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Verwöhn-Wahnsinn

3. Juli um 9:47

Hi, ich bin seit 4 Jahren mit meinem Partner zusammen, der aus einer vorigen Beziehung einen kleinen Sohn (bald 6 Jahre) hat. Wir verstehen uns gut, der Austausch mit der Kindsmutter ist neutral-freundschaftlich. Nun ist es so, dass Vater und Mutter jeweils neue Partner haben und diese auch jeweils natürlich Familienanhänge. Heißt, der Junge hat Vater, Mutter, 2 Omas, 2 Opas und dann noch die Quasi-Großeltern der neuen Partner. Dazu noch Tanten, Onkel, Patentante, Patenonkel... Die Familie ist so recht groß für das Kind, wenn auch immer in zwei Lager geteilt.

Nun hat der Kleine bald Geburtstag und mir graut davor. In den letzten Jahren war es schon so und ich habe das Gefühl, es wird schlimmer: die totale Überhäufung mit Geschenken. Jeder will ihm etwas Gutes und bringt ihm etwas mit. Und: Was er sich wünscht, erhält er auch. Wenn ich an die Geschenkeberge der letzten Zeit denke, wird mir ganz anders. Das kann doch nicht gut sein. Irgendwann ist er auch gar nicht mehr aufnahmefähig, schaut sich das x-te Geschenk an, zuckt mit den Schultern, legt es zur Seite und sagt: "nächstes!" 

Ich finde, dass die Eltern sich da zusammensetzen sollten und eine einheitliche Linie entwickeln sollten, um diesem Total-Verwöhnungsprogramm Einhalt zu gebieten. Anverwandte könnten zusammenwerfen und ein größeres Geschenk (Fahrrad, neues Bett, Regal etc.) oder auch einen Ausflug schenken, anstatt bergeweise Spielzeug. 
Ich habe das vorgeschlagen, aber mein Verlobter tut sich damit schwer. Der Kontakt zur Kindsmutter ist wie gesagt ganz gut, auch wenn er sich bis dato auf organisatorische Dinge (Abholzeiten, Ferienregelung, Hobbies) beschränkt. Auch will er seinem Sohn  "nichts vorenthalten", nur weil die "andere Seite" auch viel macht.

Ich habe die Befürchtung, dass man so ein kleines "Monster" heranzieht, das denkt, er müsste nur schnippen und alles erfüllt sich und fliegt ihm herbei. Das wird sich doch rächen, oder nicht?

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3. Juli um 10:43

Hei ich kenne solche Gedanken auch denn mein Mann und ich sind jetzt auch seid 4 Jahren zusammen und er hat mit unserem Sohn 3 Kinder insgesamt und natürlich gibt es bei uns auch den ältesten Sohn er ist 7 Jahre und jedes Mal wenn Geburtstag Weihnachten Ostern oder der gleichen vor der Tür steht hoffe ich das es nicht wieder so wird man merkt bei uns richtig das dass Kind verzogen wird in meinen Augen aber ich kann dir eins sagen du solltest wirklich mit dem Vater und der Mutter reden das es nicht so weiter geht weil bei uns ist es war so weil die Mutter es nicht einsieht sie ist ziemlich anstrengend und da sie nur ein Kind hat muss sie es mit Spielzeug überheufen was ich gar nicht gut heiße ich bin die jenige die sagt so geht es nicht das Kind wird älter und irgendwann kriegen wir sonst die Quittung und ich möchte das nicht der kleine denkt sich doch sonst auch nur das er alles haben kann und das wird mit dem Alter nicht besser und glaub mir ich bin hier der buh mann weil die stievmama sagt nein aber ich meine es ja wirklich nur gut weil man muss es ja nicht übertreiben lieber was sinnvolles eben wie ein Fahrrad anstatt jedes Mal nur Spielzeug das prägt das Kind und ich muss sagen bei uns ist es ziemlich schwer das noch raus zu kriegen deshalb Rate ich dir Versuch es in Grenzen zu halten wenn du es schaffst wäre wesentlich besser für das Kind. 

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3. Juli um 11:53

Die Sache ist die, dass das Thema ja bei Geburtstagsgeschenken nicht aufhört. Da sind Reisen mit Mama und Co und Reisen mit Papa und Co. Im Sommer wird er eingeschult, da hagelt es bestimmt auch wieder Geschenke. Jeder will dem Kind immer alles und das Beste bieten. Wohlgemeint, aber wo soll das hinführen, da seine Ansprüche steigen werden.

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3. Juli um 13:57
In Antwort auf pia

Die Sache ist die, dass das Thema ja bei Geburtstagsgeschenken nicht aufhört. Da sind Reisen mit Mama und Co und Reisen mit Papa und Co. Im Sommer wird er eingeschult, da hagelt es bestimmt auch wieder Geschenke. Jeder will dem Kind immer alles und das Beste bieten. Wohlgemeint, aber wo soll das hinführen, da seine Ansprüche steigen werden.

naja er bekommt alles in den hintern geschoben...
damit tut  man dem kind nichts gutes...

er wirds mal schwer haben wenn er sein eigenes geld verdient um merkt was was kostet...

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3. Juli um 16:44

In unserer kleinen Stadt gibts einen Unternehmer, der hat seinem Sohn zum 6. Geburtstag zwei LKW Ladungen Sand in den Hof gekippt und ihm einen echten Baustellen-Minibagger geschenkt. Ist jetzt bald 30 Jahre her und aus dem "verwöhnten Bengel" ist trotzdem was geworden. Die Probleme mit den angeblich so vewöhnten Kindern, aus denen nie was werden kann, weil sie ja als Kind breits mit Geschenken überhäuft werden, haben in den seltensten Fällen die Eltern. Es sind immer die Menschen, die es eigentlich nichts angeht. 

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