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Verzweiflung durch Eltern

18. März um 21:52 Letzte Antwort: 20. März um 8:23

Hallo liebe gofeminin-User,
ich habe mich gerade neu auf diesem Forum angemeldet, da ich mit niemanden über mein Problem reden kann. Nicht mal mit meinem Freund. Ich bin 20 Jahre alt und stehe grade kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, da ich dieses Jahr ein Studium aufnehmen möchte. Seit ein, zwei Jahren treibt mich ein innerer Konflikt um, der sich auf meine Eltern bezieht. Je älter ich werde, desto mehr Wut entwickel ich gegen sie. Mein Vater arbeitet Vollzeit, er ist ein gefühlskalter Mensch und ich habe von ihm nie wirklich Liebe empfangen. Wenig körperliche Nähe und noch weniger durch Sprache. Er hat mir noch nie gesagt, dass er mich liebt. Meine Mutter arbeitet ebenfalls Vollzeit, seitdem ich in der 5.Klasse bin. Meine Mittage verbrachte ich entweder alleine oder bei meiner Oma. Ich hab mich früher sehr viel mit ihr gestritten und ihr immer gesagt, dass ich es blöd finde, dass sie so viel arbeitet. Hier geht es nicht um Geld, sondern darum, dass meine Mutter Anerkennung braucht, die sie nur durch ihren Job bekommt. Sie ist ein work-a-holic. Außerdem habe ich zwei Schwestern, die 7 und 10 Jahre älter sind. Beide waren besonders früher schwierige Charaktere und hatten/haben keine besonders gute Bindung zu meinen Eltern. Beide wurden früher von meiner Ma geschlagen. Meine älteste vebrachte einmal 6 Wochen in der Geschlossenen, meine andere macht eine Langzeittherapie. Trotzdessen haben sie noch Kontakt zu meinen Eltern. Ich begreife je älter ich werde immer mehr wie schmerzhaft für mich meine Kindheit war. Ich habe schon zigmal mit meinen Eltern darüber geredet. Meine Mutter versucht es wieder gut zu machen und schenkt uns jetzt plötzlich Aufmerksamkeit, mein Vater unternimmt gar nichts. Ich habe ihm vor nicht allzu langer Zeit ehrlich geschildert wie ich seine Abwesenheit in meiner bisherigen Entwicklung wahrgenommen habe. Er wollte es nicht einsehen und hat sich nicht mal entschuldigt. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich habe keine Lust mehr mich in Selbstmitleid zu baden, aber andererseits weiß ich nicht was ich tun soll. Ich würde so gerne jetzt schon ausziehen. Sobald ich zu Hause bin kippt meine Stimmung und ich bekomme schlechte Laune. Ich verbinde so viel negatives mit meinem zu Hause und selbst wenn ich versuche was positives draus zu ziehen, hält das nicht lange an und ich muss wieder anfangen zu weinen. Hat irgendjemand einen Tipp für mich, wie ich versuchen kann das alles zu verarbeiten? Vielleicht auch eine Therapie? 
Ich wünsche euch noch eine gute Nacht

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18. März um 23:55

Deinem Vater brauchst du keinesfalls Vorwürfe zu machen. Er ist ein kühler Typ aber er sorgt sich um euch. Er geht arbeiten, damit ihr alles habt. Was nicht korrekt gelaufen ist, sind die Schläge seitens deiner Mutter. 

wenn du es nicht aushält zu hause, dann musst du dir einen Job suchen und nebenbei studieren gehen so wie es vieke andere machen. 

komm raus aus dem opferdenken und starte positiv ins Leben. 

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19. März um 10:09
In Antwort auf annakour

Hallo liebe gofeminin-User,
ich habe mich gerade neu auf diesem Forum angemeldet, da ich mit niemanden über mein Problem reden kann. Nicht mal mit meinem Freund. Ich bin 20 Jahre alt und stehe grade kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, da ich dieses Jahr ein Studium aufnehmen möchte. Seit ein, zwei Jahren treibt mich ein innerer Konflikt um, der sich auf meine Eltern bezieht. Je älter ich werde, desto mehr Wut entwickel ich gegen sie. Mein Vater arbeitet Vollzeit, er ist ein gefühlskalter Mensch und ich habe von ihm nie wirklich Liebe empfangen. Wenig körperliche Nähe und noch weniger durch Sprache. Er hat mir noch nie gesagt, dass er mich liebt. Meine Mutter arbeitet ebenfalls Vollzeit, seitdem ich in der 5.Klasse bin. Meine Mittage verbrachte ich entweder alleine oder bei meiner Oma. Ich hab mich früher sehr viel mit ihr gestritten und ihr immer gesagt, dass ich es blöd finde, dass sie so viel arbeitet. Hier geht es nicht um Geld, sondern darum, dass meine Mutter Anerkennung braucht, die sie nur durch ihren Job bekommt. Sie ist ein work-a-holic. Außerdem habe ich zwei Schwestern, die 7 und 10 Jahre älter sind. Beide waren besonders früher schwierige Charaktere und hatten/haben keine besonders gute Bindung zu meinen Eltern. Beide wurden früher von meiner Ma geschlagen. Meine älteste vebrachte einmal 6 Wochen in der Geschlossenen, meine andere macht eine Langzeittherapie. Trotzdessen haben sie noch Kontakt zu meinen Eltern. Ich begreife je älter ich werde immer mehr wie schmerzhaft für mich meine Kindheit war. Ich habe schon zigmal mit meinen Eltern darüber geredet. Meine Mutter versucht es wieder gut zu machen und schenkt uns jetzt plötzlich Aufmerksamkeit, mein Vater unternimmt gar nichts. Ich habe ihm vor nicht allzu langer Zeit ehrlich geschildert wie ich seine Abwesenheit in meiner bisherigen Entwicklung wahrgenommen habe. Er wollte es nicht einsehen und hat sich nicht mal entschuldigt. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich habe keine Lust mehr mich in Selbstmitleid zu baden, aber andererseits weiß ich nicht was ich tun soll. Ich würde so gerne jetzt schon ausziehen. Sobald ich zu Hause bin kippt meine Stimmung und ich bekomme schlechte Laune. Ich verbinde so viel negatives mit meinem zu Hause und selbst wenn ich versuche was positives draus zu ziehen, hält das nicht lange an und ich muss wieder anfangen zu weinen. Hat irgendjemand einen Tipp für mich, wie ich versuchen kann das alles zu verarbeiten? Vielleicht auch eine Therapie? 
Ich wünsche euch noch eine gute Nacht

aber zu Hause wohnen....

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19. März um 11:14
In Antwort auf annakour

Hallo liebe gofeminin-User,
ich habe mich gerade neu auf diesem Forum angemeldet, da ich mit niemanden über mein Problem reden kann. Nicht mal mit meinem Freund. Ich bin 20 Jahre alt und stehe grade kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, da ich dieses Jahr ein Studium aufnehmen möchte. Seit ein, zwei Jahren treibt mich ein innerer Konflikt um, der sich auf meine Eltern bezieht. Je älter ich werde, desto mehr Wut entwickel ich gegen sie. Mein Vater arbeitet Vollzeit, er ist ein gefühlskalter Mensch und ich habe von ihm nie wirklich Liebe empfangen. Wenig körperliche Nähe und noch weniger durch Sprache. Er hat mir noch nie gesagt, dass er mich liebt. Meine Mutter arbeitet ebenfalls Vollzeit, seitdem ich in der 5.Klasse bin. Meine Mittage verbrachte ich entweder alleine oder bei meiner Oma. Ich hab mich früher sehr viel mit ihr gestritten und ihr immer gesagt, dass ich es blöd finde, dass sie so viel arbeitet. Hier geht es nicht um Geld, sondern darum, dass meine Mutter Anerkennung braucht, die sie nur durch ihren Job bekommt. Sie ist ein work-a-holic. Außerdem habe ich zwei Schwestern, die 7 und 10 Jahre älter sind. Beide waren besonders früher schwierige Charaktere und hatten/haben keine besonders gute Bindung zu meinen Eltern. Beide wurden früher von meiner Ma geschlagen. Meine älteste vebrachte einmal 6 Wochen in der Geschlossenen, meine andere macht eine Langzeittherapie. Trotzdessen haben sie noch Kontakt zu meinen Eltern. Ich begreife je älter ich werde immer mehr wie schmerzhaft für mich meine Kindheit war. Ich habe schon zigmal mit meinen Eltern darüber geredet. Meine Mutter versucht es wieder gut zu machen und schenkt uns jetzt plötzlich Aufmerksamkeit, mein Vater unternimmt gar nichts. Ich habe ihm vor nicht allzu langer Zeit ehrlich geschildert wie ich seine Abwesenheit in meiner bisherigen Entwicklung wahrgenommen habe. Er wollte es nicht einsehen und hat sich nicht mal entschuldigt. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich habe keine Lust mehr mich in Selbstmitleid zu baden, aber andererseits weiß ich nicht was ich tun soll. Ich würde so gerne jetzt schon ausziehen. Sobald ich zu Hause bin kippt meine Stimmung und ich bekomme schlechte Laune. Ich verbinde so viel negatives mit meinem zu Hause und selbst wenn ich versuche was positives draus zu ziehen, hält das nicht lange an und ich muss wieder anfangen zu weinen. Hat irgendjemand einen Tipp für mich, wie ich versuchen kann das alles zu verarbeiten? Vielleicht auch eine Therapie? 
Ich wünsche euch noch eine gute Nacht

Auch du wirst irgendwann lernen, dass Eltern auch nur Menschen sind und man sie nicht für alles, was nicht klappt, verantwortlich machen kann. Du bist für dein Glück selbst verantwortlich.

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19. März um 17:30
In Antwort auf fresh_000

Deinem Vater brauchst du keinesfalls Vorwürfe zu machen. Er ist ein kühler Typ aber er sorgt sich um euch. Er geht arbeiten, damit ihr alles habt. Was nicht korrekt gelaufen ist, sind die Schläge seitens deiner Mutter. 

wenn du es nicht aushält zu hause, dann musst du dir einen Job suchen und nebenbei studieren gehen so wie es vieke andere machen. 

komm raus aus dem opferdenken und starte positiv ins Leben. 

Alles klar.... deshalb hätte der Vater trotzdem netter sein können zu seinen Kindern! Geld verdienen ist längst nicht alles!

Aber in zwei Punkten gehe ich konform: raus aus der Opferrolle! Sieh nach vorn und nicht zurück.  Wenn du das nicht alleine kannst, such dir therapeutische Hilfe und zieh aus.

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19. März um 23:14
In Antwort auf skadiru

Alles klar.... deshalb hätte der Vater trotzdem netter sein können zu seinen Kindern! Geld verdienen ist längst nicht alles!

Aber in zwei Punkten gehe ich konform: raus aus der Opferrolle! Sieh nach vorn und nicht zurück.  Wenn du das nicht alleine kannst, such dir therapeutische Hilfe und zieh aus.

Schreib ihm doch einen beschwerdebrief oder lösch meinem Beitrag. Wie es für dich angenehmer ist  

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20. März um 2:48
In Antwort auf fresh_000

Schreib ihm doch einen beschwerdebrief oder lösch meinem Beitrag. Wie es für dich angenehmer ist  

Warum sollte ich deinen Beitrag löschen?!

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20. März um 8:23
In Antwort auf annakour

Hallo liebe gofeminin-User,
ich habe mich gerade neu auf diesem Forum angemeldet, da ich mit niemanden über mein Problem reden kann. Nicht mal mit meinem Freund. Ich bin 20 Jahre alt und stehe grade kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, da ich dieses Jahr ein Studium aufnehmen möchte. Seit ein, zwei Jahren treibt mich ein innerer Konflikt um, der sich auf meine Eltern bezieht. Je älter ich werde, desto mehr Wut entwickel ich gegen sie. Mein Vater arbeitet Vollzeit, er ist ein gefühlskalter Mensch und ich habe von ihm nie wirklich Liebe empfangen. Wenig körperliche Nähe und noch weniger durch Sprache. Er hat mir noch nie gesagt, dass er mich liebt. Meine Mutter arbeitet ebenfalls Vollzeit, seitdem ich in der 5.Klasse bin. Meine Mittage verbrachte ich entweder alleine oder bei meiner Oma. Ich hab mich früher sehr viel mit ihr gestritten und ihr immer gesagt, dass ich es blöd finde, dass sie so viel arbeitet. Hier geht es nicht um Geld, sondern darum, dass meine Mutter Anerkennung braucht, die sie nur durch ihren Job bekommt. Sie ist ein work-a-holic. Außerdem habe ich zwei Schwestern, die 7 und 10 Jahre älter sind. Beide waren besonders früher schwierige Charaktere und hatten/haben keine besonders gute Bindung zu meinen Eltern. Beide wurden früher von meiner Ma geschlagen. Meine älteste vebrachte einmal 6 Wochen in der Geschlossenen, meine andere macht eine Langzeittherapie. Trotzdessen haben sie noch Kontakt zu meinen Eltern. Ich begreife je älter ich werde immer mehr wie schmerzhaft für mich meine Kindheit war. Ich habe schon zigmal mit meinen Eltern darüber geredet. Meine Mutter versucht es wieder gut zu machen und schenkt uns jetzt plötzlich Aufmerksamkeit, mein Vater unternimmt gar nichts. Ich habe ihm vor nicht allzu langer Zeit ehrlich geschildert wie ich seine Abwesenheit in meiner bisherigen Entwicklung wahrgenommen habe. Er wollte es nicht einsehen und hat sich nicht mal entschuldigt. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich habe keine Lust mehr mich in Selbstmitleid zu baden, aber andererseits weiß ich nicht was ich tun soll. Ich würde so gerne jetzt schon ausziehen. Sobald ich zu Hause bin kippt meine Stimmung und ich bekomme schlechte Laune. Ich verbinde so viel negatives mit meinem zu Hause und selbst wenn ich versuche was positives draus zu ziehen, hält das nicht lange an und ich muss wieder anfangen zu weinen. Hat irgendjemand einen Tipp für mich, wie ich versuchen kann das alles zu verarbeiten? Vielleicht auch eine Therapie? 
Ich wünsche euch noch eine gute Nacht

Das ist alles nicht schön aber wieso bist du nicht schon längst ausgezogen?

Ich hatte auch Probleme mit meinem Vater und bin dann mit 17 schon ausgezogen, seitdem hat sich mein Verhältnis zu meinem Vater deutlich verbessert, es war die beste Entscheidung. 

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