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Was, wenn Scheidung vor der Geburt nicht durch ist?

10. Februar 2006 um 15:53 Letzte Antwort: 11. Februar 2006 um 12:05

Hallo ihr Lieben,

weiß nicht, ob mir jemand aus diesem Forum Auskunft geben kann. Ich hoffe, es kennt sich jemand mit dem Thema aus.
Ich werde Ende April Mami, lebe allerdings gerade in Scheidung. Das Kind ist nicht von meinem Mann, sondern von meinem jetzigen Lebensgefährten. Wenn die Scheidung bis zum Geburtstermin nicht durch ist, dann heißt das Kind ja erstmal so wie ich jetzt verheiratet heiße und der Vater ist automatisch mein Ehemann (so ein Schwachsinn, aber ist leider so ).
Meine Frage ist jetzt, wenn ich den Familiennamen meines Kindes nach der Scheidung auf meinen Mädchennamen bzw. den Namen des richtigen Vaters umändern lasse, steht dann in allen Dokumenten (Geburtsurkunde, Ausweis usw.) Max Mustermann, geb. Muster. Oder tauchcht der Geburtsname dann nicht mehr auf?
Danke euch für eure Antworten.

LG Annett + little one
30.SSW

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10. Februar 2006 um 21:54

Hallo Annett
als meine Tochter geboren wurde, war ich auch noch verheiratet, die Kurze ist auch nicht von meinem Ex-Mann. Dein Zwerg gilt aber auch noch eine gewisse Zeitlang nach der Scheidung als ehelich, ich weiß nicht, ob Du mit Deinem Mann noch freundlich korrespondierst, dann solltest Du ihn einfach bitten, die Vaterschaft anzufechten und Dein LG erkennt dann die Vaterschaft an. Das geht verhältnismäßig schnell beim Vormundschaftsgericht. Wenn Du dann Deinen Mädchennamen wieder annimmst, steht kein geb. in den Papieren des Kindes. Allerdings kannst Du Deinen Mädchennamen nur einmal wieder annehmen. Solltest Du Dich ein zweites Mal scheiden lassen, so bleibt Euch nur noch der Name Deines zweiten Mannes - es sei denn, Du behältst bei Eheschließung Deinen Mädchennamen, was ja auch möglich ist. LG Jule

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11. Februar 2006 um 12:05
In Antwort auf dale_12315579

Hallo Annett
als meine Tochter geboren wurde, war ich auch noch verheiratet, die Kurze ist auch nicht von meinem Ex-Mann. Dein Zwerg gilt aber auch noch eine gewisse Zeitlang nach der Scheidung als ehelich, ich weiß nicht, ob Du mit Deinem Mann noch freundlich korrespondierst, dann solltest Du ihn einfach bitten, die Vaterschaft anzufechten und Dein LG erkennt dann die Vaterschaft an. Das geht verhältnismäßig schnell beim Vormundschaftsgericht. Wenn Du dann Deinen Mädchennamen wieder annimmst, steht kein geb. in den Papieren des Kindes. Allerdings kannst Du Deinen Mädchennamen nur einmal wieder annehmen. Solltest Du Dich ein zweites Mal scheiden lassen, so bleibt Euch nur noch der Name Deines zweiten Mannes - es sei denn, Du behältst bei Eheschließung Deinen Mädchennamen, was ja auch möglich ist. LG Jule

Mädchenname
Danke Jule für deine Antwort. Dass man den Mädchenname nur 1x wieder annehmen kann, wußte ich bisher noch nicht. Hab zwar nicht vor, mich ein 2. mal scheiden zu lassen (sollte es überhaupt nochmal zu einer Hochzeit kommen), aber man weiß ja nie...
Hab mich auch schon beim Jugendamt erkundigt und die haben mir den Rat mit der Vaterschaftsanerkennung auch gegeben. Zum Glück hab ich noch ein gutes Verhältnis zu meinem Ex, also denke ich nicht, dass das ein Problem werden sollte.
Also dann, danke nochmal und schönes WE
LG Annett

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