Home / Forum / Meine Familie / Warum bin ich so

Warum bin ich so

27. Juli 2007 um 12:11

Zufällig bin ich hier gelandet,eigentlich weil ich in google suchte..
Aber ich hol mal aus..
Ich wurde als Kind früher öfter mal gehänselt, da ich Brillenträger bin, und wahnsinnig schüchtern war. Ich zog mich sehr zurück, auch daheim, meine Eltern haben ihren Stiefel gemacht und ich war "nur da" Sie hatten nie wirklich viel Zeit für mich gehabt, Vater einen eigenen Betrieb, Mutter ständig im Stress - was sie jetzt auch noch ist, als daheebliebende Hausfrau.. Sie hat mehr Stress als Leute mit drei Kindern, die noch voll arbeitstätig sind warum auch immer..
Ich lebte mein eigenes Leben, hatte meine Kuscheltiere als Freunde und redete mit ihnen *schäm*
Die jetzige Situation - ich kann Besuch jeglicher Art einfach nicht leiden. Ich will meine Ruhe, bin sehr in mich gekehrt, obwohl ich auch zeitenweise den Kontakt suche, aber selten. Ich hör auch lieber zu, als dass ich ewig erzähle. Ich liebe Tiere, sie hören mir zu und geben kein widerwort oder geben dummes gelaber von sich.. sie sind ehrlich..
Zu meinem Freund habe ich ein super Verhältnis, wir lachen, da kann ich dann auch reden wie ein Wasserfall, aber mich nervt es einfach wenn Leute so oberflächlich daherquarken - z.B. hockt gut alle 2 Wochen irgendeine Verwandtschaft bei uns, sei es Schwiegereltern, Schwester von meinem Freund, meine Eltern waren auch einmal im halben Jahr da. Aber oft nur seine Verwandtschaft. Und dann wird da phillosophiert von Gardinen, bis Basteln, bis Kochen über den Haushalt blablabla.. ich kann es nicht mehr hören. Und dann noch - "früher hab ich das so gemacht ... damals war dann doch das und das, da mußten wir doch schon zusehen..." Als ob heut alles einfacher ist mit 10h Arbeit pro Tag, Bauernhof mit Pferden ... das erledigt sich auch nicht von allein - aber Früher...war alles anders...
Ich sag immer zu meinem Freund ich bin nicht typisch Frau - Männer hocken sich doch auch einfach nur hin und erfreuen sich am nichtssagen, oder reden nicht so einen quatsch daher.
Gestern war auch Grillabend - Meinem Freund seine Eltern + Großeltern + Schwester waren da...
Dann werkelt man so vor sich hin vorbereiten etc. dann muß dauernd jemand geschissen kommen - was kann ich denn helfen, was soll ich denn machen, hättest was gesagt, ich mach dir das doch... blablabla wie nett - sagen jetzt vielleicht einige von euch, aber ich kann es nicht ab - ich will einfach nur meine Ruhe - aber warum bin ich so? Ich merk es ja selbst, und finde es nicht schön, ich werd dann auch zeitenweise mießgelaunt und wenn alle weg sind nach so einem abend bin ich regelrecht maulfaul. ich hab im wahrsten sinne des wortes keine lust mehr zum reden.
Vielleicht gibt es ja ähnliche Erfahrungen und wie man damit besser umgehen kann ohne das die Verwandschaft meint man ist zickig.. was ich eh schon bin
liebe grüße
nancy

Mehr lesen

27. Juli 2007 um 12:44

So viele Fragen.
Hallo Nancy,

so pauschal, kann dir wahrscheinlich niemand sagen, warum du "so" bist. Da spielen sicher viele Faktoren aus deinem bisherigen Leben und deine charakterliche Veranlagung eine Rolle. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

Liegt dir etwas an deiner Schwiegerfamilie? Es klingt erstmal eher nicht so ... aber wahrscheinlich kommt das nur falsch rüber. Nervt es dich denn wirklich nur, wenn andere reden oder ist dir unwohl dabei? Traust du dich selbst auch am Gespräch teilzunehmen oder ist es dir peinlich dich am Gespräch zu beteiligen? Oder ist es dir einfach wirklich "schei*egal"? Wie geht dein Freund damit um, dass du nicht gern mit seiner Familie redest? Könnte mir vorstellen, dass ihn das auch belastet.

Ach, so viele Fragen.

Liebe Grüße, Dana.

Gefällt mir

27. Juli 2007 um 15:01
In Antwort auf danat5

So viele Fragen.
Hallo Nancy,

so pauschal, kann dir wahrscheinlich niemand sagen, warum du "so" bist. Da spielen sicher viele Faktoren aus deinem bisherigen Leben und deine charakterliche Veranlagung eine Rolle. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

Liegt dir etwas an deiner Schwiegerfamilie? Es klingt erstmal eher nicht so ... aber wahrscheinlich kommt das nur falsch rüber. Nervt es dich denn wirklich nur, wenn andere reden oder ist dir unwohl dabei? Traust du dich selbst auch am Gespräch teilzunehmen oder ist es dir peinlich dich am Gespräch zu beteiligen? Oder ist es dir einfach wirklich "schei*egal"? Wie geht dein Freund damit um, dass du nicht gern mit seiner Familie redest? Könnte mir vorstellen, dass ihn das auch belastet.

Ach, so viele Fragen.

Liebe Grüße, Dana.

Sorry die vielen Zeilen..
Hallo,
ich bin 25 Jahre..
Wahrscheinlich muß ich damit auch selbst irgendwie mich mit mir auseinandersetzen..andere Leute haben so viel schlimmere Probleme wie ich...
Natürlich liegt mir etwas an meiner Schwiegerfamilie, sie sind sehr nette Leute, ich komm sehr gut mit ihnen klar. Aber anscheinend ist es auch so ein Abwehrverhalten, weil ich es von daheim meiner Familie nicht kenne?! Reden gabs da nicht viel, wenn die Zeit mal war, dann war fernsehen angesagt.. Und Unternehmungen waren einmal im Jahr, wenn überhaupt.. Diese Familie meines Freundes hängen ständig zusammen, von Grillabend zur Radltour, über Zoobesuche zum Zelten.. Voriges Wochenende war Geburtstag angesagt, gestern war Grillen, Wochenende wollen sie schon wieder kommen, und Sonntag sollen wir zu ihnen - ich komm mir vor als wäre unser Haus (da sind wir neu eingezogen) das zweite Zuhause für sie. Ich denk dann immer - zum Glück ist kein Kind da, sonst würden wahrscheinlich die Tage in der Woche noch komplett mit Besuchen ausgefüllt sein.

Wenn andere reden - ist mir nicht unwohl, so kann ich es nicht beschreiben. Mir kam grad so der Gedanke - ich hab das Gefühl es will mir keiner zuhören, also hat es keinen Sinn zu reden - nur zuzuhören, ich glaub das trifft meine Gefühle gut.. Vor kurzem hat mich eine sehr schwatzhafte Arbeitskollegin angerufen (ich ziehe die schwatzhaften an - da ich ja recht ruhig bin =) ) sie hat sage und schreibe von 20:00 - 23:30 geredet. ich hab davon vielleicht grad mal durchweg insgesamt 20min geredet. Ich ziehe sowas an, ich sag ja dann auch noch - ich will jetzt auflegen - aber dann gehts erst richtig weiter.. Aber das ist nur das eine Thema.
Meistens habe ich an Gesprächen nicht viel dazu beizutragen, da es mich erstens nicht interessiert (die Gardinen, die Badmöbel was auch immer) und ich auch keine eigene Meinung habe - (haben darf?). Ich hab wahrscheinlich Angst meine Meinung kundzutun, weil mir früher ständig über den Mund gefahren wurde - was jetzt auch noch so ist (z.B. von den Eltern auch von den Schwiegereltern) und warum dann sich den Stress antun und ständig dagegenreden?! Ich weiß nicht, vielleicht kann ich es so ungefähr in Worte fassen und verständlich rüberbringen..

Mein Freund meint immer nur dazu - Augen zu und durch, ist ja nur für diesen Abend/dieses Wochenende.. Ob es ihn belastet weiß ich nicht.
Mit ihm war jetzt auch so ein Fall - kurz erzählt, wir sind im Februar in das besagte Haus eingezogen - alle halfen natürlich mit - die komplette Manschaft/Verwandtschaft.. Wieder sehr nett, ohne sie hätten wir es nie geschafft. Doch das Haus wurde nach dem Geschmack von seinen Eltern und meines Freundes eingerichtet. Ab und zu kam mal die Frage - passt das so (vor versammelter Mannschaft kann ich dann auch nicht "nö gefällt mir so nicht" sagen - ich wurde eben überrannt - und das nicht einmal)
Jetzt brachte ich einen gemütlichen Ledersessel daher, wollte mir eine schöne Ecke in der Küche bauen, zum hinsetzen, und vielleicht einen kleinen Beistelltisch (Küche ist sehr groß) - Sessel hingestellt - mir gefällt es - dem Herrn Freund gefiel es absolut nicht. Sessel wieder raus - steht jetzt irgendwo im Weg umher.
Ich war etwas miesig danach und hab ihm in Ruhe dann gesagt, das mir das grad nicht so passt - dass das Haus nur nach ihm eingerichtet wurde, meine Möbel in einem kleinen Zimmer geparkt wurden, ich teilweise meine Möbel vergeben habe, weil es dem Herrn Freund nicht gefallen hat.
Kaum schlepp ich dann was an was mir gefällt muß es weg...
Ich hab da wo meine Möbel stehen das Zimmer mit einer Wischtechnik in hell-lila gestrichen - welches jetzt auch weg sollte, übermalert, weil ihm das nicht gefällt.
Ich fühl mich in unserem Haus wie eine Fremde, und wenn dann seine Eltern noch da sind, die das alles so eingerichtet haben komm ich mir gleich nochmal ausgeschlossen vor. Es ist eigentlich nichts anderes als wie vorher, als ich immer in seine Wohnung mit gefahren bin, außer jetzt in dem Haus stehen noch meine Möbel in dem kleinen Zimmer abgeschottet.

Er ist ein wirklich lieber Kerl, ich kann auch nichts gegen ihn sagen, er will es nur auch jeden Recht machen - und vor allem seinen Eltern.

Ich bau mir grad eine kleine Meerschweinchenzucht auf - alle lachen drüber.. Mir tut das weh. Dann habe ich zwei Pferde - eine hatte eine Kolik am Montag diese Woche - ich sagte noch zur Verwandtschaft die ja zum grillen da war - bitte bitte gebt ihnen nichts, sie sehen nicht verhungert aus, sie bekommen ihr fressen, alles bestens. Was ist - es wird gefüttert. Nach nochmaligem Hinweis stehen sie nach einer stunde wieder draussen und geben Äpfel, die noch gar nicht reif sind und verwurmt bis obenhin. Die Tierarztrechnung zahlt mir dann bestimmt kein netter Verwandter.. Da kommt dann nur die Aussage - "siehst, Pferde sind eben doch teuer"
Es ist zum haareraufen.. Es hört mir keiner zu - mein ganzes Leben lang nicht... Es hat ja auch jeder seine Probleme...
Und ich überlege es mir zweimal ob ich jemals ein Kind möchte - was jetzt schon von Oma und Opa und wem auch immer so heiß ersehnt wird...
Verzweifelte Grüße
Nancy

Gefällt mir

29. Juli 2007 um 9:13
In Antwort auf nancy3103

Sorry die vielen Zeilen..
Hallo,
ich bin 25 Jahre..
Wahrscheinlich muß ich damit auch selbst irgendwie mich mit mir auseinandersetzen..andere Leute haben so viel schlimmere Probleme wie ich...
Natürlich liegt mir etwas an meiner Schwiegerfamilie, sie sind sehr nette Leute, ich komm sehr gut mit ihnen klar. Aber anscheinend ist es auch so ein Abwehrverhalten, weil ich es von daheim meiner Familie nicht kenne?! Reden gabs da nicht viel, wenn die Zeit mal war, dann war fernsehen angesagt.. Und Unternehmungen waren einmal im Jahr, wenn überhaupt.. Diese Familie meines Freundes hängen ständig zusammen, von Grillabend zur Radltour, über Zoobesuche zum Zelten.. Voriges Wochenende war Geburtstag angesagt, gestern war Grillen, Wochenende wollen sie schon wieder kommen, und Sonntag sollen wir zu ihnen - ich komm mir vor als wäre unser Haus (da sind wir neu eingezogen) das zweite Zuhause für sie. Ich denk dann immer - zum Glück ist kein Kind da, sonst würden wahrscheinlich die Tage in der Woche noch komplett mit Besuchen ausgefüllt sein.

Wenn andere reden - ist mir nicht unwohl, so kann ich es nicht beschreiben. Mir kam grad so der Gedanke - ich hab das Gefühl es will mir keiner zuhören, also hat es keinen Sinn zu reden - nur zuzuhören, ich glaub das trifft meine Gefühle gut.. Vor kurzem hat mich eine sehr schwatzhafte Arbeitskollegin angerufen (ich ziehe die schwatzhaften an - da ich ja recht ruhig bin =) ) sie hat sage und schreibe von 20:00 - 23:30 geredet. ich hab davon vielleicht grad mal durchweg insgesamt 20min geredet. Ich ziehe sowas an, ich sag ja dann auch noch - ich will jetzt auflegen - aber dann gehts erst richtig weiter.. Aber das ist nur das eine Thema.
Meistens habe ich an Gesprächen nicht viel dazu beizutragen, da es mich erstens nicht interessiert (die Gardinen, die Badmöbel was auch immer) und ich auch keine eigene Meinung habe - (haben darf?). Ich hab wahrscheinlich Angst meine Meinung kundzutun, weil mir früher ständig über den Mund gefahren wurde - was jetzt auch noch so ist (z.B. von den Eltern auch von den Schwiegereltern) und warum dann sich den Stress antun und ständig dagegenreden?! Ich weiß nicht, vielleicht kann ich es so ungefähr in Worte fassen und verständlich rüberbringen..

Mein Freund meint immer nur dazu - Augen zu und durch, ist ja nur für diesen Abend/dieses Wochenende.. Ob es ihn belastet weiß ich nicht.
Mit ihm war jetzt auch so ein Fall - kurz erzählt, wir sind im Februar in das besagte Haus eingezogen - alle halfen natürlich mit - die komplette Manschaft/Verwandtschaft.. Wieder sehr nett, ohne sie hätten wir es nie geschafft. Doch das Haus wurde nach dem Geschmack von seinen Eltern und meines Freundes eingerichtet. Ab und zu kam mal die Frage - passt das so (vor versammelter Mannschaft kann ich dann auch nicht "nö gefällt mir so nicht" sagen - ich wurde eben überrannt - und das nicht einmal)
Jetzt brachte ich einen gemütlichen Ledersessel daher, wollte mir eine schöne Ecke in der Küche bauen, zum hinsetzen, und vielleicht einen kleinen Beistelltisch (Küche ist sehr groß) - Sessel hingestellt - mir gefällt es - dem Herrn Freund gefiel es absolut nicht. Sessel wieder raus - steht jetzt irgendwo im Weg umher.
Ich war etwas miesig danach und hab ihm in Ruhe dann gesagt, das mir das grad nicht so passt - dass das Haus nur nach ihm eingerichtet wurde, meine Möbel in einem kleinen Zimmer geparkt wurden, ich teilweise meine Möbel vergeben habe, weil es dem Herrn Freund nicht gefallen hat.
Kaum schlepp ich dann was an was mir gefällt muß es weg...
Ich hab da wo meine Möbel stehen das Zimmer mit einer Wischtechnik in hell-lila gestrichen - welches jetzt auch weg sollte, übermalert, weil ihm das nicht gefällt.
Ich fühl mich in unserem Haus wie eine Fremde, und wenn dann seine Eltern noch da sind, die das alles so eingerichtet haben komm ich mir gleich nochmal ausgeschlossen vor. Es ist eigentlich nichts anderes als wie vorher, als ich immer in seine Wohnung mit gefahren bin, außer jetzt in dem Haus stehen noch meine Möbel in dem kleinen Zimmer abgeschottet.

Er ist ein wirklich lieber Kerl, ich kann auch nichts gegen ihn sagen, er will es nur auch jeden Recht machen - und vor allem seinen Eltern.

Ich bau mir grad eine kleine Meerschweinchenzucht auf - alle lachen drüber.. Mir tut das weh. Dann habe ich zwei Pferde - eine hatte eine Kolik am Montag diese Woche - ich sagte noch zur Verwandtschaft die ja zum grillen da war - bitte bitte gebt ihnen nichts, sie sehen nicht verhungert aus, sie bekommen ihr fressen, alles bestens. Was ist - es wird gefüttert. Nach nochmaligem Hinweis stehen sie nach einer stunde wieder draussen und geben Äpfel, die noch gar nicht reif sind und verwurmt bis obenhin. Die Tierarztrechnung zahlt mir dann bestimmt kein netter Verwandter.. Da kommt dann nur die Aussage - "siehst, Pferde sind eben doch teuer"
Es ist zum haareraufen.. Es hört mir keiner zu - mein ganzes Leben lang nicht... Es hat ja auch jeder seine Probleme...
Und ich überlege es mir zweimal ob ich jemals ein Kind möchte - was jetzt schon von Oma und Opa und wem auch immer so heiß ersehnt wird...
Verzweifelte Grüße
Nancy

Antwort
Liebe Nancy,

boah, wie kann man sich gegenüber einem Pferd mit Kolik so verhalten, wie deine Schwiegerfamilie es getan hat? ... Da wäre ich auch stinkesauer.

Darf ich meinen ehrlichen Eindruck wiedergeben?

Es klingt, als würdest du dich selbst nicht so richtig achten, wertschätzen und mögen. Vielleicht liegt da schon das Hauptproblem. Auch Grenzen stecken scheint ein Problem zu sein. Wenn du lernst, dich selbst mehr wertzuschätzen, strahlst du das auch nach außen aus. Und kannst zunehmend mehr Respekt von anderen einfordern. Lerne selbstbewusst und konsequent Dinge zu vertreten oder einzufordern, die dir wichtig sind. Konsequent - freundlich. Nicht im Streit oder so; sondern erkläre, warum dir etwas wichtig ist und bleibe konsequent, freundlich bei deinem Standpunkt. Erzieh dir dein Umfeld (und vorher dich selbst). Das dauert sicher lange und ist anstrengend. Aber vielleicht verbessert sich so etwas.

Und vielleicht kannst du erstmal objektiv annehmen, dass Menschen eigentlich soziale Wesen sind und (Gruppenzusammenhalt und so) auch über Dinge plaudern die nicht weltbewegend sind. Wenn du parallel an deinem Selbstwert arbeitest, verbessert sich die Kommunikationssituation vielleicht von ganz allein (dass du einersetzt auch mal deine Meinung vertritts; und andererseits Grenzen setzt und sagen kannst, dass du jetzt bitte grad nicht zugetextet werden willst ... freundlich konsequent ).

Sieh meine Antwort mehr als Hypothese an ... ich kann dein Leben ja nicht beurteilen. Das spiegelt nur meinen Eindruck wieder. Also nimm es dir nicht persönlich an, wenn ich falsch liegen sollte .

Liebe Grüße, Dana.

Gefällt mir

29. Juli 2007 um 17:33
In Antwort auf danat5

Antwort
Liebe Nancy,

boah, wie kann man sich gegenüber einem Pferd mit Kolik so verhalten, wie deine Schwiegerfamilie es getan hat? ... Da wäre ich auch stinkesauer.

Darf ich meinen ehrlichen Eindruck wiedergeben?

Es klingt, als würdest du dich selbst nicht so richtig achten, wertschätzen und mögen. Vielleicht liegt da schon das Hauptproblem. Auch Grenzen stecken scheint ein Problem zu sein. Wenn du lernst, dich selbst mehr wertzuschätzen, strahlst du das auch nach außen aus. Und kannst zunehmend mehr Respekt von anderen einfordern. Lerne selbstbewusst und konsequent Dinge zu vertreten oder einzufordern, die dir wichtig sind. Konsequent - freundlich. Nicht im Streit oder so; sondern erkläre, warum dir etwas wichtig ist und bleibe konsequent, freundlich bei deinem Standpunkt. Erzieh dir dein Umfeld (und vorher dich selbst). Das dauert sicher lange und ist anstrengend. Aber vielleicht verbessert sich so etwas.

Und vielleicht kannst du erstmal objektiv annehmen, dass Menschen eigentlich soziale Wesen sind und (Gruppenzusammenhalt und so) auch über Dinge plaudern die nicht weltbewegend sind. Wenn du parallel an deinem Selbstwert arbeitest, verbessert sich die Kommunikationssituation vielleicht von ganz allein (dass du einersetzt auch mal deine Meinung vertritts; und andererseits Grenzen setzt und sagen kannst, dass du jetzt bitte grad nicht zugetextet werden willst ... freundlich konsequent ).

Sieh meine Antwort mehr als Hypothese an ... ich kann dein Leben ja nicht beurteilen. Das spiegelt nur meinen Eindruck wieder. Also nimm es dir nicht persönlich an, wenn ich falsch liegen sollte .

Liebe Grüße, Dana.

Danke
Danke für Deine Zeilen und für Deine ehrliche Meinung.
Ich werd darüber nachdenken. Ich denke Du hast Recht, ich hab kein großes Selbstbewußtsein und konsequent eine Meinung vertreten kann ich selten. Vielleicht liegt es wirklich daran, ich versuch nur immer jeden ein netter Mensch zu sein, jedem es recht zu machen, aber ich bleib dabei auf der Strecke, zeitenweise völlig k.o. vom Stress den ich mir selbst anschaffe um anderen es recht zu machen.
Ich danke Dir und werde versuchen Deinen Rat umzusetzen.
Viele liebe Grüße
Nancy

Gefällt mir

5. September 2007 um 11:48
In Antwort auf nancy3103

Danke
Danke für Deine Zeilen und für Deine ehrliche Meinung.
Ich werd darüber nachdenken. Ich denke Du hast Recht, ich hab kein großes Selbstbewußtsein und konsequent eine Meinung vertreten kann ich selten. Vielleicht liegt es wirklich daran, ich versuch nur immer jeden ein netter Mensch zu sein, jedem es recht zu machen, aber ich bleib dabei auf der Strecke, zeitenweise völlig k.o. vom Stress den ich mir selbst anschaffe um anderen es recht zu machen.
Ich danke Dir und werde versuchen Deinen Rat umzusetzen.
Viele liebe Grüße
Nancy

Ich kann Dich gut verstehen
Hallo Nany,

würde es Dir vielleicht helfen einfach mal bei solchen Familienaktionen wegzubleiben, oder Dir einen anderen Ausgleich dafür zu suchen Spazieren gehen, stöbern in Bereichen die Dich interessieren, auch um leichter damit umgehen zu können?
Ich denke da so an Spazieren gehen, stöbern in Bereichen die Dich interessierenvielleicht lernst Du eine Freundin kennen, die Dir etwas mehr gleicht oder ihr euch ergänztdenn es gibt tatsächlich Menschen mit denen man gut auch mal schweigen kann, ist sehr selten, aber zu finden und so unglaublich wertvoll.


Ich sehe so einige Parallelen zu mir.
Ich bin auch durch Zufall hierher gelangt, weil ich mich endlich finden möchte, ich mich aber so dumm und hilflos dabei anstellenach einer Weile immer wieder an den Ausgangspunkt gelangeso nicht weiterkommeHILFE
Ich habe genau wie Du das allen-alles-Recht-machen Syndrom, bei dem ich wirklich auf der Strecke bleibe(Stress) mir wurde schon so einige Male gesagt, ich wäre lieb, allerdings zu lieb und dass ich aufgrund dieser Tatsache nur 2 Characterfacetten in diesem Bereich habe, entweder lieb oder ich lasse alle meinen Unmut spürendas tut schon weh. Ich sage es auch nicht gerne, aber ich habe schon ein Problem mit Kritik, ich merke schnell wie eine gewisse Abwehr entsteht, vor allem wenn mein mir gegenüber Recht hatich will und muss das ändern, obwohl ich schon glaube, dass sich eigentlich keiner gerne kritisieren lässt, Reaktionen sind eben unterschiedlich, aber vielleicht ist das jetzt auch schönreden
Ein viel größeres Problem sehe ich aber darin, dass ich bei Streitgesprächen einfach nicht reden kann!, ich bin wie blockiert, die Gedanken rasen, Worte laufen wie schnelle Banner durch meinen Kopf, aber kein Wort kommt mir über die Lippenund ich will einfach dann nur noch rennen, ganz weit und schnell wegbei dieser Hilflosigkeit, die ich jetzt schon wieder fühle kommen mir fast die Tränen *schluchz*
Und wenn ich ganz generell etwas zu sagen habe, komme ich angeblich (???) nie auf den Punktes muss immer nachfragt werden und es ist einfach ätzend mit mir zu reden, schlichtweg unmöglichund alle würden das so sehen nur eben nichts sagen, weil sie mich abtun oder nicht verletzend sein wollen

Aber kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre alt und ich denke schon, dass viele Probleme mit meiner Erziehung zu tun haben, ich bin sehr behütet aufgewachsen, aber Probleme wurden nie aus- oder besprochen, da entsteht schon so eine Schutzhaltungich hasse das!

Vielleicht können wir uns gegenseitig helfen???

Ich würde mich so sehr freuen, wenn Du schreiben würdest, Dein Eitrag ist ja schon ein paar Tage her und ich wollte auch wissen wie es Dir geht...

Liebe liebe Grüße

Motte

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Geschenkbox

Teilen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen