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Vaterschaftsanerkennung ja oder nein?

6. April 2018 um 11:52

Meine Frage wäre sollte ich zulassen das mein Ex die Vaterschaft anerkennt?

Kurz dazu wir waren 7 1/2 Jahre zusammen und es war/ist ein Wunschkind. Jetzt hat er mich im 6 monat sitzen gelassen nachdem ich auch schon den Verdacht hatte er ginge fremd weil er plötzlich überstunden machte und er immer meinte da ist nix und wird nie was laufen.
Ja naja kurz vor ostern und meinem Geburtstag hat er schluß gemacht und ist gleich zu seiner neuen gegangen um sich zu trösten, jeder kann sich das bestimmt vorstellen.
Hatte keine leichte ss wegen Krankenhaus Aufenthalt und starke übelkeit und so...

Auf jeden Fall will ich mit ihm nix mehr zu tun haben zu sehr wurde ich verletzt.
Und jetzt die frage was hat er für rechte und Pflichten, ich will das er blutet dafür und soll fürs kind zahlen, aber anderseits wenn ich mir vorstelle er nimmt das baby zu sich wo seine olle ist bekomme ich einen anfall.
Anderseits will ich das mein kind ein vater hat....

HILFE!!!
Soll er sie Anerkennen die Vaterschaft und wenn ja womit muss ich rechnen?

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6. April 2018 um 12:21

Wenn er ein anständigerer Papa als Partner ist, dann wird er sich das geteilte Sorgerecht zur Not erstreiten. Wenn da nichts dagegen spricht, wird er das geteilte Sorgerecht auch zugesprochen bekommen. 

Das Kind hat genau das gleiche Recht auf beide Elternteile, so wie es beide Elternteile auf das Kind haben. Da kannst du gar nichts dagegen machen. 

Dein Ärger ist verständlich momentan, er hat sich schon Scheiße verhalten. ABER: denke dran, dass ein Gezerre am Kind in erster Linie dem Kind schadet. Und das soll ja wohl nicht für sein Verhalten und deine Wut büßen müssen, oder? 
D.h. du solltest deinem Kind eine gute Mutter sein. Gute Mutter heißt, dem Kind den Umgang zum Vater nicht nur ermöglichen, sondern auch zu fördern. Jeglichen Kontakt mit dem Vater zu fördern, sich mit ihm abzusprechen, einander zu unterstützen, was das Kind angeht (da IHR die ELTERN seid). Ich weiß, dass das meilenweit entfernt ist von deinen momentanen Rachegedanken. Aber für dein Kind wird es gut sein. 

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6. April 2018 um 17:14

Es war auch eins der Gründe weil er nicht bereit war die Verantwortung zu übernehmen es ist ihm zu viel geworden.
Teils teils ich habe vieles in die Hand genommen und es übernommen. 

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7. April 2018 um 13:29

Wenns ein Baby ist, ist klar wegen dem stillen das weiß er auch dann will er auch vorbei kommen und ist dann bei mir zuhause. 
Aber später wenn es größer ist und er mit der noch zusammen ist könnte ich es nicht verbieten das mein kind kein kontakt zu der hat weil sie kein guter Umgang ist. Ich sage das nicht nur weil ich verletzt bin sondern weil sie kifft und da mache ich mir halt sorgen. Und ja ich weiß davon zu 100% und habe beweise bzw nicht nur ich weiß davon. 

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9. April 2018 um 12:49
In Antwort auf cocktailmaus91

Wenns ein Baby ist, ist klar wegen dem stillen das weiß er auch dann will er auch vorbei kommen und ist dann bei mir zuhause. 
Aber später wenn es größer ist und er mit der noch zusammen ist könnte ich es nicht verbieten das mein kind kein kontakt zu der hat weil sie kein guter Umgang ist. Ich sage das nicht nur weil ich verletzt bin sondern weil sie kifft und da mache ich mir halt sorgen. Und ja ich weiß davon zu 100% und habe beweise bzw nicht nur ich weiß davon. 

Naja, das Ding ist, das Kind ist nicht weniger sein Kind als deines. Würdest du dir von ihm verbieten lassen, dass dein Kind mit Person XY in Kontakt kommt? Das funktioniert so einfach nicht. 
Außerdem ist in erster Linie der Papa für das Kind verantwortlich, wenn es dort ist. Nicht seine neue Partnerin. Auf der anderen Seite sind deine Bedenken auch verständlich. Allerdings ist auch das Ausmaß wohl ein wichtiger Punkt: wenn sie am WE Abends mit ihren Kumpels und Kumpelinen mal kifft, dann ist das sicherlich anders zu bewerten, als wenn sie es vor dem Kind tut, das Zeug überall herum liegt und sie nur benommen ist. Oder sogar so mit dem Kind Auto fährt oder was auch immer tut. Das entscheidende ist hier vielleicht eine mögliche Kindeswohlgefährdung. 

Aber auch hier gilt: ihr müsst miteinander kommunizieren. Und zwar auf eine konstruktive Art und Weise. Das ist der einzige Weg, der wirklich gut funktionieren kann. Aber dafür müssen die Grundlagen stimmen. Man muss sich offen austauschen, aber OHNE Vorwürfe, verletzte Gefühle, Rachegelüste. 
Wenn ihr das nicht miteinander hinbekommt, dann nehmt euch am besten schon im Vorfeld Hilfe. Bevor die Situation total verfahren ist und man überhaupt nicht mehr normal miteinander sprechen kann.
Denn das zeigt Verantwortung eurem gemeinsamen Kind gegenüber. Und den guten Willen. Jeder muss dazu beitragen, dass die Beziehungen funktionieren. Ihr seid zwar kein Liebespaar mehr, aber ihr werdet für immer ein Elternpaar sein. Und da habt ihr Verantwortung und die Pflicht, alles dafür zu tun, dass es gelingt.  


 

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12. April 2018 um 16:31

Da kann sie nicht einfach drauf cerzichten
Wenn er es haben will, wird er es auch bekommen

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12. April 2018 um 16:32

Letzlich kann er sich weigern für das Kind aufzukommen, wenn er nicht den Beleg dafür bekommt, dass es auch seines ist.
Ergo schneidest du dir selbst ins Fleisch.

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