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Waldorf nein danke

22. Juli 2005 um 10:55

jetzt weiß ich es endlich ganz genau. Mein Kind wird nicht in einen anderen Kindergarten gehen. Habe einen Tag im Waldorfkiga hospitiert mit Kind. Und ich bin Gott froh, daß er im städtischen ist. Dort ist das Essen totaler Mist, aber die Erzieherinnen sind auch total lieb. Das ist die Hauptsache, wie ich festgestellt habe. Im Waldorf waren die Räumlichkeiten super, die Kinder fand ich ganz entzückend, die Deko, das Bioessen, aber aber ABER. Die Hauptleiterin, die zu mir sehr nett war, und ihre Praktikantin haben die Kinder ständig geschuscht, also sie sollten ruhig sein, ständig war eine Art Handgemenge, wo die Kinder - weiß Gott warum- an den Armen hin- und hergezogen wurden, wohl eine Art Erziehungsmaßnahme. Wieso? Das habe ich nicht verstanden. Ich weiß nur, daß mein Kind so niemand behandeln darf, auch nicht unter dem Deckmäntelchen von irgendwelchen Theorien, sonst reiße ich ihm/ihr den Kopf ab.
Kinder brauchen Liebe, LOVE. Ich finde es sehr wichtig, daß mein Kind eine andere Bezugsperson gern haben kann, wenn ich nicht da bin, dass da noch jemand ist, der echte unmittelbare Wärme und Zuneigung gibt und nicht so verdammt unterkühlt und dominahaft ein Programm durchziehen möchte. Kerzchen, Kinderlieder, Gebastle, Bioessen hin oder her.
Bin froh, daß die Entscheidung nun so glasklar ist.
Viele Grüße
K.

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22. Juli 2005 um 15:10

Liebe Mietnomadin
ja, was ich so komisch finde, daß alles, was man ausschließlich machen möchte, komisch wird. Kommunismus, bzw. die Bücher von Marx und Engels sind toll, das waren kluge Köpfe, in der Praxis umgesetzt waren ihre Ideen monströs, auch Osho, ie. Baghwan hatte tolle Ideen, vielleicht war Poona am Anfang auch toll, aber dann z.B. in Oregon war das Ganze nur noch ein totalitär gelenkter Haufen Irrer.
Seltsam. Und bei Waldorf kommt dann so was bei raus, dass man einerseits so viel Wert auf Basteln etc. legt und dann doch wieder mittelalterlich auf die kleinen Hände haut. Merkwürdig.
Mit Bio meine ich übrigens nicht vegetarisch. Bin keiner. Kaufe auch nicht alles bio, zu teuer, aber ein paar Sachen halt, z.B. Karotten, weil da weniger Nitrit drin ist.
Die Idee mit dem Abholen ist vielleicht gar nicht so dumm, eigentlich sehr gut, wenn ich das so überlege. Werde das nach den Ferien mal anregen. Dann könnte ich ihn mittags wieder bringen und hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
LG
Kalani

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24. Juli 2005 um 8:17

Entscheidung
ich konnte nicht warten, ich mußte mich an diesem Tag entscheiden und sorry, was ich da gesehen habe, war schlicht und ergreifend schwarze Pädagogik. Da hilft auch kein Basteln, kein Vermitteln, keine sonstigen noch so tollen anderen Maßnahmen. Ich hätte mich gefreut, wenn es anders gewesen wäre, ich hätte den Weg in Kauf genommen, den extra Einsatz meinetwegen mit Kuchenbacken für Feiern etc. Für die Belange meines Kindes nehme ich mir alle Zeit der Welt. Ich bin ein sehr intuitiver Typ, meine Wahrnehmungen sind meist recht treffend und das alleine ist der Grund, wieso ich jetzt Waldorf ablehne. Mit einer Erzieherin und ihrer Persönlichkeit steht und fällt die Einrichtung. Im städtischen habe ich wohl jetzt Glück, Dinge wie dieses Handgemenge, an der Handgeziehe, das nach draußen-schicken habe ich dort nie beobachtet. Und wenn ich will kann ich die Erzieherinnen im städtischen auch fragen, was gerade mit meinem Kind los ist etc.
Ich hätte mich gefreut, wäre es anders gewesen. Ich hätte mich auf gebildete Eltern gefreut, auf gehaltvolle Aktivitätetn, das gute Essen etc., aber nein, so nicht.
Und anscheinend hat das, was ich gesehen habe, bei Waldorf Methode. Ich bin nämlich der Mutter begegnet, deren Kind rausgeschickt wurde. Sie meinte, sie hätte das noch nicht beobachtet, aber ihre Waldorfschule sei auch sehr streng gewesen und "wenn Kinder etwas anstellen, müssen sie doch bestraft werden". Sie hat ihrem Kind auch später auf die Hand geklopft, wie ich beobachten konnte.
Nein danke, so stelle ich mir Erziehung nicht vor.
Wie gesagt, es mag Waldorfschulen, Kigas geben, die liebe Erzieherinnen haben, mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, aber hier eben nicht.
K.

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25. Juli 2005 um 9:04

Intuition
ist eine gute Sache und ich denke, als Eltern muß man sich manchmal auf seine Beobachtungen und sein Bauchgefühl verlassen, denn manchmal bekommt man nicht die Chance eine Situation mehrmals zu beurteilen.
Die schwarze Pädagogik siehe "Geschichte der Kindheit" von Philip Aries oder Bücher von Alice Miller "Du sollst nicht merken", "Das Begabte Kind".
Heute morgen konnte ich wieder in "meinem" Kiga beobachten, wie eine Erzieherin ein Kind getröstet hat, das Bauchweh hatte. Das wärmt mir das Herz. Sicherlich mag es Situationen geben, wo auch diese Erzieherinnen an ihre Grenzen geraten, jedoch haben sie ja die Möglichkeit sich an die anderen Erzieherinnen zu wenden und wie gesagt, Schreien, Schuschen, konnte ich bisher nie beobachten. Kann auch sein, daß ich mit diesem städtischen verdammt viel Glück hatte.
Meine Kinderärztin hatte ihre Kinder auch im Waldorf, auch sie berichtete, daß es manchmal dort sehr autoritär zugeht. Mich wundert das Ganze auch, da auch ich ursprünglich mal Waldorf mit einer eher antiautoritärenErziehung, zumindest einer sehr "weichen" in Verbindung gebracht habe.
Na ja, nun ist es eh entschieden.
Viele Grüße
K.

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30. Oktober 2006 um 18:11
In Antwort auf kalani

Liebe Mietnomadin
ja, was ich so komisch finde, daß alles, was man ausschließlich machen möchte, komisch wird. Kommunismus, bzw. die Bücher von Marx und Engels sind toll, das waren kluge Köpfe, in der Praxis umgesetzt waren ihre Ideen monströs, auch Osho, ie. Baghwan hatte tolle Ideen, vielleicht war Poona am Anfang auch toll, aber dann z.B. in Oregon war das Ganze nur noch ein totalitär gelenkter Haufen Irrer.
Seltsam. Und bei Waldorf kommt dann so was bei raus, dass man einerseits so viel Wert auf Basteln etc. legt und dann doch wieder mittelalterlich auf die kleinen Hände haut. Merkwürdig.
Mit Bio meine ich übrigens nicht vegetarisch. Bin keiner. Kaufe auch nicht alles bio, zu teuer, aber ein paar Sachen halt, z.B. Karotten, weil da weniger Nitrit drin ist.
Die Idee mit dem Abholen ist vielleicht gar nicht so dumm, eigentlich sehr gut, wenn ich das so überlege. Werde das nach den Ferien mal anregen. Dann könnte ich ihn mittags wieder bringen und hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
LG
Kalani

An Alle
So also erstmal möchte ich sagen wie traurig ich es finde das man immer gleich alles nieder machen muss und verdammen.Kann ja sein das Du das in deinem waldorfkiga so erlebt hast ,trotzdem finde ich kann man sich nicht nach einem tag ein bild über eine einrichtung oder menschen machen.ich habe selbst 2 kinder von 6 und 3 Jahren.Ich selbst war auf dem waldorfkindergarten und der Schule,erstmals hatte ich mich auch abgewendet und meine kinder auf einen städtischen kiga geschickt ,ich war hier jedoch nicht zufrieden das hatte viele Ursachen.Der hauptgrund jedoch waren der enorme Medienkonsum.Nun habe ich meine Tochter in den waldorkiga geschickt und mein sohn geht auf die waldorfschule und ich bin froh darüber.Ich finde auch das man die Anthroposophie nicht nur nach einem kigabesuch beurteilen kann sondern man sich mit dem gesammten Hintergrund Steiners befassen sollte.Und letzten endes muss jeder selbst entscheiden was für ihn und sein kind richtig ist,aber bitte ohne pauschalisierungen alsdann glg Jessi

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31. Oktober 2006 um 9:15

Rassismus/Steiner/Hitler
Waldorfschulen waren im Dritten Reich verboten.
Rudolf Steiner hat zu einer Zeit gelebt, als solche Gedanken eben "normal" waren.
Waldorfschulen machen heute eine angepasste, moderne Waldorfpädagogik.
Ich fresse keine Körner, koche keine Biokst und meine Tochter geht trotzdem auf eine Waldorfschule.Dort sind auch schwarze Kinder,türkische , indidsche, portugisische und spanische Kinder.Prügelstrafe gibt es dort auch nicht.

Zudem wird niemand gezwungen, sein Kind auf eine Waldorfschule zu schicken.
Ich bin froh, dass wir die Alternative hatten, weil wir mit der "Lernfabrik" meines Sohnes, ohne jegliches pädagogisches KOnzept überhaupt nicht einverstanden sind.

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31. Oktober 2006 um 15:18

Damit die Vorurteile und das Halbwissen aufhören
Wen es wirklich interessiert, der ist vielleicht auch bereit diesen langen Text zu lesen.Man sollte nicht den Lämmern hinterherrennen, sondern sich kritisch eine eigene Meinung bilden.
R. Steiners Zitate werden nämlich zu oft aus dem Zusammenhang gerissen und so verfälscht.Und wie gesagt, unter Hitlers Regime waren Waldorfschulen verboten.Warum denn wohl ????????

In den letzten Jahren wurde gegen Steiner gelegentlich der Vorwurf des Rassismus und Antisemitismus erhoben. Man wählte aus den über 300 Bänden seines Gesamtwerkes einige (z.T. wirklich befremdliche) Zitate aus und konstruierte daraus Anklagepunkte gegen die Anthroposophie, die als eine Art völkisch-okkulte Sekte dargestellt wurde. Steiner spricht etwa von "Negern", in deren Leibern die Sonne die Säfte "koche" oder von den Indianern als letztlich überlebte Rasse. Auch finden sich zuweilen Bemerkungen, die die Europäer als besonders bedeutendes und geistig hochentwickeltes Kulturvolk darstellen.

Typisch für die heftige Reaktion auf solche Sätze ist jedoch, dass andere Stellen aus Steiners Gesamtwerk ausgelassen werden: etwa der häufig auftauchende Hinweis, dass im Verlauf der nächsten Jahrzehnte das Individuum eine wesentlich grössere Rolle spielen werde als Bluts- oder Rassenzugehörigkeiten. Oder der bereits erwähnte wichtige Zusatz von Steiners Reinkarnationslehre, wonach man im nächsten Leben - quasi zur geistigen Ergänzung - in ein anderes Geschlecht und eine andere Kultur schlüpfen müsse. Vor allem angesichts des Kerngedankens aller Anthroposophie - der Betonung der menschlichen Ich-Entwicklung - greifen die Rassismusvorwürfe nicht wirklich.

Die oben erwähnten - für uns nicht mehr nachvollziehbaren - Deutungen mögen u.a. daraus resultieren, dass Steiner mit vielen Zeitgenossen Ängste und Vorbehalte gegen fremde Kulturen teilte, die er noch nicht so gut kannte wie wir. Im Gesamtzusammenhang anderer Äusserungen wird jedoch deutlich, dass sie nicht wertend oder gar abwertend gemeint sind, auch wenn sie für unsere Ohren so klingen. Steiner erlaubte sich etwas, das heute nur noch unter vorgehaltener Hand praktiziert wird, weil die Nazis es mit einem Tabu belegten: völkerpsychologische Differenzierungen, das Herausarbeiten auch von Unterschieden zwischen den verschiedenen Kulturen der Welt.

Dabei mag Steiner durchaus in einer europäischen Perspektive befangen gewesen sein. Aber zu Beginn des 20.Jahrhunderts gab es noch nicht die Fülle von Informationen über andere Kulturen, wie sie heute bereits jedes Schulkind lernt. Steiner legte in jedem Fall besonderes Gewicht auf die mitteleuropäische Kultur: Goethe, Novalis, der deutsche Idealismus, das 19. Jahrhundert bedeuteten ihm viel. Zahlreiche "Dichter und Denker" Deutschlands und Österreichs verkörperten für ihn eine Geisteshaltung, die eine Balance zwischen Verstand und Intuition, Wissenschaft und Naturempfinden suchte und auf die Ganzheit der menschlichen Entwicklung schaute, ohne in einseitigen Rationalismus oder Mystizismus abzugleiten. Weil dies für Steiner ein wichtiges Modell eines künftigen - auch globalen - Menschenbildes war, beschäftigte er sich mehr mit mitteleuropäischer Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur als mit japanischer Lyrik oder afrikanischer Bildhauerei. Dies mag man heute "Eurozentrismus" nennen, aber erstens projizieren wir damit unsere Erkenntnisse auf Steiners Epoche und zweitens muss eine solche Beschränkung nichts Negatives sein, wenn aus ihre universale Menschheitswerte (z.B. Achtung des Individuums) resultieren.

Dies aber ist im Gesamtwerk Steiners und in der heutigen Waldorf-Pädagogik der Fall: Nichts wird so sehr betont wie die Entwicklung zu einem freien und bewussten Individuum, dass aus seiner Einzigartigkeit heraus Würde gewinnt und in einen Dialog mit der Welt tritt. Die Steiner-Kritiker, die dies ignorieren, tun dies auch aus einem generellen und selber irrationalen Unbehagen an jeder Form von Spiritualität heraus, das sie auf die Anthroposophie projizieren. Sie sind oft gefangen in einer eindimensionalen "wissenschaftlichen" Rationalität, der jedes Gefühl für z.B. Ästhetisches oder Religiöses fehlt und die diese Defizite scheinbar durch besondere Vehemenz kompensieren muss. Darüberhinaus fehlt vielen Kritikern die Geduld, sich ausführlich mit nicht ganz einfachen Gedankengängen auseinanderzusetzen, um dann ein ausgewogeneres Urteil zu fällen. Zuweilen spielt sicher auch Sensationslust und der Zwang zur schnellen Publikation eine Rolle: Man will auf den Zug aufspringen, der Esoterik undifferenziert mit Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus gleichsetzt und damit neue "Dämonen" kreiieren, mit denen Unwissende gut in lustvolle und verkaufsfördernde Panik versetzt werden können.

Dies ist im Fall der Anthroposophie besonders tragisch, weil diese - bei aller Kritikwürdigkeit - doch wichtige Elemente enthält, die gerade vor Neonazitum und Okkultismus schützen könnten: z.B. die Betonung des klaren, bewussten Denkens, die Heraushebung des Ichs sowie die Ablehnung der Wichtigkeit von Blutsbanden. Um dies zu erkennen, muss allerdings mehr getan werden, als nur in Registerbänden nach verdächtigen Schlüsselbegriffen zu suchen und diese dann in effektvolle Zitat-Collagen zu verwandeln.

Zur differenzierten Auseinandersetzung mit der Problematik seien folgende Webseiten empfohlen:

http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/stein-er.htm (problematische Zitate Steiners bzgl. der Indianer und Schwarzen, die er noch "Neger" nennt etc.)

http://www.waldorfnet.de/judentum.htm (differenzierte Seite über Steiners Verhältnis zu den Juden)

http://home.no.net/tastraum/rsteinerjuden.html (Zusammenfassung des Gutachtens einer niederländischen Fachkommission, die die Berechtigung von Antisemitismus- und Rassismusvorwürfen gegenüber Steiner untersuchte)

http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/-steiner.htm (Der Anthroposoph Ralf Sonnenberg über Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners)

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13. November 2007 um 22:31

Ach du liebe zeit...
ich habe mich bis jetzt immer zurückgehalten, wenn ich beiträge zum thema waldorf/ steiner gelesen habe...und oft geschmunzelt.
Ersteinmal über unwissende und nicht informierte mütter/frauen, die meinen, hier ihre drei wissensbröckchen preis geben zu müssen und über was hier diskutiert wird...

es ist ja schön was ihr euch für mühe gebt, um steiners zitate herauszusuchen. vielleicht habt ihr da auch lesen können, in welchem jahr er dies verfasste. vielleicht sollte man sich daraufhin auch mit der epoche beschäftigen und dann würde einiges klarer werden...
ach ja lanz von liebenfels war theozoologe/esoteriker. es versteht sich von selbst, das hitler ihn und sein werk ablehnte.
aber nun, man sollte nicht nur an der oberfläche kratzen, das bringt überhaupt nichts.
es wäre interessant, zu erfahren, in welchem bundesland ihr lebt. ich habe noch nie mitbekommen, dass seine theorien diesbezüglich, noch auf irgendeiner schule vertreten werden, geschweige denn weitergegeben.
wir haben in der schule über diese angegeben zitate auch geredet und diskutiert- wie es dazu kam und so weiter. ihr würdet doch z.B. darwins rassentheorie auch so diskutieren, oder? was ist damit?
aber ich glaube, dieses thema ist einfach zu umfangreich für ein forum.

ich möchte auch berichtigen, dass in einem waldorfkindergarten "weich" oder antiautoritär erzogen wird. da muss man ja wohl überhaupt keine ahnung haben... Das auf die hände gehauen wird, habe ich selbst noch nie erlebt. nicht an mir, noch an anderen. schon allein wegen der nachahmungs- und vorbildfunktion würde das gar nicht funktionieren. das haut mit dem gesamten leitbild der waldorfpädagogik nicht hin. ich weiß nicht wie strafen in einem städtischen kindergarten aussehen (in die ecke stellen, anschreien)- habe ich alles schon in der öffentlichkeit gesehen.... wenn jemand aus dem zimmer geschickt wurde bzw. wird, dann hat das auf jeden fall auch einen grund. die aufgabe der erzieherin ist es dann aber auf jeden fall zum kind zu kommen und ihn darauf hinzuweisen, warum man ihn jetzt kurz rausnehmen musste und dann wird auch liebkoscht. aber jemanden aus der gruppe herauszunehmen passiert eigentlich nur bei schlägen, tritten und anderem gegen andere Kinder.
wie schon geschrieben, ich weiß leider nicht, wo das vorgefallen ist, aber hinterfragt wurde es bestimmt auch nicht...schade eigentlich.

für alle eltern, die ernsthaft an der waldorfpädagogik interessiert sind und nicht nur, weil sie da was gehört haben und sich nun zusammen träumen, kann ich auf jeden fall das buch "erziehung zur freiheit" empfehlen. da kann man in die grundlagen reinschnuppern und auch schon fesstellen, ob das was für einen selbst und die kinder ist, oder eben doch nicht. Dann gäbe es noch "waldorf-pädagogik im kindergarten" und "waldorfpädagogik. eine einführung".
mit einmal kurz im kindergarten vorbei schauen ist da nichts gemacht. genauso, wie in jedem anderen kindergarten auch.

also, mein partner und ich sind beide waldorfkinder und unsere eigenen auch. für uns war diese zeit etwas besonderes und das wollen wir auch so weiter geben.

waldorfpädagogik hat nichts mit bio essen, basteln und liedchen singen zu tun. das gibt es auch in anderen kitas. es geht eher um die philosophie und darum, das kind zum nachahmen anzuregen (kindergarten), denn dadurch lernt es auch und das spiel ist fantasievoll.
lebt man das ganze nicht zu hause, dann bringt auch der waldorfkindergarten nichts.es ist eben keine modeerscheinung, sondern ein prozess.

nach dem motto: "hilf mir, es selbst zu tun."


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17. Juni 2008 um 14:38
In Antwort auf muecke10

Damit die Vorurteile und das Halbwissen aufhören
Wen es wirklich interessiert, der ist vielleicht auch bereit diesen langen Text zu lesen.Man sollte nicht den Lämmern hinterherrennen, sondern sich kritisch eine eigene Meinung bilden.
R. Steiners Zitate werden nämlich zu oft aus dem Zusammenhang gerissen und so verfälscht.Und wie gesagt, unter Hitlers Regime waren Waldorfschulen verboten.Warum denn wohl ????????

In den letzten Jahren wurde gegen Steiner gelegentlich der Vorwurf des Rassismus und Antisemitismus erhoben. Man wählte aus den über 300 Bänden seines Gesamtwerkes einige (z.T. wirklich befremdliche) Zitate aus und konstruierte daraus Anklagepunkte gegen die Anthroposophie, die als eine Art völkisch-okkulte Sekte dargestellt wurde. Steiner spricht etwa von "Negern", in deren Leibern die Sonne die Säfte "koche" oder von den Indianern als letztlich überlebte Rasse. Auch finden sich zuweilen Bemerkungen, die die Europäer als besonders bedeutendes und geistig hochentwickeltes Kulturvolk darstellen.

Typisch für die heftige Reaktion auf solche Sätze ist jedoch, dass andere Stellen aus Steiners Gesamtwerk ausgelassen werden: etwa der häufig auftauchende Hinweis, dass im Verlauf der nächsten Jahrzehnte das Individuum eine wesentlich grössere Rolle spielen werde als Bluts- oder Rassenzugehörigkeiten. Oder der bereits erwähnte wichtige Zusatz von Steiners Reinkarnationslehre, wonach man im nächsten Leben - quasi zur geistigen Ergänzung - in ein anderes Geschlecht und eine andere Kultur schlüpfen müsse. Vor allem angesichts des Kerngedankens aller Anthroposophie - der Betonung der menschlichen Ich-Entwicklung - greifen die Rassismusvorwürfe nicht wirklich.

Die oben erwähnten - für uns nicht mehr nachvollziehbaren - Deutungen mögen u.a. daraus resultieren, dass Steiner mit vielen Zeitgenossen Ängste und Vorbehalte gegen fremde Kulturen teilte, die er noch nicht so gut kannte wie wir. Im Gesamtzusammenhang anderer Äusserungen wird jedoch deutlich, dass sie nicht wertend oder gar abwertend gemeint sind, auch wenn sie für unsere Ohren so klingen. Steiner erlaubte sich etwas, das heute nur noch unter vorgehaltener Hand praktiziert wird, weil die Nazis es mit einem Tabu belegten: völkerpsychologische Differenzierungen, das Herausarbeiten auch von Unterschieden zwischen den verschiedenen Kulturen der Welt.

Dabei mag Steiner durchaus in einer europäischen Perspektive befangen gewesen sein. Aber zu Beginn des 20.Jahrhunderts gab es noch nicht die Fülle von Informationen über andere Kulturen, wie sie heute bereits jedes Schulkind lernt. Steiner legte in jedem Fall besonderes Gewicht auf die mitteleuropäische Kultur: Goethe, Novalis, der deutsche Idealismus, das 19. Jahrhundert bedeuteten ihm viel. Zahlreiche "Dichter und Denker" Deutschlands und Österreichs verkörperten für ihn eine Geisteshaltung, die eine Balance zwischen Verstand und Intuition, Wissenschaft und Naturempfinden suchte und auf die Ganzheit der menschlichen Entwicklung schaute, ohne in einseitigen Rationalismus oder Mystizismus abzugleiten. Weil dies für Steiner ein wichtiges Modell eines künftigen - auch globalen - Menschenbildes war, beschäftigte er sich mehr mit mitteleuropäischer Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur als mit japanischer Lyrik oder afrikanischer Bildhauerei. Dies mag man heute "Eurozentrismus" nennen, aber erstens projizieren wir damit unsere Erkenntnisse auf Steiners Epoche und zweitens muss eine solche Beschränkung nichts Negatives sein, wenn aus ihre universale Menschheitswerte (z.B. Achtung des Individuums) resultieren.

Dies aber ist im Gesamtwerk Steiners und in der heutigen Waldorf-Pädagogik der Fall: Nichts wird so sehr betont wie die Entwicklung zu einem freien und bewussten Individuum, dass aus seiner Einzigartigkeit heraus Würde gewinnt und in einen Dialog mit der Welt tritt. Die Steiner-Kritiker, die dies ignorieren, tun dies auch aus einem generellen und selber irrationalen Unbehagen an jeder Form von Spiritualität heraus, das sie auf die Anthroposophie projizieren. Sie sind oft gefangen in einer eindimensionalen "wissenschaftlichen" Rationalität, der jedes Gefühl für z.B. Ästhetisches oder Religiöses fehlt und die diese Defizite scheinbar durch besondere Vehemenz kompensieren muss. Darüberhinaus fehlt vielen Kritikern die Geduld, sich ausführlich mit nicht ganz einfachen Gedankengängen auseinanderzusetzen, um dann ein ausgewogeneres Urteil zu fällen. Zuweilen spielt sicher auch Sensationslust und der Zwang zur schnellen Publikation eine Rolle: Man will auf den Zug aufspringen, der Esoterik undifferenziert mit Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus gleichsetzt und damit neue "Dämonen" kreiieren, mit denen Unwissende gut in lustvolle und verkaufsfördernde Panik versetzt werden können.

Dies ist im Fall der Anthroposophie besonders tragisch, weil diese - bei aller Kritikwürdigkeit - doch wichtige Elemente enthält, die gerade vor Neonazitum und Okkultismus schützen könnten: z.B. die Betonung des klaren, bewussten Denkens, die Heraushebung des Ichs sowie die Ablehnung der Wichtigkeit von Blutsbanden. Um dies zu erkennen, muss allerdings mehr getan werden, als nur in Registerbänden nach verdächtigen Schlüsselbegriffen zu suchen und diese dann in effektvolle Zitat-Collagen zu verwandeln.

Zur differenzierten Auseinandersetzung mit der Problematik seien folgende Webseiten empfohlen:

http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/stein-er.htm (problematische Zitate Steiners bzgl. der Indianer und Schwarzen, die er noch "Neger" nennt etc.)

http://www.waldorfnet.de/judentum.htm (differenzierte Seite über Steiners Verhältnis zu den Juden)

http://home.no.net/tastraum/rsteinerjuden.html (Zusammenfassung des Gutachtens einer niederländischen Fachkommission, die die Berechtigung von Antisemitismus- und Rassismusvorwürfen gegenüber Steiner untersuchte)

http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/-steiner.htm (Der Anthroposoph Ralf Sonnenberg über Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners)

Unerträglich
Zur Information:

Die letzte Waldorfschule wurde erst 1941 geschlossen.

Die Demeter-Mitgliederzeitung gratulierte 1939 dem Führer
auf der Titelseite sammt Großfoto zum 50. Geburtstag.

Aktuell (Juni 2008) läuft eine Kommentarschlacht auf der Anthroposophenpostille info3 zum Thema Rassismus bei den
Steiners.(www.info3.de/wordpress/?p=133#comment-38-940)

Das muecke10-Pamphlet erübrigt sich dann.

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30. Dezember 2013 um 12:29

Waldorf
Hallo,

ja das kann ich gut verstehen, das sehe ich genauso. Nur hat das ja nichts mit Waldorfpädagogik zu tun, sondern nur mit der einzelnen Person wie sie Ihre Arbeit macht. Solche Menschen gibt es überall. Ich bin auch Waldorfpädagogin und weiß daher, dass sowas mit dieser Pädagogik nichts zu tun hat. Der Aspekt des ganzheitlichen Lernens hat mich überzeugt und ich habe darauf hin eine Kinder-und Jugendfarm am Bodensee gegründet, auf welcher wir diese Pädagogik umsetzen. Ich freu mich dass Du jetzt einen so tollen Kindergarten gefunden hast, fände es aber sehr schade wenn Du durch diese komischen Pädagogen so ein Bild von der Waldorfpädagogik hast. www.loewen-herz.de falls Du mal Lust hast auf unserer HP vorbei zu schauen. Liebe Grüße S.

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30. Dezember 2013 um 21:25

Das hat nichts mit der pädagogik
Zu tun, sondern die Erzieher sind banane.
LG

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20. April 2015 um 13:14

Waldorf ja
ich bin sehr zufrieden, meine Tochter ist im Waldorfkindergarten

als ich im Kindergarten war,
war es stränger und das war gut so.

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24. April 2015 um 2:10

Oha,
dass Du da voll drin steckst in dem sektenartigen Zirkus merkt man aber. Genauso wie bei den Religiösen Sekten kanzelst Du alle `Ungläubigen` ab...

Alleine schon"..gehörst Du zu denen (kicher) Müttern, bei denen es dann heisst....keine Zeit"

Soll schon Mütter geben, die viel um die Ohren haben, warum so abfällig? (Nur ne rhetorische Frage)

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27. April 2015 um 10:43
In Antwort auf oldieandgoldie

Oha,
dass Du da voll drin steckst in dem sektenartigen Zirkus merkt man aber. Genauso wie bei den Religiösen Sekten kanzelst Du alle `Ungläubigen` ab...

Alleine schon"..gehörst Du zu denen (kicher) Müttern, bei denen es dann heisst....keine Zeit"

Soll schon Mütter geben, die viel um die Ohren haben, warum so abfällig? (Nur ne rhetorische Frage)

Waldorf
Ich schlage vor ein Buch von Rudolf Steiner zu lesen,
es geht um die Zeit fürs Kind.

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24. Mai 2015 um 1:54
In Antwort auf muecke10

Damit die Vorurteile und das Halbwissen aufhören
Wen es wirklich interessiert, der ist vielleicht auch bereit diesen langen Text zu lesen.Man sollte nicht den Lämmern hinterherrennen, sondern sich kritisch eine eigene Meinung bilden.
R. Steiners Zitate werden nämlich zu oft aus dem Zusammenhang gerissen und so verfälscht.Und wie gesagt, unter Hitlers Regime waren Waldorfschulen verboten.Warum denn wohl ????????

In den letzten Jahren wurde gegen Steiner gelegentlich der Vorwurf des Rassismus und Antisemitismus erhoben. Man wählte aus den über 300 Bänden seines Gesamtwerkes einige (z.T. wirklich befremdliche) Zitate aus und konstruierte daraus Anklagepunkte gegen die Anthroposophie, die als eine Art völkisch-okkulte Sekte dargestellt wurde. Steiner spricht etwa von "Negern", in deren Leibern die Sonne die Säfte "koche" oder von den Indianern als letztlich überlebte Rasse. Auch finden sich zuweilen Bemerkungen, die die Europäer als besonders bedeutendes und geistig hochentwickeltes Kulturvolk darstellen.

Typisch für die heftige Reaktion auf solche Sätze ist jedoch, dass andere Stellen aus Steiners Gesamtwerk ausgelassen werden: etwa der häufig auftauchende Hinweis, dass im Verlauf der nächsten Jahrzehnte das Individuum eine wesentlich grössere Rolle spielen werde als Bluts- oder Rassenzugehörigkeiten. Oder der bereits erwähnte wichtige Zusatz von Steiners Reinkarnationslehre, wonach man im nächsten Leben - quasi zur geistigen Ergänzung - in ein anderes Geschlecht und eine andere Kultur schlüpfen müsse. Vor allem angesichts des Kerngedankens aller Anthroposophie - der Betonung der menschlichen Ich-Entwicklung - greifen die Rassismusvorwürfe nicht wirklich.

Die oben erwähnten - für uns nicht mehr nachvollziehbaren - Deutungen mögen u.a. daraus resultieren, dass Steiner mit vielen Zeitgenossen Ängste und Vorbehalte gegen fremde Kulturen teilte, die er noch nicht so gut kannte wie wir. Im Gesamtzusammenhang anderer Äusserungen wird jedoch deutlich, dass sie nicht wertend oder gar abwertend gemeint sind, auch wenn sie für unsere Ohren so klingen. Steiner erlaubte sich etwas, das heute nur noch unter vorgehaltener Hand praktiziert wird, weil die Nazis es mit einem Tabu belegten: völkerpsychologische Differenzierungen, das Herausarbeiten auch von Unterschieden zwischen den verschiedenen Kulturen der Welt.

Dabei mag Steiner durchaus in einer europäischen Perspektive befangen gewesen sein. Aber zu Beginn des 20.Jahrhunderts gab es noch nicht die Fülle von Informationen über andere Kulturen, wie sie heute bereits jedes Schulkind lernt. Steiner legte in jedem Fall besonderes Gewicht auf die mitteleuropäische Kultur: Goethe, Novalis, der deutsche Idealismus, das 19. Jahrhundert bedeuteten ihm viel. Zahlreiche "Dichter und Denker" Deutschlands und Österreichs verkörperten für ihn eine Geisteshaltung, die eine Balance zwischen Verstand und Intuition, Wissenschaft und Naturempfinden suchte und auf die Ganzheit der menschlichen Entwicklung schaute, ohne in einseitigen Rationalismus oder Mystizismus abzugleiten. Weil dies für Steiner ein wichtiges Modell eines künftigen - auch globalen - Menschenbildes war, beschäftigte er sich mehr mit mitteleuropäischer Philosophie, Naturwissenschaft und Literatur als mit japanischer Lyrik oder afrikanischer Bildhauerei. Dies mag man heute "Eurozentrismus" nennen, aber erstens projizieren wir damit unsere Erkenntnisse auf Steiners Epoche und zweitens muss eine solche Beschränkung nichts Negatives sein, wenn aus ihre universale Menschheitswerte (z.B. Achtung des Individuums) resultieren.

Dies aber ist im Gesamtwerk Steiners und in der heutigen Waldorf-Pädagogik der Fall: Nichts wird so sehr betont wie die Entwicklung zu einem freien und bewussten Individuum, dass aus seiner Einzigartigkeit heraus Würde gewinnt und in einen Dialog mit der Welt tritt. Die Steiner-Kritiker, die dies ignorieren, tun dies auch aus einem generellen und selber irrationalen Unbehagen an jeder Form von Spiritualität heraus, das sie auf die Anthroposophie projizieren. Sie sind oft gefangen in einer eindimensionalen "wissenschaftlichen" Rationalität, der jedes Gefühl für z.B. Ästhetisches oder Religiöses fehlt und die diese Defizite scheinbar durch besondere Vehemenz kompensieren muss. Darüberhinaus fehlt vielen Kritikern die Geduld, sich ausführlich mit nicht ganz einfachen Gedankengängen auseinanderzusetzen, um dann ein ausgewogeneres Urteil zu fällen. Zuweilen spielt sicher auch Sensationslust und der Zwang zur schnellen Publikation eine Rolle: Man will auf den Zug aufspringen, der Esoterik undifferenziert mit Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus gleichsetzt und damit neue "Dämonen" kreiieren, mit denen Unwissende gut in lustvolle und verkaufsfördernde Panik versetzt werden können.

Dies ist im Fall der Anthroposophie besonders tragisch, weil diese - bei aller Kritikwürdigkeit - doch wichtige Elemente enthält, die gerade vor Neonazitum und Okkultismus schützen könnten: z.B. die Betonung des klaren, bewussten Denkens, die Heraushebung des Ichs sowie die Ablehnung der Wichtigkeit von Blutsbanden. Um dies zu erkennen, muss allerdings mehr getan werden, als nur in Registerbänden nach verdächtigen Schlüsselbegriffen zu suchen und diese dann in effektvolle Zitat-Collagen zu verwandeln.

Zur differenzierten Auseinandersetzung mit der Problematik seien folgende Webseiten empfohlen:

http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/stein-er.htm (problematische Zitate Steiners bzgl. der Indianer und Schwarzen, die er noch "Neger" nennt etc.)

http://www.waldorfnet.de/judentum.htm (differenzierte Seite über Steiners Verhältnis zu den Juden)

http://home.no.net/tastraum/rsteinerjuden.html (Zusammenfassung des Gutachtens einer niederländischen Fachkommission, die die Berechtigung von Antisemitismus- und Rassismusvorwürfen gegenüber Steiner untersuchte)

http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/-steiner.htm (Der Anthroposoph Ralf Sonnenberg über Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners)

Oh, man
wieviel man entschuldigen und schön reden kann, nur damit etwas, was man unbedingt toll finden möchte wieder ins Gewissen und Weltbild passt.
Und hier auch wieder das aggressive Abkanzeln der "Ungläubigen"..
Mit wirklichem Nachdenken hat das hier mal wieder nichts zu tun. Wieder das gleiche Schema der Sektenartigen Gruppen.

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24. Mai 2015 um 2:05

Man, musst Du viele Agressionen loswerden.
Mein Kind lernt auch ohne Waldorf, was ein Bauer so alles macht. Gesunde Ernährung bekommt er auch so.
Weil mir Waldorf nicht gefällt heisst es noch lange nicht, daß mir die Städtischen Einrichtungen gefallen.
Meine ist zum Beispiel ganz schrecklich mit nem offenen Konzept und ich bekommen mein Kind da nicht so recht wieder weg.
Aber ich denke mal es gibt noch so manch andere tolle Städtische oder Alternative Kindergärten - da muss man bestimmt nicht so etwas Extremes wählen.

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8. Dezember 2016 um 21:48

Ich habe beides kennengelernt, und bin vom staatlichen System total entsetzt. Habe als Mutter und Betreuerin in beiden Systemen zu tun gehabt und habe es noch.
​Schaut euch mal den stetig steigenden Verbrauch an Psychpharmaka an . Das ist absolut erschreckend . Nur weil  " Michel " angeblich an ADHS leidet.
​Im staatlichen System muß es Noten geben , sonst hätten die Lehrer keine Druchmittel.
​In der Waldorfschule gibt es keine Noten . Man merkt wie überflüssig sie sind. Mit der richtigen Pädagogik sind Kinder von Natur aus ehrgeizig. Hier eine kleine Geschichte, die ich so rührend finde : In der dritten Klasse, hat die Klassenlehrerin meiner Tochter, den Kindern
​Rechenhefte mitgebracht , indenen sich zu rechnende Aufgaben befanden. Die Lehrerin erzählte am Elternabend, das die Kinder nicht aufhören wollten zu rechnen und sogar heimlich unter den Tischen weitergerechnet haben. Die Kinder sind unheimlich wissbegierig . An der staatlichen Schule ,wird dieses wertvolle Gut zerstört. Dort geschieht alles ohne Sinn und Verstand.  Natürlich gibt es gute staatlich Schulen und auch schlechte Waldorfschulen. Ich wollte nicht , das meine Töchter als Versuchskaninchen benutzt werden,
​und bin unheimlich froh, dass wir uns für die Waldorfschule entschieden haben.
​Ich führe ab und zu Unterhaltungen über dieses Thema und da sagen mir manche Leute, " ja , ich habe schon Waldies kennengelernt, aber die konnten nicht rechnen". Stellen sich die Leute denn die Frage , was die Kinder im staatlichen System können.
​Ich geniesse , dass diese Leistungsorientierung nicht im Vordergrund steht. Nach Steiner ist es sogar gut , wenn Kinder nicht vor der vierten Klasse lesen können. Sind sie jetzt schockiert. Meine Töchter sind Leseratten und sie werden sich das Abi ertanzen ist das nicht super. Ist doch beruhigend, dass es das Zentralabitur gibt.
 

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14. Dezember 2016 um 18:30

Wir gehen jetzt
Von der Montessori runter. Der alte Kehrer war super, die neue nucht so toll, lügt mich auch an.

Dafür zahl ich kein Geld.
LG

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14. Dezember 2016 um 18:32
In Antwort auf mehlano4

Ich habe beides kennengelernt, und bin vom staatlichen System total entsetzt. Habe als Mutter und Betreuerin in beiden Systemen zu tun gehabt und habe es noch.
​Schaut euch mal den stetig steigenden Verbrauch an Psychpharmaka an . Das ist absolut erschreckend . Nur weil  " Michel " angeblich an ADHS leidet.
​Im staatlichen System muß es Noten geben , sonst hätten die Lehrer keine Druchmittel.
​In der Waldorfschule gibt es keine Noten . Man merkt wie überflüssig sie sind. Mit der richtigen Pädagogik sind Kinder von Natur aus ehrgeizig. Hier eine kleine Geschichte, die ich so rührend finde : In der dritten Klasse, hat die Klassenlehrerin meiner Tochter, den Kindern
​Rechenhefte mitgebracht , indenen sich zu rechnende Aufgaben befanden. Die Lehrerin erzählte am Elternabend, das die Kinder nicht aufhören wollten zu rechnen und sogar heimlich unter den Tischen weitergerechnet haben. Die Kinder sind unheimlich wissbegierig . An der staatlichen Schule ,wird dieses wertvolle Gut zerstört. Dort geschieht alles ohne Sinn und Verstand.  Natürlich gibt es gute staatlich Schulen und auch schlechte Waldorfschulen. Ich wollte nicht , das meine Töchter als Versuchskaninchen benutzt werden,
​und bin unheimlich froh, dass wir uns für die Waldorfschule entschieden haben.
​Ich führe ab und zu Unterhaltungen über dieses Thema und da sagen mir manche Leute, " ja , ich habe schon Waldies kennengelernt, aber die konnten nicht rechnen". Stellen sich die Leute denn die Frage , was die Kinder im staatlichen System können.
​Ich geniesse , dass diese Leistungsorientierung nicht im Vordergrund steht. Nach Steiner ist es sogar gut , wenn Kinder nicht vor der vierten Klasse lesen können. Sind sie jetzt schockiert. Meine Töchter sind Leseratten und sie werden sich das Abi ertanzen ist das nicht super. Ist doch beruhigend, dass es das Zentralabitur gibt.
 

Es steht und fällt mit
Dem Lehrer.
LG

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14. Dezember 2016 um 18:57

Mittlerweile
Denke ich, es kommt auf den Lehrer an.

An der Tegelschule hab ich richtig süsse Lehrer gesehen.
LG

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