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Verzweifelte Stiefmama

25. Juni 2007 um 16:47

Hallo, ich bin 25 Jahr und seit knapp 3 Jahren mit einem Mann zusammen, der ein Kind hat. Um genauer zu sein ist es ein Sohn, er ist 5 jahre alt und lebt bei uns. Es gab irgendwie von Anfang an Probleme mit Alex (dem Sohn), er akzeptierte mich nur wenn niemand anderes dabei war. Nach einer Weile ging es recht gut, auch zu dritt. Wir sind auch schon nach einem halben Jahr zusammen gezogen...

Um vielleicht die Situation nochmehr zu erklären, die leibliche Mutter hat sich von Anfang an kaum gekümmert und ist dann als Alex 2 Jahre alt wurde weggezogen zu ihrem neuen (in ein anderes Bundesland), seitdem meldet sie sich nur sporadisch. Im moment ist die Abmachung, dass sie sich nur meldet, wenn sie vorhat sich regelmäßig um Alex zu kümmern.

...Das Zusammenleben funktionierte am Anfang noch ganz gut, wir haben uns aneinander gewöhnt und ich liebte ihn unendlich doll. Ich mache alles für ihn. Für meinen Freund und mich war klar, dass ich eigentlich nur eine Freundin sein wollte und auch sollte, da er ja eine Mama hat. Bei der Erziehung hab ich allerdings meine Finger im Spiel, was aber auch abgesprochen war, da wir ja irgendwie friedlich zusammen leben wollen.

Alex hatte immer so Phasen, wo er mich richtigt hasste und Phasen, wo er mir (bildlich gesprochen) in den Popo gekrochen ist. Selbst die Erzieher in der Kita merkten die Ablehnung von Alex mir gegenüber umso erstaunter waren wir alle als er nachdem wir ca. ein Jahr zusammen gelebt hatten, anfing mich Mama zu nennen...ich ließ es zu...und damit fing das Drama erst recht an...

Seitdem gehts noch mehr bergab mit der Beziehung zwischen Alex und mir, ich versuchte ihm immer so viel Liebe zu geben wie ich konnte. Alex hat einen sehr komplizierten Charakter (von seiner Mutter), immer wenn er merkt, ein anderer hat Spaß oder dem gehts gut, muß er es versauen (ärgern o.ä.), erst dann fühlt er sich gut und hat Spaß. Also fing er an, immer wenn unsere Beziehung gut lief mich zu ignorieren, nicht mehr mit mir zu sprechen, mir böse Blicke zu zu werfen, wenn ich ihn gebeten habe mir mal die butter zu geben hat er es ignoriert und so weiter. Für mich ist das jedesmal ein Gefühl als ob er mir ein Messer ins Herz rammt. Wenn er merkt, dass mich sein Verhalten trifft, dann kriecht er mir wieder hinten rein und wenn es mir wieder einigermaßen gut geht und alle denken, jetzt geht es bergauf, dann rammt er mir das messer wieder in die fast "verheilte Wunde". seit einem knappen Jahr habe ich versucht mich nicht mehr ganz so doll von meinen Gefühlen lenken zu lassen und diese Abneigung nicht zu nah an mich heran kommen zu lassen. Was nicht so einfach ist. Dadurch habe ich mich auch ein wenig zurück gezogen, ich habe morgens schon angst, wie er heute drauf ist, ob er mich beachtet oder ob er heute lieb ist zu mir...

Seit eingien Monaten merke ich aber, dass er mich von Tag zu Tag mehr hasst (mein Gefühl). Vielleicht, weil er merkt, dass ich dieses hin und her versuche abprallen zu lassen???

Das schlimme ist, ich habe niemanden wirklich zum reden, klar mein freund, der versteht mich auch, aber er steht natürlich zwischen den stühlen. Meine Eltern (getrennt) und auch ihre Partner erzählen mir nur, es wäre normal, ich hätte es ja vorher wissen müssen und jetzt muß ich da durch. Man muß auch dazu sagen, dass Alex immer wenn andere da sind ganz lieb zu mir ist und sobald er mit mir und meinem Freund alleine ist, dann fängt es wieder an (von einer sekunde auf die auf die andere).

Niemand versteht mich, keiner ist da, der mir mal zuhört und mir mut zuspricht, also bin ich jetzt hier, vielleicht haben andere Frauen ähnliche Erfahrungen gemacht? Es wäre schön sich mal austauschen zu können.

Wenn Ihr Euch jetzt diese ganze Storie durchgelesen habt, dann vielen Dank dafür, denn ich weiß es ist viel...

Liebe Grüße

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26. Juni 2007 um 11:19

Nicht einfach...
Hallo liebenswert!
Ich habe Deine Geschichte gelesen.
Man merkt dass Du Dir richtig Mühe gibst und trotzdem an dem Kleinen immer scheiterst. Ich selbst habe 3 Stiefkinder, die seit gut 2 Jahren bei uns leben. Die Mutter ist Alkoholikerin...und ist kurz nachdem die Kinder zu uns kamen gleich wieder schwanger geworden. Selbst habe ich keine Kinder, obwohl ich eigentlich kurz bevor sie zu uns gekommen sind unbedingt eins wollte...Ich habe festgestellt, dass Kinder immer versuchen ihre Grenzen auszutesten! Das macht Alex mit Dir auch. Wichtig ist, dass Du und Dein Partner gemeinsam an einem Strang zieht. Bekommt Dein Freund das überhaupt alles so mit? Mir gings am Anfang ähnlich wie Dir. Ich war oft verzweifelt, mich hat das ganze auch richtig krank gemacht. Vor allem, wie Du selbst auch sagst, es sind andere Charakteren. Bitte bedenke auch, dass die Probleme mit dem Alter auch größer werden (Schule, PUPERTÄT, Ansprüche, usw.)
Du bist noch so jung, ich finds echt toll dass Du Dich dieser Aufgabe und Herausforderung stellst! Dein Partner hat wirklich Glück mit Dir und kann auch stolz auf Dich sein! Und das meine ich im Ernst, was würde sonst aus dem Kleinen werden??
Willst Du selber auch einmal Kinder haben?
LG

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26. Juni 2007 um 12:13
In Antwort auf kalla_12570936

Nicht einfach...
Hallo liebenswert!
Ich habe Deine Geschichte gelesen.
Man merkt dass Du Dir richtig Mühe gibst und trotzdem an dem Kleinen immer scheiterst. Ich selbst habe 3 Stiefkinder, die seit gut 2 Jahren bei uns leben. Die Mutter ist Alkoholikerin...und ist kurz nachdem die Kinder zu uns kamen gleich wieder schwanger geworden. Selbst habe ich keine Kinder, obwohl ich eigentlich kurz bevor sie zu uns gekommen sind unbedingt eins wollte...Ich habe festgestellt, dass Kinder immer versuchen ihre Grenzen auszutesten! Das macht Alex mit Dir auch. Wichtig ist, dass Du und Dein Partner gemeinsam an einem Strang zieht. Bekommt Dein Freund das überhaupt alles so mit? Mir gings am Anfang ähnlich wie Dir. Ich war oft verzweifelt, mich hat das ganze auch richtig krank gemacht. Vor allem, wie Du selbst auch sagst, es sind andere Charakteren. Bitte bedenke auch, dass die Probleme mit dem Alter auch größer werden (Schule, PUPERTÄT, Ansprüche, usw.)
Du bist noch so jung, ich finds echt toll dass Du Dich dieser Aufgabe und Herausforderung stellst! Dein Partner hat wirklich Glück mit Dir und kann auch stolz auf Dich sein! Und das meine ich im Ernst, was würde sonst aus dem Kleinen werden??
Willst Du selber auch einmal Kinder haben?
LG

Oh ja...
Hallo, danke dass Du mich verstehst, gibt echt nicht viele Menschen in meinem Umfeld, die das tun. Mein Freund steht schon hinter mir und bekommt auch ab und zu mit wie und was abgeht. Alex hat (das war bis jetzt so das "schlimmste") neulich mal vor meinem Neffen, meinem Freund und mir folgendes gemacht: wir saßen am Frühstückstisch und auf einmal sagte mein Neffe, Alex würde nicht gern in den Kindergarten gehen, was mich als "fürsorgliche Stiefmama" natürlich gleich stutzig gemacht hat und ich habe nachgefragt warum das so wäre. Es kam keine Antwort, mein Freund fragte dann, warum Alex mir keine Antwort geben möchte, daraufhin sagte Alex dann ich möchte nie wieder mit ihr reden. Vorher war aber alles in Ordnung, ich habe weder mit ihm gemeckert oder sonstiges. Das ging mir und meinem Freund natürlich sehr nah und wir konnten es nicht verstehen. Selbst mein Neffe hat Alex gefragt warum nicht und er sagte daraufhin, ich will sie nicht mehr als Mama haben. er sprach über eine Woche danach nicht mit mir. Mein Freund asgte mir danach, dass es ja jetzt das erste Mal so extrem war, zumindest das er das mitbekommen hat und er weiß jetzt, dass ich nicht immer übertreibe, was er vorher schon dachte. Natürlich haben mein Freund und ich auch schon über Trennung nachgedacht, aber wir lieben uns einfach zu sehr. Auch eine Familientherapie haben wir schon angefangen, aber uns wurde gesagt, man kann nix dagegen tun, denn selbst mit Alex reden ginge nicht, denn er wäre noch zu jung. Ich habe mich in letzter Zeit sehr von Alex zurück gezogen, einfach weil ich mich und meine Gefühle auch ein bißchen schützen möchte. Ob das richtig ist weiß ich nicht, aber ich weiß mir auch nicht anders zu helfen.
Das letzte war, dass Alex gesagt hat, er will mein Essen nicht essen was ich koche. Also macht Papa ihm jetzt immer eine Stulle, da der Papa ja nicht kochen kann.
Mein Freund hat Alex auch schon gefragt ob er möchte das ich gehe, mir eine eigene Wohnung suche, dies verneinte er. Ich weiß, dass er sich wahrscheinlich zurückgewiesen fühlt von seiner leiblichen Mutter (die übrigens auch im August noch ein Kind bekommt), sie meldet sich aber nicht, wir stehen dem nicht im Wege. Im Gegenteil, wir würden uns das sogar wünschen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung wie doof das Gefühl ist von einem Elternteil im Stich gelassen zu werden.
Mein Freund steht bei all dem natürlich zwischen den Stühlen, er sagt immer, da hat er eine Frau gefunden, die die Frau ist, mit der er alt werden möchte und dann wird alles durch so einen kleinen Jungen zerstört. Unsere Hoffnung ist, dass Alex sich besser äußern kann, was er gegen mich hat (wenn überhaupt), wenn er älter ist. aber glaubt mir, ich habe vor jeden Tag Angst und weiß auch echt nicht mehr weiter. Jetzt haben wir schon wieder 2 TAge nciht miteinander gesprochen. Um ehrlich zu sein, ich hab eauch schon di eHoffnung aufgegeben, dass ich ihm wenigstens irgendwann mal eine gute Freundin sein kann (mehr wollte ich ja sowieso nie sein, siehe beitrag oben).Ich weiß, mir kann keiner helfen, aber es tut gut, alles mal loszuwerden und zu erfahren, dass jemand auch verständnis hat für mich und meine Gefühle.

Mein Freund und ich wollen noch ein Kind zusammen, was wir schon seit Ewigkeiten versuchen. Bis jetzt hats nicht geklappt, vielleicht auch durch den Sreß?!

Freu mich natürlich über alle Antworten und bedanke mich nochmal, dass Ihr Euch das alles durchlest...was ja nciht selbstverständlich ist.

Liebe Grüße
Liebenswert

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26. Juni 2007 um 15:24
In Antwort auf anelie_12856242

Oh ja...
Hallo, danke dass Du mich verstehst, gibt echt nicht viele Menschen in meinem Umfeld, die das tun. Mein Freund steht schon hinter mir und bekommt auch ab und zu mit wie und was abgeht. Alex hat (das war bis jetzt so das "schlimmste") neulich mal vor meinem Neffen, meinem Freund und mir folgendes gemacht: wir saßen am Frühstückstisch und auf einmal sagte mein Neffe, Alex würde nicht gern in den Kindergarten gehen, was mich als "fürsorgliche Stiefmama" natürlich gleich stutzig gemacht hat und ich habe nachgefragt warum das so wäre. Es kam keine Antwort, mein Freund fragte dann, warum Alex mir keine Antwort geben möchte, daraufhin sagte Alex dann ich möchte nie wieder mit ihr reden. Vorher war aber alles in Ordnung, ich habe weder mit ihm gemeckert oder sonstiges. Das ging mir und meinem Freund natürlich sehr nah und wir konnten es nicht verstehen. Selbst mein Neffe hat Alex gefragt warum nicht und er sagte daraufhin, ich will sie nicht mehr als Mama haben. er sprach über eine Woche danach nicht mit mir. Mein Freund asgte mir danach, dass es ja jetzt das erste Mal so extrem war, zumindest das er das mitbekommen hat und er weiß jetzt, dass ich nicht immer übertreibe, was er vorher schon dachte. Natürlich haben mein Freund und ich auch schon über Trennung nachgedacht, aber wir lieben uns einfach zu sehr. Auch eine Familientherapie haben wir schon angefangen, aber uns wurde gesagt, man kann nix dagegen tun, denn selbst mit Alex reden ginge nicht, denn er wäre noch zu jung. Ich habe mich in letzter Zeit sehr von Alex zurück gezogen, einfach weil ich mich und meine Gefühle auch ein bißchen schützen möchte. Ob das richtig ist weiß ich nicht, aber ich weiß mir auch nicht anders zu helfen.
Das letzte war, dass Alex gesagt hat, er will mein Essen nicht essen was ich koche. Also macht Papa ihm jetzt immer eine Stulle, da der Papa ja nicht kochen kann.
Mein Freund hat Alex auch schon gefragt ob er möchte das ich gehe, mir eine eigene Wohnung suche, dies verneinte er. Ich weiß, dass er sich wahrscheinlich zurückgewiesen fühlt von seiner leiblichen Mutter (die übrigens auch im August noch ein Kind bekommt), sie meldet sich aber nicht, wir stehen dem nicht im Wege. Im Gegenteil, wir würden uns das sogar wünschen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung wie doof das Gefühl ist von einem Elternteil im Stich gelassen zu werden.
Mein Freund steht bei all dem natürlich zwischen den Stühlen, er sagt immer, da hat er eine Frau gefunden, die die Frau ist, mit der er alt werden möchte und dann wird alles durch so einen kleinen Jungen zerstört. Unsere Hoffnung ist, dass Alex sich besser äußern kann, was er gegen mich hat (wenn überhaupt), wenn er älter ist. aber glaubt mir, ich habe vor jeden Tag Angst und weiß auch echt nicht mehr weiter. Jetzt haben wir schon wieder 2 TAge nciht miteinander gesprochen. Um ehrlich zu sein, ich hab eauch schon di eHoffnung aufgegeben, dass ich ihm wenigstens irgendwann mal eine gute Freundin sein kann (mehr wollte ich ja sowieso nie sein, siehe beitrag oben).Ich weiß, mir kann keiner helfen, aber es tut gut, alles mal loszuwerden und zu erfahren, dass jemand auch verständnis hat für mich und meine Gefühle.

Mein Freund und ich wollen noch ein Kind zusammen, was wir schon seit Ewigkeiten versuchen. Bis jetzt hats nicht geklappt, vielleicht auch durch den Sreß?!

Freu mich natürlich über alle Antworten und bedanke mich nochmal, dass Ihr Euch das alles durchlest...was ja nciht selbstverständlich ist.

Liebe Grüße
Liebenswert

Verzweifelte Stiefmama
Hallo nochmal!
Vielleicht solltest du ihm doch klar machen, dass du nicht seine Mama bist - Du hast ihm gegenüber eine moralische Verpflichtung, das ist klar, Du bist aber nicht seine Mutter und er sollte lernen, dass nicht alles so selbstverständlich ist! Du kannst genauso wenig wie er was dafür, dass ihn seine Mama aufgegeben hat!!
Echt schlimm, die bekommt einfach das nächste Kind...
Er muss lernen dich zu respektieren!
Die Situation mit deinem Freund, dem Neffen und dem Kleinen war ja echt schlimm. Kann mir gut vorstellen dass das richtig weh tat!!
Nochmal, Hut ab! Ich würde niemals für seine Kinder zu Hause bleiben und sie bekochen - obwohl ich sie auch gerne habe -. Darf ich fragen wie das dann finanziell bei euch geregelt ist? Ich mach mir da schon sehr viele Gedanken, sind ja schließlich auch 3 Kinder. Wir bewohnen ein Haus mit ELW, in der seine Mutter wohnt. Wir zahlen Miete an sie und decken auch den Aufwand der ihr durch die Kinder ensteht. Da kommt einiges zusammen... Allerdings wird uns die Bude jetzt zu klein. Die Kinder sind 13-15 Jahre alt und wir wohnen Zimmer an Zimmer, da gibts so gut wie keine Privatsphäre. Egal was wir gemeinsam noch vorhaben (Heirat, eigene Kinder, Haus,...), ich will es so geregelt haben, dass ich zumindest finanziell nicht für seine Kinder aufkomme. Ich bin schon für sie da, wenn sie mich brauchen- nicht das man das falsch interpretieren könnte, aber halt "nur" als Freundin, Kumpel, Nachhilfe,...- nicht als Mama.

Ich wünsche dir das allerbeste!
Es tut schon gut wenn man weiß dass man nicht alleine ist!
LG

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26. Juni 2007 um 19:15
In Antwort auf kalla_12570936

Verzweifelte Stiefmama
Hallo nochmal!
Vielleicht solltest du ihm doch klar machen, dass du nicht seine Mama bist - Du hast ihm gegenüber eine moralische Verpflichtung, das ist klar, Du bist aber nicht seine Mutter und er sollte lernen, dass nicht alles so selbstverständlich ist! Du kannst genauso wenig wie er was dafür, dass ihn seine Mama aufgegeben hat!!
Echt schlimm, die bekommt einfach das nächste Kind...
Er muss lernen dich zu respektieren!
Die Situation mit deinem Freund, dem Neffen und dem Kleinen war ja echt schlimm. Kann mir gut vorstellen dass das richtig weh tat!!
Nochmal, Hut ab! Ich würde niemals für seine Kinder zu Hause bleiben und sie bekochen - obwohl ich sie auch gerne habe -. Darf ich fragen wie das dann finanziell bei euch geregelt ist? Ich mach mir da schon sehr viele Gedanken, sind ja schließlich auch 3 Kinder. Wir bewohnen ein Haus mit ELW, in der seine Mutter wohnt. Wir zahlen Miete an sie und decken auch den Aufwand der ihr durch die Kinder ensteht. Da kommt einiges zusammen... Allerdings wird uns die Bude jetzt zu klein. Die Kinder sind 13-15 Jahre alt und wir wohnen Zimmer an Zimmer, da gibts so gut wie keine Privatsphäre. Egal was wir gemeinsam noch vorhaben (Heirat, eigene Kinder, Haus,...), ich will es so geregelt haben, dass ich zumindest finanziell nicht für seine Kinder aufkomme. Ich bin schon für sie da, wenn sie mich brauchen- nicht das man das falsch interpretieren könnte, aber halt "nur" als Freundin, Kumpel, Nachhilfe,...- nicht als Mama.

Ich wünsche dir das allerbeste!
Es tut schon gut wenn man weiß dass man nicht alleine ist!
LG

Freundin sein und das wars...
...ich weiß nicht wie ich Alex das klar machen soll. Ich glaube er hat da noch nicht das Verständnis dafür. Ein bißchen bin ich selbst dran schuld, ich habe mich (u. a. durch meine Eltern und auch von Bekannten usw)ein bißchen dazu drängen lassen, seine Mutter zu werden. Mein Freund war am Anfang ein bißchen überfordert, Arbeit, Kind, Streß mit der Ex usw. Er musste oft lange arbeiten und Alex war in der Zeit bei der Tagesmutter. Ich habe dann schnell gesagt, ich hole oder bringe Alex zur/von der Tagesmutter, schon nach ca. zwei Wochen. Die Tagesmutter sagte mir dann auch nach einer Woche, dass sie mich schon öfter gesehen hat als Alex Mama in zwei Jahren...das soll schon was heißen denk ich ?! Na jedenfalls wollte ich auch, dass Alex und ich uns besser kennenlernen, wenn wir alleine waren hat er mit mir gekuschelt, geschmust usw. sobald mein Freund da war...Schluß! Irgendwie habe ich mich einfach in die mutterrolle ein wenig reindrängeln lassen. Was ich jetzt im Nachhinein natürlich total bereue. Wir haben zu Alex nach dem Vorfall mit meinem Neffen auch gesagt, er muß mich nicht mehr Mama nennen wenn er es nicht möchte, er kann mich gern wieder bei meinem Vornamen nennen. Das tat er mehr oder weniger 3 Wochen und dann fing er wieder mit Mama an.

Er weiß wer seine leibliche Mutter ist, er hat auch ein Foto von ihr. Mindestens einmal im Monat geht er auch zu seiner Oma und Ur-Oma mütterlicher Seits.

Gerade in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich mich zu doll in die Mutterrolle reingelebt habe, nur mal als Beispiel, ich gehe gern shoppen und früher ging es da nur um mich. In letzter Zeit oder eben seit knapp 3 Jahren kaufe ich oft was für ALex, weil ich ihm natürlich was gutes tun will. Nur leider dankt er es mir überhaupt nicht...deshalb versuch eich mich auch jetzt dabei zurück zu halten, auch wenn es nur um Kleinigkeiten geht wie mal ein Malheft oder sowas.

Mein Freund geht arbeiten, ich habe leider noch keine neue Arbeitsstelle gefunden, bin aber auf der Suche.

Ich versuche auch zu vermeiden, Alex zur KITA zu bringen oder abzuholen, denn ich glaube es würde nichts bringen, wenn wir uns eh nur anschweigen. Manchmal entwickelt sich bei mir auch so ein Wut, ich weiß nicht ob das jemand kennt und weiß was ich meine, natürlich versuche ich es nciht an Alex auszulassen, sondern suche mir ein anderes Ventil, aber die Wut staut sich gerade in letzter Zeit immer mehr.

Vielleicht hast Du ja noch ein Tipp, wie ich Alex beibringen könnte das ich nur eine Freundin sein will...Aber ich denke, dann wird es auch nciht wirklich besser, denn dann kann es sein, das ja immer noch die Eifersucht da ist, weil er seinen Papa nicht alleine haben kann und nicht mehr die volle Aufmerksamkeint bekommt. Das bekommen wir ja auch oft zu spüren, wenn wir uns mal im Kaufhaus oder so unterhalten um zu besprechen was wir kaufen sollen, macht er extra Blödsinn, weil er eine minute lang nicht beachtet wird (gerade heute mal wieder geschehen).

Freu mich auf Antwort

Liebe Grüße
Liebenswert

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27. Juni 2007 um 12:15
In Antwort auf anelie_12856242

Freundin sein und das wars...
...ich weiß nicht wie ich Alex das klar machen soll. Ich glaube er hat da noch nicht das Verständnis dafür. Ein bißchen bin ich selbst dran schuld, ich habe mich (u. a. durch meine Eltern und auch von Bekannten usw)ein bißchen dazu drängen lassen, seine Mutter zu werden. Mein Freund war am Anfang ein bißchen überfordert, Arbeit, Kind, Streß mit der Ex usw. Er musste oft lange arbeiten und Alex war in der Zeit bei der Tagesmutter. Ich habe dann schnell gesagt, ich hole oder bringe Alex zur/von der Tagesmutter, schon nach ca. zwei Wochen. Die Tagesmutter sagte mir dann auch nach einer Woche, dass sie mich schon öfter gesehen hat als Alex Mama in zwei Jahren...das soll schon was heißen denk ich ?! Na jedenfalls wollte ich auch, dass Alex und ich uns besser kennenlernen, wenn wir alleine waren hat er mit mir gekuschelt, geschmust usw. sobald mein Freund da war...Schluß! Irgendwie habe ich mich einfach in die mutterrolle ein wenig reindrängeln lassen. Was ich jetzt im Nachhinein natürlich total bereue. Wir haben zu Alex nach dem Vorfall mit meinem Neffen auch gesagt, er muß mich nicht mehr Mama nennen wenn er es nicht möchte, er kann mich gern wieder bei meinem Vornamen nennen. Das tat er mehr oder weniger 3 Wochen und dann fing er wieder mit Mama an.

Er weiß wer seine leibliche Mutter ist, er hat auch ein Foto von ihr. Mindestens einmal im Monat geht er auch zu seiner Oma und Ur-Oma mütterlicher Seits.

Gerade in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich mich zu doll in die Mutterrolle reingelebt habe, nur mal als Beispiel, ich gehe gern shoppen und früher ging es da nur um mich. In letzter Zeit oder eben seit knapp 3 Jahren kaufe ich oft was für ALex, weil ich ihm natürlich was gutes tun will. Nur leider dankt er es mir überhaupt nicht...deshalb versuch eich mich auch jetzt dabei zurück zu halten, auch wenn es nur um Kleinigkeiten geht wie mal ein Malheft oder sowas.

Mein Freund geht arbeiten, ich habe leider noch keine neue Arbeitsstelle gefunden, bin aber auf der Suche.

Ich versuche auch zu vermeiden, Alex zur KITA zu bringen oder abzuholen, denn ich glaube es würde nichts bringen, wenn wir uns eh nur anschweigen. Manchmal entwickelt sich bei mir auch so ein Wut, ich weiß nicht ob das jemand kennt und weiß was ich meine, natürlich versuche ich es nciht an Alex auszulassen, sondern suche mir ein anderes Ventil, aber die Wut staut sich gerade in letzter Zeit immer mehr.

Vielleicht hast Du ja noch ein Tipp, wie ich Alex beibringen könnte das ich nur eine Freundin sein will...Aber ich denke, dann wird es auch nciht wirklich besser, denn dann kann es sein, das ja immer noch die Eifersucht da ist, weil er seinen Papa nicht alleine haben kann und nicht mehr die volle Aufmerksamkeint bekommt. Das bekommen wir ja auch oft zu spüren, wenn wir uns mal im Kaufhaus oder so unterhalten um zu besprechen was wir kaufen sollen, macht er extra Blödsinn, weil er eine minute lang nicht beachtet wird (gerade heute mal wieder geschehen).

Freu mich auf Antwort

Liebe Grüße
Liebenswert

Hallo Liebenswert
Ich kann dich voll und ganz verstehen und vor allem deine Gefühle sehr gut nachvollziehen (mein Freund ist ein sogenannter Besuchspapa oder WE Papa, wobei seine Kinder auch unter der Woche 2x da sind. Die Kinder sind 5 Jahre (Bub) und 9 jahre (Mädchen)).
Mein Eindruck ist allerdings, dass du und dein Freund den 5 - jährigen Alex zu erwachsen behandelt.
Er soll auf keinen Fall darüber bestimmen können, ob du da bist oder nicht. (ich beziehe mich auf die Frage, die dein Freund seinem Sohn gestellt hat.).
Aus deiner Beschreibung kommt es mir auch so vor, als ob du das Kind und Alex der Erwachsene wäre (ich beziehe mich auf deine Angst, ob Alex dich mögen wird oder nicht).
Ich denke, dass deine Reaktion, dich zurückzuziehen das einzig richtige für dich und Alex ist. Vielleicht ist er doch etwas überfordert mit deiner Zuneigung. Und wenn du es aus dem Blickwinkel eines Kindes betrachtest ist es auch leichter. Er ist kein berechnender Erwachsener sondern ein Kind. Und wenn er dich ignoriert, dann tu es einfach ebenso. Du kannst ihm auch glaube ich in einer einfachen Kindersprache sagen, dass du nicht seine Mami bist und nicht seine Mami ersetzen willst, und dass du ihm auch nicht seinen Vater wegnehmen willst, weil du ja einen eigenen Vater hast.
Bedenke einfach, dass er erst 5 Jahre ist.
LG,
Nana
PS: das mit dem Blödsinn machen im Kaufhaus, weil er keine Aufmerksamkeit bekommt, erleben auch nicht Stieffamilien. Das ist normal.
PSPS: und dass er Mama zu dir sagt, zeigt, dass er dich im Grunde sehr mag. Wahrscheinlich ist er einfach im Zwiespalt wegen seiner leiblichen Mutter.

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27. Juni 2007 um 12:17
In Antwort auf anelie_12856242

Freundin sein und das wars...
...ich weiß nicht wie ich Alex das klar machen soll. Ich glaube er hat da noch nicht das Verständnis dafür. Ein bißchen bin ich selbst dran schuld, ich habe mich (u. a. durch meine Eltern und auch von Bekannten usw)ein bißchen dazu drängen lassen, seine Mutter zu werden. Mein Freund war am Anfang ein bißchen überfordert, Arbeit, Kind, Streß mit der Ex usw. Er musste oft lange arbeiten und Alex war in der Zeit bei der Tagesmutter. Ich habe dann schnell gesagt, ich hole oder bringe Alex zur/von der Tagesmutter, schon nach ca. zwei Wochen. Die Tagesmutter sagte mir dann auch nach einer Woche, dass sie mich schon öfter gesehen hat als Alex Mama in zwei Jahren...das soll schon was heißen denk ich ?! Na jedenfalls wollte ich auch, dass Alex und ich uns besser kennenlernen, wenn wir alleine waren hat er mit mir gekuschelt, geschmust usw. sobald mein Freund da war...Schluß! Irgendwie habe ich mich einfach in die mutterrolle ein wenig reindrängeln lassen. Was ich jetzt im Nachhinein natürlich total bereue. Wir haben zu Alex nach dem Vorfall mit meinem Neffen auch gesagt, er muß mich nicht mehr Mama nennen wenn er es nicht möchte, er kann mich gern wieder bei meinem Vornamen nennen. Das tat er mehr oder weniger 3 Wochen und dann fing er wieder mit Mama an.

Er weiß wer seine leibliche Mutter ist, er hat auch ein Foto von ihr. Mindestens einmal im Monat geht er auch zu seiner Oma und Ur-Oma mütterlicher Seits.

Gerade in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich mich zu doll in die Mutterrolle reingelebt habe, nur mal als Beispiel, ich gehe gern shoppen und früher ging es da nur um mich. In letzter Zeit oder eben seit knapp 3 Jahren kaufe ich oft was für ALex, weil ich ihm natürlich was gutes tun will. Nur leider dankt er es mir überhaupt nicht...deshalb versuch eich mich auch jetzt dabei zurück zu halten, auch wenn es nur um Kleinigkeiten geht wie mal ein Malheft oder sowas.

Mein Freund geht arbeiten, ich habe leider noch keine neue Arbeitsstelle gefunden, bin aber auf der Suche.

Ich versuche auch zu vermeiden, Alex zur KITA zu bringen oder abzuholen, denn ich glaube es würde nichts bringen, wenn wir uns eh nur anschweigen. Manchmal entwickelt sich bei mir auch so ein Wut, ich weiß nicht ob das jemand kennt und weiß was ich meine, natürlich versuche ich es nciht an Alex auszulassen, sondern suche mir ein anderes Ventil, aber die Wut staut sich gerade in letzter Zeit immer mehr.

Vielleicht hast Du ja noch ein Tipp, wie ich Alex beibringen könnte das ich nur eine Freundin sein will...Aber ich denke, dann wird es auch nciht wirklich besser, denn dann kann es sein, das ja immer noch die Eifersucht da ist, weil er seinen Papa nicht alleine haben kann und nicht mehr die volle Aufmerksamkeint bekommt. Das bekommen wir ja auch oft zu spüren, wenn wir uns mal im Kaufhaus oder so unterhalten um zu besprechen was wir kaufen sollen, macht er extra Blödsinn, weil er eine minute lang nicht beachtet wird (gerade heute mal wieder geschehen).

Freu mich auf Antwort

Liebe Grüße
Liebenswert

"Jetzt oder nie.."
Hallo!
Ich weiß nicht ob das richtig ist was ich dir sage..
Meiner Meinung ist es halt besser für dich wenn du den Spieß umdrehst. Klar, Alex ist noch jung und mag so manches nicht verstehen, aber er verstehts schon recht gut, dich zu ärgern!Lass dir die Sache mit Mamasein oder Freindinsein für ihn nochmal genau durch den Kopf. Spiele verschiedne Szenarien durch. Was ist wenn er 10 ist, wenn er 15 ist (PUBERTÄT, Hilfe!!), es könnte ja mal irgendwann der Satz kommen : "Du bist ja nicht meinen Mutter...". Obwohl du (aus deiner Sicht)für ihn wie eine Mutter warst! Das tut dann erst richtig weh! Dann wirst du dir wahrscheinlich auch noch Vorwürfe machen.

Bespreche das mit deinem Freund! Sag dem Kleinen du möchtest ab sofort seine Freundin sein, wenn er nachfragt warum, kannst du ja sagen: weil du dann vielleicht lieber bist zu mir... Jedesmal wenn er Mama sagt, müsstest du daraufhin antworten : ich bin die "Liebenswert".

Es geht hier nicht nur um Alex! Dir gehts nicht gut! Ich weiß ganz genau was du damit meinst, wenn du von dieser Wut sprichst. Auch wenn man es nicht gerne laut sagen möchte, es wär alles so schön, wenn sie bei der Mutter wären!

Änder`was, lieber jetzt gleich!
Ich hab mir auch gedacht, das wird sich schon irgendwie einspielen.. PUSTEKUCHEN! Kinder verlangen sogar nach Grenzen! Er wohnt nicht nur bei seinem Papa sondern auch bei dessen Freundin.
Bitte denke nicht dass ich dich aufhetzen möchte, ich spreche aus meiner Erfahrung heraus und denke mir oft: hätt ichs doch anders gemacht, hätt ich mich doch gleich besser durchgesetzt...

Ich hoffe ich kann dir ein wenig helfen damit!

LG
LEELEEFEE

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27. Juni 2007 um 22:58
In Antwort auf coira_12575062

Hallo Liebenswert
Ich kann dich voll und ganz verstehen und vor allem deine Gefühle sehr gut nachvollziehen (mein Freund ist ein sogenannter Besuchspapa oder WE Papa, wobei seine Kinder auch unter der Woche 2x da sind. Die Kinder sind 5 Jahre (Bub) und 9 jahre (Mädchen)).
Mein Eindruck ist allerdings, dass du und dein Freund den 5 - jährigen Alex zu erwachsen behandelt.
Er soll auf keinen Fall darüber bestimmen können, ob du da bist oder nicht. (ich beziehe mich auf die Frage, die dein Freund seinem Sohn gestellt hat.).
Aus deiner Beschreibung kommt es mir auch so vor, als ob du das Kind und Alex der Erwachsene wäre (ich beziehe mich auf deine Angst, ob Alex dich mögen wird oder nicht).
Ich denke, dass deine Reaktion, dich zurückzuziehen das einzig richtige für dich und Alex ist. Vielleicht ist er doch etwas überfordert mit deiner Zuneigung. Und wenn du es aus dem Blickwinkel eines Kindes betrachtest ist es auch leichter. Er ist kein berechnender Erwachsener sondern ein Kind. Und wenn er dich ignoriert, dann tu es einfach ebenso. Du kannst ihm auch glaube ich in einer einfachen Kindersprache sagen, dass du nicht seine Mami bist und nicht seine Mami ersetzen willst, und dass du ihm auch nicht seinen Vater wegnehmen willst, weil du ja einen eigenen Vater hast.
Bedenke einfach, dass er erst 5 Jahre ist.
LG,
Nana
PS: das mit dem Blödsinn machen im Kaufhaus, weil er keine Aufmerksamkeit bekommt, erleben auch nicht Stieffamilien. Das ist normal.
PSPS: und dass er Mama zu dir sagt, zeigt, dass er dich im Grunde sehr mag. Wahrscheinlich ist er einfach im Zwiespalt wegen seiner leiblichen Mutter.

Hi Liebenswert
Ich bin auch Stiefmutti ,sie ist grade 6 geworden.
Bei uns war es ähnlich wie bei dir, Sie war das freundlichste und allerliebste Kind auf der ganzen Welt, bis sie bekommen hat was sie wollte (einkaufen , spielen ,kuscheln)als sie dann hatte was sie wollte war ich Luft für Sie .Wenn der Papa nach hause kam war ich abgeschrieben und sie hat immer versucht einen keil zwischen uns zu treiben so das wir am Anfang als sie bei uns einzog sehr viel gestritten haben...manchmal erfand sie Sachen ( z.B ich habe sie angeschrieen) die sie ihrem Papa gesagt hat und mir dabei frech ins Gesicht lachte, weil der Papa sie natürlich gleich in den arm genommen hat uns sie trösten musste

Ich wusste mir auch nicht zu helfen, bei meiner Familie kann ich damit nicht ankommen und ich kannte damals das Forum nicht, ich bin zu der KITA Leitung gegangen (Super Frau) und habe mit ihr über unsere Probleme gesprochen

Sie sagte 5 jährige versuchen einen Machtkampf zu führen, denn sie möchten bestimmen wie es laufen soll und muss, sie sagte mir auch das Kinder grenzen brauchen.

Also haben wir uns zusammen gesetzt (mein Mann und ich) und haben besprochen was wir machen sollten, denn grade das eiskalte lügen der kleinen war ein großes Problem, jedes mal wenn sie gelogen hat, hat mein Mann und ich ihr erklärt welche Konsequenz das für sie haben wir (z.B früher schlafen gehen, oder kein fernsehen) dann hat wir sie noch mal gefragt was los war und wenn sie immer noch gelogen hat musste sie früher ins bett, wenn sie der Meinung war sie müsste nur mit mir kuscheln wenn sie was möchte, habe ich das abgelehnt und ihr erklärt warum ich jetzt nicht kuscheln will, auch sie versuchte es bei mir mit schweigen, gut ok, ich habe noch länger geschwiegen.
Auch das mit dem essen, er hat drei Jahre lang das gegessen was du gekocht hast und jetzt schmeckt es ihm nicht mehr und dein Mann schmiert ihm zu Belohnung weil er dich beleidigt eine Stulle, find ich persönlich nicht richtig.
Wie reagiert denn dein Mann wenn der kleine böse Sachen zu dir sagt, zeigt er Alex dass es auch ihm weh tut was er zu dir sagt und das es Ihn traurig macht.

Vielleicht hast du ja auch mitleid mit Alex da er ja von seiner Mutter verlassen worden ist und sie sich nicht kümmert, ging mir genau so zu Anfang, ihre Mutter hat sich nun über die 8 Monate nicht gemeldet.

Wie ist den Alex drauf wenn er bei der Oma und Uroma war?
ist es dann besser mit ihm oder eher schlechter.

Und das Problem mit dem kuscheln haben wir auch nun gut hinbekommen, da sie in der Mitte sitzt und wir alle zusammen kuscheln, mittlerweile zu viert.
Alex sollte sehen dass es für seinen Papa in Ordnung ist wenn er eine andere "Mama" lieb hat.

Man hat mir auch geraten mit meiner kleinen zum Kinderpsychologen zu gehen weil es doch sehr schwer zu verstehen ist, nicht nur für eine 5 jähriges Kind sonder auch für einen erwachsenen Menschen, warum eine Mutter ihr eigenes Kind nicht haben möchte.

Und bitte noch eins, gebt euch nicht auf du und dein Mann solltet jetzt noch mehr zusammen halten als zuvor.

und nun schönen Abend noch und sorry für so viele fragen und den langen text.
LG Juzia

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28. Juni 2007 um 6:48

Hallo!
Ich habe Deine Beiträge aufmerksam durchgelesen und finde es beachtlich, dass Du Dir solche Mühe gibst, wo doch der Alex "nur" Dein Stiefsohn ist. Hut ab, da gibts ganz andere Exemplare, denen das Wohlergehen des fremden Kindes gepflegt am Allerwertesten vorbeigeht.

Ich habe ein eigenes Kind, einen Sohn von knapp 6 Jahren. Kann Dir also aus eigener Erfahrung sagen, dass es ganz normal ist wenn Sprüche a lá "Mit Dir red ich nicht mehr" oder "Lass mich in Ruhe du doofe Mama" oder "Der Papa ist viel lieber" oder oder oder oder kommen. Das hat nichts mit Stiefsohn oder eigener Sohn oder Mädchen oder Junge zu tun, solche Ticker haben die manchmal. Am Besten bin ich da immer gefahren, wenn ichs vollkommen ignoriert habe. Ok, dann spricht er halt mal nicht mit mir, auch gut. Mach ich halt was anderes. Bloss nicht auf Diskussionen einlassen, oder die Betroffene spielen, da haken sie gleich ein, die lieben Kleinen.

Viel eher glaube ich, dass Dich der Alex als Mama betrachtet. Warum auch nicht? Du kennst ihn, seit er 2 ist und offensichtlich hats die eigene Mutter seit dieser Zeit nicht mehr geschafft, sich um ihn zu kümmern oder ihn zu sehen. Die Mutter gehört sich m.E übrigens gevierteilt, und ich gehe mal ganz stark davon aus, dass das den Alex stark berührt, dass sich die eigene Mutter offensichtlich nicht mehr für ihn interessiert. Wo er doch offensichtlich bei der Oma und Uroma immer wieder von der Mama hört. Schreckliche Situation für ihn, stelle ich mir nicht schön vor.

Was ich tunlichst vermeiden würde, wäre in dieser Situation ein eigenes Kind zu bekommen, auch wenn es noch so schwer fällt. Versetz Dich mal in die Lage des Jungen! Vielleicht schafft ihr es ja, den Hebel umzulegen und plötzlich kommt da schon wieder ein neues Kind, nein, da würde ich lieber noch warten!

Ansonsten würde ich euch zu professioneller Hilfe raten, vielleicht besprichst Du Dich mit dem Kinderarzt, der gibt euch eine Überweisung zum Kinderpsychologen. Es wäre doch wirklich schade, man kann soviel kaputt machen.

Toi toi toi
Kiki

A

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28. Juni 2007 um 16:02
In Antwort auf katja_12325648

Hi Liebenswert
Ich bin auch Stiefmutti ,sie ist grade 6 geworden.
Bei uns war es ähnlich wie bei dir, Sie war das freundlichste und allerliebste Kind auf der ganzen Welt, bis sie bekommen hat was sie wollte (einkaufen , spielen ,kuscheln)als sie dann hatte was sie wollte war ich Luft für Sie .Wenn der Papa nach hause kam war ich abgeschrieben und sie hat immer versucht einen keil zwischen uns zu treiben so das wir am Anfang als sie bei uns einzog sehr viel gestritten haben...manchmal erfand sie Sachen ( z.B ich habe sie angeschrieen) die sie ihrem Papa gesagt hat und mir dabei frech ins Gesicht lachte, weil der Papa sie natürlich gleich in den arm genommen hat uns sie trösten musste

Ich wusste mir auch nicht zu helfen, bei meiner Familie kann ich damit nicht ankommen und ich kannte damals das Forum nicht, ich bin zu der KITA Leitung gegangen (Super Frau) und habe mit ihr über unsere Probleme gesprochen

Sie sagte 5 jährige versuchen einen Machtkampf zu führen, denn sie möchten bestimmen wie es laufen soll und muss, sie sagte mir auch das Kinder grenzen brauchen.

Also haben wir uns zusammen gesetzt (mein Mann und ich) und haben besprochen was wir machen sollten, denn grade das eiskalte lügen der kleinen war ein großes Problem, jedes mal wenn sie gelogen hat, hat mein Mann und ich ihr erklärt welche Konsequenz das für sie haben wir (z.B früher schlafen gehen, oder kein fernsehen) dann hat wir sie noch mal gefragt was los war und wenn sie immer noch gelogen hat musste sie früher ins bett, wenn sie der Meinung war sie müsste nur mit mir kuscheln wenn sie was möchte, habe ich das abgelehnt und ihr erklärt warum ich jetzt nicht kuscheln will, auch sie versuchte es bei mir mit schweigen, gut ok, ich habe noch länger geschwiegen.
Auch das mit dem essen, er hat drei Jahre lang das gegessen was du gekocht hast und jetzt schmeckt es ihm nicht mehr und dein Mann schmiert ihm zu Belohnung weil er dich beleidigt eine Stulle, find ich persönlich nicht richtig.
Wie reagiert denn dein Mann wenn der kleine böse Sachen zu dir sagt, zeigt er Alex dass es auch ihm weh tut was er zu dir sagt und das es Ihn traurig macht.

Vielleicht hast du ja auch mitleid mit Alex da er ja von seiner Mutter verlassen worden ist und sie sich nicht kümmert, ging mir genau so zu Anfang, ihre Mutter hat sich nun über die 8 Monate nicht gemeldet.

Wie ist den Alex drauf wenn er bei der Oma und Uroma war?
ist es dann besser mit ihm oder eher schlechter.

Und das Problem mit dem kuscheln haben wir auch nun gut hinbekommen, da sie in der Mitte sitzt und wir alle zusammen kuscheln, mittlerweile zu viert.
Alex sollte sehen dass es für seinen Papa in Ordnung ist wenn er eine andere "Mama" lieb hat.

Man hat mir auch geraten mit meiner kleinen zum Kinderpsychologen zu gehen weil es doch sehr schwer zu verstehen ist, nicht nur für eine 5 jähriges Kind sonder auch für einen erwachsenen Menschen, warum eine Mutter ihr eigenes Kind nicht haben möchte.

Und bitte noch eins, gebt euch nicht auf du und dein Mann solltet jetzt noch mehr zusammen halten als zuvor.

und nun schönen Abend noch und sorry für so viele fragen und den langen text.
LG Juzia

Zwischenstand:
Hallo, ersteinmal vielen Dank für die lieben Hinweise und Tipps. Habe mich sehr gefreut, dass es Menschen gibt, die mich verstehen und mich mal wieder aufmuntern weiter zu machen.

Im Moment sieht der Stand folgendermaßen aus:

Mein Mann und ich reden viel und oft über das Thema, ich versuche ihm zu vermitteln, wie ich mich fühle usw. Mit Alex rede ich seit Tagen nicht, denn er tut es ja auch nicht mit mir. Gestern war aber mal wieder etwas, was zeigt, dass er eifersüchtig ist auf andere Kinder, wenn ich mich mit ihnen beschäftige. Wir hatten gestern Besuch und ich habe das Mädchen (7 Jahre alt) gekitzelt, auf einmal, kam Alex an und woltle auch von mir gekitzelt werden, darauf reagierte ich aber nicht. Ich habe es einfach mal so gemacht wie er es sonst mit mir macht, ihn ignoriert. Nach einer WEile ging Alex dann zu seinem Papa und fragte ihn ob er ihn mal kitzeln wolle. Der Papa sagte aber nein, weil er ja mitbekommen hatte, dass er es nur wollte, weil ich nein gesagt hatte. Er lief dann sauer raus. Mein Mann hat ihm dann versucht zu erklären, dass es nicht geht wie er das macht. Jemanden immer nur beachten, wenn man etwas will. Als mein Mann Alex dann ins Bett gebracht hat, hat Alex gesagt, er habe mir jeden Abend gute Nacht gewünscht, also hat mein Mann erstmal klar gestellt, dass dies nicht so war. Also ost alles noch beim alten. Wir haben jetzt erstmal die Absprache, dass ich weiterhin nicht mit ihm rede, oder eben nur das nötigste und abwarten wie es sich weiter entwickelt. Natürlich habe ich meinem Mann auch Dinge aufgezeigt, wo ich mich auch von seinem Verhalten verletzt fühl(t)e, wenn er z. B. (meist unbewusst) zu Alex gehalten hat. Dies sind wir gerade alles am ändern.

Alex verhält sich, wenn er zu den Großeltern fährt, meist ganz genauso wie zu dem Zeitpunkt als er losgefahren ist. Ich habe eigentlich nur das Forum um mit jemanden darüber zu reden, unsere Kita Leitung ist leider nicht so nett, obwohl wir ansatzsatzweise auch schon mit den Erziehern gesprochen haben darüber, weil sie sein Verhalten ja auch mitbekommen haben (was sie nicht verstehen konnten).

Wir haben schon über einen Kinderpsychologen nachgedacht udn auch schon verscuht es in
Angriff zu nehmen. Alex pullert noch sehr häufig nachts ein (ungewohnt viel für sein Alter), dies hängt laut den Ärzten auch mit der Psyche zusammen. Aufgrund einer Art Asthma war Alex mit meinem Mann den kompletten Mai auf Kur, wo er auch einer Psychologin vorgestellt wurd. Sie empfahl keine Therapie o.ä. , er würde mit der Trennung gut klar kommen und sein Verhalten mir gegenüber sein normal für Stiefkinder...damit mussten wir uns dann abfinden. Unsere Kinderärztin wollte auch noch mal schauen, wie es sich mit dem einpullern entwickelt und dann evtl. eine Therapie empfehlen. Aber das mit dem einpullern hat sich ein wenig gebessert, also denke ich, da wird auch nichts weiter nachkommen.

Um nochmal auf den vorletzten Beitrag einzugehen, die Frage nach dem ob er mich hier haben will, wurde natürlich nicht so gestellt, als ob er die Entscheidung zu treffen hat.

Ich freue mich immer noch über jeden guten Ratschlag und bedanke mich nochmal für das viele lesen

Liebe Grüße

Liebenswert

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29. Juni 2007 um 8:07
In Antwort auf coira_12575062

Hallo Liebenswert
Ich kann dich voll und ganz verstehen und vor allem deine Gefühle sehr gut nachvollziehen (mein Freund ist ein sogenannter Besuchspapa oder WE Papa, wobei seine Kinder auch unter der Woche 2x da sind. Die Kinder sind 5 Jahre (Bub) und 9 jahre (Mädchen)).
Mein Eindruck ist allerdings, dass du und dein Freund den 5 - jährigen Alex zu erwachsen behandelt.
Er soll auf keinen Fall darüber bestimmen können, ob du da bist oder nicht. (ich beziehe mich auf die Frage, die dein Freund seinem Sohn gestellt hat.).
Aus deiner Beschreibung kommt es mir auch so vor, als ob du das Kind und Alex der Erwachsene wäre (ich beziehe mich auf deine Angst, ob Alex dich mögen wird oder nicht).
Ich denke, dass deine Reaktion, dich zurückzuziehen das einzig richtige für dich und Alex ist. Vielleicht ist er doch etwas überfordert mit deiner Zuneigung. Und wenn du es aus dem Blickwinkel eines Kindes betrachtest ist es auch leichter. Er ist kein berechnender Erwachsener sondern ein Kind. Und wenn er dich ignoriert, dann tu es einfach ebenso. Du kannst ihm auch glaube ich in einer einfachen Kindersprache sagen, dass du nicht seine Mami bist und nicht seine Mami ersetzen willst, und dass du ihm auch nicht seinen Vater wegnehmen willst, weil du ja einen eigenen Vater hast.
Bedenke einfach, dass er erst 5 Jahre ist.
LG,
Nana
PS: das mit dem Blödsinn machen im Kaufhaus, weil er keine Aufmerksamkeit bekommt, erleben auch nicht Stieffamilien. Das ist normal.
PSPS: und dass er Mama zu dir sagt, zeigt, dass er dich im Grunde sehr mag. Wahrscheinlich ist er einfach im Zwiespalt wegen seiner leiblichen Mutter.

Antwort aufs Nanas Beitrag...
Hallo, ich habe es irgendwie verpasst richtig auf Deinen Beitrag einzugehen und hole das jetzt kurz nach
Natürlich beantwortet es auch einige andere beiträge gleich mit

Ich denke, Du hast recht, wenn du sagst, manchmal behandeln wir Alex wie ein älteres Kind, ich würde nicht sagen wie einen Erwachsenen, aber ein älteres Kind. Wir versuchen immer alles Kind gerecht zu erklären. Manchmal wirkt Alex aber auch schon wesentlich älter und dann neigt man dazu aus der Kindererklärung rauszukommen.

Meinen Freund habe ich gefragt, ob es ihm auch so vorkommt, als wenn ich das Kind wäre...Er sagte nein. Da Du Dich dabei auf meine Angst beziehst, ob Alex mich mag oder nicht, kann ich es nicht ganz nachvollziehen. Ich bin ein sehr harmonisch denkender Mensch, ich hasse es, wenn auch nur ein bißchen Streß in der Luft liegt. Und natürlich (so ging mir das damals so), möchte ich das wir harmonisch miteinander leben und das wir drei uns mögen und akzeptieren. Wenn mir egal wäre, wie Alex denkt und fühlt (auch über mich), dann (so denke ich) wäre ich eine schlechte Partnerin und auch "Freundin".

Das mit dem Kaufhaus, sicher ich weiß das viele bzw die meisten Kinder quatsch machen, wenn sie nciht so die beachtung bekommen.Bei uns passiert es allerdings oft dann, wenn wir extra was für ihn gemacht haben, er hatte seinen Spaß (als Beispiel: er durfte auf einen Indoorspielplatz oder wir waren mit ihm bei einem Kinderfest), dann kippt seine Stimmung sofort, denn uns geht es ja gut, also muß er "extremen" Blödsinn machen, damit wir nicht mehr gut drauf sind und er der einzige ist, der sich gut fühlt (leider ein schlechter Charakterzug, den er von seiner Mutter hat).

Mit dem Mama sagen, ich weiß nciht ob es wirklich von alleine kam, denn es ist ja schon von Anfang an so gewesen, dass Außenstehende mich ja oft seine Mama genannt haben. (Bsp Einkaufen: die Kassiererin sagt zu ihm, na dann kann ja die Mama wieder lecker kochen; oder im Bastelgeschäft: na bstelst du was für deine Mama). Auch in der Familie wollten viele einfach gleich das ich die mutterrolle übernehme und haben mich dann Mama vor ihm genannt, obwohl ich oft gesagt habe er muß das alleine machen und wir wollen ihn nicht dazu drängen. Ich glaube, er wäre nicht wirklich von alleine drauf gekommen mich so zu nennen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir und meinem Freund.

Er liebt seine Mutter eben wirklich, obwohl sie ihn nicht kennt und er sie nicht. Das letzte Mal hat er sie vor 2 Jahren gesehen und vor anderthalb Jahren mit ihr telefoniert. er weiß trotzdem wer sie ist, er weiß dass ich nicht seine Mutter bin und wir haben es auch schon verscuht nachzuholen, was damals keiner gemacht hat, ihm zu erklären, warum die Mutter weg ist (Mama und Papa lieben sich nicht mehr aber haben ihn noch lieb). Mir war das alles ein großes Bedürfnis, denn ich hatte den Eindruck, als ich in die Familie kam, dass alle gedacht haben, er habe nix mitbekommen. Dadurch dass ich das aber auch alles mal durchgemacht habe (außer das es bei mir der Vater war der wegging und ich keinen Stiefvater hatte, zumindest so früh), kann ich ein bißchen nachfühlen wie er fühlt. Ich habe dann oft und viel mit meinem Freund gesprochen und ihm versucht zu erklären wie man sich da fühlt. Alex kann es eben noch nicht ausdrücken und auch nicht verstehen warum. Obwohl man das oft als Erwachsenener auch nicht kann.

So, freue mich auf neue Antworten.

Liebe Grüße

Liebenswert

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1. Juli 2007 um 18:57
In Antwort auf anelie_12856242

Antwort aufs Nanas Beitrag...
Hallo, ich habe es irgendwie verpasst richtig auf Deinen Beitrag einzugehen und hole das jetzt kurz nach
Natürlich beantwortet es auch einige andere beiträge gleich mit

Ich denke, Du hast recht, wenn du sagst, manchmal behandeln wir Alex wie ein älteres Kind, ich würde nicht sagen wie einen Erwachsenen, aber ein älteres Kind. Wir versuchen immer alles Kind gerecht zu erklären. Manchmal wirkt Alex aber auch schon wesentlich älter und dann neigt man dazu aus der Kindererklärung rauszukommen.

Meinen Freund habe ich gefragt, ob es ihm auch so vorkommt, als wenn ich das Kind wäre...Er sagte nein. Da Du Dich dabei auf meine Angst beziehst, ob Alex mich mag oder nicht, kann ich es nicht ganz nachvollziehen. Ich bin ein sehr harmonisch denkender Mensch, ich hasse es, wenn auch nur ein bißchen Streß in der Luft liegt. Und natürlich (so ging mir das damals so), möchte ich das wir harmonisch miteinander leben und das wir drei uns mögen und akzeptieren. Wenn mir egal wäre, wie Alex denkt und fühlt (auch über mich), dann (so denke ich) wäre ich eine schlechte Partnerin und auch "Freundin".

Das mit dem Kaufhaus, sicher ich weiß das viele bzw die meisten Kinder quatsch machen, wenn sie nciht so die beachtung bekommen.Bei uns passiert es allerdings oft dann, wenn wir extra was für ihn gemacht haben, er hatte seinen Spaß (als Beispiel: er durfte auf einen Indoorspielplatz oder wir waren mit ihm bei einem Kinderfest), dann kippt seine Stimmung sofort, denn uns geht es ja gut, also muß er "extremen" Blödsinn machen, damit wir nicht mehr gut drauf sind und er der einzige ist, der sich gut fühlt (leider ein schlechter Charakterzug, den er von seiner Mutter hat).

Mit dem Mama sagen, ich weiß nciht ob es wirklich von alleine kam, denn es ist ja schon von Anfang an so gewesen, dass Außenstehende mich ja oft seine Mama genannt haben. (Bsp Einkaufen: die Kassiererin sagt zu ihm, na dann kann ja die Mama wieder lecker kochen; oder im Bastelgeschäft: na bstelst du was für deine Mama). Auch in der Familie wollten viele einfach gleich das ich die mutterrolle übernehme und haben mich dann Mama vor ihm genannt, obwohl ich oft gesagt habe er muß das alleine machen und wir wollen ihn nicht dazu drängen. Ich glaube, er wäre nicht wirklich von alleine drauf gekommen mich so zu nennen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir und meinem Freund.

Er liebt seine Mutter eben wirklich, obwohl sie ihn nicht kennt und er sie nicht. Das letzte Mal hat er sie vor 2 Jahren gesehen und vor anderthalb Jahren mit ihr telefoniert. er weiß trotzdem wer sie ist, er weiß dass ich nicht seine Mutter bin und wir haben es auch schon verscuht nachzuholen, was damals keiner gemacht hat, ihm zu erklären, warum die Mutter weg ist (Mama und Papa lieben sich nicht mehr aber haben ihn noch lieb). Mir war das alles ein großes Bedürfnis, denn ich hatte den Eindruck, als ich in die Familie kam, dass alle gedacht haben, er habe nix mitbekommen. Dadurch dass ich das aber auch alles mal durchgemacht habe (außer das es bei mir der Vater war der wegging und ich keinen Stiefvater hatte, zumindest so früh), kann ich ein bißchen nachfühlen wie er fühlt. Ich habe dann oft und viel mit meinem Freund gesprochen und ihm versucht zu erklären wie man sich da fühlt. Alex kann es eben noch nicht ausdrücken und auch nicht verstehen warum. Obwohl man das oft als Erwachsenener auch nicht kann.

So, freue mich auf neue Antworten.

Liebe Grüße

Liebenswert

Hi Liebenswert
Das mit der Harmonie ist so eine Sache wie wir wissen. Immer kann sie nicht da sein und deswegen ist es wohl besser, wenn wir lernen damit umzugehen. Und wenn du den Anspruch stellst, dass Alex dich mögen muss, bist du sehr mutig, weil das nicht immer der Fall in Stieffamilien ist. Akzeptanz und gegenseitiger Respekt ist schon toll, wenn man zusammenbringt.
Bzgl. dem schlechten Stimmung machen:
Ich glaube gerne, dass Alex da gerne schlechte Stimmung zwischen euch machen will, aber es gehören dann auch immer alle dazu, die dabei mitmachen. Wie wäre es, wenn ihr bei diesem Spielchen einfach nicht mitmacht und aus der Situation aussteigt?
LG,
Nana

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1. Juli 2007 um 20:30
In Antwort auf coira_12575062

Hi Liebenswert
Das mit der Harmonie ist so eine Sache wie wir wissen. Immer kann sie nicht da sein und deswegen ist es wohl besser, wenn wir lernen damit umzugehen. Und wenn du den Anspruch stellst, dass Alex dich mögen muss, bist du sehr mutig, weil das nicht immer der Fall in Stieffamilien ist. Akzeptanz und gegenseitiger Respekt ist schon toll, wenn man zusammenbringt.
Bzgl. dem schlechten Stimmung machen:
Ich glaube gerne, dass Alex da gerne schlechte Stimmung zwischen euch machen will, aber es gehören dann auch immer alle dazu, die dabei mitmachen. Wie wäre es, wenn ihr bei diesem Spielchen einfach nicht mitmacht und aus der Situation aussteigt?
LG,
Nana

Hallo Nana,
Mir ist schon bewusst, dass es nicht immer harmonisch zugehen kann. Aber eine geiwsse Akzeptanz sollte es eben schon geben. Alex muß mich nicht abgöttisch lieben. Es wäre eben nur schön, wenn er mich akzeptiert.

Zu der schlechten Stimmung muß ich sagen, wir versuchen natürlich aus der Situation rauszugehen. Wir für uns lassen uns die Stimmung ja nicht verderben. Wir verderben ihm dann natürlich auch die Stimmung (z.B. als er einfach auf den Spielplatzgerannt ist ohne zu fragen, dann durfte er eben nicht mehr auf den Spielplatz). Also wir drehen den Spieß ja um und natürlich sind wir dann genervt und traurig, dass er uns mal wieder den Tag verdorben hat, aber wir lassen uns es vor ihm nicht anmerken. Im Gegenteil...das was wir meist noch danach machen wollten für ihn, machen wir dann nur für uns zwei.

Liebe Grüße
Liebenswert

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