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Wenn die Lebensgefährtin plötzlich die Stiefkinder hauptsächlich großziehen soll...

13. Februar 2012 um 16:33

Hallo Ihr Lieben!

Also zum Thema Zweitfrauen, Patchworkfamilie, lese ich doch immer wieder, dass die Stiefmütter mehr oder weniger ganz selbstverständlich von ihrem Partner verdonnert werden,
in ihrem Job kürzer zu treten, ihn gar aufgeben um auf das Stiefkind aufzupassen und es zu versorgen (KiGa bringen, abholen, kochen, etc).

Während die leiblichen Väter weiterhin iher Arbeit und damit einem Stück Freiheit fröhnen.

Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass eine nicht leibliche Mutter ihr Leben soweit einschränken soll, dass sie noch nicht mal mehr einer Berufstätigkeit richtig vollwertig nachgehen kann, gar auch karriere machen kann, nur weil der mann ein Kind mitbringt und mit selbstverständlichkeit an den Tag legt, dass die Frau dann für Kind und Kegel zuständig ist.

Meiner Meinung nach ist der Kindsvater dafür zuständig und sollte auch beruflich zurückstecken.

Was meint Ihr dazu?

LG Kruemel

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13. Februar 2012 um 16:50

Sehe ich auch so
warum sollen wir die Suppe auslöffeln

Bei leiblichen Kindern ist das was ganz anderes, da möchte man das ja unbedingt weil es eben die eigenen Schätze sind.

Zum Glück war/ist das nie Thema bei uns, aber es fängt ja schon mit Babysitten" unter der Woche an oder das wir eben ganz selbstverständlich das Wochenende zu dritt planen sollen. Aber ich mache eben trotzdem meine eigenen Sachen, schliesslich möchte ich meine kinderfreie Zeit noch geniessen bevor wir auch loslegen. Und da sehe ich es nicht ein, jetzt schon die Mami zu spielen und Zuhause zu hocken, habe ich auch gar keine Freude dran....

Momentan ist ja die leibliche Mama in Elternzeit, ist also nur Zuhause. Mein Partner hat derzeit viele Schulungen und die fallen eben auch mal auf die Sohn-Woche (da ist dann nix mit Gleitzeit). Ab und zu springe ich mal ein mit aus dem Hort abholen und so weiter, aber nicht ständig. Wozu gibts denn Eltern

Zumal ich auf Arbeit auch schief angeguckt werde, wenn ICH (als Stiefmutter) dann eben bischen früher aus dem Büro stürme weil ich den Zwerg versorgen muss

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13. Februar 2012 um 19:23
In Antwort auf knoepfli

Sehe ich auch so
warum sollen wir die Suppe auslöffeln

Bei leiblichen Kindern ist das was ganz anderes, da möchte man das ja unbedingt weil es eben die eigenen Schätze sind.

Zum Glück war/ist das nie Thema bei uns, aber es fängt ja schon mit Babysitten" unter der Woche an oder das wir eben ganz selbstverständlich das Wochenende zu dritt planen sollen. Aber ich mache eben trotzdem meine eigenen Sachen, schliesslich möchte ich meine kinderfreie Zeit noch geniessen bevor wir auch loslegen. Und da sehe ich es nicht ein, jetzt schon die Mami zu spielen und Zuhause zu hocken, habe ich auch gar keine Freude dran....

Momentan ist ja die leibliche Mama in Elternzeit, ist also nur Zuhause. Mein Partner hat derzeit viele Schulungen und die fallen eben auch mal auf die Sohn-Woche (da ist dann nix mit Gleitzeit). Ab und zu springe ich mal ein mit aus dem Hort abholen und so weiter, aber nicht ständig. Wozu gibts denn Eltern

Zumal ich auf Arbeit auch schief angeguckt werde, wenn ICH (als Stiefmutter) dann eben bischen früher aus dem Büro stürme weil ich den Zwerg versorgen muss

@knoepfli
Und wat machen wir nü?

Ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein.

Ich kümmere mich gut auf meine, verantwortliche und liebevolle Weise um die Kleine, wenn sie da ist.

Aber das würde zu weit gehen.

Wenn man gemeinsam ein eigenes Kind hat, ist es doch noch was anderes.

1. Du hast es selber geboren und die SS miterlebt.
2. Du ziehst es auf mit Deinem Partner (es ist Euer Kind)
3. Du hast die Gefühlswelt langsam aufbauen können.
4. Du erlebst alle Phasen Deines bzw. Eures Kindes mit.

Das alles fehlt komplett bei einem Stiefkind, mal abgesehen davon, dass Du weder SS noch Geburt miterlebt hast, wo ich denke, dass grade das etwas sehr entscheidendes ist.

Und dann sollen wir mal eben so tun, als ob es da keine Mutter gäbe und so tun als ob wir die Mutter wären...

Also, nein, irgendwo hört der Spaß für mich auch mal auf.

Ich denke, im umgekehrten falle wäre es genauso. da würd der mann auch nicht mitziehen, wenn wir ihm mal eben ein Nicht-eheliches Kind unterbügeln wollten.

Die Kleinen sind da. Ist auch absolut okay so. Wir nehmen sie auf, machen viel für sie... aber nicht alles um jeden Preis.

LG kruemel

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14. Februar 2012 um 8:43

Da fällt mir noch ein...
... wenn man doch diesen Part übernehmen würde,
hätten wir dann auch alle Rechte die die leiblichen Eltern haben?

Mitentscheidungsrecht, Erziehung, etc.?

Oder sind wir nur sowas dann wie eine Nanny?

Lg Kruemel

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15. Februar 2012 um 19:01

Richtig
Wir dürfen dann zwar alles machen, aber mit entscheiden ist nicht und rechte haben wir keine... pflichten ja, rechte keine. wenn ich dazu noch überlege, wie schwer ich es selber hatte in meiner zeit als allein erziehende und berufstätig sage ich auch ganz klar nein dazu, sein kind aufzuziehen.
1) mir hat damals auch keiner mein kind abgenommen und ich musste meinen job schließlich aufgeben.
2) ist es in meinem fall so, dass sein kind gerade mal 2 ist. bis ich den dann aus dem gröbsten raus hätte gehen wieder etliche jahre ins land. ich müsste auf noch mehr verzichten als ich es ohnehin schon tue, denn nach wie vor erziehe ich mein kind. und das zu 80% alleine und würde so gerne wieder einer arbeit nachgehen.
3) wer hätte in der zeit denn wirklich das sagen wenn mein freund immer 2 wochen auf schicht ist? ich oder die großeltern?

also ganz ehrlich. noch laufen ja die verhandlungen und auch wenn es hart klingt, ich würde mir wünschen wenn sein sohn bei seiner mutter bleibt.
wenn ich darüber nachdenke jeder tag wäre so wie die wochenenden wenn sein sohn hier ist (siehe mein beitrag bei den patchworkgeschädigten), dann wird mir angst und bange und einfach nur schlecht. und die anderen 2 wochen bin ich dann völlig alleine mit einem "fremden" kleinkind und großeltern, die sich bei allem einmischen.
mädels ganz ehrlich? ich bete dass es nicht so kommt. selbst wenn mein freund sich dann einen anderen job sucht wird es immer heißen er musste, weil ich mich ja quer stelle, nicht weil er dann künftig seinen sohn erziehen müsste und dafür einfach zumindest abends zu hause sein sollte!
ich denke ich würde dann echt wieder ausziehen. so schade es auch wäre.
aber ausnutzen lassen muss ich mich nicht. und ich muss auch nicht die verantwortung anderer übernehmen nur weil die sich irgendwo davor drücken und alle meine eigenen bedürfnisse aufschieben.

lieben gruß

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16. Februar 2012 um 10:50
In Antwort auf kendra_12323900

Richtig
Wir dürfen dann zwar alles machen, aber mit entscheiden ist nicht und rechte haben wir keine... pflichten ja, rechte keine. wenn ich dazu noch überlege, wie schwer ich es selber hatte in meiner zeit als allein erziehende und berufstätig sage ich auch ganz klar nein dazu, sein kind aufzuziehen.
1) mir hat damals auch keiner mein kind abgenommen und ich musste meinen job schließlich aufgeben.
2) ist es in meinem fall so, dass sein kind gerade mal 2 ist. bis ich den dann aus dem gröbsten raus hätte gehen wieder etliche jahre ins land. ich müsste auf noch mehr verzichten als ich es ohnehin schon tue, denn nach wie vor erziehe ich mein kind. und das zu 80% alleine und würde so gerne wieder einer arbeit nachgehen.
3) wer hätte in der zeit denn wirklich das sagen wenn mein freund immer 2 wochen auf schicht ist? ich oder die großeltern?

also ganz ehrlich. noch laufen ja die verhandlungen und auch wenn es hart klingt, ich würde mir wünschen wenn sein sohn bei seiner mutter bleibt.
wenn ich darüber nachdenke jeder tag wäre so wie die wochenenden wenn sein sohn hier ist (siehe mein beitrag bei den patchworkgeschädigten), dann wird mir angst und bange und einfach nur schlecht. und die anderen 2 wochen bin ich dann völlig alleine mit einem "fremden" kleinkind und großeltern, die sich bei allem einmischen.
mädels ganz ehrlich? ich bete dass es nicht so kommt. selbst wenn mein freund sich dann einen anderen job sucht wird es immer heißen er musste, weil ich mich ja quer stelle, nicht weil er dann künftig seinen sohn erziehen müsste und dafür einfach zumindest abends zu hause sein sollte!
ich denke ich würde dann echt wieder ausziehen. so schade es auch wäre.
aber ausnutzen lassen muss ich mich nicht. und ich muss auch nicht die verantwortung anderer übernehmen nur weil die sich irgendwo davor drücken und alle meine eigenen bedürfnisse aufschieben.

lieben gruß

@cyra
Ich kann Dich vollkommen verstehen.

Ich bete auch, dass es nie soweit kommen wird. Zumindest nicht jetzt, wo sie so klein ist und eine fast Vollzeitbetreuung haben müsste.

Wenn sie im Jugendalter wäre und zur Schule gehen würde, hätte ich da wniger Probleme. Auch wenn dann andere Probleme auftauchen würden.

Ich habe mich mal kundig gemacht. Wäre so und so nicht so einfach für mich, die Arbeitszeit zu verkürzen und die Kleine hier in der Stadt meines Arbeitsplatzes anzumelden für Kiga und Grundschule.

Weil ich nicht die leibliche -oder Adoptivmutter bin. Es stünde mir nichts zu. Noch nichtmal die Sondergenehmigung eines Arbeitsplatz nahen KiGas.

Also, hat sich das eh schon erledigt. Und auf mein Gehalt können wir ebenso wenig verzichten, wie auf seins.

Und meine Eltern wohnen auch zu weit weg um uns zu unterstützen. Und die Ex und Exschwiegereltern, mit denen ist das so eine Sache, da ist Schicht im schacht untereinander.

Also, es muß so bleiben wie es ist. Und mein freund muß sich mit der Situation zumindest noch die nächsten 10-12 Jahre abfinden.

Lg Kruemel

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16. Februar 2012 um 13:24
In Antwort auf cicely_12274634

@cyra
Ich kann Dich vollkommen verstehen.

Ich bete auch, dass es nie soweit kommen wird. Zumindest nicht jetzt, wo sie so klein ist und eine fast Vollzeitbetreuung haben müsste.

Wenn sie im Jugendalter wäre und zur Schule gehen würde, hätte ich da wniger Probleme. Auch wenn dann andere Probleme auftauchen würden.

Ich habe mich mal kundig gemacht. Wäre so und so nicht so einfach für mich, die Arbeitszeit zu verkürzen und die Kleine hier in der Stadt meines Arbeitsplatzes anzumelden für Kiga und Grundschule.

Weil ich nicht die leibliche -oder Adoptivmutter bin. Es stünde mir nichts zu. Noch nichtmal die Sondergenehmigung eines Arbeitsplatz nahen KiGas.

Also, hat sich das eh schon erledigt. Und auf mein Gehalt können wir ebenso wenig verzichten, wie auf seins.

Und meine Eltern wohnen auch zu weit weg um uns zu unterstützen. Und die Ex und Exschwiegereltern, mit denen ist das so eine Sache, da ist Schicht im schacht untereinander.

Also, es muß so bleiben wie es ist. Und mein freund muß sich mit der Situation zumindest noch die nächsten 10-12 Jahre abfinden.

Lg Kruemel

Es müsste aber gehn.....
Hey,
also ich weiß nicht, ob du meinen Kommentar zu dem Thema gelesen hast, aber was ist, wenn die KM krank oder tot ist.......oder wenn aus irgendwelchen Gründen das Kind dort nicht mehr bleiben kann oder will.......

......ich glaube kaum, daß die aufgeführten Argumente dann reichen, um dem Kind zu verweigern bei seinem Vater zu leben.....

Also ich hab das ja auch schon geschrieben - mich beschäftigt das auch sehr, wo ist die moralische Grenze etc. Aber kann man wirklich einem Kind verweigern bei deinem leiblichen Elternteil leben zu können??? Ich weiß nicht.....

Für mich ist das ein Thema, über das ich immer mal wieder nachdenke, aber definitiv hoffe, daß ich NIE, NIE in die Situation komm.......

LG

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16. Februar 2012 um 13:34
In Antwort auf kalani_12332983

Es müsste aber gehn.....
Hey,
also ich weiß nicht, ob du meinen Kommentar zu dem Thema gelesen hast, aber was ist, wenn die KM krank oder tot ist.......oder wenn aus irgendwelchen Gründen das Kind dort nicht mehr bleiben kann oder will.......

......ich glaube kaum, daß die aufgeführten Argumente dann reichen, um dem Kind zu verweigern bei seinem Vater zu leben.....

Also ich hab das ja auch schon geschrieben - mich beschäftigt das auch sehr, wo ist die moralische Grenze etc. Aber kann man wirklich einem Kind verweigern bei deinem leiblichen Elternteil leben zu können??? Ich weiß nicht.....

Für mich ist das ein Thema, über das ich immer mal wieder nachdenke, aber definitiv hoffe, daß ich NIE, NIE in die Situation komm.......

LG

@lilo
Das sind doch auch ganz andere Grundvoraussetzungen.

Natürlich kann und würde ich auch nie einem Kind verweigern, wenn die Mutter tot oder schwer krank wäre, zu uns zu kommen und bei uns zu leben.

Das wären aber für mich jetzt Extreme, von denen ich hier nicht ausgehe oder die nicht vorhanden sind.

Es geht einfach darum, dass die Mutter vielleicht einfach keine Lust mehr hat und sich Selbstverwirklichen will, oder, oder...Alles schon mal erlebt.

Aber es wäre eine ganz andere Situation, die für mich absolut okay wäre, wenn die Kindsmutter nicht mehr wäre.

LG kruemel

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16. Februar 2012 um 13:42

Also, ich muß mich mal hier wohl berichtigen...
Bevor hier was in den falschen Hals kommt.

Hier geht es lediglich um das Thema, wenn die KM plötzlich keine Lust mehr hat ihren mütterlichen Verpflichtungen nachzukommen, weil sie lieber ihre Freiheit und Ruhe genießen will, oder sich Selbstverwirklichen möchte.

Es geht hier nicht darum, was ist, wenn die Kindsmutter gesundheitlich nicht mehr in der lage dazu wäre oder es keine KM mehr gibt wegen Todes.

Das wäre für mich selbstverständlich, wenn dann das Kind ganz zu uns kommt und einer von uns kürzer treten müsste.
Das wäre aber auch eine ganz andere Situation.

Aber ich sehe es nicht ein, nur weil zwei Menschen es nicht geschafft haben, sich zusammenzuraufen und ein Kind gezeugt haben, den Part plötzlich auf neue Partner zu schieben und von denen noch zu erwarten, dass sie ihr ganzes komplettes Leben aufgeben.

Ich denke, dass ist alleiniges Problem der Eltern, nicht der neuen Partner.

LG Kruemelschen

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17. Februar 2012 um 13:05

...
GANZ DEINER MEINUNG. Ich bring seinen Sohn auch weg zur Schule und fahre ihn öfters zur Mama oder hole ihn ab!!

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