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Wie bitte?!?!

14. Januar um 14:02

Hallo liebes Forum

Ich bin echt am verzweifeln...

Mein Mann und ich sind, mit einem Unterbruch von knapp einem Jahr, nun seit 7 Jahre zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Ich bin 22ig und er ist 28ig. Wir haben zwei Töchter, die Grosse ist 4 Jahre und die Kleine ist nun 19 Wochen alt.

Die Kleine war lange im Krankenhaus aufgrund Frühgeburt und danach auch noch aufgrund eines Lungenfehlers. Seit ca 1 Woche vor Weihnachten sind wir aber Zuhause und mittlerweilen auch im Alltag angekommen. Mein Mann arbeitet als Juniorchef bei einer Elektrofirma und ich bin Zuhause mit den beiden Mädels. Nachdem die Grosse 8 Monate alt war habe ich wieder gearbeitet bis 5 Wochen vor der Geburt der Kleinen (ich durfte fast nur liegen. Ohne Frühgeburt wären es gute 3 1/2 Monate vor der Geburt gewesen). Die Geburt war recht krass und mein Mann und ich waren lange in Schockstarre. Danach nach Hause und wenig später wieder im Krankenhaus wegen dem erwähnten Lungenfehler.

Mein Mann hat sich liebevoll um mich und die Mädels gekümmert und ist ein wahnsinnig toller Papa, der, vorallem von der Grossen, irrsinnig geschätzt und geliebt wird. Aufgrund seines Jobs ist er öfter unterwegs und ab und zu auch auf Geschäftsreisen. Diese Zeiten haben wir aber immer gut überbrückt.

Zwischen mir und meinem Mann lief es ebenfalls sehr gut, wir haben uns selten bis nie gestritten und konnten über alles sprechen. Wir haben immer für alles eine Lösung gefunden und waren auch immer noch Mann und Frau neben unserem Elterndasein.

Letzte Woche haben wir gerade den Vertrag für die neue Wohnung unterschrieben und auch bereits schon ein paar neue Möbel ausgesucht und begonnen alte Dinge auszusortieren. Mein Mann hat mit der Grossen auch bereits ein Farbkatalog angeschaut, damit sie sich die Farbe ihres Zimmers aussuchen kann.

Das ganze Wochenede haben wir als Familie verbracht, Kleinigkeiten unternommen und einfach Spass gehabt.

Das klingt nun erstmal nach Bilderbuchfamilie, von der ich auch bis eben das Gefühl hatte, dass wir dem recht nahe kommen.

Doch nun ist mein Mann heute Mittag nach Hause gekommen und hat die Grosse vom Wohnzimmer zum spielen in ihr Kinderzimmer geschickt. Danach meinte er, dass wir reden müssen. Er habe sich das Wochenende durch viele Gedanken gemacht und er sei sich nicht mehr sicher, ob wir als Familie bestand hätten und ob wir die neue Wohnung beziehen sollen!! Als ich ihn dann erstmal sprachlos angeschaut habe meinte er, dass er kein Familienmensch sei und eigentlich nie Kinder wollte... Er war aber damals der, der, kaum war ich volljährig, ein Kind mit mir wollte und ebenfalls war er es, der von einem zweiten Kind sprach und mich dann auch bat, die Spirale rausnehmen zu lassen.

Ich konnte in diesem Moment gar nichts sagen, ich war sowas von baff! Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit! Er wirkte ratlos und traurig und ich habe ihm die Worte, die über seine Lippen kamen, nicht wirklich geglaubt.

Heute früh habe ich ihm noch einen Link mit einem Möbel gesendet und seine Antwort darauf war "ja, das passt bestimmt super in unsere neue Wohnung "! Ich werde den Verdacht nicht los, dass da irgendwas nicht stimmt... Wir haben dann zusammen zu Mittag gegessen (schweigend) und er hat danach die Grosse ins Bett gebracht und war auch da wieder der liebevolle Papa, der er immer war. Jetzt ist er wieder arbeiten und hat sich mit einem traurigen sorry und einem Kuss auf meine Wange verabschiedet.

Ich sitzte nun auf dem Sofa und könnte weinen, schreien und explodieren vor Wut gleichzeitig. Das ganze kam von jetzt auf gleich, es gab 0 Anzeichen, im Gegenteil...

Natürlich ist mir bewusst, dass ich nochmals mit ihm sprechen muss und werde aber gerade eben ist etwas in mir zerbrochen... Ich fühle mich leer und kann nicht glauben, dass dies gerade wirklich passiert!

Ich wollte und musste dies nun einfach mal loswerden. Danke an alle, die bisher gelesen haben...

Traurige Grüsse
Steffi

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14. Januar um 15:29

Wie geht denn dein Mann mit Veränderungen um? Ist er ein Macher-Typ, also krempelt er gerne die Ärmel um und macht sich motiviert ans Werk oder ist er mehr so der Typ der schnell erschöpft ist?

Wir hatten ja eie im anderen Thread geschrieben eine ähnliche Situation. Und mein Mann ist eher so der Vorsichtige und war/ist vom Umzug ziemlich überfordert. Der Umzug kostet, die Miete ist höher, alles verändert sich - das setzt ihn psychisch total unter Druck. Die familiäre und finanzielle Verantwortung stresst ihn momentan sehr. Wäre sowas bei deinem denkbar?

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14. Januar um 15:39
In Antwort auf lumusi_12929047

Wie geht denn dein Mann mit Veränderungen um? Ist er ein Macher-Typ, also krempelt er gerne die Ärmel um und macht sich motiviert ans Werk oder ist er mehr so der Typ der schnell erschöpft ist?

Wir hatten ja eie im anderen Thread geschrieben eine ähnliche Situation. Und mein Mann ist eher so der Vorsichtige und war/ist vom Umzug ziemlich überfordert. Der Umzug kostet, die Miete ist höher, alles verändert sich - das setzt ihn psychisch total unter Druck. Die familiäre und finanzielle Verantwortung stresst ihn momentan sehr. Wäre sowas bei deinem denkbar?

Hmmm gute Frage... Grundsätzlich ist er eher der Macher Typ. Allerdings ist das hier ja nun überhaupt keine Alltagssituation mit dem Umzug. Du könntest schon recht haben, dass er überfordert ist da nun alles ziemlich scnell ging und er vorerst Alleinverdiener bleibt slange die Kleine noch so klein ist. Als Juniorchef verdienst er zwar sehr gut, allerdings hat er vielleicht tatsächlich angst, dass wir uns mit dem neuen Heim nicht über Wasser halten können! Ich werde ihn auf jeden Fall darauf ansprechen, danke dir!

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14. Januar um 15:50

Mit Kindergeld und Familienbonus (Österreich) haben wir nichtmal unbedingt höhere Ausgaben und wir haben immer gut gespart. Trotzdem macht ihn das zu schaffen und er hat dieses Szenario im Kopf dass ich vllt nicht mehr arbeiten gehen will und wir dadurch mein Einkommen verlieren werden und er dann komplett verantwortlich sein wird und die Miete ist so hoch und oh Gott oh Graus

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14. Januar um 15:56
In Antwort auf lumusi_12929047

Mit Kindergeld und Familienbonus (Österreich) haben wir nichtmal unbedingt höhere Ausgaben und wir haben immer gut gespart. Trotzdem macht ihn das zu schaffen und er hat dieses Szenario im Kopf dass ich vllt nicht mehr arbeiten gehen will und wir dadurch mein Einkommen verlieren werden und er dann komplett verantwortlich sein wird und die Miete ist so hoch und oh Gott oh Graus

Hmm meinst du, dass seine Reaktion so heftig sein könnte, nur weil er überfordert ist? Es wäre das erste mal, dass ich ihn so erlebe...

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14. Januar um 19:33

Aber was meint er mit "ob eure Familie so Bestand" hätte? Das klingt ja danach als wenn er überlegt sich zu trennen? 
Gibt es vielleicht eine Andere??
Oh man....sowas kann man kurz nach der Geburt echt nicht brauchen. Ich hoffe für dich er scheut sich nur vor einem Umzug, klingt für mich aber nicht so.
Ich würde ihn konkret fragen was genau er meint! Auch würde ich ihn fragen ob er etwa an eine Trennung denkt!

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14. Januar um 19:41
In Antwort auf miajula

Hmm meinst du, dass seine Reaktion so heftig sein könnte, nur weil er überfordert ist? Es wäre das erste mal, dass ich ihn so erlebe...

Der berufliche Stress könnte schon eine Rolle spielen. Viielleicht nicht allein, aber alles, was ich sonst schreiben könnte, wäre reine Spekulation.

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14. Januar um 21:00
In Antwort auf miajula

Hallo liebes Forum

Ich bin echt am verzweifeln...

Mein Mann und ich sind, mit einem Unterbruch von knapp einem Jahr, nun seit 7 Jahre zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Ich bin 22ig und er ist 28ig. Wir haben zwei Töchter, die Grosse ist 4 Jahre und die Kleine ist nun 19 Wochen alt.

Die Kleine war lange im Krankenhaus aufgrund Frühgeburt und danach auch noch aufgrund eines Lungenfehlers. Seit ca 1 Woche vor Weihnachten sind wir aber Zuhause und mittlerweilen auch im Alltag angekommen. Mein Mann arbeitet als Juniorchef bei einer Elektrofirma und ich bin Zuhause mit den beiden Mädels. Nachdem die Grosse 8 Monate alt war habe ich wieder gearbeitet bis 5 Wochen vor der Geburt der Kleinen (ich durfte fast nur liegen. Ohne Frühgeburt wären es gute 3 1/2 Monate vor der Geburt gewesen). Die Geburt war recht krass und mein Mann und ich waren lange in Schockstarre. Danach nach Hause und wenig später wieder im Krankenhaus wegen dem erwähnten Lungenfehler.

Mein Mann hat sich liebevoll um mich und die Mädels gekümmert und ist ein wahnsinnig toller Papa, der, vorallem von der Grossen, irrsinnig geschätzt und geliebt wird. Aufgrund seines Jobs ist er öfter unterwegs und ab und zu auch auf Geschäftsreisen. Diese Zeiten haben wir aber immer gut überbrückt.

Zwischen mir und meinem Mann lief es ebenfalls sehr gut, wir haben uns selten bis nie gestritten und konnten über alles sprechen. Wir haben immer für alles eine Lösung gefunden und waren auch immer noch Mann und Frau neben unserem Elterndasein.

Letzte Woche haben wir gerade den Vertrag für die neue Wohnung unterschrieben und auch bereits schon ein paar neue Möbel ausgesucht und begonnen alte Dinge auszusortieren. Mein Mann hat mit der Grossen auch bereits ein Farbkatalog angeschaut, damit sie sich die Farbe ihres Zimmers aussuchen kann.

Das ganze Wochenede haben wir als Familie verbracht, Kleinigkeiten unternommen und einfach Spass gehabt.

Das klingt nun erstmal nach Bilderbuchfamilie, von der ich auch bis eben das Gefühl hatte, dass wir dem recht nahe kommen.

Doch nun ist mein Mann heute Mittag nach Hause gekommen und hat die Grosse vom Wohnzimmer zum spielen in ihr Kinderzimmer geschickt. Danach meinte er, dass wir reden müssen. Er habe sich das Wochenende durch viele Gedanken gemacht und er sei sich nicht mehr sicher, ob wir als Familie bestand hätten und ob wir die neue Wohnung beziehen sollen!! Als ich ihn dann erstmal sprachlos angeschaut habe meinte er, dass er kein Familienmensch sei und eigentlich nie Kinder wollte... Er war aber damals der, der, kaum war ich volljährig, ein Kind mit mir wollte und ebenfalls war er es, der von einem zweiten Kind sprach und mich dann auch bat, die Spirale rausnehmen zu lassen.

Ich konnte in diesem Moment gar nichts sagen, ich war sowas von baff! Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit! Er wirkte ratlos und traurig und ich habe ihm die Worte, die über seine Lippen kamen, nicht wirklich geglaubt.

Heute früh habe ich ihm noch einen Link mit einem Möbel gesendet und seine Antwort darauf war "ja, das passt bestimmt super in unsere neue Wohnung "! Ich werde den Verdacht nicht los, dass da irgendwas nicht stimmt... Wir haben dann zusammen zu Mittag gegessen (schweigend) und er hat danach die Grosse ins Bett gebracht und war auch da wieder der liebevolle Papa, der er immer war. Jetzt ist er wieder arbeiten und hat sich mit einem traurigen sorry und einem Kuss auf meine Wange verabschiedet.

Ich sitzte nun auf dem Sofa und könnte weinen, schreien und explodieren vor Wut gleichzeitig. Das ganze kam von jetzt auf gleich, es gab 0 Anzeichen, im Gegenteil...

Natürlich ist mir bewusst, dass ich nochmals mit ihm sprechen muss und werde aber gerade eben ist etwas in mir zerbrochen... Ich fühle mich leer und kann nicht glauben, dass dies gerade wirklich passiert!

Ich wollte und musste dies nun einfach mal loswerden. Danke an alle, die bisher gelesen haben...

Traurige Grüsse
Steffi

Hey,

mein Mann, der eigentlich sehr glücklich ist, dass wir uns nach langer Single Zeit gefunden haben und dann auch schnell ein Kind bekommen haben (Das zweite kommt in den nächsten Wochen auf die Welt),hat immer noch ab und zu "seinen Rappel" und vermisst furchtbar das Alleinsein und die Zeit für sich und das einfach vor sich hinleben ohne Verantwortung. Und dann ist das auch schnell wieder vorbei. Vielleicht ist es ähnlich bei deinem Mann? Zweites Kind, wiedergewonnene Freiheiten wieder aufgeben müssen, alles von vorne sozusagen...? Ich würd ihn ja sehr direkt fragen wie er das meint! Er lässt dich ja echt im Regen stehen mit dieser Unklarheit! 

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15. Januar um 10:29

Hallo Zusammen

Ich danke euch für eure Meinungen.

Viele von euren Tipps verfolgen wir bereits. Eigene Hobbys haben wir, ich habe mein Pferd mit dem ich ca. 3 mal die Woche unterwegs bin (natürlich wird sie an den anderen Tagen auch bewegt durch eine Reitbeteiligung) und mein Mann spielt Tennis und ist ungefähr einmal die Woche auch noch im Tonstudio seines Freundes um dort entweder selber Musik zu machen und zu singen oder um andere aufzunehmen (er hat eine Weiterbildung zum Tontechniker gemacht). Das haben wir mit Ausnahme ein paar Wochen rund um beide Geburten immer so durchgezogen.

Auch unsere Beziehung sonst läuft gut, natürlich waren wir nach der Frühgeburt eine Zeit lang "nur" Eltern und ausschliesslich für die Kinder da, nun zurück im Alltag sind wir aber auch wieder Mann und Frau und da beide Kinder eigentlich gute Schläfer sind, haben wir auch Abends oft einmal Zeit mit- und füreinander.

Dass er eine Andere hat denke ich nicht, aber klar wissen kann ich es nicht zu 100%, da ich ihm nicht hinterher spioniere oder sowas und das auch zukünftig nicht vorhabe...

Natürlich haben wir gestern Abend nochmals miteinander gesprochen und ich habe ihn auch direkt darauf angesprochen, ob er eine Trennung in Erwägung zieht. Ich habe auch versucht verständnisvoll zu sein und ihm auch gesagt, dass ich weiss, dass wir sehr früh zusammen gekommen und Eltern geworden sind. Er hat allerdings auch bestätigt, dass er immer früh Papa sein wollte und mit mir/uns sein Glück gefunden hat.

Er wolle keine Trennung und er liebe uns alle drei sehr. Allerdings hat ihm die Sorge in den letzten Monaten um unser jüngstes Familienmitglied sehr zu schaffen gemacht und er wollte des öfteren aus dieser Situation flüchten, so seine Worte. Er hat sich da aber verpflichtet gefühlt, Tag und Nacht bei uns respektive mir zu sein und da hat er gemerkt, dass ihn das immer mehr kaputt macht. Er meinte, er habe das Gefühl, dass wir uns von einem Stress (Frühgeburt) zum nächsten (Lungenfehler) und nochmals zum nächsten (Umzug) flüchten und gar keine Chance haben zur Ruhe zu kommen.

Wir haben sehr lange diskutiert, es war sehr emotional. Auch ich habe in diesem Moment gemerkt, dass ich seit Jula's Geburt eigentlich nur noch auf Reserve laufe, mir war dies gar nicht so bewusst. Da ich ja im Krankenhaus auch noch einen Zusammenbruch hatte, übernahm mein Mann immer mehr Verantwortung, die ihm über den Kopf wuchs.

Nun haben wir gesagt, dass wir unser ganzes Pensum etwas runterfahren müssen, nach dem Jahresabschluss 2018, welcher bald durch ist, kann mein Mann dann endlich auch geschäftlich wieder etwas reduzieren. Wir haben nun für das letzte Januarwochenende noch einen kurzurlaub für 4 Tage gebucht. Ebenfalls haben wir den kommenden Sonntag einen Brunch gebucht, bei dem nur mein Mann und ich hingehen werden (und JA, ich werde Jula für ein paar Stunden abgeben ) Wir hoffen sehr, dass wir da unsere Kraftreserven wieder etwas aufladen können und danach nochmals bereit sind für den Stress Umzug. Wenn wir dann endlich im neuen Heim sind hoffen wir, dass es einfach etwas ruhiger weitergeht und wir dann wieder unseren "normalen" Alltag führen können.

Ich danke euch nochmals für die vielen Antworten.

Liebe Grüsse
Streffi

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15. Januar um 10:44

Was soll den das nun wieder heissen??

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15. Januar um 11:00

Aufgrund von was weisst du den das?

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15. Januar um 12:00

Das klingt doch schon viel besser Steffi. Mich hat der Satz " als Familie noch Bestand" halt sehr stutzig gemacht . Ich würde darunter verstehen,dass der jenige denkt,dass wir vielleicht keine Familie bald mehr sind,sondern getrennt leben. 

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15. Januar um 12:39
In Antwort auf pustew

Das klingt doch schon viel besser Steffi. Mich hat der Satz " als Familie noch Bestand" halt sehr stutzig gemacht . Ich würde darunter verstehen,dass der jenige denkt,dass wir vielleicht keine Familie bald mehr sind,sondern getrennt leben. 

Hi Pustew

Ja auch ich habe Gestern viel über diesen Satz nachgedacht. Ich denke er wollte damit ausdrücken, dass es ihm zu viel ist und er als Kurzschlussreaktion am liebsten flüchten würde irgendwohin wo er keine Verpflichtungen hat.

Liebe Grüsse

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15. Januar um 13:33

Das klingt absolut nachvollziehbar dass er so fühlt. Natürlich macht einen das als Mutter auch irgendwie grantig weil der Mann sich so viel einfacher der Situation entziehen kann, aber seine Gefühle sind absolut legitim.
Schaut dass ihr euch einander guttut und wenn ihr Erspartes habt dann lasst so viel wie möglich von Firmen erledigen. Nichts ist so wertvoll wie eure Familie!
Wir haben zB auch für 180 Euro alle Lampen montieren lassen und dafür hat mein Mann sehr viel weniger Stress gehabt. Ein professionelles Umzugsunternehmen kostet auch nicht die Welt und macht theoretisch alles vom Einpacken bis Auspacken.

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15. Januar um 16:11

Nun, zum Thema Haushalt habe ich ja vor ca. 1 Stunde eine Antwort in einem anderen Tread gegeben, wieviel Zeit ich dafür täglich brauche. Die Grosse ist seit heute wieder im Kindergarten und nun gerade mit Papa und mini me draussen. Mein Mann arbeitet von Montag bis Freitag den Tag durch meistens und die Kleinste schläft noch sehr viel... Also ja ich habe Zeit, aber ob ich ZU VIEL Zeit habe lasse ich mal aussen vor... Die Sommersaison wo man dann eben auch wieder mehr mit Freunden macht, Grillieren geht oder Nachmittage lang auf dem Spielplatz hockt kommt bestimmt auch wieder, dann werde ich hier nicht mehr so aktiv sein

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15. Januar um 19:06
In Antwort auf miajula

Hallo Zusammen

Ich danke euch für eure Meinungen.

Viele von euren Tipps verfolgen wir bereits. Eigene Hobbys haben wir, ich habe mein Pferd mit dem ich ca. 3 mal die Woche unterwegs bin (natürlich wird sie an den anderen Tagen auch bewegt durch eine Reitbeteiligung) und mein Mann spielt Tennis und ist ungefähr einmal die Woche auch noch im Tonstudio seines Freundes um dort entweder selber Musik zu machen und zu singen oder um andere aufzunehmen (er hat eine Weiterbildung zum Tontechniker gemacht). Das haben wir mit Ausnahme ein paar Wochen rund um beide Geburten immer so durchgezogen.

Auch unsere Beziehung sonst läuft gut, natürlich waren wir nach der Frühgeburt eine Zeit lang "nur" Eltern und ausschliesslich für die Kinder da, nun zurück im Alltag sind wir aber auch wieder Mann und Frau und da beide Kinder eigentlich gute Schläfer sind, haben wir auch Abends oft einmal Zeit mit- und füreinander.

Dass er eine Andere hat denke ich nicht, aber klar wissen kann ich es nicht zu 100%, da ich ihm nicht hinterher spioniere oder sowas und das auch zukünftig nicht vorhabe...

Natürlich haben wir gestern Abend nochmals miteinander gesprochen und ich habe ihn auch direkt darauf angesprochen, ob er eine Trennung in Erwägung zieht. Ich habe auch versucht verständnisvoll zu sein und ihm auch gesagt, dass ich weiss, dass wir sehr früh zusammen gekommen und Eltern geworden sind. Er hat allerdings auch bestätigt, dass er immer früh Papa sein wollte und mit mir/uns sein Glück gefunden hat.

Er wolle keine Trennung und er liebe uns alle drei sehr. Allerdings hat ihm die Sorge in den letzten Monaten um unser jüngstes Familienmitglied sehr zu schaffen gemacht und er wollte des öfteren aus dieser Situation flüchten, so seine Worte. Er hat sich da aber verpflichtet gefühlt, Tag und Nacht bei uns respektive mir zu sein und da hat er gemerkt, dass ihn das immer mehr kaputt macht. Er meinte, er habe das Gefühl, dass wir uns von einem Stress (Frühgeburt) zum nächsten (Lungenfehler) und nochmals zum nächsten (Umzug) flüchten und gar keine Chance haben zur Ruhe zu kommen.

Wir haben sehr lange diskutiert, es war sehr emotional. Auch ich habe in diesem Moment gemerkt, dass ich seit Jula's Geburt eigentlich nur noch auf Reserve laufe, mir war dies gar nicht so bewusst. Da ich ja im Krankenhaus auch noch einen Zusammenbruch hatte, übernahm mein Mann immer mehr Verantwortung, die ihm über den Kopf wuchs.

Nun haben wir gesagt, dass wir unser ganzes Pensum etwas runterfahren müssen, nach dem Jahresabschluss 2018, welcher bald durch ist, kann mein Mann dann endlich auch geschäftlich wieder etwas reduzieren. Wir haben nun für das letzte Januarwochenende noch einen kurzurlaub für 4 Tage gebucht. Ebenfalls haben wir den kommenden Sonntag einen Brunch gebucht, bei dem nur mein Mann und ich hingehen werden (und JA, ich werde Jula für ein paar Stunden abgeben ) Wir hoffen sehr, dass wir da unsere Kraftreserven wieder etwas aufladen können und danach nochmals bereit sind für den Stress Umzug. Wenn wir dann endlich im neuen Heim sind hoffen wir, dass es einfach etwas ruhiger weitergeht und wir dann wieder unseren "normalen" Alltag führen können.

Ich danke euch nochmals für die vielen Antworten.

Liebe Grüsse
Streffi

Hmm hört sich so an, als wäre am Vormittag aber etwas passiert, denn die Aussagen von mittags und dann abends wiedersprechen sich ja etwas. Trotzdem glaube ich, dass er abends wieder bei "klarem Verstand" war.

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