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Wie Schule in Zukunft aussehen kann? Euer Feedback?!

30. Januar um 13:36

Wie Schule in Zukunft aussehen kann? Euer Feedback?!

Wie würde Schule aussehen, wenn man sie heute neu erfinden würde?
Wie würdet ihr euch Schule vorstellen, wenn ihr eure Erfahrungen als ehemalige Schüler mit einbringen würdet wollen?

Ich als Mutter frage mich das immer wieder gerade im Zusammenhang mit meinen Kids.
Welche Verbesserungsvorschläge gibt es von (ehemaligen/ pensionierten)Lehrern?
War früher als besser oder sind die heutigen Richtlinien für Lehrer und Schüler optimal?

Eure "rein subjektive" als auch "objektive - erfahrene" Meinung ist gefragt?

 

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11. Februar um 14:48

Liebe Community!

Hier einige Anmerkungen zu dem Thema: https://www.gofeminin.de/familie/schule-tp122904.html

Beste Grüße!

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12. Februar um 14:10

Hallo!

Ich finde, es sollte wieder viel mehr auf ein drei-klässriges-Schulsystem zurückgehen.
Es gibt Denker, Handwerker und die Mitte!

Die Qualität der Schulen darf nicht geschmälert werden, indem alle Kinder die ansatzweise die Grundschule überstehen - in Zukunft aufs Gymnasium geschickt werden - und das gute alte Handwerk und somit Realschulen und Hauptschulen an Relevanz verlieren – wegrationalisiert werden oder nur noch für den „Pöbel“ der Gesellschaft herhalten sollen.

In meiner Kindheit war dies ein bewährtes Schulsystem - in denen man gute und relevante Fähigkeiten erlernen und im späteren Bildungsweg bestehen konnte. Ob Studium, Ausbildung und/ oder späterer zweiter Bildungsweg.

Man hatte Optionen! Auch niedrigere Ausbildungen wurden nach späteren Abschluss relativ gut entlohnt.

Auf den Sekundarschulen - von heute - finden sich die Kinder immer weniger zurecht. Es entsteht nach meiner Meinung "Chaos" und sehr oft auch eine Brennpunkthaltung nach einer Schulzusammenführung. Es ist ein Versuch „unterschiedliche Begebenheiten zu optimieren“ ... doch leider scheitert es an einem ideellen Ansatz. Eine gleichgewichtige Förderung für bessere Schüler - als auch Schüler die mehr Hilfe brauchen - ist im aktuellen neuen System leider eher zum Scheitern verurteilt.

Wie sehen eure Erfahrungen aus?
Vergleich früher und heute?
Oder gibt es hier Lehrer_innen die dazu eine ganz ANDERE / kontroverse Meinung haben?

Beste Grüße!
 

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16. Februar um 16:26

Hallo!

Erstmal sollten Noten abgeschafft werden. Bevor mein Sohn in die dritte Klasse kam, gab es ja "nur" die geschriebenen Zeugnisse. Damit fühlte ich selber mich erst nicht so richtig wohl, weil ich nur mehr die Notenzeugnisse in Erinnerung hatte. Aber für die Kinder ist es defintiv besser ohne Noten - und das sage ich, obwohl mein Kind keine schlechten Noten mitbringt. Aber diese Noten setzen Kinder schon echt unter Druck. Und im Nachhinein denke ich: Doch, die geschriebenen Zeugnisse sind viel mehr darauf eingegangen: Was kann mein Kind? Wo braucht es noch Hilfe oder Zeit.

Zudem finde ich, dass immer noch viel mehr auf das Ausgleichen der Schwächen eingegangen wird, als den Blick auf die Stärken der Kinder zu legen. Natürlich ist es auch wichtig zu schauen, dass die Kinder in allen Bereichen mitkommen, aber die Stärken sollten trotzdem mehr in den Vordergrund gelenkt werden.

Sehr positiv finde ich, dass Kinder inzwischen viel früher darauf vorbereitet werden Referate zu halten und vor einer Gruppe zu sprechen. 
Englisch ab der 3. Klasse (statt erst ab Klasse 5) finde ich auch super. Native Speaker wären hier als Lehrer natürlich mega! 

In der Schule meines Kindes wird sehr auf Leseförderung geachtet. Das finde ich auch toll und wichtig.

Auch, dass der Unterricht inzwischen mehr mit Bewegung verknüpft wird, finde ich gut, auch wenn das noch ausbaufähig ist. Ich denke da sind die Schulen aber schon auf einem guten Weg.

Was ich persönlich auch gar nicht mag, sind Gesamtschulen. Ich mag dieses Konzept einfach nicht. Da bin ich dann auch bei dir, mit dem 3er Schulsystem. Im Moment hat man das Gefühl, dass propagiert wird, dass man nur mit Abitur etwas wert ist. Aber es werden auch Handwerker u.ä. gebraucht. Sie sind für die Gesellschaft genau so wichtig und nicht weniger wert. Aber im Moment wird alles und jeder auf ein Gymnasium geprügelt. Wie es den Kindern dabei geht, die das einfach nicht schaffen und dem Druck auf Dauer nicht standhalten können, ist egal.

Ich fänd innerschulische Ferienangebote noch ganz schön. Das könnten vielleicht Betreuungskräfte übernehmen. Ich finde es schon wichtig, dass die Kinder Ferien haben und dem Lernen mal entfliehen können. Für die Eltern ist es aber schwierig Betreuung zu finden. Insbesondere nach Klasse 4, wo die meisten Hortbetreuungsmöglichkeiten eben wegfallen. Deshalb wäre das echt schön. Man könnte Ausflüge anbieten, Waldwochen o.ä. Also ähnlich einer Hortbetreuung in den Ferien. Aber eben auch für ältere Kinder.

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16. Februar um 19:15

Weil...?

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17. Februar um 7:55

Ich glaube du hast es nicht richtig verstanden... Schüler müssen natürlich trotzdem noch Leistung bringen, es wird aber viel konkreter und individueller darauf eingegangen (auch schriftlich, im Zeugnis) was sie können und was nicht.

ein blödes Bsp.: In Mathe kommt im selben Schuljahr Wahrscheinlichkeitsrechnung, Bruchrechnung und Geometrie dran. Kind kann super Bruchrechnung (1), einigermaßen Geometrie (3), hat aber W.rechnung nicht verstanden und schreibt ne 6. Weil er schüchtern ist, kommt mündlich nicht so viel und auf dem Zeugnis steht ne 4. Dabei kann er 2 von 3 Rechenarten recht gut. Im geschriebenen Zeugnis könnte man die Stärken und Schwächen in dem Fach benennen.

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18. Februar um 16:54

Ich denke auch das eine Leistungsbewertung Sinn macht. Dies sollte auch über Noten geschehen. Allein der administrative Aufwand in einem Zeugnis - auf alle Stärken und Schwächen eines Schülers einzugehen - ist zeitlich und organisatorisch gar nicht möglich.

Ich finde, dass die Leistungsbewertung in den Schulen viel früher "stärken orientiert" erfolgen müsste. In Deutschland denkt man immer noch zu sehr in Schubladen!

Wie eine Gesamtbewertung in Zusammenhang mit Noten in Zukunft aussehen könnte – ohne, dass man sich zu sehr auf Einzelleistungen fokussiert – ist aber eine sehr herausfordernde Angelegenheit?! 
 

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18. Februar um 20:20

Was nützt ein 3 gliedriges Schulsystem wenn es die Eltern nicht mehr annehmen? Die ganzen Hauptschulen in Nrw wurden geschlossen, weil die Eltern ihre Kinder da nicht mehr angemeldet haben, egal welche Schulform die Grundschule empfohlen hat.

Ich wäre für eine Grundschule, in der die Kinder wirklich individuell in ihrem Tempo lernen können, ohne das sie ein Klassenziel erreichen müssen oder die Klasse wechseln müssen. Dazu hätte ich gerne viel kleinere Klassen und eine weitere pädagogische Fachkraft dauerhaft im Unterricht.

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18. Februar um 22:21

Du hast mich da falsch verstanden. Ich will keine Kinder mitschleppen. Die Lernziele müssen schon erreicht werden, aber im individuellen Tempo und nicht in dem Tempo was der Lehrplan vorgibt. Und wenn ein Kind nach 4 Jahren noch nicht lesen kann, dann ist es noch nicht bereit für eine weiterführende Schule. 

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26. März um 15:11

"Wie die Schule der Zukunft aussehen könnte und was sich bis 2030 ändern könnte und sollte, das haben Forscher vor kurzem 645 Bildungs-Experten des World Innovation Summit for Education (WISE) gefragt. Dieses globale Netzwerk vereint Studenten, Lehrer, Bildungsforscher und andere Fachleute, die mehr Innovation und Zusammenarbeit im Bildungsbereich streben."

Quelle: https://www.wissen.de/innovatives-lernen-oder-alles-beim-alten-wie-sieht-schule-im-jahr-2030-aus

 

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26. März um 18:22

Naja -  ich bin zwar nicht immer ein Fan meiner LehrerInnen gewesen.
ABER: Es gab auch gute Pädagogen in meiner Kindheit oder Jugend in der Schule.

Ich denke, dass eine solche Umfrage ohne studierte / qualifizierte Äußerung mit einem fachdidaktischen Hintergrund schwierig wären.

Die meisten gehen an das Thema „Schule“ sehr emotional heran oder zumindest recht subjektiv.

 

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