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Was tun wenn das kind in di trotzphase kommt und da bei erst 2 jahre ist

2. Juli 2007 um 20:23 Letzte Antwort: 3. Juli 2007 um 21:04

Hi,

Mein Sohn ist jetzt 2 jahre alt fängt an zu reden und ist sehr lebendig, aber irgendwie probiert er mich wieder aus, er acht kaum noch was was man ihm sagt, er geht die meiste zeit gegen an, er Spukt mich an er will immer das machen was ich nicht möchte und wenn ich dann sagedas er das sein Lassen soll, macht er das troßdem,

was kann ich tun?


Liebe grüße jenny

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2. Juli 2007 um 21:39

Durchsetzungsvermoegen
Hallo liebe Jenny,
meine kleine Tochter ist 2 und 3monate und sie ist eine richtig kleine zicke manchmal, angefangen hat sie mit beissen dann mit sachen rumwerfen spucken hatten wir auch schon und momentan ist es sich auf den boden werfen und sich selber hauen...
Tja es sind irgendwie immer phasen jedoch ist wichtig den kleinen kindern klar zumachen das das was sie machen nicht geht, wir haben z.b. auszeiten, wenn sie mal wieder denkt es muss nach ihrer nase gehen dann sitzt sie fuer 2minuten(fuer jedes jahr eine minute) auf die treppe oder manchmal wenn sie mich beisst dann nehm ich sie bei der hand fuehre sie an ein stilles oertchen(wenn wir in der oefentlichkeit sind), mach ihr klar bin zwei oder drei wortern das das nicht geht, oder manchmal beiss ich zurueck nicht stark nur das sie merkt ups das tut ja weh...
das wichtigste ist durchhalten konsequenz sein immer die gleichen bestrafungs methoden immer und immer wieder wenn man einen schwach minute hat und sie durchgehen laesst damit, kann es sein die ganze arbeit ist fuer die katz. Ich merke bei meiner tochter sie brauch eine strenge konzequente hand(bildlich gesprochen)!!
wenn sie sich auf den boden wirft heb ich sie hoch und nimm sie fest bei der hand und lauf weiter ....
wie gesagt durchhalten sind oft nur phasen, beisen tut sie mitlerweile nicht mehr und das andere bekommen wir auch noch in den griff.

Viel Glueck

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3. Juli 2007 um 8:21

Das ist irgendwo ganz normal
Diese Phasen durchläuft jedes Kind und sie kommen auch immer wieder!

Es ist sehr wichtig, dass man sehr klare Linien und Grenzen zieht und diese auch unbedingt beibehält! Man schadet seinem Kind nur, wenn es keine Grenzen bekommt. Denn irgendwann ist das Kind alt genug um alleine soziale Kontakte zu schließen (z.B. Kindergarten) auch dort gibt es dann klare Regeln, wenn das Kind aber nicht daran gewöhnt ist, das man sich an diese Regeln halten muss, bekommt es spätestens dort Probleme.

Meine Kleine hatte auch Phasen, in denen sie gespuckt hat. Ich habe versucht, ihr zu erklären, warum man das nicht macht. Habe sie gewarnt, wenn sie es noch einmal tut, kommt sie in ihr Zimmer. Sie hat es nochmal getan und ich habe sie an die Hand genommen und ohne lange Rede in ihr Zimmer gebracht, ihr gesagt, sie kann gerne wieder rauskommen, wenn sie nicht mehr spuckt und die Tür zugemacht. Und das jedes Mal, wenn sie mich angespuckt hat. Wenn wir unterwegs waren zum spazieren oder Enten füttern oder was auch immer und sie hat mich dort angespuckt, dann habe ich sie gleich gepackt und bin sofort mit ihr nach Hause. Habe ihr dann gesagt, wir gehen jetzt, weil du Mama wieder angespuckt hast, das hat Mama traurig gemacht und jetzt ist schluss mit Enten füttern.

So haben wir das in den Griff bekommen.

Wenn sie gebissen hat, habe ich ihr den eigenen Arm hingehalten, damit sie merkt, was sie da macht und wie sich das anfühlt.

Wie gesagt, es ist sehr wichtig konsequent zu sein und auch zu bleiben.

Viel Glück und viel Geduld!

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3. Juli 2007 um 21:04

Ich kann ein Lied davon singen!
Bin im Moment auch gerade am verzweifeln.
Meine Süße wird im Oktober 3 Jahre und ist grad mittendrin in ihrer Trotzphase.
Mal ist sie ein paar Tage lieb, schläft gut usw. aber jetzt gerade ganz aktuell (sie hatte vor ein paar Tagen eine Magen-Darm-Grippe, außerdem kündigt sich der letzte Backenzahn an) ist sie unausstehlich!
Bin total fertig mit den Nerven. Auch Bestrafungen wie "ins-Zimmer-schicken" bringen überhaupt nichts, da sie dort nicht bleibt. Sie macht sofort die Türe wieder auf und kommt wütend schreiend rausgerannt.
Aber am schlimmsten sind im Moment die Nächte. Sie wacht - bedingt durch ihre Zahnungsschmerzen - auf und fängt sofort an zu schreien. Das Schlimme daran ist, dass sie sich dann nicht beruhigen lässt, d.h. sie schreit eine halbe Stunde (mitten in der Nacht!) und ich bin am verzweifeln...
Wenn ich sie frage, ob ihr etwas weh tut oder ob sie schlecht geträumt hat, sagt sie immer nein und schreit weiter. Mein Mann und ich stehen völlig ratlos vor ihr und wissen nicht, was wir tun sollen. Sie lehnt jede Berührung ab. Nach einer Weile (manchmal halbe Stunde!) hat sie sich wieder beruhigt und lässt sich wieder in den Arm nehmen. Dann schläft sie wieder ein.
Sie hat diese Phasen immer, wenn sich ein Zahn ankündigt. Anfangs dachte ich sogar mal, dass es sich um "Nachtschreck" bei ihr handelt, aber sie ist ja nicht im Schlaf, sondern ist wach und schreit.

Naja, ich hoffe, dass dieser letzte doofe Zahn endlich da ist - dann sind wir hoffentlich alle wieder glücklicher!


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