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Verantwortungsbereich von Erzieherinnen??

2. Februar 2007 um 8:28

Hi liebe Mütter,

wie seht ihr das? Was müssen Erzieherinnen in einem Kiga leisten und was nicht??
Also: bei uns ist das so, dass sie die Philosophie haben, dass die Kinder selbst Verantwortung tragen müssen. O.k., das sieht dann so aus:
letzte Woche komme ich in den Kiga, es ist schweinekalt, die Kinder spielen draußen, mein Sohn hat keine Mütze auf, hat um 3 Uhr einen superkalten, roten Kopf, schreit auf der Heimfahrt, da total übermüdet und schon irgendwie im "Kältedelirium." Die Schuhe sind auch nass. Am nächsten Tag kaufe ich gleich neue Schuhe vor dem Kiga, schöne warme Gummistiefel, genau richtig für den Schnee. Ich sage ausdrücklich: das Kind muss seine Mütze anhaben. Ich hole ihn ab, Kind spielt wieder draussen, neue Schuhe und MÜtze an, denke, oh heute ist mal alles in Ordnung. Dann ziehe ich ihn auf dem Schlitten nach Hause. Dort denke ich, das Kind ist aber superkalt, merke, dass innen seine Schneehose ganz nass ist. Er hat wohl vorher reingepieselt, die Erzieherinnen haben ihm eine neue Strumpfhose angezogen, jedoch die durchnässte Skihose wieder drübergezogen. OH!!!
Gestern hole ich ihn ab, er hat seine Skihose über der normalen Hose an!Schwitzt draussen- immer noch kühl- total am Kopf, hat nasse Haare!!! Sind die BESCHEUERT???
Wieso achten die nicht auf so etwas. Schon bei der Mützengeschichte sagte man mir, dass die Kinder auchselbst an ihre Mützen etc. denken müssen. Wir reden hier von 4-5jährigen Kindern!!!
Mein Sohn hat auchjeden Tag neue kratzer im Gesicht, es gibt ein neues gewalttätiges, würde mal sagen evtl. behindertes Kind, das schon 6 Jahre alt ist, über Bärenkräfte verfügt und wie ein wildes Tier auf die Kinder losgeht.
Da sagen sie: oh, man darf kein Kind verunglimpfen und als "böses" Kind abstempeln.
Ehrlich, mir fehlen die Worte, wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich meinen Sohn ab sofort zu Hause lassen.
Kalani

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2. Februar 2007 um 8:39

Mein Gott...
.. das ist ja ehrlich Horror !!!!
Klar, daß die Kinder anfangen sollen Verantwortung zu tragen ist schon richtig.Man kann allerdings meiner Meinung nach nicht zuviel erwarten in diesem Alter !!!
Bei unserem KiGa wurde schon darauf geachtet, daß die Kinder in entsprechender Klediung draussen waren.
Wenn wirklich mal Kleidung nass wurde, hatten sie immer Sachen zum Wechseln da (die gehörten dem KiGa,mussten wir nicht extra dort deponieren).
Auch was dieses gewlttätige Kind betrifft kann ich nur staunen.Wer bei uns im KiGa andere Kinder gehauen hat, bekam eine "Auszeit" und musste dann erstmal alleine bleiben (mit einer Aufsicht natürlich).Hast Du denn schonmal mit der Mutter dieses Kindes gesprochen ?? Ich würde das auf jeden Fall tun, wenn er nicht aufhört Deinen Sohn anzugreifen.

Gruß
marnie

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2. Februar 2007 um 9:48
In Antwort auf meena_12526789

Mein Gott...
.. das ist ja ehrlich Horror !!!!
Klar, daß die Kinder anfangen sollen Verantwortung zu tragen ist schon richtig.Man kann allerdings meiner Meinung nach nicht zuviel erwarten in diesem Alter !!!
Bei unserem KiGa wurde schon darauf geachtet, daß die Kinder in entsprechender Klediung draussen waren.
Wenn wirklich mal Kleidung nass wurde, hatten sie immer Sachen zum Wechseln da (die gehörten dem KiGa,mussten wir nicht extra dort deponieren).
Auch was dieses gewlttätige Kind betrifft kann ich nur staunen.Wer bei uns im KiGa andere Kinder gehauen hat, bekam eine "Auszeit" und musste dann erstmal alleine bleiben (mit einer Aufsicht natürlich).Hast Du denn schonmal mit der Mutter dieses Kindes gesprochen ?? Ich würde das auf jeden Fall tun, wenn er nicht aufhört Deinen Sohn anzugreifen.

Gruß
marnie

Hallo Marnie
ja, es ist alles der blanke Horror, danke, dass du das auch so empfindest. Manchmal denke ich, dass ich zu viel Angst habe und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber Es ist wirklich jedesmal ein Schock, wenn ich nach der Arbeit in den Kiga komme und dann wieder etwas passiert ist.
Es sind auch mal zwei Kinder über den Zaun ab, als ich meinen Sohn einmal abholte, schlug ein Kind die eine Tür auf die Hand eines anderen, woraufhin ein Finger gebrochen war. Die Hand blutete auch wie verrückt, das Kind schrie vor Schmerz, es war ganz und gar schrecklich.
(meine eine Freundin sagt, immer, dass wir hier in the "hood" sind, im Ghetto..., obwohl auch gut verdienende- arbeitende Eltern, i.e. ihre Kinder in der Gruppe vertreten sind)
Heute morgen habe ich mit der einen Erzieherin, die ich nett finde nochmals gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich nicht möchte, dass mein Kind in die Nähe dieses älteren Brutalo kommt. Sie hat gesagt, dass sie aufpasst, nur- können sie ihr Versprechen halten?
Ich finde es wirklich schwer sein Kind in die Welt zu entlassen...
Viele Grüße
Kalani

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2. Februar 2007 um 10:27

Na ja
so frei bin ich hier nicht, wo ich wohne. Viele Kigas sind städtisch, i.e. wahrscheinlich noch schlimmer. Außerdem arbeite ich, ich kann nicht kilometerweit morgens fahren, zumal ich mich auch noch mit meinem Mann mit dem Auto abwechsle.
Dann finde ich einen Kigawechsel in diesem Alter zu drastisch, nächstes Jahr im Herbst ist ja schon Einschulung. Wenn es sich vermeiden läßt, möchte ich die Kontinuität für meinen Sohn aufrecht erhalten.
K.

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2. Februar 2007 um 10:52

Das kenne ich,...
Hallo Kalani,

was du da schreibst kommt mir sehr bekannt vor, das ist bei uns im Kindergarten auch schon passiert. Dann habe ich um ein Gespräch mit den zuständigen Erzieherinnen gebeten und es hat geklappt.

Man kann nicht von einem 4-5 jährigen Kind erwarten, eine Mütze aufzusetzen - da denken die gar nicht dran. Meine würden bei -20C draussen ohne Kopfbedeckung rumsausen, wenn ich nichts sagen würde... .

Zu dem gewalttätigen Kind kann ich nur sagen: Sprich erstmal die Erzieherinnen an und wenn das nicht funktioniert die Mutter. Auch das ist bei uns schon vorgekommen, dass mein Kleiner (3) vom Kindergarten heimkam mit aufgeplatzter Oberlippe. Ein Kind hat ihm ein Bauklötzchen draufgeworfen. Da habe ich dessen Mutter drauf angesprochen und die war entsetzt. Seitdem sind beide dicke Kumpels...

Bist du im Elternbeirat ? Meistens (bei uns jedenfalls) haben die Beiräte grösseren Einfluss bei den Erzieherinnen - einfach weil sie mehr Kontakt zu Ihnen haben.

Wünsch Dir weiterhin alles Gute

Grüssle von flammendesherz


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2. Februar 2007 um 10:59


Klar gibt es in Deutschland tausende von Kindergärten, vielerorts ist es aber so geregelt, dass Kinder sich aufteilen müssen. Ich meine damit Kinder, die in einem Teilort einer Stadt wohnen gehen in den nächstliegenden Kindergarten. So ist es bei uns geregelt und ein Wechsel kommt nur innerhalb der Gruppe in Frage, wenn überhaupt.

Und Eigenverantwortung bei 4-5 jährigen ??? Gibts` vielleicht - aber eher selten...

Wieviele Kinder hast du denn ?



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2. Februar 2007 um 11:06

@scheuertuch...
Wieso pieselt er eigentlich mit 5 noch ein ?
Erstmal : meine Kinder waren/sind auch im städtischen Kindergarten. Unterschicht ??? Das ist Schnee von gestern...

Draussen liegt evt. noch Schnee, die Kinder sind sehr warm eingepackt, mit Strumpfhose, Schneehose- oder Overall, Anorak... die spielen draussen, müssen auf Toilette und verhalten es solange, bis es in die Hose geht. Das kann doch passieren!!!

Ich glaube du hast gar keine Kinder - du hast nämlich sehr wenig Ahnung was da abgeht...aber grosse Töne spucken...

Und wo steht das Kalani etwas gegen Behinderte hat ???

*kopfschüttel*

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2. Februar 2007 um 11:34
In Antwort auf lorene_11948501

@scheuertuch...
Wieso pieselt er eigentlich mit 5 noch ein ?
Erstmal : meine Kinder waren/sind auch im städtischen Kindergarten. Unterschicht ??? Das ist Schnee von gestern...

Draussen liegt evt. noch Schnee, die Kinder sind sehr warm eingepackt, mit Strumpfhose, Schneehose- oder Overall, Anorak... die spielen draussen, müssen auf Toilette und verhalten es solange, bis es in die Hose geht. Das kann doch passieren!!!

Ich glaube du hast gar keine Kinder - du hast nämlich sehr wenig Ahnung was da abgeht...aber grosse Töne spucken...

Und wo steht das Kalani etwas gegen Behinderte hat ???

*kopfschüttel*

@flammendes Herz und scheuertuch
Hallo Flammendesherz,
danke für deine Unterstützung.
Ich denke eigentlich gar nicht in Kategorien wie Unterschicht und Oberschicht, es gibt einfach überall Idioten und auch Nette. Ich sage vielleicht auch mal "die blöden Russen" im Kiga, weil deren Kinder es sind, die viele Probleme haben (z.B. haben die grausliche Ernährungsgewohnheiten, schauen viel fern etc.), dann wieder mag ich viele Russen, z.B. den Sportlehrer meines Sohnes, der ist einfach spitze und einfach wunderbar oder ein russischer Kollege von mir, der wirklich nett ist oder....
Nein, gegen Behinderte habe ich gar nichts, es gab neulich einen tollen Film im Fernsehen, kennt ihr den, da kommt so eine Halbstarke (auch aus der Unterschicht hihi), in ein Behindertenheim. Das war sehr anrührend zu sehen, wie sie dort emotional auftaut.
Außerdem weiß ich nicht, ob der Junge tatsächlich behindert ist, mir kommt es so vor, als hätte er eine leichte geistige Behinderung. Unser Kiga ist auch per se ein Kindergarten für "normale" Kinder. Ich glaube, das liegt an der Ausstattung.
Wir hatten letztes Jahr im September einen mittelschweren Auffahrunfall. Seitdem macht mein Sohn nachts wieder ins Bett und tagsüber pieselt er manchmal in die Hose. Auch wenn er fünf ist.
Ich glaube auch, dass du, Scheuertuch, keine Kinder hast, denn sonst wüßest du, dass es bei den meisten Kindern nicht einfach ist, sie überhaupt an den Kiga zu gewöhnen und dass die meisten Mütter sie dann aus dem gewohnten Umfeld nicht so einfach rausreissen, ohne gravierende Gründe.
Städtische Kingergärten allgemein: was ich so mitbekomme hier, ist eben, dass die Kinder wirklich oft Federn lassen müssen. Die Wirklichkeit bleibt hinter den Ansprüchen zurück. Natürlich profitieren die Kinder von der Erfahrung und es gibt auch wirklich schöne Momente, im Kiga meines Sohnes feiern sie z.B. die Geburtstage wirklich schön und innig etc.
aber ich finde halt schon, dass die Pflege und Aufmerksamkeit nicht so ist, wie man sich das wünschen würde. Der Betreuungsschlüssel stimmt nicht, es fehlt an Personal.
Viele Grüße
Kalani

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2. Februar 2007 um 12:59

Ach was...
...wieso ist man denn bitteschön behindertenfeindlich
wenn auch dieses Kind sich an die Regeln halten muss ???
Sicher hat auch ein behindertes Kind das Recht, sich zu raufen wie alle anderen Kinder (wieso auch nicht??), aber das man es hinnehmen muß, daß dieses Kind halt grober ist,darüber kann ich echt nur den Kopf schütteln

Mein Sohn z.B. hat eine leichte Form von ADHS und war auch immer etwas wilder als die anderen.Und auch wenn er nichts dafür kann, b.z.w. es nicht böswillig gemacht hat, so hat er trotzdem die gleichen "Strafen" (Auszeiten) bekommen wie auch die anderen Kinder.

In unserem KiGa waren auch mehrere behinderte (ich mag dieses Wort eigentlich nicht) Kinder untergebracht,trotzdem hatten sie sich an die gleichen Regeln zu halten.

Über so eine Einstellung kann ich echt nur den Kopf schütteln.....

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2. Februar 2007 um 13:07
In Antwort auf lorene_11948501


Klar gibt es in Deutschland tausende von Kindergärten, vielerorts ist es aber so geregelt, dass Kinder sich aufteilen müssen. Ich meine damit Kinder, die in einem Teilort einer Stadt wohnen gehen in den nächstliegenden Kindergarten. So ist es bei uns geregelt und ein Wechsel kommt nur innerhalb der Gruppe in Frage, wenn überhaupt.

Und Eigenverantwortung bei 4-5 jährigen ??? Gibts` vielleicht - aber eher selten...

Wieviele Kinder hast du denn ?



Genau so
ist es auch !!!
Kindergärten werden in der Regel zu den verschiedenen Bereichen zugeordnet.

Naja die Kinder von Scheuertuch sind ja bereits erwachsen, vielleicht war es ja damals anders.....
Trotzdem ist es blödsinnig auf die vielen tausenden Kindergärten in Deutschland hinzuweisen, soll man etwas hunderte von Kilometern fahren....???
Vielleicht hat sie aber auch noch nichts davon gehört wie schwer es heutzutage ist überhaupt einen Platz für sein Kind zu bekommen und man froh sein muss, wenn man einen bekommt !!!


Was die Eigenverantwortung betrifft, stimme ich Dir auch voll und ganz zu,soviel ist diesem Alter auch noch nicht zu erwarten.

Gruß
marnie

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2. Februar 2007 um 19:59

Gute Idee, aber
Hallo Scheuertuch, das ist prinzipiell eine gute Idee, werde ich mir für andere Dinge merken, aber ich muss sagen, dass ich nicht glaube, dass das Problem bei meinem Sohn liegt. Er ist ziemlich vernünftig, wenn es um solche Dinge des Alltags geht und einsichtig. Z.B. wäscht er von selbst Hände etc., nein, das Problem liegt definitiv nicht bei ihm. Was in seiner Macht steht, dass tut er. Wenn er mal was vergisst, dann eben, weil er noch klein ist und dann sind die Erwachsenen gefragt.
Ich erwarte auch einfach von einer Institution, der ich mein Kind anvertraue, dass sie besonders umsichtig und vorsichtig mit den Kindern umgeht! Schliesslich sind sie keine Versuchkarnickel für besonders "fortschrittliche" Erziehungsmethoden.

Viele Grüße
K.

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3. Februar 2007 um 15:43

Hallo kalani!
Was Du hier beschreibst,geht über keine Kuhhaut!
Ich bin selber Erzieherin,zur Zeit aber nicht direkt im Kiga beschäftigt,sondern arbeite im Frauenhaus.
Zu den Aufgaben einer *guten* Erzieherin gehört neben der Beaufsichtigung und Förderung der Kinder auch darauf zu achten,dass sie dem Wetter entsprechend angezogen sind,keine eingenässte Kleidung anhaben und sich nicht zu sehr bei dem Spielen verausgaben.
Mit anderen Worten: Deine Erwartungshaltung ist stinknormal und übersteigt in keinster Weise das,was eine Erzieherin *bringen* muß.

Zur Problemlösung an sich: Sprech doch noch mal mit der Erzieherin und droh ihr notfalls damit diese Sache dem Jugendamt/Jugendschutz mitzuteilen,sollte das noch einmal vorkommen.
Es kann doch irgendwo nicht angehen,dass Du horrende Beiträge bezahlst und allen Ernstes erwartet wird,dass ein 4-5 jähriges Kind sich mehr oder weniger allein erzieht frei nach dem Motto: "Den lassen wir mal ohne Mütze rumlaufen,wenn er dann eine Mittelohrentzündung hat,zieht er sie das nächste Mal bestimmt an."

Ich habe kürzlich eine Absage von einem Kiga bekommen,weil ich - wegen einer psychotherapeutischen Weiterbildung - überqualifiziert bin.Aber diese Leute sind dann ja wohl deutlich unterqualifiziert und überbezahlt.

Dir viel Glück.

Christine1166

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4. Februar 2007 um 1:23
In Antwort auf omid_12083546

Hallo Marnie
ja, es ist alles der blanke Horror, danke, dass du das auch so empfindest. Manchmal denke ich, dass ich zu viel Angst habe und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber Es ist wirklich jedesmal ein Schock, wenn ich nach der Arbeit in den Kiga komme und dann wieder etwas passiert ist.
Es sind auch mal zwei Kinder über den Zaun ab, als ich meinen Sohn einmal abholte, schlug ein Kind die eine Tür auf die Hand eines anderen, woraufhin ein Finger gebrochen war. Die Hand blutete auch wie verrückt, das Kind schrie vor Schmerz, es war ganz und gar schrecklich.
(meine eine Freundin sagt, immer, dass wir hier in the "hood" sind, im Ghetto..., obwohl auch gut verdienende- arbeitende Eltern, i.e. ihre Kinder in der Gruppe vertreten sind)
Heute morgen habe ich mit der einen Erzieherin, die ich nett finde nochmals gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich nicht möchte, dass mein Kind in die Nähe dieses älteren Brutalo kommt. Sie hat gesagt, dass sie aufpasst, nur- können sie ihr Versprechen halten?
Ich finde es wirklich schwer sein Kind in die Welt zu entlassen...
Viele Grüße
Kalani

Klar.....
kann mal etwas passieren!

2 Erzieher/-innen plus evtl. Praktikant können bei mind. 15 Kids, die Augen nicht überall haben. ....leider

... aber "normaler" weise wirft man einen Blick auf die sogenannten "Brutalos" und bremst sie ab, sobald sie wieder "aufdrehen"!

Wie schon erwähnt, die Erz. ansprechen & evtl die Kiga/-Kitaleitung!!!

Das hilft meistens....


und wenn es um Mütze anziehen geht:

...dann steckt die Mütze einfach in den Ärmel v. der Jacke, denn dann können die Kinder sich die Mütze ohne groß nachdenken zu müssen einfach auf den Kopf setzen

Gruß biggi235

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4. Februar 2007 um 10:38
In Antwort auf epona_12323348

Hallo kalani!
Was Du hier beschreibst,geht über keine Kuhhaut!
Ich bin selber Erzieherin,zur Zeit aber nicht direkt im Kiga beschäftigt,sondern arbeite im Frauenhaus.
Zu den Aufgaben einer *guten* Erzieherin gehört neben der Beaufsichtigung und Förderung der Kinder auch darauf zu achten,dass sie dem Wetter entsprechend angezogen sind,keine eingenässte Kleidung anhaben und sich nicht zu sehr bei dem Spielen verausgaben.
Mit anderen Worten: Deine Erwartungshaltung ist stinknormal und übersteigt in keinster Weise das,was eine Erzieherin *bringen* muß.

Zur Problemlösung an sich: Sprech doch noch mal mit der Erzieherin und droh ihr notfalls damit diese Sache dem Jugendamt/Jugendschutz mitzuteilen,sollte das noch einmal vorkommen.
Es kann doch irgendwo nicht angehen,dass Du horrende Beiträge bezahlst und allen Ernstes erwartet wird,dass ein 4-5 jähriges Kind sich mehr oder weniger allein erzieht frei nach dem Motto: "Den lassen wir mal ohne Mütze rumlaufen,wenn er dann eine Mittelohrentzündung hat,zieht er sie das nächste Mal bestimmt an."

Ich habe kürzlich eine Absage von einem Kiga bekommen,weil ich - wegen einer psychotherapeutischen Weiterbildung - überqualifiziert bin.Aber diese Leute sind dann ja wohl deutlich unterqualifiziert und überbezahlt.

Dir viel Glück.

Christine1166

Hallo Christine
kannst du nicht Erzieherin in unserem Kiga werden...
Die letzte Episode war, habe ich das schon geschrieben, dass mein Sohn draussen spielte, zwar mit Stirnband, aber klatschnassen Haaren, da er die Skihose über der normalen Hose anhatte und das natürlich viel zu warm war. Heute nacht hat er über Ohrenschmerzen geklagt und der Husten geht auch nicht weg. Tja.
Klar kann ich immer wieder etwas sagen, aber die Erzieherinnen sind einfach überfordert, zumal sie auch viele kleinere Kinder betreuen müssen, letzte Woche waren zwei krank... Das ist auch ein Dauerzustand, ständig gibt es Personalausfälle und die Übriggebliebenen versuchen mit Ach und Krach den Betrieb am Laufen zu halten.
Sicherheit: als das mit der Türe passierte, sagte die Leiterin, ach, es haben sich schon vorher Kinder die Finger eingeklemmt, aber sie dachte nicht, dass mal so etwas Schlimmes passieren würde. Daraufhin habe ich das Jugendamt angerufen und nun sind Sicherheitstüren in den Angeln, die nicht so leicht zufallen und Kindern die Hände zerquetschen können...
Das Blöde ist halt, dass ich mich auch nicht dauernd mit den Erzieherinnen anlegen kann oder ihnen quasi sagen, dass sie ihren Job nicht gut, nicht nach meinen Vorstellungen machen, ich habe dann Angst, dass sie es an meinem Sohn auslassen. und wie gesagt, aus ihrer Sicht tun sie wahrscheinlich das Menschenmögliche. Gerade weil sie auch in letzter Zeit- angeregt durch das unsägliche Einsteinkonzept versuchen- anspruchsvollere Aktivitäten trotz Personalmangel- einzuführen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich es bedauere meinen Sohn nicht vor zwei Jahren in die Tagesgruppe der Waldorfeinrichtung einem Ort weitergegeben habe.
Ich denke, dort hätte er eine schönere Zeit gehabt, ich auch. Mit Eltern, mit denen ich mich besser verstanden hätte, mit gehaltvolleren Aktivitäten und einem behüteteren, gepflegteren Kind.
Für die Einschulung werde ich auf jeden Fall nicht mehr denselben Fehler machen und meinen Sohn auf die "normale" - Grundschule zu schicken, weil ja die "Normalität" so was Tolles ist. Das war ja auch meine Bestreben, nicht so was "Abgehobenes" zu wählen, sondern etwas, was ihn auf's Leben vorbereitet etc.... Aber wenn das "Normale" so aussieht, nein danke.
Viele Grüße
Kalani

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5. Februar 2007 um 10:10

Hi Mara
Rudolf Steiner finde ich nicht gut, aber komischerweise ist doch das, was z.B. in dem einen großen Kiga herauskommt, etwas Schönes. Die Kinder bauen im Wald Wichtelhäuschen, Feste werden sehr innig begangen und die Kinder lernen allerlei handwerkliche Fähigkeiten. Das ist doch positiv. Auch hat dieser eine Kiga ein ganz tolles Schlafzimmer für die Kinder der Ganztagesgruppe, ganz liebevoll eingerichtet, gut für die Psyche der Kinder.
Ich glaube Waldorf ist besser, weil die Eltern mehr bezahlen. Im öffentlichen Bereich wird einfach zu viel gespart. Vor über einem Jahr habe ich mich mal mit den Behörden wegen der Essensqualität rumgestritten. Schließlich zahle ich alleine 50 Essensgeld. Da habe ich mitbekommen wie die denken: da es viele Eltern gibt, die nichts bezahlen, da Hartz _IV etc., wollen die einfach nicht zuviel zuschiessen und halten so alles auf einem gerade noch erträglichen, aber eben nicht gutem, Niveau. Ich denke dasselbe gilt für Personalkosten. Es wird mit dem gerade noch machbaren Minimum an Personal operiert, mehr wird nicht eingestellt, weil da kein Mensch investieren möchte. Die Stadträte halten das Geld lieber für prestigeträchtige Projekte bereit.
Bei Waldorf zahlt man mehr, bekommt aber auch mehr Qualität, zumindest auf Kiganiveau.
Viele Grüße
Kalani

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5. Februar 2007 um 20:45

Eine Katastrophe
Ich würde die Kindergartenleitung ein letztes Mal auf diese Mißstände zu Lasten der Kinder aufmerkasam machen und in den Raum stellen, eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim zuständigen Referat des Jugendamtes anzustoßen. KANN JA WOHL NICHT WAHR SEIN. Bei einigen Kommentaren zu deinem posting kann ich mir nur noch an den Kopf fassen (z.B. denen von Scheuertuch).
Im Kindergarten unseres Sohnes stand "aus Gewohnheit" im Gruppenraum zur Frühstückszeit eine Friteuse mit 90 Grad heißem Fett in Griffhöhe der Kleinen, die Kabel waren nicht stolpergesichert. Wir haben uns gewehrt - erfolgreich.
TU DAS AUCH!

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6. Februar 2007 um 11:32
In Antwort auf azalea_12702441

Eine Katastrophe
Ich würde die Kindergartenleitung ein letztes Mal auf diese Mißstände zu Lasten der Kinder aufmerkasam machen und in den Raum stellen, eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim zuständigen Referat des Jugendamtes anzustoßen. KANN JA WOHL NICHT WAHR SEIN. Bei einigen Kommentaren zu deinem posting kann ich mir nur noch an den Kopf fassen (z.B. denen von Scheuertuch).
Im Kindergarten unseres Sohnes stand "aus Gewohnheit" im Gruppenraum zur Frühstückszeit eine Friteuse mit 90 Grad heißem Fett in Griffhöhe der Kleinen, die Kabel waren nicht stolpergesichert. Wir haben uns gewehrt - erfolgreich.
TU DAS AUCH!

Hi Perelia
eine Fritteuse ist ja wohl auch der Oberhammer... auf welche Ideen die kommen...
Oh Gott kann man da nur sagen. Gestern habe ich nochmal was gesagt und als ich meinen Sohn aus dem Kiga abholte, war alles in Ordnung, ich hoffe, dass das jetzt eine Weile wieder so bleibt.
Du hast vollkommen recht, man muss sich einfach wehren und mitdenken. Demnächst haben wir auch einen Elternabend zum Thema Ernährung im Kiga, vielleicht kann ich dann generell nochmals das Sicherheitsthema/Anziehen zur Sprache bringen.
Ich bin insgesamt froh, dass ich die Möglichkeit hatte, meinen Sohn erst kurz vor seinem dritten Geburtstag in den Kiga zu geben und nicht gezwungen war, ihn früher abzugeben...
Liebe Grüße
Kalani

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6. Februar 2007 um 16:01

Hallo kalani!
Hab gerde erst wieder Zeit gehabt mich nochmal zu melden.
Wenn ihr schon im Kiga einen Elternabend zum Thema gesunde Ernährung habt,dann bring doch auch mal den Aspekt mit ein,dass laut Untersuchungsergebnissen der Behörden immer wieder durch die Medien kommt,wie ungesund das Essen gerade in Tagesstätten für Kinder ist.
Wenn ich hier lese,dass Du 50,-Euro im Monat allein fürs Essen Deines Kindes bezahlst und dabei daran denke,dass die meisten Kindergärten in meiner Wohngegend Spaghetti & Co. servieren,dann sind das in meinen Augen sehr teure Spaghetti (vielleicht mit Goldrand? ).Ich denke einfach,dass Du und alle anderen Mütter auch doch wohl am besten wissen,was ihr Kind essen sollte und darf und was nicht.Da könnte man es doch z.B. auch so machen,dass jede Mutter ihrem Kind das Mittagessen in einer Tupperschüssel mitgibt und es dann per Mikrowelle aufgewärmt wird.Das wird hier im Kiga so gemacht und läuft hervorragend.Ab und zu hat auch die ein oder andere Mutter die Zeit im Kindergarten mit einigen Kindern einen großen Topf Eintopf zu kochen,natürlich mit Kostenbeteiligung der Eltern,aber insgesamt ist das billiger und gesünder für die Kinder.

Zum Personalmangel:Warum wenden sich die Erzieher dieses Kigas nicht mal an Euch Eltern? Frei nach dem Motto: Wir möchten gerne gute Arbeit leisten,uns werden aber die Hände von ganz oben gebunden (Einstellung von mehr Personal)und darum brauchen wir Eure Hilfe: Wer hätte wohl Zeit und Lust ab und zu morgens für zwei Stunden unsere Arbeit zu unterstützen?
Versteh mich bitte richtig,ich bin eine die den Grundsatz hat: "Wo ein Wille,da ein Weg."
Diesen Vorschlag kannst Du - auch wenn Du selber leider nicht Deine Hilfe anbieten kannst - durchaus machen,denn es könnte doch gut sein,dass diese Sache so keiner ansprechen mag.Außerdem merken so die Erzieher,dass Du durchaus Verständnis für deren Situation hast und Dir Gedanken machst diese Situation abzuwenden.

Vielleicht konnte ich Dir ja ein paar nützliche Vorschläge unterbreiten.

LG

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20. Februar 2007 um 20:34

Hast du nen Vogel?
"Wenn Du mit Deinem Sohn das nächste Mal im Winter auf den Spielplatz gehst, kannst Du ihm ja mal vorher eine Badehose und ein T-Shirt zum Anziehen geben..."

Hast du nen Vogel?


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