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Wie kann ich meinem Sohn (10) helfen? Suche Mütter zum reden!

21. Juli 2009 um 10:33

Weiss gar nicht wie ich anfangen soll. Mein Sohn hat in der dritten Klasse angefangen die Schule zu verweigern. Er bekommt dann jeden morgen Bauchschmerzen, so heftig dass er sich sogar übergeben muss. Und nach der Schule zu Hause ist er wieder wie ausgewechselt, keine Spur von Bauchschmerzen. Ich weiß jetzt dass es psychisch ist. Bin auch sogar seit einem Jahr beim Psyhologe in Behandlung. Hat bis jetzt nicht all zu viel gebracht denn zum Psyhologe will er auch nicht gehen. Er wehrt sich sehr mit Worten, wie z. B. "lieber würde ich überfahren werden als zur Therapie gehen"...Nun haben wir eine Pause eingelegt beim Psyhologe, denn er hat auch gemerkt dass mein Sohn da nicht richtig mitmacht. Aber jetzt seit einer Woche ist es wieder sehr schwierig geworden. Er will wieder nicht in die Schule.
Nein, er hat keine Schwierigkeiten mit der Lehrerin und auch nicht mit den Mitschülern. Sagt er zumindest. Habe auch mit der Lehrerin gesprochen. Er ist eigentlich ein Einzelgänger. Hat zur Zeit einen einzigen Freund. Er mag es nicht wenn der Geräuschepegel laut ist. Wenn es Streitigkeiten gibt geht er immer auf Distanz. Zur Zeit macht es ihm zu schaffen, wenn man in der Klasse über einen Vorfall von der Pause bespricht. Er analysiert alles und findet manches ungerecht aber würde sich nie einmischen, oder seine Meinung äußern. Er geht in keinem Verein. Möchte gerne nur Daheim sitzen und ich darf auch nicht weg. Es war mal so schlimm dass ich wenn ich in den Keller gehe mich abmelden musste. Wenn ich wo weg bin will er unbedingt wissen wie lange und eine genaue Uhrzeit. Wenn ich dann nicht pünktlich Daheim bin werde ich mit Telefonanrufe jede 10 Minuten belästigt. Mal ist es besser und mal schlechter. Wenn er zwei Termine in der Woche hatte, zum Psyhologe und Ergotherapie das war für ihn purer Stress. Er will sein Leben nach seinen Vorstellungen planen.
Was mache ich ab September wenn er die Schule wechselt und es da weiter so geht? Ich fange eine Umschulung für 2 Jahre an und muss dann auch früher aus dem Haus. Warum kann er es nicht in Worte fassen was ihm so zu schaffen macht? Es hat eigentlich schon im Kindergarten angefangen, da hab ich ihn auch weinend zum Kiga gebracht und ich bin auch manchmal weinend davon gegangen. Da zerreisst es ja einem das Herz. Hab mich dann wirklich gefreut als er in die erste Klasse kam und er gerne hingegangen ist. Die zweite war auch gut und er war ein Einser Schüler. Mathematik hat ihm sehr gut gefallen. Und nun durch die "Krankheit" haben auch seine schulischen Leistungen nachgelassen. Er macht seine Hausaufgaben ungern und nur mit viel Druck. Er geht jetzt ab Herbst in die Realschule. Er wollte auch ins Gymnasium wie seine Schwester aber dass hat er knapp verfehlt. Er wollte ins Gymnasium, denn da ist er der Meinung sind nicht so viele freche Jungs. Er ist sehr sensibel und will von mir und meinem Mann und zur Zeit von seiner Schwester sehr viel Aufmerksamkeit.
Er weiß dass Schule Pflicht ist, das hat ihm der Psyhologe, Kinderarzt, Sozialpädagogin, Direktor und wir natürlich auch gesagt. Aber trotzdem steigen bei ihm jeden Morgen diese Gefühle auf die er es als Bauchschmerzen bezeichnet. Was soll ich machen wenn es im nächsten Schuljahr auch so weiter geht? Wie kann ich ihn in den Ferien auf die neue Schule vorbereiten? Wie lange dauert denn so eine Phase? Wann kommt er mal aus sich raus und traut sich was zu?

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10. Februar 2010 um 9:26

Konkurrzenzkampf???
Ich bin kein Psychologe. Also ich würde sagen in der 1. und 2. Klasse war dein Sohn ein sehr guter Schüler. Die 3. Klasse ist natürlich schwieriger und dann haben seine Leistungen etwas nachgelassen. Vielleicht hast Du ihn unbewußt mit seiner Schwester verglichen und er will nun überhaupt nicht mehr zur Schule, da er Angst hat, nicht die gleichen Leistungen zu bringen wie seine Schwester. Er hat Angst, zu versagen. Außerdem könnte auch irgendetwas in Eurem Bekanntenkreis vorgefallen sein, wodurch er Angst hat, Dich zu verlieren (anrufen, wenn Du nicht da bist). Hat sich irgendein Elternpaar in Eurem Bekanntenkreis getrennt oder ist gar jemand verstorben? Du mußt Deinen Sohn irgenwie zum Reden bringen. Vielleicht kannst Du auch Mitschüler fragen, ob in der Pause oder vor oder nach dem Unterricht etwas vorfällt, wovor er Angst hat. Es gibt viele Möglichkeiten.
Aber ich persönlich würde einfach sagen, dass er bemerkt hat, dass er nicht so gut wie seine Schwester ist und aus Versagensängsten alles boykottiert. Dann kann er nichts falsch machen, wenn er gar nichts macht.

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27. September 2011 um 10:31

Weiss auch nicht weiter!
ich habe mit meinem Sohn(11Jahre) fast das selbe Problem. Seit Anfang September war er wegen Brechreiz u. Bauchschmerzem im KH. Beim 1.Mal hat er nur Flüssigkeit bekommen. Ging dann besser wurde wieder entlassen. Woche später bin ich wieder mit ihm hin da hat er das selbe gehabt. Haben bei ihm Magenspiegelung gemacht und nichts festgestellt er ist gesund. Ja nun stehe ich vor einem Problem er klagt meistens bevor er zur Schule muss über Bauchweh u. Brechreiz aber er muss ja zur Schule. Wenn er dort abgelenkt ist hat er komischerweise nichts mehr zu Hause auch niocht. Wir haben im KH mit einer Psychologin gesprochen er hat sich auch geäussert u. wir haben rausgehört damit ihm das soziale Umfeld in der Schule nicht so gefällt. Für zu Hause wünscht er sich damit er mehr zeit mit uns verbringt. Ist manchmal schlecht da wir beide Schicht arbeiten. Nun versuche ich bei uns hier einen Termin beim Psychologen zu bekommen gar nicht so leicht Bin auf der Warteliste. Bringt mir ja auch nicht viel. Er ist auch viel zu Hause u. kann sich kaum selbst beschäftigen o. fährt mal zu Kumpels. Braucht viel Aufmerksamkeit. Er will aber auch damit das Bauchweh u. der Brechreiz endlich weggehen. Vielleicht macht er sich auch so verrückt, damit er denkt bei jedem Bauchdrücken muss er auch gleich wieder brechen. Bin auch ganz schön ratlos. Will ihm ja auch helfen.

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