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Völlig genervt von Kind (7) des Partners- Lösung möglich???

22. Januar 2012 um 18:36

Hallo,

habe hier eine Weile mitgelesen und dann zum Glück erstmalig nach einer ganz langen Zeit gemerkt, dass ich zumindest nicht die einzige bin, die in einer solchen Situation steckt. Das hat schon mal sehr geholfen.

Nun habe ich mich auch angemeldet. Nachdem was ich jetzt alles gelesen habe, frage ich mich, ob ich nicht alles falsch gemacht hab und der Zug bereits abgefahren ist.

Ich stecke nämlich bereits seit 4 Jahren in dieser misslichen Situation. Nur jetzt kann ich nicht mehr. Daher auch die wahrscheinlich längst überfällige Beschäftigung mit dem Thema. Denn ich habe das erste mal seit langer Zeit wieder Zeit!! Ich habe die Beziehung zu meinem Freund "auf Eis gelegt". Vorerst. Um wieder zu mir zu finden.

Nun zu eigentlichen Geschichte:

Mein Freund (52) und ich (32) sind seit 4 Jahren zusammen. Er hat eine Tochter (7), die ich kennengelernt habe als sie 3 war.

Damals fand ich sie niedlich, wir konnten prima miteinander spielen und haben uns gut verstanden. Schon damals ist mir aufgefallen, dass er die Kleine sehr in den Himmel gehoben hat. Sie kam sehr häufig, meistens 3 Nachmittage die Woche und am Wochenende mit Übernachtung.

Schon damals haben mir einige Dinge nicht "gefallen". Kind musste nie schlafen gehen. Durfte gehen wann es wollte, wenn es um 23 Uhr noch auf dem Klavier rumhauen wollte, durfte es das. Um 23:30 einen einen Disney-Film ansehen und ist dann irgendwann ENDLICH eingeschlafen.

Damals dachte ich, es legt sich mit der Zeit. Wird besser. Aber nichts ist besser geworden!!

Wenn die Kleine kommt, hab ich nur noch eine Statistenrolle. Mit meinem Freund schaffe ich nicht ein privates Wort zu reden. Die Kleine redet, die Kleine bestimmt was wir machen, essen, fernsehen, spielen, musikhören- einfach alles!! Und Papa freut sich!!

Ach ist sie nicht toll? Macht sie das denn nicht toll? Klatsch doch mal!! Hör doch mal- schau doch mal! Wie TOLL sie alles macht. ... Ich könnte k....zen...

Früher hab ich es geschafft mit den beiden ein Wochenende zu verbringen. Mittlerweile SCHAFFE ich es nicht mehr. Ich schaffe es nicht mehr als höchstens 3 Stunden. Dann ergreife ich die Flucht, mit blöden Ausreden oder irgendwie.... Es klingt wirklich komisch. Aber ich kann es nicht mehr ERTRAGEN. Und sagen kann ich es auch nicht. Mein Freund würde es nie verstehen. Wenn die Kleine bei ihm ist, so ist es für ihn das größte. Das tollste. Und am liebsten hat er, wenn ich auch dabei bin. Nur wozu??? Um das Kind zu bespaßen? Oder weil er mich gerne "in der Nähe hat"?

Wenn ich was anderes machen will zieht er ne Schnute und sagt, ich müsse ja wissen, was ich für Priortiäten setze, und ich habe wohl andere als er und dann passen wir wohl nicht so gut zusammen bla bla.

Oder wenn ich den Abend nicht mit ihm und Tochter verbringen wolle, dann sollte ich auch nicht erwarten, dass er dann was mit mir machen will, wenn seine Tochter nicht da ist. Er habe dann auch mal das recht auf seinen eigenen Freiraum...

Er kann nicht verstehen, dass ich meine freie Zeit für ihn + Kind opfer. Als ich das Wort einmal in den Mund genommen habe, gab es sofort einen riesen Streit. "Opfern" müsse ich mich für niemanden. Ich solle doch die Zeit mit den beiden gerne verbringen und genießen... Also er kann mich gar nicht verstehen. Für ihn ist Zeit mit der Tochter "Freizeit". Für mich ist es Arbeit. Nur noch anstrengender. Im Büro bin ich freier als mit seiner Tochter....

Nun, mittlerweile halte ich es gar nicht mehr aus, wenn die Kleine da ist. Ich zähle die Stunden runter bis sie wieder zur Mutter geht... Noch 4, noch 3... oh je. Dann versuche ich mir die Zeit zu stückeln... Toilette, was trinken, sms schreiben.... alles damit es bloß rum geht.

In den Ferien beschließt das Kind einfach mal 4 Tage am Stück zu bleiben. Toll- mein Urlaub ist somit im A- denn das heißt jede verdammt Sekunde wird vom Kind eingenommen. Weg kann ich auch nicht- schließlich hatten wir den Urlaub genommen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Nur dass da noch nicht klar war, dass sich mal wieder die Kleine einfach einquartiert.

Jetzt bin ich völlig mit den Nerven am Ende, war nur noch agressiv, lustlos, müde...

Mein Freund weiß das alles nicht. Kann ihm ja schlecht sagen: ich kann Dein Kind nicht mehr ertragen. Es erdrückt mich förmlich, bzw. frisst mich auf. Also habe ich gesagt, ich habe viel Stress (beruflich) etc, was zum Teil auch stimmt und mir erst mal ne "Auszeit" genommen.

Und jetzt weiß ich nicht weiter...

Danke fürs Lesen

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24. Januar 2012 um 15:42

Hallo ratlos...
Nun, dass was Du mir so da beschreibst, ist für mich nichts fremdes. Zumindest teilweise nichts fremdes.

Ich habe da letzte Woche aus einigen ähnlichen Anlässen auch eine Diskussion gestartet und habe gemerkt, dass es doch auch immer wieder anderen so ergeht.

Vielleicht liest Du Dir den Thread mal durch.

Ich denke, dass Grundproblem liegt darin, dass die Männer ein schlechtes Gewissen haben, daher ihre Kinder gradezu empor heben und sie alles gewähren lassen, damit sie in den wenigen Stunden des Zusammenseins der tolle Papa sind.

Zweites Problem liegt darin, dass sie nicht tagtäglich ihre Kinder haben und daher diese freien Stunden, die sie mit den Kids verbringen können, genießen und nur für sie alleine da sein wollen. das bedeutet für die neue Partnerin, dass sie ganz genau, wie Du schreibst, nur noch eine Satistenrolle spielt, nur noch für gewisse Dinge da zu sein scheint (Mittagessen kochen, mitbespaßen, aufräumen, etc.), also eigentlich nur noch die Aufgabe des Hausmütterchens hat.

In dem Moment sind sie quasi nicht mehr ansprechbar für Ihr Partnerin, nur noch für das Kind.

Ist bei uns genauso, selbst Freunden ist es schon negativ aufgefallen. Und ich fühle mich in diesen Momenten wie das fünfte Rad am Wagen und nur noch benutzt. Benutzt in sofern, dass ich nur noch unangenheme und arbeittechnische Dinge im Haushalt übernehmen darf (wohlgemerkt dann alleine), damit er die ganze Zeit und Aufmerksamkeit mit seinem Kind fröhnen kann.

Wie es mir in diesem Moment geht, was ich empfinde, steht nicht zur Debatte.

Wenn ich dann mal sage, dass ich auch mal etwas für mich mit Freunden unternehmen möchte oder mal mit einer Freundin wegfahren will, wenn die Kleine da ist, dann zieht er ebenfalls eine Schnute und man bekommt nur noch doofe Kommentare oder man bekommt gar ein schlechtes Gewissen eingeredet.

Bei mir ist nun der Punkt angelangt, wo ich meinen Willen mir zu Liebe auch mal durchsetze und nicht nur das Hausmütterchen spiele und immer dabei bin.

Die Lieben Herren haben vergessen, dass nicht nur sie ein Leben und Vorleben haben, sondern wir auch und somit auch gleiches Anrecht auf Auslebung. Zudem kann man uns nicht in eine Rolle hineinpressen, die sie sich wünschen oder erträumen, nur weil es mit der Exfrau nicht geklappt hat.

Hier ist ganz klar der Unterschied, dass wir nun mal nicht die leiblichen Mütter sind. Wir bemühen uns zu Liebe des Partners und auch des Kindes, eine gute Freundin, gar ein kurzfristiger Mutterersatz zu sein.

Doch nicht um jeden Preis. Wenn wir alles aufgeben, nur weil jemand sich eine Traumwelt erschaffen hat, die mit A nicht klappte, kann der Mann nicht von B verlangen, diese Rolle zu übernehmen.

Alleine schon aus dem Grunde nicht, da es gar nicht klappen würde, da wir weder die leiblichen Mütter noch in irgendeiner Form die Adoptivmütter sind.

Ganz klar ist auch, selbst bei leiblichen Kindern würde sich keine Frau in einen Käfig sperren lassen, denn auch sie hat mal Anrecht auf ein paar freie Stunden für sich alleine.

Es ist nur legitim. Daher solltest Du sehr dringend mit ihm reden. Wenn er blöd kommt, solltest Du nun einfach mal Deinen Willen durchsetzen und das tun, was Du für Dich richtig findest.

Du kannst nichts für sein Vorleben. Und er kann Dich nun nicht mit allen Mitteln dafür mitverantwortlich machen.

So habe ich es bei meinem Männe auch geklärt. Auch wenns ihm nicht passt. Aber ich kann da nichts für. Und gebe mein Bestes, wann es immer geht und ich mich dazu auch bereit fühle.

Ich wünsche Dir viel Glück!

Lg Kruemel

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24. Januar 2012 um 20:10

...
Hallo ratlos,

Ich kann dich gut verstehen nicht nur, weil ich ein stiefkind hab sondern Auch weil ich eigene kinder hab.. Und mal ehrlich: JA sie sind toll , aber es ist auch toll mal ohne sie zu sein... Man ist einfach ein erwachsener und hat andere bedürfnisse als ein kind!!!! Wenn's nicht so ist, dann läuft da was falsch....
Dein partner sollte das eigentlich als vater auch wissen.

Wenn ein partner sich nur nach dem anderen richtet, dann KANN das nicht gut gehn!

Meiner meinung nach geht es nicht um das kind, sondern darum, wie dein partner damit umgeht....

Lg

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25. Januar 2012 um 17:38

Danke
Für Euren Zuspruch. Hatten uns die Tage jetzt mal getroffen. Die Kleine war Gott sei dank nicht da.

Hatte aber keine Energie zu reden. Haben etwas zusammen gekocht. Als wir beim schnippeln waren sagte er dann: ach, die kleine kocht ja auch so gerne mit. Sie wäre jetzt bestimmt so gerne dabei- ich rufe sie mal eben an...

Dann ging er telefonieren und ich schnippelte alleine weiter... In diesem Augenblick fing ich schon wieder innerlich an vor Wut zu schäumen, ließ mir jedoch nichts anmerken.

Nach 30 Minuten kam er wieder und erzählte erst mal von seinem Kind. Und sagte dann, wie schade es doch sei, dass sie nun nicht dabei ist, dass er ihr aber versprochen habe, das nächste mal würden wir dann wieder alle zusammen kochen

Sie ist wirklich allgegenwärtig. Furchtbar!!!!
Für ihn ist sie immer "da" ob körperlich anwesend oder nicht. Könnte schon langsam sie Wände hoch gehen, wenn ich nur den Namen höre!!! Und gleichzeitig tuts mir so leid, wenn ich dann noch höre, dass die kleine sich freut.

Es ist und bleibt eine echt undankbare Zwickmühle

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26. Januar 2012 um 9:12
In Antwort auf ratlos7910

Danke
Für Euren Zuspruch. Hatten uns die Tage jetzt mal getroffen. Die Kleine war Gott sei dank nicht da.

Hatte aber keine Energie zu reden. Haben etwas zusammen gekocht. Als wir beim schnippeln waren sagte er dann: ach, die kleine kocht ja auch so gerne mit. Sie wäre jetzt bestimmt so gerne dabei- ich rufe sie mal eben an...

Dann ging er telefonieren und ich schnippelte alleine weiter... In diesem Augenblick fing ich schon wieder innerlich an vor Wut zu schäumen, ließ mir jedoch nichts anmerken.

Nach 30 Minuten kam er wieder und erzählte erst mal von seinem Kind. Und sagte dann, wie schade es doch sei, dass sie nun nicht dabei ist, dass er ihr aber versprochen habe, das nächste mal würden wir dann wieder alle zusammen kochen

Sie ist wirklich allgegenwärtig. Furchtbar!!!!
Für ihn ist sie immer "da" ob körperlich anwesend oder nicht. Könnte schon langsam sie Wände hoch gehen, wenn ich nur den Namen höre!!! Und gleichzeitig tuts mir so leid, wenn ich dann noch höre, dass die kleine sich freut.

Es ist und bleibt eine echt undankbare Zwickmühle

@ratlos
Huhu,

ja, auch das kenne ich.

Mein Freund spricht auch ständig über die Kleine. Ich vermisse, sie, wenn sie jetzt hier wäre, ich wollte das und das mit ihr machen, sie wäre auch so gerne bestimmt mitdabei, etc.

Wenn sie nicht da ist dreht sich alles um sie, wenn sie da ist auch.

Ich ignorieren mittlerweile, weil ich es nicht mehr ertrage. Nicht weil ich Eifersüchtig bin. nein, weil es nervt.

Das wäre so, als ob jeden Tag nur über meinen Job, die Erfolge oder nur über mein Hobby sprechen würde.

Ich komme mir manchmal vor, als wenn ich in seinem Spiel nur eine Marionette wäre.

Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass er die Kleine vermisst und das sie zu seinem Leben gehört.

Aber es ist nun mal halt so, dass diese Situation da ist, keiner was richtig ändern kann und man damit lernen muß umzugehen. Wenn ich immer nur trauere, dann habe ich falsche Trauerarbeit geleistet. Das müssen Männer sich erst mal eingestehen.

Zudem müssen sie lernen, dass wir als Zweitfrauen, nichts für deren Situation können und wir daher auch nicht zum Opfer werden möchten. Wir können sie mental nur unterstützen und ihnen in gewissen Situationen halt geben.

Er muß lernen, auch Dich zu verstehen.

Lg Kruemel

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26. Januar 2012 um 12:05
In Antwort auf kruemel575

@ratlos
Huhu,

ja, auch das kenne ich.

Mein Freund spricht auch ständig über die Kleine. Ich vermisse, sie, wenn sie jetzt hier wäre, ich wollte das und das mit ihr machen, sie wäre auch so gerne bestimmt mitdabei, etc.

Wenn sie nicht da ist dreht sich alles um sie, wenn sie da ist auch.

Ich ignorieren mittlerweile, weil ich es nicht mehr ertrage. Nicht weil ich Eifersüchtig bin. nein, weil es nervt.

Das wäre so, als ob jeden Tag nur über meinen Job, die Erfolge oder nur über mein Hobby sprechen würde.

Ich komme mir manchmal vor, als wenn ich in seinem Spiel nur eine Marionette wäre.

Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass er die Kleine vermisst und das sie zu seinem Leben gehört.

Aber es ist nun mal halt so, dass diese Situation da ist, keiner was richtig ändern kann und man damit lernen muß umzugehen. Wenn ich immer nur trauere, dann habe ich falsche Trauerarbeit geleistet. Das müssen Männer sich erst mal eingestehen.

Zudem müssen sie lernen, dass wir als Zweitfrauen, nichts für deren Situation können und wir daher auch nicht zum Opfer werden möchten. Wir können sie mental nur unterstützen und ihnen in gewissen Situationen halt geben.

Er muß lernen, auch Dich zu verstehen.

Lg Kruemel

Sag ihm das dich mal....
Hallo,

Also für mich hört sich das so an, als ob er sich da in was verrannt hat.... Ich denke diese extreme fixierung auf das kind ist einfach zur gewohnheit geworden und man muss ihm das sagen....
Das hat im grund gar nix mit der patchwork situation zu tun!

Wir haben im moment klassische rollen verteilung: ich daheim & er büro....und da neigt man schon dazu, immer nur von den kindern zu quatschen (bzw. Er vom büro...) bis dann der partner sagt: du ganz ehrlich, das nervt...oder: ich würd gern mal wieder als paar was unternehmen ohne kinder...
Und manchmal fällt es einem erst dann auf...

Der punkt, kann übrigens auch von freunden kommen....

Versuch den ärger nicht auf das kind zu projezieren sondern setz dich mit dem vater auseinander!! Wenn ihm das alles so unverständlich ist, dann soll er mal im familienhandbuch nachlesen, da steht einiges drin "eltern sein - paar bleiben" und alle experten raten zu kinderfreien zeiten...

Wenn dir eine direkte konfrontation zu anstrengend ist, dann stell doch einfach klare forderungen :abendessen ja, aber ohne kind!

Der wunsch nach kinderfreien zeiten ist es übrigens auch, der einen dazu treibt, die kinder zb um 8 ins bett zu bringen...

Es kann natürlich sein, daß er das nicht ändern will/kann...dann musst du dir gedanken machen, ob du damit leben willst/kannst...

Wie sieht denn deine planung aus? Eigene kinder? Was macht eigentlich die ex in dem spiel?

Viel glück

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26. Januar 2012 um 15:01
In Antwort auf lilo20091

Sag ihm das dich mal....
Hallo,

Also für mich hört sich das so an, als ob er sich da in was verrannt hat.... Ich denke diese extreme fixierung auf das kind ist einfach zur gewohnheit geworden und man muss ihm das sagen....
Das hat im grund gar nix mit der patchwork situation zu tun!

Wir haben im moment klassische rollen verteilung: ich daheim & er büro....und da neigt man schon dazu, immer nur von den kindern zu quatschen (bzw. Er vom büro...) bis dann der partner sagt: du ganz ehrlich, das nervt...oder: ich würd gern mal wieder als paar was unternehmen ohne kinder...
Und manchmal fällt es einem erst dann auf...

Der punkt, kann übrigens auch von freunden kommen....

Versuch den ärger nicht auf das kind zu projezieren sondern setz dich mit dem vater auseinander!! Wenn ihm das alles so unverständlich ist, dann soll er mal im familienhandbuch nachlesen, da steht einiges drin "eltern sein - paar bleiben" und alle experten raten zu kinderfreien zeiten...

Wenn dir eine direkte konfrontation zu anstrengend ist, dann stell doch einfach klare forderungen :abendessen ja, aber ohne kind!

Der wunsch nach kinderfreien zeiten ist es übrigens auch, der einen dazu treibt, die kinder zb um 8 ins bett zu bringen...

Es kann natürlich sein, daß er das nicht ändern will/kann...dann musst du dir gedanken machen, ob du damit leben willst/kannst...

Wie sieht denn deine planung aus? Eigene kinder? Was macht eigentlich die ex in dem spiel?

Viel glück

Ansprechen schaffe ich derzeit nicht...
... Dafür fehlt mir schlicht die Kraft. Die Beziehung steht eh schon auf der Kippe.

Wir haben Kind-freie Zeiten. Den Samstag Abend zum Beispiel. Mir reicht die paar-Zeit grundsätzlich auch.

Ich will nur die Kind-Zeit nicht. Ob ich die Zeit alleine, alleine mit ihm, auf der arbeit oder mit Freundinnen verbringe ist mir gleich.

Hauptsache ich muss nicht den Pausenclown geben!!!!

Morgen Mittag kommt sie wieder und ich feile bereits jetzt wieder an einer Ausrede, weil ich es keinesfalls von morgen Mittag bis Samstag Abend aushalten würde. Da putz ich lieber oder tu alles erdenklich andere!!!

Wenn mir keine Ausrede einfällt, ist in Erwartung des we auch schon heute wieder versaut. Kloß im Hals und magenprobleme etc. + Frust und schlechte laune, wenn ich an morgen nur denke!!!

Mit der ex hab ich nichts zu tun. Er will nicht dass wir uns begegnen, aus Sorge sie könnte ihre gefühle an der Tochter auslassen. KM hat einen Partner. Aber eher wechselnd. Wenn sie einen hat, gibt sie die kleine gerne ab. Wenn sie keinen hat auch, weil sie dann regelmäßig datet

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26. Januar 2012 um 15:05
In Antwort auf ratlos7910

Ansprechen schaffe ich derzeit nicht...
... Dafür fehlt mir schlicht die Kraft. Die Beziehung steht eh schon auf der Kippe.

Wir haben Kind-freie Zeiten. Den Samstag Abend zum Beispiel. Mir reicht die paar-Zeit grundsätzlich auch.

Ich will nur die Kind-Zeit nicht. Ob ich die Zeit alleine, alleine mit ihm, auf der arbeit oder mit Freundinnen verbringe ist mir gleich.

Hauptsache ich muss nicht den Pausenclown geben!!!!

Morgen Mittag kommt sie wieder und ich feile bereits jetzt wieder an einer Ausrede, weil ich es keinesfalls von morgen Mittag bis Samstag Abend aushalten würde. Da putz ich lieber oder tu alles erdenklich andere!!!

Wenn mir keine Ausrede einfällt, ist in Erwartung des we auch schon heute wieder versaut. Kloß im Hals und magenprobleme etc. + Frust und schlechte laune, wenn ich an morgen nur denke!!!

Mit der ex hab ich nichts zu tun. Er will nicht dass wir uns begegnen, aus Sorge sie könnte ihre gefühle an der Tochter auslassen. KM hat einen Partner. Aber eher wechselnd. Wenn sie einen hat, gibt sie die kleine gerne ab. Wenn sie keinen hat auch, weil sie dann regelmäßig datet

Huch,
Wollte noch nicht absenden

Sie fährt jedes Jahr ohne Kind in den Urlaub. Urlaub macht das Kind nur mit uns. Sobald Ferien sind, gibt sie die kleine gerne ab. Quasi immer wenn frei ist, kommt sie. Sie fühlt sich bei papa zu hause. Meistens ruft sie sonntags gegen 12 an und will kommen. Klar- KM bespaßt

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26. Januar 2012 um 15:14
In Antwort auf ratlos7910

Huch,
Wollte noch nicht absenden

Sie fährt jedes Jahr ohne Kind in den Urlaub. Urlaub macht das Kind nur mit uns. Sobald Ferien sind, gibt sie die kleine gerne ab. Quasi immer wenn frei ist, kommt sie. Sie fühlt sich bei papa zu hause. Meistens ruft sie sonntags gegen 12 an und will kommen. Klar- KM bespaßt

...
Und verwöhnt sie nicht. Jeden Sonntag Wache ich auf und hoffe, dass das Telefon nicht klingelt. Manchmal ruft jedoch mein Freund an um guten morgen zu sagen und peng, man staune, sie will kommen.

Sie "lebt" nicht wirklich bei der Mutter. Dort ist Alltag, bei papa Freizeit.

Ob sich das je ändern wird????
Und wenn wann? Mit 10, 12 Jahren?

Warum ist sie bei der Mutter nicht "zu hause"? Obwohl die Eltern getrennt sind seit sie 2 jahre alt war...

Sie sagt auch nicht "zu hause", sie sagt "bei Mama" ... Das alles find ich nicht gerade gut. Es beunruhigt mich eher....

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26. Januar 2012 um 15:29
In Antwort auf ratlos7910

...
Und verwöhnt sie nicht. Jeden Sonntag Wache ich auf und hoffe, dass das Telefon nicht klingelt. Manchmal ruft jedoch mein Freund an um guten morgen zu sagen und peng, man staune, sie will kommen.

Sie "lebt" nicht wirklich bei der Mutter. Dort ist Alltag, bei papa Freizeit.

Ob sich das je ändern wird????
Und wenn wann? Mit 10, 12 Jahren?

Warum ist sie bei der Mutter nicht "zu hause"? Obwohl die Eltern getrennt sind seit sie 2 jahre alt war...

Sie sagt auch nicht "zu hause", sie sagt "bei Mama" ... Das alles find ich nicht gerade gut. Es beunruhigt mich eher....

@ratlos
auweia. Ich denke, Du hast so was wie eine Art Kinds-Burn-Out.

Fahr doch einfach mal mit einer lieben Freundin alleine weg.

Du mußt auch mal zur Ruhe kommen.

Ich kenne das. ich bin nur noch unter Dauerstress. Immerwas los. Kein WE mehr Zeit. Und ich arbeite 45 Stunden pro Woche, habe einen langen Fahrtweg und mache das meiste alleine im Haus.

Und das Ende vom Lied ist, wenn Du mal nach Ruhe oder Zeit für Dich fragst, dann ziehn sie noch ne Schnute.

Und das mit der Ex kenne ich auch nur zu gut. Hat sie jemanden, will sie die Kleine nach Lust und Laune abgeben.

Aber da bin ich froh. Da haben wir an einem Strang gezogen, da die Kleine so weit weg wohnt und es zu teuer ist, ständig jedes WE 400 km zu fahren. Da haben wir der Exollen mal einen deftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich denke, Du solltest Dir mal eine Auszeit nehmen um wieder Zeit für Dich zu finden.

Und vor allem sollte Dein Freund nicht von Dir verlangen, dass Du immer dabei bist, denn ansonsten kann es schnell zu einem Zwangsgefühle kommen und irgendwann bekommst Du nämlich ein Wiederwillen gegen die KLeine.
Wenn Du das nicht bereits hast.

Ich hatte das Glück, dass Freunde es mitbekamen wie sich die Situation immer mehr zuspitzte und daher sich einschalteten und mit ihm Tacheless redeten.

LG Kruemel

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26. Januar 2012 um 16:04
In Antwort auf kruemel575

@ratlos
auweia. Ich denke, Du hast so was wie eine Art Kinds-Burn-Out.

Fahr doch einfach mal mit einer lieben Freundin alleine weg.

Du mußt auch mal zur Ruhe kommen.

Ich kenne das. ich bin nur noch unter Dauerstress. Immerwas los. Kein WE mehr Zeit. Und ich arbeite 45 Stunden pro Woche, habe einen langen Fahrtweg und mache das meiste alleine im Haus.

Und das Ende vom Lied ist, wenn Du mal nach Ruhe oder Zeit für Dich fragst, dann ziehn sie noch ne Schnute.

Und das mit der Ex kenne ich auch nur zu gut. Hat sie jemanden, will sie die Kleine nach Lust und Laune abgeben.

Aber da bin ich froh. Da haben wir an einem Strang gezogen, da die Kleine so weit weg wohnt und es zu teuer ist, ständig jedes WE 400 km zu fahren. Da haben wir der Exollen mal einen deftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich denke, Du solltest Dir mal eine Auszeit nehmen um wieder Zeit für Dich zu finden.

Und vor allem sollte Dein Freund nicht von Dir verlangen, dass Du immer dabei bist, denn ansonsten kann es schnell zu einem Zwangsgefühle kommen und irgendwann bekommst Du nämlich ein Wiederwillen gegen die KLeine.
Wenn Du das nicht bereits hast.

Ich hatte das Glück, dass Freunde es mitbekamen wie sich die Situation immer mehr zuspitzte und daher sich einschalteten und mit ihm Tacheless redeten.

LG Kruemel

Auweia trifft's gut
Vielleicht hab ich schon zu lange gewartet. Ich habe einen Widerwillen. Und zwar voll!!!

"an einem Strang ziehen" haha. Er FREUT sich wenn die KM das Kind zu ihm abschiebt. Wenn ich dann was sage versteht er die Welt nicht und sagt "Die Kleine kann immer zu ihrem Papa kommen. ist doch selbstverständlich!!!" was soll man dazu noch sagen????eben weil er als Vater damit völlig richtig handelt. Mir passt es dennoch nicht!!

Bin wahrscheinlich die einzige die Ende Januar schon mit Gräuel auf die Osterferien blickt...

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26. Januar 2012 um 16:29
In Antwort auf ratlos7910

Auweia trifft's gut
Vielleicht hab ich schon zu lange gewartet. Ich habe einen Widerwillen. Und zwar voll!!!

"an einem Strang ziehen" haha. Er FREUT sich wenn die KM das Kind zu ihm abschiebt. Wenn ich dann was sage versteht er die Welt nicht und sagt "Die Kleine kann immer zu ihrem Papa kommen. ist doch selbstverständlich!!!" was soll man dazu noch sagen????eben weil er als Vater damit völlig richtig handelt. Mir passt es dennoch nicht!!

Bin wahrscheinlich die einzige die Ende Januar schon mit Gräuel auf die Osterferien blickt...


Das ist echt schade wie es bei Euch läuft.

Ein Kind ist ja eigentlich eine Bereicherung für Beide - selbst wenn es nicht das eigen ist - aber so wird das nichts. Im Endeffekt sieht man das Kind dann als Störfaktor und lässt es an ihm aus, dabei ist es die letzte, die irgendwas für diese Situation kann! Und das ist traurig, ich kenne das selber.

Bei uns ist auch nicht alles Eitel Sonnenschein, auch ich denke manchmal noch "hoffentlich will er heute nicht dies und jenes machen", also das Kind, dabei ist es doch selbststverständlich (!) dass Kinder bei ihren Eltern sein wollen. Und gerade bei getrennten Eltern müssen sie sich "entscheiden". Ich hatte das Glück in eine rintakten Familie aufzuwachsen und bin heute noch sehr anhänglich, trotzdem fehlt mir manchmal das Verständnis dafür, zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Wenn ich tiefer in mich gehe verstehe ich die Gefühle von Vater und Sohn

Ich sehe eigentlich nur, dass das Problem bei Deinem Freund liegt. Natürlich ist es auch schwer für ihn, er liebt die Kleine. Aber es ist wie es ist und man muss auch als Paar leben können und die Zeit geniessen.

Wenn da nicht bald alles auf den Tisch kommt bei Euch, sehe ich wenig Chancen für Eure Beziehung. Es ist schwer, keine Frage, und es lässt sich auch nicht mit einem Gespräch ändern. Aber schieb es an! Sag ihm wie es für Dich ist und wenn es knallhart sein muss!

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26. Januar 2012 um 17:09
In Antwort auf ratlos7910

Auweia trifft's gut
Vielleicht hab ich schon zu lange gewartet. Ich habe einen Widerwillen. Und zwar voll!!!

"an einem Strang ziehen" haha. Er FREUT sich wenn die KM das Kind zu ihm abschiebt. Wenn ich dann was sage versteht er die Welt nicht und sagt "Die Kleine kann immer zu ihrem Papa kommen. ist doch selbstverständlich!!!" was soll man dazu noch sagen????eben weil er als Vater damit völlig richtig handelt. Mir passt es dennoch nicht!!

Bin wahrscheinlich die einzige die Ende Januar schon mit Gräuel auf die Osterferien blickt...

Ja, das ist ein kaum zu lösendes problem
... Der vater empfindet das kind nicht als belastung oder besuch.... Man selber schon...

Aber was du empfindest ist ganz normal, du bist deswegen kein schlechter mensch!! Mach dir auf keinen fall vorwürfe...

Wahrscheinlich wäre es in eurem fall sogar besser, das kind würde bei euch leben oder ihr hättet gemeinsame kinder...

Ich denke helfen würden:
Klare besuchszeiten (klar tut man sich schwer einen kind zu sagen, daß es heut nicht geht...aber ein weltuntergang ist es auch nicht!)
Klare regeln wenn die kleine da ist (bettgeh zeit, etc)

Wenn du keine kraft Hast, dann würde ich mir überlegen einen schlussstrich zu ziehen! Denn wenn die beziehung und ihre umstände nur noch kraftraubend , dann kann das nicht gut sein!

Zum leben gehört manchmal auch eine gesunde portion egoismus

Viel glück

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26. Januar 2012 um 17:19
In Antwort auf lilo20091

Ja, das ist ein kaum zu lösendes problem
... Der vater empfindet das kind nicht als belastung oder besuch.... Man selber schon...

Aber was du empfindest ist ganz normal, du bist deswegen kein schlechter mensch!! Mach dir auf keinen fall vorwürfe...

Wahrscheinlich wäre es in eurem fall sogar besser, das kind würde bei euch leben oder ihr hättet gemeinsame kinder...

Ich denke helfen würden:
Klare besuchszeiten (klar tut man sich schwer einen kind zu sagen, daß es heut nicht geht...aber ein weltuntergang ist es auch nicht!)
Klare regeln wenn die kleine da ist (bettgeh zeit, etc)

Wenn du keine kraft Hast, dann würde ich mir überlegen einen schlussstrich zu ziehen! Denn wenn die beziehung und ihre umstände nur noch kraftraubend , dann kann das nicht gut sein!

Zum leben gehört manchmal auch eine gesunde portion egoismus

Viel glück

Ach ja...
... Manchmal muss man auch nur das gefühl haben, daß man nicht alles über sich ergehen lassen muss...

Ich fordere manchmal ganz bewusst zeit ohne stiefkind (wenns mir nicht gut geht oder wenn ich geburtstag hab!)! Und dann kann ich auch wieder besser mit der situation umgehn, wenn ich das gefühl habe, ich werde gehört und auch meine wünsche werden respektiert...


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26. Januar 2012 um 18:56
In Antwort auf knoepfli


Das ist echt schade wie es bei Euch läuft.

Ein Kind ist ja eigentlich eine Bereicherung für Beide - selbst wenn es nicht das eigen ist - aber so wird das nichts. Im Endeffekt sieht man das Kind dann als Störfaktor und lässt es an ihm aus, dabei ist es die letzte, die irgendwas für diese Situation kann! Und das ist traurig, ich kenne das selber.

Bei uns ist auch nicht alles Eitel Sonnenschein, auch ich denke manchmal noch "hoffentlich will er heute nicht dies und jenes machen", also das Kind, dabei ist es doch selbststverständlich (!) dass Kinder bei ihren Eltern sein wollen. Und gerade bei getrennten Eltern müssen sie sich "entscheiden". Ich hatte das Glück in eine rintakten Familie aufzuwachsen und bin heute noch sehr anhänglich, trotzdem fehlt mir manchmal das Verständnis dafür, zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Wenn ich tiefer in mich gehe verstehe ich die Gefühle von Vater und Sohn

Ich sehe eigentlich nur, dass das Problem bei Deinem Freund liegt. Natürlich ist es auch schwer für ihn, er liebt die Kleine. Aber es ist wie es ist und man muss auch als Paar leben können und die Zeit geniessen.

Wenn da nicht bald alles auf den Tisch kommt bei Euch, sehe ich wenig Chancen für Eure Beziehung. Es ist schwer, keine Frage, und es lässt sich auch nicht mit einem Gespräch ändern. Aber schieb es an! Sag ihm wie es für Dich ist und wenn es knallhart sein muss!

Leider ...
... Gibt es nur eine klare Regel und die ist, dass das Kind keine Regeln hat. Geht schlafen wann es will, kommt morgens ins Zimmer wann es will, macht Fernseher und Computer an wann es will, spielt laut Musik wann es will. Und papa ist nahezu von allem begeistert. Dass sich sein Kind so "frei" entwickeln kann.

Die Hoffnung seit nun ca einem Jahr bestand mittlerweile darin, dass es mit zunehmendem alter besser wird. Bzw das Kind ein "eigenes" Leben entwickelt. Hobbys, Freunde treffen. Jetzt lese ich hier im Forum, dass das "Problem" noch bei 11,12 und gar 14 jährigem besteht. Ich kann gar nicht sagen, was für eine riesige verzweiflung das in mir auslöst!!!

Ach ja- zu meinen eigenen wünschen noch: ja, ich hätte auch gerne Kinder. Steht aber momentan auf einem anderen Blatt.

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27. Januar 2012 um 9:19
In Antwort auf ratlos7910

Leider ...
... Gibt es nur eine klare Regel und die ist, dass das Kind keine Regeln hat. Geht schlafen wann es will, kommt morgens ins Zimmer wann es will, macht Fernseher und Computer an wann es will, spielt laut Musik wann es will. Und papa ist nahezu von allem begeistert. Dass sich sein Kind so "frei" entwickeln kann.

Die Hoffnung seit nun ca einem Jahr bestand mittlerweile darin, dass es mit zunehmendem alter besser wird. Bzw das Kind ein "eigenes" Leben entwickelt. Hobbys, Freunde treffen. Jetzt lese ich hier im Forum, dass das "Problem" noch bei 11,12 und gar 14 jährigem besteht. Ich kann gar nicht sagen, was für eine riesige verzweiflung das in mir auslöst!!!

Ach ja- zu meinen eigenen wünschen noch: ja, ich hätte auch gerne Kinder. Steht aber momentan auf einem anderen Blatt.

Oh oh
so extrem war es bei uns zwar nicht, aber einige Sachen gingen mir auch zu weit.

Ständig musste der Zwerg 24 Stunden unterhalten werden und auch sonst fand ich ihn Recht verhätschelt. Als ich das angesprochen habe, gabs einen riesen Streit damals. Sind richtig die Fetzen geflogen ich dachte das wars jetzt mit uns. Aber da muss man einfach durch. Das war sozusagen der Durchbruch um meinem Freund die Augen zu öffnen. Muss dazu fairerweise sagen, er hat sich schon sehr viel Mühe gegeben und der Kleine ist wirklich sehr gut erzogen. Aber es gibt strenge Regeln bei muss. Unter der Woche sowieso - da ist Schule, früh ins Bett, kein Nintendo, kein Fernsehen etc.

Freitags und Samstag darf er länger aufbleiben, darf aber auch am WE nur max.1 Stunde insgesamt Fernseh gucken oder Computer spielen.

Musik kann er (wenn er "seine" hören will oder Märchen) in angemessener Lautstärke in seinem Zimmer hören.

Ok das mit dem morgens ins Zimmer kommen...es sind Kinder. Die denken morgens nicht " ach, ob die noch schlafen oder grad was anderes machen?". Sie sind wach und wollen Kontakt. Aber auch da kann man eine Regelung finden. Zum Glück schläft unserer Samstag/Sonntags auch shcon bis um 9 und wenn er früher wach ist, dann schaut er sich ein Buch an oder spielt ein bischen.

Also so oder so: Dein Freund muss jetzt anfangen seine Tochter zu erziehen, ansonsten habt ihr den Schaden in ein paar Jahren. Und nicht nur ihr, sondern die Tochter auch.....

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27. Januar 2012 um 9:32
In Antwort auf ratlos7910

Leider ...
... Gibt es nur eine klare Regel und die ist, dass das Kind keine Regeln hat. Geht schlafen wann es will, kommt morgens ins Zimmer wann es will, macht Fernseher und Computer an wann es will, spielt laut Musik wann es will. Und papa ist nahezu von allem begeistert. Dass sich sein Kind so "frei" entwickeln kann.

Die Hoffnung seit nun ca einem Jahr bestand mittlerweile darin, dass es mit zunehmendem alter besser wird. Bzw das Kind ein "eigenes" Leben entwickelt. Hobbys, Freunde treffen. Jetzt lese ich hier im Forum, dass das "Problem" noch bei 11,12 und gar 14 jährigem besteht. Ich kann gar nicht sagen, was für eine riesige verzweiflung das in mir auslöst!!!

Ach ja- zu meinen eigenen wünschen noch: ja, ich hätte auch gerne Kinder. Steht aber momentan auf einem anderen Blatt.

Oh, oh... Du Arme
... Dein Freund muß bedenken, dass aber auch Kinder Ihre Grenzen brauchen.

Und bei ihm gibt es anscheinend keine Grenzen. Und das ist sehr schlecht. Denn die KM muß dann auch darunter leiden, dass das Kind quasi Grenzenlos erzogen wird und Du bekommst es auch voll ab.

Nehm Dir mal eine Auszeit. Sag ihm Du benötigst mal zeit für Dich und etwas Ruhe, sonst nützt Du keinem mehr was, wenn Du später ein Burn - Out hast.

Ich kenne das. Ich stehe nämlich kurz vor einem Burn-Out, da die Tage und WEs voll verplant sind, ich immer unter Druck gesetzt werde, überall dabei zu sein. Mittlerweile sind meine Magengeschwüre sogar wieder zurückgekehrt.

Daher wehre ich mich momentan und wenn er es nicht kappiert, ist es sein Problem. Ich muß jetzt an meine Gesundheit denken. Basta!

Wir hatten die Tage ebenfalls ne Diskussion, da seine Nichte (8 Jahre) nun in diesem Jahr Kommunion hat, direkt nach dem Oster-WE. Und wir haben die Kleine das WE vor Ostern, an Ostern und nun soll sie auch zur Kommunion mitkommen ein WE später. das heißt drei WEs hintereinander inkl. halbe Osterwoche die Kleine. Und ich muß Vollzeit arbeiten, fahre tagtäglich 85 Kilometer, hab den Haushalt, Hund, etc.

Bei mir ist nun Ebbe. Ich werde mich dann wohl an einem der WEs verziehen.

Und so solltest Du vielleicht auch mal handeln. Du mußt jetzt erst mal an Dich denken und was für Dich tun.

Lg Kruemel

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30. Januar 2012 um 9:17
In Antwort auf knoepfli

Oh oh
so extrem war es bei uns zwar nicht, aber einige Sachen gingen mir auch zu weit.

Ständig musste der Zwerg 24 Stunden unterhalten werden und auch sonst fand ich ihn Recht verhätschelt. Als ich das angesprochen habe, gabs einen riesen Streit damals. Sind richtig die Fetzen geflogen ich dachte das wars jetzt mit uns. Aber da muss man einfach durch. Das war sozusagen der Durchbruch um meinem Freund die Augen zu öffnen. Muss dazu fairerweise sagen, er hat sich schon sehr viel Mühe gegeben und der Kleine ist wirklich sehr gut erzogen. Aber es gibt strenge Regeln bei muss. Unter der Woche sowieso - da ist Schule, früh ins Bett, kein Nintendo, kein Fernsehen etc.

Freitags und Samstag darf er länger aufbleiben, darf aber auch am WE nur max.1 Stunde insgesamt Fernseh gucken oder Computer spielen.

Musik kann er (wenn er "seine" hören will oder Märchen) in angemessener Lautstärke in seinem Zimmer hören.

Ok das mit dem morgens ins Zimmer kommen...es sind Kinder. Die denken morgens nicht " ach, ob die noch schlafen oder grad was anderes machen?". Sie sind wach und wollen Kontakt. Aber auch da kann man eine Regelung finden. Zum Glück schläft unserer Samstag/Sonntags auch shcon bis um 9 und wenn er früher wach ist, dann schaut er sich ein Buch an oder spielt ein bischen.

Also so oder so: Dein Freund muss jetzt anfangen seine Tochter zu erziehen, ansonsten habt ihr den Schaden in ein paar Jahren. Und nicht nur ihr, sondern die Tochter auch.....

Hab's getan...
... Und das Thema angesprochen. Ich glaube ich brauch noch mal ein paar Tipps von Euch.

Wie zu erwarten hat's geknallt. Erstaunlicherweise aber nicht ganz so arg wie befürchtet, obwohl mir Worte wie "Babysitter" "Pausenclown" und "ich mag, aber liebe dein Kind nicht" über die Lippen gekommen sind.

Wir wollen jetzt noch mal drüber sprechen, ob's vor allem eine zeitliche Lösung gibt. Und da ist jetzt das Problem.

Er ist der Ansicht die kleine brauche Beständigkeit. Das letzte Wochenende war sie wohl ziemlich irritiert und hat die ganze Zeit auf mich gewartet.

Ich hab jetzt vorgeschlagen, dass ich erst mal nicht "zwingend" da bin wenn sie kommt, sondern nur hin und wieder an Aktivitäten teilnehme.

Das gefällt ihm nicht. Für ihn ist das Wochenende mit Kind und mir die wichtigste Zeit. Er möchte dass wir was gemeinsam machen "Alltag" sozusagen und dass die kleine Beständigkeit hat.

Er schlug mir dann vor, dass ich einen der beiden Tage, an denen sie da ist, "fest" mit den beiden verbringe. Also entweder Freitag (von nachmittags bis Samstag morgen) oder Samstag ab dem Frühstück dann.

Nun meine Frage an Euch- meint ihr dies ist ein guter oder ein fauler Kompromiss und kann man damit wohl glücklich sein?

LG

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30. Januar 2012 um 11:12
In Antwort auf ratlos7910

Hab's getan...
... Und das Thema angesprochen. Ich glaube ich brauch noch mal ein paar Tipps von Euch.

Wie zu erwarten hat's geknallt. Erstaunlicherweise aber nicht ganz so arg wie befürchtet, obwohl mir Worte wie "Babysitter" "Pausenclown" und "ich mag, aber liebe dein Kind nicht" über die Lippen gekommen sind.

Wir wollen jetzt noch mal drüber sprechen, ob's vor allem eine zeitliche Lösung gibt. Und da ist jetzt das Problem.

Er ist der Ansicht die kleine brauche Beständigkeit. Das letzte Wochenende war sie wohl ziemlich irritiert und hat die ganze Zeit auf mich gewartet.

Ich hab jetzt vorgeschlagen, dass ich erst mal nicht "zwingend" da bin wenn sie kommt, sondern nur hin und wieder an Aktivitäten teilnehme.

Das gefällt ihm nicht. Für ihn ist das Wochenende mit Kind und mir die wichtigste Zeit. Er möchte dass wir was gemeinsam machen "Alltag" sozusagen und dass die kleine Beständigkeit hat.

Er schlug mir dann vor, dass ich einen der beiden Tage, an denen sie da ist, "fest" mit den beiden verbringe. Also entweder Freitag (von nachmittags bis Samstag morgen) oder Samstag ab dem Frühstück dann.

Nun meine Frage an Euch- meint ihr dies ist ein guter oder ein fauler Kompromiss und kann man damit wohl glücklich sein?

LG

Hallo ratlos
Tja, Zwickmühle. Kenne ich auch.

Vor allem der Punkt "Beständigkeit" und "Alltag". Genau das selbe Problem.

Bei uns hats am WE auch geknallt, weil sich nun mal sehr gute Freunde (einer davon sogar Psychologe) eingeschaltet haben und ihm ganz klar und deutlich gesagt haben, dass er zuviel von mir erwartet, dass ich nicht die leiblich Mutter bin und trotzdem schon unmengen tue und er es nicht übertreiben soll. Er hat sich eine Traumwelt aufgebaut, die er mit seiner Ex nicht dauerhaft verwirklichen konnte und versucht dies nun auf mich zu reflektieren, was aber nicht geht. Weil ich nicht die leibliche Mutter bin.

Zudem erwartet er ständig von mir Kompromisse und Hilfsbereitschaft aber wenn ich mal was brauche, dann kommt nur dann was zurück, wenn er grade Lust hat.

Naja, ihm wurde zumindest mal die Relität nun auch von anderen auf die Brust geknallt und er fing mal an zu denken.#

Ich denke, unser Fehler war, dass wir anfangs alles gegeben haben, aber schnell gemerkt haben, dass wir vieles so nicht können und wir an unsere Grenzen angelangt sind. Und damit haben wir bei unseren Männern eine Gewohnheit mit späterem Gewohnheitsrecht gegeben.

Daher müssen wir nun die Reißleine ziehen, bevor wir irgendwann den kompletten Untergang miterleben.

Also, ich finde das Angebot von Deinem Freund schon nicht so übel. Dann sei doch dann da, wenn es für Dich machbar ist. Mal so, mal so. Wie Du es oben beschrieben hast.

Du solltest ihm aber dennoch klar machen, dass Du momentan erschöpft bist und erst etwas Ruhe einkehren lassen möchtest. Wenn Du krank wärst oder im KH liegen würdest, etc. wärst Du auch erst mal nicht da.

Also, mach es ihm in Ruhe klar. Du mußt erst mal von dem "Abwehrdenken" was durch den Zwang hervorgerufen wurde seinerseits, runterkommen. Und das geht nur mit Zeit und Ruhe und etwas Abstand anfangs.

LG Kruemel

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30. Januar 2012 um 12:48
In Antwort auf kruemel575

Hallo ratlos
Tja, Zwickmühle. Kenne ich auch.

Vor allem der Punkt "Beständigkeit" und "Alltag". Genau das selbe Problem.

Bei uns hats am WE auch geknallt, weil sich nun mal sehr gute Freunde (einer davon sogar Psychologe) eingeschaltet haben und ihm ganz klar und deutlich gesagt haben, dass er zuviel von mir erwartet, dass ich nicht die leiblich Mutter bin und trotzdem schon unmengen tue und er es nicht übertreiben soll. Er hat sich eine Traumwelt aufgebaut, die er mit seiner Ex nicht dauerhaft verwirklichen konnte und versucht dies nun auf mich zu reflektieren, was aber nicht geht. Weil ich nicht die leibliche Mutter bin.

Zudem erwartet er ständig von mir Kompromisse und Hilfsbereitschaft aber wenn ich mal was brauche, dann kommt nur dann was zurück, wenn er grade Lust hat.

Naja, ihm wurde zumindest mal die Relität nun auch von anderen auf die Brust geknallt und er fing mal an zu denken.#

Ich denke, unser Fehler war, dass wir anfangs alles gegeben haben, aber schnell gemerkt haben, dass wir vieles so nicht können und wir an unsere Grenzen angelangt sind. Und damit haben wir bei unseren Männern eine Gewohnheit mit späterem Gewohnheitsrecht gegeben.

Daher müssen wir nun die Reißleine ziehen, bevor wir irgendwann den kompletten Untergang miterleben.

Also, ich finde das Angebot von Deinem Freund schon nicht so übel. Dann sei doch dann da, wenn es für Dich machbar ist. Mal so, mal so. Wie Du es oben beschrieben hast.

Du solltest ihm aber dennoch klar machen, dass Du momentan erschöpft bist und erst etwas Ruhe einkehren lassen möchtest. Wenn Du krank wärst oder im KH liegen würdest, etc. wärst Du auch erst mal nicht da.

Also, mach es ihm in Ruhe klar. Du mußt erst mal von dem "Abwehrdenken" was durch den Zwang hervorgerufen wurde seinerseits, runterkommen. Und das geht nur mit Zeit und Ruhe und etwas Abstand anfangs.

LG Kruemel

Das
hört sich meiner Meinung nach auch fair an. Wenn Kind-Wochenende ist, dass Du einen Tag davon dabei bist.

Und Beständigkeit / Alltag ist schon wichtg für Kinder. Sie müssen auch lernen, dass Du dazugehörst! Dass auch Du etwas zu sagen hast und mit erziehen darfst. Du bist nicht die leibliche Mutter, aber veräppeln lassen muss man sich deswegen nicht.

Bei uns erziehen "alle vier" (Mama, Papa, Freund und ich) den Kleinen. Natürlich halten der Freund und ich uns öfter mal zurück, aber wir gehören eben genauso dazu. Wichtig ist aber, dass Du mit Deinem Partner einer Meinung bist.

Aber jetzt muss ich Euch mal noch was anderes erzählen:
Letzten Freitag rief mein Freund mich auf der Arbeit an. Der Kleine sei seit 2 Stunden verschwunden und kam von der Schule nicht im Hort an. Sie hätten überall gesucht und alle angerufen usw. Ich bin sofort los, hab meinem Chef Bescheid gesagt und im Büro alles stehen und liegen gelassen. Schlussendlich ist er wieder aufgetaucht. Er hatte was durcheinander gebracht und ist direkt nach Hause zu seiner Mama gelaufen, die aber nicht daheim war (klar, er sollte ja im Hort sein) und irrte dann herum weil er wieder zum Hort zurük laufen wollte anstatt Bus zu fahren (5 Stationen).

Ich kann Euch sagen, mir war richtig schlecht vor Angst. Man malt sich ja in den 2 Stunden die schlimmsten Sachen aus! Und ich war noch nie so froh, ihn wieder in die Arme nehmen zu können!

Manchmal ist man so genervt, dass man sich wünscht er würde mehr bei seiner Mama sein als bei uns, aber ich habe an dem Tag mal wieder gemerkt, wie sehr ich doch inzwischen an ihm hänge......

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