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Werden Kinder mit LRS immer noch nicht berücksichtigt?

2. November 2012 um 22:29

Nur weil mein Sohn eine (10J.)LRS(Lese-Rechtschreib-Schwäche)hat,keine Empfehlung für die Realschule bekommen.

Obwohl die Lehrerin meinte,vom intellektuellen her ist er für die Real geeignet.
Vor allem in Mathe ist er total fit.Auch in Sachkunde hat er meistens eine 1,da er durch sein Allgemeinwissen viel im Unterricht viel mit ein bringen kann.
Ansonsten ist er total fit und weiß viel.

Er selber war total enttäuscht darüber,das er nur eine Empfehlung für die Haupt bekommen hat.

Er hat auf der Grundschule noch einen besonderen Förderbedarf wegen seiner Legasthenie und wird anders in Deutsch benotet.Denn gibt es auf der Real nicht(wenigstens bei uns nicht).Die nehmen darauf überhaupt keine Rücksicht.Das heißt er wird so benotet wie die anderen auch.Das wäre auf jeden Fall eine 5 dann.

Bin stinksauer nur weil mein Kind LRS hat,gibt man ihn keine Chance.
Das hat doch nix mit dumm zutun.Albert Einstein und viele andere berühmte Persönlichkeiten hatten oder haben auch LRS.

Weiß nicht was ich machen soll,denke gerade in Mathe wäre er unterfordert.Nachher langweilt er sich und macht dann da gar nix mehr.

Soweit ich weiß,nimmt die Real hier Kinder mit LRS erst gar nicht an.

Das grenzt für mich an Diskriminierung.

Was meint ihr?

LG simona

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31. Januar 2013 um 13:19

Hilflosigkeit einüben oder Besser-mit-seinen-Talenten-Umgehen
Wenn Dein Kind 6 Jahre alt ist, könnten wir ein kleines Experiment machen: Wir geben ihm an einem Bein eine Gehschiene. Die stützt ihn und macht das Laufen sicherer.
Da wir keinen Vergleich haben, fällt uns natürlich nicht auf, dass er so ganz anders laufen lernt. Wenn wir nach vier Jahren die Schiene wegnehmen, kann er es nicht mehr.
So ähnlich sehe ich das mit Denk- und Lese- und Schreibschienen auch.
Sie sind ein Schwindel, denn sie täuschen eine Scheinlösung vor und machen dich für das konkrete Leben immer hilfloser und hilfloser.
Meine verst- Kollegin H.Prem hat stets den Schwindel mit der "Legasthenie" deutlich benannt: "Legasthenie ist ein Gespenst und Gespenster gibt es nicht." und noch deutlicher: "Legasthenie ist KEIN LERN- sondern ein LEHRproblem." Sie hat auch konkret bewiesen, dass man anders LEHREN kann: ALLE ihre Schüler lernten in 1/3 der üblichen Zeit - also in 1/2 Jahr - nicht nur RICHTIG sondern vor allem BEGEISTERT Lesen & Schreiben.
Mit ihrer kleinen Lesefibel "Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland haben viele Kinder, bei denen die Schule total versagt hatte, zu Hause mit der Mutter noch gut und gerne richtig das Lesen gelernt.
Intuitiv hatte Frau Prem erfasst, worauf es ankommt und was in der neuen Ich-kann-Schule so benannt wird:
Probleme ERSCHEINEN nur als SACHprobleme, sie SIND aber keine Sachprobleme, sie SIND PERSÖNLICHE Probleme.
Mit Üben, Üben, Üben quält die Pädagogik nur die ohnedies schon frustrierten und geschwächten Kräfte, bis sie gar nicht mehr können und wollen. Wenn wir aber diese PERSÖNLICHkeitskräfte stärken, dann WACHSEN sie und dann wird der Mensch dem Leben GEWACHSEN.
Wir müssen also das richtige Problem lösen, wenn es besser werden soll.
Dass die Rechschreib- und Folgeprobleme bei der angewandten Pädagogik ein geradezu gigantisches Wachstum zu verzeichnen geben, zeigt deutlich, dass nicht das Kind sondern die Pädagogik falsch ist. Sie besteht in einem VERKEHRTEN Umgang mit den Talenten.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer käme ich nie auf die Idee, jemand, der viele Fehler schreiben kann, als defekt und krank und abnorm anzusehen und zu behandeln.
Wenn ich möchte, dass deine Talente a) wachsen und b) gerne mit mir zusammenarbeiten und c) zeigen, was sie können, dann reibg ich ihnen doch nicht dauernd unter die Nase, für wie blöd ich sie halte! Dann interessiere ich mich - ganz im Gegenteil - nur und das auch noch sehr stark, dafür, wie GUT sie werden können.
Dadurch fließt mit meiner Aufmerksamkeit die ENERGIE in die GÜTE (und nicht in das Problem) und macht die GÜTE stark (und nicht das Problem).
Es gibt viele Möglichkeiten, die GÜTE der Talente im Menschen zu entwickeln. Das eben beschreibt die Ich-kann-Schule anhand erlebter praktischer Beispiele. Du kannst es ja mal genauer anschauen; sie finden sich z.T. auch im Net.
Dein Kind wird sein Leben lang mit jedem Buchstaben, den es schreibt oder liest, einüben, a) ein hilfloser Legastheniker oder b) ein Immer-besser-Schreiber zu werden. Eine Hausaufgabe als Legastheniker zu machen ist immer eine Belastung, eine Hausaufgabe als jemand zu machen, der an sich glaubt und seine Talente entwickelt, ist immer eine belebende Erleichterung.
Ihr habt die Wahl.
Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe

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