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Warum soll es egoistisch sein keine Kinder zu kriegen?

23. November 2020 um 22:47 Letzte Antwort: 26. November 2020 um 15:57

Hallo Forenmitglieder,
man hört ja immer wieder, dass es egoistisch sei, wenn man keine Kinder kriegen möchte. Wie seht ihr das? Was gibt es für Gründe warum Menschen so denken? Es ist doch etwas ganz individuelles, bei dem es kein richtig und falsch gibt. Das muss doch für die Betroffenen passen. Mal abgesehen davon, dass man die Diskussion auch umdrehen könnte. Mir würden hierfür mehr Argumente einfallen, als bei einer Argumentation für Kinder.  Aber offen gestanden hat eine Entscheidung ob Kind ja/nein nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Gefühlen. Dennoch muss ich mir das immer wieder von Mamas vorwerfen lassen, dass ich Egoist bin, weil ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mittlerweile sage ich jedem wir können keine Kinder kriegen, da ich auf diese Diskussionen keine Lust mehr habe. Allerdings plagt mich jetzt mein schlechtes Gewissen Freunde anzulügen. 
Wie seht ihr das? Denke ich so verkehrt? Warum gibt es Leute die mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? 
Viele Grüße 

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24. November 2020 um 0:00
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Hallo Forenmitglieder,
man hört ja immer wieder, dass es egoistisch sei, wenn man keine Kinder kriegen möchte. Wie seht ihr das? Was gibt es für Gründe warum Menschen so denken? Es ist doch etwas ganz individuelles, bei dem es kein richtig und falsch gibt. Das muss doch für die Betroffenen passen. Mal abgesehen davon, dass man die Diskussion auch umdrehen könnte. Mir würden hierfür mehr Argumente einfallen, als bei einer Argumentation für Kinder.  Aber offen gestanden hat eine Entscheidung ob Kind ja/nein nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Gefühlen. Dennoch muss ich mir das immer wieder von Mamas vorwerfen lassen, dass ich Egoist bin, weil ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mittlerweile sage ich jedem wir können keine Kinder kriegen, da ich auf diese Diskussionen keine Lust mehr habe. Allerdings plagt mich jetzt mein schlechtes Gewissen Freunde anzulügen. 
Wie seht ihr das? Denke ich so verkehrt? Warum gibt es Leute die mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? 
Viele Grüße 

Also ich kenne solche Aussagen selbst auch gut und kann dir nur sagen: stell auf Durchzug! Es gibt Frauen, die fühlen sich erst seit sie Kinder haben stark und wahrgenommen, und meinen, sie hätten etwas ganz Besonderes vollbracht, das nun von aller Welt gehuldigt werden soll. Frauen wie du, die sagen "nein, ich will keine Kinder" stellen wohl eine Gefahr für diese Reputation dar. So kommt es mir zumindest vor.

Ich bin selbst Mutter und kann nur sagen: es ist einzig und alleine deine Entscheidung, ob du jemals Kinder haben willst oder nicht. Abgesehen davon, dass es auch noch einen Mann dazu braucht (denen sagt man solche Singe übrigens nie!) Und ja, es ist egoistisch. Genauso egoistisch wie es ist, Kinder haben zu wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

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24. November 2020 um 7:46
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Hallo Forenmitglieder,
man hört ja immer wieder, dass es egoistisch sei, wenn man keine Kinder kriegen möchte. Wie seht ihr das? Was gibt es für Gründe warum Menschen so denken? Es ist doch etwas ganz individuelles, bei dem es kein richtig und falsch gibt. Das muss doch für die Betroffenen passen. Mal abgesehen davon, dass man die Diskussion auch umdrehen könnte. Mir würden hierfür mehr Argumente einfallen, als bei einer Argumentation für Kinder.  Aber offen gestanden hat eine Entscheidung ob Kind ja/nein nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Gefühlen. Dennoch muss ich mir das immer wieder von Mamas vorwerfen lassen, dass ich Egoist bin, weil ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mittlerweile sage ich jedem wir können keine Kinder kriegen, da ich auf diese Diskussionen keine Lust mehr habe. Allerdings plagt mich jetzt mein schlechtes Gewissen Freunde anzulügen. 
Wie seht ihr das? Denke ich so verkehrt? Warum gibt es Leute die mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? 
Viele Grüße 

weil es bei JEDER Entscheidung, die Du triffst, Menschen gibt, die damit Schwierigkeiten haben.

Weil es immer Menschen geben wird, die ihre eigene Entscheidung bereuen,
Weil es immer Menschen geben wird, die Deine Entscheidung nicht nachvollziehen / verstehen können (und teilweise auch nicht wollen),
Weil es immer Menschen geben wird, die Deine Entscheidung auch falsch finden.
usw.

Egal, welches Thema, egal welche Entscheidung. Das gehört dazu.

Hättest Du Dich für Kind/er entschieden, würden auch nicht alle begeistert Beifall klatschen. Es wären zwar überwiegend (aber faszinierender Weise nicht nur) andere Leute und andere Punkte - würde aber unterm Strich auf das gleiche hinauslaufen. So ist unsere Welt

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24. November 2020 um 9:05

Also bei meiner Entscheidung keine Kinder zu bekommen ist schon ein Teil Egoismus dabei. Ich habe einfach keine Lust mein Leben einzuschränken für ein Kind. Ich möchte mich nicht kümmern müssen.

Aber das gebe ich offen zu, habe kein Problem damit. Jedoch würde ich mich nie rechtfertigen für meine Entscheidung. Das geht keinen außer meinem Partner etwas an.

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24. November 2020 um 9:55

Ich weiß auch nicht, warum manche andere meinen, den Lebensentwurf von Leuten schlecht reden zu müssen. Vielleicht Unzufriedenheit, Neid? Unglücklich mit den eigenen Entscheidungen?

Ich glaube, das mit dem "Egoismus" ist so gemeint, dass jemand, der auf Kinder verzichten will, um frei und ungebunden zu sein, das deswegen tut, weil er keine Verantwortung für andere übernehmen und sich einschränken will. Und jemand, der sich bewusst dafür entscheidet, sich nur um sich selbst kümmern zu wollen, wird als egoistischer Charakter angesehen.

Aber was soll denn schlimm daran sein, wenn man sein Leben nach seinen Wünschen gestalten möchte? Wäre ziemlich dämlich, etwas zu tun, das man eigentlich gar nicht möchte, nur weil die Familie oder die Gesellschaft das vielleicht erwartet. Vielleicht ist das das eigentliche Problem dieser Leute. Wie kannst Du es nur wagen, eine eigene Entscheidung zu treffen und glücklich zu sein?

Kinder zu bekommen ist im Übrigen genauso egoistisch, vielleicht sogar noch mehr.

Das gibt's aber auch andersrum, ich habe fast ausschließlich kinderlose Bekannte und da fallen dann auch oft dumme Sprüche über Eltern. Ich habe das Gefühl, man ist oft nicht richtig zufrieden mit dem eigenen Lebensentwurf und versucht sich dann damit besser zu fühlen, indem man den von anderen mies macht. 

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24. November 2020 um 9:58
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Also bei meiner Entscheidung keine Kinder zu bekommen ist schon ein Teil Egoismus dabei. Ich habe einfach keine Lust mein Leben einzuschränken für ein Kind. Ich möchte mich nicht kümmern müssen.

Aber das gebe ich offen zu, habe kein Problem damit. Jedoch würde ich mich nie rechtfertigen für meine Entscheidung. Das geht keinen außer meinem Partner etwas an.

das sehe ich wie @cookie - sowohl die Entscheidung dafür als auch die dagegen sind hoffentlich egoistisch.
Egal, ob man sich für oder gegen Kind/er entscheidet, es sollte in jedem Falle das sein, was man selbst will.

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24. November 2020 um 10:35
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das sehe ich wie @cookie - sowohl die Entscheidung dafür als auch die dagegen sind hoffentlich egoistisch.
Egal, ob man sich für oder gegen Kind/er entscheidet, es sollte in jedem Falle das sein, was man selbst will.

Das denke ich auch. Ich würde das einfach bestätigen, wenn mir jemand so blöd kommt.

"Klar war das egoistisch, triffst Du Deine Entscheidungen etwa nicht für Dich selbst, sondern für andere? Klingt ganz schön traurig, da wäre ich aber auch unzufrieden."

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24. November 2020 um 14:18

Ich finde euren Ansatz sehr interessant, dass beide Ansätze egoistisch sind. Macht Sinn, denn schließlich ist es eine Entscheidung die man im Normalfall selbst trifft. Das habe ich so noch gar nicht gesehen. Vielen Dank hierfür. 
Ja sehr oft ist es einfach so, dass man selbst mit was nicht ganz zufrieden ist und dann andere dafür zurecht weist. Finde es schade, dass auch Freunde vieles in Frage stellen, anstatt einfach nachzufragen, ob man mit der Entscheidung so glücklich ist. Ich freue mich für jeden einzelnen meiner Freunde wenn sie ein gesundes Kind bekommen haben oder auch andere Entscheidungen für sie selbst richtig getroffen haben. Nur leider kommt das gefühlt sehr selten zu mir zurück, weswegen ich mich in den letzten Jahren auch generell sehr zurück gezogen habe. Bin aber trotzdem seht zufrieden mit meinem Leben, also keine Sorge😀 

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24. November 2020 um 14:55
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Ich finde euren Ansatz sehr interessant, dass beide Ansätze egoistisch sind. Macht Sinn, denn schließlich ist es eine Entscheidung die man im Normalfall selbst trifft. Das habe ich so noch gar nicht gesehen. Vielen Dank hierfür. 
Ja sehr oft ist es einfach so, dass man selbst mit was nicht ganz zufrieden ist und dann andere dafür zurecht weist. Finde es schade, dass auch Freunde vieles in Frage stellen, anstatt einfach nachzufragen, ob man mit der Entscheidung so glücklich ist. Ich freue mich für jeden einzelnen meiner Freunde wenn sie ein gesundes Kind bekommen haben oder auch andere Entscheidungen für sie selbst richtig getroffen haben. Nur leider kommt das gefühlt sehr selten zu mir zurück, weswegen ich mich in den letzten Jahren auch generell sehr zurück gezogen habe. Bin aber trotzdem seht zufrieden mit meinem Leben, also keine Sorge😀 

"wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein".

Die Fähigkeit von Menschen, mit Entscheidungen anderer umzugehen, die sie selbst nicht so treffen würden, ist unterschiedlich ausgeprägt, klar. Aber NIEMALS unbegrenzt.

Auch Du bist nicht unbegrenzt tolerant (sonst wärst Du nicht lebens- und vor allem nicht gemeinschaftsfähig). Dann sind es bei Dir andere Punkte als Kinder oder nicht Kinder. Mit Glück sogar Punkte, die Deine Freunde gar nicht betreffen. Aber vielleicht auch nicht. Freunde kann man sowas fragen... frag sie mal danach, ob es bei ihnen auch Punkte gibt, wo Du sie genauso "nervst", ihre Grenzen überschreitest. Sollte mich nicht wundern, wenn es die gibt. Auch wenn Du Dir keiner Schuld bewußt bist - natürlich nicht, sonst würdest Du es ja nicht machen. Ist umgekehrt übrigens auch so

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24. November 2020 um 16:03
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"wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein".

Die Fähigkeit von Menschen, mit Entscheidungen anderer umzugehen, die sie selbst nicht so treffen würden, ist unterschiedlich ausgeprägt, klar. Aber NIEMALS unbegrenzt.

Auch Du bist nicht unbegrenzt tolerant (sonst wärst Du nicht lebens- und vor allem nicht gemeinschaftsfähig). Dann sind es bei Dir andere Punkte als Kinder oder nicht Kinder. Mit Glück sogar Punkte, die Deine Freunde gar nicht betreffen. Aber vielleicht auch nicht. Freunde kann man sowas fragen... frag sie mal danach, ob es bei ihnen auch Punkte gibt, wo Du sie genauso "nervst", ihre Grenzen überschreitest. Sollte mich nicht wundern, wenn es die gibt. Auch wenn Du Dir keiner Schuld bewußt bist - natürlich nicht, sonst würdest Du es ja nicht machen. Ist umgekehrt übrigens auch so

Stimmt, natürlich bin ich nicht unbegrenzt tolerant. Das kann man nicht sein. Aber ich bin solange tolerant, solange dadurch nicht offensichtlich anderen Menschen Schaden zugefügt wird und Themen sachlich besprochen werden. Natürlich habe ich, übrigens bei vielen Themen, auch eine andere Meinung. Die meisten Menschen diskutieren meiner Meinung nach aber nicht sachlich, sondern meistens auf einer emotionalen Ebene. Wenn mir jemand an den Kopf wirft, "Du bist voll der Egoist, weil du keine Kinder kriegst" ist das für mich eine verletzende Formulierung. Und genau aus diesem Grund habe ich die Frage in das Forum geschrieben. Da ich es leider sehr oft so höre. Wird die Formulierung aber z.B. in eine Frage gepackt: "Denkst du, dass es egoistisch ist keine Kinder zu zeugen oder was hat dich dazu bewegt, dich dagegen zu entscheiden?" ist jegliche Feindseeligkeit und Verletzlichkeit rausgenommen und man kann darüber sachlich sprechen. Die Meinung der Person kenne ich damit übrigens genauso, aber man ist nicht persönlich verletzt. 
Aber du hast zu 100% Recht: ich nerve ganz sicher Menschen, weil ich aus ihrer Sicht die Grenze überschreite. Aber das ist für mich ein generelles Thema wo ich Menschen nicht verstehe. Wieso kann man nicht einfach das tun was man für richtig hält (natürlich immer ohne jemandem zu schaden) ohne das alles von jedem kommentiert werden muss? Beispiel: "Was hast du denn für ein geniales Leben, am Wochenende in die Berge zu gehen? Das könnte ich nicht, ich hab viel zu viel Stress und bin am WE ausgepowert". Meine Aussage wäre: "Voll cool, dass du am Wochenende in den Bergen warst. Wie wars?" Denken würde ich mir (wenn es ein Thema ist, das mich beschäftigt): "Voll gut für sie, dass sie in die Berge konnte, das hat ihr sicher gut getan. Hm ich habe es aber wieder nicht geschafft in die Berge zu gehen, das nervt". Dadurch wüsste ich, ich habe mit diesem Punkt ein Problem mit mir selbst und muss das für mich klären und ändern und nicht den Frust an Anderen auslassen. Und das verstehe ich bei dem Thema Egoismus und Kind ja/nein nicht. Es ist doch ein großer Glücksmoment ein gesundes Kind zu bekommen. Auch wenn man sicherlich viel Stress hat und nicht alles gold ist was glänzt. Gar keine Frage! Die Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen bereuen aber am Ende sicherlich die Wenigsten. Aber dennoch wird einem die emotionale Formulierung von oben an den Kopf geworfen, anstatt dann zu überlegen, warum habe ich das meiner Freundin vorgeworfen.....

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24. November 2020 um 17:05
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Stimmt, natürlich bin ich nicht unbegrenzt tolerant. Das kann man nicht sein. Aber ich bin solange tolerant, solange dadurch nicht offensichtlich anderen Menschen Schaden zugefügt wird und Themen sachlich besprochen werden. Natürlich habe ich, übrigens bei vielen Themen, auch eine andere Meinung. Die meisten Menschen diskutieren meiner Meinung nach aber nicht sachlich, sondern meistens auf einer emotionalen Ebene. Wenn mir jemand an den Kopf wirft, "Du bist voll der Egoist, weil du keine Kinder kriegst" ist das für mich eine verletzende Formulierung. Und genau aus diesem Grund habe ich die Frage in das Forum geschrieben. Da ich es leider sehr oft so höre. Wird die Formulierung aber z.B. in eine Frage gepackt: "Denkst du, dass es egoistisch ist keine Kinder zu zeugen oder was hat dich dazu bewegt, dich dagegen zu entscheiden?" ist jegliche Feindseeligkeit und Verletzlichkeit rausgenommen und man kann darüber sachlich sprechen. Die Meinung der Person kenne ich damit übrigens genauso, aber man ist nicht persönlich verletzt. 
Aber du hast zu 100% Recht: ich nerve ganz sicher Menschen, weil ich aus ihrer Sicht die Grenze überschreite. Aber das ist für mich ein generelles Thema wo ich Menschen nicht verstehe. Wieso kann man nicht einfach das tun was man für richtig hält (natürlich immer ohne jemandem zu schaden) ohne das alles von jedem kommentiert werden muss? Beispiel: "Was hast du denn für ein geniales Leben, am Wochenende in die Berge zu gehen? Das könnte ich nicht, ich hab viel zu viel Stress und bin am WE ausgepowert". Meine Aussage wäre: "Voll cool, dass du am Wochenende in den Bergen warst. Wie wars?" Denken würde ich mir (wenn es ein Thema ist, das mich beschäftigt): "Voll gut für sie, dass sie in die Berge konnte, das hat ihr sicher gut getan. Hm ich habe es aber wieder nicht geschafft in die Berge zu gehen, das nervt". Dadurch wüsste ich, ich habe mit diesem Punkt ein Problem mit mir selbst und muss das für mich klären und ändern und nicht den Frust an Anderen auslassen. Und das verstehe ich bei dem Thema Egoismus und Kind ja/nein nicht. Es ist doch ein großer Glücksmoment ein gesundes Kind zu bekommen. Auch wenn man sicherlich viel Stress hat und nicht alles gold ist was glänzt. Gar keine Frage! Die Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen bereuen aber am Ende sicherlich die Wenigsten. Aber dennoch wird einem die emotionale Formulierung von oben an den Kopf geworfen, anstatt dann zu überlegen, warum habe ich das meiner Freundin vorgeworfen.....

google mal "regretting motherhood" - ich würde nicht darauf schwören, dass es "die wenigsten" sind. Es ist nur immer noch ein absolutes Tabuthema, das besser so anonym wie irgend möglich angesprochen wird... oder noch besser gar nicht. Genug haben Probleme, es sich selbst einzugestehen, von anderen nicht zu reden. Auch wenn - klar - es immer Licht und Schatten gibt und nichts, was nicht ambivalent ist.

Wenn Deine Freunde auf emotionaler Ebene reagieren, kannst Du sie auch damit verletzen, dass Du sachlich/er bzw. weniger emotional reagierst. Beispielsweise. Wir Menschen sind verdammt kompliziert. Vor allem in dem, was wir uns von anderen erwarten und WIE wir das erwarten. Frag einfach mal tatsächlich nach, ob es Punkte gibt, wo sie Dich "auf den Mond schießen möchten" - kann sehr lehrreich sein und fördert vor allem das gegenseitige Verständnis und den Umgang miteinander. Wenn man das Glück hat, Freunde zu haben, deren Refkletionsfähigkeit eine sinnvolle Antwort erlaubt und die sie geben möchten zumindest.

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24. November 2020 um 17:29
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google mal "regretting motherhood" - ich würde nicht darauf schwören, dass es "die wenigsten" sind. Es ist nur immer noch ein absolutes Tabuthema, das besser so anonym wie irgend möglich angesprochen wird... oder noch besser gar nicht. Genug haben Probleme, es sich selbst einzugestehen, von anderen nicht zu reden. Auch wenn - klar - es immer Licht und Schatten gibt und nichts, was nicht ambivalent ist.

Wenn Deine Freunde auf emotionaler Ebene reagieren, kannst Du sie auch damit verletzen, dass Du sachlich/er bzw. weniger emotional reagierst. Beispielsweise. Wir Menschen sind verdammt kompliziert. Vor allem in dem, was wir uns von anderen erwarten und WIE wir das erwarten. Frag einfach mal tatsächlich nach, ob es Punkte gibt, wo sie Dich "auf den Mond schießen möchten" - kann sehr lehrreich sein und fördert vor allem das gegenseitige Verständnis und den Umgang miteinander. Wenn man das Glück hat, Freunde zu haben, deren Refkletionsfähigkeit eine sinnvolle Antwort erlaubt und die sie geben möchten zumindest.

Das fände ich sehr, sehr traurig, wenn es tatsächlich doch viele Eltern gibt, die ihre Entscheidung bzgl. Kinder gerne rückgängig machen würden. Muss das tatsächlich mal googlen, bin da bisher einfach immer davon ausgegangen.

Kann man tatsächlich Menschen damit verletzen, dass man nicht emotinal reagiert? Das muss ich mir heute abend mal durchdenken, kann ich noch nicht wirklich nachvollziehen Danke für den Hinweis.

Das habe ich mir schon vorgenommen nach deinem ersten Kommentar, meine Freunde mal zu fragen, wo ich sie so richtig nerve. Bin gespannt was da raus kommt!

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24. November 2020 um 18:17
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Das fände ich sehr, sehr traurig, wenn es tatsächlich doch viele Eltern gibt, die ihre Entscheidung bzgl. Kinder gerne rückgängig machen würden. Muss das tatsächlich mal googlen, bin da bisher einfach immer davon ausgegangen.

Kann man tatsächlich Menschen damit verletzen, dass man nicht emotinal reagiert? Das muss ich mir heute abend mal durchdenken, kann ich noch nicht wirklich nachvollziehen Danke für den Hinweis.

Das habe ich mir schon vorgenommen nach deinem ersten Kommentar, meine Freunde mal zu fragen, wo ich sie so richtig nerve. Bin gespannt was da raus kommt!

Mit sooo unendlich vielen Dingen kann man Menschen verletzen... 
Einfachstes Beispiel: A erzählt B von einem Problem. So. Jetzt gibt es im Prinzip 3 mögliche Reaktionen. Jeder Mensch erwartet genau eine davon und findet die anderen beiden doof bis verletzend. Nur: es kann jede der 3 Optionen "richtig" - und damit auch jede falsch sein.
Der Vollständigkeit halber: es sind: 1) Mitgefühl zeigen / Bedauern aussprechen, 2) Lösungen und 3) relativieren. Also "ja, sowas kenne ich, ich hatte da mal..." Egal mit wem Du sprichst, bei Dir würde ich auf 2) tippen. Also wirst Du auch mi 2) reagieren. Also sind Typ 1 und Typ 2 jedes Mal traurig / in einer unangenehmen Situation, wenn sie ihre Probleme mit Dir teilen. Und wissen nicht, dass Dir ihre Reaktion in der gleichen Situation gar nicht so glorreich und unendlich viel besser vorkommt, wie sie annehmen. Die haben genauso das Gefühl, sie machen immer alles richtig und wenn sie mal was haben, werden sie immer nur angepi***. Faszinierend. Wenn man beim Betrachten viel Abstand hat, zumindest. 

Wenn man eine emotionale Reaktion erwartet und eine sachliche bekommt, liegt das Ergebnis bzw. der erreichte Eindruck  idR irgendwo bei kalt/gleichgültig. Je bach dem, wie nah man sich steht, ist das schon verletzend, klar. 

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24. November 2020 um 18:35
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Hallo Forenmitglieder,
man hört ja immer wieder, dass es egoistisch sei, wenn man keine Kinder kriegen möchte. Wie seht ihr das? Was gibt es für Gründe warum Menschen so denken? Es ist doch etwas ganz individuelles, bei dem es kein richtig und falsch gibt. Das muss doch für die Betroffenen passen. Mal abgesehen davon, dass man die Diskussion auch umdrehen könnte. Mir würden hierfür mehr Argumente einfallen, als bei einer Argumentation für Kinder.  Aber offen gestanden hat eine Entscheidung ob Kind ja/nein nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Gefühlen. Dennoch muss ich mir das immer wieder von Mamas vorwerfen lassen, dass ich Egoist bin, weil ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mittlerweile sage ich jedem wir können keine Kinder kriegen, da ich auf diese Diskussionen keine Lust mehr habe. Allerdings plagt mich jetzt mein schlechtes Gewissen Freunde anzulügen. 
Wie seht ihr das? Denke ich so verkehrt? Warum gibt es Leute die mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? 
Viele Grüße 

Das ist doch Unsinn, auf solche Aussagen braucht man gar nicht zu hören. Kinder sollte man bekommen, weil man sich welche wünscht und nicht aus irgendeiner komischen Vorstellung von Pflicht heraus.

Warum manche Menschen mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? Weil sie ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche unhinterfragt auf andere Menschen projizieren. Sie meinen, weil sie sich Kinder wünschen müssten das alle tun. Was natürlich, wie ich bereits schrieb, Unsinn ist, denn Menschen sind Individuen.

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24. November 2020 um 18:39
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Also ich kenne solche Aussagen selbst auch gut und kann dir nur sagen: stell auf Durchzug! Es gibt Frauen, die fühlen sich erst seit sie Kinder haben stark und wahrgenommen, und meinen, sie hätten etwas ganz Besonderes vollbracht, das nun von aller Welt gehuldigt werden soll. Frauen wie du, die sagen "nein, ich will keine Kinder" stellen wohl eine Gefahr für diese Reputation dar. So kommt es mir zumindest vor.

Ich bin selbst Mutter und kann nur sagen: es ist einzig und alleine deine Entscheidung, ob du jemals Kinder haben willst oder nicht. Abgesehen davon, dass es auch noch einen Mann dazu braucht (denen sagt man solche Singe übrigens nie!) Und ja, es ist egoistisch. Genauso egoistisch wie es ist, Kinder haben zu wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

Das ist mir als Mann auch aufgefallen, dass man Männern niemals solche Fragen stellt bzw. nicht groß herumdiskutiert. Sagt ein Mann, dass er nicht heiraten und/ oder eine Kinder will, dann wird das einfach akzeptiert und gut ist. Frauen müssen sich dagegen nerven lassen und interessanterweise hauptsächlich von anderen Frauen.

Mich wundert es ja nicht, dass Frauen immer noch benachteiligt sind in gewissen Dingen, wenn sie nicht mal untereinander solidarisch sind und sich gegenseitig wegen ihrer Entscheidungen anzicken. 

Die meisten Handlungen von Menschen sind in irgendeiner Form egoistisch. Das ist auch in Ordnung so. Man kann mit seinem Leben nur dann glücklich sein, wenn man es nach seinen eigenen Vorstellungen lebt - und nicht nach den Vorstellungen der Eltern, des Partners, der Freunde. Die wahre Kunst ist es, sich mit Menschen zu umgeben, die ähnliche Vorstellungen haben wie man selbst.

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24. November 2020 um 18:42
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Das denke ich auch. Ich würde das einfach bestätigen, wenn mir jemand so blöd kommt.

"Klar war das egoistisch, triffst Du Deine Entscheidungen etwa nicht für Dich selbst, sondern für andere? Klingt ganz schön traurig, da wäre ich aber auch unzufrieden."

Die Sache ist die, dass Egoismus hier ja ganz anders verstanden wird. Also nicht eine Entscheidung treffen nach den eigenen Wünschen, sondern dass einem alles andere außer einem selbst völlig egal sei.

Jedenfalls habe ich das so wahrgenommen, wenn von Egoismus die Rede ist. 

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24. November 2020 um 18:47
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Das fände ich sehr, sehr traurig, wenn es tatsächlich doch viele Eltern gibt, die ihre Entscheidung bzgl. Kinder gerne rückgängig machen würden. Muss das tatsächlich mal googlen, bin da bisher einfach immer davon ausgegangen.

Kann man tatsächlich Menschen damit verletzen, dass man nicht emotinal reagiert? Das muss ich mir heute abend mal durchdenken, kann ich noch nicht wirklich nachvollziehen Danke für den Hinweis.

Das habe ich mir schon vorgenommen nach deinem ersten Kommentar, meine Freunde mal zu fragen, wo ich sie so richtig nerve. Bin gespannt was da raus kommt!

Das kann man. Ich habe das selbst erlebt. 

Manche Menschen kommen gerade bei Männern nicht damit klar, dass diese eben nicht emotional, sondern eher sachlich, nüchtern und lösungsorientiert an Konflikte oder Probleme herangehen.

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24. November 2020 um 18:49
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Mit sooo unendlich vielen Dingen kann man Menschen verletzen... 
Einfachstes Beispiel: A erzählt B von einem Problem. So. Jetzt gibt es im Prinzip 3 mögliche Reaktionen. Jeder Mensch erwartet genau eine davon und findet die anderen beiden doof bis verletzend. Nur: es kann jede der 3 Optionen "richtig" - und damit auch jede falsch sein.
Der Vollständigkeit halber: es sind: 1) Mitgefühl zeigen / Bedauern aussprechen, 2) Lösungen und 3) relativieren. Also "ja, sowas kenne ich, ich hatte da mal..." Egal mit wem Du sprichst, bei Dir würde ich auf 2) tippen. Also wirst Du auch mi 2) reagieren. Also sind Typ 1 und Typ 2 jedes Mal traurig / in einer unangenehmen Situation, wenn sie ihre Probleme mit Dir teilen. Und wissen nicht, dass Dir ihre Reaktion in der gleichen Situation gar nicht so glorreich und unendlich viel besser vorkommt, wie sie annehmen. Die haben genauso das Gefühl, sie machen immer alles richtig und wenn sie mal was haben, werden sie immer nur angepi***. Faszinierend. Wenn man beim Betrachten viel Abstand hat, zumindest. 

Wenn man eine emotionale Reaktion erwartet und eine sachliche bekommt, liegt das Ergebnis bzw. der erreichte Eindruck  idR irgendwo bei kalt/gleichgültig. Je bach dem, wie nah man sich steht, ist das schon verletzend, klar. 

Ich bin fasziniert von deinem Verständnis und deiner Beobachtungsgabe. Das hast du schön beschrieben, ich nehme das auch so wahr wie du.

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24. November 2020 um 20:05
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Die Sache ist die, dass Egoismus hier ja ganz anders verstanden wird. Also nicht eine Entscheidung treffen nach den eigenen Wünschen, sondern dass einem alles andere außer einem selbst völlig egal sei.

Jedenfalls habe ich das so wahrgenommen, wenn von Egoismus die Rede ist. 

Najaaaaa. Für die meisten Menschen ist "egoistisch" ein sehr negativ belegtes Wort, ja. Warum auch immer. Aber mal im Ernst: wenn man also jetzt nicht "egoistisch" sein will, sondern die Sicherheit der Renten oder den Wunsch der eigenen Eltern nach Enkeln oder die Arterhaltung der Menschheit oder was auch immer da nicht egoistisch sein mag, über die eigenen Wünsche stellt... hm. Kann man davon ausgehen, dass einen das Kind / die Kinder völlig verdient zum Ar***l*** des Jahrhunderts küren. 
Und on top: wenn man es richtig, angemessen und korrekt findet, die eigenen Wünsche zurück zu stellen, ist auch schon gleich wieder Egoismus dabei 😁 Man folgt der eigenen Weltanschauung. Wahrscheinlich auf Kosten von Partner und Kind/ern, aber was macht das schon, wenn man das Richtige tut?

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24. November 2020 um 20:34
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Also bei meiner Entscheidung keine Kinder zu bekommen ist schon ein Teil Egoismus dabei. Ich habe einfach keine Lust mein Leben einzuschränken für ein Kind. Ich möchte mich nicht kümmern müssen.

Aber das gebe ich offen zu, habe kein Problem damit. Jedoch würde ich mich nie rechtfertigen für meine Entscheidung. Das geht keinen außer meinem Partner etwas an.

Die Argumente, was denn so schrecklich egoistisch dabei sei, keine Kinder zu bekommen finde ich auch so lustig. Da hlrt man Sätze wie "unsere Kinder bezahlen deine Pension". Am liebsten hätte ich da gesagt "ja dann hoffen wir doch dass aus Mäxchen und Frieda auch was ordentliches wird. Weil wenn nicht...".

Dabei ist es doch so: die welche keine Kinder haben bezahlen mit ihren Steuergeldern viel Infrastruktur, die sie niemals benötigen. Im Berufsalltag müssen sie oft einspringen für Mütter, die wegen kranker Kinder zu Hause sind, bei der Urlaubsplanung müssen sie hinten anstehen und und und...

Als Mutter und Frau weiss ich genau wovon ich rede.

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24. November 2020 um 20:37
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Najaaaaa. Für die meisten Menschen ist "egoistisch" ein sehr negativ belegtes Wort, ja. Warum auch immer. Aber mal im Ernst: wenn man also jetzt nicht "egoistisch" sein will, sondern die Sicherheit der Renten oder den Wunsch der eigenen Eltern nach Enkeln oder die Arterhaltung der Menschheit oder was auch immer da nicht egoistisch sein mag, über die eigenen Wünsche stellt... hm. Kann man davon ausgehen, dass einen das Kind / die Kinder völlig verdient zum Ar***l*** des Jahrhunderts küren. 
Und on top: wenn man es richtig, angemessen und korrekt findet, die eigenen Wünsche zurück zu stellen, ist auch schon gleich wieder Egoismus dabei 😁 Man folgt der eigenen Weltanschauung. Wahrscheinlich auf Kosten von Partner und Kind/ern, aber was macht das schon, wenn man das Richtige tut?

...und ausserdem... der NICHTEGOSIMUS, Kinder zu bekommen, hat dazu geführt, dass diese Erde völlig überbevölkert ist. Mit all den entsprechenden Konsequenzen.

Interessanterweise sind es ja auch genau die Leute, die gegen den Klimawandel demonstrieren gehen, welche gegen Abtreibung sind.

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24. November 2020 um 20:40
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Das ist mir als Mann auch aufgefallen, dass man Männern niemals solche Fragen stellt bzw. nicht groß herumdiskutiert. Sagt ein Mann, dass er nicht heiraten und/ oder eine Kinder will, dann wird das einfach akzeptiert und gut ist. Frauen müssen sich dagegen nerven lassen und interessanterweise hauptsächlich von anderen Frauen.

Mich wundert es ja nicht, dass Frauen immer noch benachteiligt sind in gewissen Dingen, wenn sie nicht mal untereinander solidarisch sind und sich gegenseitig wegen ihrer Entscheidungen anzicken. 

Die meisten Handlungen von Menschen sind in irgendeiner Form egoistisch. Das ist auch in Ordnung so. Man kann mit seinem Leben nur dann glücklich sein, wenn man es nach seinen eigenen Vorstellungen lebt - und nicht nach den Vorstellungen der Eltern, des Partners, der Freunde. Die wahre Kunst ist es, sich mit Menschen zu umgeben, die ähnliche Vorstellungen haben wie man selbst.

Da habe ich absolut nichts beizufügen. Stimmt absolut!

Erlebe als Jung- Mama gerade das Phänomen "Mama- shaming". Angefangen bei der Art der Geburt, dem Stillen, ob das Baby rosa tragen darf oder nicht (LGBT...), ob Frau wieder arbeiten geht (äääh gehen muss) und wann.... unglaublich wie Frauen sich gegenseitig zerfleischen.  

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24. November 2020 um 22:45
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Hallo Forenmitglieder,
man hört ja immer wieder, dass es egoistisch sei, wenn man keine Kinder kriegen möchte. Wie seht ihr das? Was gibt es für Gründe warum Menschen so denken? Es ist doch etwas ganz individuelles, bei dem es kein richtig und falsch gibt. Das muss doch für die Betroffenen passen. Mal abgesehen davon, dass man die Diskussion auch umdrehen könnte. Mir würden hierfür mehr Argumente einfallen, als bei einer Argumentation für Kinder.  Aber offen gestanden hat eine Entscheidung ob Kind ja/nein nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Gefühlen. Dennoch muss ich mir das immer wieder von Mamas vorwerfen lassen, dass ich Egoist bin, weil ich mich gegen Kinder entschieden habe. Mittlerweile sage ich jedem wir können keine Kinder kriegen, da ich auf diese Diskussionen keine Lust mehr habe. Allerdings plagt mich jetzt mein schlechtes Gewissen Freunde anzulügen. 
Wie seht ihr das? Denke ich so verkehrt? Warum gibt es Leute die mit dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben? 
Viele Grüße 

Wenn ich es mir so überlege, dann finde ich es teilweise sogar eher egoistisch, Kinder in die derzeitige Welt zu setzen, die wir ihnen hinterlassen.

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24. November 2020 um 23:30
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Da habe ich absolut nichts beizufügen. Stimmt absolut!

Erlebe als Jung- Mama gerade das Phänomen "Mama- shaming". Angefangen bei der Art der Geburt, dem Stillen, ob das Baby rosa tragen darf oder nicht (LGBT...), ob Frau wieder arbeiten geht (äääh gehen muss) und wann.... unglaublich wie Frauen sich gegenseitig zerfleischen.  

Genau, und so ziemlichjede Entscheidung die man trifft, ist falsch. "Du willst keine Kinder? Egoist!" "Was, du willst Kinder in DIESE Welt setzen?" "Du willst dein Baby nicht im ERNST zuhause auf die Welt bringen?" "Du stillst nicht? Stillen ist aber das beste!" "Dein Kind ist schon 18 Monate und du stillst immernoch?!" Oder wie schön es Alexandra Reinwarth ausgedrückt hat: Am Arsc* vorbei geht auch ein Weg... 

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25. November 2020 um 1:03

Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

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25. November 2020 um 5:38
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Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

Eine Frau wird durch Kinder zur Mutter. Nicht zur Frau. Wissen Sie, es gibt ganz viele Frauen (und auch Männer) die nicht etwa keine Kinder haben wollen, sonderk können. Was sagen Sie denn zu denen? Du bist eben keine Frau/ kein Mann? Kopfschüttel.....

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25. November 2020 um 7:46
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Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

Es leben bereits jetzt zu viele Menschen auf dieser Welt.
Diese Welt braucht ganz sicher nicht von jedem Kinder.

Sinn des Lebens ist sich fortzupflanzen? Das tut mir leid, wenn da sonst nichts ist. Wenn im Alter die einzige Freude darin besteht, jetzt von den Kindern die Rückzahlung zu kassieren, auch. Wenn Kinder der einzige Weg sind, Verantwortung zu übernehmen - dto.

Wenn eine Frau Kind/er hat, wird sie MUTTER, nicht Frau.

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25. November 2020 um 9:23
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Das ist mir als Mann auch aufgefallen, dass man Männern niemals solche Fragen stellt bzw. nicht groß herumdiskutiert. Sagt ein Mann, dass er nicht heiraten und/ oder eine Kinder will, dann wird das einfach akzeptiert und gut ist. Frauen müssen sich dagegen nerven lassen und interessanterweise hauptsächlich von anderen Frauen.

Mich wundert es ja nicht, dass Frauen immer noch benachteiligt sind in gewissen Dingen, wenn sie nicht mal untereinander solidarisch sind und sich gegenseitig wegen ihrer Entscheidungen anzicken. 

Die meisten Handlungen von Menschen sind in irgendeiner Form egoistisch. Das ist auch in Ordnung so. Man kann mit seinem Leben nur dann glücklich sein, wenn man es nach seinen eigenen Vorstellungen lebt - und nicht nach den Vorstellungen der Eltern, des Partners, der Freunde. Die wahre Kunst ist es, sich mit Menschen zu umgeben, die ähnliche Vorstellungen haben wie man selbst.

einen Sch*** müssen wir. Es gibt nämlich keine Diskussion, wenn man nicht mitdiskutiert. 
Das ist es, was viele Männer zu vielen Frauen voraus haben. Die erklären nicht, die rechtfertigen sich schon gar nicht, sie teilen eine Entscheidung mit. Macht einen riesen Unterschied.

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25. November 2020 um 14:02
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Najaaaaa. Für die meisten Menschen ist "egoistisch" ein sehr negativ belegtes Wort, ja. Warum auch immer. Aber mal im Ernst: wenn man also jetzt nicht "egoistisch" sein will, sondern die Sicherheit der Renten oder den Wunsch der eigenen Eltern nach Enkeln oder die Arterhaltung der Menschheit oder was auch immer da nicht egoistisch sein mag, über die eigenen Wünsche stellt... hm. Kann man davon ausgehen, dass einen das Kind / die Kinder völlig verdient zum Ar***l*** des Jahrhunderts küren. 
Und on top: wenn man es richtig, angemessen und korrekt findet, die eigenen Wünsche zurück zu stellen, ist auch schon gleich wieder Egoismus dabei 😁 Man folgt der eigenen Weltanschauung. Wahrscheinlich auf Kosten von Partner und Kind/ern, aber was macht das schon, wenn man das Richtige tut?

Das ist ja genau die Crux: diese Menschen empfinden es ja nicht so, als würden sie eigene Wünsche zurückstellen. Sie wollen Kinder, weil sie sich welche wünschen und kriegen sie nicht, weil sie das Fortbestehen der Menschheit oder die Renten sichern wollen. Das kommt nur noch hinzu und darum sind diese Menschen so selbstgerecht gegenüber jenen, die keine Kinder wollen. Dabei ist es nur zufällig so, dass ihre eigenen Wünschen mit den moralischen Werten übereinstimmen, die sie für richtig halten, mehr nicht. Das heißt, dieses "das Richtige tun" entspricht halt einfach zufällig dem, was sie sowieso getan hätten, weil es ihren eigenen Wünschen entspricht. Deshalb ist diese Selbstgerechtigkeit da gar nicht angebracht, finde ich.

Im Grunde genommen handeln sie genauso egoistisch, nur können sie hehre Motive für ihr egoistisches Handeln vorschieben. Das können allerdings dann die kinderlosen Menschen genauso tun, indem sie zum Beispiel sagen: "Du bist egoistisch, weil wir sowieso schon Überbevölkerung haben. Was trägst du dazu noch bei? Und was ist mit den Ressourcen, die nicht für alle reichen, der Welt, die immer schlechter und schmutziger wird? Was ist mit dem Klima?" 

Wenn man also will, findet man für jede Entscheidung innerhalb des legalen Rahmens moralisch akzeptable Gründe. Das sind aber meiner Ansicht nach nur vorgeschobene Gründe, die man dazu nützt, den eigen Egoismus zu überdecken, um sich eben für seine Entscheidung zu rechtfertigen.

Der Vorwurf, egoistisch zu sein wird immer noch als Beleidigung empfunden und drum sucht man sich dann solche Rechtfertigungsgründe. Eigentlich ist das ziemlich gaga, aber so sind Menschen eben.

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25. November 2020 um 14:06
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Die Argumente, was denn so schrecklich egoistisch dabei sei, keine Kinder zu bekommen finde ich auch so lustig. Da hlrt man Sätze wie "unsere Kinder bezahlen deine Pension". Am liebsten hätte ich da gesagt "ja dann hoffen wir doch dass aus Mäxchen und Frieda auch was ordentliches wird. Weil wenn nicht...".

Dabei ist es doch so: die welche keine Kinder haben bezahlen mit ihren Steuergeldern viel Infrastruktur, die sie niemals benötigen. Im Berufsalltag müssen sie oft einspringen für Mütter, die wegen kranker Kinder zu Hause sind, bei der Urlaubsplanung müssen sie hinten anstehen und und und...

Als Mutter und Frau weiss ich genau wovon ich rede.

Dass viele Kinder auch nichts nützen für die Renten, wenn diese als Erwachsene entweder keinen oder einen schlecht bezahlten Job haben und keine oder kaum Sozialversicherungsbeiträge einzahlen, wird gerne unter den Tisch gekehrt. Da wird halt so getan, als ob es reichen würde, Kinder zu haben.

Ich habe kein Problem damit, mit meinen Steuern und Abgaben auch Dinge zu finanzieren, die ich nicht selbst nütze. Für mich ist das okay, so funktioniert eben der Wohlfahrtsstaat. Besser so als wie in den USA, wo man bei relativ kurzer Arbeitslosigkeit gleich obdachlos wird und wo es keine Elternzeit und kein Elterngeld gibt und auch kein Recht auf Kinderbetreuung, schon gar nicht kostenlos. Oder wo man sich für ein Studium bis über beide Ohren verschulden muss. 

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25. November 2020 um 14:07
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...und ausserdem... der NICHTEGOSIMUS, Kinder zu bekommen, hat dazu geführt, dass diese Erde völlig überbevölkert ist. Mit all den entsprechenden Konsequenzen.

Interessanterweise sind es ja auch genau die Leute, die gegen den Klimawandel demonstrieren gehen, welche gegen Abtreibung sind.

Das habe ich nicht so wahrgenommen. Gegen den Klimawandel demonstrieren hauptsächlich junge Leute (Friday For Future usw.) und diese sind nicht gegen Abtreibung. 

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25. November 2020 um 14:10
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Das ist ja genau die Crux: diese Menschen empfinden es ja nicht so, als würden sie eigene Wünsche zurückstellen. Sie wollen Kinder, weil sie sich welche wünschen und kriegen sie nicht, weil sie das Fortbestehen der Menschheit oder die Renten sichern wollen. Das kommt nur noch hinzu und darum sind diese Menschen so selbstgerecht gegenüber jenen, die keine Kinder wollen. Dabei ist es nur zufällig so, dass ihre eigenen Wünschen mit den moralischen Werten übereinstimmen, die sie für richtig halten, mehr nicht. Das heißt, dieses "das Richtige tun" entspricht halt einfach zufällig dem, was sie sowieso getan hätten, weil es ihren eigenen Wünschen entspricht. Deshalb ist diese Selbstgerechtigkeit da gar nicht angebracht, finde ich.

Im Grunde genommen handeln sie genauso egoistisch, nur können sie hehre Motive für ihr egoistisches Handeln vorschieben. Das können allerdings dann die kinderlosen Menschen genauso tun, indem sie zum Beispiel sagen: "Du bist egoistisch, weil wir sowieso schon Überbevölkerung haben. Was trägst du dazu noch bei? Und was ist mit den Ressourcen, die nicht für alle reichen, der Welt, die immer schlechter und schmutziger wird? Was ist mit dem Klima?" 

Wenn man also will, findet man für jede Entscheidung innerhalb des legalen Rahmens moralisch akzeptable Gründe. Das sind aber meiner Ansicht nach nur vorgeschobene Gründe, die man dazu nützt, den eigen Egoismus zu überdecken, um sich eben für seine Entscheidung zu rechtfertigen.

Der Vorwurf, egoistisch zu sein wird immer noch als Beleidigung empfunden und drum sucht man sich dann solche Rechtfertigungsgründe. Eigentlich ist das ziemlich gaga, aber so sind Menschen eben.

genau deswegen verstehe ich nicht, warum "egoistisch" so negativ belegt ist.
Von denen, die anderen Egiosmus vorwerfen, sind nach meiner Erfahrung die meisten echt Kings / Queens in Sachen Selbstbetrug.

Ich bin durchaus Fan der These, dass auch Altruismus eine Form des Egoismus ist. Aber das ist ein philosophisches Thema

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25. November 2020 um 14:12
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Da habe ich absolut nichts beizufügen. Stimmt absolut!

Erlebe als Jung- Mama gerade das Phänomen "Mama- shaming". Angefangen bei der Art der Geburt, dem Stillen, ob das Baby rosa tragen darf oder nicht (LGBT...), ob Frau wieder arbeiten geht (äääh gehen muss) und wann.... unglaublich wie Frauen sich gegenseitig zerfleischen.  

Ach du liebe Sch.....  Sowas kenne ich zum Glück nicht, vor etwa 20 Jahren war das anscheinend noch nicht so krass. Aber gut, meine Frau war nie der Typ für große Frauenrunden oder diese komischen Baby Shower Partys. 

Unsere Freunde sind uns in vielen Dingen ähnlich, da kamen solche Konflikte gar nicht auf und Internetforen so wie hier gab es damals auch noch nicht.

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25. November 2020 um 16:05
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genau deswegen verstehe ich nicht, warum "egoistisch" so negativ belegt ist.
Von denen, die anderen Egiosmus vorwerfen, sind nach meiner Erfahrung die meisten echt Kings / Queens in Sachen Selbstbetrug.

Ich bin durchaus Fan der These, dass auch Altruismus eine Form des Egoismus ist. Aber das ist ein philosophisches Thema

Ja, ich finde, damit hast du nicht unrecht. Ich habe es bis jetzt immer so gesehen, dass es keinen Altruismus gibt, denn die Menschen, die angeblich altruistisch handeln, bekommen ja auch etwas dafür: zum Beispiel soziale Anerkennung, weil sie so gute Menschen sind. Das ist durchaus ein Motiv für bestimmte Handlungen.

Aber so gesehen kann man natürlich auch sagen, dass Altruismus eine Form von Egoismus ist, denn diese Menschen handeln ja dann im Endeffekt für sich selbst und wegen der guten Gefühle, dass diese Handlungen und die Anerkennung, die sie dafür bekommen, bei ihnen auslösen. 

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25. November 2020 um 19:51
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Mit sooo unendlich vielen Dingen kann man Menschen verletzen... 
Einfachstes Beispiel: A erzählt B von einem Problem. So. Jetzt gibt es im Prinzip 3 mögliche Reaktionen. Jeder Mensch erwartet genau eine davon und findet die anderen beiden doof bis verletzend. Nur: es kann jede der 3 Optionen "richtig" - und damit auch jede falsch sein.
Der Vollständigkeit halber: es sind: 1) Mitgefühl zeigen / Bedauern aussprechen, 2) Lösungen und 3) relativieren. Also "ja, sowas kenne ich, ich hatte da mal..." Egal mit wem Du sprichst, bei Dir würde ich auf 2) tippen. Also wirst Du auch mi 2) reagieren. Also sind Typ 1 und Typ 2 jedes Mal traurig / in einer unangenehmen Situation, wenn sie ihre Probleme mit Dir teilen. Und wissen nicht, dass Dir ihre Reaktion in der gleichen Situation gar nicht so glorreich und unendlich viel besser vorkommt, wie sie annehmen. Die haben genauso das Gefühl, sie machen immer alles richtig und wenn sie mal was haben, werden sie immer nur angepi***. Faszinierend. Wenn man beim Betrachten viel Abstand hat, zumindest. 

Wenn man eine emotionale Reaktion erwartet und eine sachliche bekommt, liegt das Ergebnis bzw. der erreichte Eindruck  idR irgendwo bei kalt/gleichgültig. Je bach dem, wie nah man sich steht, ist das schon verletzend, klar. 

Vielen Dank für diese tolle Beschreibung. Habe darüber nochmal nachgedacht und kann das jetzt auch nachvollziehen, dass sich Menschen beleidigt fühlen wenn ich nicht emotional bei Themen reagiere. Klar mir geht es ja andersrum genauso. 
Nebenbei bemerkt, ich bin nicht nur Typ 2, ich kann mich tatsächlich auch mal einfühlen 😀
 

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25. November 2020 um 19:57
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Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

Puh da fehlen mir die Worte.
🤔Was bin ich denn jetzt, wenn ich keine Frau bin, weil ich keine Kinder habe? 
Oh je und einen Sinn habe ich somit auch nicht in meinem Leben. 
Für mich ist die Einstellung ein paar Jährchen überholt....
 

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25. November 2020 um 20:18
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Vielen Dank für diese tolle Beschreibung. Habe darüber nochmal nachgedacht und kann das jetzt auch nachvollziehen, dass sich Menschen beleidigt fühlen wenn ich nicht emotional bei Themen reagiere. Klar mir geht es ja andersrum genauso. 
Nebenbei bemerkt, ich bin nicht nur Typ 2, ich kann mich tatsächlich auch mal einfühlen 😀
 

Gz, es gibt genug Menschen, die ihr ganzes Leben lang nie an der Erkenntnis vorbei kommen, dass sich in dieser und unzähligen anderen Situationen tatsächlich *nicht* jeder das gleiche wünschen würde, wie sie selbst. 
Wobei ich immer noch nicht weiß, ob ich die beneiden oder bedauern soll

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25. November 2020 um 22:30
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Puh da fehlen mir die Worte.
🤔Was bin ich denn jetzt, wenn ich keine Frau bin, weil ich keine Kinder habe? 
Oh je und einen Sinn habe ich somit auch nicht in meinem Leben. 
Für mich ist die Einstellung ein paar Jährchen überholt....
 

Das lustige ist ja - diese Einstellung war nie aktuell. Auch früher gab es kinderlose Paare/ Alleinstehende. Damals hat man halt familiärer gedacht, war halt eine andere Zeit. Ich finde den gesellschaftlichen Druck von heutzutage schon ordentlich. Oft wird gesagt:"Dies und das ist ja heute zum Glück besser!" Aber ist es das, wenn man genau hinsieht? 

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26. November 2020 um 7:47
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Das lustige ist ja - diese Einstellung war nie aktuell. Auch früher gab es kinderlose Paare/ Alleinstehende. Damals hat man halt familiärer gedacht, war halt eine andere Zeit. Ich finde den gesellschaftlichen Druck von heutzutage schon ordentlich. Oft wird gesagt:"Dies und das ist ja heute zum Glück besser!" Aber ist es das, wenn man genau hinsieht? 

ja, es ist viel besser. Auch wenn man genau hinsieht.
Menschen waren nie total tolerant, sie sind es nicht und sie werden es in absehbarbarer Zeit auch nicht mehr.

Aber: man ist heute viel weniger abhängig davon, als man es früher war.

Zum einen: diejenigen, die einen nicht mögen - können einem nicht wirklich etwas tun. Man landet nicht auf dem Scheiterhaufen für seine Weltsicht. Aber auch im viel kleineren Rahmen: wenn man erwachsen ist, tut es noch weh, wenn einen die Familie nicht akzeptiert, klar. Aber das war es auch schon.Zwingen, unter Druck setzen - können sie uns nicht mehr. Wir können einfach gehen. Es ist nicht schön, aber auf sie angewiesen sind wir nicht. Im Zweifelsfall kann man recht easy von München nach Hamburg ziehen und dann ist Ruhe. Dann kann einem die Mutter gar nicht mehr in den Ohren liegen, dass man nicht in den Himmel kommt, wenn man ihr Telefonnummer und Adresse nicht nennt.

Zum anderen: wir haben viel mehr Möglichkeiten für soziale Kontakte. Vor 100 Jahren waren es 10, vielleicht auch 30 Leute im gleichen Alter, mit denen man sich anfreunden konnte - heute sind es tausende. Egal, welche Einstellungen, Meinungen, welchen Charakter, welche Interessen man auch hat - man findet Menschen, die so mit einem klar kommen und klar kommen wollen, wie man ist.
Als klassischer "Außenseiter" war man früher am Ar*** (Pardon) - heute nicht mehr. Man MUSS sich keinesfalls in einem Umfeld bewegen, wo einen wer auch immer ein Ohr abkaut, wenn man keine Kinder möchte. Es gibt auch tolle, sympathische, interessante Menschen, die das genauso sehen oder eine andere Meinung dazu uneingeschränkt akzeptieren - und die sind nicht ausser Reichweite.

Zum dritten: wir können unsere Partner völlig frei wählen. Klar gab es früher auch kinderlose Paare. Schon allein, weil nicht jeder Mann Kinder zeugen und nicht jede Frau schwanger werden kann. Aber dazu, dass sich beide einig sind, dass sie keine Kinder WOLLEN, gehörte viel mehr Glück als heute. Meistens hatte halt mindestens einer von beiden da Pech... jahrzentelang. Hat einen hohen Preis. Jemand, der Kinder möchte, kann sich Partner/in suchen, die das auch möchte. Jemand der keine Kinder möchte, kann sich Partner/in suchen, die auch keine möchte.

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26. November 2020 um 8:30
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Gz, es gibt genug Menschen, die ihr ganzes Leben lang nie an der Erkenntnis vorbei kommen, dass sich in dieser und unzähligen anderen Situationen tatsächlich *nicht* jeder das gleiche wünschen würde, wie sie selbst. 
Wobei ich immer noch nicht weiß, ob ich die beneiden oder bedauern soll

Ja das ist eine berechtigte Frage mit beneiden oder bedauern. Oft ist Unwissenheit im Leben einfacher, aber dafür verpasst man auch vieles. Also entscheide dich fürs bedauern

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26. November 2020 um 8:48
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Ja das ist eine berechtigte Frage mit beneiden oder bedauern. Oft ist Unwissenheit im Leben einfacher, aber dafür verpasst man auch vieles. Also entscheide dich fürs bedauern

eher darum beneiden, dass für diejenigen offensichtlich nie die Notwendigkeit bestand, sich mit solchen Dingen auseinander zu setzen.
Auch wenn sicher die eine oder andere zwischenmenschliche Beziehung daran zerbrochen ist, dass man sich nicht wertgeschätzt, nicht gemocht, nicht respektiert gefühlt hat - und dabei nur alle "auf verscheidenen Frequenzen gesendet haben".

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26. November 2020 um 8:53
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Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

Ist es nicht auch eine Form von Egoismus, von seinen Kindern zu erwarten, dass sie einem Sinn geben? Und im Alter für einen da sind? Ich finde diese Einstellung sehr, sehr kurz gedacht.

Und zum Thema Natur: In der Natur reguliert eine Population die Reproduktion runter, wenn die Ressourcen knapp werden. Nun schaue man sich mal die globale Situation an... 

Es gibt eine Menge Abstufungen zwischen "sich als Mutter/Vater aufopfern" und "hedonistisch nur dem Spaß frönen".

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26. November 2020 um 13:42
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Der Sinn des Lebens besteht darin sich fortzupflanzen, hätten unsere Eltern umd Großeltern keine Kinder wären wir nicht hier. Alles was wir tun und Leben ist vom Grundgedanken darauf ausgelegt sich zu reproduzieren das ist die Regel der Natur. 
Wenn Du einmal älter wirst dann sitzt Du allein zu Hause ohne Freude und stirbst allein nie Deine Kinder lachen zu sehen und lieb zu haben. Den Sinn des Lebens verwirkt. Beruf ist nur das Mitttel zum Zweck um zu Leben, Überleben ist das andere, Die Welt besteht nicht nur aus Amüsieren, wenn eine Frau Kinder hat wird Sie zur Frau, Verantwortung übernehmen nicht nur Spaßgesellschaft. Natürlich gibt es dann Einschränkungen aber das Lachen und die Phantasie der Kinder zu erleben und wie sie groß werden ist das Schönste

Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.

Ob mit oder ohne Kinder ist ganz egal. Man kann sich das Leben schon so einrichten, dass es für einen selbst nur aus amüsieren besteht. 

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26. November 2020 um 13:44
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Vielen Dank für diese tolle Beschreibung. Habe darüber nochmal nachgedacht und kann das jetzt auch nachvollziehen, dass sich Menschen beleidigt fühlen wenn ich nicht emotional bei Themen reagiere. Klar mir geht es ja andersrum genauso. 
Nebenbei bemerkt, ich bin nicht nur Typ 2, ich kann mich tatsächlich auch mal einfühlen 😀
 

Dass du lösungsorientiert reagierst, bedeutet ja nicht, dass du dich nicht einfühlen könntest. Du bietest nur die Antworten an, die du persönlich als hilfreich empfindest und die du dir von anderen wünschen würdest. 

Manche Menschen möchten aber keine Lösungen angeboten bekommen, wenn sie einem ihr Herz ausschütten, sondern einfach nur hören, wie arm sie sind und wie leid einem das tut. 

Ich verstehe auch nicht, was das bringen soll, aber so ist das nunmal und darauf muss man sich einstellen. 

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26. November 2020 um 15:57

Sehe hier kein Egoistmus - Nein zu Kinder - Nein zum Kind.
Es ist eher die bessere und klarere Haltung zu dem Thema. Halt Ehrlich.

So wie keine Pflicht ist Kind(er) bekommen. Allerdings bleibt wiederrum (leider) auch Frau der Kinderwunsch versagt. Anderes Thema.

Ich - NEIN mein Mann und haben uns für ein Kind entscheiden. Ob wir nun damit weniger egoistisch sind ? Keine Ahnung - oder EGAL 

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