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Verhaltensfrage an die Mamas vom 3 Jährigen kindern

2. Juni 2011 um 11:13

Hallo!

ich bin neu hier im Forum und hätte mal ein paar Fragen die mir sehr wichtig wären.

Mein 3 jähriger sohn ist ein aufgeweckter sonnenschein.

Leider ist es in letzter zeit oft so, das ich manchmal nicht weiß wie ich in gewiessen situationen reagieren soll.

Was soll ich sagen wenn er ständig reinredet wenn ich telefoniere oder wenn ich mit meinem Mann rede. Es ist echt oft so das ich keine fünf wörter reden kann bevor er nicht mit lalala oder irgendetwas anderen anfängt sich aufmerksam zu machen.

Er bekommt von mir genug aufmerksamkeit, wir spielen viel und generell machen wir viel zusammen, also an dem kann es nicht scheitern das er sich vernachlässigt fühlen muss.

Müsst ihr auch oft alles fünf mal sagen und auch dann klappt es oft nicht??
Wie reagiert ihr darauf und gibt es konsequenzen??

Leider kann sich mein 3 jähriger sohn überhaupt nicht stillhalten, selbst beim essen trampelt er mit den füssen.

Er hat einen starken bewegungsdrang, obwohl er liebend gerne bücher anschaut und puzzle baut. Da kann er sich schon ruhighalten.

Wie ist das bei euch wenn ihr wo in ein restaurant essen geht?? Klappt das bei euch gut??
Mein sohn hält es keine 5 minunten am tisch aus und macht dann auch lauter blödsinn, mit den besteck runhauen, gegen das glas klopfen, alles sehr sehr mühsam.
bin ich da alleine oder geht es manchen von euch aus so??

Manchmal zweifle ich an mir eine gute mutter zu sein obwohl ich wirklich sehr bemüht bin alles richtig zu machen und ein gutes vorbild zu sein.

Danke für eure Antworten
lg










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2. Juni 2011 um 19:34

Nochmal hochschieb!!!
kann mir vielleicht doch wer weiterhelfen?? wäre sehr nett von euch..

Danke

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2. Juni 2011 um 20:30

Setz Dich durch
Hallo,

das Problem hast Du nicht allein. Im Gegenteil: die meisten Kinder sind wahre Weltmeister darin, ständig Aufmerksamkeit erregen zu wollen. Einmal weil sie natürlich Beachtung haben wollen - will ja jeder von uns - aber zum anderen ist es auch eine Machtfrage. Denn wer ständig reinquatscht und dann Beachtung findet, ist der Mächtige, der sich durchsetzt. Das geschieht natürlich unbewusst, ist also kein böser Wille.

Gerade bei 3-jährigen kommt noch hinzu, dass sie auf die Trotzphase zusteuern, wo es überhaupt nur noch darum geht, auf Teufel komm raus den eigenen Willen durchzusetzen. Mach Dich mal noch auf viel Schlimmeres gefasst.

Und was macht man nun? Das Hauptproblem ist eigentlich - und das geht mir genauso wie Dir - dass man zu lieb ist. Man will ja eine gute Mutter, ein guter Vater sein und da muss man ja stets freundlich, geduldig, liebevoll sein. Nur: das bringt manchmal einfach nichts. Das ist wie wenn man ein Richter ist, der alle Angeklagten nur freundlich ermahnt, die Straftat noch bitte, bitte nicht noch einmal zu begehen. So einen Richter wird auch niemand ernst nehmen.

Auch wenn es hart klingt: Wenn Dich etwas stört, setz Dich durch. Das kannst Du auf verschiedene Weise versuchen: freundliche Erklärungen, Ablenkungen, Ermahnungen, Ignorieren etc.
Manchmal hilft da gar nichts anderes als "heftig" zu werden. Gerade Jungs sind nämlich auf diesem Ohr recht taub. Es ist also nicht falsch, ihn mal anzuherrschen, dass er jetzt ruhig sein soll. Und wenn das nicht reicht, kannst Du ihn auch für eine Zeit aus dem Zimmer "schmeißen".
Das ist alles höchst unerfreulich. Aber gerade wenn er erstmal in die richtige Trotzphase kommt - und da wird das derzeitige Verhalten noch liebenswert erscheinen - wirst Du früher oder später merken, dass man einfach manchmal Härte zeigen muss.

Und was Restaurants angeht: Genau wegen des von Dir geschilderten Verhaltens gehe ich einfach nicht mit meinen Kindern in Restaurant. Weil ich mir das einfach sparen kann. Schließlich soll das doch Spaß machen und mit Kindern macht es das halt in einem normalen Restaurant einfach nicht.

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2. Juni 2011 um 21:05
In Antwort auf zeus_12440067

Setz Dich durch
Hallo,

das Problem hast Du nicht allein. Im Gegenteil: die meisten Kinder sind wahre Weltmeister darin, ständig Aufmerksamkeit erregen zu wollen. Einmal weil sie natürlich Beachtung haben wollen - will ja jeder von uns - aber zum anderen ist es auch eine Machtfrage. Denn wer ständig reinquatscht und dann Beachtung findet, ist der Mächtige, der sich durchsetzt. Das geschieht natürlich unbewusst, ist also kein böser Wille.

Gerade bei 3-jährigen kommt noch hinzu, dass sie auf die Trotzphase zusteuern, wo es überhaupt nur noch darum geht, auf Teufel komm raus den eigenen Willen durchzusetzen. Mach Dich mal noch auf viel Schlimmeres gefasst.

Und was macht man nun? Das Hauptproblem ist eigentlich - und das geht mir genauso wie Dir - dass man zu lieb ist. Man will ja eine gute Mutter, ein guter Vater sein und da muss man ja stets freundlich, geduldig, liebevoll sein. Nur: das bringt manchmal einfach nichts. Das ist wie wenn man ein Richter ist, der alle Angeklagten nur freundlich ermahnt, die Straftat noch bitte, bitte nicht noch einmal zu begehen. So einen Richter wird auch niemand ernst nehmen.

Auch wenn es hart klingt: Wenn Dich etwas stört, setz Dich durch. Das kannst Du auf verschiedene Weise versuchen: freundliche Erklärungen, Ablenkungen, Ermahnungen, Ignorieren etc.
Manchmal hilft da gar nichts anderes als "heftig" zu werden. Gerade Jungs sind nämlich auf diesem Ohr recht taub. Es ist also nicht falsch, ihn mal anzuherrschen, dass er jetzt ruhig sein soll. Und wenn das nicht reicht, kannst Du ihn auch für eine Zeit aus dem Zimmer "schmeißen".
Das ist alles höchst unerfreulich. Aber gerade wenn er erstmal in die richtige Trotzphase kommt - und da wird das derzeitige Verhalten noch liebenswert erscheinen - wirst Du früher oder später merken, dass man einfach manchmal Härte zeigen muss.

Und was Restaurants angeht: Genau wegen des von Dir geschilderten Verhaltens gehe ich einfach nicht mit meinen Kindern in Restaurant. Weil ich mir das einfach sparen kann. Schließlich soll das doch Spaß machen und mit Kindern macht es das halt in einem normalen Restaurant einfach nicht.

@derpapa!
Danke für dein Antwort!
Es ist schön zu hören das es einem nicht allein so geht.
oje, das kann ja noch was werden.. ja ja, die liebe trotzphase!
Das ganze leben, die ganze Entwicklung bis zum Erwachsensein ist eine Probe für uns Eltern und auch für die Kinder.


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4. Juni 2011 um 18:00

Konsequenzen
Und natürlich solle man darauf achten, dass die Konsequenzen der Situation angepasst sind. Also nicht mit Fernsehverbot beim Essen drohen. Das interessiert die Kleinen in dem Moment nämlich überhaupt nicht und können das gar nicht miteinander verknüpfen. Ansonsten stimme ich den anderen zu. Und ich denke, dass du eine gute Mama bist, weil du nämlich auch dein Verhalten reflektierst.

Viele Grüße

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4. Juni 2011 um 22:20

Hallo!!
Bin echt dankbar für eure Antworten, dass ihr euch zeitnehmt!!!.

Lg Karin

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6. Juni 2011 um 0:27

Ja..
... ich habe auch so ein kleines ungestüm. Kinder fordern Grenzen und sie brauchen welche. Also versuche konsequent zu sein!

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