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Vorzeitige Einschulung...

10. Oktober 2005 um 11:07

...was haltet Ihr davon??

Unsere Tochter ist jetzt ca.4 1/2J., heute morgen waren wir bei der Direktorin der für uns zuständigen Grundschule, sie hat einen kleinen Test gemacht, hat dabei festgestellt, das sie bei weitem nicht ihr ganzes Potential ausgeschöpft bzw. gezeigt hat (wir hatten unserer Tochter nicht gesagt warum wir zu der ihr fremden Frau gegangen sind), und möchte unsere Tochter auf jeden Fall weiterhin beobachten.
Vorgefügt sei, dass wir, nachdem unsere Tochter ein paar Wochen im Kindergarten war, angesprochen wurden, ob sie nicht evtl. unterfordert sei, daraufhin sind wir zu einem guten Psychologen gegangen, der verschiedene Test durchgeführt hat. Fazit: Sie ist sprachlich sehr weit für Ihr Alter (sie konnte schon mit 2J.perfekte Sätze bilden, und bildet sich auch ihre eigene Meinung), auch feinmotorisch ist sie über Ihren Durchschnitt hinaus. Unsere Tochter ist das dritte von insgesamt vier Kindern, wobei wir eine Patchwork-familie sind, die beiden grossen kids(11+8J)habe ich aus 1.Ehe mitgebracht( die kleine ist 1 1/2J.).
Nun wurden die Gruppen im Kindergarten neu strukturiert, da jetzt auch 2jährige aufgenommen werden. Unsere Tochter ist in der Gruppe mit den kleinen, mit zwei Jungs ist sie die älteste in dieser Gruppe...(insges.19), ihre Freundinnen, mit denen sie sonst spielt, sind in anderen Gruppen, doch es besteht kein "Gruppenzwang" und sie koennen somit auch weiterhin zusammen spielen, wenn sie den Wunsch äußern.
Wenn es zu keiner vorzeitigen Einschulung kommt, wie kann ich unser Kind weiterhin fördern, ohne dass ihr später die Schule langweilig wird...oder wie kann ich sie emotional unterstüzten, wenn doch eine Einschulung positiv bewertet wird?
Ich freue mich über jeder konstruktive Kritik!

danke, Charly

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10. Oktober 2005 um 16:41

Einschulung
hallo charly,

es gibt zum thema vorzeitige einschulung mehrere aspekte.
ist das kind definitiv unterfordert - einschulen
problem - sie ist immer die jüngste
damit wird sie vermutlich umgehen können, da sie auch inder familie immer die jüngste ist.
unser jüngster wurde normal eingeschult obwohl die kinderärztin mit 5 schon schulreife attestiert hatte.
nach wenigen wochen schulbesuch war klar, dass er überspringen würde. das hat er getan und war wenige wochen später wieder bei den besten.
die gelegentlichen höhenflüge muss man dann allerdings im zaum halten weshalb ich zu einer früheren einschulung raten würde gegenüber überspringen.

manndel

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20. Oktober 2005 um 21:43

Frühe Einschulung
Hallo,habe soeben erst deinen Breicht gelesen.Auch wir haben eine Tochter,4.5 Jahre alt, die wir in der kommenden Woche bei der zuständigen Schule für das kommende Schuljahr anmelden werden. Nach einem Vorgespräch mit dem Schulleiter, der NICHT gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlug angesichts ihres Alters, habe ich aber trotzdem Magengrummeln ,wenn ich an diesen Tag denke.Es scheint wohl der einzige Weg für die Maus zu sein, denn schon jetzt ist sie im Kiga unterfordert und wurde bereitwillig in die Maxigruppe aufgenommen.
Würde mich freuen, wenn du mir einige Gedanken -für u. wieder- zu diesem Thema schicken würdest, es ist einafch so, dass man mit dieser Entscheidung gegen den Strom schwimmt und von den meisten schief angesehen wird.Wie ist es euch ergange`?
LG franzbär

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23. Oktober 2005 um 11:21
In Antwort auf bine_11931325

Frühe Einschulung
Hallo,habe soeben erst deinen Breicht gelesen.Auch wir haben eine Tochter,4.5 Jahre alt, die wir in der kommenden Woche bei der zuständigen Schule für das kommende Schuljahr anmelden werden. Nach einem Vorgespräch mit dem Schulleiter, der NICHT gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlug angesichts ihres Alters, habe ich aber trotzdem Magengrummeln ,wenn ich an diesen Tag denke.Es scheint wohl der einzige Weg für die Maus zu sein, denn schon jetzt ist sie im Kiga unterfordert und wurde bereitwillig in die Maxigruppe aufgenommen.
Würde mich freuen, wenn du mir einige Gedanken -für u. wieder- zu diesem Thema schicken würdest, es ist einafch so, dass man mit dieser Entscheidung gegen den Strom schwimmt und von den meisten schief angesehen wird.Wie ist es euch ergange`?
LG franzbär

Gefühle...
...ja, unsere Gefühle sind sehr gemischt...was ist das Beste, was ist richtig???
Unsere Tochter ist halt sehr keck, aufgeweckt..hat zwei ältere Geschwister, ältere Cousine u. Cousin, sie hinterfragt, macht sich ihre eigenen Gedanken...
Im Kindergarten hiess es auch anfangs, ob sie unterfordert sei, doch nun heisst es , sie sei emotional doch noch nicht so weit, da sie halt ihren eigenen Kopf hat, wenn sie was will, dann will sie es, und wenn nicht, dann auch nicht. Daher hat die Erzieherin bedenken.
Doch, letztendlich werden wir, die Eltern es entscheiden, klar ist mir das soziale, emotionale Gefüge sehr wichtig, doch was nutzt es, wenn sie dann doch im Kiga sich langweilt, agressiv wird oder ihr Talent gar wieder schwindet?
Ich lese derzeit viele Berichte im Internet und lasse diese jedes Mal sacken, auf mich wirken, was wollen wir?
Klar muss sie sich anstrengen anfangs, wie jedes andere Kind auch, es gibt auch reguläre Schulkinder, die Schwierigkeiten haben in verschiedenen Bereichen. Wenn man sie als Eltern richtig betreut und auffängt, ist das wohl kein Problem.
Abwarten und Tee trinken, jetzt sind noch einige Monate Zeit bis zum regulären Schultest...und dann bis August oder September nächstes Jahr rinnt noch viel Wasser die Bäche herab, bloß nicht verrückt machen. Locker bleiben, die Zeit jetzt genießen und dann sehen wir weiter.
Ihr werdet schon die richtige Entscheidung für Euch treffen! Egal was andere sagen, doch es muss etwas geschehen, sei es Förderungsmassnahmen oder vorzeitige Einschulung. Es ist nunmal eine andere Generation, die Kinder nehmen an unserem Leben teil, werden nicht mehr so "dumm gehalten" wie früher. Die allgemeine Entwicklung nimmt doch rapide zu, warum dann nicht auch die Entwicklung der Kinder dementsprechend fördern und fordern?
Alles wird gut!
Gruss,Charly

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16. Mai 2013 um 12:03

Vorzeitige Einschulung
Wir waren gerade bei dem Einschulungstest. Unsere Tochter 4,5 Jahre, fand ihn grottenlangweilig. Sie meinte nur was sollte denn das langweilige Zeug. Alles mit links. Die Durchführende Person meinte nur, sie ist sehr weit für ihr Alter und hochkonzentriert. Bei ihr spricht wohl alles auf Hochbegabung hin. Sie konnte mit 2 schon Bücher zitieren, hatte einen unglaublichen Wortschatz, mit 3 zählte sie bis 50 und fing an sich selbstständig das Rechnen beizubringen und sich für wissenschaftl. Themen tiefgreifend zu interessieren. Trotz allem lasse ich sie nicht früher einschulen. Solllte sie nämlich evtl. Klassen überspringen, wäre sie zum einen immer die jüngste und zum anderen auch wahnsinngig jung wenn sie die Schule beendet. Ich versuche ihr auch nicht unnötig Schulwissen anzueignen, damit sie sich später nicht langweilt. Da sie sich sehr für wissenschaftl. Themen interessiert, gehe ich darauf intensiver ein. Vielleicht hat ja deine Tochter auch solche oder ähnliche Interessen, wie Musik oder Sport... Dann powere sie da aus. Bei uns ist das schwierig, weil unsere Tochter am liebsten Denkt und denkt und denkt und spricht. Sport macht sie so naja... gern.

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16. Mai 2013 um 12:50

Was man bedenken sollte
Neben der rein intelligenzmäßigen Begabung sollte man bei einer Einschulung auch bedenken, dass die Schule etwas vollkommen anderes ist als der Kidnergarten und nicht jedes Kind die Umstellung leicht schafft.

Im Kindergarten sind die Kinder oft recht unselbständig, sie werden von vorne bis hinten überwacht und geleitet. Oft spielen sie den ganzen Tag. In der Schule wird aber dann von einem Tag auf den anderen ein viel höheres Maß an Eigenständigkeit und Konzentration abgefordert.

Ich habe das bei meiner Tochter gesehen, für die die Einschulung rein von der Intelligenz eher zu spät gekommen. Aber auch für sie waren die ersten Monate in der Schule ein harter Kampf, da sie vom Naturell eher zurückhaltend und schüchtern ist.

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