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Wie eng sollte der Kontakt zu Eltern/Schwiegereltern sein?

14. Mai 2008 um 18:37

Hallo,
ich bin neu hier, lese aber seit längerem ab und zu mit. Heute möchte ich mal über meine "Sorgen" mit der Schwiegrmutter berichten und hoffe, Ihr habt ein paar Tipps für mich.
Und zwar geht es darum, das ich mich langsam eingeengt fühle. So an sich habe ich ein gutes Verhältnis zur Mutter meines Freundes(wir sind 10 Jahre zusammen). Sie ist alleinstehend, meine Mutter ebenfalls.
Schwiegermutter wohnt ca. 100 km weit von uns entfernt, meine Mutter wohnt hier am Ort. Das heißt, man besucht sich regelmäßig und diese regelmäßige wird mir langsam zu viel. Im Laufe der Zeit hat sich das so eingeschlichen, anhand einiger Situationen fällt mir nun allmählig auf, daß wir ständig die Wochenenden mit Schwiegermutter vergingen, mit meiner Mutter aber umso weniger.
Anhand einiger Aussagen hab ich nun auch mitbekommen, das dieses regelmäßige Besuchen erwartet wird(also Bemerkungen, daß man sich doch sonst alle 3 Wochen sieht oder so ähnlich). So kommt es auch vor, daß man manche Dinge die man machen möchte, verschiebt weil ja der besuch wieder mal ansteht. Wenn ich das so vergleiche, dann sehe ich ja auch daß wir mit meiner Mutter viel weniger machen. Beispiel: Mit Schwiegermutter wird sich also etwa alle 3 Wochen besucht, das beinhalten Samstag bis Sonntag. Meine Mutter treffen wir vielleicht alle 2 Monate. Ich treffe meine Mutter natürlich auch mal alleine. Sie klagt auch nicht, aber aus Gesprächen höre ich raus, daß sie uns gerne öfter mal sehen würde. Irgendwie hat sich das auch so eingependelt, daß ich immer bei Schwiegermutterbesuchen dabei bin, mein Freund umgekehrt bei meiner Mutter nicht immer oder selten dabei ist. Und was mich auch noch langsam stört, sind die wöchentlichen Telefonate. Irgendwann wurde mal gesagt, sie möchte, daß wir regelmäßig mit ihr telefonieren, weil wenn mit ihr irgendwas ist, dann wissen wir es ja nicht(aufgrund dessen weil sie ja 100 km weite weg wohnt). So, nun wird also auch noch 1 mal in der Woche telefoniert, das sind gespräche die zwischen 1 und 3 Stunden dauern können. Und in den letzten Monaten habe ich diese Gespräche geführt, weil mein Freund ja nicht gerne telefoniert. Aber so langsam habe ich es satt, den Kontakt aufrecht erhalten zu müssen, und habe nun meinem Freund auch mitgeteilt, er müsse selber seine Mutter anrufen.(er telefoniert halt auch nicht gerne und auch nicht so lange )
Letztes Jahr haben wir darüber gesprochen, irgendwann zu heiraten. Das hat er seiner Mutter auch erzäghlt, und seitdem wird übers Heiraten dikutiert. Vom Datum bis hin wer eingeladen wird und wer eingeladen werden muß.
Es wird mir alles zu viel, ich möchte mein Leben selbst bestimmen, und ich möchte nicht, daß unsere Mütter an allem teilhaben. Klingt gemein, aber ich meine damit, ich muß doch eine gewisse Zweisamkeit mit meinem Freund haben, es muß Dinge geben, die nur wir teilen. Und langsam habe ich das Gefühl, in unserer beziehung leben nicht nur zwei Leute.
Ich möchte einfach nicht alles mit Müttern machen müssen. Dadurch, daß Schwiedermutter ja auch Dinge einfordert, denke ich ja auch, daß meine Mutter zu kurz kommt. das veruche ich dann auszugleichen, ich weiß nur nicht, wo dann mein Leben mit meinem Freund bleibt.
Das isnd so einige Anhaltspunkte zu der geschichte. Hoffe es gibt einige Tipps, denn ich zweifel an mir, ob ich momentan einfach zu dünnheutig bin, oder ob ich lange brauche, bis ich merke, daß etwas nicht optimal läüft.
Liebe Grüße,
Schlumpf

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14. Mai 2008 um 21:39

...
Hallo SChlumpf!

Also ich persönlich finde Besuche alle drei Wochen und einmal pro Woche telefonieren nicht viel. Allein deswegen kann einfach nicht das Gefühl entstehen, dass ihr nicht nur zu zweit in der Beziehung seid. Vielleicht nehmt ihr euch einfach an den anderen Wochenenden zu wenig Zeit füreinander? Macht doch einen Abend am Wochenende fest für euch aus, und wenn es Freitag ist.

Als Tipp:
Warum nehmt ihr deine Mutter nicht einfach mit bei diesen Besuchen, wenn eh beide alleinstehend sind? Oder ihr ladet deine Schwiegermutter zu euch ein, deine Mutter auch- und alle sind zufrieden
Alternativ könnt ihr auch alle drei WOchenenden einen Tag mit seiner Mutter und einen Tag mit deiner Mutter verbringen.

Probiers mal aus und schreib, ob es was gebracht hat!
Alles GUte.

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15. Mai 2008 um 17:54
In Antwort auf rosy_12119877

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Hallo SChlumpf!

Also ich persönlich finde Besuche alle drei Wochen und einmal pro Woche telefonieren nicht viel. Allein deswegen kann einfach nicht das Gefühl entstehen, dass ihr nicht nur zu zweit in der Beziehung seid. Vielleicht nehmt ihr euch einfach an den anderen Wochenenden zu wenig Zeit füreinander? Macht doch einen Abend am Wochenende fest für euch aus, und wenn es Freitag ist.

Als Tipp:
Warum nehmt ihr deine Mutter nicht einfach mit bei diesen Besuchen, wenn eh beide alleinstehend sind? Oder ihr ladet deine Schwiegermutter zu euch ein, deine Mutter auch- und alle sind zufrieden
Alternativ könnt ihr auch alle drei WOchenenden einen Tag mit seiner Mutter und einen Tag mit deiner Mutter verbringen.

Probiers mal aus und schreib, ob es was gebracht hat!
Alles GUte.

...
Hallo cherie99,

danke für die Antwort. Es ist doch wirklich gut, wenn Aussenstehende etwas dazu sagen, man bekommt auch noch andere Sichtweisen.

So an sich sind alle 3 Wochen wirklich nicht schrecklich viel. Nur in letzter Zeit merke i9ch, daß dieser Rhytmus halt eingefordert wird. Wenn es mal statt nach 3 erst nach 4 Wochen zu einem Treffen kommt, dann wird das schon erwähnt. Und in letzter Zeit nimmt das überhand.

Beispiel dieser Mai: Das erste Wochenende waren wir bei Schwiegermutti von Samstag bis Sonntag, letztes Wochenende war mein Freund wegen Muttertag von Sonntag bis Montag bei ihr, und dieses Wochenende wollte sie auch wieder zu uns kommen. Da habe ich aber schon ein Treffen mit meiner Mutter. Aber wenn das nicht gewesen wäre, dann würden wir diesen Monat das 3. Wochenende mit ihr verbringen, das ist mir einfach zuviel.

Die Telefonate einmal die Woche sind natürlich auch nicht zu viel, aber die letzten Monate mußte ich diese führen, und ich finde das muß mein freund

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15. Mai 2008 um 23:35
In Antwort auf meg_12720370

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Hallo cherie99,

danke für die Antwort. Es ist doch wirklich gut, wenn Aussenstehende etwas dazu sagen, man bekommt auch noch andere Sichtweisen.

So an sich sind alle 3 Wochen wirklich nicht schrecklich viel. Nur in letzter Zeit merke i9ch, daß dieser Rhytmus halt eingefordert wird. Wenn es mal statt nach 3 erst nach 4 Wochen zu einem Treffen kommt, dann wird das schon erwähnt. Und in letzter Zeit nimmt das überhand.

Beispiel dieser Mai: Das erste Wochenende waren wir bei Schwiegermutti von Samstag bis Sonntag, letztes Wochenende war mein Freund wegen Muttertag von Sonntag bis Montag bei ihr, und dieses Wochenende wollte sie auch wieder zu uns kommen. Da habe ich aber schon ein Treffen mit meiner Mutter. Aber wenn das nicht gewesen wäre, dann würden wir diesen Monat das 3. Wochenende mit ihr verbringen, das ist mir einfach zuviel.

Die Telefonate einmal die Woche sind natürlich auch nicht zu viel, aber die letzten Monate mußte ich diese führen, und ich finde das muß mein freund

Du schreibst ich muß!!!!, ich muß!!!!
das ist überhaupt nichts, denn das macht den ganzen Unmut. Redet doch einfach mal in Ruhe und erklärt, dass ihr etwas freiwillig gerne macht, aber dass es, wenn es zum MUSS wird, einfach tödlich ist auf die Dauer. Ich würde auch die Telefonate nicht mehr übernehmen. Rede kurz mit der Schwimu, über was ihr reden wollt und dann soll dein Partner die restlichen Stunden!!!! abtelefonieren, so wie er das möchte. Du mußt viel mehr deinen Standpunkt vertreten. Vielleicht bist du ja mit den Damen mal gerne zusammen, wenn ihr Spass haben könnt und wenn es wirklich mit dem Herzen geschieht und nicht aus Pflicht. Entbinde dich bitte liebevoll von den Pflichten!!!!!!!!!!! Es muß
sich für dich gut anfühlen, vielleicht kannst du dann auch wieder mehr die guten Seiten der beiden Damen entdecken.
Viel Erfolg
Gruß Melike

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19. Mai 2008 um 18:08

Bitte versuche das gute Verhältnis aufrechtzuerhalten zu Mutter und Schwiegertochter!
Ist es denn wirklich so schlimm, regelmäßig anzurufen oder Besuche abzustatten ?
Wenn du selbst Mutter oder Schwiegermutter bist, möchtest du auch diesen Kontakt.
Denn du wirst dein Kind immer lieben, egal wie alt es ist und hoffst auf regelmäßigen Kontakt. Denn das ist ein Teil deines Lebens.
Dein Mutter und deine Schwiegrmutter sind bestimmt auch nett zu dir, warum also plötzlich den Kontakt zerstören ? Du kannst doch trotzdem dein Leben leben.

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19. Mai 2008 um 18:10
In Antwort auf claire_12155604

Bitte versuche das gute Verhältnis aufrechtzuerhalten zu Mutter und Schwiegertochter!
Ist es denn wirklich so schlimm, regelmäßig anzurufen oder Besuche abzustatten ?
Wenn du selbst Mutter oder Schwiegermutter bist, möchtest du auch diesen Kontakt.
Denn du wirst dein Kind immer lieben, egal wie alt es ist und hoffst auf regelmäßigen Kontakt. Denn das ist ein Teil deines Lebens.
Dein Mutter und deine Schwiegrmutter sind bestimmt auch nett zu dir, warum also plötzlich den Kontakt zerstören ? Du kannst doch trotzdem dein Leben leben.

Habe mich in der Überschrift verschrieben. Meine natürlich Schwiegermutter !
Sorry!

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20. Mai 2008 um 11:01

........
also es gibt kein wie eng sollte der kontakt sein,also eine regel oder vorschrift, wie gern man sich haben sollte oder wie oft man sich hört!
was deine sm will muss dir auch ab und zu egal sein, wenn du dich auch gut verstehst
wenn du das nicht machen willst ist das so, sollsc dein mann machen und wenn der nicht will muss sie das aktzeptieren
ansonsten vielleicht ein haustier? ^^

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21. Mai 2008 um 14:28
In Antwort auf claire_12155604

Bitte versuche das gute Verhältnis aufrechtzuerhalten zu Mutter und Schwiegertochter!
Ist es denn wirklich so schlimm, regelmäßig anzurufen oder Besuche abzustatten ?
Wenn du selbst Mutter oder Schwiegermutter bist, möchtest du auch diesen Kontakt.
Denn du wirst dein Kind immer lieben, egal wie alt es ist und hoffst auf regelmäßigen Kontakt. Denn das ist ein Teil deines Lebens.
Dein Mutter und deine Schwiegrmutter sind bestimmt auch nett zu dir, warum also plötzlich den Kontakt zerstören ? Du kannst doch trotzdem dein Leben leben.

...
Nein, es ist nicht schlimm, Kontakt zu haben. Es ist ja auch schön, daß man sich versteht. Ich habe nur das gefühl, daß man immer mehr seiner Zeit hergeben muß, insbesondere bei meiner Schwiermutter.
Was mich stört ist das Ungleichgewicht zwischen Besuchen bei meiner Mutter und Schwiegermutter, aber da versuche ich nun auch mehr Gleichgewicht herzustellen. Im ersten Moment gibt es da dann vielleicht lange Gesichter.
Und dann hat man ja auch noch seinen Bekannten/Freundeskreis. Ich möchte ja nicht immer sagen müssen, nein da habe ich keine Zeit, wir müssen Schwiegermutti oder meine Mutter besuchen. Meine Schwiegermutter z.B. besucht ihre Mutter nicht alle 3 Wochen.

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30. Mai 2008 um 14:49

Habe das gleiche Problem
Hi,
diese Frage beschäftigt mich auch in letzter Zeit. - Nicht weil es irgendwie eine Musterlösung dafür geben sollte, oder wenn man drei Mal bei seinen Eltern war, dann auch drei mal bei den Schwiegereltern sein muss.

Nein, bei mir ist die Frage aufgetaucht, nachdem mein Freund und ich zusammen gezogen sind.Denn jetzt müssen wir von seinen Eltern häufiger indirekte oder gar direkte Kommentare anhören, dass es schon wieder so lange her gewesen ist, dass wir da waren. Meistens müssen wir uns diese Kommentare anhören, wenn wir in der Zeit zuvor häufig dagewesen sind. (Merkwürdige Logik, oder? Ich meine, wenn man lange nicht mehr dagewesen ist, wäre es logisch den Wunsch nach einem neuen Besuch zu äußern. So ist es bei meinen Eltern, die 500Km weg wohnen).

Nun ist es aber leider so, dass seine Eltern - nachdem wir zusammengezogen sind - zusätzlich noch zu unserem Training kommen, damit sie 2x die Woche trainieren können (wir sind im gleichen Verein). Dies fing alles sehr langsam nach den Sommerferien an und jetzt ist es so, dass sie jedes mal da sind.
DArüber hinaus rufen sie zeitweise 2-3 die Woche an, oder wollen hören, ob man für sie das eine oder andere besorgen kann.

Ich habe bisher ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern gehabt, sie sind wirklich sehr nett. Ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ihnen haben. Andererseits merke ich, wie es für mich anstrengender wird mich auf einen Besuch bei ihnen zu freuen. Wie ich vorm Training daran denke, sind sie heute wieder da.
Es ist Schade, dass ich diese Gefühle habe, aber es zeigt letztendlich, dass sie eine für mich bisher unbekannte Grenze überschritten haben.
Habt Ihr vielleicht Ideen od. Anregungen, was in dieser Situation machen können?

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30. Mai 2008 um 17:08
In Antwort auf hena_12331870

Habe das gleiche Problem
Hi,
diese Frage beschäftigt mich auch in letzter Zeit. - Nicht weil es irgendwie eine Musterlösung dafür geben sollte, oder wenn man drei Mal bei seinen Eltern war, dann auch drei mal bei den Schwiegereltern sein muss.

Nein, bei mir ist die Frage aufgetaucht, nachdem mein Freund und ich zusammen gezogen sind.Denn jetzt müssen wir von seinen Eltern häufiger indirekte oder gar direkte Kommentare anhören, dass es schon wieder so lange her gewesen ist, dass wir da waren. Meistens müssen wir uns diese Kommentare anhören, wenn wir in der Zeit zuvor häufig dagewesen sind. (Merkwürdige Logik, oder? Ich meine, wenn man lange nicht mehr dagewesen ist, wäre es logisch den Wunsch nach einem neuen Besuch zu äußern. So ist es bei meinen Eltern, die 500Km weg wohnen).

Nun ist es aber leider so, dass seine Eltern - nachdem wir zusammengezogen sind - zusätzlich noch zu unserem Training kommen, damit sie 2x die Woche trainieren können (wir sind im gleichen Verein). Dies fing alles sehr langsam nach den Sommerferien an und jetzt ist es so, dass sie jedes mal da sind.
DArüber hinaus rufen sie zeitweise 2-3 die Woche an, oder wollen hören, ob man für sie das eine oder andere besorgen kann.

Ich habe bisher ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern gehabt, sie sind wirklich sehr nett. Ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ihnen haben. Andererseits merke ich, wie es für mich anstrengender wird mich auf einen Besuch bei ihnen zu freuen. Wie ich vorm Training daran denke, sind sie heute wieder da.
Es ist Schade, dass ich diese Gefühle habe, aber es zeigt letztendlich, dass sie eine für mich bisher unbekannte Grenze überschritten haben.
Habt Ihr vielleicht Ideen od. Anregungen, was in dieser Situation machen können?

Liebe Annesofie,
ich bin Mutter eines Sohnes und relativ traurig über dein Schreiben. Ich denke deine SM freuen sich sehr über den Kontakt zu euch. Sicher haben sie dich auch lieb gewonnen. Da ist es verständlich, dass sie eure Nähe suchen. Wenn deine Kinder mal so alt sind, wirst du sie sicher besser verstehen können.
Gäbe es auch diese unbekannte Grenze in dir bei deinen Eltern ?
Seit ich einen Sohn habe und weiß, dass ich keine weiteren Kinder haben kann, denke ich häufig über die Beziehung von ST und SM nach. Ich werde auch mal eine SM werden und freue mich darauf, habe aber auch Angst davor, von ST abgelehnt zu werden.
Solange die SE dich nicht bevormunden oder sich einmischen - kannst du die Grenze in dir nicht durch ein wenig mehr Einfühlsamkeit und Verständnis verrücken ?

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3. Juni 2008 um 23:32
In Antwort auf hena_12331870

Habe das gleiche Problem
Hi,
diese Frage beschäftigt mich auch in letzter Zeit. - Nicht weil es irgendwie eine Musterlösung dafür geben sollte, oder wenn man drei Mal bei seinen Eltern war, dann auch drei mal bei den Schwiegereltern sein muss.

Nein, bei mir ist die Frage aufgetaucht, nachdem mein Freund und ich zusammen gezogen sind.Denn jetzt müssen wir von seinen Eltern häufiger indirekte oder gar direkte Kommentare anhören, dass es schon wieder so lange her gewesen ist, dass wir da waren. Meistens müssen wir uns diese Kommentare anhören, wenn wir in der Zeit zuvor häufig dagewesen sind. (Merkwürdige Logik, oder? Ich meine, wenn man lange nicht mehr dagewesen ist, wäre es logisch den Wunsch nach einem neuen Besuch zu äußern. So ist es bei meinen Eltern, die 500Km weg wohnen).

Nun ist es aber leider so, dass seine Eltern - nachdem wir zusammengezogen sind - zusätzlich noch zu unserem Training kommen, damit sie 2x die Woche trainieren können (wir sind im gleichen Verein). Dies fing alles sehr langsam nach den Sommerferien an und jetzt ist es so, dass sie jedes mal da sind.
DArüber hinaus rufen sie zeitweise 2-3 die Woche an, oder wollen hören, ob man für sie das eine oder andere besorgen kann.

Ich habe bisher ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern gehabt, sie sind wirklich sehr nett. Ich möchte auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ihnen haben. Andererseits merke ich, wie es für mich anstrengender wird mich auf einen Besuch bei ihnen zu freuen. Wie ich vorm Training daran denke, sind sie heute wieder da.
Es ist Schade, dass ich diese Gefühle habe, aber es zeigt letztendlich, dass sie eine für mich bisher unbekannte Grenze überschritten haben.
Habt Ihr vielleicht Ideen od. Anregungen, was in dieser Situation machen können?

..........
also ich möchte eigentlich zu clara sagen..... wieso darf sie sich ihre grenzen nicht selber setzen? und natürlich ist das etwas anderes mit ihren eltern, das sind immerhin ihre eltern und es war sicher immer ein enger bezug da, wie das halt so ist, wenn man eine familie hat. aber die schwiegerfamilie kommt immer erst dazu und nur weil sie die eltern des partners sind auch nicht automatisch familie von einem selbst und jeder hat seine eigenen grenzen und ich versteh annesofie sehr gut, und sie sagt ja auch sie mag die aber alles mit maß und ziel! ich finde das immer total blöd, wenn leute meinen weil sie ja zum verwandschaftskreis zählen sich mehr erlauben dürften, und nicht mehr darauf achten müssen was ja eigentlich die person, die ja eigentlich im gewissen maße auch fremd ist, will

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4. Juni 2008 um 16:35

...
Hallo!

Ich habe bei Dir eher den Eindruck, dass Du die Routine nicht magst, um ehrlich zu sein. Dass es eben genau JEDES dritte Wochenende ist und dann ueber Nacht.

Seine Schwiegereltern alle 3 Wochen zu sehen ist bei 100km Entfernung nicht zu viel, ich wuerde das als normal oder eher etwas zu wenig einstufen. Und Deine SM scheint ja auch 'ne liebe zu sein.

Warum versuchst Du nicht einfach mal eure Gewohnheiten zu aendern? Macht mal was mit Deiner Mama und der Schwiegermama zusammen (die beiden haben sich doch bestimmt auch was zu erzaehlen?) und versucht so es etwas aufzupeppen. Mal ein Kurztrip irgendwohin? Oder naja, halt einfach mal was neues. Das gleiche gilt auch fuer Deine Mama. Vielleicht kannst Du da auch versuchen spontaner zu sein? Einfach mal auf ein Kaeffchen in der Stadt treffen? Oder mal zusammen ein Eis essen gehen.. kleine Sachen halt.

Ich wuensche Dir auf jeden Fall ganz viel Glueck und das sich die Dinge so entwickeln wie Du Dir es wuenschst.

~doofhut~

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4. Juni 2008 um 16:46
In Antwort auf keiko_12069685

..........
also ich möchte eigentlich zu clara sagen..... wieso darf sie sich ihre grenzen nicht selber setzen? und natürlich ist das etwas anderes mit ihren eltern, das sind immerhin ihre eltern und es war sicher immer ein enger bezug da, wie das halt so ist, wenn man eine familie hat. aber die schwiegerfamilie kommt immer erst dazu und nur weil sie die eltern des partners sind auch nicht automatisch familie von einem selbst und jeder hat seine eigenen grenzen und ich versteh annesofie sehr gut, und sie sagt ja auch sie mag die aber alles mit maß und ziel! ich finde das immer total blöd, wenn leute meinen weil sie ja zum verwandschaftskreis zählen sich mehr erlauben dürften, und nicht mehr darauf achten müssen was ja eigentlich die person, die ja eigentlich im gewissen maße auch fremd ist, will

Liebe Nise,
natürlich darf jeder seine Grenzen so setzen, wie er will. Das schreibe ich ihm doch nicht vor. Aber wenn hier um Rat gefragt wird, kann doch auch ich meine Position äußern. Ich denke, dass es manchmal sinnvoll ist, auch sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Sind denn meine gesetzten Grenzen richtig ? Ein bisschen mehr Einfühlsamkeit, Toleranz und Akzeptanz von beiden Seiten könnten doch helfen, das Verhältnis zu der Schwiegerseite zu entspannen. Und das sollte doch auch Ziel dieses Forums sein und nicht nur immer pausenloses Rumgejammere über die SM, das am Ende doch nichts bringt, bis auf dass man mal seinen Ärger abgelassen hat.

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4. Juni 2008 um 21:14
In Antwort auf maggie_12157286

Liebe Nise,
natürlich darf jeder seine Grenzen so setzen, wie er will. Das schreibe ich ihm doch nicht vor. Aber wenn hier um Rat gefragt wird, kann doch auch ich meine Position äußern. Ich denke, dass es manchmal sinnvoll ist, auch sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Sind denn meine gesetzten Grenzen richtig ? Ein bisschen mehr Einfühlsamkeit, Toleranz und Akzeptanz von beiden Seiten könnten doch helfen, das Verhältnis zu der Schwiegerseite zu entspannen. Und das sollte doch auch Ziel dieses Forums sein und nicht nur immer pausenloses Rumgejammere über die SM, das am Ende doch nichts bringt, bis auf dass man mal seinen Ärger abgelassen hat.

^^
hai clara,
natürlich soll hier auch jeder seine meinung sagen, ist ja schließlich das internet und da muss man auch rechnen dass leute meinungen haben die einem nicht passen. aber ich finde einfach dass sich die threadschreiberin sch0on genug gedanken gemacht hat und es schon lange den SE und ihren eigenen eltern glaub ich auch recht gemacht hat und nicht nur einfach so aus heiterem himmel unüberlegt alles auf eis legen will, was sie ja auch nicht sagt.und ich finde das muss man doch einfach auch berücksichtigen und viele geht es so dass wenn schon die SE immer so jammern und man noch manchmal mit leuten darüber redet und die ungefähr das gleiche sagen wie du, da kommt man doch irgendwann gar nicht mehr raus weil man sich denkt ach so kann ich ja nicht sein und sie meint es ja nur gut blabla....
was sie wollen, ist aber immer noch etwas anderes als ich will.....
und ich finde auch wenn sie hergegangen wäre und von anfang an gesagt hätte, ne ich will nicht mit euch zu tun haben , dann wär das wohl auch ihr gutes recht, ist ja ihr leben

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8. Juli 2008 um 0:08

Hallo Du...
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Das man sein Privatleben führen möchte ist doch klar. Ich denke unter verpflichtungen erreicht man nur das gegenteil. Man will doch auch mal die Ruhe finden um evtl. mal einen Tag zu Planen an dem man selber die SE/ Mutter einläd. Aber wie soll denn das geschehen wenn man selber kein Leben mehr hat bei dem man Planen kann weil alles geplant wird???
Es ist schon so spät, sonst würde ich Dir etwas von meiner Situation erzählen-aber ich denke, der Text den ich geschrieben habe sagt schon einwenig aus Lass Dir Dein Leben nicht aus den Händen reißen-sonst verlierst Du Dich doch nur selber. Lg und alles Gute

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8. Juli 2008 um 14:27

Bin auch der Meinung....
das "Sylvia" in Ihrer Aussage recht hat. Klar, das sich die Mamas vielleicht etwas alleine fühlen-aber zu pflichtend soll es nicht ausarten. Schließlich ist es ja nicht (oder noch nicht) soweit das die Schwiegermamas Pflegebedürftig sind und somit auf Eure Hilfe angewiesen sind, oder?
Ich würde auch sagen das Ihr mal mit Ihr redet-wenn Dein Freund Deine Ansicht teilt und Ihr einen Weg findet dürfte das denk ich kein Problem sein. Seine Mutter wird sicher erstmal nicht begeistert sein vermute ich, da Sie ja schon ziemlich auf der Schiene des "Ihr müsst" ist, aber letzendlich muss Sie es akzeptieren das Ihr Euer eigenes Leben führen wollt. So muss sie sich nur zurück erinnern wie es Ihr ging oder wie Sie es sehen würde wenn Sie an Eurer stelle wär. Lg

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24. Juli 2008 um 3:59
In Antwort auf marta_11882991

Hallo Du...
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Das man sein Privatleben führen möchte ist doch klar. Ich denke unter verpflichtungen erreicht man nur das gegenteil. Man will doch auch mal die Ruhe finden um evtl. mal einen Tag zu Planen an dem man selber die SE/ Mutter einläd. Aber wie soll denn das geschehen wenn man selber kein Leben mehr hat bei dem man Planen kann weil alles geplant wird???
Es ist schon so spät, sonst würde ich Dir etwas von meiner Situation erzählen-aber ich denke, der Text den ich geschrieben habe sagt schon einwenig aus Lass Dir Dein Leben nicht aus den Händen reißen-sonst verlierst Du Dich doch nur selber. Lg und alles Gute

Antwort an die Schreiber vom 8. Juli
Hallo Ihr!
Heute habe ich entdeckt, daß es noch weitere Antworten gibt zu meinem Beitrag.Danke, bin immer dankbar für andere Sichtweisen.

Es kam wohl leider so rüber, daß ich gar keine Besuche mehr wünsche, so meine ich es aber nicht. Was mich stört, ist der Zwang dabei. Irgendwie hat sich das mit der Zeit eingeschlichen. Die Treffen mit meiner Mutter wurden weniger, die Treffen mit Schwiegermutti mehr. Und dann kommen nun mal Kommentare wie, wir haben uns lange nicht gesehen(von Seiten Schwiegermutti), wenn ein Treffen 4 oder 5 Wochen her ist. Und meistens sind es auch alle 3-4 Wochen, wo besucht wird und dann das ganze Wochenende.

Unsere Mütter sind beide gescheiden, das heißt aber nicht, daß sie sonst niemanden außer uns hätten. Bei Schwiegermutti war es so, das sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt hat, mit ihrem anderen Sohn ist Ärger. D.h. da sind 2 Personen mit denen sie auch Wochenenden verbracht hat, weggefallen. Und leider fühlt es sich für mich an, als wenn wir das somit ausgleichen müßten. Dadurch ist meine Mutter kürzer geraten. Das veruche ich nun auch alles ausgugleichen mit dem Ergebnis, daß ich mir immer Gedanken mache, wie das Wochenende wird. Denn es kommen ja von Schwiegermutti auch fragen wie. Macht Ihr am Wochenende schon was? Wenn nicht, dann ist schon klar das man wieder Zeit haben soll, oder wie? Manchmal möchte sie auch beide Wochenenden mit uns verbringen.

Naja, und das telefonieren, ist jetzt schon besser geworden, weil sie wohl gemerkt hat, daß ich nicht mehr so lange telefonieren will. Und außerdem denke ich, es liegt hauptsächlich an meinem Freund, mit ihr zu telefonieren. Monatelang war es so, daß ich die Gespräche zu führen hatte. Auch wenn ich eine Frau bin, ich mag nicht jede Woche 3 Stunden telefonieren. ;o)

Momentan überdenke ich sowieso einige Dinge in meinem Leben. Bin momentan am Grübeln und versuche einge Sachen zu ändern. Ich möchte jetzt auch mal mehr für mich machen, und nicht immer das tun, womit andere zufrieden sind.

So, das sind fürs erste meine Gedanken. Ich wünsche dann noch eine schöne Nacht oder einen frühen guten Morgen!

Liebe Grüße, Schlumpf

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24. Juli 2008 um 4:18
In Antwort auf meg_12720370

Antwort an die Schreiber vom 8. Juli
Hallo Ihr!
Heute habe ich entdeckt, daß es noch weitere Antworten gibt zu meinem Beitrag.Danke, bin immer dankbar für andere Sichtweisen.

Es kam wohl leider so rüber, daß ich gar keine Besuche mehr wünsche, so meine ich es aber nicht. Was mich stört, ist der Zwang dabei. Irgendwie hat sich das mit der Zeit eingeschlichen. Die Treffen mit meiner Mutter wurden weniger, die Treffen mit Schwiegermutti mehr. Und dann kommen nun mal Kommentare wie, wir haben uns lange nicht gesehen(von Seiten Schwiegermutti), wenn ein Treffen 4 oder 5 Wochen her ist. Und meistens sind es auch alle 3-4 Wochen, wo besucht wird und dann das ganze Wochenende.

Unsere Mütter sind beide gescheiden, das heißt aber nicht, daß sie sonst niemanden außer uns hätten. Bei Schwiegermutti war es so, das sie sich von ihrem Lebensgefährten getrennt hat, mit ihrem anderen Sohn ist Ärger. D.h. da sind 2 Personen mit denen sie auch Wochenenden verbracht hat, weggefallen. Und leider fühlt es sich für mich an, als wenn wir das somit ausgleichen müßten. Dadurch ist meine Mutter kürzer geraten. Das veruche ich nun auch alles ausgugleichen mit dem Ergebnis, daß ich mir immer Gedanken mache, wie das Wochenende wird. Denn es kommen ja von Schwiegermutti auch fragen wie. Macht Ihr am Wochenende schon was? Wenn nicht, dann ist schon klar das man wieder Zeit haben soll, oder wie? Manchmal möchte sie auch beide Wochenenden mit uns verbringen.

Naja, und das telefonieren, ist jetzt schon besser geworden, weil sie wohl gemerkt hat, daß ich nicht mehr so lange telefonieren will. Und außerdem denke ich, es liegt hauptsächlich an meinem Freund, mit ihr zu telefonieren. Monatelang war es so, daß ich die Gespräche zu führen hatte. Auch wenn ich eine Frau bin, ich mag nicht jede Woche 3 Stunden telefonieren. ;o)

Momentan überdenke ich sowieso einige Dinge in meinem Leben. Bin momentan am Grübeln und versuche einge Sachen zu ändern. Ich möchte jetzt auch mal mehr für mich machen, und nicht immer das tun, womit andere zufrieden sind.

So, das sind fürs erste meine Gedanken. Ich wünsche dann noch eine schöne Nacht oder einen frühen guten Morgen!

Liebe Grüße, Schlumpf

Noch mal kurz...
Bin immer noch bißchen am Nachdenken. Vielleicht ist das Problem auch unter anderem, daß ich das Gefühl habe, das unsere Zweierbeziehung so langsam in eine Dreierbeziehung ausgeartet ist. Und so fies es sich anhört, das will ich nicht. Zum Beispiel will Schwiegermutti, daß wir gemeinsam Sommerurlaub haben. Und wenn ich mit sowas anfange, dann muß ich auch drau achten, daß meine Mutter dann dieselben "Rechte" hätte. Aber ich kann doch nicht mein ganzes Leben hergeben.

Irgendwann haben wir dann den Gedanken gehabt, doch irgendwann mal zu heiraten. Da konnte sie sich nicht mehr einkriegen vor Freude. ist ja auch schön, wenn sich jemand freut. Aber wenn man dann monatelang gefragt wird, wann es denn endlich passieren soll und sie schon irgendwelchen Bekannten davon erzählt, finde ich das nicht mehr witzig. Dann wird diskutiert, wen man alles einladen muss.

Das war in den letzten Monaten alles zu viel. Ich hab mich über den gedanken gefreut, daß wir beide tatsächlich mal heiraten, aber inzwischen ist mir die Freude darüber etwas abhanden gekommen. Und nun ist das Thema erstmal erledigt.

Und ich möchte auch mal spontan ein Wochenende planen können, und nicht immer nachdenken, nein an dem und dem Wochenende müssen wir jemanden besuchen. Zum Beispiel konnten wir jahrelang nicht zu einer bestimmten Veranstaltung gehen, weil genau an dem Wochenende ein besuch bei SW anstand. Das fand ich dann schon irgendwann ärgerlich.

So, nun hoffe ich, ich klinge nicht zu sehr kleinlich. Wenn man über die Dinge nachdenkt, fallen einem immer mehr Sachen ein, über die man sich eine Weile schon ärgert.

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27. Dezember 2008 um 20:21
In Antwort auf melike13

Du schreibst ich muß!!!!, ich muß!!!!
das ist überhaupt nichts, denn das macht den ganzen Unmut. Redet doch einfach mal in Ruhe und erklärt, dass ihr etwas freiwillig gerne macht, aber dass es, wenn es zum MUSS wird, einfach tödlich ist auf die Dauer. Ich würde auch die Telefonate nicht mehr übernehmen. Rede kurz mit der Schwimu, über was ihr reden wollt und dann soll dein Partner die restlichen Stunden!!!! abtelefonieren, so wie er das möchte. Du mußt viel mehr deinen Standpunkt vertreten. Vielleicht bist du ja mit den Damen mal gerne zusammen, wenn ihr Spass haben könnt und wenn es wirklich mit dem Herzen geschieht und nicht aus Pflicht. Entbinde dich bitte liebevoll von den Pflichten!!!!!!!!!!! Es muß
sich für dich gut anfühlen, vielleicht kannst du dann auch wieder mehr die guten Seiten der beiden Damen entdecken.
Viel Erfolg
Gruß Melike

Derzeitiger Stand...
Hallo Ihr Lieben!

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest. Lange habe ich nichts mehr geschrieben. Heute möchte ich mitteilen, wie es mir so in den letzten Monaten so ergangen ist.

Ich habe mir vorgenommen, nicht immer nur Dinge zu tun, die andere wollen. Unter anderem habe ich meinem Freund gesagt, daß er mit seiner Mutter selber telefonieren muß, um den Kontakt zu halten. Auch wenn ich verstehe, daß er nach der Arbeit(er ist Handwerker) am liebsten nur noch entspannen möchte, möchte ich nicht alles abnehmen müssen.

Also habe ich die Anrufe sein lassen, und er sollte mit seiner Mutter telefonieren. Ergebnis ist, daß er trotzdem keine Lust hat mit seiner Mutter stundenlang zu telefonieren. Wenn er ihr sagte, daß er nun etwas anderes tun möchte, war sie beleidigt. Eine halbe oder eine ganze Stunde telefonieren reicht ihr nun mal nicht.

In der ganzen Zeit kam es auch nicht vor, daß wir von uns aus angerugen haben, denn spätesten nach einer Woche, rief sie schon an.

Mit den Besuchen hat es sich eher "verschlimmert". Wurden bisher immer alle 3 Wochen Besuche gefordert, sollten es alle 2 Wochen werden. Mein Freund und ich haben für uns ausgemacht, daß wir nicht jedes Mal zur Verfügung stehen können, wenn seine Mutter wieder ein Besuchswochenende verlangt.

Das Problem dabei war nur, sie fragte, ob wir schon am nächsten Wochenende was vorhaben. Wenn wir noch nicht geplant haben, war es für sie klar, daß wir für sie Zeit haben. Aber ich möchte nicht jedes Wochenende verplanen, nur weil ich angst habe, das Schwiegermutti vor der Tür steht.
Teilweise fragte sie an dem Wochenende, an dem wir sie besucht haben, was wir denn nächste Woche machen.

Ich habe gedacht, man muß es doch auch so verstehen, wenn wir sagen, daß wir keine Zeit haben. Dann wurde eben Tage später telefonisch wieder nachgehakt.
Inzwischen bin ich teilweise so wütend darüber, zumal mein Freund seine Mutter auch nicht direkt sagt, daß er nicht jedes oder jedes 2. Wochenende zur Verfügung steht.

Dazu muß ich noch sagen, es ist nicht so, daß Schwiegermutti ganz alleine ist. Es sind auch andere Menschen da, mit denen sie was machen könnte. Außerdem habe ich ja auch noch eine Mutter. Und wir möchten auch unsere Beziehung oder andere Freundschaften pflegen.

In den letzten Monaten sind dann auch andere Dinge vorgefallen.
Vor längerer Zeit hat mir SM gebeichtet, daß sie mit ihrem anderen Sohn schlecht über mich und über die Beziehung zu ihrem 2. Sohn(also mein Freund) gesprochen hat. Es würde ihr so schrecklich leid tun.
Mit ihrem anderen Sohn sind wir momentan zerstritten(sie selbst übrigens auch).

Nun ja, ich habe versucht zu verzeihen, aber irgendwie will es nicht so recht klappen. Ich bin maßlos enttäuscht, zumal sie mir immer wieder erzählt hat, wie gern sie mich doch hätte. Zusätzlich habe ich nicht das gefühl, daß es ihr so sehr leid tut, wie sie vorgibt.

Diese Sache hat sie mir nur gebeichtet, weil sie angst hatte, daß ich es rausbekomme, das hat sie selbst zugegeben. Dann sagt sie mir ständig, daß es ihr leid tut, daß sie ihren anderen Sohn so hintergangen hat, weil sie mir diese Sache beichtete. Sie redete schlecht über mich, und jammert mir, daß das nicht nett wäre, was sie ihrem einen Sohn angetan hätte.

Regelmäßig sagte sie mir, darüber müßten wir in Ruhe nochmal darüber reden. Allerdings sagte sie dies immer nur, wenn sie etwas getrunken hat, sprich Alkohol. Ist Alkohol im Spiel, wird sie mutig. Ansonsten wird nichts unangenehmes angesprochen oder man muß am nächsten Morgen wiederholen, worüber man diskutiert hat.

Anfang September feierten mein Freund und ich dann unseren 30. Geburtstag gemeinsam. Wir haben uns so sehr auf diesen Tag gefreut, und es wurde teilweise ein Reinfall. Einige der Gäste fingen an zu nörgeln. Meine Mutter und meine Tante fingen an sich über die Musik zu beschweren. Anfangs haben wir Schlager gespielt, später Musik aus den 80ern. Wir dachten, wir kommen so allen Leuten entgegen. Aber es war immer noch nicht gut genug. Aber es ist unser geburtstag und irgendwann kann nicht nur das gemacht werden, was die Gäste einfordern. Ich war auch noch nie auf einem Geburtstag, wo nur meine Musik gespielt wurde.

Abends muckte dann Schwiegermutti auf. Irgendwann fing sie vor meinem Freund und mir an sich zu beschweren, daß das kein schöner Geburtstag sei und sie deshalb ihren Geburtstag nicht so groß feiern werde. Es reichte auch nicht, daß sie uns das einmal mitteilte. Nein, es mußte öfter mitgeteilt werden, und dann auch vor den anderen Gästen. Vor allem meinem Freund ist sie ständig nachgedackelt, um ihm das mitzuteilen.

Sie sagte ihm auch unter anderem, daß das Essen nicht gut sei und der Spaghettisalat nach Zahnpasta schmeckte. Dieser Kommentar reichte auch nicht einmal aus. Sie bedrängte meinen Freund, er solle das Essen probieren, um zu sehen, daß sie recht hatte.

Dann verkündete sie, daß der Freund meiner Freundin so grimmig wäre, dabei hatte sie nicht einen Ton mit ihm gesprochen. Andere Gäste hatten sich mit ihm unterhalten und versicherten, daß er nett gewesen wäre.

Wir haben so viel Geld für diese Feier ausgegeben, damit uns andere alles schlecht machen konnten. Die Feier hat mit allem Drum und Dran ca. 800 EUR gekostet. Alles nur dafür, daß mein Freund und ich irgendwann beide abend geheult haben vor Enttäuschung. Ich frage mich, warum einem Mütter so etwas antun. Manchmal denke ich, sie fühlen sich dadurch besser, wenn sie uns nieder machen können.

Nach der Feier habe ich meiner Mutter mitgeteilt, daß ich ihr Rumgenörgele unverschämt fand, und sie hat sich auch bei mir und meinem Freund entschuldigt.

Schwiegermutti hat am nächsten Tag wieder mal nicht verstanden, warum man auf sie sauer war. Als ich ihr sagte, daß sie ihren Sohn wohl gekränkt hatte, sagte sie mir, das hätte er alles falsch verstanden. Ihrer Meinung nach haben sie also ca. 10 Leute falsch verstanden(das waren die Gäste, die bis zum Schluß dabei waren).

Ich habe meinem Freund gesagt, daß wir das nicht so stehen lassen können, und ich auch erwarte, daß er seine Mutter noch mal darauf anspricht. Er war der Meinung, daß das nichts bringen würde, da der Abend gelaufen war. Aber ich finde, man muß sie auch in ihre Schranken weisen und Grenzen setzen. Dadurch hatten wir eine kleine Auseinandersetzung, wobei er mir später recht gab. Ich finde, es kann nicht sein, daß meine Mutter sich bei uns entschuldigt, weil sie wegen Musik gemotzt hat. Und seine Mutter, die, wie ich finde, sich noch größeres geleistet hat, kommt wieder einmal davon.

Allerdings kam es nie dazu, daß mein Freund seine Mutter darauf angesprochen hat. Seiner Meinung nach, gab es nie den richtigen Moment. Meiner Meinung nach hat er einfach keinen Mumm, sich mit ihr auseinanderzusetzen. ich verstehe nicht, warum das so ist, denn sie ist wirklich keine furchteinflößende Frau. Das Problem bei ihr ist nur, daß sie alles abstreitet, obwohl man manche Dinge beweisen kann.

Nun war vor wenigen Tagen Heiligabend, und da kam der große Knall. Heiligabend hat sie bei uns verbracht, meine Mutter war auch bei uns. Kaum war sie da, hat sie verkündet, daß sie ihren Urlaubsplan(der bereits genehmigt wurde) dabei hat und uns hierlässt, damit wir endlich wenigstens mal eine Woche Sommerurlaub zusammen haben. Das heißt, wir sollen unseren Plan bitte nach ihrem richten.

Ich habe mir insgeheim gesagt, sie kann noch mehr Urlaubspläne mitbringen, das ist nicht mein Problem. Man kann mich schließlich nicht zwingen, meinen Sommerurlaub danach zu planen.
Im Laufe des Abend wurde dann auch etwas getrunken. Später als meine Mutter schon zu Hause war, wurden wieder unangenehme Dinge angesprochen.

Die Kindheit meines Freundes war nicht so ganz rosig, und sie fängt immer wieder davon an. das läuft dann nach dem selben Muster ab. Sie fragt ihn, ob früher denn wirklich so viele Dinge schlecht waren. Dann nennt ihr mein Freund einige Dinge. Dann kommt ihr Standartspruch: Nein, das kann nicht sein, das stimmt nicht.

Ich weiß nicht, wie mein Freund es macht, aber er reagiert auf dieses Abstreiten nicht. Wenn man mir so eine Antwort geben würde, ich denke ich würde ausflippen. Aber das ist seine Entscheidung.

Dann sprach sie das Telefonieren an. Es ist ihr zuwenig. Zumal sie immer anrufen müßte und ich würde sie auch nicht mehr freitags anrufen. Mein Freund erklärte ihr auch, daß er einfach zu kaputt sei und auch keine Lust habe stundenlang zu telefonieren. Sie stritt ab, daß das Telefonieren so lange dauern würde.

Ich habe ihr gesagt, daß ich denke, daß mein Freund in erster Linie Kontakt halten müßte, nicht ich. Und außerdem möchte ich nicht verpflichtet sein, jeden Freitag telefonieren zu müssen. Mein Freund kann freitags sich mit Freunden treffen, und ich muß freitags mit seiner Mutter telefonieren...

Die Antworten genügten ihr nicht, also wurde weitergebohrt. Irgendwann sagte ich ihr auch, das es bei mir auch daran liegt, daß ich mich in letzter Zeit von ihr gekränkt fühle, und ich mir das auch nicht einfach so bieten lassen möchte. Sie wollte natürlich wissen, was ich meinte.

Als Beispiel nannte ich dann unseren Geburtstag. Sie stritt ab, daß sie andauernd gesagt hätte, daß unser Geburtstag nicht schön gewesen wäre. Das mit dem essen wurde auch zuerst abgestritten. Ich habe ihr gesagt, daß sie es vor mehreren Leuten gesagt hätte. Daraufhin sagte sie, es stimmt ja auch daß es kein schöner Abend war. Und daß das essen nicht gut war, und der eine Gast grimmig wäre etc.

Ich habe ihr gesagt, daß es einfach nur unverschämt wäre, solche Dinge während einer Feier vor allen Leuten immer wieder zu verkünden.Die ganze Zeit über sagte mein Freund nicht. Erst als sie sich weiter rausreden wollte, sagte er ihr, daß ich damit recht habe.

Währendessen habe ich mich auch geärgert, daß von meinem Freund nichts kam. Er sitzt daneben und hört sich die Unverschämtheiten an. Gut, irgendwann sagte er auch was, hat aber gedauert. Als sie das alles abstritt, wurde ich auch lauter. Wie kann man nur Dinge abstreiten, die alle gehört haben?

Da bin ich einfach nur noch wütend geworden. Dann schnauzte sie mich an, ich wolle wohl mit ihr streiten, dasselbe habe ich ihr dann vorgeworfen. Sie ging auf Toilette, und mein Freund sagte zu mir, er gehe ins Bett da ich den Abend versaut habe(zu der Zeit war es schon ca. gegen 3 Uhr morgens). Dabei fing seine Mutter an, die Dinge anzusprechen.

Da habe ich ihm gesagt, daß er nicht hinter mir stehen würde und das es doch nicht sein kann, daß ich mich in solchen Augenblicken nicht auf ihn verlassen kann. Irgendwie scheint ihn das aufgerüttelt zu haben, er schien darüber erschrocken zu sein, als ich das sagte.

Dann kam Schwiegermutti zurück, und mein Freund verschwand kurz. Sie sagte wieder irgendwas zu mir, ich habe aber vergessen, was genau es war. Ich sagte nur zu ihr, was sie denn von mir noch alles erwarte, nachdem sie ja bekanntlich auch schlecht über mich gesprochen hatte. Darauf hin motzte sie, daß war ja klar, daß ich ihr das vorhalten würde(das war das erste Mal).

Sie sagte noch, sie hätte bei mir auch über vieles hinweg gesehen. Dieser Satz hat mich so wütend gemacht, da habe ich so etwas gesagt, daß ich mir so einen scheiß nicht anhören werde.

Es ist ja schön und gut, daß sie so großzügig über meine Fehler hinweg gesehen hat. Aber ich führe mit dieser Frau keine Beziehung, daher weiß ich nicht, was sie von mir will.
Diese Aussage bestärkt mich in meinem Glauben, daß sie sich in unsere Zweisamkeit drängen will. Ich will aber keine Dreierbeziehung führen. Und ich will auch nicht, daß sie in unserem Leben Mitspracherecht hat.

Danach bin ich ins Schlafzimmer gegangen und habe mitbekommen, wie sie und mein Freund noch geredet haben. Das dauerte auch länger, also bin ich noch raus gegangen, um den Kopf frei zu bekommen.
Als ich wieder zu Hause war, haben beide schon geschlafen.

Am nächsten Tag holte mein Cousin mich ab, um zum Friedhof ans Grab unseres Großvaters zu fahren.
Als ich wieder zu Hause war, saß Schwiegermutti bei uns im Schlafzimmer am Bett bei meinem Freund.
Mein Cousin war noch kurz da, in der Zeit ging sie dann wieder aus dem Schlafzimmer raus.
Ich habe mich nochmal hingelegt, kurz adarauf verabschiedete sie sich von uns und fuhr nach Hause.

Mein Freund sagte, er wollte mir nicht in den Rücken fallen, er wollte nur den Streit schlichten. Er meinte ich hätte diese Dinge nicht unbedingt an Heiligabend ansprechen müssen. Aber sie war ja diejenige, die sich Mut angetrunken hat und rumgebohrt hat. Hätte ich also lügen sollen, weil Weihnachten ist?

Er hatte noch mit seiner Mutter die Nacht an Heiligabend über den geburtstag gesprochen. Sie striit bei ihm wieder ab, die Dinge getan zu haben, die wir ihr vorwarfen. Irgendwann gab sie es dann zu. Ihre Erklärung , warum sie den Abend scheiße fand, war, daß mein Freund sich an dem Abend nicht um sie gekümmert hätte. Von den 30 Gästen, die anwesend waren, kannte sie ca. 20, es war ja teilweise auch ihre Familie da. Es ist also nicht so gewesen, das sie einsam und verlassen dagestanden hätte. Aber es hat ihr scheinbar nicht gepasst, daß sie nicht der Mittelpunkt unserer beziehung, unseres Lebens oder was auch immer ist.

Übrigens hat sie sich auch nicht bei meinem Freund dafür entschuldigt. Als sie am nächsten Morgen bei ihm am Bett saß, wollte sie von ihm wissen, was alles so gesagt wurde, weil sie sich nicht mehr an alles erinnern konnte. Das finde ich auch so traurig. Sie spricht irgendwelche Sachen an, und am nächsten Tag soll man alles wiederholen.

Übrigens ist Heiraten bei uns kein Thema mehr. Durch diesen ganzen Stress, haben wir natürlich auch ärger miteinander. Irgendwann habe ich meinen Freund gelöchert, ob er überhaupt noch heiraten will. Nach einigem Hin und Her sagte er, er denkt, der Zeitpunkt wäre nicht so günstig. Da hat er wohl auch nicht so unrecht, aber enttäuscht bin ich ja trotzdem.

Gestern haben wir noch seine Großmutter besucht, und die fragte, ob wir denn überhaupt mal heiraten wollen. Gewöhnlich beantworten diese Frage immer mit nein, weil wir das niemandem erzählen wollen(wußte bisher niemand außer unsere Mütter). An dem Abend sagte er dann aber zu seiner Oma, er habe mal darüber nachgedacht, aber jetzt will er doch nicht mehr heiraten.

Was soll ich von so einer Aussage halten. So hat er mir das nicht gesagt. Auf der Rückfahrt habe ich ihm gesagt, daß ich es nett gefunden hätte, wenn er mir seine Entscheidung als Erste mitgeteilt hätte. Er verstand meinen Ärger nicht. Aber es ist doch ein Unterschied ob ich sagte, der Zeitpunkt ist ungünstig oder nein, ich habs mir anders überlegt.

Er meinte, er hätte das nicht so gemeint, daß er gar nicht mehr heiraten wolle. Aber gesagt hat er es schließlich genau so. Ich habe ihm gesagt, er möchte seiner Mutter dann bitte mitteilen, daß sich das Heiraten erledigt hätte. Ich habe meiner Mutter nun auch gesagt, daß es keine Heirat mehr geben wird.

Es bringt ja nichts, wenn es mal heißt, wir wollen heirten, dann doch nicht, später vielleicht doch. Und wenn wieder Stress ist dann lassen wir es doch vielleicht. So haben wir nun klare Verhältnisse.
Nun weiß ich nicht, was ich von dieser Beziehung halten soll.

Täuscht mich mein Gefühl, wenn ich denke, dieser Mann steht nicht 100%ig hinter mir?
Zu einem richtigen Ergenis sind wir gestern nicht mehr gekommen, da wir beide sauer waren. Heute morgen habe ich ihn nur kurz gesehen, da er früh zum Arzt mußte. Seitdem ist er bei einem Freund und es scheint ihn wohl nicht wirklich zu interessieren, daß wir noch einiges zu klären haben.

Ich weiß mein text ist unheimlich lang. Vielleicht hat ja jemand Lust meine Zeilen zu lesen, ansonsten tut es auch gut seinen Frust niederzuschreiben.

Liebe Grüße,
schlumpf

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6. Januar 2009 um 10:18

...
hallo,

also,an deiner stelle würde ich mich als erstes mit deinem zukünftigem mann zusammensetzen,und ihm genau schildern wie du dich fühlst,und warum.vielelicht nimmt er das gar nicht so wahr,oder es stört ihn auch,und er hat sich dir auch noch nicht geöffnet diesbezüglich?
ich finde es grundsätzlich gut,mit dem partner auf einer linie zu sein.
aber,darüber hinaus,solltest du dir evtl. auch überlegen,was du ändern möchtest,und das dann auch umsetzen,ich persönlich halta gar nicht von zwängen,ich lasse mir weder von meiner familie noch von der meines mannes etwas aufzwingen (seine mutter versucht das auch ständig,schnallt aber so langsam,das sie sich damit nur selbst ins fleisch schneidet,wenn wir dann mal 2-3moante gar nicht mehr kommen)

du bist nicht verantwortlich für deine schwiegermutter,und das sie allein ist,ist ja ihre schuld,dann muss sie sich halt mal selbst um soziale kontakte bemühen,es gibt doch jede menge angebote für senioren in jeder stadt,mein vater ist auch allein,und wenn ich mich fügen würde,wär ich vermutlich täglich da,bin ich aber nicht,der sieht uns nur alle paar monate (ist aber ne andere geschichte,er ist alkoholoker,der sich nicht helfen lassen will)

man solte sich niemals in die pflicht nehmen lassen,denn das ist falsch,man ist nicht für eltern/schwiegereltern verantwortlich,und muss für sie sorgen!
so sehe ich das zumindest (ich fühle mich lediglich meinem kind gegenüber absolut verantwortlich und verpflichtet,denn schlisslich hab ICH es mir ausgesucht ein kind zu haben)

kurzum,ich kann dich glaub ich recht gut nachvollziehen,überleg dir,was du ändern möchtest,such vielelicht auch das gespräch mit deiner schwiegermutter,und dann ändere es einfach!
es ist doch dein leben,deine entscheidung,mach was du für richtig hälst!

lg,tara

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8. März 2009 um 3:48
In Antwort auf taralein

...
hallo,

also,an deiner stelle würde ich mich als erstes mit deinem zukünftigem mann zusammensetzen,und ihm genau schildern wie du dich fühlst,und warum.vielelicht nimmt er das gar nicht so wahr,oder es stört ihn auch,und er hat sich dir auch noch nicht geöffnet diesbezüglich?
ich finde es grundsätzlich gut,mit dem partner auf einer linie zu sein.
aber,darüber hinaus,solltest du dir evtl. auch überlegen,was du ändern möchtest,und das dann auch umsetzen,ich persönlich halta gar nicht von zwängen,ich lasse mir weder von meiner familie noch von der meines mannes etwas aufzwingen (seine mutter versucht das auch ständig,schnallt aber so langsam,das sie sich damit nur selbst ins fleisch schneidet,wenn wir dann mal 2-3moante gar nicht mehr kommen)

du bist nicht verantwortlich für deine schwiegermutter,und das sie allein ist,ist ja ihre schuld,dann muss sie sich halt mal selbst um soziale kontakte bemühen,es gibt doch jede menge angebote für senioren in jeder stadt,mein vater ist auch allein,und wenn ich mich fügen würde,wär ich vermutlich täglich da,bin ich aber nicht,der sieht uns nur alle paar monate (ist aber ne andere geschichte,er ist alkoholoker,der sich nicht helfen lassen will)

man solte sich niemals in die pflicht nehmen lassen,denn das ist falsch,man ist nicht für eltern/schwiegereltern verantwortlich,und muss für sie sorgen!
so sehe ich das zumindest (ich fühle mich lediglich meinem kind gegenüber absolut verantwortlich und verpflichtet,denn schlisslich hab ICH es mir ausgesucht ein kind zu haben)

kurzum,ich kann dich glaub ich recht gut nachvollziehen,überleg dir,was du ändern möchtest,such vielelicht auch das gespräch mit deiner schwiegermutter,und dann ändere es einfach!
es ist doch dein leben,deine entscheidung,mach was du für richtig hälst!

lg,tara

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An unserer Situation hat sich bisher nicht viel geändert. Seit dem Streit mit SM an Weignachten habe ich sie weder gesehen noch gesprochen. Mein Freund war vor ca. 1 Monat bei ihr zu Besuch. ich glaube, sie hat nicht damit gerechnet, daß ich nicht mitkommen würde. Es wäre mir in der Situation merkwürdig vorgekommen, zu Ihr zu Besuch zu fahren. Es gibt zwar noch Klärungsbedarf, aber diese Dinge will ich nicht in ihrem "Revier" besprechen. Und ich wäre mir auch nicht sicher, wie mein Freund reagieren würde, wenn man sich nicht einigen könnte. Dann müßte ich ja alleine zurückfahren(die Besuche beinhalten immer 1 Übernachtung), ich weiß auch nicht.

Sie ruft nun auch nicht mehr an, außer mein Freund meldet sich längere zeit nicht. Das heißt, nach ca. 3 oder 4 Wochen ruft sie an, mit dem Hinweis, er solle sich nächstes Mal früher melden. Aber das ist dann ja seine Angelegenheit und nicht meine.

Momentan streiten wir auch über verschiedene Dinge. Irgendwie geht das alles auseinander.
Heiraten ist ja nun erledigt, habe ich ja im letzten Beitrag geschrieben. Bin unheimlich enttäuscht, daß ich ihm das aus der Nase ziehen mußte. Durch einen dummen Zufall habe ich dann auch noch erfahren, daß er mit seiner Mutter schon vor ca. einem 3/4 Jahr darüber gesprochen hat, daß wir uns ja icht mehr so gut verstehen und er deshalb nicht mehr unbedingt heiraten will.

Ich bin deshalb auch so enttäuscht und wütend, daß SM seit 3/4 Jahr weiß, daß es keine Heirat geben wird und ich Idiotin habe es durch Fragerei vor ca. 3 Monaten erfahren. Ich dachte, ich wäre die erste, die so etwas wissen sollte. Er sagte, er hätte sich nicht getraut, mir das zu sagen, weil ich sonst ausflippen würde. Aber der Gedanke, daß sie es schon so lange weiß und ich nur durch Nachfragen; ich könnte einfach nur k...

Witzigerweise begegnet man dem Thema Hochzeit ja überall. Heute habe ich erfahren, daß jemand aus meiner Verwandschaft heiraten wird. Wir wurden dann ja auch gefragt, wann wir denn mal heiraten wollen. Also habe ich einfach gesagt, nein wir wollen ja gar nicht heiraten. ich fühl mich so verarscht und beschissen. Und ich kann es niemandem erzählen, da bisher nur meine Mutter(und seine Mutti natürlich)wußte, daß wir eine Hochzeit planen.

Mein Freund sagte zu der Frage natürlich keinen Ton. Er hat mich auflaufen lassen, und jetzt kann ich allen vorgaukeln, daß wir nicht heiraten wollen.
Ich mein, wer erzählt schon gerne von sich, daß man gerne heiraten wollte, aber der liebe Freund nun nicht mehr will? Aber so zu tun, als würde man nicht wollen, ist auch ein elendes Gefühl.

Im Nachhinein überlege ich mir, ob ich nicht vielleicht damit gerechnet habe, daß so etwas passieren würde und ich deshalb niemandem außer meiner Mutter und einer Freundin von unserer Planung erzählt habe. So muß ich nicht jedem erzählen, daß es keine Hochzeit mehr geben wird.

Gute Nacht, Ihr lieben!
schlumpf

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24. Februar 2015 um 8:13

Keine Privatspäre mehr
Hallo "Schlumpf",

ja, ich kann dich nur zu gut verstehen! Ich habe ein ähnliches Problem, nur noch viel schlimmer.
Meine Schwiegereltern wohnen nur 5 Min. von mir entfernt und jedes Wochenende sitze ich bei ihnen mit meinem Mann auf dem Sofa - mit Schwager und Hund.
Und nicht nur das!
Mein Mann hat noch drei Brüder und diverse Neffen, Nichten, Onkel usw. Die ganze Familie lebt seit jeher ein extrem enges Familienleben und bestimmt meinen Alltag.
Schaltzentrale und Verteiler aller (!) familiären Informationen ist meine Schwiegermutter. Sie weiß über jedes (!)Familienmitglied jederzeit alles. Sie ist immer auf dem aller neusten Stand. Sie weiß was wir essen, mit wem wir uns treffen, worüber wir gesprochen haben, wohin wir in den Urlaub fahren, worüber wir uns gestritten haben und ob ich einen Pickel im Gesicht habe.
Zwei- bis drei Mal telefoniert mein Mann in der Woche mit seinen Eltern. Im Sommer, wenn Gartenzeit ist, sind meine Schwiegereltern der Meinung, dass sie unbedingt bei der Gartenarbeit mithelfen müssen ("er schafft es doch nicht allein!"). Dann sind sie ca. drei Mal wöchentlich bei uns. Ich habe mein Zuhause nie für mich. Ich muss ständig damit rechnen, dass jemand vorbei kommt.
Es ist nicht nur das: Auch die Brüder meines Mannes planen gemeinsame Reisen, Treffen, Familienprojekte. Diese Familie ist hochdominant und hält ihre Lebensform für die einzig richtige.
Ich bin deshalb krank geworden. Burnout (bzw. Depression).
Ich dachte zuerst, es kommt vom Job. Aber nach einem Jahr ohne Job (krank geschrieben) ging es mir immer noch nicht besser. Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass ich ein falsches Leben lebe. Während ich krank war, plante mein Mann ein Haus zu kaufen (genau in der Stadt, wo meine Schwiegereltern wohnen. Obwohl ich unter Tränen gesagt habe, dass ich NICHT(!) dort wohnen will, um gar keinen Preis, hat er das Haus gekauft. Ich wohne jetzt auf einem Dorf, ohne Busverbindungen, ohne Job, nur weil ich damals nicht in der Lage war (aufgrund meiner Depression) mir einen Job zu suchen und mir eine eigene Wohnung zu suchen.
Besser geht's mir immer noch nicht, aber ich bin inzwischen soweit, dass ich aktiv einen Job suche und dann ausziehen werde - was nicht leicht ist, denn ich bin auch schon 53. Mit meinem Mann habe ich darüber gesprochen. Er akzeptiert es inzwischen, auch wenn er meine Entscheidung nicht recht verstehen kann.
Ich möchte wieder selbst bestimmt sein und über mein Leben entscheiden.
Dein Mann und mein Mann (inkl. seiner Brüder) sind nicht abgenabelt vom Elternhaus. Die Eltern übrigens auch nicht.
Aber wenn die Eltern es nicht schaffen, dann müssen es die Kinder machen. Unsere Männer haben auch das nicht geschafft. Deshalb spielen wir Frauen in ihrem Leben auch nur eine minderwertige Rolle, denn die wichtigste Frau ist immer noch die Mutter. Schuld haben meiner Meinung auch die Eltern, die von klein auf an ihre Kinder zu eng an sich gebunden haben, damit sie scheinbar im Alter nicht allein sind (was quatsch ist!).
Du kannst nur eines machen: Mit deinem Mann über die Konsequenzen sprechen, für den Fall, dass sich nichts ändert.
Die wären:
Es bleibt bei dir alles so wie es ist und du wirst auch irgendwann krank, unglücklich, unzufrieden und nörgelig (wenn er darauf Bock hat ...) oder du ziehst aus und ihr lebt eine getrennte Partnerschafft (räumlich getrennt. Dann kann ja Mutti zu ihm ziehen ...

Fazit: Unsere Männer und alle anderen Männer, die so ein enges Verhältnis zu ihren Müttern haben, sind nie erwachsen geworden - sind immer noch kleine Jungen! Auch in den Augen ihrer Eltern (Mütter).
Und sie wissen das! Oft haben diese Männer ein großes Problem eine echte Partnerschafft zu leben. Sind Machos, hochdominant und haben ein schlechtes Frauenbild.
Schuld daran sind ihre Mütter, die nie loslassen konnten!

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