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Waldorfschule

17. Februar 2006 um 6:41

Wer hat Erfahrung mit Waldorfschulen ?
Würde gerne unsere Tochter dort anmelden.
Was micht hauptsächlich interessiert ist, wer
hat die Schule schon besucht, welchen Abschluss
gemacht, Lernniveau usw. Es gibt ja auch sehr
kritische Meinungen auf einer Internetseite.
Gruss
Barbara

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17. Februar 2006 um 22:43

Also ich halte davon nicht so viel
denn ich kenne jemanden, der auf der Waldorfschule war. Er ist in der 11. oder 12 Klasse abgegangen und hatte keinen Abschluss. Außerdem konnte er keinen einzigen Satz vernünftig, d.h. fehlerfrei schreiben. Ich finde auch, dass die Kinder mit der Kuschelpädagogik dort nicht adäquat aufs Leben vorbereitet werden. Verstehe mich nicht falsch, ich halte absolut nichts von "Ellbogengesellschaft", aber dennoch müssen Kinder auch lernen, unter einem gewissen Leistungsdruck (Noten und Zeugnissse) zu bestehen.
Außerdem finde ich es merkwürdig, dass zumindest im Waldorfkindergarten ausdrücklich gesagt wird, dass keine Beiträge zu entrichten sind, bei der Anmeldung aber genau festgelegt wird, mit welcher Spende der Kindergarten von Seiten der Eltern rechnet. Ob dies in der Schule auch so ist, weiß ich nicht.
Insgesamt gesehen finde ich diese ganze Einrichtung doch sehr merkwürdig.

awjg

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18. Februar 2006 um 13:20

Stimme dir zu!
bin ganz deiner meinung die kinder sind dann später total überfordert und können mit druck oder kritik nicht umgehn.lernen tun sie da auch nicht viel denn jeder kann ja doch muß nicht.zu meiner zeit gab es auch keine noten in waldorfschule.ich an deiner stelle würde mir das gut überlegen und abwegen was dir wicxhtiger ist.

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19. Februar 2006 um 15:35

Viele Vorurteile...
Hallo Barbara,

unsere Kinder gehen in einen Waldorfkiga und unsere Tochter wird ab diesem Sommer die Waldorfschule besuchen. Ich kann hier vielen genannten Punkten nicht so ganz zustimmen, man schaue sich nureinmal die Pisa-Studie an, bei der die Waldorfschulen wesentlich besser abgeschnitten haben, als die Regelschulen. Sicherlich ist eine Waldorfschule nicht für jedes Kind geeignet, aber schlecht ist sie deshalb noch lange nicht. Wir haben in unserem Bekanntenkreis mehrere Waldorfschüler, die jetzt u.a. Berufe wie z.B. Informatiker ausüben.
Wir hatten letzte Woche den Einschulungstest, den wir auch in einer Regelschule hatten, und ich war mehr als erstaunt. Er war wesentlich umfangreicher und leistungsorientierter als in der Regelschule.
Schau dir einfach eine Waldorfschule an, informier dich über die Lehrpläne und schau ganz genau auf dein Kind. Du kannst mir auch gerne eine PN schicken, wenn du noch weitere Fragen hast.
Liebe Grüsse
Laralu2000

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20. Februar 2006 um 8:58

Hallo
das ist ja klar das die eltern die ihre kinder in eine waldorfschule bringen das konzept gut finden sonstz würden sie es ja nicht machen.mich würde es mal interessieren ob es bei euch so ist da man keine noten hat und jedes kind kann aber muß n9icht die hausaufgaben machen?stimmt es auch das die kinder ateistisch erzogen werden und keinen religionsunterricht haben?ich habe mich mal über einen waldorfkindergarten erkundigt und was die da machen wäre nichts für unser kind.die haben ja kaum regeln die sie einhalten müssen.

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20. Februar 2006 um 10:05
In Antwort auf jamie_12964431

Hallo
das ist ja klar das die eltern die ihre kinder in eine waldorfschule bringen das konzept gut finden sonstz würden sie es ja nicht machen.mich würde es mal interessieren ob es bei euch so ist da man keine noten hat und jedes kind kann aber muß n9icht die hausaufgaben machen?stimmt es auch das die kinder ateistisch erzogen werden und keinen religionsunterricht haben?ich habe mich mal über einen waldorfkindergarten erkundigt und was die da machen wäre nichts für unser kind.die haben ja kaum regeln die sie einhalten müssen.

Hallo sunnflower...
es gibt auch grosse Unterschiede zwischen den Waldorfschulen. Wir haben uns für eine sehr offene entschieden. Hausaufgaben gibt es natürlich, Noten nicht, wobei man da unterschiedlicher Meinung sein kann. Ich persönlich denke, das eine schriftliche, persönliche Beurteilung mehr aussagt als eine Note, aber das ist wirklich Ansichtssache. Regeln gibt es natürlich, wir sind in einem sehr konsequentem Kiga, die Waldorfpädagogik lebt ja von Rhytmus und Wiederholung im ersten Jahrsiebt. Das Frühstück wird gemeinsam zubereitet und eingenommen, wo gewisse Tischmanieren Plicht sind, es gibt Waldtage und feste Spielzeiten, sowie freies spielen.
Der Glaube spielt auch eine grosse Rolle. Die christliche Feste werden sehr intensiv gefeiert, nur das sie sich eben nicht an eine bestimmte Religion orientieren. Uns kam das sehr entgegen, da wir keiner Religion angehören, uns aber trotzdem wichtig ist, dass unsere Kinder damit in Berührung kommen.
Letztendlich kommt es aber auf das Kind und die familiären Gegebenheiten an.
Ich könnte noch soviel schreiben...
Viele Grüsse
Laralu2000

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20. Februar 2006 um 10:19

Zu drogen...
ich kenne zwei leute, die auf der w-schule waren und abhängig geworden sind. das kann man nicht pauschalisieren

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15. März 2006 um 22:05

Ich war..
auf der waldorfschule und muss sagen das ich mit dem konzept dort nicht zufrieden war-und auch heute-nicht bin. Da du keine noten erhältst,fällt es dir sehr schwer dich einzuschätzen.z.b. Was und wo muss ich noch wirklich dran arbeiten. Bei mir war es so,das sie mir kurz vor den Sommerferien(ca.2 Wochen)ans Herz legten,besser die Schule zu wechseln; da ich in deren Augen keine Perspektive auf einen "höheren" Abschluss hätte. Letztendlich nahmen meine Eltern mich von der Schule; nachdem sie händeringend eine alternative für mich suchten und zum glück auch fanden. Denn eins muss ich sagen,gerne wäre ich dort nicht mehr hingegangen. So aufgegeben und unerwünscht. Gruss.Beate79

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18. März 2006 um 14:09

Ich bin auf einer Waldorfschule
http://www.hiberniaschule.de/

Auf dieser Schule kan man eine Ausbildung machen und Abi ,schau dir die Seite mal an...ich finde Waldorfschulen echt klasse!Ein Kind wird dort gefordert und viele Werte werden vermittelt ohne das das Kind verblödet! *vorurteil*.Allerdings ist das Konzept dieser Schule *der link* etwas anders,als anderer Waldorfschulen.Wen du mehr wissen willst,dan schreib mir

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19. März 2006 um 10:45
In Antwort auf jamie_12964431

Stimme dir zu!
bin ganz deiner meinung die kinder sind dann später total überfordert und können mit druck oder kritik nicht umgehn.lernen tun sie da auch nicht viel denn jeder kann ja doch muß nicht.zu meiner zeit gab es auch keine noten in waldorfschule.ich an deiner stelle würde mir das gut überlegen und abwegen was dir wicxhtiger ist.

Also
Ich wohne in Innsbruck und kenne fast nur ehemalige Waldorfschüler. Einer studiert Medizin, eine Freundin von mir ist bald fertig mit ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin und wiederum ein anderer studiert Jus und BWl- alle haben hervorragende Leistungen.

Bei uns in Tirol muss jeder Waldorfschüler die Matura in 1 einhalb Jahren an der Abendschule machen, nach Abschluss der Waldorfschule.

Ich selbst besuche dieses Abendgymnasium, und maturiere dieses Semester.
Die Waldorfschüler an dieser Schule schneiden wesentlich besser ab als die anderen, sind umgänglicher und wissen besser mit ihrer Eigenverantwortung an der Abendschule umzugehen, was ja beim Studium auch unbedingt notwendig ist. Keiner sagt dir später was du tun musst.....wenn du es nicht tust kriegst du es aber dennoch zu spüren.

Ich wäre gerne in die Waldorfschule gegangen, wenn sich meine Eltern das hätten leisten können.
Jetzige Drogenkonsumenten ( auch von harten Drogen) kenne ich vorwiegend von meiner altern Schule, einem öffentlichen Gymnasium- was nicht heißen muss, dass jeder der in eine öffentliche Schule geht drogenabhängig wird.

Kinder die in die Waldorfschule gehen sollten Freude am lernen haben und etwas reifer sein als andere, dann werden sie auch später gut bestehen können.
Und von den Lehrern hängt ohnehin an jeder Schule sehr viel ab.

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20. März 2006 um 14:32

WALDI-NIE WIEDER"
die sitten sind ja von waldofschule zu waldorfschule unterschiedlich, aber im großen und ganzen werden dort praktisch nur unerzogne kleine kiffer herangezogen.

ich war selbst mal auf einer ws (3 jahre) und bin meinen eltern unendlich dankbar, dass sie mich aus der "sei-ein-baum"-eurythmie-hölle rausgeholt haben.

dort traut sich niemand, den kindern benehmen bei zu bringen, "weils ja ihre hirnwindungen durcheinander bringen würde" und deshalb verhalten sich die "kleinen-racker" wie die hottentotten.

einige ansätze sind zwar durchaus zu empfehlen, es wird viel in freier natur gelernt, aber meiner meinung behindern viele gebote das lernen einfach zu sehr.

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30. März 2006 um 9:54

Waldorschule bloß nicht
Unsere Tochter besucht noch eine Waldorfschule und wir werden sie nach der 4. Klasse Grundschule rausnehmen. Früher ist leider nicht möglich, da sie in einer "normalen" Schule niemals den Anschluss schaffen würde und so keine Chance auf ein Gymnasium hätte. Was aber nicht heißt, dass sie zu dumm ist, im Gegenteil, sie ist als "hochbegabt" getestet. Auch der Lehrer ist sehr gut, allerdings bei 30 Kindern in einer Klasse, davon viele mit sonderpädagogischem Betreuungsbedarf, von denen sich immer mehr in Waldorfschulen finden, ist eine individuelle Förderung von Kindern nicht möglich. Gleichzeitig gibt es Eltern, die kritisieren, dass die Kinder bereits die 4 Grundrechenarten erlernen mussten. An die Elternschaft werden im Übrigen 2 Maßstäbe gelegt: Geld und Waldorfkonformität, d.h. absolute Kritiklosigkeit. Ich würde jedem, der sein Kind in eine Waldorfschule schicken möchte, vorab die Lektüre des Buches "aus der Waldorfschule geplaudert" empfehlen. Einiges ist vielleicht ein Einzelfall, vieles deckt sich jedoch mit der Realität an Waldorfschulen. Wir kennen das System und waren anfangs von dem in der Werbung Postulierten und am Tag der offenen Tür etc. Vorgeführten begeistert. Nach Jahren in diesem System sind wir aber völlig enttäuscht - mehr Schein als Sein. In diesem Sinne: Ersparen Sie Ihrer Tochter diese Schule und suchen Sie ihr eine bessere.
Viel Erfolg

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1. April 2006 um 16:44

Waldorfschule
hallo barbara, ich bin ehemaliger waldorfschüler aus hamburg und nun 25 jahre alt. ich muß sagen dass ich eigentlich sehr zufrieden war mit dem schulsystem.
schwierigkieten gibt es überall, doch ich habe mich dort wirklich gut aufgehoben gefühlt. in der klasse entstehen sehr gute freundschaften und ein großes zusammenhalt untereinander.
bin nur durch zufall auf deine nachricht gestoßen, da ich hier gerade eine kleine umfrage mache. ich habe an der waldorfschule mein abitur gemacht und studiere nun produktdesign ( desshalb auch mein auftritt hier. suche verbesserungsmöglichkeiten im alltag junger familien, um neue funktionale geräte zu entwerfen)
wenn du irgendwelche fragen hast, versuche ich sie dir möglichst gut zu beantworten.
kann dir aber nur die erfahrungen eines 25 jährigen vermitteln. bin ja kein pädagoge.
jedenfalls würde ich meine kinder auchauf eine waldorfschule schicken. habe sogar zwei waldorfschulen besucht. Hamburg und stuttgart. war immer zu frieden.
hoffe ich konnte wenigstens etwas weiter helfen

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1. April 2006 um 20:27

Rudolf Steiner/Begründer
-das pädagogische System der Schule basiert auf den Lehren von Rudolf Steiner- meiner Meinung nach hatte er ein sehr Merkwürdiges Verständnis von der Welt-seine Idiologien erinnern an ein System was Sekten gleicht,..aber solltest selbst mal nachlesen-
Ich muss sagen dass ich selbst in einem Waldorfkindergarten war was mir eigendlich gut gefiehl bis auf einzelne Regeln deren absolute Befolgung mich als Kind schon störten- wie z.b., dass die Malblätter immer zuerst nass gemacht wurden damit die Farben verliefen - worauf auch bestanden wurde!--
In einem Kindergarten ist es allerding noch nicht so gravierend wie in einer höheren Schule -wo mit dem zunehmende alter des Kindes der Einfluss auf dessen Geistige Prägung steigt ,und mit-meiner Meinung nach- weltfremden Lehren möglicherweise einen nicht vorteilhaften einflüss nehmen könnten.. aber am besten du machst dir selbst ein Bild und hinterfagst mal Die Schriften von Steiner..
lg

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7. März 2007 um 16:03
In Antwort auf puma_11887608

Also ich halte davon nicht so viel
denn ich kenne jemanden, der auf der Waldorfschule war. Er ist in der 11. oder 12 Klasse abgegangen und hatte keinen Abschluss. Außerdem konnte er keinen einzigen Satz vernünftig, d.h. fehlerfrei schreiben. Ich finde auch, dass die Kinder mit der Kuschelpädagogik dort nicht adäquat aufs Leben vorbereitet werden. Verstehe mich nicht falsch, ich halte absolut nichts von "Ellbogengesellschaft", aber dennoch müssen Kinder auch lernen, unter einem gewissen Leistungsdruck (Noten und Zeugnissse) zu bestehen.
Außerdem finde ich es merkwürdig, dass zumindest im Waldorfkindergarten ausdrücklich gesagt wird, dass keine Beiträge zu entrichten sind, bei der Anmeldung aber genau festgelegt wird, mit welcher Spende der Kindergarten von Seiten der Eltern rechnet. Ob dies in der Schule auch so ist, weiß ich nicht.
Insgesamt gesehen finde ich diese ganze Einrichtung doch sehr merkwürdig.

awjg

Über das schulsystem
ich finde waldorfschulen und andere freie schulen gut. ich selbst war in einer alternativschule und gehe jetzt in ein normales gymnasium.
ich muss sagen dass ich vom "regelschulsystem" sehr geschockt bin".
regelschüler/innen lernen nur auswendig, für einen test, eine woche später können sie sich an nichtsmehr erinnern. mir selbst fällt die regelschule nicht schwer, es ist ein einfaches niveauloses prinzip, immer auswendig lernen- vergessen, auswendig lernen- vergessen. In freien schulen lernt man fürs leben, wir vergessen anerlerntes nicht nach dem test.
ich selbst finde noten gut, ich mag es zu streben und immer besser zu werden- auch in freien schulen kann man lehrer bitten zu benoten.
selbst das niveau der schüler ist in freien schulen um prozente höher, auch wenn ich in meiner jetzigen klasse beliebt bin, fehlen mir diskussionen, unterhaltungen auf höherem niveau..in der regelschulen sitzen teils echt mädchen die sich nur über tangas etc. unterhalten.
außerdem muss ich zustimmen dass freie schulen dem finnischen/skandinavischen schulsystem mehr als nur ähneln, die sind in der pisa-studie spitzenreiter und sind bekannt für das beste schulsystem.
manche vorurteile sind einfach unerklärlich für mich!
Aus meiner alten schule (welche nur aus einer unterstufe besteht) hat bestätigt dass abgänger der freien schule am anfang etwas nachholbedarf haben aber innen 1-2 wochen aufgeholt haben und klassenbeste sind.

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29. Mai 2007 um 16:07

Hallo ihr.
Also ich war selbst auf einer Waldorfschule. Und es war einfach nichts fuer mich, da die Abschluesse viel spaeter als normal sind
und Mathe wirklich sehr schlecht ist. Man lernt einfach nichts! Ich bin in der 9. noch gewechselt und habe mein Abi! Die meisten meiner Waldikolegen auch!

Ich empfehle also nur denjenigen die Schule, die hauptsaechlich von sich aus lernen!

Ach ja, Waldorfleute sind weder Drogenabhaengige noch Alkoholiker!!!! Wer so einen
Mist behauptet, ist selbst nicht besser!

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21. Juni 2007 um 10:44

Pro/contra
Hallo Barbara,

Kritik und subjektive Meinungen gibt es im Netz immer. Meist werden nur die negativen Stimmen laut, da es wohl die Natur des Menschen ist sich zu beklagen. Keiner macht ein Posting weil er etwas toll findet

Du musst für dich abwägen was du dir für dein Kind vorstellst. Welche Ansprüche hast du an eine Schule? Was soll dein Kind lernen, und vor allem wie?

Ich habe auf einer Waldorfschule mein Abitur gemacht. Ich persönlich kann sagen, dass ich sehr gerne in die Schule gegangen bin. Wobei ich sagen muss, dass jede Waldorfschule variiert da der Lehrplan autonom aufgestellt wird. Es gibt natürlich Grundrichtlinien an die werden sich gehalten, doch alles weitere ist "Spielraum".

Ich habe selbst als Kind die Kritik "Baumschule" gehört, da ich auch viele Freunde auf der Staatsschule hatte. Man hat sich immer aus Unwissenheit lustig gemacht, da eigentlich keiner genau wusste was "Waldorfschule" eigentlich ist. Aufhängepunkt war immer Eurythmie: "Los, Tanz mal deinen Namen" *gäääähhhhn

Ich habe "meine" Schule immer verteidigt. Das ist einer der Punkte den man lernt.
Sich selbst behaupten und für Überzeugungen einstehen. Man lernt für's Leben. Dinge die auf staatl. Schulen nicht gelehrt werden: Rücksicht, Miteinander, Selbstbehauptung, Eigeninitiative.
Und nein, ich bin kein Wollsockenträger, war auch nie einer. Ich bin der Meinung die Mischung macht es. Meine Eltern waren sehr "weltlich" eingestellt, so dass ich in kein typisches Klischee falle. Nein, ich habe auch keinen sozialen Beruf erlernt..
Und es ist auch kein Spaziergang das Abi dort zu machen, es ist das selbe Abi, wie an staatl. Schulen... nur eben 8 statt 4 Prüfungsfächer..

Mein Sohn geht ebenfalls zu Waldorfschule. Ich habe mich dafür entschieden, da ich ihm das Schubladendenken ersparen möchte. Ich möchte ihm nicht den Spass an Schule und Kindheit nehmen, auch wenn es langsamer geht. Er hat nur eine Kindheit und Leistung muss er das ganze Leben bringen. Das kommt noch früh genug. Ich widerspreche auch dem Klischee, dass Waldis nicht belastbar sind, sie sind es dauerhafter..

Ich bereue den Schritt nicht. Für meinen Sohn passt die Schule, doch nicht für alle!!
Man muss im einzelnen abwägen. Generell würde ich nicht jedes Kind in die Waldorfschule schicken. Es gibt einfach Kinder für die ist die Schule nicht geeignet.

Die Kinder werden nach Stärken gefördert.. jedes einzelne.. Sie haben keine Nummern... Man muss aber dahinterstehen. Manchmal auch mit Kritik direkt vor Ort. Es gibt von Elternseite her viel Mitspracherecht. Ich kann nur sagen, es wird grösstenteils in meinem Sinne gefördert..

Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

Gruss,
Gretel

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8. Juli 2007 um 17:16
In Antwort auf joi_12466082

Rudolf Steiner/Begründer
-das pädagogische System der Schule basiert auf den Lehren von Rudolf Steiner- meiner Meinung nach hatte er ein sehr Merkwürdiges Verständnis von der Welt-seine Idiologien erinnern an ein System was Sekten gleicht,..aber solltest selbst mal nachlesen-
Ich muss sagen dass ich selbst in einem Waldorfkindergarten war was mir eigendlich gut gefiehl bis auf einzelne Regeln deren absolute Befolgung mich als Kind schon störten- wie z.b., dass die Malblätter immer zuerst nass gemacht wurden damit die Farben verliefen - worauf auch bestanden wurde!--
In einem Kindergarten ist es allerding noch nicht so gravierend wie in einer höheren Schule -wo mit dem zunehmende alter des Kindes der Einfluss auf dessen Geistige Prägung steigt ,und mit-meiner Meinung nach- weltfremden Lehren möglicherweise einen nicht vorteilhaften einflüss nehmen könnten.. aber am besten du machst dir selbst ein Bild und hinterfagst mal Die Schriften von Steiner..
lg

Steiner und Rassismus
Waldorfschulen haben das Problem der dezentralen Kontrolle.

Jede Schule verwaltet sich selbst und ist somit anders!
Die Frage muss demnach nicht sein: Schicke ich mein Kind auf die Waldorfschule, sondern eher: auf welche Waldorfschule schicke ich mein Kind?

Einige Waldorfschulen (z.B. Michael-Bauer-Schule Stuttgart, Freie Georgenschule Reutlingen) sorgen für eine hervorragende Ausbildung und die Schüler sind was soziale Kompetenzen wie Team- und Kritikfähigkeit angeht, vielen Gymnasiasten und Realschülern überlegen.

Die Gedanken und ideale Rudolf Steiners werden nicht gelehrt, er selbst hat dies verboten. Es sind keine Kader-Schmieden - die Anthroposophie liegt der Erziehung nur zu Grunde, ist aber nicht ihr Inhalt.

Zu den Rassismusvorwürfen:

Die niederländische Kommission Anthroposophie und die Frage der Rassen hat am 1. April 2000 ihren Abschlussbericht vorgelegt.

Demnach enthält das Gesamtwerk Rudolf Steiners (1861-1925) weder eine Rassenlehre noch kommen Aussagen vor, die in der Absicht getroffen wurden, Menschen oder Personengruppen wegen ihrer Rassenzugehörigkeit zu beleidigen und die deshalb als rassistisch angesehen werden könnten.

Nach dem Urteil der Kommission enthält das Gesamtwerk Rudolf Steiners jedoch eine Anzahl von Aussagen, die nach heutigen Maßstäben diskriminierenden Charakters sind oder als diskriminierend erfahren werden könnten.

http://uncletaz.com/rsjudentum.html

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30. Juli 2007 um 17:00

Waldorfschule ist Klasse
Liebe Babara Ich bin zwar erst 15 aber ich bin schon seit 5 jahren auf einer Waldorfschule und ich kann ihnen nur sagen sie machen absolut nichts falsches wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken als ich auf die schule kam war ich ein sehr verschlossenes mädchen aber durch die Waldorfschule hat sich das stark verändert .Ich bin jetzt viel offener geworden das sagen sogar meine eltern.Dort kann man auch einen richtigen abschluss machen ich machen bald mein abi und damit will ich dann Krankenschwester werden ,das ist ein ganz normales Abi wie an anderen schulen man kann genau so viel machen mit dem abi als wie wenn ich jetzt auf eienr anderen schule wär .und was die Leute so reden die haben keine ahnung die hören das auch immer nur von anderen meine Tante hat auch erst gesagt das die schule nichts bringt aber letztes jahr haben welchr ihr Abi gemacht und eine davon studiert sogar jetzt da war sie ganz von den Socken .Ich kann ihnen nur von Herzen sagen das es eine gute entscheidung ist wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken . wenn sie noch mehr fragen haben stellen sie sie einfach hier aus,ich werde sie dann beantworten Gruss Viktoria

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27. November 2007 um 13:32

Waldorf
Liebe sixthaselbachvogel!!
Wir haben Erfahrung mit der Waldorfschule,denn wir sind seit 12 Jahren Schüler derselben.
Persönlich haben wir die Erfahrung an uns selbst und an Geschwistern gemacht, dass Waldorfschüler an unserer Schule die Fähigkeit bekommen einen Blick für die Welt zu haben. Man lernt eine eigene Meinung zu entwickeln und diese zu vertreten. Durch unsere handwerklich- künstlerische Ausbildung lernt man mit Problemen umzugehen und lernt die Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig die Welt bzw. Probleme von allen Seiten wahrnehmen und einschätzen zu können. Die Anforderungen an den Menschen sind einfach anders. Um ein staatlich anerkanntes Abitur ablegen zu können müssen wir im Gegensatz zu staatlichen Gymnasien acht Prüfungsfächer ablegen. Dazu kommen noch Waldorfabschlüsse und weitere Extrakurse.
Bis zur 9. Klasse stehen Schüler der Waldorfschule nicht unter Notendruck, was wohl einer der Kritikpunkte ist. Allerdings wird den Kindern dadurch eine individuellere Entwicklung ermöglicht und sie können angstfrei lernen.
Ist das nicht von Vorteil?

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4. Juli 2008 um 13:04
In Antwort auf jamie_12964431

Stimme dir zu!
bin ganz deiner meinung die kinder sind dann später total überfordert und können mit druck oder kritik nicht umgehn.lernen tun sie da auch nicht viel denn jeder kann ja doch muß nicht.zu meiner zeit gab es auch keine noten in waldorfschule.ich an deiner stelle würde mir das gut überlegen und abwegen was dir wicxhtiger ist.

Hallo, kennt jemand die Geschichte der Edda???
Also, dass was die da von der Edda, Atlantis etc. lehren ist wohl echt Quatsch. Die haben zum teil merkwürdigen Stoff. Und wer evangelisch oder katholisch ist, kann sein Kind dort nicht hingeben, denn Steiner hat vom Karam gelehrt und der Inkarnation. Also Vorsicht bitte!!!
Die Gebete sind auch nicht zu Gott, sondern die beten die Erde an, das ist doch nicht ganz normal.

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7. Juli 2008 um 19:50

Hallo...
Ich habe auch 13 Jahre Waldorfpädagogik hinter mir und habe dort auch mein Abi gemacht.
Inzwischen (bin 30 Jahre) habe ich zwei Hochschulabschlüsse (BWL und VWL) und arbeite mittlerweile selbst als Lehrerin (allerdings an einer staatlichen kaufmännischen Berufsschule).

Wenn ich die Schulpraxis und die Zustände an den staatlichen Schulen sehe (egal ob Berufsschule, Gymnasium oder Realschule), wird mir Angst und Bange und ich bin jedes Mal froh, dass mir meine Eltern das erspart haben.

Schau' Dir die Waldorfschule, die für Deine Tochter in Frage kommt, genau an. Die Qualität hängt in der Tat sehr von der jeweiligen Schule ab.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Bela

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2. Oktober 2009 um 13:38
In Antwort auf asia_12522428

Ich bin auf einer Waldorfschule
http://www.hiberniaschule.de/

Auf dieser Schule kan man eine Ausbildung machen und Abi ,schau dir die Seite mal an...ich finde Waldorfschulen echt klasse!Ein Kind wird dort gefordert und viele Werte werden vermittelt ohne das das Kind verblödet! *vorurteil*.Allerdings ist das Konzept dieser Schule *der link* etwas anders,als anderer Waldorfschulen.Wen du mehr wissen willst,dan schreib mir

Erzähl mal...
Hallo,
mein Sohn ist in der 5. Klasse eines Gymnasiums.
Er ist sehr schüchtern und stellt sich so gut wie in den Fordergrund. Da wir bereits von seiner ehemaligen Grundschullehrerin gehört haben, er würde prima in die Hiberniaschule passen, haben wir uns nun mit dieser Schule, der Du anscheinend auch angehörst, intensiv beschäftigt.
Nach gründlicher Recherche haben wir nun vor, die Aufnahme für unser Kind in die 5. Klasse zu beantragen.
Ich weiß, daß es sehr schwer ist, einen Platz an dieser Schule zu bekommen.
Mich würde aber interessieren, wie Deine Erfahrungen so sind, erzähl doch bitte mal aus Deinem Schulalltag. Das würde mich sehr interessieren.... Meine Mail: dine1977@live.de
Über Antwort von Dir würde ich mich sehr freuen.
Danke und Grüße
Nadine

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25. März 2011 um 20:06

Waldorschule
Hey,
also grundsätzlich kann ich mittlerweile nicht mehr sagen, dass es gut ist die Kinder auf eine Waldorfschule zu tun. Ich gehe zur Zeit in die 12. Klasse einer Waldorfschule und habe den normalen Realschulabschluss und auch den nicht anerkannten Waldorfschulabschluss.
Ich glaube das grundsätzliche Problem meiner Schule (!) ist, dass die Leistungsanforderungen viel zu spät kommen. Ich werde mein Abitur womöglich nicht auf dieser Schule machen können, da der Druck aufeinmal enorm angestiegen ist und ich damit nicht zurecht komme. Denn auf einer Waldorfschule gibt es kein Einführungsjahr fürs Abi. (Wobei ich weiß nicht wie es auf staatl. Schulen mittlerweile ist, auf Grund von G8).
Zudem habe ich von vielen schon gehört, dass es auf sehr vielen Waldorfschulen so ist, so wie bei mir auch, dass nach der 12. Klasse die Schüler schön aussortiert werden. Ich habe im Moment einen Schnitt von 3 und bin den Lehrern nach zu schlecht für das Abi. Ich könnte ja durchfallen und das schadet dem Ruf der Schule.
Was auch ein Problem ist, wobei sich dies nicht für jeden als Problem darstellt, dass die Abiturprüfung, aber auch die Prüfungen des Realschulabschlusses, 100% gelten, d.h. dass keine Punkte gesammelt werden können wie auf staatlichen Schule (doch hier gibt es einige Ausnahmen, manche Waldorfschulen machen das).

Naja, ich bin mit meiner Schule nicht mehr wirklich zufrieden, was allerdings auch an den Lehrern meiner Schule liegt!
Alles was ich weiß, dass mein Kind nicht auf eine Waldorfschule kommen wird oder maximal bis zur 4. Klasse!

Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen.

Lg

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28. Januar 2012 um 9:47

Nie wieder Waldorf-Pädagogik
Hallo Eltern,
ich habe heute Ihre Anmerkung gelesen und dachte mir warum soll ich hier nicht einmal meine Erfahrung mit der schönen Waldorf-Pädagogik berichten.

Es war 1980, damals erzählte mir meine damalige Freundin von Ihrer Waldorf-Erfahrung und wie schön alles war.
Super dachte ich, wenn ich mal Kinder haben werde ich sie zur Waldorfschule schicken.
16 Jahre später war es dann soweit, unsere Tochter wurden in einer Waldorfschule eingeschult.

Ich war total geblendet von der einfühlsamen Art und Weise wie diese tollen Waldorf-Lehrer meine Tochter behandelnden und unterrichteten".
Die Entscheidung meine Tochter zur Waldorfschule zu schicken war im Nachhinein mein grösster Fehler.

Meine Frau und ich hatten oft Zweifel ob die Entscheidung richtig war, wir machten uns Mut und dachten alles wir gut, nichts wurde gut!

Die meisten Waldorf-Lehrer (ab der 4. Klasse) sind total mit Ihrer Aufgabe überfordert, sie haben am liebsten Schüler die leicht zu führen sind, eine schnelle Auffassungsgabe haben und deren Eltern (am besten finanziell stark, gebildet und hoch Intellektuell) selber die Schulaufgaben-Betreuung übernehmen oder eine Nachhilfe beauftragen.

Das sieht so aus, am besten jeden Tag in der Schule aktiv oder passiv präsent zu sein und natürlich da oder dort mal eine Spende.

Für einen Waldorf-Lehrer ist es total angenehm da blüht er auf wie schon beschrieben aus einen sehr intelligenten Schüler mit einem bestimmten finanziellen und intellektuellen Hintergrund einen super Schüler zu machen, Waldorf-Pädagogik sei dank, das macht was!

Mit Schülern die Probleme haben und deren Eltern finanziell nicht so stark sind und auch noch jeden Tag arbeiten müssen, bzw. nicht so oft in der Schule präsent sind können sie sich nicht so richtig beschäftigen, dies ist zu anstrengend.
Es ist ja auch einfach mal aus einem Instand-Gericht eine Mahlzeit zu zaubern, richtig einkaufen Gemüse waschen, schneiden und kochen das kann eben nicht jeder.

In ihrer chaotischen Weise können Sie Ihren Schülern nicht das vorleben worauf es später im Leben ankommt, leider ist diese Klischee wahr: "Der Christopher Albert kann seine Namen tanzen".

Folgendes ist oft geschehen:
Beispiel, eine Französisch-Lehrerin war wochenlang krank, eine Vertretung gab es nicht.
Das fehlende Wissen konnten nur die Elter die selber bildungsmässig Französisch konnten oder das nötige Kleingeld für eine intensive Nachhilfe hatten mit Ihren Kindern nachholen.

Unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik wurde wochenlang Musik- oder Theateraufführungen bis zum Erbrechen geprobt.
Auch unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik gab es in jeden Schuljahr (4.-13. Klasse) 1-2 Klassenfahrten von 4-14 Tage,
die natürlich auch genügend Geld kosteten.
Ich hatte manchmal den Eindruck mein Kind bekommt eine Ausbildung zum Urlaubs-Animateur im Club Med.
Bis zur 8. Klasse war das ganze noch erträglich, aber ab der 8. Klasse bis hin zur Abi-Klasse wurde es total chaotisch und wirr.
Die Schüler sollten nun ab der 8. Klasse von heute auf morgen strukturiert arbeiten, lernen und präsentieren können, stress pur war angesagt.

Dann die Krönung der Waldorf-Pädagogik !!!!
Ein Mathe-Lehrer sagte mir im ersten Halbjahr der 12. Klasse: Ihre Tochter entwickelt sich gut.
Meine Frau und ich dachten es war gut, das wir die Jahre durchgehalten haben, doch es kam anders!
Ende der 12. Klasse, also zwei Tage vor den Sommerferien teilte dieser Mathe-Lehrer unterstützt von der Englisch-Lehrerin folgendes meiner Frau und meiner Tochter in einem kurzem Gespräch mit: Ihre Tochter bekommt die Qualifikation zur Abitur-Klasse nicht!
Ich dachte, was sind das für Chaoten, eine richtig linke Tour, warum wird der Schülerin oder auch den Eltern nicht frühzeitig die gesamte Situation mitgeteilt?
Ach ja, das war eine Schülerin die nicht einfach war und Ihre Eltern finanziell nicht stark sind und auch dazu sehr sehr wenig am Schulleben teilnahmen.
Es war ja auch bekannt das dieser selbstherrliche Mathe-Lehrer total überfordert war, er hatte auch genügend mit Vorträgen in der Schule zu tun, Nebenbeschäftigungen in einer anderen Waldorfschule und auch PR-Termine die sehr wichtig für Ihn und seine Selbstdarstellung waren.

Meine Tochter wechselte darauf die Schule wiederholte die Klasse und machte dann Ihr Abitur.

Wenn mich heute jemand zur Waldorf-Pädagogik befragt, kann ich nur antworten, versuchen Sie die ersten 4 Jahre, aber spätestens nach der 8. Klasse wechseln Sie die Schulform ohne wenn und aber, denn die Waldorf-Pädagogik ist nicht für normale moderne Menschen geeignet.

Rudolf Steiner würde heute vieles anders lehren!!

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29. Januar 2012 um 0:24
In Antwort auf weiblich25

Waldorfschule ist Klasse
Liebe Babara Ich bin zwar erst 15 aber ich bin schon seit 5 jahren auf einer Waldorfschule und ich kann ihnen nur sagen sie machen absolut nichts falsches wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken als ich auf die schule kam war ich ein sehr verschlossenes mädchen aber durch die Waldorfschule hat sich das stark verändert .Ich bin jetzt viel offener geworden das sagen sogar meine eltern.Dort kann man auch einen richtigen abschluss machen ich machen bald mein abi und damit will ich dann Krankenschwester werden ,das ist ein ganz normales Abi wie an anderen schulen man kann genau so viel machen mit dem abi als wie wenn ich jetzt auf eienr anderen schule wär .und was die Leute so reden die haben keine ahnung die hören das auch immer nur von anderen meine Tante hat auch erst gesagt das die schule nichts bringt aber letztes jahr haben welchr ihr Abi gemacht und eine davon studiert sogar jetzt da war sie ganz von den Socken .Ich kann ihnen nur von Herzen sagen das es eine gute entscheidung ist wenn sie ihr Kind auf solch eine schule schicken . wenn sie noch mehr fragen haben stellen sie sie einfach hier aus,ich werde sie dann beantworten Gruss Viktoria

Hmmm
Du willst Abi machen? Wie wäre es dann mit Interpunktion?

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1. Februar 2012 um 1:31
In Antwort auf puniqa

Hmmm
Du willst Abi machen? Wie wäre es dann mit Interpunktion?


"als wie wenn " spricht auch eher dagegen....

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21. November 2012 um 5:46
In Antwort auf asia_12522428

Ich bin auf einer Waldorfschule
http://www.hiberniaschule.de/

Auf dieser Schule kan man eine Ausbildung machen und Abi ,schau dir die Seite mal an...ich finde Waldorfschulen echt klasse!Ein Kind wird dort gefordert und viele Werte werden vermittelt ohne das das Kind verblödet! *vorurteil*.Allerdings ist das Konzept dieser Schule *der link* etwas anders,als anderer Waldorfschulen.Wen du mehr wissen willst,dan schreib mir

Schreibfehler
Empfehle Dir einen Rechtschreibe Kurs, oder frag mal Deinen Lehrer nach einem Duden ! Kennst Du eigentlich das Buch ?

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12. Mai 2013 um 20:22
In Antwort auf enok_12495530

Schreibfehler
Empfehle Dir einen Rechtschreibe Kurs, oder frag mal Deinen Lehrer nach einem Duden ! Kennst Du eigentlich das Buch ?

Zuckersüß
Ich finde es ja zuckersüße, wie hier Beiträge von Befürwortern der Waldorfschule akribisch auf Rechtschreibfehler untersucht wird, während jedoch Textpassagen von Waldorf-Gegnern zum Teil mehr Fehler enthalten und teilweise auch gänzlich keinen Sinn ergeben; diese werden natürlich weder angemerkt noch korrigiert. Zudem ist der Terminus "Buch" unpräzise, Wörterbuch würde wohl der korrekte Begriff sein.
Soviel zum Thema "Korinthen-Kacken".

P.S.: Ich würde an Deiner Stelle noch einmal checken wie man "Rechtschreibe Kurs" schreibt, bzw. die Wörter bindet... wenn du weißt, was ein Bindestrich ist.
Wer im Glashaus sitzt...

Grammatikalische und Rechtschreibfehler vorbehalten.

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12. Mai 2013 um 21:25

Wie dumm ist Brot?
Woher weißt du, wie dumm Brot ist?
Wie kommt es, dass du 2,5 Millionen Norweger kennengelernt hast?

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12. Mai 2013 um 21:39

Ja...
...zum Beispiel welcher Waldorflehrer dich in welchem Unterricht damit konfrontiert hat.
Das Zitat, welches du sicher sehr aufwendig aus 89.000 Seiten Rudolf-Steiner-Schriften herausgesucht hast, ist mir in 13 Jahren, in denen ich Waldorferfahrung sammeln durfte, begegnet; und darüber hinaus kein vergleichbarer Lehrninhalt in jedweder Form. Wenn Du das Zitat weiterhin als Kritikpunkt anmerken willst, dann doch bitte an der Person Rudolf Steiner und nicht an der Gesamtheit der Waldorfschulen/-schüler. Zudem gibt es zu diesem Thema eine umfassende und abgeschlossene Untersuchung, ich empfehle Dir dazu, mal das Thema zu googlen.

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12. Mai 2013 um 21:43
In Antwort auf jamie_12964431

Stimme dir zu!
bin ganz deiner meinung die kinder sind dann später total überfordert und können mit druck oder kritik nicht umgehn.lernen tun sie da auch nicht viel denn jeder kann ja doch muß nicht.zu meiner zeit gab es auch keine noten in waldorfschule.ich an deiner stelle würde mir das gut überlegen und abwegen was dir wicxhtiger ist.

Montessori
Ich habe den Eindruck, du verwechselst Waldorfpädagogik mit Montessoripädagogik. Ich jedenfalls kann nur sagen, mich hat zu meinem Leidwesen keiner gefragt was ich lernen will Ähnlich wie an Regelschulen...

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12. Mai 2013 um 21:48
In Antwort auf keara_11853081

Hallo, kennt jemand die Geschichte der Edda???
Also, dass was die da von der Edda, Atlantis etc. lehren ist wohl echt Quatsch. Die haben zum teil merkwürdigen Stoff. Und wer evangelisch oder katholisch ist, kann sein Kind dort nicht hingeben, denn Steiner hat vom Karam gelehrt und der Inkarnation. Also Vorsicht bitte!!!
Die Gebete sind auch nicht zu Gott, sondern die beten die Erde an, das ist doch nicht ganz normal.

Das ist so nicht richtig.
Edda und Atlantis sind Märchensagen und werden genau als diese behandelt. Bist Du etwa dafür, dass wir Literatur und Kulturgut, welches von Menschen vor gut 1000 Jahren erstellt wurde, einfach in Vergessenheit gerät?
Auch christliche Menschen dürfen ihre Kinder getrost in die Waldorfschule schicken. Ich habe in meinem familiären Umfeld eine katholische Religionslehrerin an einer Waldorfschule und bin ebenso "Waldorfler" UND Christ.
Beten darf jeder zu wem er will oder? Und wen denkst du haben so ziemlich sämtliche Religionen des Altertums verehrt, sowie bestimmte indigene Völker es heute noch tun? Ich würde mich mit solchen Formulierungen zurückhalten.

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13. Mai 2013 um 9:09

Waldorf- Daumen runter
Also ich kann mich auch noch sehr gut an einen Klassenkameraden erinnern, der ebenfalls nach der zweiten Klasse ein Waldorfschulen Abgänger war. Es lief bei ihm auch alles total chaotisch ab. Später war er forh, dass er seine Schullaufbahndort nicht beendet hat.

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13. Mai 2013 um 9:38
In Antwort auf jung_11989888

Waldorf- Daumen runter
Also ich kann mich auch noch sehr gut an einen Klassenkameraden erinnern, der ebenfalls nach der zweiten Klasse ein Waldorfschulen Abgänger war. Es lief bei ihm auch alles total chaotisch ab. Später war er forh, dass er seine Schullaufbahndort nicht beendet hat.

Was lief denn chaotisch ab?
Was meinst du mit "es lief bei ihm auch alles total chaotisch ab"?
Die Aussage ist schon sehr plakativ gehalten.
Ein einzelner Mensch, der nach der zweiten Klasse die Schule verlassen hat ist also repräsentativ genug um eine pauschale Aussage zu treffen, dass Waldorschulen nicht gut sind?
Ich finde es schade, dass man Eltern hier mit solch' unqualifizierten Beiträgen konfrontiert. Ich meine, sie wollen hier eine Entscheidung für die Entwicklung ihres Kindes treffen, da sollte man ihnen gegenüber so fair sein und objektivere Beiträge "mit Substanz" beisteuern.

Zudem wurde es ja schon viele Male gesagt: Waldorf ist nicht für jeden geeignet, man muss sich viel selbst organisieren und wer das nicht kann, der wirkt dann halt chaotisch.
Und es stimmt.. jede Waldorfschule ist anders.. Man sollte schon genauer hingucken, bevor man eine pauschale, ja geradezu polemische Aussage trifft.

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15. Mai 2013 um 17:56
In Antwort auf aidan_12970621

Nie wieder Waldorf-Pädagogik
Hallo Eltern,
ich habe heute Ihre Anmerkung gelesen und dachte mir warum soll ich hier nicht einmal meine Erfahrung mit der schönen Waldorf-Pädagogik berichten.

Es war 1980, damals erzählte mir meine damalige Freundin von Ihrer Waldorf-Erfahrung und wie schön alles war.
Super dachte ich, wenn ich mal Kinder haben werde ich sie zur Waldorfschule schicken.
16 Jahre später war es dann soweit, unsere Tochter wurden in einer Waldorfschule eingeschult.

Ich war total geblendet von der einfühlsamen Art und Weise wie diese tollen Waldorf-Lehrer meine Tochter behandelnden und unterrichteten".
Die Entscheidung meine Tochter zur Waldorfschule zu schicken war im Nachhinein mein grösster Fehler.

Meine Frau und ich hatten oft Zweifel ob die Entscheidung richtig war, wir machten uns Mut und dachten alles wir gut, nichts wurde gut!

Die meisten Waldorf-Lehrer (ab der 4. Klasse) sind total mit Ihrer Aufgabe überfordert, sie haben am liebsten Schüler die leicht zu führen sind, eine schnelle Auffassungsgabe haben und deren Eltern (am besten finanziell stark, gebildet und hoch Intellektuell) selber die Schulaufgaben-Betreuung übernehmen oder eine Nachhilfe beauftragen.

Das sieht so aus, am besten jeden Tag in der Schule aktiv oder passiv präsent zu sein und natürlich da oder dort mal eine Spende.

Für einen Waldorf-Lehrer ist es total angenehm da blüht er auf wie schon beschrieben aus einen sehr intelligenten Schüler mit einem bestimmten finanziellen und intellektuellen Hintergrund einen super Schüler zu machen, Waldorf-Pädagogik sei dank, das macht was!

Mit Schülern die Probleme haben und deren Eltern finanziell nicht so stark sind und auch noch jeden Tag arbeiten müssen, bzw. nicht so oft in der Schule präsent sind können sie sich nicht so richtig beschäftigen, dies ist zu anstrengend.
Es ist ja auch einfach mal aus einem Instand-Gericht eine Mahlzeit zu zaubern, richtig einkaufen Gemüse waschen, schneiden und kochen das kann eben nicht jeder.

In ihrer chaotischen Weise können Sie Ihren Schülern nicht das vorleben worauf es später im Leben ankommt, leider ist diese Klischee wahr: "Der Christopher Albert kann seine Namen tanzen".

Folgendes ist oft geschehen:
Beispiel, eine Französisch-Lehrerin war wochenlang krank, eine Vertretung gab es nicht.
Das fehlende Wissen konnten nur die Elter die selber bildungsmässig Französisch konnten oder das nötige Kleingeld für eine intensive Nachhilfe hatten mit Ihren Kindern nachholen.

Unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik wurde wochenlang Musik- oder Theateraufführungen bis zum Erbrechen geprobt.
Auch unter dem Deckmantel der Waldorf-Pädagogik gab es in jeden Schuljahr (4.-13. Klasse) 1-2 Klassenfahrten von 4-14 Tage,
die natürlich auch genügend Geld kosteten.
Ich hatte manchmal den Eindruck mein Kind bekommt eine Ausbildung zum Urlaubs-Animateur im Club Med.
Bis zur 8. Klasse war das ganze noch erträglich, aber ab der 8. Klasse bis hin zur Abi-Klasse wurde es total chaotisch und wirr.
Die Schüler sollten nun ab der 8. Klasse von heute auf morgen strukturiert arbeiten, lernen und präsentieren können, stress pur war angesagt.

Dann die Krönung der Waldorf-Pädagogik !!!!
Ein Mathe-Lehrer sagte mir im ersten Halbjahr der 12. Klasse: Ihre Tochter entwickelt sich gut.
Meine Frau und ich dachten es war gut, das wir die Jahre durchgehalten haben, doch es kam anders!
Ende der 12. Klasse, also zwei Tage vor den Sommerferien teilte dieser Mathe-Lehrer unterstützt von der Englisch-Lehrerin folgendes meiner Frau und meiner Tochter in einem kurzem Gespräch mit: Ihre Tochter bekommt die Qualifikation zur Abitur-Klasse nicht!
Ich dachte, was sind das für Chaoten, eine richtig linke Tour, warum wird der Schülerin oder auch den Eltern nicht frühzeitig die gesamte Situation mitgeteilt?
Ach ja, das war eine Schülerin die nicht einfach war und Ihre Eltern finanziell nicht stark sind und auch dazu sehr sehr wenig am Schulleben teilnahmen.
Es war ja auch bekannt das dieser selbstherrliche Mathe-Lehrer total überfordert war, er hatte auch genügend mit Vorträgen in der Schule zu tun, Nebenbeschäftigungen in einer anderen Waldorfschule und auch PR-Termine die sehr wichtig für Ihn und seine Selbstdarstellung waren.

Meine Tochter wechselte darauf die Schule wiederholte die Klasse und machte dann Ihr Abitur.

Wenn mich heute jemand zur Waldorf-Pädagogik befragt, kann ich nur antworten, versuchen Sie die ersten 4 Jahre, aber spätestens nach der 8. Klasse wechseln Sie die Schulform ohne wenn und aber, denn die Waldorf-Pädagogik ist nicht für normale moderne Menschen geeignet.

Rudolf Steiner würde heute vieles anders lehren!!


Ich finde deinen Beirtag unglaublich passend! Wir sind zum Glück garnicht bis zur Schile gekommen, weil unser Sohn schon in Waldorfspielkreis und später in der Kita auffällig war 8er ist ochbegabt) und die Damen dort einfach nicht in der Lage waren mit ihm zurechtzukommen. Selbstverständlich ist er auch nicht gerade ein unkompliziertes, leicht lenkbares Kind ABER das entschuldigt garnichts. Stattdessen wurde er immer nur gedecklet (seine Stärken wurden nicht anerkannt, es standen nur die Schwächen im Vordergrund) und sollte ständig abgeholt werden. Die Erzieher waren dermaßen überfordert, dassie ihn ständig anschriehen - ach ne, "ihre laute Stimme auspackten" - irgendwann reichte es uns und er wechselte die Kita und landete in einem Standartkindergarten. und dort hat er dann noch ein schönes letztes jahr verbracht - die Erzieher dort sind toll auf ihn eingegangen und haben sich mit ihm auseinander gesetzt - und nicht nur ihr Programm durchgezogen.

Ich kann mich also voll anschließen - leicht lenkbare Kinder sind willkommen - alle andere passen nicht ins Systhem!

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9. Februar 2015 um 22:01

Ich würde davon abraten
Ich gehe selbst seit 6 Jahren auf eine Waldorfschule gegangen.
Mit hat es dort nicht gefallen, und ich mache meinen Eltern deshalb auch heute noch Vorwürfe.
Das war das schlimmste was sie mir antun konnten, davor ging ich auf ein staatliches Gymnasium, auf dem es mir 10000 mal besser gefiel.
Nicht nur das der Unterricht an Waldorfschulen sehr undiszipliniert abläuft ist ein Problem, auch dass sie für Kinder die nicht künstlerisch-praktisch begabt sind einfach nur der absolute Horror sind!! Jede Woche mindestens 4 Stunden Kunst und 3 Stunden Musik sind einfach zu viel. Dafür kommen leider die meiner Ansicht nach wichtigen Fächer wie Mathematik und Fremdsprachen mit nur 3 Stunden die Woche zu kurz. Auch das man seine Fremdsprachen und Zweige nicht wählen kann empfinde ich als negativ.
Also würde ich somit von Waldorfschulen abraten, denn es gilt: wer einmal auf einer solchen schule ist tut sich schwer von dort wieder auf eine staatliche Schule zurück zu wechseln, vorallem je älter man wird, desto schwieriger wird ein wechsel auf eine normale Schule!!

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6. April 2016 um 17:13


Ich habe gerade durch zufall diesen Beitrag gefunden und war total erschrocken. Ich weiß die Frage ist mittlerweile alt aber ich konnte nicht anders als zu antworten.
Ich gehe seit elf Jahren auf eine Waldorfschule und bin super happy. Ja ich weiß für den heute "modernen" nur noch Leistungsorientierten Mensch mag die Waldorfschule vielleicht nichts sein. Ja es stimmt uns werden nicht seit den ersten klassen Noten aufgedrückt und wir brauchen vielleicht in den ersten Klassen auch etwas länger um bestimmte Dinge zu lernen aber das lohnt sich weil wir noch so viel mehr mitnehmen. Angefangen mit der klassengeminschaft: durch die 13 Jahre Klassengemeinschaft lernt man einander kennen, lieben und hassen (alles auf einmal ). es ist eir eine kleine Familie und ich denke davon nimmt man soviele zwischenmenschliche erfahrungen mit die einem im Leben nur helfen können. So oft bekomme ich von Menschen die keine Waldorfschüler waren komplimente dafür wie gut meine Fähigkeiten sind zu kommunizieren mich auszudrücken und sozial zu agieren und da bin ich nicht die einzige. Es sind sätze wie " Ach der ... der ist immer freundlich der grüßt mich immer und schaut mir in die Augen." hört man oft über Waldorfschüler. Keine Frage auch nicht Waldorfschüler können das aber...
Dann wären da die Klassenfahrten:
Ja die sind teuer aber garantiert lernen wir da nicht Urlaub zu machen. Es geht viel mehr darum die Erde- unseren Lebensraum kennen und schätzen zu lernen. So fahren wir einmal ans Wasser einmal in die Berge oder mal unter die Erde (Hölen). Ich finde es klasse diese Erfahrungen gemacht zu haben vorallem auch die Praktika die man in den höheren Klassen macht. Ich kann nur sagen für mich waren diese Klassenfahrten und Praktika gold wert. Was man gegen Kunst-und Theaterprojekte haben kann verstehe ich überhaupt nicht. Außerdem möchte ich hier nochmal erwähnen das es bei der Eurythmie nicht darum geht sinen Namen zu tanzen sondern um koordination im Raum mit seinem Körper und anderen Personen. Die Beiträge sind an den meisten Schulen variabel je nach Einkommen und deshalb eigentlich auch nicht zu problematisch. Von wegen Chaos kann ich nur sagen das es auch nur Lehrer sind die bei uns Arbeiten manche sind struckturiert manche weniger. Das wir als Schüler eben selber bemerken sollen das wir für uns lernen nicht nur wegen dem Druck eine gute Note zu bekommen finde ich ebenfalls gut und hilfreich bei der entwicklung einer Persönlichkeit. Außerdem möchte ich noch sagen das es durchas auch Schüler gibt die den Übergang in eine staatliche Schule schaffen und auch welche die später auf eine Waldorfschule kommen und es nicht bereuen.
Und wer sagt Waldorfschüler wären blöd weil sie nicht soo viel Schule in den ersten jahren um die ohren haben der sollte sich fragen wie sie dann trotzem alle ein Abitur schaffen trotz schlechterer Vorbereitung!
Abschlißend kann ich nur sagen mir gibt die Waldorfschule ein ziemlich gutes, umfangreiches Wissen mit in mein "Nachschulleben" weil ich mehr kann als nur auswendig zu lernen.
LG
E.

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16. Juni 2016 um 23:08

Erfahrung Waldorfschule
Hallo, ich habe eine erwachsene Tochter, die das staatliche Schulsystem durchlebt hat und jetzt zwei Töchter in der Waldorfschule in der bald 6 und 8 Klasse. Persönlich habe ich in der Waldorfschule in der Übermittagsbetreuung gearbeitet und jetzt aktuell im staatlichen System in der Übermittagsbetreuung einer 5 Klasse.
Bei meiner ältesten Tochter, hatte ich immer das Gefühl alles was da in der Schule geschieht ist ohne Sinn und Verstand. Da ich nicht wollte , dass meine anderen beiden Mädels Versuchskaninchen werden ( das geschieht hier an der Grundschule tatsächlich) , habe ich eine alternative gesucht.
Da bin ich auf die Waldorfschule gestoßen und das was ich über die Pädagogik gelesen hatte , gefiel mir.
Wir haben unsere Töchter dort angemeldet. Wir wurden zu einem" Pädagogischen Wochenende" eingeladen, bei welchem einem alles erklärt wird , man Fragen stellen kann . Man darf sich den Unterricht anschauen, die Kinder werden zu einem Probeunterricht eingeladen und es wird noch ein Elterngespräch geführt. Ein paar Wochen Später haben wir dann erfahren, dass unsere Kinder aufgenommen sind. Erst dann mussten wir definitiv zusagen . Nach der Zusage wurde das Finanzielle besprochen, und wir haben das als sehr entgegenkommend empfunden. Die Kinder werden erst aufgenommen, dann wird geschaut wieviel man zahlen kann. Es gibt Eltern die gar nicht zahlen können.
Die Lehrer haben wir vor der Einschulung , noch vor den Ferien kennengelernt. Die Einschulung war rührend und ich finde immer noch Dinge rührend, die die Kinder tun. Das können Auftritte sein oder Erzählungen des Lehrers am Elternabend oder viele verschiedene andere Dinge.
Was ich von Anfang an ganz toll gefunden habe , ist , dass die Kinder im Mittelpunkt stehen. Jedem Kind wird morgens die Hand gegeben und in die Augen geschaut.
Ich werde immer wieder mal weiter erzählen, wie und was wir an der Waldorfschule erlebt haben und erleben. Außerdem möchte ich von einer überzeugenden Langzeitstudie, welche mit ehemaligen Waldorfschülern gemacht wurde erzählen. Diese Vorurteile die bestehen, ohne die geringste Ahnung zu haben, finde ich sehr interessant und ich weiß nicht woher die kommen.
Im staatlichen System , können viele ( immer mehr ) Kinder ohne Ritalin , gar nicht klarkommen. Aber das scheint bei vielen die Normalität zu sein. Ist schon Irre.
Ich muss ins Bett. bis bald

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18. Juni 2016 um 23:19

Erfahrung Waldorfschule
Ich wollte etwas über die Langzeitstudie berichten. In dieser ,wurden ehemalige Waldorfschüler befragt. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Waldorfschüler viel besser auf das spätere Leben vorbereitet werden, als Schüler von der Regelschule. Aha endlich gibt es mal eine Studie , die besagt das die " Kuschelpädagogik" gut ist. Nicht durch Druck wird ein Kind selbstbewußt , sondern dadurch, dass die Kinder den Klassenlehrer als langjährige stabile Bezugsperson von der 1-8 Klasse erleben,ebenfalls die langjährigen Beziehungen zu gleichaltrigen Mitschülern, die an Waldorfschulen nicht durch
Selektion immer wieder abgebrochen werden. In einem geschützten Rahmen, wo die Entwicklung der Kinder im Mittelpunkt steht, lässt erst Wurzeln wachsen.
Folgende Komponenten besitzen ehemalige Waldorfschüler in einem bemerkenswerten Umfang: positives Selbstkonzept, hohes Selbstwertgefühl, Fähigkeit zur Selbstregulation, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Problemlösefähigkeit, aktives und flexibles Bewäligungsverhalten, optimistische , zuversichtliche Lebenseistellung, hohe Sozialkompetenz, Autonomie und Inititive, seelische Beweglichkeit, Kreativität u.s.w. dies sind Komponenten der Resilienz ( psychische Wiederstandsfähigkeit)
Dieses war eine Menge Theorie. Ich werde meine Erfahrungen noch weiter berichten , aber ein anderes mal.
bis bald


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16. August 2017 um 14:48
In Antwort auf perla_11920109

Wer hat Erfahrung mit Waldorfschulen ?
Würde gerne unsere Tochter dort anmelden.
Was micht hauptsächlich interessiert ist, wer
hat die Schule schon besucht, welchen Abschluss
gemacht, Lernniveau usw. Es gibt ja auch sehr
kritische Meinungen auf einer Internetseite.
Gruss
Barbara

Hallo Barbara,

meine Zwillinge sind auf einer Waldorfschule in der 3 Klasse, nach den Sommerferien. Mein Großer ist in der 6 Klasse, auch auf einer Waldorfschule. 
Mein Mann war ebenfalls Waldorfschüler, ich nicht. Er hat Abitur gemacht und anschließend Maschinenbau studiert. 
Es gibt Vor- und Nachteile in der Waldorfschule. Vorteil ist das ruhige, recht stressfreie Lernen bis zur 9 Klasse, dannach zieht es ordentlich an. Oft höre ich auch, ach die Zwillinge können lesen und rechnen? Ich dachte immer die können nur den Namen tanzen. Fakt ist, ja sie können ihre Namen tanzen, ob das jetzt an der Kürze der Namen (Lara und Ina) oder der Begeisterung für's Tanzen liegt ist fraglich. Beide können problemlos mit den Kindern aus der Nachbaarschaft und dem Freundeskreis mithalten. Lesen und Schreiben und Rechnen - kein Problem. 
Unser Großer findet das jetzt alles nicht mehr so toll und hat den Wunsch geäußert auf eine staatliche Schule zu wechseln. Er wird ab September auf eine staatliche Schule gehen, denn er kommt mit seiner Klassenlehrerin nicht klar und da man von der 1-8 Klassen den gleichen Lehrer hat, ist das ggf. problematisch aber in der Regel kein Problem. Ich denke es hat viel mit der beginnenden Pupertät zu tun, zumal das Nachbarsmädchen, das er doch seeeehhhr mag, in eben dieses eine bestimmte Gymnasium geht auf das er nun auch möchte. Nun gut, schauen wir mal wie es ihm da gefällt (wir haben übrigens dem Schulwechsel nur zugestimmt, da ich auf dieser Schule war). 
Das Lernniveau kommt stark auf die Klassenstufe an. Ein Oberstufenlehrer muss einiges mehr Leisten als ein Lehrer der für die Primar oder Sekundarstufe I zuständig ist. 

Grüße
Elisabeth 

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schwiegereltern im haus
Von: mucklschnuckl
neu
15. August 2017 um 22:22
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