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Wie geh ich damit um, dass mich mein Vater nicht kennenlernen möchte?

13. November 2019 um 20:22 Letzte Antwort: 18. Mai um 9:00

Ich habe vor Kurzem Kontakt zu meinem Vater online aufgenommen, nachdem ich ihn gefunden hatte. Wir haben uns persönlich noch nie gesehen, eventuell sind wir uns aber über den Weg gelaufen. Er wusste, dass es mich gibt und wir wohnen in der selben Stadt. Jetzt bin ich 25 Jahre alt und habe selbst eine Tochter. Ich habe ihm wie gesagt geschrieben, nachdem er meinen Partner gebeten hatte mich zu grüßen, als er ihm begegnete. Ja, sogar mein Partner kennt ihn nun, seine Familie wohl auch. Sie waren geschockt, als ich ihnen erzählte, wer mein Vater ist, er hatte seine Firme direkt neben ihrer Firma ironischer Weise. Ich habe ihm also geschrieben, ob er mich denn nicht einmal kennen lernen möchte. Er antwortete einige Zeit später, nach etwa zwei Wochen, dass er mir antworten wollte, es aber aus "zeitlichen Gründen" bisher nicht geschafft hat. Er würde aber noch schreiben, wenn er einen freien Kopf hat. Das ist nun auch schon wieder über zwei Wochen her. Er hat wohl vor ein paar Tagen geschrieben, die Nachricht allerdings gelöscht bevor ich sie lesen konnte. Mir gehts echt mies damit. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, die mich groß gezogen hat. Mein Vater will auch nicht so recht von mir wissen. Alles irgendwie richtig besch*ssen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, ich bin so enttäuscht und fühle mich ungewollt. Ich bin zwar erwachsen, dennoch tut es weh. Hat jemand einen Tipp? Wie kann ich damit umgehen? 

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13. November 2019 um 21:58

Woher wusste er denn, wer dein Partner ist? Wusste er schon immer, wer du bist und wo du wohnst?

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13. November 2019 um 22:17
In Antwort auf user74306

Woher wusste er denn, wer dein Partner ist? Wusste er schon immer, wer du bist und wo du wohnst?

Ich hatte ihn vor einiger Zeit online gefunden und eine Nachrichtanfrage verschickt, aber nichts weiter geschrieben. So hat er aber durch mein Profil entdeckt, welche gemeinsamen Bekannten wir haben. Er wusste nicht, wo ich wohne und zu der Zeit als das alles herauskam bin ich gerade umgezogen. Der Bruder und Cousin meines Partners haben zu der Zeit beide für ihn gearbeitet (Nebenverdienst). Die beiden hat er ein bisschen gefragt, ob sie mich kennen würden. Mehr kam aber nicht. Nur eben neulich die Grüße, die ich dann als Wagen Kontaktversuch deutete.

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13. November 2019 um 23:51
In Antwort auf hasenpfoten

Ich habe vor Kurzem Kontakt zu meinem Vater online aufgenommen, nachdem ich ihn gefunden hatte. Wir haben uns persönlich noch nie gesehen, eventuell sind wir uns aber über den Weg gelaufen. Er wusste, dass es mich gibt und wir wohnen in der selben Stadt. Jetzt bin ich 25 Jahre alt und habe selbst eine Tochter. Ich habe ihm wie gesagt geschrieben, nachdem er meinen Partner gebeten hatte mich zu grüßen, als er ihm begegnete. Ja, sogar mein Partner kennt ihn nun, seine Familie wohl auch. Sie waren geschockt, als ich ihnen erzählte, wer mein Vater ist, er hatte seine Firme direkt neben ihrer Firma ironischer Weise. Ich habe ihm also geschrieben, ob er mich denn nicht einmal kennen lernen möchte. Er antwortete einige Zeit später, nach etwa zwei Wochen, dass er mir antworten wollte, es aber aus "zeitlichen Gründen" bisher nicht geschafft hat. Er würde aber noch schreiben, wenn er einen freien Kopf hat. Das ist nun auch schon wieder über zwei Wochen her. Er hat wohl vor ein paar Tagen geschrieben, die Nachricht allerdings gelöscht bevor ich sie lesen konnte. Mir gehts echt mies damit. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, die mich groß gezogen hat. Mein Vater will auch nicht so recht von mir wissen. Alles irgendwie richtig besch*ssen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, ich bin so enttäuscht und fühle mich ungewollt. Ich bin zwar erwachsen, dennoch tut es weh. Hat jemand einen Tipp? Wie kann ich damit umgehen? 

Du brauchst dich nicht schlecht fühlen. Du bist jung, hast ein Kind, dir steht alles offen. Mach dir ein schönes Leben und lasse alles negative zurück. 

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14. November 2019 um 10:07
In Antwort auf hasenpfoten

Ich habe vor Kurzem Kontakt zu meinem Vater online aufgenommen, nachdem ich ihn gefunden hatte. Wir haben uns persönlich noch nie gesehen, eventuell sind wir uns aber über den Weg gelaufen. Er wusste, dass es mich gibt und wir wohnen in der selben Stadt. Jetzt bin ich 25 Jahre alt und habe selbst eine Tochter. Ich habe ihm wie gesagt geschrieben, nachdem er meinen Partner gebeten hatte mich zu grüßen, als er ihm begegnete. Ja, sogar mein Partner kennt ihn nun, seine Familie wohl auch. Sie waren geschockt, als ich ihnen erzählte, wer mein Vater ist, er hatte seine Firme direkt neben ihrer Firma ironischer Weise. Ich habe ihm also geschrieben, ob er mich denn nicht einmal kennen lernen möchte. Er antwortete einige Zeit später, nach etwa zwei Wochen, dass er mir antworten wollte, es aber aus "zeitlichen Gründen" bisher nicht geschafft hat. Er würde aber noch schreiben, wenn er einen freien Kopf hat. Das ist nun auch schon wieder über zwei Wochen her. Er hat wohl vor ein paar Tagen geschrieben, die Nachricht allerdings gelöscht bevor ich sie lesen konnte. Mir gehts echt mies damit. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, die mich groß gezogen hat. Mein Vater will auch nicht so recht von mir wissen. Alles irgendwie richtig besch*ssen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, ich bin so enttäuscht und fühle mich ungewollt. Ich bin zwar erwachsen, dennoch tut es weh. Hat jemand einen Tipp? Wie kann ich damit umgehen? 

ich habe meinen biologischen Vater mit 19 ausfindig gemacht.
Hatte ein paar Monate Kontakt mit ihm, habe auch mal bei seiner neuen Familie übernachtet inklusive Familienfrühstück mit seiner Frau und meiner Halbschwester. War eine einprägsame Erfahrung, ich habe mich sowas von unwohl gefühlt - frag mich nicht warum, waren eigentlich alle nett und offen.
Naja, nach kurzer Zeit kam es zum Bruch und seit dem haben wir nie wieder miteinander gesprochen, keinen Kontakt, nichts - seit mehr als 20 Jahren.

Das Problem ist, dass man sich da so ein Märchen in bester Walt-Disney-Szenerie ausmalt. Das verlorene Kind ... Völliger Bullsh*t, aber man möchte so gern in den Disney-Film. Dabei ist eigentlich klar, dass das ohne ein Wunder nicht passieren wird - und Wunder sind eben fürchterlich selten. Dann kollidiert man irgendwann unschön mit der eigenen Seifenblase.

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14. November 2019 um 19:34
In Antwort auf hasenpfoten

Ich hatte ihn vor einiger Zeit online gefunden und eine Nachrichtanfrage verschickt, aber nichts weiter geschrieben. So hat er aber durch mein Profil entdeckt, welche gemeinsamen Bekannten wir haben. Er wusste nicht, wo ich wohne und zu der Zeit als das alles herauskam bin ich gerade umgezogen. Der Bruder und Cousin meines Partners haben zu der Zeit beide für ihn gearbeitet (Nebenverdienst). Die beiden hat er ein bisschen gefragt, ob sie mich kennen würden. Mehr kam aber nicht. Nur eben neulich die Grüße, die ich dann als Wagen Kontaktversuch deutete.

Wusste er von dir? Hätte er dich in all den Jahren finden können?

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14. November 2019 um 22:12
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe meinen biologischen Vater mit 19 ausfindig gemacht.
Hatte ein paar Monate Kontakt mit ihm, habe auch mal bei seiner neuen Familie übernachtet inklusive Familienfrühstück mit seiner Frau und meiner Halbschwester. War eine einprägsame Erfahrung, ich habe mich sowas von unwohl gefühlt - frag mich nicht warum, waren eigentlich alle nett und offen.
Naja, nach kurzer Zeit kam es zum Bruch und seit dem haben wir nie wieder miteinander gesprochen, keinen Kontakt, nichts - seit mehr als 20 Jahren.

Das Problem ist, dass man sich da so ein Märchen in bester Walt-Disney-Szenerie ausmalt. Das verlorene Kind ... Völliger Bullsh*t, aber man möchte so gern in den Disney-Film. Dabei ist eigentlich klar, dass das ohne ein Wunder nicht passieren wird - und Wunder sind eben fürchterlich selten. Dann kollidiert man irgendwann unschön mit der eigenen Seifenblase.

Bereust du denn, dass ihr Kontakt hattet? Bereust du, dass ihr jetzt keinen mehr habt? Ich weiß was du meinst, man baut zu gerne Luftschlösser die zerplatzen wie Seifenblasen. Ich habe aber eher Angst, sollte es wirklich zu einem Treffen kommen. Meine Vorstellungen sind eher negativ. Da hat meine Mutter gute Arbeit geleistet... 

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14. November 2019 um 22:20
In Antwort auf user74306

Wusste er von dir? Hätte er dich in all den Jahren finden können?

Er wusste von mir, hat sich aber sicherlich nicht getraut. Meine Mutter und er haben sich unschön getrennt. Sie hat mir nie die ganze Geschichte erzählt und irgendwie ist auch alles ein bisschen unstimmig was sie erzählt hat. Sie meint, er wollte, dass sie abtreibt damals. Ob die beiden damals schon getrennt waren weiß ich nicht. Und seine neue Freundin war dann wohl eifersüchtig auf meine Mutter, wobei ich die Befürchtung habe, dass sie an der Stelle nicht ehrlich war. Die beiden standen wohl mal vor ihrer Tür. Er tat so, als wolle er sie zurück haben und die neue Freundin trat um die Ecke hervor, als meine Mutter ihn abwies. Irgendwie ergibt die Geschichte keinen Sinn... jedenfalls kam nichts weiter, meine Schwiegermutter meinte jedoch, dass sie den Eindruck hatte, dass er sich ein bisschen schämt oder schlechtes Gewissen hatte neulich, als sie ihn gesehen hatte. Ich mag da aber auch nichts deuten, kann ja alles heißen und manche Menschen sehen was sie sehen wollen

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15. November 2019 um 9:25
In Antwort auf hasenpfoten

Bereust du denn, dass ihr Kontakt hattet? Bereust du, dass ihr jetzt keinen mehr habt? Ich weiß was du meinst, man baut zu gerne Luftschlösser die zerplatzen wie Seifenblasen. Ich habe aber eher Angst, sollte es wirklich zu einem Treffen kommen. Meine Vorstellungen sind eher negativ. Da hat meine Mutter gute Arbeit geleistet... 

warum willst Du ihn denn dann sehen? Was erhoffst Du Dir davon? Muss ja was sein, wenn Du traurig darüber bist, dass er sich nicht gerade überschlägt dafür...

Ich habe es damals bereut, ja. Und hätte mich ohrfeigen können, für die Luftschlösser, die ich mir da zusammen gebaut habe. Aber das ist über 25 Jahre her, wenn ich nicht gerade so ein Thema im Forum lese, denke ich da schon lange nicht mehr dran.

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15. November 2019 um 10:08
In Antwort auf avarrassterne1

warum willst Du ihn denn dann sehen? Was erhoffst Du Dir davon? Muss ja was sein, wenn Du traurig darüber bist, dass er sich nicht gerade überschlägt dafür...

Ich habe es damals bereut, ja. Und hätte mich ohrfeigen können, für die Luftschlösser, die ich mir da zusammen gebaut habe. Aber das ist über 25 Jahre her, wenn ich nicht gerade so ein Thema im Forum lese, denke ich da schon lange nicht mehr dran.

Was ich mir erhoffe? Ich möchte die Wahrheit wissen, bzw die zweite Seite hören und schauen, ob ich meinem Vater charakterlich ähnlich bin. Ich wurde von meiner Mutter nie akzeptiert, für sie war ich immer wie meine Tante - die sie nicht leiden kann - und wie mein Vater. Ich denke die meisten Menschen, die ohne Vater aufwachsen sind auch einfach neugierig und vllt ist es eben auch nur reine Neugier. Vorallem jetzt, da meine Tochter auf der Welt ist, interessiert es mich einfach, Familienstammbaum und so.

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15. November 2019 um 12:03
In Antwort auf hasenpfoten

Was ich mir erhoffe? Ich möchte die Wahrheit wissen, bzw die zweite Seite hören und schauen, ob ich meinem Vater charakterlich ähnlich bin. Ich wurde von meiner Mutter nie akzeptiert, für sie war ich immer wie meine Tante - die sie nicht leiden kann - und wie mein Vater. Ich denke die meisten Menschen, die ohne Vater aufwachsen sind auch einfach neugierig und vllt ist es eben auch nur reine Neugier. Vorallem jetzt, da meine Tochter auf der Welt ist, interessiert es mich einfach, Familienstammbaum und so.

war bei mir 1:1 genauso, hatte aber nichts mit meinem Vater zu tun, wie ich sehr viel später heraus fand, sondern ausschließlich mit meiner Mutter.
Genau das gleiche... nicht wirklich akzeptiert... wie Dein Vater (ok, bei mir ohne die Tante) ... unschön getrennt ... ich denke, er hätte mich auch nicht sehen können, wenn er gewollte hätte - das war noch eine andere Rechtslage.

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15. November 2019 um 19:25
In Antwort auf avarrassterne1

war bei mir 1:1 genauso, hatte aber nichts mit meinem Vater zu tun, wie ich sehr viel später heraus fand, sondern ausschließlich mit meiner Mutter.
Genau das gleiche... nicht wirklich akzeptiert... wie Dein Vater (ok, bei mir ohne die Tante) ... unschön getrennt ... ich denke, er hätte mich auch nicht sehen können, wenn er gewollte hätte - das war noch eine andere Rechtslage.

Ja genau das gleiche vermute ich auch. Da er wohl auch erst gegen die Schwangerschaft war, durfte er mich garantiert auch nicht sehen. Ich weiß noch damals, da war ich noch nichtmal 10, da waren wir in einem Schuh Geschäft. Als wir hinaus gingen sagte meine Mutter zu mir, mein Vater war übrigens dort gewesen. Ich wusste nicht mal wen sie meinte und sie wollenen mir auch nicht mer zeigen. Ich denke, entweder hat er sich nicht getraut oder er hatte echt ein verbot bekommen. Das lässt ja niemanden unberührt, wenn man seine Tochter irgendwo sieht.

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18. November 2019 um 8:23
In Antwort auf hasenpfoten

Ja genau das gleiche vermute ich auch. Da er wohl auch erst gegen die Schwangerschaft war, durfte er mich garantiert auch nicht sehen. Ich weiß noch damals, da war ich noch nichtmal 10, da waren wir in einem Schuh Geschäft. Als wir hinaus gingen sagte meine Mutter zu mir, mein Vater war übrigens dort gewesen. Ich wusste nicht mal wen sie meinte und sie wollenen mir auch nicht mer zeigen. Ich denke, entweder hat er sich nicht getraut oder er hatte echt ein verbot bekommen. Das lässt ja niemanden unberührt, wenn man seine Tochter irgendwo sieht.

naja, wenn man eine unschöne Trennung hatte, können die wenigsten dann dem Kind gegenüber neutral damit umgehen.

Du bist noch deutlich jünger als ich (46), bei mir gab es, als meine Mutter sich von meinem Vater getrennt hatte, noch ein "schuldig geschieden" (was bei meinen Eltern auch der Fall war, mit meinem Vater als Schuldigem) an gemeinsames Sorgerecht, wie es heute ja nur in Ausnahmen NICHT der Fall ist, war nicht zu denken. Der spätere Mann meiner Mutter (und Vater meiner (Halb-)Schwester) hat mich später auch adoptiert, bei der Trennung war ich sehr klein (2 oder 3?) - war mir lange gar nicht klar, dass der Mann, den ich "Vater" nannte, mein Stiefvater bzw. Adoptiv-Vater ist. Das haben mir dann mal Mitschüler erzählt (woher auch immer die das wußten...! )

Anyway, auch wenn er mich adoptiert und großgezogen hat, so wirklich geliebt haben wir uns nicht. Vorsichtig formuliert.
Da kam dann die Sehnsucht schon hoch, meinen "richtigen" Vater kennen zu lernen - naja Disneyland-Phantasien. Der biologische Vater ist halt noch lange nicht der "richtige" Vater und auch nicht zwingend besser als der Stiefvater, auch wenn er "genauso wie ich" sein soll.

Naja, auf die Art war alles, was mein Vater von seiner Tochter kannte, der monatliche Unterhaltsbetrag. Und dann stand ich plötzlich da. Rückwirkend betrachtet: wo soll da das Disneyland herkommen...!
 

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18. November 2019 um 15:42

Na all die Jahre hat man ihn nicht dabei haben wollen, er war anscheinend nicht mal gefragt worden ob er überhaupt Vater werden wollte... was erwartest du denn? Er hat das auch ertragen müssen... sich einen inneren Schutzwall, eine neue Familie (?) aufbauen müssen... 
Natürlich wirst du von deinem Vater einiges geerbt haben. Für ihn wird der Gedanke, dass da jemand mit seinen Genen rumläuft eher unerträglich gewesen sein und nur mit negativem (bezahlen) verbunden.
Respektiere es einfach. Du bist lebenslang ohne ihn ausgekommen, wirst es auch weiter. 

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18. November 2019 um 16:02
In Antwort auf herbstblume6

Na all die Jahre hat man ihn nicht dabei haben wollen, er war anscheinend nicht mal gefragt worden ob er überhaupt Vater werden wollte... was erwartest du denn? Er hat das auch ertragen müssen... sich einen inneren Schutzwall, eine neue Familie (?) aufbauen müssen... 
Natürlich wirst du von deinem Vater einiges geerbt haben. Für ihn wird der Gedanke, dass da jemand mit seinen Genen rumläuft eher unerträglich gewesen sein und nur mit negativem (bezahlen) verbunden.
Respektiere es einfach. Du bist lebenslang ohne ihn ausgekommen, wirst es auch weiter. 

ja, das ist auch so ein Punkt...

Wenn es denn stimmt - nach meiner Erfahrung ist da der Bericht der Mutter nicht unbedingt die Wahrheit - ist es milde formuliert eine ziemliche Sauerei, dass dem Mann nach der Verhütung jedes Mitspracherecht genommen wird, ob er Vater werden will oder nicht - die Pflichten aber natürlich DIE hat er.
Trägt ganz sicher wenig zu einem tollen Verhältnis zum Kind bei, auch wenn er kein Kontaktverbot hat.

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17. Mai um 14:01

Ich weiß, es ist jetzt eine Weile her, aber ich würde gerne mal berichten, wie es weiter ging. Erst einmal hat ihm seine Frau gebeten, keinen Kontakt zu mir aufzubauen. Sie hat wohl Angst und ein ungutes Gefühl. Er hat jetzt aber dennoch Kontakt aufgenommen, eher gesagt mich gesucht. Mittlerweile haben wir uns auch getroffen und er hat mir alles aus seiner Sicht erklärt. Meine Mutter hat wohl den Kontakt damals verboten - so stand es zumindest in den Unterlagen. Jetzt möchte er natürlich die Gelegenheit nutzen und mich kennenlernen, da sie nun nicht mehr über mich entscheidet. Wir haben sehr viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, seit dem ruft er mich jeden Tag an, schickt mir Fotos und will mich bald nach Hause einladen, um seine Familie kennen zu lernen. Wir sind beide sehr froh uns gefunden zu haben. Nie hätte ich daran geglaubt. Ich hatte keine großen Erwartungen. Ich dachte eher nach einem Treffen würde er das als erledigt abhaken, aber er möchte mich in seinem Leben haben. Ich bin positiv überrascht, wirklich. Ich versuche, den Ball flach zu halten bei der Sache. Ich werde nichts überstürzen, mich nicht aufdrängen und nicht vergessen, wer ich bin. Aber gerade bin ich einfach nur überglücklich!

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18. Mai um 9:00
In Antwort auf hasenpfoten

Ich weiß, es ist jetzt eine Weile her, aber ich würde gerne mal berichten, wie es weiter ging. Erst einmal hat ihm seine Frau gebeten, keinen Kontakt zu mir aufzubauen. Sie hat wohl Angst und ein ungutes Gefühl. Er hat jetzt aber dennoch Kontakt aufgenommen, eher gesagt mich gesucht. Mittlerweile haben wir uns auch getroffen und er hat mir alles aus seiner Sicht erklärt. Meine Mutter hat wohl den Kontakt damals verboten - so stand es zumindest in den Unterlagen. Jetzt möchte er natürlich die Gelegenheit nutzen und mich kennenlernen, da sie nun nicht mehr über mich entscheidet. Wir haben sehr viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, seit dem ruft er mich jeden Tag an, schickt mir Fotos und will mich bald nach Hause einladen, um seine Familie kennen zu lernen. Wir sind beide sehr froh uns gefunden zu haben. Nie hätte ich daran geglaubt. Ich hatte keine großen Erwartungen. Ich dachte eher nach einem Treffen würde er das als erledigt abhaken, aber er möchte mich in seinem Leben haben. Ich bin positiv überrascht, wirklich. Ich versuche, den Ball flach zu halten bei der Sache. Ich werde nichts überstürzen, mich nicht aufdrängen und nicht vergessen, wer ich bin. Aber gerade bin ich einfach nur überglücklich!

ich wünsch Dir mehr Glück als ich hatte

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