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Wie kommt man als mutter damit klar,wenn nach der scheidung das kind beim vater bleibt?

7. April 2008 um 7:34

hallo,
wer hat erfahrungen oder tips ,wie man sowas besser verkraften kann,bin geschieden seit 1 jahr,mein sohn blieb beim vater,wollte bei seinen freunden u.der schule
bleiben,
habe einen neuen partner,auch ein kind von ihm u. wohne 1 std. von meinem sohn entfernt,
es ist schon 1 1/2 jahre so,doch mich macht es immer noch fertig...
fahre 2-3 mal pro woche zu meinem sohn in meine ex-wohnung,mache hausi u.s.w.

mein sohn ist auch immer noch etwas sauer,weil ich mich vom papa getrennt habe,daher
haben wir auch ab u. zu schwierigkeiten,er verhält sich manchmal unmöglich,besonders
wenn er bei uns zu hause ist...seine schwester liebt er sehr,mein partner hat auch 2 söhne,mit denen zofft er sich auch öfter,

wer kennt das und wie kann man die situation verbessern?
von meinen gewissensbissen ganz zu schweigen

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9. April 2008 um 2:15

Mir geht es aehnlich.
Bin ausgewandert, nach 12Jahren sind nun die kids beim Vater geblieben, er wollte die Erlaubnis nicht geben sie mitzulassen und stand hinter unserer Tochter, die gerne in Deutschland bleiben wollte.
Bin 8 Jahre mit meinem jetzigen Mann verheiratet, wir haben 2 Toechter.
Es ist eine sehr komplexe Situation und bei mir sind es tausende von Kilometer.
Nach bald 1 1/2 Jahren bin ich am Ende meiner Kraft und denke daran zurueckzugehen, man kann nicht loslassen.
Maenner gehen vielleicht anders damit um, stuerzen sich in Arbeit, wie auch immer.
Ich habe es auch versucht mit viel Arbeit, unter Stress,
doch es ist sehr sehr schwer, ein wirkliches Rezept habe ich nicht.
Geniesse die Zeit, die Du hast! Ich sehe meine Kinder nur ab und an via Skype.
Doch ich habe auch das Gefuehl, dass alle an der Situation wachsen! Ich schreibe meinen kids viel und gebe ihnen Zuspruch, mein Mann jedoch verlangt, ich solle loslassen! Damit wir hier unser Leben leben koennen, doch es sind meine Kinder, ich kann sie nicht loslassen, sie gehoeren zu mir, egal wieviele KM dazwischen sind!!

Nur Mut!
Charly

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10. April 2008 um 7:37

Klar...
für den vater wäre es auch nicht einfach,dennoch ist es als mutter noch etwas anders,
habe auch nicht gesagt,dass es nur als mutter schwer ist...!?

komm erst mal in so eine situation...du hast sicher keine kinder...

eine unzufriedene,unglückliche mutter im gleichen ort,ist das gut für meinen sohn?
hat man nach einer trennung nicht auch das recht auf neue liebe?
mein kind bleibt immer mein kind u.ich seh mein kind sehr oft...
er kann kommen ,wann immer er will...
frech ist es,so zu urteilen, wenn man nicht in der lage ist,
wir haben lange überlegt...
trennungen sind verdammt hart,und glaub mir,ich habs mir nicht leicht gemacht,
ich liebe mein kind über alles und bin immer für ihn da,mein ex-mann ist da auch ganz super!
ich wollte lediglich wissen,wie andere DIE IN DER GLEICHEN SITUATION SIND damit umgehen...!!!!!!

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10. April 2008 um 7:48
In Antwort auf charly777

Mir geht es aehnlich.
Bin ausgewandert, nach 12Jahren sind nun die kids beim Vater geblieben, er wollte die Erlaubnis nicht geben sie mitzulassen und stand hinter unserer Tochter, die gerne in Deutschland bleiben wollte.
Bin 8 Jahre mit meinem jetzigen Mann verheiratet, wir haben 2 Toechter.
Es ist eine sehr komplexe Situation und bei mir sind es tausende von Kilometer.
Nach bald 1 1/2 Jahren bin ich am Ende meiner Kraft und denke daran zurueckzugehen, man kann nicht loslassen.
Maenner gehen vielleicht anders damit um, stuerzen sich in Arbeit, wie auch immer.
Ich habe es auch versucht mit viel Arbeit, unter Stress,
doch es ist sehr sehr schwer, ein wirkliches Rezept habe ich nicht.
Geniesse die Zeit, die Du hast! Ich sehe meine Kinder nur ab und an via Skype.
Doch ich habe auch das Gefuehl, dass alle an der Situation wachsen! Ich schreibe meinen kids viel und gebe ihnen Zuspruch, mein Mann jedoch verlangt, ich solle loslassen! Damit wir hier unser Leben leben koennen, doch es sind meine Kinder, ich kann sie nicht loslassen, sie gehoeren zu mir, egal wieviele KM dazwischen sind!!

Nur Mut!
Charly

Hallo charly
kann mir sehr gut vorstellen,wie es dir geht..
der schmerz und die sehnsucht nach deinen kindern,das wird nie vergehen,
ich sehe mein kind mehrmals pro woche,
man wird immer verurteilt,wenn kinder nach der scheidung beim vater bleiben,
die mutter einen neuen partner hat,

schade dass dein ex-mann sowas verlangt,man kann nicht loslassen,
mein ex und ich arbeiten da sehr gut zusammen,zum glück,
das rechne ich ihm hoch an.....

du hast recht ,ein rezept gibt es da nicht,

habe auch ne kl. tochter mit meinem "neuen mann"trotzdem tu ich alles um die erziehund,das leben meines sohnes mit meinem ex zu teilen,

wünsch dir viel glück

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10. April 2008 um 8:37

Hallo Salena,
du bist nicht zu verurteilen, dazu hat kein einziger Mensch das Recht.Wie alt ist denn dein Sohn, das würde mich interessieren. Du mußt zu
deinem Standardsatz machen. "Es ist die Angelegenheit von uns Großen, ich kann verstehen, dass du sauer bist, aber wir sind und bleiben deine Eltern und wir lieben dich." Für Kinder ist und bleibt es schwer, das müssen die Erwachsenen als Erwachsene aushalten, das hat nichts mit Schuld zu tun. Es ist wie es ist.Es geht um deine Gewissensbisse. Hol dir notfalls Gespräche bei einer Beratungsstelle damit du!!!! besser damit umgehen kannst.
Gruß Melike

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10. April 2008 um 11:43
In Antwort auf melike13

Hallo Salena,
du bist nicht zu verurteilen, dazu hat kein einziger Mensch das Recht.Wie alt ist denn dein Sohn, das würde mich interessieren. Du mußt zu
deinem Standardsatz machen. "Es ist die Angelegenheit von uns Großen, ich kann verstehen, dass du sauer bist, aber wir sind und bleiben deine Eltern und wir lieben dich." Für Kinder ist und bleibt es schwer, das müssen die Erwachsenen als Erwachsene aushalten, das hat nichts mit Schuld zu tun. Es ist wie es ist.Es geht um deine Gewissensbisse. Hol dir notfalls Gespräche bei einer Beratungsstelle damit du!!!! besser damit umgehen kannst.
Gruß Melike

Hallo melike
danke für deine antwort,mein sohn ist 8,
keiner wünscht sich so eine situation herbei,es passiert einfach,

du hast recht ,es ist und bleibt schwer,man muß lernen damit umzugehen,
auch mit bösen zungen...

zum glück unzerstützt mich mein ex-mann sehr,obwohl er der verlassene ist,
wir waren schon zu dritt bei der caritas beim familienpsychologen...

war auch gut,sonst wären wir noch viel weiter hinten,

hast du ähnliche erfahrungen?gruß salena

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11. April 2008 um 0:04
In Antwort auf salena36

Hallo charly
kann mir sehr gut vorstellen,wie es dir geht..
der schmerz und die sehnsucht nach deinen kindern,das wird nie vergehen,
ich sehe mein kind mehrmals pro woche,
man wird immer verurteilt,wenn kinder nach der scheidung beim vater bleiben,
die mutter einen neuen partner hat,

schade dass dein ex-mann sowas verlangt,man kann nicht loslassen,
mein ex und ich arbeiten da sehr gut zusammen,zum glück,
das rechne ich ihm hoch an.....

du hast recht ,ein rezept gibt es da nicht,

habe auch ne kl. tochter mit meinem "neuen mann"trotzdem tu ich alles um die erziehund,das leben meines sohnes mit meinem ex zu teilen,

wünsch dir viel glück

Danke, Salena!
Ja, als Mutter hat man bei den Kindern zu bleiben.
Vaeter, die verlassen, sind eh Schweine...und ueberhaupt.
Manche machen sich nicht einmal die Muehe mal hinter die Kulissen zu schauen, sind nicht in Situationen, die fuer einen ausweglos erscheinen, oder wo man(Frau) einfach nicht anders handeln kann.
Mein jetziger Mann verlangt, dass ich loslasse.
Mit meinem Ex war es eigentlich immer o.k., doch nun, dass er sich hinter unserer Tochter verschanzt hat quasi.
Nun ja.
Ich schreibe Emails, schicke meinem Ex auch E-Mails z.b. wg. "Wieviel TV vertraegt ein Kind", etc. moechte mich weiterhin in die Erziehung einbringen. Doch er ist davon nicht wirklich erbaut...ich bekomme dann Antworten, wie: ich koenne mir meine Kommentare sparen und sie wuerden alles mit viel Liebe haendeln...
O.k.! Er ist auch angepi..t, sicher, er haette nie gedacht, dass ich trotzdem gehe, ohne meine Grossen.
Viele verurteilen mich: "Das haette ich aber nicht gemacht.."
Ja, denn sie sind nicht ich.
Wisst ihr, ich musste gehen. Meine Situation war so zefahren.
Ich habe Vollzeit gearbeitet mit vier Kindern (12-2J.) und habe dann noch die Buchhaltung meines Mannes gemacht, mich um alles moegliche gekuemmert...ich war alle.
Ich musste da mal raus, Zeichen setzen, wie auch immer.
Meine Grossen sehen und merken nun auch, Alltag bei Papa ist nun doch anders. Nicht nur Eisessen, Zoobesuche, Filme gucken, die Mama verboten hat...
Ich moechte meinen Kids auch eine "bessere" Zukunft bieten.
Unsere Maedels wachsen nun bilingual auf, wir haben so ein Glueck mit den Menschen und Schulen hier! Es ist toll!
Sicher, es ist manches Mal nicht einfach, wie in Deutschland auch. Und ich komme nun auch ins Gruebeln. War es der richtige Schritt? Ja, fuer mich war es der richtige Schritt, immerwieder, es ist nur die Frage, ob ich es weiterhin durchziehe.
Denn das Finanzielle ist auch hier beschraenkt, Fluege sind nunmal teuer. Sicher, einige sagen jetzt, na, das weiss man ja vorher. Ehrlich? Ich habe meinem jetzigen Mann vertraut "wir kriegen das schon hin.." O.k. die Realitaet ist nicht so, da muessen wieder neue Entscheidungen getroffen werden.
Manchmal muss man loslassen, ja, aber nicht das eigene Fleisch und Blut!!!

Ich hoere mir gerne andere Erfahrungsschaetze an, waege ab fuer mich, und dann entscheide ich fuer mich. Und somit auch fuer meine Kinder. Und ich meine, solange ich ihnen das Gefuehl vermittel, immer und immer wieder, dass ich sie liebe, fuer sie da bin und Liebe keine Kilometer kennt...und ich auch ueber meine Beweggruende spreche, ihnen Sicherheit vermittel, ich hoffe ihnen etwas somit auf den Weg zu geben.
Wenn sie nachfragen, ich ihnen Antwort stehen kann, zu mir selbst stehen kann.
Sicher, es ist in ihrem Ermessen spaeter dann, ob sie es gut heissen oder nicht.
Waere ich geblieben, "NUR" wg. meine Tochter, das waere noch schlimmer fuer sie und uns alle gewesen, so sehe ich das.
Es wuerde immer ueber uns schweben.
Haette, wenn und aber. Ich bin sehr sehr tief in mich gegangen, habe abgewaegt, es ging nicht anders.
Ich sehe es als Chance. Und Chancen sollte man nutzen.
Es ist und war richtig. Was man weiterhin daraus macht, liegt wieder an einem selbst.

ALLES GUTE!!!

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11. April 2008 um 8:03
In Antwort auf charly777

Danke, Salena!
Ja, als Mutter hat man bei den Kindern zu bleiben.
Vaeter, die verlassen, sind eh Schweine...und ueberhaupt.
Manche machen sich nicht einmal die Muehe mal hinter die Kulissen zu schauen, sind nicht in Situationen, die fuer einen ausweglos erscheinen, oder wo man(Frau) einfach nicht anders handeln kann.
Mein jetziger Mann verlangt, dass ich loslasse.
Mit meinem Ex war es eigentlich immer o.k., doch nun, dass er sich hinter unserer Tochter verschanzt hat quasi.
Nun ja.
Ich schreibe Emails, schicke meinem Ex auch E-Mails z.b. wg. "Wieviel TV vertraegt ein Kind", etc. moechte mich weiterhin in die Erziehung einbringen. Doch er ist davon nicht wirklich erbaut...ich bekomme dann Antworten, wie: ich koenne mir meine Kommentare sparen und sie wuerden alles mit viel Liebe haendeln...
O.k.! Er ist auch angepi..t, sicher, er haette nie gedacht, dass ich trotzdem gehe, ohne meine Grossen.
Viele verurteilen mich: "Das haette ich aber nicht gemacht.."
Ja, denn sie sind nicht ich.
Wisst ihr, ich musste gehen. Meine Situation war so zefahren.
Ich habe Vollzeit gearbeitet mit vier Kindern (12-2J.) und habe dann noch die Buchhaltung meines Mannes gemacht, mich um alles moegliche gekuemmert...ich war alle.
Ich musste da mal raus, Zeichen setzen, wie auch immer.
Meine Grossen sehen und merken nun auch, Alltag bei Papa ist nun doch anders. Nicht nur Eisessen, Zoobesuche, Filme gucken, die Mama verboten hat...
Ich moechte meinen Kids auch eine "bessere" Zukunft bieten.
Unsere Maedels wachsen nun bilingual auf, wir haben so ein Glueck mit den Menschen und Schulen hier! Es ist toll!
Sicher, es ist manches Mal nicht einfach, wie in Deutschland auch. Und ich komme nun auch ins Gruebeln. War es der richtige Schritt? Ja, fuer mich war es der richtige Schritt, immerwieder, es ist nur die Frage, ob ich es weiterhin durchziehe.
Denn das Finanzielle ist auch hier beschraenkt, Fluege sind nunmal teuer. Sicher, einige sagen jetzt, na, das weiss man ja vorher. Ehrlich? Ich habe meinem jetzigen Mann vertraut "wir kriegen das schon hin.." O.k. die Realitaet ist nicht so, da muessen wieder neue Entscheidungen getroffen werden.
Manchmal muss man loslassen, ja, aber nicht das eigene Fleisch und Blut!!!

Ich hoere mir gerne andere Erfahrungsschaetze an, waege ab fuer mich, und dann entscheide ich fuer mich. Und somit auch fuer meine Kinder. Und ich meine, solange ich ihnen das Gefuehl vermittel, immer und immer wieder, dass ich sie liebe, fuer sie da bin und Liebe keine Kilometer kennt...und ich auch ueber meine Beweggruende spreche, ihnen Sicherheit vermittel, ich hoffe ihnen etwas somit auf den Weg zu geben.
Wenn sie nachfragen, ich ihnen Antwort stehen kann, zu mir selbst stehen kann.
Sicher, es ist in ihrem Ermessen spaeter dann, ob sie es gut heissen oder nicht.
Waere ich geblieben, "NUR" wg. meine Tochter, das waere noch schlimmer fuer sie und uns alle gewesen, so sehe ich das.
Es wuerde immer ueber uns schweben.
Haette, wenn und aber. Ich bin sehr sehr tief in mich gegangen, habe abgewaegt, es ging nicht anders.
Ich sehe es als Chance. Und Chancen sollte man nutzen.
Es ist und war richtig. Was man weiterhin daraus macht, liegt wieder an einem selbst.

ALLES GUTE!!!

Charly...
vorher dachte ich auch immer ,nie könnt ich ohne mein kind leben...,
doch es kam anders,ich glaube niemandem fällt so ein schritt leicht,

ich find es wahnsinnig schwer,aber ich sah keinen anderen weg....
klar,man denkt immer "wir kriegen das schon hin" zum glück,sonst würde man nie etwas wagen,wenn man vorher schon wüßte,wie hart es ist.
dazu noch starke finanz. belastungen
positiv denken...

trotz aller konflikte,mein sohn war schon sehr sauer,aber auch weil ich mich vom papa getrennt habe,
sage ihm immer,dass ich den papa trotzdem lieb habe,nur anders wie früher...

das freut ihn,weil doch viele getrennte eltern zoff miteinander haben,

und was andere sagen...hör ich schon nicht mehr hin,
keiner kann sowas nachvollziehen,der nicht in dieser situation isr oder war

wohin bist du denn ausgewandert?

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11. April 2008 um 13:44
In Antwort auf salena36

Charly...
vorher dachte ich auch immer ,nie könnt ich ohne mein kind leben...,
doch es kam anders,ich glaube niemandem fällt so ein schritt leicht,

ich find es wahnsinnig schwer,aber ich sah keinen anderen weg....
klar,man denkt immer "wir kriegen das schon hin" zum glück,sonst würde man nie etwas wagen,wenn man vorher schon wüßte,wie hart es ist.
dazu noch starke finanz. belastungen
positiv denken...

trotz aller konflikte,mein sohn war schon sehr sauer,aber auch weil ich mich vom papa getrennt habe,
sage ihm immer,dass ich den papa trotzdem lieb habe,nur anders wie früher...

das freut ihn,weil doch viele getrennte eltern zoff miteinander haben,

und was andere sagen...hör ich schon nicht mehr hin,
keiner kann sowas nachvollziehen,der nicht in dieser situation isr oder war

wohin bist du denn ausgewandert?

ANDERE!!!
Andere, nun, sind eben ANDERE, gell!?
Sie leben nicht DEIN Leben.
Ja, sie koennen Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen,
doch koennen es nunmal nicht fuer Dich durchleben.
Ja, haette mir jemand gesagt vor 2 Jahre,
Du gehst ohne Deine Kinder (jedenfalls ohne die Grossen),
den haette ich fuer verrueckt erklaert.
Und haett` ich die Kleinen nicht, so waere ich gewiss auch nicht gegangen.
Dieser Schritt...ich habe das Gefuehl, jetzt kann mich nichts mehr umhauen, viele Dinge, die ich frueher als auch wichtig empfand, die gelangen einfach ins Hintertreffen,
da lach` ich heute drueber.
Meine Grosse ist auch sauer, dass mein jetziger Mann die Stelle in Neuseeland angenommen hat.
Doch sauer auf den jeweiligen Elternteil, das habe ich nie von ihnen gehoert, sie waren frueher traurig, aber nur in Momenten, wenn sie quasi Stress mit mir hatten...und das war einmal bei der Tochter , 2Mal beim Sohn, wo sie fragten, warum Papa denn nicht bei uns ist und weinten.
Nun ist es der umgekehrte Fall, da war mein Sohn nun einmal traurig, dass er keinen Brief bekam...da war leider die Post dran Schuld. Und meine Grosse mich gerne mal wieder in den Arm nehmen moechte.Sonst kam diesbezueglich noch keine Resonanz vom Vater.
Ich habe meinen Grossen immer ihren Vater "hochgehalten", ihn nie vor ihnen schlecht gemacht, das gehoert sich nicht in meinen Augen. Auch wenn ich ihn sonstwohin haette verdammen koemmen. Bei ihm und seiner Familie bin ich mir da manchmal nicht so sicher. Denn wenn die Kinder bei ihm oder seinen ELtern waren, so waren, insbesondere unser Sohn die ersten Naechte immer am Traeumen und schrie regelrecht nach mir:"Mama! Mama?"

Sie sind gut erzogen, koennen sich benehmen, die Pubertaet laeuft in vollen Zuegen, ich hoffe gute "Vorarbeit" geleistet zu haben, und dass dieses weiterhin anhaelt.
Ich schreibe ihnen, erzaehle, teile mit. Und hoffe bald wieder mit ihnen zusammen sein zu koennen.

Es ist definitiv ein schweres Los fuer alle, insbesondere fuer Kinder, die NOCH nicht verstehen. Doch wenn mal als Eltern weiterhin zusammen"arbeiten" kann und Elterndinge bereden kann, Persoenliches aussen vor lassen kann, dann tut das auch den Kindern gut.
Einfach trennen koennen: Jetzt bin ich Mutter/Vater, jetzt muss ich einfach Rolemodel(Vorbild) sein.
Das Beste aus meiner Situation machen, nicht die Kinder noch mit rein oder gar runter ziehen!

Es war gut, wenn die Kinder am Sonntagabend oder nach den Ferien Heim kamen, einem in die Arme stuerzten, dann im Zimmer verschwanden, wir Eltern tranken noch einen Capu zusammen und sprachen kurz was war, was sein wird.
Der Alltag lief weiter......

Alles wird gut!
Charly

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16. April 2008 um 15:07
In Antwort auf charly777

ANDERE!!!
Andere, nun, sind eben ANDERE, gell!?
Sie leben nicht DEIN Leben.
Ja, sie koennen Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen,
doch koennen es nunmal nicht fuer Dich durchleben.
Ja, haette mir jemand gesagt vor 2 Jahre,
Du gehst ohne Deine Kinder (jedenfalls ohne die Grossen),
den haette ich fuer verrueckt erklaert.
Und haett` ich die Kleinen nicht, so waere ich gewiss auch nicht gegangen.
Dieser Schritt...ich habe das Gefuehl, jetzt kann mich nichts mehr umhauen, viele Dinge, die ich frueher als auch wichtig empfand, die gelangen einfach ins Hintertreffen,
da lach` ich heute drueber.
Meine Grosse ist auch sauer, dass mein jetziger Mann die Stelle in Neuseeland angenommen hat.
Doch sauer auf den jeweiligen Elternteil, das habe ich nie von ihnen gehoert, sie waren frueher traurig, aber nur in Momenten, wenn sie quasi Stress mit mir hatten...und das war einmal bei der Tochter , 2Mal beim Sohn, wo sie fragten, warum Papa denn nicht bei uns ist und weinten.
Nun ist es der umgekehrte Fall, da war mein Sohn nun einmal traurig, dass er keinen Brief bekam...da war leider die Post dran Schuld. Und meine Grosse mich gerne mal wieder in den Arm nehmen moechte.Sonst kam diesbezueglich noch keine Resonanz vom Vater.
Ich habe meinen Grossen immer ihren Vater "hochgehalten", ihn nie vor ihnen schlecht gemacht, das gehoert sich nicht in meinen Augen. Auch wenn ich ihn sonstwohin haette verdammen koemmen. Bei ihm und seiner Familie bin ich mir da manchmal nicht so sicher. Denn wenn die Kinder bei ihm oder seinen ELtern waren, so waren, insbesondere unser Sohn die ersten Naechte immer am Traeumen und schrie regelrecht nach mir:"Mama! Mama?"

Sie sind gut erzogen, koennen sich benehmen, die Pubertaet laeuft in vollen Zuegen, ich hoffe gute "Vorarbeit" geleistet zu haben, und dass dieses weiterhin anhaelt.
Ich schreibe ihnen, erzaehle, teile mit. Und hoffe bald wieder mit ihnen zusammen sein zu koennen.

Es ist definitiv ein schweres Los fuer alle, insbesondere fuer Kinder, die NOCH nicht verstehen. Doch wenn mal als Eltern weiterhin zusammen"arbeiten" kann und Elterndinge bereden kann, Persoenliches aussen vor lassen kann, dann tut das auch den Kindern gut.
Einfach trennen koennen: Jetzt bin ich Mutter/Vater, jetzt muss ich einfach Rolemodel(Vorbild) sein.
Das Beste aus meiner Situation machen, nicht die Kinder noch mit rein oder gar runter ziehen!

Es war gut, wenn die Kinder am Sonntagabend oder nach den Ferien Heim kamen, einem in die Arme stuerzten, dann im Zimmer verschwanden, wir Eltern tranken noch einen Capu zusammen und sprachen kurz was war, was sein wird.
Der Alltag lief weiter......

Alles wird gut!
Charly

Hallo charly..
ja,andere ! sollen erst mal in so eine verzwickte,schmerzhafte situation kommen...

vieles erscheint einem ganz anders,man lernt dinge anders zu sehen,
und doch gibts momente in denen ich einen totalen hänger habe...

meist auch wenn ich jedesmal wieder von meinem sohn wegfahre...

tja,ich hätte nie gedacht,dass ich mal in so einer lage bin,
wiederrum sehe ich es als positiv,dass ich so gut mit meinem ex-mann auskomme,
schwierig ist nur,dass ich weiß,dass seine gefühle für mich immer noch da sind
und er mich nicht verstehen kann...

positiv denken,sag ich mir..

hab dein profil angeschaut,sieht ja schön aus,gefällts dir dort?
wo hast du denn vorher gelebt?sorry,wenn ich so neugierig bin.

lg

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19. Mai 2008 um 19:22

Man kommt damit nicht klar


ich war 13 jahre mit einem moslem verheiratet, (trotz aller warnungen meiner mutter)die ersten 10 jahre lief alles normal, wie in jeder ehe hatten wir unsere höhen und tiefen......im september 2000 kam dann unser jüngster zur welt, zu der zeit hatten wir schon 2 kinder einen sohn, heute 16, und eine tochter, heute 13 jahre alt, da beschloss mein ex-mann nach mekka zu fahren, das ist eine pilgerreise die jeder moslem einmal in seinem leben gemacht haben sollte,und als er von dort zurückkam war er nicht mehr der selbe der 3 wochen zuvor in den flieger stieg, ich sag immer die haben ihm dort eine gehirnwäsche verabreicht. gut mein ex war eigentlich schon immer sehr religiös aber es hielt sich alles in grenzen, ich konnte gut damit leben. aber dann......, es drehte sich plötzlich alles in unserem leben nur mehr um die religion und er wurde sehr streng zu mir, er wollte unbedingt dass ich zum islam konvertiere weil er nicht mehr damit klarkam mit einer christin verheiratet zu sein. ich weigerte mich und alles wurde immer schlimmer, er war nur mehr kalt zu mir, behandelte mich wie seine putzfrau die am abend dann auch noch seine sexsklavin sein sollte, ich wurde immer unglücklicher. das ging ca. 2 jahre so mir kam der gedanke eigentlich nie mich von ihm zu trennen weil ich genau wusste wenn ich mich trennen wollte, er würde mir die kinder nie "geben" also hielt ich weiter durch bis ich ein psychisches wrack war, hab eigentlich nur mehr geweint, konnte nicht essen, hatte schlafstörungen etc., bis ich mich dazu entschloss ihm auf die scheidung anzusprechen und das einzige was er dazu meinte war nur ja du kannst gehen wenn du das wirklich willst aber die kinder kriegst du niemals, ich habs ja gewusst. also hielt ich weiter durch weil es für mich unvorstellbar ohne meine kinder zu gehen, bis es dann so weit war dass ich wirklich nimmer konnte,es folgten endlose diskussionen die sich fast über ein jahr hinzogen ich wollte ihm doch nur davon überzeugen dass die kinder bei mir bleiben dürfen aber ohne erfolg. das ist halt jetzt mal das gröbste die ganze geschichte hier zu schreiben würde ewig dauern. also hab ich mich im jahr 2003 von ihm scheiden lassen und die kinder sind seitdem bei ihm, mein jüngster war damals noch nicht mal 3 jahre alt als ich ging und leute glaubt mir es war die hölle, das schlimmste war wenn ich die kinder holen wollte und der kleine wollte nicht mit weil der von baby an ein papa kind war, mittlerweile hat sich alles eingependelt, ich sehe die kinder regelmässig, d.h. ich seh sie wann ich will, jederzeit das ist gar kein prob nur bin ich halt heute nicht weniger ein psychisches wrack weil ich einfach nicht darüber wegkomm, suche des öfteren zuflucht im alkohol was mir ja auch nicht hilft und habe eine essstörung vom feinsten entwickelt. hatte eine 3jährige beziehung die letztendlich daran zerbrach, steh heut alleine da und werde immer depressiver. hätte ich meine große Tochter, 20, aus erster ehe nicht weiß ich nicht obs mich heut überhaupt noch gäbe, der schlimmste tag in meinem leben kommt aber erst und das wird der 11.8. sein wenn meine kinder mit meinem ex und seiner neuen frau nach ägypten gehen um in der heimat des vaters zu leben.

die moral von der geschicht, hätt ich nur auf meine mutter gehört

so das wars erst mal muss meine tränen trocknen, ciao

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22. Mai 2008 um 9:58
In Antwort auf charly777

Danke, Salena!
Ja, als Mutter hat man bei den Kindern zu bleiben.
Vaeter, die verlassen, sind eh Schweine...und ueberhaupt.
Manche machen sich nicht einmal die Muehe mal hinter die Kulissen zu schauen, sind nicht in Situationen, die fuer einen ausweglos erscheinen, oder wo man(Frau) einfach nicht anders handeln kann.
Mein jetziger Mann verlangt, dass ich loslasse.
Mit meinem Ex war es eigentlich immer o.k., doch nun, dass er sich hinter unserer Tochter verschanzt hat quasi.
Nun ja.
Ich schreibe Emails, schicke meinem Ex auch E-Mails z.b. wg. "Wieviel TV vertraegt ein Kind", etc. moechte mich weiterhin in die Erziehung einbringen. Doch er ist davon nicht wirklich erbaut...ich bekomme dann Antworten, wie: ich koenne mir meine Kommentare sparen und sie wuerden alles mit viel Liebe haendeln...
O.k.! Er ist auch angepi..t, sicher, er haette nie gedacht, dass ich trotzdem gehe, ohne meine Grossen.
Viele verurteilen mich: "Das haette ich aber nicht gemacht.."
Ja, denn sie sind nicht ich.
Wisst ihr, ich musste gehen. Meine Situation war so zefahren.
Ich habe Vollzeit gearbeitet mit vier Kindern (12-2J.) und habe dann noch die Buchhaltung meines Mannes gemacht, mich um alles moegliche gekuemmert...ich war alle.
Ich musste da mal raus, Zeichen setzen, wie auch immer.
Meine Grossen sehen und merken nun auch, Alltag bei Papa ist nun doch anders. Nicht nur Eisessen, Zoobesuche, Filme gucken, die Mama verboten hat...
Ich moechte meinen Kids auch eine "bessere" Zukunft bieten.
Unsere Maedels wachsen nun bilingual auf, wir haben so ein Glueck mit den Menschen und Schulen hier! Es ist toll!
Sicher, es ist manches Mal nicht einfach, wie in Deutschland auch. Und ich komme nun auch ins Gruebeln. War es der richtige Schritt? Ja, fuer mich war es der richtige Schritt, immerwieder, es ist nur die Frage, ob ich es weiterhin durchziehe.
Denn das Finanzielle ist auch hier beschraenkt, Fluege sind nunmal teuer. Sicher, einige sagen jetzt, na, das weiss man ja vorher. Ehrlich? Ich habe meinem jetzigen Mann vertraut "wir kriegen das schon hin.." O.k. die Realitaet ist nicht so, da muessen wieder neue Entscheidungen getroffen werden.
Manchmal muss man loslassen, ja, aber nicht das eigene Fleisch und Blut!!!

Ich hoere mir gerne andere Erfahrungsschaetze an, waege ab fuer mich, und dann entscheide ich fuer mich. Und somit auch fuer meine Kinder. Und ich meine, solange ich ihnen das Gefuehl vermittel, immer und immer wieder, dass ich sie liebe, fuer sie da bin und Liebe keine Kilometer kennt...und ich auch ueber meine Beweggruende spreche, ihnen Sicherheit vermittel, ich hoffe ihnen etwas somit auf den Weg zu geben.
Wenn sie nachfragen, ich ihnen Antwort stehen kann, zu mir selbst stehen kann.
Sicher, es ist in ihrem Ermessen spaeter dann, ob sie es gut heissen oder nicht.
Waere ich geblieben, "NUR" wg. meine Tochter, das waere noch schlimmer fuer sie und uns alle gewesen, so sehe ich das.
Es wuerde immer ueber uns schweben.
Haette, wenn und aber. Ich bin sehr sehr tief in mich gegangen, habe abgewaegt, es ging nicht anders.
Ich sehe es als Chance. Und Chancen sollte man nutzen.
Es ist und war richtig. Was man weiterhin daraus macht, liegt wieder an einem selbst.

ALLES GUTE!!!

Kinder sind nur Leihware....
bis sie ein gewisses Alter erreicht haben... Oft ziehen sie heute schon mit 18 aus.. Vorher haben sie ihre Freunde etc... oftmals sind die wichtiger als Familie...

Unsere Kinder waren alle im Internat. Sie kamen nur in den Ferien nach Hause. Trotzdem kann man als Mutter den Kontakt eng halten. Am Leben der Kinder telefonisch, per e-mail etc. teilhaben...

Wenn ich mich hätte von meinem Mann scheiden lassen, wäre es klar gewesen, dass die Kinder ihr gewohntes Leben beibehalten und ich gehen werde... ab einem gewissen Alter, so habe ich das Gefühl, brauchen Kinder ihren Vater mehr... Als Respektperson, Vorbild etc.. Ich hätte die Kinder jederzeit sehen können...

und hätte somit auch die Chance gehabt, ein neues Leben aufzubauen..

Die Kinder leben noch.... eben nur weiter weg...

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10. Juni 2008 um 9:43

Wie kommt man damit klar von den Kindern getrennt zu sein
Habe nach 20 Jahren meinen Mann verlassen.Beide Kinder (19Jahre/17Jahre) sind beim Vater geblieben,da sie dort zur Schule gehen bzw. Ausbildung machen, wollte, sie aus ihrer gewohnten Umgebung nicht rausreißen.
Bin in ein Nachbarort voresrt gezogen um in ihrer Nähe zu bleiben.Versuche sie soviel wie möglich zu sehen und für die beiden da zu sein.
Einer der vielen Gründe für meine Trennung vom meinem Mann ist mein neue Partner.
DEr stand und steht mir in meiner Situation bei. Leider wohnt er 300 Kilometer von mir entfernt so daß wir uns nur am Wochenenden sehen können, haben aber tägl. Kontakt per Telefon.Sowohl meine Eltern und Geschwister und die Familie meines noch Ehemannes haben sich von mir abgewendet und verurteilen mich für mein Entschluß zu tiefst.Sie sind alle der Meinung ich habe meinen Mann und die Kinder in Stich gelassen.
All diese Leute wußten aber von unseren Problemen und von meinen BElastungen die für mich unerträglich waren.Ich war sogar in Behandlung des wegen.Meine Schwester ritt mir sogar zu einer Trennung zu aber als ich soweit war hat sie sich gegen mich gewendet.
Ich ziehe in Erwegung zu meinem Partner zur ziehen. Dort habe ich neue Freunde, Bekannte und habe mehr Chancen beruflich Fuß zu fassen.
Aber der Gedanke so weit weg vom meinen Kindern
lähmt mich dafür sich zur entscheiden. Habe ANgst die beiden ganz zu verlieren.

Wer kennt das und wie kann man damit umgehen die Gewissenbisse gegenüber meiner Kinder sind unertäglich

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25. Juni 2008 um 10:31

Lieben Gruß von der "anderen Seite"
Hallöchen in die Runde - bin eine Stiefmutter und hab mit einer Mutter zu tun, die ihre Familie verlassen hat um sich selbst zu verwirklichen (kein Mann). Nun ja, da möcht ich mir keine Meinung anmaßen - ich denke es gibt Situationen wo das Gehen einfach besser ist (ehe man nur noch vor den Kindern zankt & heult). Eine kaputte Mama kann den Kindern schließlich auch nicht helfen - die körperliche Anwesenheit allein ist doch nicht entscheidend!

Die Mama in unserem Fall plagte sich auch mit dem Geschwätz der Leute rum, sie sei eine Rabenmutter, hat drauf gehört und wollt die Kinder zurück. Jetzt hat sie sie immer Mittwoch bis Sonntag alle 2 Wochen. Nur kümmern tut sie sich um nichts! Sie liebt die Kinder (6 und 8) und die Kinder sie - das merkt man, das fördern wir auch. Nur jetzt, wo sie größer werden, fällt der Mangel an wirklichem Interesse doch auch langsam den Kindern auf... Unsre "Mutter" macht keine Hausaufgaben - sie geht ihre Freundin zum Kaffee besuchen und die Kids müssen 3 Std. still sitzen... usw. Sie will alles auf einem Silbertablett serviert haben, ständig müssen wir für alles zahlen, da sie ja alleinerziehend ist (was völliger Blödsinn ist).

Naja, das ist ein anderes Thema - ich will nur sagen, jeder sollte das tun (dürfen), was er will - ohne Druck von außen. Wer andern reinredet, ein schlechtes Gewissen macht, ist wohl kaum ein echter Freund! Ich seh es so: eine Mutter, die ausgeglichen ist, kann ihren Kindern viel mehr geben und wenn Du regelmäßig Besuche machst, am Leben (nicht nur an der Freizeit) teilnimmst (klang ja so), dann merken die Kids das und lernen dies auch zu schätzen. Ich merks an unsren! Natürlich ist es toll bei Mama ständig Holiday zu machen, ohne Regeln, Schokolade zum Frühstück, Entschuldigung für die Schule... Doch das ist schnell vergessen. Entscheidend ist, daß unsre "Mutter" nicht zum Schulkonzert kommt, nicht zum Indianerfest in der Kita... das prägt, da merkt man wirkliches Interesse - auch Kinder begreifen das ganz schnell, wenn man es ihnen so erklärt, Vorteile verkauft (Mama hat eine neue Familie, das ist jetzt auch Deine Familie, doch Dich hab ich noch genauso lieb, WIR sind immer für dich da) - und auch danach lebt.

Das wird schon - Gewissensbisse kann man sicher nicht abstellen, doch wenn mans nicht wirklich rückgängig machen will, bringen sie nichts. Die Kinder spüren Unsicherheit und fangen an, bei sich die Schuld zu suchen, werden selbst unsicher und so entstehen Probleme. Wir "Großen" müssen stark sein, klar, ein Fels... )) Dann verkraften auch Kinder solche Umwälzungen und werden gestärkt.

Im übrigen: Wenn ich die Nachrichten anschaue (von ihre Kinder mordenden Müttern), ist das alte Bild von der immer liebenden, aufopferungsvollen Mutter weit überholt! Wieso dürfen nur die Väter gehen? Wieso werden Stiefväter bewundert, und Stiefmütter immer noch verteufelt? Ich möcht sicher nicht der Verantwortungslosigkeit das Wort reden, doch mit Anstand und Ruhe kann man doch heut alles vernünftig klären - und dann klappts auch mit den Kindern...

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