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Verschiedene Nachnamen der Kinder!

16. Dezember 2006 um 13:05

Hallo. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe seit 2000 eine Tochter die meinen Nachnamen trägt. 2004 habe ich geheiratet und einen Sohn bekommen. 2006 km die Trennung.
Ich heisse mit Nachnamen (auch während der ehe): mach*
meine tochter: mach*
mein Ex-mann: leis*
mein sohn: leis*

Mein Mann ist im frühjahr ausgezogen und im sommer hab ich einen neuen Partner kennengelernt.

Jetzt mach ich mir gedanken: wenn ich und der neue partner heiraten und noch ein kind bekommen besteht unsere familie aus 3 Nachnamen. Ich hab meinen ex deshalb gefragt, ob er damit einverstanden ist, dass sein sohn auch meinen nachnamen annimmt.
was denkt ihr?

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19. Dezember 2006 um 22:42

Wieso nicht ?
ein Nachnahme macht die Sache auf jeden Fall einfacher... wenn zumindest die kinder gleich heißen würden, wär vielleicht schon gut, oder?

was sagt er denn dazu ?
ist die erste tochter auch von ihm?

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20. Dezember 2006 um 7:23
In Antwort auf judie_12668988

Wieso nicht ?
ein Nachnahme macht die Sache auf jeden Fall einfacher... wenn zumindest die kinder gleich heißen würden, wär vielleicht schon gut, oder?

was sagt er denn dazu ?
ist die erste tochter auch von ihm?

Hallo peajay.
Die Tochter ist nicht von ihm.
Mein Sohn hat noch kein Bewußtsein über seinen Namen und ich würde den Namen gerne so schnell wie möglich ändern.
Mein Ex-Mann meinte: Dann hab ich ja gar nichts mehr von ihm. Schließlich zahle ich ja auch Unterhalt.

Ich hab ihn gefragt, ob er der Meinung ist sich den Nachnamen mit dem Unterhalt erkaufen zu können und ihm gesagt, er solle in der Sache an seinen Sohn denken, der später überall gefragt würde, warum seine Schwester und Mutter, oder Geschwister einen anderen Nachnamen haben.
Ich denke, dass das zu einer großen Belastung für in Kind werden kann, sich dauernd rechtfertigen zu müssen.

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24. Dezember 2006 um 14:10

Also
Bei mir war das so:

Meine Mutter wollte, dass ich den Nachnamen meines Stiefvaters annehme, wirklich aus dem Grund, dass ich es in der schule leichter habe.
Im Kindergarten wurde ich häufig gefragt, warum ich denn anders heiße, das sroppte dann nach Namensänderung.

Dasselbe mit dem Sorgerecht:
Mein vater wollte geteiltes Sorgerecht, meine Mutter allerdings begründete das alleinige Sorgerecht damit, dass, sollte ich einen Unfall haben, nur ihre Unterschrift benötigt werde, müsste ich operiert werden.

Sehr vernünft, denke ich, und zwar beides.

Byeby(e)
Cutiecookie

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2. Januar 2007 um 14:54
In Antwort auf tuyjn_12683219

Hallo peajay.
Die Tochter ist nicht von ihm.
Mein Sohn hat noch kein Bewußtsein über seinen Namen und ich würde den Namen gerne so schnell wie möglich ändern.
Mein Ex-Mann meinte: Dann hab ich ja gar nichts mehr von ihm. Schließlich zahle ich ja auch Unterhalt.

Ich hab ihn gefragt, ob er der Meinung ist sich den Nachnamen mit dem Unterhalt erkaufen zu können und ihm gesagt, er solle in der Sache an seinen Sohn denken, der später überall gefragt würde, warum seine Schwester und Mutter, oder Geschwister einen anderen Nachnamen haben.
Ich denke, dass das zu einer großen Belastung für in Kind werden kann, sich dauernd rechtfertigen zu müssen.

Ohne Zustimmung des Ex geht leider nix
Der Familienname kann rechtlich nur geändert werden, wenn der Vater zustimmt. Egal, ob alleiniges Sorgerecht oder gemeinsames. Keiner kann den Vater dazu zwingen, zuzustimmen. Trotz der Trennung gehört das Kind weiterhin zu beiden Eltern, also auch zum Vater. Diese Verbindung soll weiterhin durch den gemeinsamen Namen verdeutlicht werden. Und was die "Schwierigkeiten" für das Kind wegen der verschiedenen Namen betrifft: diese verschiedenen Namen bestanden ja bislang auch, offenbar war das kein Problem. Das "Problem" der verschiedenen Namen wurde erst entdeckt, als die Beziehung auseinander ging. Wäre die Beziehung geblieben, hätte das Kind auch noch leblang mit einem anderen Namen als die Mutter gelebt. Das Problem liegt also eher auf der Beziehungsebene.

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4. Januar 2007 um 19:30
In Antwort auf rickie_12698269

Ohne Zustimmung des Ex geht leider nix
Der Familienname kann rechtlich nur geändert werden, wenn der Vater zustimmt. Egal, ob alleiniges Sorgerecht oder gemeinsames. Keiner kann den Vater dazu zwingen, zuzustimmen. Trotz der Trennung gehört das Kind weiterhin zu beiden Eltern, also auch zum Vater. Diese Verbindung soll weiterhin durch den gemeinsamen Namen verdeutlicht werden. Und was die "Schwierigkeiten" für das Kind wegen der verschiedenen Namen betrifft: diese verschiedenen Namen bestanden ja bislang auch, offenbar war das kein Problem. Das "Problem" der verschiedenen Namen wurde erst entdeckt, als die Beziehung auseinander ging. Wäre die Beziehung geblieben, hätte das Kind auch noch leblang mit einem anderen Namen als die Mutter gelebt. Das Problem liegt also eher auf der Beziehungsebene.

Hallo Reagon.
In der Tat hab ich mir bis zur Trennung keine Gedanken um den Nachnamen gemacht. Denn ich ging die ganze Zeit nicht von der Möglichkeit einer Trennung aus. Abgesehen davon ist mein Sohn gerade mal 2 Jahre und hat noch kein Bewusstsein für seinen Nachname.

Wie Du gelesen hast geht es um folgende Option in der Zukunft: Der Familienverband wird vielleicht nicht für immer aus mir und meinen zwei Kindern bestehen.

Ich kann mir vorstellen mit einem neuen Partner ein weiteres Kind zu bekommen.

Das wäre dann ungefähr so:
Mutter Müller
Tochter 1 Müller
Sohn 1 Schmitz
Mann 3 Meier/Müller
Kind 3 Meier/Müller

In jedem Fall wäre der Sohn 1 namentlich eine "Besonderheit" im Familien- und Haushaltsverband.


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10. Januar 2007 um 15:37

"Verschiedene Nachnamen der Kinder"
Ich wieß ja nicht wie ihre Kinder mit der Situation umgehen, aber bei uns zu hause haben wir auch 3 verschiedene Familiennamen.Mein Bruder und ich tragen den gleichen von unserem Vater, dem ersten Mann meiner Mutter.Meine kleine Schwester trärgt einen anderen Familiennamen, von dem zweiten Mann meiner Mutter und da meine Mutter wieder geschieden ist, trägt sie ihren Mädchennamen wieder. Ich bin froh den Namen meines Vater zu tragen, es zeigt mir, von wo ich stamme, dass ich auch noch andere Familie habe. Also ich würde ihnen raten, lassen sie ihrem Kind seinen Namen, damit es immer weiß von wo es stammt. Und lassen sie doch andere Leute reden, was zählt sind sie und ihre Familie, nicht irgendwelche anderen Leute. Ich kann nur noch sagen, ich fühle mich wohl so wie es bei uns zu Hause ist.Wir sind alle Geschwister und so sehen wir es, da gehört jeder zu jedem. Ich wünsche ihnen noch viel Glück mit ihrer kleinen Familie.
Mit freundlichen Grüßen Lili

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