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Wahrnehmungsgestört!

28. Juni 2007 um 20:44

ich muß euch jetzt mal fragen ob einer mit erfahrung meiner freundin helfen kann.
ihr sohn ist 4 jahre alt und war immer etwas "speziell".man dachte kurz an adhs, aber inzischen ist er ofiziell wahrnehmungsgestört und wird von mehreren seiten demensprechend gefördert.
nun meine frage: wenn er ganz schlim drauf ist, ist er so wild, dass er sich dabei immer selbst verletzt,sprich sämtliche gefahren übersieht (autos auf der straße, türrahmen, gegenstände die ihm im weg stehen). laut arzt gibt es keine spezielle medikamente um ihn zu beruhigen. Kennt von euch jemand so ein beruhigungsmedikament für kinder? Meine freundin ist am ende, weil sie ja auch noch ein baby zuhause hat und ohne kontinuierliche aufsicht ist es zu gefährlich für ihn.
danke

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29. Juni 2007 um 0:37

...
Ich würde zum nächsten Arzt...
Denn wenn er keine zufriedenstellende Therapie vorschlägt würde ich mir ne zweite Meinung einholen. Denn manchmal helfen auch Bewegungstherapien wo sich die kleinen so "auspowern" das keine Kraft mehr zum ausrasten da ist.
Von Medikamenten halte ich generell nichts, wer weiß wie die "ruhigsteller" Wirken??? Wie wäre es mal mit Naturheilverfahren? Habe heute erst ne Zeitung von meiner Krankenkasse bekommen wo drinnen steht das sie homöopathische Behandlungen bezahlen und auch in akuten Fällen die homöopathischen Arzneimittel bezahlen. Viel Glück

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29. Juni 2007 um 9:47
In Antwort auf anka_12960955

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Ich würde zum nächsten Arzt...
Denn wenn er keine zufriedenstellende Therapie vorschlägt würde ich mir ne zweite Meinung einholen. Denn manchmal helfen auch Bewegungstherapien wo sich die kleinen so "auspowern" das keine Kraft mehr zum ausrasten da ist.
Von Medikamenten halte ich generell nichts, wer weiß wie die "ruhigsteller" Wirken??? Wie wäre es mal mit Naturheilverfahren? Habe heute erst ne Zeitung von meiner Krankenkasse bekommen wo drinnen steht das sie homöopathische Behandlungen bezahlen und auch in akuten Fällen die homöopathischen Arzneimittel bezahlen. Viel Glück

Danke für die antwort
also meine freundin hat die heilpraktikerin selbst gezahlt. hat aber auch nichts gebracht. der kleine hat einen kindergartenplatz in einem kindergarten wo behinderte und nichtbehinderten betreut werden. also auf 2 oder 3 kinder wohl ein betreuer. (ein "normaler" kindi wo er probeweise hin durfte hat ihn abgelehnt).aber in diesen speziellen kindi darf er erst in paar monaten, weil vorher kein platz ist. es gibt da so eine kinderbetreuung wo er im august hin darf, da kann er sich austoben bis er umfällt, hoffe ich sehr für meine freundin! aber bis dahin befürchte ich eskaliert das ganze zuhause! und ich bin machtlos weil ich nicht helfen kann.und die angst, daß er sich mal ernsthaft verletzt steckt in uns allen.

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29. Juni 2007 um 16:04
In Antwort auf regina_12937990

Danke für die antwort
also meine freundin hat die heilpraktikerin selbst gezahlt. hat aber auch nichts gebracht. der kleine hat einen kindergartenplatz in einem kindergarten wo behinderte und nichtbehinderten betreut werden. also auf 2 oder 3 kinder wohl ein betreuer. (ein "normaler" kindi wo er probeweise hin durfte hat ihn abgelehnt).aber in diesen speziellen kindi darf er erst in paar monaten, weil vorher kein platz ist. es gibt da so eine kinderbetreuung wo er im august hin darf, da kann er sich austoben bis er umfällt, hoffe ich sehr für meine freundin! aber bis dahin befürchte ich eskaliert das ganze zuhause! und ich bin machtlos weil ich nicht helfen kann.und die angst, daß er sich mal ernsthaft verletzt steckt in uns allen.

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vielleicht hilft es deiner freundin wenn ihr den "großen" vielleicht mal für ein paar stunden in der woche nehmt damit sie sich entspannen kann und sich auch noch um das 2. kind kümmern kann. Und dann ab zum nächsten arzt vielleicht weiß der mehr oder kann euch zu einen spezialisten überweisen der sich damit auskennt...
Oder geht doch mal zur mütterberatung vielleicht haben die n vorschlag... vielleicht gibt es auch betreuungsheime wo diese fälle speziell behandelt werden??jetzt weis ich auch nicht mehr weiter. =)

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29. Juni 2007 um 17:21

Hi
Das deine Freundin bereits zu Therapeuten geht ist ein guter und wichtiger Schritt. Ihr Sohn scheint eine starke Wahrnehmungsschwäche zu haben, wahrscheinlich visuell und auch taktil,wenn er sehr schmerzunempfindlich ist. Ihr Sohn wird nicht von heute auf morgen sein Verhalten ändern,denn bis die Therapie erste Ergebnisse zeigt wird sicherlich einige Zeit vergehn.
Du könntest deine Freundin unterstützen in dem du ihr Hilfe anbietest. Vielleicht im Haushalt helfen oder du wirfst ein Auge auf den Kleinen? Ich denke wenn du sie nicht allein läßt, wird sie die Monate bis er in den Kiga kommt "locker" überstehen. Zudem würde ich die Therapeuten fragen,welche Übungen auch zu Hause gut zu machen sind. Vielleicht eine Körpermassage oder SPiele zur visuellen Wahrnehmung?Holt euch Ratschläge und Tipps,so könnt ihr ihn in den nächsten Wochen noch zusätzlich ein paar Stunden fördern.

Gruß
Sternchen

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29. Juni 2007 um 21:49

ADS
unser Nachbarsmädchen war auch sehr aggressiv, hyperaktiv und hatte in den ersten 3 Schuljahren Ritanol bekommen. Die Folgen waren schrecklich, Übergewicht, frühzeitige Pubertät (Pickel, Busen und Behaarung mit 9 Jahren) und mangelndes Selbstbewusstsein. sie war immer ein aufmerksames Kind, konnte aber nie ruhig sitzen oder stehen bleiben, wurde gleich wütend und ungeduldig. Aber wenn sie die Tabletten bekam war sie das genaue Gegenteil. Ihre Eltern haben sie dann nach ewigen Therapiebesuchen in eine spezielle Schule für "Lerngestörte" Kinder mit begleitender Therapie unterbringen können. Und seither geht es ihr wunderbar (ohne Medikamente). Mittlerweile kann sie(12Jahre), und auch ihre Familie mit ihrer Krankheit umgehen und sie hat gute Chancen auf ein "normales" Leben! Viel Glück und Mut für deine Freundin

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29. Juni 2007 um 23:15

Vielen lieben danke für eure antworten
also, bei uns gibt es was, das heißt offene hilfe, da kommt einmal in der woche eine frau die mit ihm spielt. ich würde ihr zuhause gerne helfen, bzw ich mach es, bin aber nicht mehr so flexibel weil ich ja auch noch nicht lange mama bin.
sie versuchen jetzt ihn in eine pflegestufe 2 zu bekommen, weil er ja nicht mal ohne aufsicht zur toilette kann.
gegen medikament bin ich eh, aber ich versteh auch meine freundin wenn sie sagt, daß sie ihn lieber ruhigstellt, als dass er sich ständig weh tut oder auf die strasse rennt.

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12. Dezember 2012 um 9:09

ADS
seit montag wissen wir definitv dass unsere tochter 9J. ADS hat.
das einzige was ev. hilft, wie der arzt sagt,ist das umstrittene ritanol.ich bin 100% dagegen.versuche jetzt mit similisan Chamomilla.
eine kleine wirkung habe ich bereits festgestellt .Baldrian Tropfen kann man auch versuchen. diese beiden mittel schaden nicht und machen nicht abhängig was für uns sehr wichtig ist. ein Versuch kann sich lohnen.Habe übrigens Chamomille dazumal von meiner Habamme bekommen.und es hat damals schon geholfen.Bis am montag gab ich es meiner tochter immer bei Bauch Kopf oder ähnlichen schmerzen.Auch mal wenn sie total aufgezogen war.Seit Montag erhält meine Tochter um 7.30 und 13.00 je 10 - 12 Kügeli.wenn nötig kann man es auch auf die nacht geben. ich würde das mal versuchen denn es schadet nicht da es Homoöpathisch ist.ich würd es versuchen Gruss irene

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12. Dezember 2012 um 12:27

Ich weiss nicht ob da was dran ist....
Wir waren mit unserem Sohn vor 1 Jahr bei einem Osteopathen (Allgemeinmediziner. 5jährige Ausbildung zum Osteopathen mit Spezialisierung auf Babys und Kinder).

Da ich damals nicht verstand, was genau ein Osteopath macht hatten wir ein lângeres Gespräch. Im Verlauf dessen meinte er, daß es damit sogar möglich sei, ads zu behandeln. Das spukt mir bis heute im Kopf herum. Hat da schon jemand Erfahrungen sammeln können???

Wie gesagt, ich weiß nicht was an dem dran ist....

LG

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23. Dezember 2012 um 1:47

...
Ein tip für alle mit wahrnehmungsgestörten kinder, adhs und anderen verhaltensauffälligkeiten:
Geht zum arzt und lasst euch ergotherapie verordnen! Sucht euch eine auf kinder spezialisierte praxis und vertraut. Seit dabei, nehmt euch zeit und nehmt es ernst!

Ich bin selbst ergotherapeutin und behandle kinder die solche störungen haben. Ich bin total gegen medikamente jeglicher art!!!!!

Wichtig, wenn nicht am wichtigsten ist eure mitarbeit. Ohne dass die eltern intensiv (täglich, stündlich, in jeder situation) mitarbeiten, wird es sonst nie was. Seit euch dessen bewusst!

Kinder brauchen nur 3 regeln.
Bevor du etwas tust, fragst du.
Ja und nein bedeuten auch wirklich ja und nein.
Bei "stopp" wird egal was du tust, sofort gestoppt.

LG

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