar körperlichen, aufgrund Ihres Asthmas. Aber bei der Mutter kann Sie auch nicht bleiben. Ihr sollt die Mama ja auch nicht schlecht machen, ihr solt Sie aber drauf vorbereiten was da noch kommt, weil der Richter will mit Sicherheit wissen, wie die Kleine sich die Zukunft wünscht.

Danke
du machst uns Mut!

Gefällt mir
22. April 2008 um 8:58
In Antwort auf tracy_12853701

Danke
du machst uns Mut!

Ich verzweifle...
hatten gestern Termin beim Jugendamt. Anscheinend haben wir wirklich keine Chance auf ein gemeinsames Sorgerecht. Das würde bedeuten, dass wir uns mit der Mutter einigen. Und die ist jetzt TOTAL stur. Gestern hat sie auch mir Hausverbot erteilt. Mein Mann hat es ja schon seit einigen Wochen. Sie will mit uns nichts mehr zu tun haben und das Besuchsrecht reduziert sich jetzt ausschließlich auf Montag von halb eins bis halb acht.

Herr Herr vom Amt denkt, wir müssen abwarten. Er hat das Gefühl, es wäre etwas in Bewegung gekommen, sie hat einen Termin in drei monaten beim Lungenarzt ausgemacht und sie will sich eine neue (Sozial)Wohnung suchen, die garten oder Balkon hat, damit sie draussen rauchen kann. Und wenn sie das macht, dann wäre das doch super. Der Wille ist wohl da - ich vermute vielmehr vorgetäuscht - und somit haben wir KEINERLEI Angriffsfläche auf sie.

Sollen wir nun warten, ob sie sich wirklich ändert - was vonuns keiner glaubt, wir kennen sie schon zulange. ihr ganzes Leben besteht aus Lügen. Oder sollen wir uns doch gleich mit einem Anwalt in Verbingung setzen? Es gibt wohl sowas wie ein Gutachten zur Beurteilung der Erziehungsfähigkeit? Wer weiß etwas darüber?

Gefällt mir
22. April 2008 um 16:04

Mara,
danke für deine ehrlichen Worte. Ich habe seit deinem Beitrag darüber nachgedacht.

Ich denke, dass ich da wohl eher reingerutscht bin. Wir haben Montags frei, das ist unser Familientag, allerdings gibt es halt auch Montage, wo mein Mann einfach arbeiten muss, ob er will oder nicht, er findet halt manchmal nicht soviel Zeit wie er gerne hätte. Aber er ist seit der Geburt des Mädchens immer für seine Tochter dagewesen.

Was die Mutter angeht, von kümmern kann nicht die Rede sein, sie wohnt bei ihr, das ist alles würde ich sagen. Wenn eine Mutter sich kümmert, interessiert sie sich vielleicht mal dafür, wie das Kind in der Schule ist. Sie besucht mal einen Elternabend. Sie unternimmt mal was.
Wir würden unsere einzig erlaubte Besuchszeit gerne anders mit N. verbringen, als zweieinhalb Stunden beim Kinderlungenarzt. Ich habe nicht darum gebettelt, mit ihr diese Untersuchungen machen zu dürfen. Die Frage war "Kümmerst du dich darum?" Man kümmert sich gerne darum, hauptsache dem Mädchen geht es gut. Wir haben mehrmals gebeten, sie möge doch mitkommen, der Arzt würde sie gern sehen. Es wurde von der Praxis aus mehrmals bei ihr angerufen, zu Hause und auf dem Handy. Kein Rückruf, mobilbox ignoriert.
Sie hatte vor einiger Zeit morgens extreme Zahnschmerzen. Trotzdem hat sie sie mit ihrer Cousine und ihrem Onkel ins Hallenbad geschickt. Am Abend hatte sie eine dicke Backe, ihre Tante musste dann mit ihr zum Zahnarzt gehen. Der komplette Kiefer war unter Eiter.

Glaub mir, wir haben das miteinander versucht. Sie will sich nicht helfen lassen. SIE gegen den Rest der Welt, das ist ihr Lebensmotto. Sie wollte sich wohl schonmal das Leben nehmen, hat mir ihre Schwester gesagt. Das ist aus ihrer Familie die einzige zu der sie noch Kontakt hat, mit allen andern hat sie gebrochen.

Wir wissen nicht, wie wir mit der Kleinen umgehen sollen, wir haben sie gestern abend nach Hause gebracht. Die Mutter hat uns total empört auf dem Treppenabsatz empfangen, sofort zu schreien angefangen. Im BEISEIN des Kindes. Dass wir uns überhaupt noch in den Wohnblock reintrauen, der Herr vom JA hätte uns wohl sagen sollen, wir dürfen das Gebäude nicht mehr betreten. Und künftig sollen wir das Kind auf dem Parkplatz aussteigen lassen und wieder abhauen.

So sehr ich die Erziehung anzweifle, ich habe NIE im Leben etwas schlechtes auf ihre Mutter kommen lassen, nicht im Beisein des Kindes!

Deine Meinung hat mir gezeigt, dass es eben doch nicht so offensichtlich ist, wie ich dachte, wer es dem Kind gut meint...

Gefällt mir
8. September 2008 um 20:32
In Antwort auf tracy_12853701

Ich verzweifle...
hatten gestern Termin beim Jugendamt. Anscheinend haben wir wirklich keine Chance auf ein gemeinsames Sorgerecht. Das würde bedeuten, dass wir uns mit der Mutter einigen. Und die ist jetzt TOTAL stur. Gestern hat sie auch mir Hausverbot erteilt. Mein Mann hat es ja schon seit einigen Wochen. Sie will mit uns nichts mehr zu tun haben und das Besuchsrecht reduziert sich jetzt ausschließlich auf Montag von halb eins bis halb acht.

Herr Herr vom Amt denkt, wir müssen abwarten. Er hat das Gefühl, es wäre etwas in Bewegung gekommen, sie hat einen Termin in drei monaten beim Lungenarzt ausgemacht und sie will sich eine neue (Sozial)Wohnung suchen, die garten oder Balkon hat, damit sie draussen rauchen kann. Und wenn sie das macht, dann wäre das doch super. Der Wille ist wohl da - ich vermute vielmehr vorgetäuscht - und somit haben wir KEINERLEI Angriffsfläche auf sie.

Sollen wir nun warten, ob sie sich wirklich ändert - was vonuns keiner glaubt, wir kennen sie schon zulange. ihr ganzes Leben besteht aus Lügen. Oder sollen wir uns doch gleich mit einem Anwalt in Verbingung setzen? Es gibt wohl sowas wie ein Gutachten zur Beurteilung der Erziehungsfähigkeit? Wer weiß etwas darüber?

Wir sind keinen Schritt weiter...
es war monate lang absolute Funkstille zwischen der Mutter und uns, bis sie vor drei Wochen Geld für Schulsachen verlangt hat. Generell ist nichts dagegen einzuwenden - obwohl wir jeden Monat der Unterhaltspflicht nachkommen - nur: wir finden es NICHT nötig, eine neue Schultasche, ein viertes Federmäppchen und einen zweiten Füller zu kaufen, wo doch das Mädchen erst in die dritte Klasse kommt. Außerdem möchten wir VORHER gesagt kriegen, dass wir uns an den Kosten beteiligen sollen und nicht hinterher. Somit haben wir die Forderung abgelehnt.

Und jetz fängt der Kleinkrieg wieder an. Sie hat beim Jugendamt angerufen und sich beschwert, wir würden uns nicht an die Spielregeln halten. Weil (lesen und staunen!) meine Schwiegereltern das Mädchen gefragt haben, ob sie beim Zahnarzt war. Das ist verboten.
die Mutter hat uns gesagt, wenn wir was medizinisches wissen wollen, sollen wir gefälligst beim Amt nachfragen. Wenn wir dem Mädchen Fragen stellen, wird diese nur verwirrt, weil die Mutter ihr ausdrücklich verboten hat mit uns darüber zu reden. Und stell sich mal einer sowas vor, das Amt steht dahinter!! Wenn wir noch einmal fragen, ob und wie es beim Zahnarzt war wirg angeblich gerichtlich gegen uns vorgegangen.
Was sagt man dazu???

Gefällt mir
9. September 2008 um 22:23
In Antwort auf tracy_12853701

Wir sind keinen Schritt weiter...
es war monate lang absolute Funkstille zwischen der Mutter und uns, bis sie vor drei Wochen Geld für Schulsachen verlangt hat. Generell ist nichts dagegen einzuwenden - obwohl wir jeden Monat der Unterhaltspflicht nachkommen - nur: wir finden es NICHT nötig, eine neue Schultasche, ein viertes Federmäppchen und einen zweiten Füller zu kaufen, wo doch das Mädchen erst in die dritte Klasse kommt. Außerdem möchten wir VORHER gesagt kriegen, dass wir uns an den Kosten beteiligen sollen und nicht hinterher. Somit haben wir die Forderung abgelehnt.

Und jetz fängt der Kleinkrieg wieder an. Sie hat beim Jugendamt angerufen und sich beschwert, wir würden uns nicht an die Spielregeln halten. Weil (lesen und staunen!) meine Schwiegereltern das Mädchen gefragt haben, ob sie beim Zahnarzt war. Das ist verboten.
die Mutter hat uns gesagt, wenn wir was medizinisches wissen wollen, sollen wir gefälligst beim Amt nachfragen. Wenn wir dem Mädchen Fragen stellen, wird diese nur verwirrt, weil die Mutter ihr ausdrücklich verboten hat mit uns darüber zu reden. Und stell sich mal einer sowas vor, das Amt steht dahinter!! Wenn wir noch einmal fragen, ob und wie es beim Zahnarzt war wirg angeblich gerichtlich gegen uns vorgegangen.
Was sagt man dazu???

Mal ganz ehrlich...
...eure Geschichte bereitet mir schon seit Tagen Kopf zerbrechen, obwohl ich noch nicht mal was danut zu tun habe...

Ich frage mich einfach nur, möchte das Kind denn überhaupt ganz bei euch wohnen? Ich meine, sie ist 8 Jahre alt, sie könnte doch selber beim Gericht, Jugendamt oder wo auch immer sagen, das sie lieber beim Vater wohnen möchte, sie könnte ihre Mutter dann ja trotzdem weiter sehen, oder wollt Ihr das etwa nicht?

Die Kleine wurde sicherlich jetzt sowieso schon genug mit reingezogen, dann kann man ihr diese Aussage auch noch zumuten, und dann muß gehandelt werden.
In meinem Bekanntenkreis ist auch ein getrenntes Pärchen, auch nicht verheiratet gewesen, dadurch sie das alleinige Sorgerecht, da hat das Kind nämlichg auch selbst gesagt, das er lieber beim Vater wohnen möchte. Es ist zwar garnichts schlimmes passiert, er hat eine sehr liebe Mutter, aber beim Vater war es einfach schöner,dort hatte er noch Oma und Opa, Haus, Garten u.s.w. Die mutter hat den Kleinen 2 mal die Woche, und alles ist OK- zum Wohle des Kindes. Und er war damals erst 4, als er das sagte.

Ich denke einfach nur, man sollte mal genau kugen, warum die Frau das alleine nicht schafft, vielleicht hat sie Depressionen oder sonst was, und braucht wirkliche Hilfe.Aber nicht von Dir, ist doch ganz klar, das sie nicht gut auf die "Neue" von Ihrem Ex zu sprechen ist, die dann noch besser mit Ihrem Kind klar kommt. Rede doch mal mit einem Menschen Ihres Vertrauens, sie wird ja wohl irgendwie Familie oder Freunde haben, mit denen Du dann mal reden könntest, sozusagen als Vermittler.

Ich glaube Dir natürlich das was Du erzählst, aber wenn sich die Mutter wirklich nie in der Schule meldet, geschweigedenn an Elternabenden oder sonstwas nie teilnimmt, Medikamente u.s.w. absetzt, dürfte es doch eigendlich echt kein Problem sein, an das Mädchen ranzukommen, schließlich könnten es die Schule, Arzt u.s.w. doch auch bestättigen.

Alles echt etwas merkwürdig.....die arme Kleine!

Gefällt mir
10. September 2008 um 20:42

So Leid es mir tut...
Wendung für das Kind wünsche - Streit und gEricht ist übrigens keine - muss ich dennoch einen Hinweis loswerden:

Du selbst hast da gar keine rechtliche Möglichkeit der Handhabe. Du bist weder die Mutter, noch sonst eine Verwandte. So bitter es klingt... die Aussichten es eines Tages rechtlich irgendetwas mitzureden zu haben sind eher dürftig. Denn selbst wenn der Vater das Sorgerecht bekommt und das Kind bei euch lebt darfst du nicht mal ihre Noten unterschreiben. Alle Ärzte bei denen du warst haben sich strafbar gemacht und gegen die Schweigepflicht verstoßen, wenn keine Einverständinserklärung der Mutter - die ja allein sorgeberechtigt ist - vorlag.

Sollte es zu einer Schlammschlacht kommen, dann werden genau solche Tatsachen präsentiert.

Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn das Kind dir ans Herz gewachsen ist, dann kümmer dich weiter drum so gut es geht, aber erwarte nicht dass eine gerichtliche Auseinadersetzung etwas besser macht.

Gefällt mir
Magic Retouch
Magic Retouch
Teilen
Noch mehr Inspiration?
pinterest