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Wie das Bett richtig "wasserdicht" bekommen?

22. Oktober 2016 um 10:35

Hallo.

Ich habe ein fünf jährigen Sohn, er war mit 3 am Tage trocken. In der Nacht will sich aber kein Erfolg einstellen. Es gibt Nächte, in den nichts passiert und er aufwacht um zur Toilette zu laufen aber es gibt auch Nächte, wo er Sintflutartig sein Bett nass macht. Mit dem Kinderarzt sind wir deswegen schon in Kontakt und beobachten das weiter.

Meine Frage ist, wie macht ihr das mit dem Bett? Wie habt ihr es "wasserdicht" bekommen? Ich habe schon etliche Euro in beschichtete Laken, Moltons usw gesteckt. Diese waren trotzdem durchlässig bei großen Mengen oder zerfielen förmlich nach dem waschen. Manche brauchten ein halbes Leben zum trocknen. So was in der Art werde ich nicht mehr kaufen. Auch Krankenunterlagen oder diese von Pampers sind zu klein für seine Matratze.  Die verrutschen gerne und es geht dann auch durch.

Zwischenzeitlich, wenn diese beschichten Laken gerade nicht einsatzbereit waren, habe ich auch schon mal ein paar dieser 120l. Mülltüten aufgetrennt unter sein Laken gelegt und als Unterlage verwendet. Aktuell habe ich sein Bett wieder so gerichtet weil mir nichts anderes eingefallen ist. Das hält zwar so wenigstens dicht aber knistert ja auch bisschen. Aber so als Lösung auf Dauer? Nachhaltig beschwert hat sich mein Sohn über sein Bett nicht und war auch nicht unausgeschlafen am Morgen.

Viele Grüße
 

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23. Oktober 2016 um 10:49

Hallo,
ich kenne Dein Leid nur zu gut. Meine Beiden 9 und 12 sind beide in der Nacht noch nicht trocken. Ich habe in den letzten Jahren alle Varianten durch. Inkontinenzllaken, Bettmats, Trainer Pants, DryNites... alles war irgendwie immer nicht wirklich dicht und das Bett hat immer was abbekommen. Vor fast 5  Jahren habe ich nach einem Unfall 8 Wochen im Krankenhaus verbracht und meine Mutter hat sich um die Kinder gekümmert. Sie hat nach einer Woche halbtrockene Betten hat meine Mutter im Sanitätshaus Gummihsoen besorgt und beiden wieder BW-Windeln und Gummihosen angezogen wie ich Sie früher auch getragen habe. Die Betten waren zuvrlässig trocken. Als ich dann aus dem Krankenhaus gekommen bin war meine Mutter die ersten 14 Tage bei mir und so bekamen die beiden auch Zuhause Windeln für die Nacht. Für die beiden ist es völlig normal das Sie am Abend Windeln vor bekommen, obwohl meine Große öfters mal mault, aber ich seit dem keine neue Matraze oder Oberbett mehr gekauft und die Kinderzimmer riechen nicht nach Pipi wie es früher schon mal der Fall war. Wir haben mittlerweile Überziehosen in alle möglichen Varianten. Zum Schlüpfen oder Knöpfen und auch bunte Hosen. Wir haben auch schon einiges an Therapien durch, Klingelhose, Nachts wecken, Minirn.... aber leider alles ohen Erfolg. Ich werde das mit den Windeln und Gumihosen beibehalten weil das den wenigsten Stress für beide Seiten bedeutet. Ich war früher oft sehr genervt wegen der nassen Betten, was man dann auch auf die Kinder überträgt. Wir haben heute viel weniger Streit. Probier es einfach aus, vieleicht hast Du ja noch ein paar BW Windeln von Dir und eine Gummihose lostet höchstens 10 €.

LG Bine

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25. Oktober 2016 um 14:21

hallo.
ich habe da auch so meine erfahrungen mit meiner tochter gesammelt. mit 3 war sie am Tag ohne pampers und mit 3 1/2 wollte sie nachts auch zum schlafen keine mehr haben. wir haben ihr gesagt, wenn ihr pampers eine woche lang nachts trockern bleiben und sie immer bescheid sagt wenn sie mal muss, dann probieren wir es aus. die pampers blieb auch trocken. die pampers kam weg, die ersten nächte war sie auch trocken und machte wenig später jede nacht wieder ins bett. also zurück in die pampers und das selbe spiel ging von vorne los. die windel blieb trocken, sie kam ab und es ging wieder ins bett. diesmal wollten wir es aber ohne windel durchziehen. das hieß eben über lange zeit immer viel waschen, motivieren usw. mit der zeit wurde es etwas besser, hörte aber nie auf. mit 6 sind wir dann damit zum kinderarzt. es folgte eine befragung, ultraschall, blutabnahme und eine allgemeine untersuchung. es war alles in ordung. meine tochter sagte, sie würde es gar nicht bemerken wenn sie ins bett eingepullert hat. mir riet man zu einer klingel-therapie. wir haben das probiert und ganz schnell wieder gelassen. der lärm, der von diesem gerät ausging hat uns alle aus dem schlaf gerissen und waren den tag über wie gerädert. also wieder zum kinderarzt, welcher uns zum urologen überwiesen hat. auch da kam nichts raus. hormonhaushalt, organisch...alles in ordnung, termin beim kinderpsychologen gemacht und eine therapie angefangen. meine tochter hat sich deswegen immer geschämt und auch übernachtungen bei freundinen wollte sie nicht. dann hat mir die mutter ihrer freundin dazu geraten, es mit diesen dry nites zu probieren. sie könnte so durchschlafen ohne an ihr problem denken zu müssen und könnte auch bei ihrer freundin so übernachten. auch das haben wir probiert. meine tochter lehnte das aber mehr und mehr ab, sie will keine windeln mehr haben.
es zärt allen beteiltigen an den nerven. zum schluss haben wir es eben auch so mit tüten unters laken gemacht. es gab noch ein paar wenige unfälle am anfang und danach ließ das einnässen merklich nach. sie sagt, sie findet das widerlich im nassen auf zu wachen. irgendwie hat bei ihr wohl ein lernprozess ausgelöst. es ist danach jedenfalls so gut wie nicht mehr passiert. nach einem halben jahr habe ich diese vorkehrung wieder entfernt.
meiner meinung nach, für einen überschaubaren zeitraum, ist das durchaus eine sehr gute lösung aber nicht auf dauer.
viel erfolg weiterhin

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