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Wie lernt mein Kind aufräumen ??? Ideen ???

25. Juli 2002 um 19:40 Letzte Antwort: 14. Oktober 2002 um 12:27

Hallo meine Lieben,

also das Zimmer meiner Tochter sieht aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen !

Gut, gut, sie ist ja erst 3,5 Jahre alt, aber es muß doch möglich sein, das sie die Bauklötze die sie mit viel Schwung in ihrem Zimmer verteilt hat, auch wieder in die Kiste räumen kann.

Bisher sah das Aufräumen immer so aus, das wir ihr anboten, wenn sie die erste Hälfte geschafft hat, dann kommen wir ihr helfen bei dem Rest. Aber sie liegt nur da, weint und schreit, das sie noch so klein wäre und das alles zu schwer ist und sie das gar nicht kann.

Oder wir fingen gemeinsam an und sie spielte, während ich alleine aufräume.

Sagt jetzt bitte nicht, das sie zu viel Spielzeug hat, denn in ihrem Zimmer gibt es 2 Kisten, eine für Bauklötze und eine für Legosteine. Dazu ein paar Stofftiere, die eh alle in ihrem Bett liegen und einige Bücher.

Sie kippt alles aus und sucht sich dann einige Teile raus mit denen sie dann an meinem SChreibtisch oder in unserem Wohnzimmer spielt. AUch da gibt es ständige Debatten darüber, das sie dieses Dinge dann nicht in ihr Zimmer zurück bringen KANN.

Wer hat da einen Tipp??

Oder sollte ich einfach den Besen nehmen, alles in ihr Zimmer schieben und die Tür zu machen ???

Ich Danke schon mal !

LG von Romara

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25. Juli 2002 um 21:18

Hallo
Also ich bin zwar erst 16 und habe denk ich mal nicht viel erfahrung mit kleinen Kindern, aber ich war ja mal selbst eines
Die letzte Möglichkeit die du angeprochen hast ist die schlimmste die du deiner Tochter bieten könntest.
Das is genau, dass was meine Eltern mit mir machten.
Ich war dann gezwungen in meinem Zimmer zu bleiben bis ich aufgeräumt hatte. Aber meistens kam es dann eher so dass ich mindestens 3-4 Stunden nur geweint habe und gesagt habe das ich das noch nicht kann ( wie deine Tochter) und dass ich hinterher eher eine Möglichkeit gefunden habe die Spielsachen in ihrer unordnung irgendwie zu verstecken, als das ich die Sachen weggeräumt hätte.
Ich würde da anfangen deiner Tochter Sachlich zu erklären, dass sie sich nur das raussuchen soll, womit sie spielen will und das sie das womit sie gespielt hat danach immer sofort wegräumen soll.
Wenn ihr das ein bisschen spielerisch gestaltet, wird das bestimmt klappen. Ich wünsche dir viel Glück!
Liebe Grüße
Meike

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25. Juli 2002 um 21:53
In Antwort auf midori_12522429

Hallo
Also ich bin zwar erst 16 und habe denk ich mal nicht viel erfahrung mit kleinen Kindern, aber ich war ja mal selbst eines
Die letzte Möglichkeit die du angeprochen hast ist die schlimmste die du deiner Tochter bieten könntest.
Das is genau, dass was meine Eltern mit mir machten.
Ich war dann gezwungen in meinem Zimmer zu bleiben bis ich aufgeräumt hatte. Aber meistens kam es dann eher so dass ich mindestens 3-4 Stunden nur geweint habe und gesagt habe das ich das noch nicht kann ( wie deine Tochter) und dass ich hinterher eher eine Möglichkeit gefunden habe die Spielsachen in ihrer unordnung irgendwie zu verstecken, als das ich die Sachen weggeräumt hätte.
Ich würde da anfangen deiner Tochter Sachlich zu erklären, dass sie sich nur das raussuchen soll, womit sie spielen will und das sie das womit sie gespielt hat danach immer sofort wegräumen soll.
Wenn ihr das ein bisschen spielerisch gestaltet, wird das bestimmt klappen. Ich wünsche dir viel Glück!
Liebe Grüße
Meike

...um die Wette...
Hallo...

Also im Kindergarten schien das oft zu funktionieren... Die Kinder haben um die Wette die Spielsachen in die Kisten geräumt.
Probier doch mal das mit deiner Kleinen aus, wer schneller aufräumen kann, du oder sie!? (dafür mußt du sie na klar gut motivieren können, nicht, daß sie trotzdem weiterspielt... )
Räumst du gerne auf? Wegen Vorbildfunktion und so...

Grüße!!

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25. Juli 2002 um 22:41
In Antwort auf olivia_12338073

...um die Wette...
Hallo...

Also im Kindergarten schien das oft zu funktionieren... Die Kinder haben um die Wette die Spielsachen in die Kisten geräumt.
Probier doch mal das mit deiner Kleinen aus, wer schneller aufräumen kann, du oder sie!? (dafür mußt du sie na klar gut motivieren können, nicht, daß sie trotzdem weiterspielt... )
Räumst du gerne auf? Wegen Vorbildfunktion und so...

Grüße!!

Das Aufräumspiel
da kenn ich noch aus dem eigenen Kindergarten und meine Mum hat es zu hause auch immer gemacht, wer am schnellsten aufgeräumt hat hat eine Belohnung bekommen!!!

So empfindet sie das Aufräumen nicht als Strafe sondern als Spiel, versuch es doch mal!!

Viel Spaß

Eure Mülli

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26. Juli 2002 um 15:28

Bei uns gilt die Regel
bevor wieder ein anderes Spielzeug ins Wohnzimmer getragen wird muss das erste erst wieder ins Kinderzimmer zurück.Da musste ich am Anfang mit sonst wurde es einfach ins Zimmer reingelegt und nicht an dem Platz wo es hingehört.Das klappt heute gut.In ihrem Zimmer räumt meine heute 7 Jährige auch alleine auf aber nur nach ihren Vorstellungen und nicht nach meinen .So findet mann Barbiepferde im Puppenhaus und die Legosteine in der Schublade ,wo ich eigentlich Stifte und andere Malsachen sehen wollte.Am Anfang habe ich ihr geholfen indem ich SIE gefragt habe wo das hingehört und sie war stolz Anweisungen geben zu können.Du kramst dir deine Wohnung doch auch nach deinen Vorstellungen und nicht nach die deines Kindes.Halte es doch auch so in ihrem Kinderzimmer.Es ist ihr Reich sie soll entscheiden wie und wo alles steht.Vieleicht klappt es dann.

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27. Juli 2002 um 17:13

Also...
Hi Romara!
Ich denke, sie spielt ein Spiel mit dir. "Wie lange muß ich diskutieren/weinen/schreien/jammern (...) bis Mama nachgibt.
Triff doch eine Abmachung mit ihr. Es werden keine Spielsachen auf deinen Schreibtisch oder ins Wohnzimmer gebracht. Sie hat ein Zimmer, in dem sie spielen kann, genau wie du deinen Schreibtisch hast. Mache ihr deutlich, das sie ihren eigenen Bereich hat. Einmal am Tag wird aufgeräumt und zwar allein. Wenn sie nicht aufgeräumt hat, fällt etwas anderes aus. Das heißt: wenn sie eine Geschichte hören möchte, fällt diese aus. Der Bezug zum Aufräumen sollte da sein. Sprich vorher mit ihr ab, was passiert, wenn sie nicht aufräumt. Und halte dann dein Versprechen. Sicher wird es erst Gezeter geben. Sie wird weiter austesten, wie weit sie gehen kann. Bleib bei dem, was du gesagt hast! Das wird eine Zeit dauern, eine harte Zeit mit viel Kampf- aber es lohnt sich!
LG Fee

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31. August 2002 um 18:21

Danke!
Danke für deinen Beitrag, denn der zeigt mir, dass es auch noch andere Kinder gibt, die nicht aufräumen können oder wollen.
Auch meine Tochter, 3 3/4 Jahre reagiert genau wie du beschrieben hast.
Wie es anders gehen soll, kann ich dir leider nicht verraten, da ich es auch nicht weiss, aber ich hoffe auf die Zukunft und das Älterwerden.
Das ist der einzige Tipp von mir für dich.
Wünsche dir und mir weiterhin viel Gelassenheit und Geduld.

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31. August 2002 um 18:46

@all..
Erst einmal Danke ich Euch für Eure GEdanken.

Nun, das Problem ist nicht wirklich behoben, ob wohl sich gezeigt hat, das unsere Kleine es zu mindest schon schafft, Wohnzimmer und Küche von ihren Sachen zu befreien !

Letzte Woche hatten wir im KiGa einen Elternabend., ich mußte ja leider arbeiten, habe aber eine Kopie des Protokolls bekommen und siehe da:

Alle Kinder haben keine ust zum Aufräumen, denn das scheint wohl für sie zu bedeuten, das das Spielen dann zu Ende ist.

Also ist wohl mal wieder die Sichtweise entscheidend: Für Kinder ist aufräumen etwas, das sie als Ende ihrers Tuns auffassen. Solange es überall unordentlich ist, können sie sich wohl im wahrsten Sinne des Wortes entfallten !

Als Erwachsene sehen wir das wohl etwas anders, denn Ordnung erleichtert uns, Dinge zu finden, die wir für unsere nächste Tätigkeit brauchen.

Unser denken ist eben nicht mehr so spontan, wie bei den Kindern.

So langsam hab ich es auch aufgegeben, mich über das Chaos im Kinderzimmer aufzuregen, solange meine Kleine Hexe ihre Sachen aus unseren Zimmern wieder wegräumt.

LG von Romara

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31. August 2002 um 19:21

Hallo,
ich halte es grundsätzlich so, dass ich meinem Sohn das Aufräumen ankündige. D.h. ich sage ihm ca. 10 Minuten vorher, dass jetzt bald Aufräumzeit ist. Ich zeige ihm die Zeiger auf der Uhr, wie sie dann stehn müssen. Er hat so genügend Zeit, sich darauf einzustellen und langsam in seinem Spiel zum Ende zu kommen. Wenn es soweit ist, dann ziehe ich die Spieluhr, dann weiss er, wenn die Melodie zu Ende ist, dann gehts los ans Aufräumen.
Je nachdem, wieviel es ist helfe ich dann ein wenig mit oder lasse ihn allein aufräumen. Wenn er es dann geschafft hat, dann bekommt ernatürlich auch ein dickes Lob für seinen Eifer.
So habe ich es auch immer im Kindergarten praktiziert und das hat eigentlich immer funktioniert.
Was ich auch schon gemacht habe: z.B. unser Kind hat sehr viele Duplolegos. Ich habe sie aber nicht alle in einer grossen Kiste, sondern nach Farben sortiert in kleineren stapelbaren Kisten. Kindern macht es normalerweise Spass, die Legos der Farbe nach zu sortieren. So ist auch das Aufräumen ein Zuordnungsspiel und ganz nebenbei lernen sie auch noch die Farben. Und das Spielen damit macht dann auch wieder eine Menge Spass, weil man ganz flott die gesuchten Teile wieder findet.

Vielleicht hast du ja ein wenig Anregung bekommen.

LG

Vala

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2. September 2002 um 0:49

Schafft sie..
vielleicht einen Gang freizumachen von ihrem Bett bis zur Tür (falls sie nachts mal raus muß oder Du rein)?
Den Rest entweder lassen, wenn Du Dich damit abfinden kannst, dass es ihr Reich ist.
Oder alles, was irgendwann nicht aufgeräumt ist erstmal irgendwo für sie zu verwahren.
Ich denke mir, dass Du ihr sicher erklären kannst, warum wenigstens Platz zum laufen frei sein sollte und das wär doch in Ordnung, oder?
Gruß TaoTao

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3. September 2002 um 10:04
In Antwort auf wanda_12923291

Hallo,
ich halte es grundsätzlich so, dass ich meinem Sohn das Aufräumen ankündige. D.h. ich sage ihm ca. 10 Minuten vorher, dass jetzt bald Aufräumzeit ist. Ich zeige ihm die Zeiger auf der Uhr, wie sie dann stehn müssen. Er hat so genügend Zeit, sich darauf einzustellen und langsam in seinem Spiel zum Ende zu kommen. Wenn es soweit ist, dann ziehe ich die Spieluhr, dann weiss er, wenn die Melodie zu Ende ist, dann gehts los ans Aufräumen.
Je nachdem, wieviel es ist helfe ich dann ein wenig mit oder lasse ihn allein aufräumen. Wenn er es dann geschafft hat, dann bekommt ernatürlich auch ein dickes Lob für seinen Eifer.
So habe ich es auch immer im Kindergarten praktiziert und das hat eigentlich immer funktioniert.
Was ich auch schon gemacht habe: z.B. unser Kind hat sehr viele Duplolegos. Ich habe sie aber nicht alle in einer grossen Kiste, sondern nach Farben sortiert in kleineren stapelbaren Kisten. Kindern macht es normalerweise Spass, die Legos der Farbe nach zu sortieren. So ist auch das Aufräumen ein Zuordnungsspiel und ganz nebenbei lernen sie auch noch die Farben. Und das Spielen damit macht dann auch wieder eine Menge Spass, weil man ganz flott die gesuchten Teile wieder findet.

Vielleicht hast du ja ein wenig Anregung bekommen.

LG

Vala

Hab ich schon versucht...
Hallo Vala,

ich wollte es auch so machen, das es um das Sortierspiel geht, aber mein Kind hat einfach keine Lust, das ist ihr zu langweilig.

Es entspricht nicht wohl einfach nicht ihrer Art zu spielen oder eben aufzuräumen. Sie hat einfach andere Ideen im Kopf.

Aber die hatte ich auch. Aufräumen war ein Horror für mich ! Und es hat nie so geklappt, wie meine Mutter es wollte.

Noch heute findest Du in meiner Wohnung eine Ecke, die so aussieht, wie mein zimmer früher. Aber der Rest der Wohnung bringt sogar meine Mutter zum Staunen, denn sie hat mal gesagt, das sie findet, das ich ordentlicher wäre als sie selbst. Erstaunlich oder?

aber danke, das Du Dir Gedanken gemacht hast !

LG von Rormara

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3. September 2002 um 10:07
In Antwort auf lilo_12313314

Schafft sie..
vielleicht einen Gang freizumachen von ihrem Bett bis zur Tür (falls sie nachts mal raus muß oder Du rein)?
Den Rest entweder lassen, wenn Du Dich damit abfinden kannst, dass es ihr Reich ist.
Oder alles, was irgendwann nicht aufgeräumt ist erstmal irgendwo für sie zu verwahren.
Ich denke mir, dass Du ihr sicher erklären kannst, warum wenigstens Platz zum laufen frei sein sollte und das wär doch in Ordnung, oder?
Gruß TaoTao

Ja, so machen wir es jetzt !
Hallo Tao Tao,

ja, einen Gang zum laufen haben iwr in Ihrem Zimmer entdecken können

Und es stimmt, ich bin mittlerweile viel ruhiger geworden, was das Chaos in ihrem Zimmer angeht. Ich kriege sie zumindest dazu, das sie abends ihre Spielsachen in ihr eigenes Zimmer räumt besser wirft ! und unser _Wohnzimmer abends frei von Stolperfallen ist !

LG von Romara

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3. September 2002 um 10:20

Hallo Marité !
Deine Gedeankengänge sind für mich immer so tiefsinnig und ich freu mich, das Du Dich so ernsthaft damit auseinandersetzt.

Ich muß lernen, das ich nicht von mir auf mein Kind schließen kann. Sie hat mir vieles voraus, sie kann noch spontan und ungezwungen sein, wärend ich mich an die Regeln der Erwachsenen-Welt halten muß... irgendwie.

Nein, das will ich ihr nicht nehmen. Sie hat noch so viele Jahre vor sich, wo Regel immer wieder neu aufgestellt werden oder verändert werden. Das verwirrt auch mich immer wieder.

Sie soll ihren Freiraum haben, nämlich in ihrem Zimmer. Gut ich schimpfe mal, weil sie die Wände bemalt, aber eigentlich sollte ich froh sein, das sie überhaupt malt. Meistens hat sie nämlich nicht die Gedult dazu.

Die Grenze ist ihre Zimmertür, denn wenn sie die Wände in unseren anderen Zimmern anmalt, dann muß ich ihr einhalt gebieten. Das muß nicht sein.

Und wie gesagt, sie räumt ihre Sachen abends wieder in ihr Zimmer, aber da bestimmt sie selbst, wo die Dinge liegen bleiben.

Es hat zur Folge, das sie selbst den großen Roller nicht auf anhieb findet, aber das ist dann ihr Problem. Nicht, das ich sie damit alleine lasse, aber suchen muß sie dann schon selbst.

Für Kinder, besonders für Kleinere, ist das Leben ein großes Abenteur, das begriffen werden will. Und eigentlich bin ich ganz zuversichtlich, das meine Kleine ihr Leben prima meistert, zu mindest im Augenblick.

Und ich hoffe, das sie ihr Vertrauen zu mir und zu ihrem Vater beibehält, auch wenn sie älter wird. Das sie auf unsere Hilfe und unterstützung vertraut und auch auf unsere Kritik, wenn sie angebracht ist.

Liebe Grüsse von Romara

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3. September 2002 um 14:09
In Antwort auf alexus_12900916

Hab ich schon versucht...
Hallo Vala,

ich wollte es auch so machen, das es um das Sortierspiel geht, aber mein Kind hat einfach keine Lust, das ist ihr zu langweilig.

Es entspricht nicht wohl einfach nicht ihrer Art zu spielen oder eben aufzuräumen. Sie hat einfach andere Ideen im Kopf.

Aber die hatte ich auch. Aufräumen war ein Horror für mich ! Und es hat nie so geklappt, wie meine Mutter es wollte.

Noch heute findest Du in meiner Wohnung eine Ecke, die so aussieht, wie mein zimmer früher. Aber der Rest der Wohnung bringt sogar meine Mutter zum Staunen, denn sie hat mal gesagt, das sie findet, das ich ordentlicher wäre als sie selbst. Erstaunlich oder?

aber danke, das Du Dir Gedanken gemacht hast !

LG von Rormara

Der Apfel fällt
nicht weit vom Stamm...!
Da haben wir ja die Ursache. Aber wie du siehst, bist du ja das beste Beispiel, bei dir hat sich das ja auch geregelt. Und die heimliche, kleinen staubigen oder unaufgeräumten Ecken brauchen wir doch alle, oder?
LG
Vala

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14. Oktober 2002 um 12:27

Eine klare Anweisung/Bitte reicht
Hallo!

Meine Tochter ist 3 1/4 und gehört eigentlich auch zu den Kindern, die nicht aufräumen wollen (das hat sie eindeutig von mir...)
Wenn ich aber der Meinung bin, dass es doch mal wieder an der Zeit wäre, wenigstens für etwas Ordung im Kinderzimmer zu sorgen, sage ich ihr, dass wir jetzt aufräumen gehen.

Im Zimmer sitze ich dann meistens mittendrin am Boden und suche mir die Sachen raus, die sie selbst aufräumen kann, gebe ihr ein Teil nach dem anderen (oder mache Haufen) und sage ihr, dass sie das bitte wegräumen soll. Ich räume nur die Sachen weg, wo ich weiß, dass das zuviel erwartet wäre.

In dem Moment wo sie für jedes Teil (oder einen vorsortierten Haufen) gesagt bekommt, dass es/er noch weg muss, macht sie das, ohne zu murren. Und am Ende ist sie dann ganz stolz, dass ihr Zimmer wieder schön sauber ist.

Ich glaube, dass den meisten Kindern dieses Durcheinander, das sie so über den Tag verteilt produzieren einfach zu viel ist. Selbst als Erwachsener weiß man oft nicht, wo man anfangen soll, wie soll es dann ein so kleines Kind wissen?!? Wenn man die Kleinen aber nur ein bisschen unterstützt, klappt das super!

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