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Werd ich langsam echt spiessig ?

21. August 2013 um 21:30

So langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, daß ich spiessig werde.

Ich habe einen neunjährigen Sohn, der an Schultagen um 8 im Bett liegt, er darf dann noch eine Stunde lesen oder sich ein Hörbuch anhören, um 9 ist damit aber Schluß.
Ich bin der Überzeugung, daß Kinder regelmäßige Bettgehzeiten und ausreichend Schlaf brauchen, gerade wenn sie zur Schule müssen.
Meine ehemalige Nachbarin (ist vor 2 Wochen umgezogen) hat einen gleichaltrigen Sohn, der selbst bestimmt, wann er ins Bett geht, sodaß wir schon einige Diskussionen darüber hatten, das ihr Sohn doch bitte nach 9 nicht mehr durch den Garten toben muß...viel genutzt hat es nicht, aber das ist ja jetzt auch vorbei.
Drei Häuser neben uns befindet sich ein Familienzentrum, an das auch ein privater Kindergarten für unter 3-jährige angeschlossen ist. Heute Abend hat da ein Bastelabend für Kleinkinder und Eltern stattgefunden, was ja auch kein Thema ist. Die Kleinen waren logischerweise aber weniger am Basteln als am Rumtoben interessiert...praktischerweis e auf dem hauseigenen Spielplatz. Wenn da 7-8 Knirpse spielen ist das auch dementsprechend laut. Jetzt war ich eben dort und habe sie gebeten, die Kinder doch reinzuholen, weil es doch etwas laut wäre und die Schulkinder ja morgen früh aufstehen müßten. (Mal abgesehen davon, daß es mittlerweile ja auch dunkel wird).
Mal abgesehen davon, daß ich angeschaut wurde, als ob ich ihnen erklärt hätte, daß ich jetzt ihre Kinder braten und fressen würde, wurde ich dann mit den Worten "Seien sie mal nicht so spiessig" "bloß damit ihr Kind schlafen kann sage ich doch meinem nicht, daß es ruhig sein soll" hinausgebeten. Bei den offenen Fenster konnte ich dann die lautstarken Lästereien dieser Frauen (ich seh alles andere als spiessig aus, tättowiert, gepierct...was natürlich DAS Thema war) hören, unter anderem auch, daß ich wohl zu früh Mutter geworden bin (ich war 25...aber halt nicht 38 wie der Durchschnitt der Damen beim ersten Kind).
Mein Sohn hatte auch im Alter ihrer Kinder feste Bettgehzeiten...das war auch nicht anders möglich, ich hab zu dem Zeitpunkt mein Abi nachgeholt und das Studium begonnen.

Bin ich wirklich so schlimm mit meiner Meinung ?
Ist es wirklich so daneben einem Kind feste Regeln zu geben ? (In meinem Beruf hab ich genug Kinder, die keine Regeln bekommen haben, als Teenies sind die fast unerträglich...)

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22. August 2013 um 11:00

Hey
Wie oft kommt es vor? Wenn das eine einmalige sache war, dann hätte man wirklich aushalten können. Man muss sich doch nicht sofort mit leuten anfeinden?! Ich finde es schon mutig von dir hinzugehen und dich über kinderlärm zu beschweren zumal es eine veranstaltung gab. Trotzdem nicht schön, dass über dich gelästert wurde. Aber wie gesagt, find ich echt mutig. Ich würde das nicht machen.

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22. August 2013 um 11:11

Übertrieben
es war ja nicht mitten in der nacht und einmalig. und dann noch 3 häuser weiter... also find ich schon etwas übertrieben.
wie laut werden kleinkinder sein? wenn die wirklich so laut gewesen wären , hätten die eltern wahrscheinlich selbst eingeschritten. zumindest hätte ich das gemacht... ist ja auch für die eltern unmöglich sich zu unterhalten, wenn die kinder wirklich so laut sind. ich denke da hast du echt etwas spiessig reagiert. und das die dann lästern ist irgendwo auch verständlich.

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22. August 2013 um 20:52
In Antwort auf ano100

Übertrieben
es war ja nicht mitten in der nacht und einmalig. und dann noch 3 häuser weiter... also find ich schon etwas übertrieben.
wie laut werden kleinkinder sein? wenn die wirklich so laut gewesen wären , hätten die eltern wahrscheinlich selbst eingeschritten. zumindest hätte ich das gemacht... ist ja auch für die eltern unmöglich sich zu unterhalten, wenn die kinder wirklich so laut sind. ich denke da hast du echt etwas spiessig reagiert. und das die dann lästern ist irgendwo auch verständlich.

Also wenn da
8 Knirpse in dem Alter über den Spielplatz toben, dann ist das laut und deren Eltern sind NICHT eingeschritten, weil das die freie Entwicklung ihrer Kinder hemmen würde.
Sowas nennt man antiautoritäre Erziehung.

Die Eltern konnten sich doch hervorragend unterhalten...sie waren ja IM Haus.

Einmalig ist die ganze Sache auch nicht, diese Bastelabende finden häufiger statt, mal ganz abgesehen davon, daß da auch noch andere Dinge abends ablaufen, bei denen die Kinder aber eingebunden sind und aktiv daran teilnehmen...daran stört sich auch keiner. Und während der Ferien hat sich ja auch keiner beschwert. Im Übrigen war ich nicht die Einzige, die sich beschwert hat, wie ich mittlerweile weiß, sind zwei weitere Nachbarn dagewesen.

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22. August 2013 um 21:22
In Antwort auf avril_11989148

Hey
Wie oft kommt es vor? Wenn das eine einmalige sache war, dann hätte man wirklich aushalten können. Man muss sich doch nicht sofort mit leuten anfeinden?! Ich finde es schon mutig von dir hinzugehen und dich über kinderlärm zu beschweren zumal es eine veranstaltung gab. Trotzdem nicht schön, dass über dich gelästert wurde. Aber wie gesagt, find ich echt mutig. Ich würde das nicht machen.

Bei einer einmaligen
Sache hätte ich mich auch nicht beschwert. Aber seit das FamZentrum da ist, gab es das schon häufiger. An ihrem letzten Standort hat sich auch keiner beschwert, da war es mitten in der Innenstadt, da ist der abendliche Krach im Kneipengetümmel nicht weiter aufgefallen. Vor einem Jahr sind sie dann hierhergezogen, in ein total ruhiges Wohnviertel, was auch noch hauptsächlich von Rentnern bewohnt wird. Diese sind aber nicht kinderfeindlich, mein Sohn spielt oft draussen und das mit seinen Freunden und es hat sich nie einer beschwert...und 9-jährige sind wirklich nicht leiser als die Knirpse.
Mittlerweile ist es aber so, das im Sommer von 8-17 Uhr Lärm ist, abends findet dann auch oft etwas statt, was aber nicht störend ist, wenn die Kinder drin sind. Am Wochenende kann man das Haus dann auch noch mieten, um da Familienfeiern/Geburtstage etc. drin zu feiern...es gibt Abende, da hat man das Gefühl neben einer Kneipe zu wohnen...da sind es dann aber die angetrunkenen Erwachsenen und weniger die Kinder.

Anfeinden...naja, ich glaub, da war der Auftritt nicht der entscheidende Punkt. Für diese Leute, die sich zwar nach aussen hin immer sehr aufgeklärt und tolerant geben, es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht sind, bin ich von vornherein ein No-Go. Sie gehören nämlich (oder wollen es) zur Oberschicht, hauptsächlich sind da Frauen vertreten, die sich über den Beruf ihres Mannes definieren (Anwaltsgattin, Bürgermeisterfrau, Arztfrauen...) was mir persönlich schon unangenehm wäre.

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23. August 2013 um 0:56
In Antwort auf chaosbella

Also wenn da
8 Knirpse in dem Alter über den Spielplatz toben, dann ist das laut und deren Eltern sind NICHT eingeschritten, weil das die freie Entwicklung ihrer Kinder hemmen würde.
Sowas nennt man antiautoritäre Erziehung.

Die Eltern konnten sich doch hervorragend unterhalten...sie waren ja IM Haus.

Einmalig ist die ganze Sache auch nicht, diese Bastelabende finden häufiger statt, mal ganz abgesehen davon, daß da auch noch andere Dinge abends ablaufen, bei denen die Kinder aber eingebunden sind und aktiv daran teilnehmen...daran stört sich auch keiner. Und während der Ferien hat sich ja auch keiner beschwert. Im Übrigen war ich nicht die Einzige, die sich beschwert hat, wie ich mittlerweile weiß, sind zwei weitere Nachbarn dagewesen.


@Die Eltern konnten sich doch hervorragend unterhalten...sie waren ja IM Haus.
und ihr 3 häuser weiter....

die sassen da also bei geöffneten fenster und konnten sich hervorragend unterhalten und du konntest sogar jedes wort draussen verstehen , obwohl die kinder so laut waren ...
wie muss das dann 3 häuser weiter sein und dann noch bei geschlossenem fenster?




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23. August 2013 um 13:30

Einzelschicksal
Also ich finde, du gehst zu weit! In einem dicht besiedelten Gebiet kann leider keine Rücksicht auf einzelschicksale genommen werden! 8 uhr ist keine Uhrzeit bei der absolute Ruhe herschen muss! Wenn du der Meinung bist, dein Sohn muss da schlafen, ok....aber, dann muss du halt die Fenster zu machen und er muss lernen mit geräuschen einzuschlafen.... Du kannst auch nicht die eisdiele dichtmachen, weil du nicht willst, dass dein kind eis isst...

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23. August 2013 um 14:41
In Antwort auf chaosbella

Bei einer einmaligen
Sache hätte ich mich auch nicht beschwert. Aber seit das FamZentrum da ist, gab es das schon häufiger. An ihrem letzten Standort hat sich auch keiner beschwert, da war es mitten in der Innenstadt, da ist der abendliche Krach im Kneipengetümmel nicht weiter aufgefallen. Vor einem Jahr sind sie dann hierhergezogen, in ein total ruhiges Wohnviertel, was auch noch hauptsächlich von Rentnern bewohnt wird. Diese sind aber nicht kinderfeindlich, mein Sohn spielt oft draussen und das mit seinen Freunden und es hat sich nie einer beschwert...und 9-jährige sind wirklich nicht leiser als die Knirpse.
Mittlerweile ist es aber so, das im Sommer von 8-17 Uhr Lärm ist, abends findet dann auch oft etwas statt, was aber nicht störend ist, wenn die Kinder drin sind. Am Wochenende kann man das Haus dann auch noch mieten, um da Familienfeiern/Geburtstage etc. drin zu feiern...es gibt Abende, da hat man das Gefühl neben einer Kneipe zu wohnen...da sind es dann aber die angetrunkenen Erwachsenen und weniger die Kinder.

Anfeinden...naja, ich glaub, da war der Auftritt nicht der entscheidende Punkt. Für diese Leute, die sich zwar nach aussen hin immer sehr aufgeklärt und tolerant geben, es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht sind, bin ich von vornherein ein No-Go. Sie gehören nämlich (oder wollen es) zur Oberschicht, hauptsächlich sind da Frauen vertreten, die sich über den Beruf ihres Mannes definieren (Anwaltsgattin, Bürgermeisterfrau, Arztfrauen...) was mir persönlich schon unangenehm wäre.

Hmm
Ich kann dich verstehen. Jedoch hab ich es auch mit meiner wohngegend verglichen. Direkt nebenan hat ein edles italienisches restaurant eröffnet vor 9 monaten. Die leute sitzen draußen bis 23 uhr. Wenn du wüsstest wie laut das ist. Ich will auch manchmal ruhe haben. Oft schliesse ich die fenster, die kinder schlafen trotz lärm ganz gut. Hingehen und mich beschweren? Oh je, niemals. Ab 23 uhr ist aber wirklich auch ruhe. Es ist eine Wohngegend, das dürften die sich gar nicht erlauben. Feste bettgehzeiten haben wir auch. Aber ich kann dein gefühl verstehen. Ignoriere es am besten. Schließe die fenster, ich ertrage es bei gutem wetter 6 x die woche

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24. August 2013 um 23:07

Ich bekenne mich zum Spiesser!!!
Ich musste eben bei der einen oder anderen Antwort wirklich lachen!!!

Ich 33 Jahre alt gehöre dem Verein der Spiesser dann auch an!!!!

WAS hat es mit Spiessigkeit zu tun, wen ein 8!!!Jähriger um 9!!!! in die Heia geht???

Zwischen Autoritärer und Antiautoritärer Erziehung liegt ne grosse Bandbreite von Zwischentönen- dazu würde auch ich mich zählen!!!

Es gibt Feste Regeln- Ja, die gibt es und ein 8!!Jähriger hat bei mir sicherlich nicht zu bestimmen wann Zapfenstreich ist!!!

Frag mich immer, was machen die, wen der Lütte mit 10 kommt und nen Spiderman auf den Poppes tattowiert haben möchte????

Und Ja, auch in unserer Gesellschaft gibt es glattwegs Verhaltensregeln und Gesetze (sind nix anderes als Regeln!!)

Sorry, aber es gibt Grenzen- genauso wie man Bitte und Danke sagen sollte, bei Tisch nicht rumtobt und beim essen den Mund zu schliessen hat!!!

Und ich finde ebenso, dass man sehr wohl auch sein Umfeld darauf hinweisen kann, dass Lautes Rumgekreische und Gelärme Glattwegs auch andere Menschen gegen 20 Uhr abends stören kann- möchte die mal sehen wen man das bei denen machen würde!!!

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26. August 2013 um 13:42
In Antwort auf ano100


@Die Eltern konnten sich doch hervorragend unterhalten...sie waren ja IM Haus.
und ihr 3 häuser weiter....

die sassen da also bei geöffneten fenster und konnten sich hervorragend unterhalten und du konntest sogar jedes wort draussen verstehen , obwohl die kinder so laut waren ...
wie muss das dann 3 häuser weiter sein und dann noch bei geschlossenem fenster?




Stand da irgendwas von offenen Fenstern ?
Und selbst wenn...diesen Eltern ist es EGAL wie laut ihr Kinder sind, denn alles was die Kinder einschränkt sie ja in ihrer Entwicklung hemmt, ihrer Meinung nach.
Das sind solche Eltern, die selbst wenn ihr Kind wirklich Mist baut, die Schuld NIE bei dem Kind sucht, sondern bei den anderen. Diese Eltern vermitteln ihren Kindern, das es wichtiger ist zu machen, was man will und das die Bedürfnisse anderer Menschen vollkommen irrelevant sind...
Da werden Egomanen erzogen und DAS wird dann als vollkommen normal hingestellt und alle anderen haben sich daran anzupassen.
Mal abgesehen davon, ob es jemanden stört oder nicht, ich finde das dreijährige Kinder nicht noch draussen spielen müssen, wenn es draussen dunkel wird/ist.
Durftest du das ? Ich nicht !

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26. August 2013 um 14:03
In Antwort auf kalani_12332983

Einzelschicksal
Also ich finde, du gehst zu weit! In einem dicht besiedelten Gebiet kann leider keine Rücksicht auf einzelschicksale genommen werden! 8 uhr ist keine Uhrzeit bei der absolute Ruhe herschen muss! Wenn du der Meinung bist, dein Sohn muss da schlafen, ok....aber, dann muss du halt die Fenster zu machen und er muss lernen mit geräuschen einzuschlafen.... Du kannst auch nicht die eisdiele dichtmachen, weil du nicht willst, dass dein kind eis isst...

1. Bin ich kein Einzelschicksal,
sondern es beschweren sich auch noch andere. Ich finde es sehr interessant, das die Anwohner damit klarkommen sollen, aber das von der anderen Seite keinerlei Rücksicht erwartet wird. Ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen wäre da doch eher angebracht, und da finde ich sinnvoll, wenn man die Kleinen dann doch um neun einfach ins Haus holt, um den Frieden zu ermöglichen. Was ist daran zuviel verlangt ?
Ich habe ja schon unten geschrieben, daß es einfach immer extremer wird mit denen, daß sie sich immer mehr Freiheiten nehmen und man hier immer schlechter normal leben kann.
Heute morgen hat einer der Nachbarn sogar Klage eingereicht, weil es überhand nimmt.
Keiner von uns hat was gegen die Kinder oder den KiGa, aber es gibt Grenzen, die einfach dauernd überschritten werden.

2. Wenn ich der Meinung bin....ja bin ich, ich bin der Meinung das Kinder feste Regeln und unter anderem auch feste Bettgehzeiten haben müssen.

3. es ging nicht um absolute Ruhe, mein Nachbar sitzt auch oft im Garten und grillt und natürlich unterhalten sie sich dann auch...das ist aber bitteschön ein gewaltiger Unterschied ob da eine normale Unterhaltung abläuft oder ob rumgeschrien wird...

4. mein Kind kann mit Geräuschen einschlafen, wir bewegen uns ja auch vollkommen normal in der Wohnung und tapseln nicht auf Zehenspitzen durch die Gegend.

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26. August 2013 um 14:29
In Antwort auf agathe_12863723

Ich bekenne mich zum Spiesser!!!
Ich musste eben bei der einen oder anderen Antwort wirklich lachen!!!

Ich 33 Jahre alt gehöre dem Verein der Spiesser dann auch an!!!!

WAS hat es mit Spiessigkeit zu tun, wen ein 8!!!Jähriger um 9!!!! in die Heia geht???

Zwischen Autoritärer und Antiautoritärer Erziehung liegt ne grosse Bandbreite von Zwischentönen- dazu würde auch ich mich zählen!!!

Es gibt Feste Regeln- Ja, die gibt es und ein 8!!Jähriger hat bei mir sicherlich nicht zu bestimmen wann Zapfenstreich ist!!!

Frag mich immer, was machen die, wen der Lütte mit 10 kommt und nen Spiderman auf den Poppes tattowiert haben möchte????

Und Ja, auch in unserer Gesellschaft gibt es glattwegs Verhaltensregeln und Gesetze (sind nix anderes als Regeln!!)

Sorry, aber es gibt Grenzen- genauso wie man Bitte und Danke sagen sollte, bei Tisch nicht rumtobt und beim essen den Mund zu schliessen hat!!!

Und ich finde ebenso, dass man sehr wohl auch sein Umfeld darauf hinweisen kann, dass Lautes Rumgekreische und Gelärme Glattwegs auch andere Menschen gegen 20 Uhr abends stören kann- möchte die mal sehen wen man das bei denen machen würde!!!

Danke !
Genauso sehe ich das auch.

"möchte die mal sehen wen man das bei denen machen würde!!!"....das habe ich mir auch schon gedacht.
Aber ich weiß ja wie das sich äußert, in meinem Thread hab ich ja meine Nachbarin erwähnt, deren Kind ins Bett geht, wann es will. Wenn es dann aber im Bett ist, dann erwartet sie das absolute Ruhe herrscht, mein Mann sollte sogar die Schuhe vor der Haustür ausziehen, damit er die Treppe nicht so hochpoltert (ihrer Meinung nach) weil sie ja die Tür zum Kinderzimmer nicht schließen kann, da ihr 9jähriger ja nicht in der Lage ist, bei geschlossener Tür zu schlafen, deswegen schaut sie ja auch abends kein Fernsehen oder hört Musik, er könnte ja wachwerden...sie benutzt auch abends die Toilettenspülung aus dem selben Grund nicht und hat das von allen anderen im Haus auch erwartet, das könnte ja ihren Sohn wecken...das ihr Sohn aber um halb zehn im Garten sitzt und auf der Trommel spielt, DAS sollte man doch bitte akzeptieren, daß wäre wichtig für seine Entwicklung.
Ich kenne seine ehemalige Klassenlehrerin und weiß, was sie darüber denkt...Trommel spielen kann er, soziale Kompetenz hat das Kind keine, für ihn stehen seine Bedürfnisse im Vordergrund, alles andere ist egal.

Mein Sohn hat seine festen Regeln und Aufgaben (jaaaa er hilft im Haushalt mit und ich finde das auch vollkommen normal) aber er hat auch viele Freiheiten. Im Gegensatz zu vielen Klassenkameraden hat er nach der Schule nämlich keinen Zusatzstundenplan, sondern auch Zeit zu spielen und das was er macht, hat er sich selbst ausgesucht. Er muß nicht Geige/Klavier spielen oder zum Tanzkurs, weil ich das toll finden würde, er besucht einen Kunstkurs und ist beim DLRG....aber es gibt einige Eltern, die mir vorwerfen, daß ich ihn angeblich nicht ausreichend fördere....in dem Alter müßte man doch schon an die Zukunft denken und dann wäre doch ein Chinesischsprachkurs, Matheförderprogramm, etc ratsam.
Ich frag mich dann immer, wann die Kinder denn mal Kinder sein dürfen (gut eine Bekannte hat mir dann erklärt, daß sie ja immer auch mal eine Spielstunde einplant....)

Ich hab jetzt letztens einen guten Artikel im Stern gelesen über "Helikoptereltern" und was die ihren Kindern damit antun...die ersten extremeren davon kommen nämlich in den letzten 2-3 Jahren an unseren Unis an...das, und auch einige der Antworten hier, haben mich doch darin bestätigt, daß ich mit meinem Erziehungsstil garnicht sooo falsch liege

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27. August 2013 um 0:09

Ich geh mal nicht auf alles ein...
sondern nur auf die feste bettgehzeit. ich hab nichts gegen regeln - sind eh all gegenwärtig. ich kann aber auch deine nachbarin diesbezüglich verstehen. schlafen ist so eine sache, die man nicht erzwingen kann... stell dir vor jemand würde dir vorschreiben, wann du zu schlafen hast. dagegen hättest du sicherlich was einzuwänden, vor allem, wenn du überhaupt nicht müde bist. ebenso verhält es sih mit den regeln "feste essenszeit" und "man soll seinen teller aufessen". ist ja schön, wenn's um 12 mittagessen gibt, aber was ist wenn das kind da keinen hunger hat? soll es sich dann "mit gewalt" zum essen zwingen? und was, wenn es schon um 11 uhr hunger hat? soll es bis 12 ausharren? das finde ich doch sehr kritisch, schließlich hat jeder nen eigenen stoffwechsel. für das aufessen gilt das gleiche. wie soll ein kind sein sättigungsgefühl erkennen (was wohl übergewicht vorbeugt), wenn man ihm vorschreibt, dass es den teller aufzuessen hat, obwohl es bereits satt ist?
also ich sag es noch mal: ich hab nichts gegen regeln und grenzen, aber es gibt einfach dinge, bei denen die eltern keinen zugriff auf das kind haben. das kind wird nun mal nicht auf knopfdruck müde und es kriegt auch nicht auf knopfdruck hunger. deshalb bin ich der meinung, dass man sich genau überlegen sollte, welche regeln man aufstellt. regeln an sich sind aber meiner meinung nach nicht spiessig.

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27. August 2013 um 1:57
In Antwort auf isleofsky

Ich geh mal nicht auf alles ein...
sondern nur auf die feste bettgehzeit. ich hab nichts gegen regeln - sind eh all gegenwärtig. ich kann aber auch deine nachbarin diesbezüglich verstehen. schlafen ist so eine sache, die man nicht erzwingen kann... stell dir vor jemand würde dir vorschreiben, wann du zu schlafen hast. dagegen hättest du sicherlich was einzuwänden, vor allem, wenn du überhaupt nicht müde bist. ebenso verhält es sih mit den regeln "feste essenszeit" und "man soll seinen teller aufessen". ist ja schön, wenn's um 12 mittagessen gibt, aber was ist wenn das kind da keinen hunger hat? soll es sich dann "mit gewalt" zum essen zwingen? und was, wenn es schon um 11 uhr hunger hat? soll es bis 12 ausharren? das finde ich doch sehr kritisch, schließlich hat jeder nen eigenen stoffwechsel. für das aufessen gilt das gleiche. wie soll ein kind sein sättigungsgefühl erkennen (was wohl übergewicht vorbeugt), wenn man ihm vorschreibt, dass es den teller aufzuessen hat, obwohl es bereits satt ist?
also ich sag es noch mal: ich hab nichts gegen regeln und grenzen, aber es gibt einfach dinge, bei denen die eltern keinen zugriff auf das kind haben. das kind wird nun mal nicht auf knopfdruck müde und es kriegt auch nicht auf knopfdruck hunger. deshalb bin ich der meinung, dass man sich genau überlegen sollte, welche regeln man aufstellt. regeln an sich sind aber meiner meinung nach nicht spiessig.


Bettgehzeit heißt nicht automatisch Schlafenszeit.
Wir haben ein festes Ritual, um viertel nach sieben macht er sich bettfertig, bis um acht lese ich ihm etwas vor oder wir kuscheln einfach und er erzählt mir von seinem Tag, um acht gehe ich dann rüber und er kann bis um neun noch machen, was er will...die einzige Bedingung ist das es etwas ruhiges ist, was ihn dann nicht wieder hochpuscht, sondern etwas was ihn in einem gewissen Maß auf das Schlafen vorbereitet...er bastelt, malt, baut Lego oder liest. Um neun ist dann aber Bett angesagt, daß brauche ich auch nicht mehr zu sagen, er legt sich dann selbst ins Bett, falls er nicht schon lesenderweise drin liegt.

Natürlich schreibt mir keiner mehr direkt vor, wann ich ins Bett zu gehen habe, dann würde ich wohl auch kaum noch um die Uhrzeit hier sitzen und antworten, aber in einem gewissen Maß ist das auch als Erwachsener noch vorgegeben...wenn ich morgens um 6 auf der Arbeit sein muß, würde ich mich ins Bett legen und wenn ich das nicht will oder kann, weiß ich auch wie es mir den gesamten nächsten Tag gehen wird. Und genau da kann ich natürlich durch Erziehung bei einem Kind Einfluß nehmen, in dem ich eine Regelmäßigkeit einführe, die dann zur Gewohnheit wird. Das es Tage gibt, an denen das nicht klappt, das weiß ich von mir selbst, aber im Allgemeinen funktioniert das ganz gut.

Essen...ich finde auch feste Essenzeiten nicht schlimm, wenn mein Sohn eine Stunde vorher Hunger hat, kann er sich einen Apfel, eine Banane nehmen, aber das richtige Essen mache ich sicher nicht eine Stunde früher fertig, wenn er meint da Hunger haben zu müssen, mal abgesehen davon, daß ich das mit meiner Arbeitszeit nicht vereinbaren könnte, zumindest mittags. Flexibler wäre es da nur abends zu regeln, aber da wir alle zusammen essen und das auch als wichtigen Bestandteil unseres Familienlebens sehen, haben wir auch da eine feste Zeit. Wenn ich mich nach den persönlichen Wünschen jedes einzelnen so richten würde, dann müßte ich ja für jedes Essen drei verschiedene Zeiten haben, und da wir noch mehr Kinder planen, würde das ja als Schlimmer werden, was ein Unsinn. Und auch das ist eine Sache der Gewohnheit, wenn man es gewohnt ist um sieben Uhr morgens zu frühstücken, hat man da auch Hunger. Zum Essen zwingen tue ich ihn allerdings nicht, auch nicht zum Aufessen, ich erwarte aber, daß er mit am Tisch sitzt. Bei uns wird nämlich auch nicht vor dem Fernseher gegessen.

Im Übrigen sind das Regeln, die von Kinderpsychologen immer wieder empfohlen werden, auf die in Kinderhilfeeinrichtungen sehr viel Wert gelegt wird. Warum ? Weil sie einem Tag Struktur verleihen, weil man eine Regelmäßigkeit schafft, die vielen Kindern einfach fehlt, man gibt ihnen dadurch Halt, sie wissen, das passiert dann und dann...und nicht irgendwann oder wenn sie gerade Lust darauf haben. Und das sind die einfachsten, grundlegendsten Regeln, die in einer Famile durchführbar sind.

Zudem hat man festgestellt, daß feste Schlafenszeiten für Kinder förderlich sind, ich hatte das zwar in einer anderen Zeitung gelesen, aber die Kernaussage ist die gleiche :

http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_41961176/schlafforschung-feste-bettgehzeiten-machen-kinder-schlauer.html

Und zum essen : http://www.urbia.de/magazin/familienleben/gemeinsam-essen-staerkt-familien
ein sehr langer Artikel, der aber gut rüberbringt, wie wichtig sowas ist. Empfehlenswert ist da auch das Buch "Jedes Kind kann richtig essen"...der Grundsatz da ist : Die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt, die Kinder, was und wieviel sie davon essen. Ich hab das meiner Schwester geschenkt, weil ihr Sohn da sehr schwierig war.

Grundsätzlich finde ich das Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder die Abschaffung der Kindheit" auch sehr gut, da geht es unter anderem auch um die Abschaffung von Regeln, daß Kinder keinen Anstand mehr anerzogen bekommen. Ich finde es beispielsweise wichtig, daß mein Sohn wenn wir Besuch bekommen/ beim Arzt sind, wenn wir im Allgemeinen mit anderen Menschen zusammentreffen "Guten Tag" sagt, daß er "Bitte" und "Danke" beherrscht, daß er einfach gute Umgangsformen hat...mittlerweile bekomme ich oft gesagt, was ich doch für einen höflichen, zuvorkommenden, offenen Sohn habe, und das meistens von Freunden meiner Eltern, deren eigene Enkel nicht mal in der Lage sind "Hallo" zu ihren Großeltern zu sagen...selbst wenn mein Sohn denen in der Stadt begegnet, wenn er alleine unterwegs ist, grüßt er sie. Trotzdem ist mein Sohn ein Lausbub, der Unsinn im Kopf hat, der auch mal was anstellt, der auch schon Strafarbeiten von der Lehrerin bekommen hat, weil er geschwätzt hat oder sonstwas. Ich halte ihn sicher nicht für einen Engel.


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27. August 2013 um 2:11
In Antwort auf chaosbella

Danke !
Genauso sehe ich das auch.

"möchte die mal sehen wen man das bei denen machen würde!!!"....das habe ich mir auch schon gedacht.
Aber ich weiß ja wie das sich äußert, in meinem Thread hab ich ja meine Nachbarin erwähnt, deren Kind ins Bett geht, wann es will. Wenn es dann aber im Bett ist, dann erwartet sie das absolute Ruhe herrscht, mein Mann sollte sogar die Schuhe vor der Haustür ausziehen, damit er die Treppe nicht so hochpoltert (ihrer Meinung nach) weil sie ja die Tür zum Kinderzimmer nicht schließen kann, da ihr 9jähriger ja nicht in der Lage ist, bei geschlossener Tür zu schlafen, deswegen schaut sie ja auch abends kein Fernsehen oder hört Musik, er könnte ja wachwerden...sie benutzt auch abends die Toilettenspülung aus dem selben Grund nicht und hat das von allen anderen im Haus auch erwartet, das könnte ja ihren Sohn wecken...das ihr Sohn aber um halb zehn im Garten sitzt und auf der Trommel spielt, DAS sollte man doch bitte akzeptieren, daß wäre wichtig für seine Entwicklung.
Ich kenne seine ehemalige Klassenlehrerin und weiß, was sie darüber denkt...Trommel spielen kann er, soziale Kompetenz hat das Kind keine, für ihn stehen seine Bedürfnisse im Vordergrund, alles andere ist egal.

Mein Sohn hat seine festen Regeln und Aufgaben (jaaaa er hilft im Haushalt mit und ich finde das auch vollkommen normal) aber er hat auch viele Freiheiten. Im Gegensatz zu vielen Klassenkameraden hat er nach der Schule nämlich keinen Zusatzstundenplan, sondern auch Zeit zu spielen und das was er macht, hat er sich selbst ausgesucht. Er muß nicht Geige/Klavier spielen oder zum Tanzkurs, weil ich das toll finden würde, er besucht einen Kunstkurs und ist beim DLRG....aber es gibt einige Eltern, die mir vorwerfen, daß ich ihn angeblich nicht ausreichend fördere....in dem Alter müßte man doch schon an die Zukunft denken und dann wäre doch ein Chinesischsprachkurs, Matheförderprogramm, etc ratsam.
Ich frag mich dann immer, wann die Kinder denn mal Kinder sein dürfen (gut eine Bekannte hat mir dann erklärt, daß sie ja immer auch mal eine Spielstunde einplant....)

Ich hab jetzt letztens einen guten Artikel im Stern gelesen über "Helikoptereltern" und was die ihren Kindern damit antun...die ersten extremeren davon kommen nämlich in den letzten 2-3 Jahren an unseren Unis an...das, und auch einige der Antworten hier, haben mich doch darin bestätigt, daß ich mit meinem Erziehungsstil garnicht sooo falsch liege

Ich versteh nicht wirklich was du willst...
zu einem hat hier keiner behauptet du würdest dein kind falsch erziehen!
zum anderen seh ich doch so einige parallelen zu deiner nachbarin , die will wie du auch ruhe , wenn ihr kind schläft.
bei ihr findest du es übertrieben und bei dir normal?? dich stört dies familienzentrum und der lärm ... nun , da wirst du aber nicht viel machen können. ein familienzentrum ist begegnungsstätte für familien und das ist auch gut so. ob die wochenendpartys so erlaubt sind, bezweifle ich, da könnte man sicher was machen. aber kinderlärm bis 22h abends ist nun mal gesetzlich erlaubt und da wird kein gericht anders entscheiden.
was du sonst für ein problem mit den müttern hast , versteh ich auch nicht wirklich das ist schliesslich nicht ein privater club der ärzte -und anwaltsfrauen. schliesslich ist das ein familienzentrum , zu dem jede familie mit kindern hin kann... also das da nur die sogenannte high society verkehrt mag ich nicht wirklich glauben.und auch diese frauen erziehen ihre kinder nach bestimmten regeln , die sicher nicht alle schlecht sind. alles in allem gibts du kein besseres bild ab...
hättest du dich jetzt über den partylärm mitten in der nacht beschwert, hätte ich verständnis ...aber so???

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27. August 2013 um 3:08
In Antwort auf chaosbella

Stand da irgendwas von offenen Fenstern ?
Und selbst wenn...diesen Eltern ist es EGAL wie laut ihr Kinder sind, denn alles was die Kinder einschränkt sie ja in ihrer Entwicklung hemmt, ihrer Meinung nach.
Das sind solche Eltern, die selbst wenn ihr Kind wirklich Mist baut, die Schuld NIE bei dem Kind sucht, sondern bei den anderen. Diese Eltern vermitteln ihren Kindern, das es wichtiger ist zu machen, was man will und das die Bedürfnisse anderer Menschen vollkommen irrelevant sind...
Da werden Egomanen erzogen und DAS wird dann als vollkommen normal hingestellt und alle anderen haben sich daran anzupassen.
Mal abgesehen davon, ob es jemanden stört oder nicht, ich finde das dreijährige Kinder nicht noch draussen spielen müssen, wenn es draussen dunkel wird/ist.
Durftest du das ? Ich nicht !

Doch das fenster stand offen
zumindest hast du selbst geschrieben ...@ Bei den offenen Fenster konnte ich dann die lautstarken Lästereien dieser Frauen...

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27. August 2013 um 3:09
In Antwort auf ano100

Ich versteh nicht wirklich was du willst...
zu einem hat hier keiner behauptet du würdest dein kind falsch erziehen!
zum anderen seh ich doch so einige parallelen zu deiner nachbarin , die will wie du auch ruhe , wenn ihr kind schläft.
bei ihr findest du es übertrieben und bei dir normal?? dich stört dies familienzentrum und der lärm ... nun , da wirst du aber nicht viel machen können. ein familienzentrum ist begegnungsstätte für familien und das ist auch gut so. ob die wochenendpartys so erlaubt sind, bezweifle ich, da könnte man sicher was machen. aber kinderlärm bis 22h abends ist nun mal gesetzlich erlaubt und da wird kein gericht anders entscheiden.
was du sonst für ein problem mit den müttern hast , versteh ich auch nicht wirklich das ist schliesslich nicht ein privater club der ärzte -und anwaltsfrauen. schliesslich ist das ein familienzentrum , zu dem jede familie mit kindern hin kann... also das da nur die sogenannte high society verkehrt mag ich nicht wirklich glauben.und auch diese frauen erziehen ihre kinder nach bestimmten regeln , die sicher nicht alle schlecht sind. alles in allem gibts du kein besseres bild ab...
hättest du dich jetzt über den partylärm mitten in der nacht beschwert, hätte ich verständnis ...aber so???

Lies es doch bitte dann richtig,
sie hat verlangt, daß man die Klospülung nicht benutzt, das man am besten nicht durch die Wohnung läuft, sie hat etwas erwartet, daß sie im Gegenzug nie bereit war zu geben. Und wenn ihr Kind im Bett war, war es auch ruhig, daß ich meine Wohnung aber im normalen Maß noch nutzen will, das ist doch wohl logisch, wir haben ja schließlich keinen Krawall gemacht, sondern unsere Toilette benutzt. Das ist, wenn man rein logisch überlegt, etwas ganz anderes, als wenn man im Garten trommelt. Rein zeitmäßig besteht da schon ein kleiner Unterschied, oder läuft deine Klospülung stundenlang durch ? Oder brauchst du eine Stunde um eine Treppe hochzulaufen (um auf das Schuheausziehen einzugehen ?) Sorry, aber alleine mein Hygienebedürfnis führt dazu, daß ich abspüle.

Zu dem Lärm beim Familienzentrum : doch das kann man, geh mal auf einen Spielplatz, auf den allermeisten wirst du ein Schild finden, auf dem Kindern das Spielen, je nach Stadt, ab 19 bzw. 20 Uhr untersagt ist. Selbst private Spielplätze unterliegen dieser Gesetzgebung, das ist amtsgerichtlich festgelegt worden...erst informieren, dann schreiben. Auch wenn man über eine Erweiterung dessen diskutiert, muß man sich an die Immissionsrichtlinien halten. Und da die Eltern der betreffenden Kinder anwesend waren, würde auch eine Ablehnung der Klage nicht stattfinden, wie das bei Kindern, die unter dem strafmündigen Alter der Fall sein könnte. Eltern haften für ihre Kinder... Außerdem klage nicht ich, sondern mein Nachbar...der Herr ist zwar Rentner...aber er war Anwalt, ich glaube nicht, daß er etwas macht, das nicht dem Gesetzgeber entspricht.

Und du kannst es glauben oder nicht, in diesem Verein sind hauptsächlich diese Mütter vorhanden.
Über ihre Erziehungsmethoden kann man sich definitiv streiten. Ich habe in der Klasse meines Sohnes einige davon, deren Kinder sind nie an irgendwas schuld, haben nie etwas angestellt und wenn sie eine schlechte Note schreiben, dann liegt das nicht daran, das sie nicht gelernt haben (bzw. keine Zeit dazu hatten) sondern an der Inkompetenz der Lehrer. Unterhalte dich mal mit Pädagogen und Erziehern...über diese Eltern wird überall gestöhnt. Wie schon erwähnt...Spiegelartikel. Und ich gebe kein besseres Bild ab ? Ich denke schon, mein Sohn ist gut erzogen, weiß sich zu benehmen und nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer Menschen, ohne das er deshalb leiden muß oder in seiner Entwicklung gehemmt ist.

Und wie ich unten schon gefragt habe: Durftest du nach Einbruch der Dunkelheit als Dreijährige noch draussen Krawall machen ?
Was ist bitte denn daran so schlimm, daß man Kleinkinder um die Uhrzeit reinholt, was ist schlimm daran, wenn man Rücksicht erwartet ? Was ist daran so schlimm, wenn man seine Kinder dazu erzieht sich an bestimmte Regeln zu halten ?
Wenn alle Dinge, die zu Zeiten unserer Eltern in der Erziehung so schlimm gewesen wären, dann wären wir eine extrem verkorkste Generation...das ist aber das was gerade passiert mit der jetzigen paßiert, von Kindern wird auf der einen Seite erwartet, das sie zu erfolgreichen Menschen heranwachsen (ich kenne Eltern, die jetzt schon das Studium ihrer Kinder planen...) intellektuell wird viel Wert auf Förderung gelegt, aber die sozialen Kompetenzen werden dabei vollkommen ausser acht gelassen. Fünfjährige sprechen Chinesisch, aber können nicht "Danke" sagen.

Alles in allem : Informier dich doch erstmal und wenn du meine Aussagen kommentierst, dann lies sie doch bitte auch richtig durch.

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27. August 2013 um 5:46
In Antwort auf ano100

Ich versteh nicht wirklich was du willst...
zu einem hat hier keiner behauptet du würdest dein kind falsch erziehen!
zum anderen seh ich doch so einige parallelen zu deiner nachbarin , die will wie du auch ruhe , wenn ihr kind schläft.
bei ihr findest du es übertrieben und bei dir normal?? dich stört dies familienzentrum und der lärm ... nun , da wirst du aber nicht viel machen können. ein familienzentrum ist begegnungsstätte für familien und das ist auch gut so. ob die wochenendpartys so erlaubt sind, bezweifle ich, da könnte man sicher was machen. aber kinderlärm bis 22h abends ist nun mal gesetzlich erlaubt und da wird kein gericht anders entscheiden.
was du sonst für ein problem mit den müttern hast , versteh ich auch nicht wirklich das ist schliesslich nicht ein privater club der ärzte -und anwaltsfrauen. schliesslich ist das ein familienzentrum , zu dem jede familie mit kindern hin kann... also das da nur die sogenannte high society verkehrt mag ich nicht wirklich glauben.und auch diese frauen erziehen ihre kinder nach bestimmten regeln , die sicher nicht alle schlecht sind. alles in allem gibts du kein besseres bild ab...
hättest du dich jetzt über den partylärm mitten in der nacht beschwert, hätte ich verständnis ...aber so???

Ich weiß nicht, warum du sie so angreifst
Das mit ihrer Nachbarin und dem trommelnden Kind ist doch nun wirklich nicht auf eine Ebene mit der normalen Benutzung einer Toilette zu setzen. Mich würde das auch stören, wobei mich eine Toilettenspülung nicht tangiert.
Und wenn es sich so verhält, wie Bella schildert, dann ist ihre Nachbarin nun wirklich jemand, der fordert, aber sich selbst nicht an das hält, was er von anderen erwartet.

Und natürlich kann man vor 22 Uhr fordern, daß der Lärmpegel das erträgliche Maß nicht übersteigt. Auch dazu gibt es gesetzliche Regelungen, aber das hat sie ja unten auch geschrieben.

Ich weiß nicht, ob du Kinder hast, ich gehe mal davon aus, daß es nicht so ist, ansonsten würdest du auch den Müttertypus erkennen, den sie beschreibt. Ich kann solche Mütter auch nicht leiden, sie sind anstrengend und sehen nur sich und ihr Kind, alles andere muß sich dem unterordnen, seien es andere Kinder, Mitmenschen, Lehrer, Erzieher. Ihre Bedürfnisse stehen über allen anderen und sie selbst halten das auch noch für normal, nehmen weder Ratschläge noch Kritik an und wundern sich später daß ihre Kinder kleine Tyrannen sind, die vollkommen respektlos sowohl mit ihrer Umwelt als auch mit ihren Eltern umgehen.
Und das sie sie als Arztfrauen, etc. beschreibt, nun ja, meistens sind es nunmal Frauen, die selbst keine beruflichen Ziele (mehr) haben und sich dann auch gerne als Frau Doktor, Frau Bürgermeister usw. ansprechen lassen, obwohl ihr Mann diese Titel hat. Ich will ihnen garnicht vorwerfen, daß sie sich dafür entschieden haben zu Hause zu bleiben, aber sie fixieren sich so stark auf die Kinder, daß das denen nicht mehr gut tut. Es ist wie mit allen Dingen, ein zu wenig ist schlecht, aber ein zuviel ist auch oft nicht gut.
Die Mutter eines ehemaligen Klassenkameraden ist dafür ein glänzendes Beispiel. Ihr Sohn hat sich unmöglich in der Schule verhalten, es wurde ihr nahegelegt einen Therapeuten hinzuzuziehen...viel geändert hat das erstmal nicht, ihrer Meinung nach waren die Lehrer nicht in der Lage ihrem angeblich hochbegabten Kind den Unterricht schmackhaft zu machen und könnten ihm auch keine Werte vermitteln (da dachte ich "Moment mal, dafür bist ja auch du als Elternteil zuständig). Der therapeut war dann auch schlecht, denn er hat ihr ja nicht Recht gegeben, sondern den Lehrern zugestimmt und ihr dann wohl auch noch mitgeteilt, daß ihr Kind keine Hochbegabung hat, und somit seine Probleme nicht aus Unterforderung entstehen, sondern schlicht daraus, das er keine soziale Kompetenz erlernt hat. Das war natürlich alles erlogen. Selbst als der Junge von der Schule geflogen ist, weil er Drogen verkauft hat, waren die anderen schuld, aber nicht ihr kleiner Junge.
Und das ist leider kein Einzelfall, solche Dinge häufen sich und werden immer schlimmer.

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27. August 2013 um 5:58

Ich schließe mich beerenfee an,
dann bin ich auch eine Spiesserin.

Ich hätte mich auch beschwert, ich finde es vollkommen richtig, was du gemacht hast. Kleine Kinder müssen um die Uhrzeit nicht mehr auf einem Spielplatz spielen und wild in der Gegend herumtoben.

Ich habe 5 Kinder, wenn es bei uns keine festen Regeln geben würde, hätten mein Mann und ich ja nicht mehr eine Minute am Tag für uns. Unsere Jüngste geht um halb acht ins Bett, die beiden mittleren um acht, die beiden Großen sind 15...aber auch da ist um halb zehn Schicht im Schacht. Dabei geht es auch darum, daß wir für jedes Kind abends noch einmal Zeit haben wollen, die exklusiv nur dieses Kind hat.

Und, liebe isleofsky, wie soll man denn bitte bei 7 Personen individuelle Essenszeiten einführen, wieviel meiner Zeit soll ich denn dann in der Küche verbringen. Nein, feste Essenszeiten sind wichtig und tun einer Familie auch gut.

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27. August 2013 um 6:19
In Antwort auf ano100

Doch das fenster stand offen
zumindest hast du selbst geschrieben ...@ Bei den offenen Fenster konnte ich dann die lautstarken Lästereien dieser Frauen...


hast ja doch mal richtig gelesen...

Soll ich dir einen Grundriss des Gebäudes zeichnen ? Der Eingangsbereich, in dem ich mich aufgehalten haben und somit auch der Bereich der offenen Fenster, befindet sich auf der einen Seite...auf der Seite, wo der Spielplatz ist, waren die Fenster aber zu.

Was hast du eigentlich für ein Problem ? Rücksichtnahme scheint für dich ja anscheinend ein Problem darzustellen.
Die meisten Nachbarn fühlen sich gestört, irgendwann will man ja auch mal seine Ruhe haben. Und das Recht, das zu fordern haben wir ebenso wie Kinder ein Recht haben laut zu sein. Normalerweise muß sowas auch garnicht kollidieren, zu normalen Zeiten beschwert sich schließlich auch niemand darüber, daß die Kinder laut sind...und nach acht Uhr muß man nun wirklich die Kinder nicht mehr rumtoben lassen. Dafür gibt es Gesetze und das ist auch gut so !

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28. August 2013 um 0:32
In Antwort auf chaosbella


hast ja doch mal richtig gelesen...

Soll ich dir einen Grundriss des Gebäudes zeichnen ? Der Eingangsbereich, in dem ich mich aufgehalten haben und somit auch der Bereich der offenen Fenster, befindet sich auf der einen Seite...auf der Seite, wo der Spielplatz ist, waren die Fenster aber zu.

Was hast du eigentlich für ein Problem ? Rücksichtnahme scheint für dich ja anscheinend ein Problem darzustellen.
Die meisten Nachbarn fühlen sich gestört, irgendwann will man ja auch mal seine Ruhe haben. Und das Recht, das zu fordern haben wir ebenso wie Kinder ein Recht haben laut zu sein. Normalerweise muß sowas auch garnicht kollidieren, zu normalen Zeiten beschwert sich schließlich auch niemand darüber, daß die Kinder laut sind...und nach acht Uhr muß man nun wirklich die Kinder nicht mehr rumtoben lassen. Dafür gibt es Gesetze und das ist auch gut so !

Umso mehr ich von dir lese
desto klarer wird mir, was für ein typ frau und mutter du bist...
hättest du dich über den partylärm beschwert...über die besoffenen die mitten in der nacht gröhlend durch die strasse ziehen ...hätte ich vollstes verständnis.
aber kleinkinder die spielen als ein ärgernis ... haha da muss ich dann doch lachen. du hast noch nicht mal ne halbe stunde abgewartet , sondern bist da anscheinend schon vor 21h hin um dich zu beschweren. dabei war absehbar das sich die mütter mit ihren kindern sicher nicht noch stundenlang dort aufhalten werden. ich weiss nicht was du hören wolltest, das wir dir hier alle recht geben ? sorry aber ich nehm dir nicht ab, das diese kinder wirklich so laut waren. 7-8 kinder im alter bis 3 jahren können natürlich laut sein ...sie lachen, quasseln...das ein oder andere weint oder schreit auch , aber nicht stundenlang am stück. dein haus ist 3 häuser weiter...hat sicher gute fenster...wenn mein nachbar die musik aufdreht, so das wenn ich im garten stehe ich nicht mal mein eigenes wort verstehe, gehe ich ins haus...schliesse die fenster und tatata höre nichts mehr.
deine vorurteile gegenüber kindern , die du noch nicht mal wirklich kennst....nur weil sie draussen abends spielen ... daraus kann ja nichts gescheites werden ... also ehrlich ... irgendwie hast du anscheinend echt ein problem.
und ja ich hab ein kind...welches danke sagen kann... muss ich mir jetzt was darauf einbilden??

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28. August 2013 um 15:37
In Antwort auf chaosbella


Bettgehzeit heißt nicht automatisch Schlafenszeit.
Wir haben ein festes Ritual, um viertel nach sieben macht er sich bettfertig, bis um acht lese ich ihm etwas vor oder wir kuscheln einfach und er erzählt mir von seinem Tag, um acht gehe ich dann rüber und er kann bis um neun noch machen, was er will...die einzige Bedingung ist das es etwas ruhiges ist, was ihn dann nicht wieder hochpuscht, sondern etwas was ihn in einem gewissen Maß auf das Schlafen vorbereitet...er bastelt, malt, baut Lego oder liest. Um neun ist dann aber Bett angesagt, daß brauche ich auch nicht mehr zu sagen, er legt sich dann selbst ins Bett, falls er nicht schon lesenderweise drin liegt.

Natürlich schreibt mir keiner mehr direkt vor, wann ich ins Bett zu gehen habe, dann würde ich wohl auch kaum noch um die Uhrzeit hier sitzen und antworten, aber in einem gewissen Maß ist das auch als Erwachsener noch vorgegeben...wenn ich morgens um 6 auf der Arbeit sein muß, würde ich mich ins Bett legen und wenn ich das nicht will oder kann, weiß ich auch wie es mir den gesamten nächsten Tag gehen wird. Und genau da kann ich natürlich durch Erziehung bei einem Kind Einfluß nehmen, in dem ich eine Regelmäßigkeit einführe, die dann zur Gewohnheit wird. Das es Tage gibt, an denen das nicht klappt, das weiß ich von mir selbst, aber im Allgemeinen funktioniert das ganz gut.

Essen...ich finde auch feste Essenzeiten nicht schlimm, wenn mein Sohn eine Stunde vorher Hunger hat, kann er sich einen Apfel, eine Banane nehmen, aber das richtige Essen mache ich sicher nicht eine Stunde früher fertig, wenn er meint da Hunger haben zu müssen, mal abgesehen davon, daß ich das mit meiner Arbeitszeit nicht vereinbaren könnte, zumindest mittags. Flexibler wäre es da nur abends zu regeln, aber da wir alle zusammen essen und das auch als wichtigen Bestandteil unseres Familienlebens sehen, haben wir auch da eine feste Zeit. Wenn ich mich nach den persönlichen Wünschen jedes einzelnen so richten würde, dann müßte ich ja für jedes Essen drei verschiedene Zeiten haben, und da wir noch mehr Kinder planen, würde das ja als Schlimmer werden, was ein Unsinn. Und auch das ist eine Sache der Gewohnheit, wenn man es gewohnt ist um sieben Uhr morgens zu frühstücken, hat man da auch Hunger. Zum Essen zwingen tue ich ihn allerdings nicht, auch nicht zum Aufessen, ich erwarte aber, daß er mit am Tisch sitzt. Bei uns wird nämlich auch nicht vor dem Fernseher gegessen.

Im Übrigen sind das Regeln, die von Kinderpsychologen immer wieder empfohlen werden, auf die in Kinderhilfeeinrichtungen sehr viel Wert gelegt wird. Warum ? Weil sie einem Tag Struktur verleihen, weil man eine Regelmäßigkeit schafft, die vielen Kindern einfach fehlt, man gibt ihnen dadurch Halt, sie wissen, das passiert dann und dann...und nicht irgendwann oder wenn sie gerade Lust darauf haben. Und das sind die einfachsten, grundlegendsten Regeln, die in einer Famile durchführbar sind.

Zudem hat man festgestellt, daß feste Schlafenszeiten für Kinder förderlich sind, ich hatte das zwar in einer anderen Zeitung gelesen, aber die Kernaussage ist die gleiche :

http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_41961176/schlafforschung-feste-bettgehzeiten-machen-kinder-schlauer.html

Und zum essen : http://www.urbia.de/magazin/familienleben/gemeinsam-essen-staerkt-familien
ein sehr langer Artikel, der aber gut rüberbringt, wie wichtig sowas ist. Empfehlenswert ist da auch das Buch "Jedes Kind kann richtig essen"...der Grundsatz da ist : Die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt, die Kinder, was und wieviel sie davon essen. Ich hab das meiner Schwester geschenkt, weil ihr Sohn da sehr schwierig war.

Grundsätzlich finde ich das Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder die Abschaffung der Kindheit" auch sehr gut, da geht es unter anderem auch um die Abschaffung von Regeln, daß Kinder keinen Anstand mehr anerzogen bekommen. Ich finde es beispielsweise wichtig, daß mein Sohn wenn wir Besuch bekommen/ beim Arzt sind, wenn wir im Allgemeinen mit anderen Menschen zusammentreffen "Guten Tag" sagt, daß er "Bitte" und "Danke" beherrscht, daß er einfach gute Umgangsformen hat...mittlerweile bekomme ich oft gesagt, was ich doch für einen höflichen, zuvorkommenden, offenen Sohn habe, und das meistens von Freunden meiner Eltern, deren eigene Enkel nicht mal in der Lage sind "Hallo" zu ihren Großeltern zu sagen...selbst wenn mein Sohn denen in der Stadt begegnet, wenn er alleine unterwegs ist, grüßt er sie. Trotzdem ist mein Sohn ein Lausbub, der Unsinn im Kopf hat, der auch mal was anstellt, der auch schon Strafarbeiten von der Lehrerin bekommen hat, weil er geschwätzt hat oder sonstwas. Ich halte ihn sicher nicht für einen Engel.


Klingt gut
mir war eben wichtig, dass du dir etwas bei den reglen gedacht hast und sie nicht eingeführt hast, weil das so in der gesellschaft "normal" ist.

was erziehungsratgeber und forschungsergebnisse angeht, bin ich ehrlich gesagt ein bischen kritisch. das von dir genannte buch von winterhoff wollt ich mal lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, aber auch er wird meine ich teilweise kritisch betrachtet von anderen pädagogen (mir will leider der titel des buches nicht einfallen, und bei dem berühmten online-buchhändler find ich's grad spontan auch nicht). zu den forschungserbegnissen: ich studiere grad erziehungswissenschaften im master und da befassen wir uns auch mit studien. das motto unserer statistik dozentin lautet: "glaube keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". und sie hat damit wohl oder übel nicht ganz unrecht. man muss sich solche studien und forschungsergebnisse immer ganz genau ansehen, um bewerten zu können, ob sie gut oder schlecht sind. leider sind veröffentlichungen in zeitungen keine garantie dafür, dass sie gut sind. aber das ist nur eine anregung zur kritischen hinterfragung und keine kritik an dich. wenn man grad nicht mit dme fachgebiet zu tun hat ist es eh schwierig zu bewerten. selbst uns studis wird so was erst im master beigebracht...

das buch, auf das ich mich bei meinem beitrag im übrigen gestützt habe (falls es dich interessiert) ist jesper juul's "das kompetente kind" (mittlerweile glaube ich bei den neuen ausgaben in "mein kompetentes kind" umgetauft). juul ist ein dänischer familientherapeut und zeichnet sich meiner meinung vor allem dadurch aus, dass er aders denkt als andere in ihren ratgebern. die ratgeber von anderen autoren, die ich bis jetzt gelesen habe hatten etwas normatives, nach dem motto: "so musst du das machen und nicht anders". das mag ich an ihnen nicht. juul dagegen eröffnet einem meiner meinung nach andere perspektiven und denkweisen. was man daraus macht ist einem selbst überlassen. ich finde seine gedanken auf jedenfall interessant und habe einige kommilitonnen, die ähnlich denken. wenn du dich da also vielleicht anregen willst, kannst du's machen. und das es ohne regeln nicht geht ist mir natürlich klar (hab ich ja auch gecshrieben in meinem post), man sollte die regeln eben einfach hin und wieder hinterfragen, also warum man sie aufgestellt hat und wie so ein regelwerk auf das kind wirkt und mit ihm machen könnte, sprich: hin und wieder die erwachsenen- perspektive verlassen und sich ins kind hinein versetzen =). interessant an dieser stelle ist übrigens auch das buch von joachim metzger "alle macht den kindern" (ein journalist, der germanistik und psychologie studiert hat, wenn mich nicht alles täuscht).

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28. August 2013 um 15:51
In Antwort auf sweetsuprise

Ich schließe mich beerenfee an,
dann bin ich auch eine Spiesserin.

Ich hätte mich auch beschwert, ich finde es vollkommen richtig, was du gemacht hast. Kleine Kinder müssen um die Uhrzeit nicht mehr auf einem Spielplatz spielen und wild in der Gegend herumtoben.

Ich habe 5 Kinder, wenn es bei uns keine festen Regeln geben würde, hätten mein Mann und ich ja nicht mehr eine Minute am Tag für uns. Unsere Jüngste geht um halb acht ins Bett, die beiden mittleren um acht, die beiden Großen sind 15...aber auch da ist um halb zehn Schicht im Schacht. Dabei geht es auch darum, daß wir für jedes Kind abends noch einmal Zeit haben wollen, die exklusiv nur dieses Kind hat.

Und, liebe isleofsky, wie soll man denn bitte bei 7 Personen individuelle Essenszeiten einführen, wieviel meiner Zeit soll ich denn dann in der Küche verbringen. Nein, feste Essenszeiten sind wichtig und tun einer Familie auch gut.

Wir regeln das in der familie so:
es kocht jemand genug für die ganze familie. und wer grad nicht mag, aber später, für den gibt's die mikrowelle. geht bei uns eh nicht anders, weil alle zu vollkommen unterschiedlichen uhrzeiten zuhause sind und entsprechend zu unterschiedlichen zeiten zu mittag essen wollen. ist eben ein unterschied wenn mein vater um 6 aufsteht und frühstück und erst um 14 uhr zuhause ist, aber schon zu mittag gegessen hat oder wenn ich erst um 10 aufstehe und dann bis 16 uhr uni habe. unter diesen umständen ist es schwierig feste essenszeiten für die ganze familie zu haben.
aber es ist eben auch nicht so, dass ich mich komplett gegen solche zeiten ausspreche, sondern dafür, dass berücksichtigt wird, dass ein kind vielleicht um 12 nun mal noch keinen hunger hat und es daher erlaubt ist, dass es auf dem teller etwas liegen lässt und auf der anderen seite etwas zu essen vorhanden ist, wenn das kind erst später richtig hungrig wird.

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29. August 2013 um 23:12

Neee, sie sollen nicht durch die Gegend schleichen,
das ist ja Unsinn. Das Kinder Krach machen, das kenne ich ja zur Genüge von meinem...wenn der nachmittags mit seiner Horde hier einfällt, dann sind die sicher nicht leise.

Aber ich denke halt, das es Zeiten gibt, zu denen man auf das Umfeld, allein schon der guten Nachbarschaft willen, auch Rücksicht nehmen kann. Wenn mein Nachbar mich bittet, das die Kinder etwas leiser sein sollen, weil sein Baby schläft, dann sage ich denen das ja auch. War auch nie ein Problem. Ebenso sind sie ruhiger, wenn sie wissen, daß mein Mann Nachtschicht hat und tagsüber einfach schlafen muß.
Ich denke einfach, daß die Kinder grundsätzlich dazu in der Lage sind, so zu handeln, wenn man es ihnen sagt. Ich finde es etwas irritierend, daß diese Eltern einfach der Meinung waren, es überhaupt nicht probieren zu müssen. Es ist eine Sache die Erziehung etwas lockerer zu handhaben, wie ich es vielleicht tue, es ist eine ganz andere, wenn man Kindern von vornherein anerzieht, daß ihre Bedürfnisse wichtiger sind, als die von anderen Menschen. Nichts gegen einen gesunden Egoismus...aber ich habe, auch in meiner Arbeit mit Jugendlichen, oftmals das Gefühl, das da aber zuviel erlaubt wird, das vielen einfach keine Empathie mehr vermittelt wird.

Grundsätzlich halte ich regelmäßige Bettgehzeiten für sinnvoll, aber ich habe ja auch garnicht verlangt, daß sie die Kinder ins Bett stecken, sondern daß sie einfach für etwas mehr Ruhe sorgen.

Zu den Teenagern...da geht es nicht hauptsächlich um die Bettgehzeiten, ich sehe das nur als eine der am einfachsten umsetzbaren Regeln... aber ich erlebe immer häufiger, das Kindern überhaupt keine, oder wenn nur sehr wenige Regeln anerzogen werden, und das rächt sich oft im Teenageralter. Jugendliche versuchen ihre Grenzen zu erweitern, wollen gegen Regeln verstossen, aber was ist wenn da keine Regeln mehr sind. Ich hatte letztens erst ein Gespräch mit einer Mutter über das Verhalten ihres 16-jährigen Sohns...sie schaut ihn mit Rehaugen an und meint "ach Schatz, so kannst du dich doch nicht benehmen" darauf sagt er "ach machen wir jetzt hier das Schlampenkomitee auf...als ob ich mir von irgendwelchen ... was sagen lassen würde"...das ist vielleicht ein Extremfall, aber sowas gibt es...und das war keine Sozialfallfamilie, wo Aussenstehende sowas vermuten wohl eher erwarten würden. Oder der neue Hausmeister wurde von zwei 17jährigen mit den Worten begrüßt "Schon scheiße, wenn man kein Abitur gemacht hat, dann muß man den Dreck von anderen wegmachen" und spucken ihm das Kaugummi vor die Füße. Und die Eltern finden das auch noch richtig, bzw. amüsant. Und das sind alles Gymnasiasten. Der Respekt vor anderen, die Wertschätzung ist einfach rapide gesunken, und das hat schon was mit Erziehung und auch Regeln zu tun. Und da bin ich wahrhaftig nicht die Einzige die das beklagt.

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29. August 2013 um 23:23
In Antwort auf chaosbella

Neee, sie sollen nicht durch die Gegend schleichen,
das ist ja Unsinn. Das Kinder Krach machen, das kenne ich ja zur Genüge von meinem...wenn der nachmittags mit seiner Horde hier einfällt, dann sind die sicher nicht leise.

Aber ich denke halt, das es Zeiten gibt, zu denen man auf das Umfeld, allein schon der guten Nachbarschaft willen, auch Rücksicht nehmen kann. Wenn mein Nachbar mich bittet, das die Kinder etwas leiser sein sollen, weil sein Baby schläft, dann sage ich denen das ja auch. War auch nie ein Problem. Ebenso sind sie ruhiger, wenn sie wissen, daß mein Mann Nachtschicht hat und tagsüber einfach schlafen muß.
Ich denke einfach, daß die Kinder grundsätzlich dazu in der Lage sind, so zu handeln, wenn man es ihnen sagt. Ich finde es etwas irritierend, daß diese Eltern einfach der Meinung waren, es überhaupt nicht probieren zu müssen. Es ist eine Sache die Erziehung etwas lockerer zu handhaben, wie ich es vielleicht tue, es ist eine ganz andere, wenn man Kindern von vornherein anerzieht, daß ihre Bedürfnisse wichtiger sind, als die von anderen Menschen. Nichts gegen einen gesunden Egoismus...aber ich habe, auch in meiner Arbeit mit Jugendlichen, oftmals das Gefühl, das da aber zuviel erlaubt wird, das vielen einfach keine Empathie mehr vermittelt wird.

Grundsätzlich halte ich regelmäßige Bettgehzeiten für sinnvoll, aber ich habe ja auch garnicht verlangt, daß sie die Kinder ins Bett stecken, sondern daß sie einfach für etwas mehr Ruhe sorgen.

Zu den Teenagern...da geht es nicht hauptsächlich um die Bettgehzeiten, ich sehe das nur als eine der am einfachsten umsetzbaren Regeln... aber ich erlebe immer häufiger, das Kindern überhaupt keine, oder wenn nur sehr wenige Regeln anerzogen werden, und das rächt sich oft im Teenageralter. Jugendliche versuchen ihre Grenzen zu erweitern, wollen gegen Regeln verstossen, aber was ist wenn da keine Regeln mehr sind. Ich hatte letztens erst ein Gespräch mit einer Mutter über das Verhalten ihres 16-jährigen Sohns...sie schaut ihn mit Rehaugen an und meint "ach Schatz, so kannst du dich doch nicht benehmen" darauf sagt er "ach machen wir jetzt hier das Schlampenkomitee auf...als ob ich mir von irgendwelchen ... was sagen lassen würde"...das ist vielleicht ein Extremfall, aber sowas gibt es...und das war keine Sozialfallfamilie, wo Aussenstehende sowas vermuten wohl eher erwarten würden. Oder der neue Hausmeister wurde von zwei 17jährigen mit den Worten begrüßt "Schon scheiße, wenn man kein Abitur gemacht hat, dann muß man den Dreck von anderen wegmachen" und spucken ihm das Kaugummi vor die Füße. Und die Eltern finden das auch noch richtig, bzw. amüsant. Und das sind alles Gymnasiasten. Der Respekt vor anderen, die Wertschätzung ist einfach rapide gesunken, und das hat schon was mit Erziehung und auch Regeln zu tun. Und da bin ich wahrhaftig nicht die Einzige die das beklagt.

Im Übrigen...
ich war ein sehr rebellischer Teenager, vom Irokesenschnitt bis zum Wohnen in besetzten Häusern hab ich alles durch. Ich hab Demos organisiert, hab mich auch mit Lehrern angelegt, aber immer mit einer guten Begründung und nie ausfallend. Ich hätte mich nie gegenüber meinen Eltern oder gegenüber Lehrern so geäußert, wie es heutzutage leider zu oft passiert...
Und ich denke, wenn man kleinen Kindern beibringt, das man sich an bestimmte Regeln zu halten hat, hat man es mit Teenagern da auch einfacher...was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur sehr schwer (ich will nicht sagen garnicht mehr, das stimmt meiner Meinung nach nicht).

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30. August 2013 um 1:10
In Antwort auf isleofsky

Klingt gut
mir war eben wichtig, dass du dir etwas bei den reglen gedacht hast und sie nicht eingeführt hast, weil das so in der gesellschaft "normal" ist.

was erziehungsratgeber und forschungsergebnisse angeht, bin ich ehrlich gesagt ein bischen kritisch. das von dir genannte buch von winterhoff wollt ich mal lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, aber auch er wird meine ich teilweise kritisch betrachtet von anderen pädagogen (mir will leider der titel des buches nicht einfallen, und bei dem berühmten online-buchhändler find ich's grad spontan auch nicht). zu den forschungserbegnissen: ich studiere grad erziehungswissenschaften im master und da befassen wir uns auch mit studien. das motto unserer statistik dozentin lautet: "glaube keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". und sie hat damit wohl oder übel nicht ganz unrecht. man muss sich solche studien und forschungsergebnisse immer ganz genau ansehen, um bewerten zu können, ob sie gut oder schlecht sind. leider sind veröffentlichungen in zeitungen keine garantie dafür, dass sie gut sind. aber das ist nur eine anregung zur kritischen hinterfragung und keine kritik an dich. wenn man grad nicht mit dme fachgebiet zu tun hat ist es eh schwierig zu bewerten. selbst uns studis wird so was erst im master beigebracht...

das buch, auf das ich mich bei meinem beitrag im übrigen gestützt habe (falls es dich interessiert) ist jesper juul's "das kompetente kind" (mittlerweile glaube ich bei den neuen ausgaben in "mein kompetentes kind" umgetauft). juul ist ein dänischer familientherapeut und zeichnet sich meiner meinung vor allem dadurch aus, dass er aders denkt als andere in ihren ratgebern. die ratgeber von anderen autoren, die ich bis jetzt gelesen habe hatten etwas normatives, nach dem motto: "so musst du das machen und nicht anders". das mag ich an ihnen nicht. juul dagegen eröffnet einem meiner meinung nach andere perspektiven und denkweisen. was man daraus macht ist einem selbst überlassen. ich finde seine gedanken auf jedenfall interessant und habe einige kommilitonnen, die ähnlich denken. wenn du dich da also vielleicht anregen willst, kannst du's machen. und das es ohne regeln nicht geht ist mir natürlich klar (hab ich ja auch gecshrieben in meinem post), man sollte die regeln eben einfach hin und wieder hinterfragen, also warum man sie aufgestellt hat und wie so ein regelwerk auf das kind wirkt und mit ihm machen könnte, sprich: hin und wieder die erwachsenen- perspektive verlassen und sich ins kind hinein versetzen =). interessant an dieser stelle ist übrigens auch das buch von joachim metzger "alle macht den kindern" (ein journalist, der germanistik und psychologie studiert hat, wenn mich nicht alles täuscht).


Mein Dozent hat die gleiche Aussage gebracht...und als Mathematikerin kann ich ihm da auch nur Recht geben. Ich muß aber zugeben, daß ich mich durch meine Päd-Seminare so gut wie möglich durchgefutzelt habe. Ich darf zwar unterrichten und mache das im Moment auch halbtags, aber die Mathematik ist eigentlich das was ich machen wollte...(gottseidank hatte ich nix mit den Master/Bachelorstudiengängen am Hut, dazu bin ich zu alt ). Momentan bin ich auch nicht sicher, daß ich mich weiter mit Abiturienten, bzw. mehr noch, deren Eltern, herumschlagen möchte. Ich denke, wenn ich meinen Doktor habe, werde ich mich da anderweitig orientieren.

Die Problematik die ich sehe, ist das Eltern immer mehr zu Freunden ihrer Kinder werden wollen, ihnen damit auch weniger Grenzen setzen (was im Kleinkindalter schon anfängt), was den Kindern aber mehr schadet, als das es Nutzen bringt. Ihnen fehlt eine klare Hierarchie, Grenzen, gegen die sie rebellieren können, ja, sogar sollen. Gleichzeitig werden die Kinder überbehütet, wenn sie Ärger mit einem Lehrer haben, stehen sofort die Eltern in der Tür, anstatt das die Kinder einfache Probleme selbst in die Hand nehmen dürfen. Man versucht alles Negative von ihnen fernzuhalten, anstatt ihnen zuzugestehen, das sie selbst eine Lösung finden können. An Mißerfolgen kann man wachsen und nur wer eigene Fehler machen kann, lernt damit umzugehen, findet eigenständig Lösungswege.
Gerade Juul schildert das ja noch drastischer, er sagt ja das Überbehütung schlimmere Auswirkungen haben kann als Verwahrlosung. Er nennt sie allerdings nicht Helikoptereltern, sondern (wenn ich mich richtig erinnere) Curlingeltern (ich glaube, er leitet das von Eisstockschießen ab, bei dem die Spieler (Eltern) versuchen dem Stein (Kind) alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen...jesses ich hab das erst vor ein paar Wochen gelesen...wie schnell man doch manche Sachen vergisst ). Er sagt auch, daß diese Kinder, aufgrund dieser Erziehung, kein Mitgefühl entwickeln können, das sie keine empathischen Fähigkeiten haben, sondern kleine Narzissten sind.
Er kritisiert, das Eltern keine klaren Aussagen machen, das kein klares "Nein" mehr erfolgt, sondern das man mit ellenlangen Erklärungen, die ein kleines Kind garnicht in der Lage ist zu verstehen, den Kindern versucht zu vermitteln, was man will oder was sie zu lassen haben...

weißt du was mir gerade auffällt ? Ich brauch dir das, glaub ich, garnicht zu erklären das weißt du ja schon
Ich finde die Aussagen von Juul sehr gut, denn er kritisiert das, was ich auch kritisch sehe. Als meine Schwester verstorben ist, habe ich so ziemlich jedem mit seinen Aussagen zum Thema "Trauer und Kinder" unter der Nase rumgewedelt, der meinte, das ich meinen Sohn doch mit meiner Trauer nicht belasten solle (ich sollte praktisch meine Trauer vor ihm nicht zeigen) und ihn schon garnicht mit zur Trauerfeier nehmen. Dabei hat mein Sohn (er war damals 6) selbst getrauert und hatte auch das Recht dazu.

Ich glaube auch, daß ich viel reglementierter rüberkomme, als ich in Wirklichkeit bin. Ich versuche meinen Sohn dabei zu unterstützen, ein eigenständiger, selbstbewusster Junge zu werden/ zu sein. Ich akzeptiere ein Nein von ihm, genauso wie er meines. Selbst bei den Hausaufgaben...ich fordere ihn zwar auf sie zu machen, halte ihn aber an, es eigenständig zu versuchen und helfe ihm nur, wenn er wirklich nicht weiter weiß. Er muß es immer erst selbst versuchen. Wenn er sie aber nicht machen will, dann muß er mit den Konsequenzen leben (d.h. bei seiner Lehrerin, er muß nach dem Unterricht in der Schule bleiben und sie nachholen...das gilt für alle Kinder in der Klasse...bei meinem hat es gereicht, daß er das einmal mußte ).
Ich glaube aber fest daran, daß es so ist, weil ich feste Regeln habe, weil ich konsequent bin und ihm von klein auf nicht alles habe durchgehen lassen.

Uih, jetzt hab ich schon wieder einen Roman geschrieben .

Kurzum, ich glaube, wir sind pädagogisch garnicht so weit voneinander entfernt

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30. August 2013 um 2:30
In Antwort auf ano100

Umso mehr ich von dir lese
desto klarer wird mir, was für ein typ frau und mutter du bist...
hättest du dich über den partylärm beschwert...über die besoffenen die mitten in der nacht gröhlend durch die strasse ziehen ...hätte ich vollstes verständnis.
aber kleinkinder die spielen als ein ärgernis ... haha da muss ich dann doch lachen. du hast noch nicht mal ne halbe stunde abgewartet , sondern bist da anscheinend schon vor 21h hin um dich zu beschweren. dabei war absehbar das sich die mütter mit ihren kindern sicher nicht noch stundenlang dort aufhalten werden. ich weiss nicht was du hören wolltest, das wir dir hier alle recht geben ? sorry aber ich nehm dir nicht ab, das diese kinder wirklich so laut waren. 7-8 kinder im alter bis 3 jahren können natürlich laut sein ...sie lachen, quasseln...das ein oder andere weint oder schreit auch , aber nicht stundenlang am stück. dein haus ist 3 häuser weiter...hat sicher gute fenster...wenn mein nachbar die musik aufdreht, so das wenn ich im garten stehe ich nicht mal mein eigenes wort verstehe, gehe ich ins haus...schliesse die fenster und tatata höre nichts mehr.
deine vorurteile gegenüber kindern , die du noch nicht mal wirklich kennst....nur weil sie draussen abends spielen ... daraus kann ja nichts gescheites werden ... also ehrlich ... irgendwie hast du anscheinend echt ein problem.
und ja ich hab ein kind...welches danke sagen kann... muss ich mir jetzt was darauf einbilden??

Um so mehr ich von dir lese,
desto mehr, denke ich mir auch meinen Teil. Wenn man dir Fragen stellt, die nun mal auch begründet sind, dann antwortest du garnicht.
Und jetzt meinst du wirklich sie als Frau und Mutter verurteilen zu müssen...was sagt das wohl über dich selbst aus. Bei allem, was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, halte ich sie für eine konsequente, liebevolle Mutter...da kann ich nichts dran verurteilen.

Woher willst du denn wissen, das sie sich nicht auch über diese Menschen beschwert hat ? Wo steht, daß sie vor 21 Uhr dahin gegangen ist ? Und warum soll sie Rücksicht auf Leute nehmen die anscheinend selbst nicht in der Lage sind ebendies zu tun. Sie muß die Fenster schließen, weil um halb zehn abends die Kinder Lärm machen ? Also wirklich, in was für einer Welt lebst du denn ? Spielplätze haben nicht ohne Grund eine zeitliche Nutzungsangabe.
Wenn mein Nachbar meinen würde, daß zu tun, was deiner macht, dann würde ich ihm sagen, daß das so nicht geht. Aber anscheinend kannst du nicht für dich selbst einstehen und gehst den Weg des geringsten Widerstands. Läßt du dir echt soviel gefallen ?

Vorurteile hat sie den Eltern gegenüber und ich kann sie da verstehen. Erziehung ist nun mal Sache der Eltern und dazu gehört auch, daß man Grenzen setzt und auch mal sagt, daß sie ruhig sein können.
Und ich kenne verzogene Gören, die wirklich stundenlang laut sind.
Und es ist vollkommen irrelevant, ob da Kinder Krach machen oder ob es Erwachsene sind...beiden kann man sagen, daß es einem nicht passt.

Einbilden tust du dir glaub ich eine ganze Menge, aber das dein Kind das kann, darauf kannst du schon stolz sein, warum auch nicht. Es gibt viele Kinder die das nicht können.

Ich würde ja sagen, daß Problem hast du, wenn du dein Kind so erziehst, wie es hier wirkt, aber leider haben das Problem wohl nachher eher die Pädagogen, die das wieder geradebiegen sollen.

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31. August 2013 um 0:40
In Antwort auf sweetsuprise

Um so mehr ich von dir lese,
desto mehr, denke ich mir auch meinen Teil. Wenn man dir Fragen stellt, die nun mal auch begründet sind, dann antwortest du garnicht.
Und jetzt meinst du wirklich sie als Frau und Mutter verurteilen zu müssen...was sagt das wohl über dich selbst aus. Bei allem, was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, halte ich sie für eine konsequente, liebevolle Mutter...da kann ich nichts dran verurteilen.

Woher willst du denn wissen, das sie sich nicht auch über diese Menschen beschwert hat ? Wo steht, daß sie vor 21 Uhr dahin gegangen ist ? Und warum soll sie Rücksicht auf Leute nehmen die anscheinend selbst nicht in der Lage sind ebendies zu tun. Sie muß die Fenster schließen, weil um halb zehn abends die Kinder Lärm machen ? Also wirklich, in was für einer Welt lebst du denn ? Spielplätze haben nicht ohne Grund eine zeitliche Nutzungsangabe.
Wenn mein Nachbar meinen würde, daß zu tun, was deiner macht, dann würde ich ihm sagen, daß das so nicht geht. Aber anscheinend kannst du nicht für dich selbst einstehen und gehst den Weg des geringsten Widerstands. Läßt du dir echt soviel gefallen ?

Vorurteile hat sie den Eltern gegenüber und ich kann sie da verstehen. Erziehung ist nun mal Sache der Eltern und dazu gehört auch, daß man Grenzen setzt und auch mal sagt, daß sie ruhig sein können.
Und ich kenne verzogene Gören, die wirklich stundenlang laut sind.
Und es ist vollkommen irrelevant, ob da Kinder Krach machen oder ob es Erwachsene sind...beiden kann man sagen, daß es einem nicht passt.

Einbilden tust du dir glaub ich eine ganze Menge, aber das dein Kind das kann, darauf kannst du schon stolz sein, warum auch nicht. Es gibt viele Kinder die das nicht können.

Ich würde ja sagen, daß Problem hast du, wenn du dein Kind so erziehst, wie es hier wirkt, aber leider haben das Problem wohl nachher eher die Pädagogen, die das wieder geradebiegen sollen.

Welche fragen wurden mir gestellt
glaub mal ich hab schon verschiedene nachbarn gehabt ...
und nein man kann wirklich nicht viel machen ausser dann ständig die polizei zu rufen und sich rumzuärgern.
wobei für mich ruhestörung nach 22h anfängt und sie schon nervenzerreissend sein muss. ein nachbar der laut musik hört, ist das nicht zwangsläufig... wenn ich die fenster schliesse, hör ich ihn ja nicht mehr.klar wenn stundenlang im nachbarhaus gebohrt wird, ist das sicher auch voll nervig , aber ich geh davon aus , das die irgendwann alle löcher gebohrt haben... aber kinderlärm oder spielen ...3!! häuser weiter... wie gesagt in meiner direkten nachbarschaft ist auch ne kita... also das find ich wirklich überzogen da von ruhestörung zu sprechen.
ich weiss das sie spätestens gegen 21h da gewesen sein muss, weil der thread von ihr um 21.30 gepostet wurde.
sie schreibt von offenen fenstern , später behauptet sie es wär nicht die rede davon gewesen... tja was soll ich bitte davon denken? der nachbar ist dann auch noch pensionierter anwalt... die mütter anwaltsgattinnen ...
ach wers glaubt , soll doch , aber ich tue es nicht und das darf ich ja dann wohl sagen.
übrigens bisher hatten die lehrer nichts zu klagen über mein kind.
aber sie kommt ja auch erst in die 2klasse,also ich will mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, nur hoffen das sich mein kind vernüftig entwickelt.

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31. August 2013 um 17:42
In Antwort auf chaosbella


Mein Dozent hat die gleiche Aussage gebracht...und als Mathematikerin kann ich ihm da auch nur Recht geben. Ich muß aber zugeben, daß ich mich durch meine Päd-Seminare so gut wie möglich durchgefutzelt habe. Ich darf zwar unterrichten und mache das im Moment auch halbtags, aber die Mathematik ist eigentlich das was ich machen wollte...(gottseidank hatte ich nix mit den Master/Bachelorstudiengängen am Hut, dazu bin ich zu alt ). Momentan bin ich auch nicht sicher, daß ich mich weiter mit Abiturienten, bzw. mehr noch, deren Eltern, herumschlagen möchte. Ich denke, wenn ich meinen Doktor habe, werde ich mich da anderweitig orientieren.

Die Problematik die ich sehe, ist das Eltern immer mehr zu Freunden ihrer Kinder werden wollen, ihnen damit auch weniger Grenzen setzen (was im Kleinkindalter schon anfängt), was den Kindern aber mehr schadet, als das es Nutzen bringt. Ihnen fehlt eine klare Hierarchie, Grenzen, gegen die sie rebellieren können, ja, sogar sollen. Gleichzeitig werden die Kinder überbehütet, wenn sie Ärger mit einem Lehrer haben, stehen sofort die Eltern in der Tür, anstatt das die Kinder einfache Probleme selbst in die Hand nehmen dürfen. Man versucht alles Negative von ihnen fernzuhalten, anstatt ihnen zuzugestehen, das sie selbst eine Lösung finden können. An Mißerfolgen kann man wachsen und nur wer eigene Fehler machen kann, lernt damit umzugehen, findet eigenständig Lösungswege.
Gerade Juul schildert das ja noch drastischer, er sagt ja das Überbehütung schlimmere Auswirkungen haben kann als Verwahrlosung. Er nennt sie allerdings nicht Helikoptereltern, sondern (wenn ich mich richtig erinnere) Curlingeltern (ich glaube, er leitet das von Eisstockschießen ab, bei dem die Spieler (Eltern) versuchen dem Stein (Kind) alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen...jesses ich hab das erst vor ein paar Wochen gelesen...wie schnell man doch manche Sachen vergisst ). Er sagt auch, daß diese Kinder, aufgrund dieser Erziehung, kein Mitgefühl entwickeln können, das sie keine empathischen Fähigkeiten haben, sondern kleine Narzissten sind.
Er kritisiert, das Eltern keine klaren Aussagen machen, das kein klares "Nein" mehr erfolgt, sondern das man mit ellenlangen Erklärungen, die ein kleines Kind garnicht in der Lage ist zu verstehen, den Kindern versucht zu vermitteln, was man will oder was sie zu lassen haben...

weißt du was mir gerade auffällt ? Ich brauch dir das, glaub ich, garnicht zu erklären das weißt du ja schon
Ich finde die Aussagen von Juul sehr gut, denn er kritisiert das, was ich auch kritisch sehe. Als meine Schwester verstorben ist, habe ich so ziemlich jedem mit seinen Aussagen zum Thema "Trauer und Kinder" unter der Nase rumgewedelt, der meinte, das ich meinen Sohn doch mit meiner Trauer nicht belasten solle (ich sollte praktisch meine Trauer vor ihm nicht zeigen) und ihn schon garnicht mit zur Trauerfeier nehmen. Dabei hat mein Sohn (er war damals 6) selbst getrauert und hatte auch das Recht dazu.

Ich glaube auch, daß ich viel reglementierter rüberkomme, als ich in Wirklichkeit bin. Ich versuche meinen Sohn dabei zu unterstützen, ein eigenständiger, selbstbewusster Junge zu werden/ zu sein. Ich akzeptiere ein Nein von ihm, genauso wie er meines. Selbst bei den Hausaufgaben...ich fordere ihn zwar auf sie zu machen, halte ihn aber an, es eigenständig zu versuchen und helfe ihm nur, wenn er wirklich nicht weiter weiß. Er muß es immer erst selbst versuchen. Wenn er sie aber nicht machen will, dann muß er mit den Konsequenzen leben (d.h. bei seiner Lehrerin, er muß nach dem Unterricht in der Schule bleiben und sie nachholen...das gilt für alle Kinder in der Klasse...bei meinem hat es gereicht, daß er das einmal mußte ).
Ich glaube aber fest daran, daß es so ist, weil ich feste Regeln habe, weil ich konsequent bin und ihm von klein auf nicht alles habe durchgehen lassen.

Uih, jetzt hab ich schon wieder einen Roman geschrieben .

Kurzum, ich glaube, wir sind pädagogisch garnicht so weit voneinander entfernt

Nicht auszuschließen,
dass wir pädagogisch nah beieinander sind. wollte mit meinem post auch hauptsächlich zum hinterfragen anregen (deswegen so viele fragen).

bist die erste juul-anhängerin, die ich hier treffe .

dein verhalten bei der trauer befürtworten im übrigen auch leute, die ihr geld mit allem rund um den tod verdienen. warum sollte man den tod vor kindern "verstecken"? das ist auf dauer eh unmöglich. und ich glaube, dass kinder damit sogar unbefangener umgehen können als erwachsene, weil ihnen sozusagen noch nicht anerzogen ist, dass der tod wohl etwas schlimmes ist (falls man das so nennen kann). und zur trauerarbeit würde juul eh sagen, dass kinder entweder kooperieren (das spielchen mitspielen und so tun als ob nichts passiert wäre, wenn du so tust, als ob nichts gewesen wäre) oder spiegelverkehrt kooperieren (die gefühle ausdrücken, die du selbst in ihrer anwesenheit unterdrückst. und das unter umständen in extremer form, was zu problemen führen könnte).

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10. September 2013 um 22:51
In Antwort auf isleofsky

Nicht auszuschließen,
dass wir pädagogisch nah beieinander sind. wollte mit meinem post auch hauptsächlich zum hinterfragen anregen (deswegen so viele fragen).

bist die erste juul-anhängerin, die ich hier treffe .

dein verhalten bei der trauer befürtworten im übrigen auch leute, die ihr geld mit allem rund um den tod verdienen. warum sollte man den tod vor kindern "verstecken"? das ist auf dauer eh unmöglich. und ich glaube, dass kinder damit sogar unbefangener umgehen können als erwachsene, weil ihnen sozusagen noch nicht anerzogen ist, dass der tod wohl etwas schlimmes ist (falls man das so nennen kann). und zur trauerarbeit würde juul eh sagen, dass kinder entweder kooperieren (das spielchen mitspielen und so tun als ob nichts passiert wäre, wenn du so tust, als ob nichts gewesen wäre) oder spiegelverkehrt kooperieren (die gefühle ausdrücken, die du selbst in ihrer anwesenheit unterdrückst. und das unter umständen in extremer form, was zu problemen führen könnte).

Juul ist schon ein guter
auch wenn ich das eher als ratschläge denn als Leitlinien ansehe.

Ich finde, daß man weder Tod noch Krankheit vor Kindern verstecken sollte. Mein Sohn ist damit aufgewachsen, genauso wie ich es bin, er wußte schon immer, daß er seine Tante nicht so lange haben wird, wie man sich das normalerweise wünscht. Natürlich ist sowas nicht schön für ein Kind, aber das Leben ist nun mal nicht immer schön und je eher man das begreift, desto eher kann man damit umgehen.

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10. September 2013 um 23:03
In Antwort auf ano100

Welche fragen wurden mir gestellt
glaub mal ich hab schon verschiedene nachbarn gehabt ...
und nein man kann wirklich nicht viel machen ausser dann ständig die polizei zu rufen und sich rumzuärgern.
wobei für mich ruhestörung nach 22h anfängt und sie schon nervenzerreissend sein muss. ein nachbar der laut musik hört, ist das nicht zwangsläufig... wenn ich die fenster schliesse, hör ich ihn ja nicht mehr.klar wenn stundenlang im nachbarhaus gebohrt wird, ist das sicher auch voll nervig , aber ich geh davon aus , das die irgendwann alle löcher gebohrt haben... aber kinderlärm oder spielen ...3!! häuser weiter... wie gesagt in meiner direkten nachbarschaft ist auch ne kita... also das find ich wirklich überzogen da von ruhestörung zu sprechen.
ich weiss das sie spätestens gegen 21h da gewesen sein muss, weil der thread von ihr um 21.30 gepostet wurde.
sie schreibt von offenen fenstern , später behauptet sie es wär nicht die rede davon gewesen... tja was soll ich bitte davon denken? der nachbar ist dann auch noch pensionierter anwalt... die mütter anwaltsgattinnen ...
ach wers glaubt , soll doch , aber ich tue es nicht und das darf ich ja dann wohl sagen.
übrigens bisher hatten die lehrer nichts zu klagen über mein kind.
aber sie kommt ja auch erst in die 2klasse,also ich will mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, nur hoffen das sich mein kind vernüftig entwickelt.


wenn du so wenig Rückgrat hast dann ist das dein Problem.

Zu der Kita, die sich da ja auch drin befindet, sagt keiner was, auch ich nicht.

Offene Fenster...du brauchst echt einen Grundriss, oder ? Ich hab dir das schon eingehend erläutert, ich werde das nicht nochmal machen...wer nicht liest hat Pech gehabt. Das gleiche gilt für die an dich gestellten Fragen...lies doch erstmal bevor du schreibst...

So und mein pensionierter Anwaltsnachbar ist eine ganz andere Sache als diese Damen, die ihre eigene Persönlichkeit, ihren Habitus, daß was sie nach außen tragen von sich selbst, nur auf dem begründen, was ihr Mann erreicht hat.

Was du glaubst oder nicht, daß ist dir selbst überlassen, mein Ego braucht keine Glaubwürdigkeitsbestätigung von dir.

Und zu deiner Tochter...ich hoffe für sie, daß sie für sich mehr Selbstbewusstsein entwickelt und für sich einstehen kann...spätestens wenn sie ein Teenager ist, wirst du es ja sehen.

Und für mich ist damit das Gespräch auch beendet, ich diskutiere doch nicht mit jemanden, der nicht mal in der Lage ist an ihn gerichtete Antworten richtig zu lesen.

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10. September 2013 um 23:10

Das Gericht
hat eine Entscheidung getroffen...und oh Wunder, für den Nachbarn.
Der Spielplatz darf unter der Woche bis 20 Uhr genutzt werden, am Wochenende bis 21 Uhr. Ausnahmen wie Sommerfeste sind natürlich gestattet. Da der Vermieter die Stadt ist und eben diese zeitliche Regelung auf allen städtischen Spielplätzen ihre Anwendung findet, mußte das auf diesen Spielplatz auch so sein.

Soviel zu denen, die der Meinung sind, daß man das einfach hinzunehmen hat.

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10. September 2013 um 23:18


ein bisschen mütterlicher Egoismus ist meiner Meinung nach sinnvoll, sonst bekommt man irgendwann den Koller. (Außerdem brauchen kleine Kinder einfach auch ihren Schlaf).
Bei einer Freundin von mir geht die Kleinste eine halbe Stunde vor der Großen ins Bett...dann hat die Große noch etwas Mamazeit für sich alleine...und sie ist die Große die ja sooooo viel länger aufbleiben darf

Meine Bettgehzeiten waren ungefähr so wie bei dir, ich finde auch das kleine Kinder nicht bis um 22 noch rumtoben müssen, liegt aber wahrscheinlich echt daran, daß es Kraft kostet konsequent zu sein und nachgeben ja soviel einfacher ist...daß einen das im Nachhinein mehr Kraft kostet, das sieht man in dem Moment ja garnicht.

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11. September 2013 um 0:01
In Antwort auf chaosbella

Das Gericht
hat eine Entscheidung getroffen...und oh Wunder, für den Nachbarn.
Der Spielplatz darf unter der Woche bis 20 Uhr genutzt werden, am Wochenende bis 21 Uhr. Ausnahmen wie Sommerfeste sind natürlich gestattet. Da der Vermieter die Stadt ist und eben diese zeitliche Regelung auf allen städtischen Spielplätzen ihre Anwendung findet, mußte das auf diesen Spielplatz auch so sein.

Soviel zu denen, die der Meinung sind, daß man das einfach hinzunehmen hat.

Das gericht hatte wohl nichts anderes zu tun
sowas dauert doch in der regel monate bis es überhaupt zur verhandlung kommt... du willst mir doch nicht erzählen das innerhalb einer woche sowas vor gericht kommt? deine glaubwürdigkeit schwindet in meinen augen immer mehr.

@Soviel zu denen, die der Meinung sind, daß man das einfach hinzunehmen hat.

und genau das behaupte ich auch weiter... schliesslich gibts ja ausnahmen... ein bastelabend findet ja sicher nicht jeden tag statt. ich hätte ja jetzt erwartet das es ein verbot für die wochenendpartys gibt aber die scheinen dich und die nachbarn ja nicht so sehr zu stören ...

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12. September 2013 um 22:05
In Antwort auf ano100

Das gericht hatte wohl nichts anderes zu tun
sowas dauert doch in der regel monate bis es überhaupt zur verhandlung kommt... du willst mir doch nicht erzählen das innerhalb einer woche sowas vor gericht kommt? deine glaubwürdigkeit schwindet in meinen augen immer mehr.

@Soviel zu denen, die der Meinung sind, daß man das einfach hinzunehmen hat.

und genau das behaupte ich auch weiter... schliesslich gibts ja ausnahmen... ein bastelabend findet ja sicher nicht jeden tag statt. ich hätte ja jetzt erwartet das es ein verbot für die wochenendpartys gibt aber die scheinen dich und die nachbarn ja nicht so sehr zu stören ...


sowas muß nicht verhandelt werden, da müssen keine Zeugen vorgeladen werden, das ist schließlich kein Strafgerichtsverfahren, sondern ein rein bürokratischer Vorgang, ein Verwaltungsakt bei dem nach Sachlage entschieden wird. Und die Sachlage ist nun mal das städtische Spielplätze nach 20 Uhr nicht mehr genutzt werden können. Klar kann dagegen Widerspruch eingelegt werden und DANN würde es zu einem Prozess kommen, aber da die Stadt Besitzer ist müßte sie ja gegen sich selbst prozessieren...erst mal logisch nachdenken.
Lärm ausserhalb der Nutzungszeiten des Spielplatzes ist nur dann hinzunehmen, wenn er sozialadäquat ist und das scheint mein Nachbar ja nun glaubhaft in der Lage gewesen zu sein, daß an dem nicht so ist. Und das außer dem Bastelabend noch andere Aktionen da stattfinden hatte ich dir auch schon mehrfach versucht zu erklären, aber da scheint iwas bei dir zu blockieren.

Versuch doch mal selbst für dich soviel Rückgrat im realen Leben zu entwickeln, wie du hier meinst zeigen zu müssen...aber nein, du läßt dir ja lieber alles gefallen
Und zum wiederholten Male, meine Glaubwürdigkeit braucht keine Bestätigung von dir.
Und mit jemanden, der meint, mich beleidigen zu müssen, diskutiere ich nicht.
Ende jeglicher Kommunikation mit dir !

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13. September 2013 um 7:38
In Antwort auf chaosbella


sowas muß nicht verhandelt werden, da müssen keine Zeugen vorgeladen werden, das ist schließlich kein Strafgerichtsverfahren, sondern ein rein bürokratischer Vorgang, ein Verwaltungsakt bei dem nach Sachlage entschieden wird. Und die Sachlage ist nun mal das städtische Spielplätze nach 20 Uhr nicht mehr genutzt werden können. Klar kann dagegen Widerspruch eingelegt werden und DANN würde es zu einem Prozess kommen, aber da die Stadt Besitzer ist müßte sie ja gegen sich selbst prozessieren...erst mal logisch nachdenken.
Lärm ausserhalb der Nutzungszeiten des Spielplatzes ist nur dann hinzunehmen, wenn er sozialadäquat ist und das scheint mein Nachbar ja nun glaubhaft in der Lage gewesen zu sein, daß an dem nicht so ist. Und das außer dem Bastelabend noch andere Aktionen da stattfinden hatte ich dir auch schon mehrfach versucht zu erklären, aber da scheint iwas bei dir zu blockieren.

Versuch doch mal selbst für dich soviel Rückgrat im realen Leben zu entwickeln, wie du hier meinst zeigen zu müssen...aber nein, du läßt dir ja lieber alles gefallen
Und zum wiederholten Male, meine Glaubwürdigkeit braucht keine Bestätigung von dir.
Und mit jemanden, der meint, mich beleidigen zu müssen, diskutiere ich nicht.
Ende jeglicher Kommunikation mit dir !

Mit dir kann man auch nicht diskutieren
bist doch perfekt und das bissel rebellion in deiner jugend ist kaum der rede wert. war doch nur fremdes eigentum...
hat sicher auch nichts mit der erziehung deiner eltern zu tun gehabt.
aber spielende kinder in den abendstunden,sind ganz klar ein zeichen, das diese kinder auf die schiefe bahn geraten.
sowas von lächerlich ...stimmt, da erübrigt sich jedes weitere gespräch.

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15. September 2013 um 10:35

Ja,
ich finde dich mega spießig, du bist der prototyp des nörgelnden deutschen..bäh bäh bäh

wenn man in einer gemeinschaft lebt, dann kann man eben nicht nur bis zur eigenen schuhspitze denken und muss auch mal ein bisschen verständnis aufbringen und kann nicht nur immer auf die eigenen rechte pochen!

ansonsten muss man aufs land ziehen, in ein haus mit wenigen nachbarn, wenn man sich schon von jedem dreck gestört fühlt, island zb hat eine geringe einwohnerdichte

lg

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15. September 2013 um 10:54

Was ist spießig?
Spießertum ist für mich nicht gleichbedeutend mit dem Aufstellen von Regen. Ein Spießer ist jemand, der Regeln nur für die Regeln befolgt, weil es anständig ist oder seinem Alter und Stand angemessen. Spießertum ist unhinterfragtes Weiterführen eingefahrener Tradition, um bloß nicht unangenehm aufzufallen.

Wenn jemand sein Kind um eine bestimmte Uhrzeit ins Bett bringt, weil ER es für das Beste fürs Kind hält, ist er kein Spießer. Wenn jemand sein Kind um 8 ins Bett bringt "weil sich das so gehört" und Frau Meier und Frau Müller das genauso machen, dann ist er ein Spießer.

So einfach ist das für mich

Was Lärm in der Nachbarschaft angeht: Lieber Kinderlärm, Musik etc. als Verkehrslärm, Erwachsenengeschrei, etc. Aber klar will man es auch manchmal ruhig haben, zB wenn man nicht einschlafen kann. Ich hab auch schon zum Fenster rausgebrüllt als paar Leute meinten sie müssten unter dem Fenster meines schlafenden Babys Böller zünden .

Fazit: Wenn man sich ernsthaft gestört fühlt durch Lärm, es einen also echt belastet, dann ist man auch kein Spießer wenn man sich beschwert. Wer Recht hat, die Bastelgruppe oder du ist damit nicht gesagt

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15. September 2013 um 11:49

Schlecht gelaunt, unzufrieden und überfordert würde ich es nennen
Obwohl in Frankfurt am Main, sind wir in einem grundsätzlich sehr ruhigen Viertel daheim. Hier hat jeder sein Einfamilienhaus und meist einen Garten dazu. Das schafft erstmal räumliche Distanz. Das führt natürlich auch dazu, dass viele von uns, gerade in den Sommermonaten abends in die Gärten Freunde einladen und Partys feiern. Wir selbst tun das auch gerne. Es ist ein unausgesprochenes Agreement unter uns Nachbarn, dass jeder nach seiner Fasson glücklich werden soll und niemand steigt dem anderen aufs Dach, geschweige denn ruft die Polizei wegen einer solchen Kleinigkeit. Wir gehen sehr locker damit um. Allerdings artet hier auch nichts aus, wie möglicherweise anderswo. Musik ist auf Zimmerlautstärke gestellt, hier wird sich unterhalten und nicht herumgebrüllt..... wie käme ich dazu das zu unterbinden, wenn ich nächsten Samstagabend draußen selbst unsere Freunde einladen wollte????

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16. September 2013 um 0:42
In Antwort auf matrizze27

Ja,
ich finde dich mega spießig, du bist der prototyp des nörgelnden deutschen..bäh bäh bäh

wenn man in einer gemeinschaft lebt, dann kann man eben nicht nur bis zur eigenen schuhspitze denken und muss auch mal ein bisschen verständnis aufbringen und kann nicht nur immer auf die eigenen rechte pochen!

ansonsten muss man aufs land ziehen, in ein haus mit wenigen nachbarn, wenn man sich schon von jedem dreck gestört fühlt, island zb hat eine geringe einwohnerdichte

lg

Genau
man lebt in einer Gemeinschaft, und wenn in dieser Gemeinschaft mehrere Menschen (wie ich in meinen Kommentaren ausgeführt habe, bin ich beileibe nicht die einzige in der Nachbarschaft die sich gestört fühlt...und ich habe auch das Ding vor dem Gericht nicht angeleiert) sich dadurch extrem gestört fühlen, weil es halt nicht nur ein Abend in der Woche ist, sondern eine immer wiederkehrende Ruhestörung darstellt, sich darüber beschweren, dann kann man da auch Rücksicht darauf nehmen.
Sie wurden ja nur gebeten ihre Kinder doch bitte reinzuholen oder dafür zu sorgen, daß da nicht so ein Krawall ist...

Warum muß fast die gesamte Nachbarschaft auf diese Mütter und ihre Kinder Rücksicht nehmen und nicht anders herum ? Bei denen ist es okay, wenn sie nur bis zur eigenen Schuhspitze denken, wie du so schön sagst...was macht sie zu etwas Besonderen, daß sie selbst keine Rücksicht nehmen müssen, noch ihren Kindern beibringen, welche zu entwickeln ?

Das war schließlich nicht der erste Abend, an dem sich beschwert wurde

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16. September 2013 um 0:48

Ich habe sie nicht belehrt,
ich bin höflich hin und habe sie gebeten, doch für etwas mehr Ruhe zu sorgen...und ich war nicht die einzige.
Und ich rufe nicht aus dem Fenster raus, ich schreie nicht rum oder sonstwas, ich versuche bei sowas grundsätzlich immer erst eine Möglichkeit einer Einigung zu finden bei dem beide Seiten allerdings kompromissbereit sein müssen.
Allerdings wurde ich sofort als eine Person abgestempelt, die ihre armen Kinder der Möglichkeit berauben wollte, sich frei zu entwickeln, die die armen Kleinen ja einschränken will...dabei sehe ich es wichtig an Kindern Rücksichtnahme anzuerziehen. Wenn das Baby unserer Nachbarn schläft, sag ich meinem Sohn ja auch, daß er ruhiger sein soll, das er darauf Rücksicht nehmen muß.
Und wenn das Baby nachts schreit probe ich auch keinen Aufstand, weil es einfach auch mal so ist, das Babys nachts schreien...das heißt aber doch noch lange nicht, das die Kleinkinder dort um die Uhrzeit noch draußen rumspringen müssen, denn das ist etwas was deren Eltern ändern können.

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16. September 2013 um 1:03


Also erstens...eine Mutter hat auch mal ihren Feierabend verdient, sorry, aber bei mir heißt das meistens noch nicht mal das ich Feierabend habe, sondern das ich meine Unterrichtsvorbereitungen für den nächsten Tag machen muß, Arbeiten korrigiere, etc. Und dazu brauche ich den Abend, ansonsten hätte ich ja nur wenig Zeit für mein Kind am Nachmittag. Und ich kenne einige Mütter, bei denen das auch so ist.
Zweitens...bei Festen ist mein Sohn auch immer dabei, mach dir da mal keine Sorgen, mein Sohn war auch schon mit auf verschiedenen Veranstaltungen und dann geht er auch später ins Bett. Dann war aber am nächsten Tag sicherlich kein Schultag.
Drittens...das die Knirpse zu Tyrannen werden, damit bezog ich mich auf den Erziehungsstil dieser Eltern, die mehr zu Freunden werden, als das sie Eltern sind. In weiteren Beiträgen ist das auch ausgeführt, bspw. wo ich mich mit einer Teilnehmerin über Juul unterhalten habe. Im allgemeinen beobachten Pädagogen da eine sehr schwierige Entwicklung in den letzten Jahren...das ist aber bei den von dir angesprochenen Kulturen nicht der Fall, da ist die Hierarchie Eltern-Kind zum Teil sehr extrem ausgeprägt.
Viertens zu früh ist 8 Uhr sicher nicht, wie auch schon geschrieben ist Bettgehzeit nicht gleichzusetzen mit Schlafenszeit (ehrlich gesagt will ich das aber nicht zum wiederholten Male ausführen...das ganze ist weiter unten oder auf der nächsten Seite nachlesbar.
Ein 9Jähriges Kind hat in etwa ein Schlafbedürfnis (wenn man von einem gesunden erholsamen Schlaf spricht) von 11 Stunden, da er um sieben aufstehen muß, ist also 8 Uhr vollkommen angebracht. Natürlich gibt es Kinder, die mehr oder weniger Schlaf benötigen, kein Thema, aber als Grundwert kann man das nehmen.
http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_41961176/schlafforschung-feste-bettgehzeiten-machen-kinder-schlauer.html

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