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Wie bekomme ich eine Mutter-Kind-Kur?

28. September 2004 um 1:22

hallo!

kann mir jemand einen tipp geben, wie ich eine mutter-kind-kur bekomme. ich leide unter erschöpfungszustand. mein kind (16 monate alt) ist ein nachtmensch.er hat einschlaf und schlafstörungen. das geht seit seinem 7. lebensmonat so.gott sei dank hat er nichts organisches.er ist ein ganz normal entwickeltes kind. NUR DAS MIT DEM SCHLAFEN KLAPPT EINFACH NICHT! ICH HABE AUCH SCHON ALLES VERSUCHT!tipps von ärzten, freunden, verwandten und nach dem buch:"jedes kind kann schlafen lernen" ich hatte mit allem überhaupt kein erfolg.im gegenteil.

ich leide sehr darunter. die kinderärztin sagt, dass ich keine kur bewilligt bekomme aufgrund der schlafstörungen meines kindes. er oder ich müssten schon was chronisches haben um überhaupt einen antrag stellen zu können. ich bin total verzweifelt. ich bin am ende meiner kräfte. wer kann mir helfen?

gruss
mami777

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28. September 2004 um 9:01

Hmm
ein wirklichen rat weiss ich leider auch net...sorry
ich hatte das problem,das meine tochter auch nicht allein in ihrem bett geschlafen hatte(bis sie ca elf monate war)ich hatte ein theater bis um ca 24.00-1.00 uhr rum.habe das kind hochgenommen bis es schlief,wieder hingeleg etc.so ging das dann...und dann habe ich auch hier rat gesucht...hatte nicht wirklich einen nützlichen bekommen,und dann war ich beim kinderarzt,der meinte,einfach ins bett legen und schreien lassen,dann mal nach ner halben std rein und mit dem staubsauger durch und wieder raus.ja ich dachte,mein gott das ist aber hart und so war es auch!!!!!glaub mir.ABER in der ersten nacht kam sie ein mal wegen hunger und in der zweiten nacht schlief sie durch!!!!und seid dem schläft sie durch und in ihrem eigenen bett.inzwischen weint sie kurz wenn ich sie reinleg und dann ist gut!und das nach einem jahr wo ich nachts wirklich zig mal aufgestanden bin.und da ich nach vier tagen ja merkte das sie so gut nachts schlief,viel es mir auch nicht mehr so schwer sie weinend im bett zurück zulassen und nun habe ich den erfolg.und denk das ist gesünder für mich und mein kind,das wir eine ungestörte nachtruhe haben.

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28. September 2004 um 13:51

Versuch es nochmal ...
Hallo,
bei mir wurde vor gut 2,5 Jahren eine leichte Depression festgestellt. Ich bin damals zu Diakonie und hab mich dort über Mutter-Kind-Kuren beraten lassen. Die haben mir Häuser empfohlen und auch die ganzen Anträge mitgegeben. Sprech bitte mit Deinem HA darüber, wie es Dir geht und das Du einfach total erschöpft bist aufgrund der ganzen Situation. Das Du etwas Hilfe und Zeit benötigst nach dieser Anstrengenden Phase wieder zu Dir zu finden und neue Kraft zu gewinnen. Dein Arzt muss Dir den Bogen für die Krankenkasse ja ausfüllen und die Kur für Dich beantragen, meine HA hat damals alle Erkrankungen der letzten Jahre mit angegeben und meinen Zustand leicht übertrieben . Das Kind wurde lediglich als Begleitperson angegeben. Man kann einem 16 Monate alten Kind ja nicht 3 Wochen ohne Mutter zumuten. Auch der Kinderarzt muß den Bogen ausfüllen für das Kind. Dabei wird halt die Begleitung angegeben, unser Kinderarzt hat damals noch eine Infektanfälligkeit mit angeben. In Eurem Falle könnte ja die Schlafstörungen mitangeben werden.
Sollte der Antrag abgelehnt werden, hilft Dir die Diakonie auch wegen Einspruch und co. weiter.
Ich hoffe es klappt. Mir hat die Kur damals sehr viel gebracht.
Bis dann
Tausendschoen

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28. September 2004 um 14:15

Kein Tipp, eher eine Frage...
würde denn eine Mutter-Kind-Kur in diesme Fall etwas bringen? Ich meine, dort gibt man nicht sein kind inbetreuung, sondern soll selbst kuriert werden. Aber wenn das Kind die "Ursache des Leidens" ist, würde sich das ganze ja irgendwie wiedersprechen. Was hat Dein Kind denn für Schlafprobleme? Schläft es generell wenig bzw. nur kurz, oder schläft es lange am Tag, dafür dann Nachts nicht?

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28. September 2004 um 16:21
In Antwort auf flyingkat

Kein Tipp, eher eine Frage...
würde denn eine Mutter-Kind-Kur in diesme Fall etwas bringen? Ich meine, dort gibt man nicht sein kind inbetreuung, sondern soll selbst kuriert werden. Aber wenn das Kind die "Ursache des Leidens" ist, würde sich das ganze ja irgendwie wiedersprechen. Was hat Dein Kind denn für Schlafprobleme? Schläft es generell wenig bzw. nur kurz, oder schläft es lange am Tag, dafür dann Nachts nicht?

Denke schon
Ich denke schon das ihr die Kur helfen würde. Schließlich wird ein viel "Alltag" abgenommen. Morgens ist das Kind i.d.R. in einer Betreuungsgruppe. Übrigens gab es z.B. bei uns das Angbebot das eine speziell geschulte Mitarbeiterin die Kinder dort beobachtet und der Mutter Tips für den Umgang gab. In dieser Zeit gibt es viele Programme für die Mütter. Gespräche mit der Psychologin, Massagen, Schwimmen, Autogenes Training ......
Bei uns gab es auch oft Abends Angebote wie Gesprächskreise, Traumreisen, Seidenmalerei, etc. Wie ich schon eben geschrieben hab, vielleicht hilft es ihr sich nach der anstrengenden Zeit SICH SELBST wiederzufinden. Denn das scheint in dieser anstrengenden und Nervenaufreibenden Zeit ein bisschen verloren gegangen zu sein. Vor allem kann Sie dort wieder neue Kräfte schöpfen.

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28. September 2004 um 23:18
In Antwort auf tausendschoen

Versuch es nochmal ...
Hallo,
bei mir wurde vor gut 2,5 Jahren eine leichte Depression festgestellt. Ich bin damals zu Diakonie und hab mich dort über Mutter-Kind-Kuren beraten lassen. Die haben mir Häuser empfohlen und auch die ganzen Anträge mitgegeben. Sprech bitte mit Deinem HA darüber, wie es Dir geht und das Du einfach total erschöpft bist aufgrund der ganzen Situation. Das Du etwas Hilfe und Zeit benötigst nach dieser Anstrengenden Phase wieder zu Dir zu finden und neue Kraft zu gewinnen. Dein Arzt muss Dir den Bogen für die Krankenkasse ja ausfüllen und die Kur für Dich beantragen, meine HA hat damals alle Erkrankungen der letzten Jahre mit angegeben und meinen Zustand leicht übertrieben . Das Kind wurde lediglich als Begleitperson angegeben. Man kann einem 16 Monate alten Kind ja nicht 3 Wochen ohne Mutter zumuten. Auch der Kinderarzt muß den Bogen ausfüllen für das Kind. Dabei wird halt die Begleitung angegeben, unser Kinderarzt hat damals noch eine Infektanfälligkeit mit angeben. In Eurem Falle könnte ja die Schlafstörungen mitangeben werden.
Sollte der Antrag abgelehnt werden, hilft Dir die Diakonie auch wegen Einspruch und co. weiter.
Ich hoffe es klappt. Mir hat die Kur damals sehr viel gebracht.
Bis dann
Tausendschoen

Hallo tausendschoen!
vielen dank erstmal für deine antwort und tipps. ich habe mich auch an die caritas gewendet. das war anfang lezter woche. die dame für kuranträge hat mich erstmal an einem erziehungsberater im hause weitergergeleitet. habe gestern meinen termin gehabt. ich kam mir vor wie in einem falschen film. ich hatte die ganze zeit das gefühl, der berater hat die schuld bei mir gesucht. er hat mich einfach in ein schema gepresst und ohne zuzuhören in eine seiner vier schubladen gesteckt.seine falsche analyse hat mir den rest gegeben. den nächsten termin werde ich wohl eher nicht wahrnehmen! ich versuchs einfach bei meinem hausarzt!

gruss
mami777

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29. September 2004 um 6:52
In Antwort auf tausendschoen

Denke schon
Ich denke schon das ihr die Kur helfen würde. Schließlich wird ein viel "Alltag" abgenommen. Morgens ist das Kind i.d.R. in einer Betreuungsgruppe. Übrigens gab es z.B. bei uns das Angbebot das eine speziell geschulte Mitarbeiterin die Kinder dort beobachtet und der Mutter Tips für den Umgang gab. In dieser Zeit gibt es viele Programme für die Mütter. Gespräche mit der Psychologin, Massagen, Schwimmen, Autogenes Training ......
Bei uns gab es auch oft Abends Angebote wie Gesprächskreise, Traumreisen, Seidenmalerei, etc. Wie ich schon eben geschrieben hab, vielleicht hilft es ihr sich nach der anstrengenden Zeit SICH SELBST wiederzufinden. Denn das scheint in dieser anstrengenden und Nervenaufreibenden Zeit ein bisschen verloren gegangen zu sein. Vor allem kann Sie dort wieder neue Kräfte schöpfen.

????
Aber Mutter-Kind-Kur heißt doch, daß beide zusammen dort sind, auch nicht getrennt in der Nacht. Also wenn das Kind in der Nacht nicht schläft, ergo die Mutter auch die ganze Nacht kein AUge zubekommt, dann kann am nächsten Tag Belustigung sein, wie will, die Mama ist müde. Als erstes wäre es doch sinnvoll die Schlafstörungen zu erkunden und beseitigen, was allerdings eine Aufgabe von Ärzten und nicht einer Kur ist.

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29. September 2004 um 8:30
In Antwort auf flyingkat

????
Aber Mutter-Kind-Kur heißt doch, daß beide zusammen dort sind, auch nicht getrennt in der Nacht. Also wenn das Kind in der Nacht nicht schläft, ergo die Mutter auch die ganze Nacht kein AUge zubekommt, dann kann am nächsten Tag Belustigung sein, wie will, die Mama ist müde. Als erstes wäre es doch sinnvoll die Schlafstörungen zu erkunden und beseitigen, was allerdings eine Aufgabe von Ärzten und nicht einer Kur ist.

Sicher, aber ..
da diese ja scheinbar keine Organische Ursache, sondern andererseits liegt. Ist es vielleicht einmal sinnvoll das Kind beobachten zu lassen. Dort gibt es ja sicher auch kompetentes Personal, was Tipps im Umgang mit dem Kind gibt. Eine Kur alleine wäre vielleicht noch sinnvoller für die Mutter, aber sicher nicht durchziehbar mit so einem kleinen Kind. Es ist ja auch nicht so, das der ganze Vormittag vollgeprofft ist, in den Lücken bleibt bestimmt auch mal zeit sich hinzulegen, was im Alltag ja gar nicht drin ist. Sicherlich das Kind als Belastung kann ihr im Moment wohl nicht voll abgenommen werden. Aber die übrigen belastungen vom Alltag. Und etwas Entlastung ist vielleicht mal ganz gut.

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