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Was tun gegen Hasstiraden der EX?

29. Januar 2007 um 16:29 Letzte Antwort: 31. Januar 2007 um 13:03

Hey zusammen,
Seit etwas über einem Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen. Wir haben uns an der Arbeit kennen und lieben gelernt. Er ist bereits seit 12 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Seit einem dreiviertel Jahr hat er sich getrennt und eine eigene Wohnung bezogen. Zusammenziehen wollten wir noch nicht. Ich sehe in mir auch nicht den Grund für die Trennung, die Ehe war schon lange kaputt (Er schlief z. B. seit längerer Zeit auf einer Couch).
Nach der ersten Erschütterung hat die Frau das alles auch ganz gut aufgenommen und sich gleich einen reichen Jungenfreund geangelt. Alles war toll, sie fuhr mit seinem Cabrio rum und hat sich mit ihm schon neue Häuser angeschaut. Mein Freund hat in der Zeit noch Unmengen für das alte bezahlt.(damit hatten sie sich wohl übernommen).
Von dem neuen hat sie sich jetzt dummerweise wieder getrennt (oder er sich - keine Ahnung). Auf jeden Fall realisiert sie plötzlich, dass sie sich ihren Lebenswandel nicht leisten kann und verlangt relativ viel kinderunterhalt. Mein Freund will diesen bis zu einem bestimmten Punkt auch zahlen. Er will aber vernünftigerweise darauf hinwirken, dass sie das Haus verkauft, es ist zum größten Teil mit ihrem Geld bezahlt und er verzichtet auch darauf.
Er will nicht, dass seine Kinder notleiden müssen, aber er will auch seine finanzielle Situation wieder in die Reihe bekommen und irgendwann ein unabhängiges Leben führen wollen.
Seine Frau flippt jetzt total aus, sie überschüttet ihn mit Beschimpfungen, mails und Anrufbeantworter-Hasstiraden. Er sei verantwortungslos und betrüge sie von hinten und vorne. Auch ich sei feige, weil ich mich nicht dem Gespräch stelle und nicht mit ihr zusammen arbeite. Dazu sehe ich aber keine Veranlassung. Das höchste, was sie erwarten kann, ist, dass ich versuche, den Kindern eine glückliche Zeit zu schenken, wenn sie bei uns sind. Wir waren z.B.auch schon zweimal vereist mit ihnen und haben ihnen viel geboten.
Aus meiner Sicht ist er ein sehr liebevoller Vater und ein sehr vernünftiger realistischer Mann.
ich bin froh, dass er mir immer alles erzählt. ich versuche ihm auch zu raten. Aber es fällt mir extrem schwer. ich liege die ganze Nacht wach und grübel.
Wie soll ich mit dieser Situation umgehen? Was ratet ihr mir?

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29. Januar 2007 um 22:32

Begrenzt beteiligen
Beim Kindesunterhalt gibts keinen Spielraum, der ist hoch, wird nach Einkommen und Kindesalter berechnet, wenn man sich nicht einig ist kann man davon nicht abweichen.

Beim Haus kommt es auf die Eigentumsverhältnisse an, wer im Grundbuch steht, wer es benutzt, wer die Raten zahlt. Da sollte ihm ein Anwalt raten. Ist eh nötig für die Scheidung.

Von einer Gesprächsbeteiligung durch dich rate ich ab, das gibt nur Ärger. Kommunikation ja, aber nicht fact to face, sondern schriftlich, per eMail, strikt höflich und mit positiven Worten. Das kostet nichts und schadet nicht. Keinen falschen Stolz.

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31. Januar 2007 um 13:03
In Antwort auf keld_12050680

Begrenzt beteiligen
Beim Kindesunterhalt gibts keinen Spielraum, der ist hoch, wird nach Einkommen und Kindesalter berechnet, wenn man sich nicht einig ist kann man davon nicht abweichen.

Beim Haus kommt es auf die Eigentumsverhältnisse an, wer im Grundbuch steht, wer es benutzt, wer die Raten zahlt. Da sollte ihm ein Anwalt raten. Ist eh nötig für die Scheidung.

Von einer Gesprächsbeteiligung durch dich rate ich ab, das gibt nur Ärger. Kommunikation ja, aber nicht fact to face, sondern schriftlich, per eMail, strikt höflich und mit positiven Worten. Das kostet nichts und schadet nicht. Keinen falschen Stolz.

So was furchtbares!
Seit einem halben Jahr entwickeln die beiden nun bereits einen Trennungsvertrag, der dem Gericht vorgelegt werden soll. Eine vernünftige Idee. Sie werden beide beraten von einem gemeinsamen Freund. Jedesmal wenn sie sich geeinigt haben, zeigt sie den Vertrag ein paar dutzend Leuten, die ihren Senf dazugeben. Die Folge: Es geht nicht voran.
Sie kriegt einen Haufen Kohle. Insgesamt hat sie mit eigenem EInkommen, Unterhalt und Mieteinnahmen 2500 Euro zur Verfügung monatlich. Plus die beiden Immobilien - mein Freund haust in Sperrmüll und sein Auto ist 15 Jahre alt.
Da könnte ich schon Wut bekommen.
gestern Abend hat sie wiedermal ein Treffen einberaumt, bei welchem auch seine Eltern - als Streitschlichter - eingeladen wurden. (Mein Freund würde sonst nach 10 Minuten Anklage wahrscheinlich gleich wieder gehen. )
Eigentlich wollten sie den vertrag endlich unter Dach und Fach kriegen, aber sie hat die Plattform wiedermal zur Anklage benutzt.
Sie hat angebliche Tagebücher rausgezogen in einer Art Laptop-Präsentation, aus den sie immer wieder aus ihrem Leben zitiert hat. Und geheult. Und ein Festessen für alle gekocht. mein Freund sei Schuld daran, dass sie sich vor lauter ANgst vor einer neuen Enttäuschung von ihrem neuen Lover getrennt hat.
Für mich entsteht der Eindruck, die hat einfach zu viel Zeit, sich mitsich und ihrem Elend zu beschäftigen. Bei ihrer Verletztheit kann ihr keiner helfen, ich schon gar nicht, auch wenn sie wieder mal angeklagt hat, ich stelle mich nicht dem Gespräch. Und die Scheidung ist letztendlich eine rein technische Angelegenheit, die sachlich geklärt werden sollte. ohne Emotionen! Das sage ich als Juristin. Und rate ihm auch immer wieder, sich nicht auf diese emotionale Ebene (bockig) einzulassen.
Das musste ich jetzt einfach mal loswerden. Wie sieht ihr das Ganze? Bin ich vielleicht nur die neue Partnerin, die sich über die Vorgängerin aufregt.
Ich möchte schließlich auch irgendwann eine Familie Gründen. Aber da sehe ichsehrlich gesagt schhwarz - aus finanziellen Gründen.

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