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Wie soll ich mich verhalten?

24. November 2006 um 12:14

Ich habe ein Problem mit meiner Schwiegermutter in spe. Mein Freund (30) und ich (24) wohnen seit 3 Jahren zusammen mit seinen Eltern in einem Einfamilienhaus. Wir bewohnen den 2. Stock, wo es sehr eng ist mit 2,5 Zimmern und einem Minibad. Meine SM ist eher der stille Typ, wenn mal was ist, wird es über Zettelchen mitgeteilt bzw. überbringt sie Botschaften an mich über ihren Sohn. Seitdem ich hier wohne habe ich eigentlich so gut wie keine Herzlichkeit von ihr erfahren und ich wusste nie wo ich bei ihr dran bin. Anfangs habe ich ihr sehr viel geholfen, hab ihre Küche jeden Tag aufgeräumt, das Bad geputzt...! Aber es kam nie ein danke von ihr, sie hat es als selbstverständlich angesehen und irgendwann dachte ich wieso ich ihr im Haushalt helfen soll, sie kümmert sich doch auch nicht um meinen. Haben nämlich irgendwann eine eigene Küche im 1.Stock eingerichtet und kochen seitdem unter der Woche selbst. Das hat ihr auch von Anfang an nicht gepasst weil sie eben immer wollte, dass alle brav abends zusammensitzen am Tisch. Jedenfalls wohnt hier auch noch der Bruder von meinem Freund der grade 18 geworden ist. Vor kurzem hatte er noch eine Freundin die 16 ist und mit der er 2 Jahre zusammen war. Meine SM ist dieser Freundin richtig in den A... gekrochen und hat alles gemacht was die wollte obwohl die ihren Sohn immer total rumkommandiert hat und ihn oft beschimpft hat. Der hat sie auch ihre Eheprobleme erzählt. Gestern hab ich seit langer Zeit mal über MSN mit ihr gechattet und sie hat mir erzählt, dass meine SM bei ihr über mich negativ gesprochen hat z.B. dass ich ja sowieso nicht in dieses Haus hier reinpasse und dass ich total komisch bin und ihr nie helfe und dass ihr Sohn ja auch nicht sieht dass ich nix mache und dass sie mich deshalb nicht leiden kann.... Das war natürlich ein Schock weil ich bisher dachte die hält sich raus. Das ist doch total falsch und verlogen. Ich finde es geht sie nix an was ich im Haushalt mache und vor allem wieviel. Und vor allem dass muss ich mir von ihr sagen lassen obwohl es bei ihr immer total dreckig ist, da liegen schonmal Essensreste am Boden...! ich bin jetzt stinksauer und hab schon gar keine Lust mehr ihr über den Weg zu laufen. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Soll ich gute Mine zum bösen Spiel machen und so tun als wüsste ich nicht was sie über mich denkt oder soll ich sie ignorieren? Ich weiß ja auch nicht, ob das wirklich alles stimmt, was mir die Freundin erzählt hat, weil die auch nicht immer ehrlich ist, die konnte mich anfangs nämlich auch nicht leiden und hat sich dann eingeschleimt bei mir. Ich bin total unglücklich. Ich war gestern so aufgewühlt dass ich gleich meinem Freund davon erzählt habe aber er hält bis jetzt noch zu mir. Ich hab halt Angst dass ich ihn verliere weil seine Mutter gegen mich ist. Ausziehen können wir momentan nicht, weil wir beide finanzielle Probleme haben und ich außerdem keine Arbeit hab. Er steht auch im Grundbuch und soll das Haus mit abzahlen, haben ihn also an sich gebunden.HILFE!!!!!!!!!

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29. November 2006 um 0:27

Hallo Strawberry,
solange sie nicht in der Lage ist, offen und ehrlich mit dir zu reden, hat es wohl keinen Sinn, sie anzusprechen. Sei doch froh, dass du deine eigene Wohnung und Küche hast; du bist doch nicht dafür da, ihre Essensreste von ihrem Boden abzukratzen! Lass dir doch ein etwas dickeres Fell wachsen, halt Abstand und lächle einfach, wenn du sie siehst, dann kann sie sich wenigstens bei ihrem Sohn nicht beschweren, dass du unfreundlich zu ihr bist.
Außerdem 1.: Ich würde ihn bitten, dass er seiner Mutter sagt, er nähme keine Zettelbotschaften mehr für dich in Empfang. Was soll das? Wie sagte zum Thema "Verhältnis zur SM" in diesen Foren mal jemand sehr treffend: Schwierige Schwiegermütter gibt es nur, solange die Söhne ihrer Mutter nicht klar machen, wo ihre Grenze ist!
Außerdem 2.: Eine FREUNDIN steckt einem nichts Nachteiliges über einen. Man ist nämlich besonders verletzlich, Negatives über einen selbst von einer Freundin/einem Freund zu hören, weil man das gerade von denen nicht erwartet. Es ist psychologisch gesehen perfide und gemein, aber gar nicht freundschaftlich. Vor allem: Was will sie damit erreichen? Dir was Gutes tun oder sich innerlich hämisch die Hände reiben?
Liebe Grüße, Meerblau

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29. November 2006 um 2:59
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Strawberry,
solange sie nicht in der Lage ist, offen und ehrlich mit dir zu reden, hat es wohl keinen Sinn, sie anzusprechen. Sei doch froh, dass du deine eigene Wohnung und Küche hast; du bist doch nicht dafür da, ihre Essensreste von ihrem Boden abzukratzen! Lass dir doch ein etwas dickeres Fell wachsen, halt Abstand und lächle einfach, wenn du sie siehst, dann kann sie sich wenigstens bei ihrem Sohn nicht beschweren, dass du unfreundlich zu ihr bist.
Außerdem 1.: Ich würde ihn bitten, dass er seiner Mutter sagt, er nähme keine Zettelbotschaften mehr für dich in Empfang. Was soll das? Wie sagte zum Thema "Verhältnis zur SM" in diesen Foren mal jemand sehr treffend: Schwierige Schwiegermütter gibt es nur, solange die Söhne ihrer Mutter nicht klar machen, wo ihre Grenze ist!
Außerdem 2.: Eine FREUNDIN steckt einem nichts Nachteiliges über einen. Man ist nämlich besonders verletzlich, Negatives über einen selbst von einer Freundin/einem Freund zu hören, weil man das gerade von denen nicht erwartet. Es ist psychologisch gesehen perfide und gemein, aber gar nicht freundschaftlich. Vor allem: Was will sie damit erreichen? Dir was Gutes tun oder sich innerlich hämisch die Hände reiben?
Liebe Grüße, Meerblau

..
Ich muß Meerbau jetzt mal nicht nur innerlich beipflichten!

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29. November 2006 um 3:48
In Antwort auf emer_11898783

..
Ich muß Meerbau jetzt mal nicht nur innerlich beipflichten!

--
äh, Meerblau!

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29. November 2006 um 4:03
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Strawberry,
solange sie nicht in der Lage ist, offen und ehrlich mit dir zu reden, hat es wohl keinen Sinn, sie anzusprechen. Sei doch froh, dass du deine eigene Wohnung und Küche hast; du bist doch nicht dafür da, ihre Essensreste von ihrem Boden abzukratzen! Lass dir doch ein etwas dickeres Fell wachsen, halt Abstand und lächle einfach, wenn du sie siehst, dann kann sie sich wenigstens bei ihrem Sohn nicht beschweren, dass du unfreundlich zu ihr bist.
Außerdem 1.: Ich würde ihn bitten, dass er seiner Mutter sagt, er nähme keine Zettelbotschaften mehr für dich in Empfang. Was soll das? Wie sagte zum Thema "Verhältnis zur SM" in diesen Foren mal jemand sehr treffend: Schwierige Schwiegermütter gibt es nur, solange die Söhne ihrer Mutter nicht klar machen, wo ihre Grenze ist!
Außerdem 2.: Eine FREUNDIN steckt einem nichts Nachteiliges über einen. Man ist nämlich besonders verletzlich, Negatives über einen selbst von einer Freundin/einem Freund zu hören, weil man das gerade von denen nicht erwartet. Es ist psychologisch gesehen perfide und gemein, aber gar nicht freundschaftlich. Vor allem: Was will sie damit erreichen? Dir was Gutes tun oder sich innerlich hämisch die Hände reiben?
Liebe Grüße, Meerblau

Oh oh
so aus dem bauch heraus würde ich sie wohl drauf ansprechen. allerdings wüßte ich nicht wie es ist, wenn sie live vor mir stehen würde.
aber ich denke, nach einem gewitter ist die luft reiner

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29. November 2006 um 9:15
In Antwort auf carmel_12869507

Hallo Strawberry,
solange sie nicht in der Lage ist, offen und ehrlich mit dir zu reden, hat es wohl keinen Sinn, sie anzusprechen. Sei doch froh, dass du deine eigene Wohnung und Küche hast; du bist doch nicht dafür da, ihre Essensreste von ihrem Boden abzukratzen! Lass dir doch ein etwas dickeres Fell wachsen, halt Abstand und lächle einfach, wenn du sie siehst, dann kann sie sich wenigstens bei ihrem Sohn nicht beschweren, dass du unfreundlich zu ihr bist.
Außerdem 1.: Ich würde ihn bitten, dass er seiner Mutter sagt, er nähme keine Zettelbotschaften mehr für dich in Empfang. Was soll das? Wie sagte zum Thema "Verhältnis zur SM" in diesen Foren mal jemand sehr treffend: Schwierige Schwiegermütter gibt es nur, solange die Söhne ihrer Mutter nicht klar machen, wo ihre Grenze ist!
Außerdem 2.: Eine FREUNDIN steckt einem nichts Nachteiliges über einen. Man ist nämlich besonders verletzlich, Negatives über einen selbst von einer Freundin/einem Freund zu hören, weil man das gerade von denen nicht erwartet. Es ist psychologisch gesehen perfide und gemein, aber gar nicht freundschaftlich. Vor allem: Was will sie damit erreichen? Dir was Gutes tun oder sich innerlich hämisch die Hände reiben?
Liebe Grüße, Meerblau

Danke für deine Antwort
Ich seh das eben genauso wie du, aber es ist trotzdem ein total blödes Gefühl. Die Freundin hat auch gesagt, dass sein Bruder mich nicht leiden kann aber komisch, dass er sehr oft zu mir raufkommt und mich frägt wie es mir geht...mein Freund meint, vielleicht hat sie das mit Absicht gesagt um mir eins auszuwischen. Ich habe mich dazu entschlossen erstmal gar nichts zu sagen, ich werde freundlich sein und weiterhin grüßen, weil ich keine Lust hab hier Unfrieden zu stiften. Zum Glück steht mein Freund zu mir und seitdem ich ihm das erzählt hab ist er noch lieber zu mir! Er will mich auch heiraten und meinte, wenn seine Eltern da was dagegen hat dann will er nichts mehr von ihnen wissen.

Liebe Grüße

Strawberry

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30. November 2006 um 20:50
In Antwort auf dada_12866802

Danke für deine Antwort
Ich seh das eben genauso wie du, aber es ist trotzdem ein total blödes Gefühl. Die Freundin hat auch gesagt, dass sein Bruder mich nicht leiden kann aber komisch, dass er sehr oft zu mir raufkommt und mich frägt wie es mir geht...mein Freund meint, vielleicht hat sie das mit Absicht gesagt um mir eins auszuwischen. Ich habe mich dazu entschlossen erstmal gar nichts zu sagen, ich werde freundlich sein und weiterhin grüßen, weil ich keine Lust hab hier Unfrieden zu stiften. Zum Glück steht mein Freund zu mir und seitdem ich ihm das erzählt hab ist er noch lieber zu mir! Er will mich auch heiraten und meinte, wenn seine Eltern da was dagegen hat dann will er nichts mehr von ihnen wissen.

Liebe Grüße

Strawberry

Dann kann...
ja nichts mehr passieren!

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