Home / Forum / Meine Familie / Vater verfplichtet sich, Kontakt zur Erziehungsberatung aufzunehmen - und will dann doch nicht?!

Vater verfplichtet sich, Kontakt zur Erziehungsberatung aufzunehmen - und will dann doch nicht?!

7. November 2013 um 20:10


Hallo,
Kurze Vorgeschichte: Trennung im März 2012, seitdem hat der Vater weder einmal eines der Kinder angerufen oder besucht oder auch zu sich geholt zum Besuch. Nichts. Nur Beschimpfungen über mich über die Kinder, Bedrohungen an mich, Beleidigungen über mich und die Kinder ... alles per SMS oder Email oder WhatsApp. Nun wurde nach eineinhalb Jahren Untersuchung meiner Tochter (8) ADHS diagnostiziert, ich bin fast fertig mit den Nerven, aber Vater lehnt das Medikament ab... weil "zu umstritten". Auch einer Psychotherapie stimmt er nicht zu. Weiss aber weder, wie sie sich aufführt oder womit sie hadert oder wie es ihr geht dabei. Dieses und anderes führte dazu, dass ich das alleinige Sorgerecht beantragt habe und weil das so lange dauerte mit dem Termin die Therapie vorneweg nehmen wollte. Nun ja. Termin "schon" 3 Monate nach Antragstellung zusammengelegt. Ende vom Lied war, dass einer Therapie dann doch zugestimmt wurde (Termin habe ich dann sofort bei der Psychologin bekommen) und auch der Versuchsweisen Gabe des Medikaments wurde zugestimmt (DEN Termin habe ich leider auch erst in 2 Wochen). Außerdem hat sich jeder von uns beiden verpflichtet (vor Gericht, steht so im Papier des Gerichts), dass wir beide von uns aus eine Erziehungsberatung aufsuchen, damit die Kommunikation zwischen den Eltern (naja an mir liegts ja nicht) und auch die Annäherung des Vaters an seine Kinder (für die ist er ja inzwischen fast fremd) stattfinden kann. Da ich mit den Kindern schon eine Erziehungsberatung begonnen hatte und wegen der Therapien der Kinder erst mal auf Eis gelegt wurde, dachte ich mir gleich, super, nehmen wir doch die, die kennen die Kinder schon, das ist dann gut. Morgen hab ich dann den Termin, der für uns alle bestimmt war, alleine um das alles zu besprechen.
Heute schicke ich also SMS, dass ich morgen den Termin hätte zum Gespräch, und wann er denn meint, dass er soweit wiederhergestellt sein könnte, dass er mitarbeiten kann (er befindet sich in einer psychatrischen Klinik, seit Anfang September). Da bekomme ich die Antwort, dass er eigentlich gar nicht weiß ob er das überhaupt will und er muss doch erst mal fragen, ob die das für gut für ihn halten. Ich dann so ca. hallo, er hat sich ja verpflichtet und wenn er nicht wüsse was das bedeute, solle er doch mal seine Anwältin fragen.

Kann man sich denn vor Gericht für etwas verpflichten, was zum Wohl der Kinder dienen soll und dann sagen nö, doch nicht?
Übrigens, Sorgerechtsverfahren ruht derzeit. Aber kann man denn jemandem guten Gewissens einmal Umgang gewähren, wenn die Kids den Kerl nicht (mehr) kennen? Kann der denn entscheiden (zum Wohl des Kindes wohlgemerkt), wenn er die Kinder, um die es geht nicht kennt und nicht weiß, was ist gut für sie, was wünschen sie sich, was brauchen sie? Ich find das sehr schwierig.

Mehr lesen

15. November 2013 um 10:19

Sorgerecht
Warum nicht zumindest die Gesundheitssorge für Dich beantragen. Das herausgelöst ist leichter als das gesamte Sorgerecht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Dezember 2013 um 11:55
In Antwort auf botum_11933003

Sorgerecht
Warum nicht zumindest die Gesundheitssorge für Dich beantragen. Das herausgelöst ist leichter als das gesamte Sorgerecht.

Gesundheitssorge
... hab ich ja schon jetzt.. also eine jederzeit zurücknehmbare Vollmacht, was auch immer die Wert ist, aber zumindest konnte ich die Kinder impfen lassen. Herausgenommen ist dabei das Medikament, das meine Tochter wegen des ADHS bekommt und das bis nach den Weihnachtsferien in klinischer Testung läuft - danach weiß ich nicht, was damit.
Aber das ist ja nicht das Problem, über welches ich geschrieben habe. Mich würde interessieren, was passiert, wenn sich der Vater bis Mitte Januar nicht bei der Erziehungsberatungsstelle meldet wie gerichtlich angeordnet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Dezember 2013 um 13:23

Eineinhalb Jahre
Wenn ich den Text nochmal lesen, dann ist es so, daß die Untersuchungen wegen ADHS genau dann losgingen, als Du und der Kindsvater sich trennten. Grund nochmal nach anderen Gründen zu schauen als rein physischen(denn das ist ja ADHS ). Wenn ein Kind eineinhalb Jahre den Vater nicht sieht, kennt es ihn sehr wohl. So manche Tante sehen wir nur alle eineinhalb Jahre. Mein Kind weiss genau, wer das ist. Was bringt den Vater dazu, das Kind so abzlehnen, dass er es nicht sehen will?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2014 um 9:53

Adhs
hallo,
ich schreibe als mann, vater und ehrenamtlicher im fam recht.
die diagnose wurde alos nach der trennung gestellt siehe deine angaben.
der trennungsverlauf, hier der böse vater, ist normal damit die hilfeleistungen erhöht dargestellt werden können.
dieses sogenannte opferrolle ist für frau normal um hilfemassnahmen gegen einen vater zu erziehlen.

es geht mir hier nicht um dich und den vater.
es geht allein um das recht des kindes.

das familiengericht kann nichts anordnen, siehe beratungsstellen, etc. dies darf nur ein strafgericht.

euch beiden streithähnen kann nur eine systhematische therapie helfen damit das kind geborgen aufwachsen kann.

diese wird nach meinen erfahrungen sehr schnell von den mamis abgebrochen. leider zum nachteil des kindes.

da du uns keine info zum medikament gibst nehem ich an, dass du angst vor reaktionen hast.

suche dir hilfe die dich dahingehend unterstützen den mann als vater für das kind da sein zu lassen.

leider git es keine massnahmen die einee familie helfen sich am kind zu orientieren sondern nuur zum ausgrenzen eines elternteil und diese schritte hast du schon eingeleitet.

mir ist es ähnlich ergangen, ausgrenzen, ausschalten durch ads und adhs. nun leben die kinder bei mir und sie brauchen keine medikamente und sonstigen müll mehr. sondern nur mit zwangsmassnahmen meinerseits beide eltern.

achte aufs kind und nicht den hass gegen den vater.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2014 um 11:13
In Antwort auf yaver_12514605

Adhs
hallo,
ich schreibe als mann, vater und ehrenamtlicher im fam recht.
die diagnose wurde alos nach der trennung gestellt siehe deine angaben.
der trennungsverlauf, hier der böse vater, ist normal damit die hilfeleistungen erhöht dargestellt werden können.
dieses sogenannte opferrolle ist für frau normal um hilfemassnahmen gegen einen vater zu erziehlen.

es geht mir hier nicht um dich und den vater.
es geht allein um das recht des kindes.

das familiengericht kann nichts anordnen, siehe beratungsstellen, etc. dies darf nur ein strafgericht.

euch beiden streithähnen kann nur eine systhematische therapie helfen damit das kind geborgen aufwachsen kann.

diese wird nach meinen erfahrungen sehr schnell von den mamis abgebrochen. leider zum nachteil des kindes.

da du uns keine info zum medikament gibst nehem ich an, dass du angst vor reaktionen hast.

suche dir hilfe die dich dahingehend unterstützen den mann als vater für das kind da sein zu lassen.

leider git es keine massnahmen die einee familie helfen sich am kind zu orientieren sondern nuur zum ausgrenzen eines elternteil und diese schritte hast du schon eingeleitet.

mir ist es ähnlich ergangen, ausgrenzen, ausschalten durch ads und adhs. nun leben die kinder bei mir und sie brauchen keine medikamente und sonstigen müll mehr. sondern nur mit zwangsmassnahmen meinerseits beide eltern.

achte aufs kind und nicht den hass gegen den vater.

Sorry - Schmarrn, falsch verstanden
Hallo,
sorry, aber da wurde EINIGES falsch verstanden. ICH habe keinen Hass, den hat vielmehr der Vater.
Trennung März 2012, im April NACH 1 1/2 Jahren Diagnose ADHS bei der Tochter. D.h. sie war schon mindestens 1 Jahr vor der Trennung in Dignose, kurz nach Schuleintritt.
Medikament Methylphenidat, 2 x 10 mg. Wurde aber vom Vater abgelehnt mit Begründung "zu umstritten", Diskussionen haben in der Zeit passenderweise gerade gekocht.
ICH renne dem Vater hinterher, NUR damit er endlich Kontakt zu den Kindern hat. Nicht für mich. ICH sage den Kindern, dass der Papa sie trotzdem lieb hat, weil ich nicht möchte, dass die Kinder enttäuscht und traurig sind; ER schreibt nur, er hasse die Kinder.
ICH habe es sehr begrüsst, als der Richter die Erziehungsberatung "verschrieben" hat. ER geht nicht hin. ER weigert sich, die Kinder anzurufen, abzuholen, sich BRINGEN zu lassen (auch das habe ich angeboten) oder fragt NICHT ein einziges Mal nach, wie es den Kindern geht.
Aufs Gericht bin ich NUR gegangen, einmal wegen Unterhalt (weil nach 3/4 Jahr noch nicht mal Unterlagen vorlagen) und einmal, weil ich die Kids ja noch nicht mal impfen lassen konnte, weil er sich sperrte, auch nur irgendwas zu unterschreiben. Nein, nicht so, dass ich ihm was hingeworfen habe und ihn hab was schreiben lassen, nein, ich habs formuliert, für ihn fertiggemacht und er hätte NUR noch unterschreiben müssen. HALLO?! Ich hab alles vorgekaut in der Hoffnung, es täte sich was im Bezug auf die Kids. Weil ICH nämlich finde, Kinder brauchen den Vater.
Das Sorgerecht hab ich nicht einfach so an mich reissen wollen. Ich hab mich eineinhalb Jahre dagegn gesperrt und gewehrt, weil ER das nämlich abgeben wollte (ja, wie einen Mantel an der Garderobe) und mir schrieb und sagte, ich solle das endlich beantragen, er wolle mit den "Bälgern" nichts mehr zu tun haben.

Und nun bin ich diejenige, die Schuld ist an diesem Verhalten, daran, dass meine Kinder den Vater nicht sehen, dass ich am Gericht war um mir das Recht erstreiten zu müssen, meine Kinder IMPFEN lassen zu können? Mir zu Unrecht Sorgen machen muss, dass meine Kids die Schulden der Grossmutter erben, weil der Vater nicht zum Unterschreiben geht?

Weil ich nichts besseres zu tun hab und mir total langweilig ist mit 3 Kindern, Vollzeitjob und Haushalt? Die Termine der Kinder zu diversen Therapeuthen noch nicht eingerechnet.

Ich WEISS, dass es Väter gibt, die ihre Kinder sehen wollen und nicht dürfen. Da sehe ich schon mehr die Schuld der Mütter.

Aber wo ist der Schuldige, wenn der Vater die Kinder nicht sehen WILL und nichts mit ihnen zu tun haben will?

Mit anderen Worten - siehst Du das Ganze nicht ein WENIG zu pauschal einseitig? Klar, Du hast Deine Erfahrungen gemacht. Aber hast Du Deine Frau angerufen mitten in der Nacht nd gedroht sie umzubringen? Hast Du Deine Ex bombardiert mit Drohungen, Beleidigungen der übelsten Art? Ist Dir Deine Ex nachgelaufen, "BITTE kümmere Dich um Deine Kinder, schmeiss sie doch nicht weg! Es sind doch Deine Kinder!"

Und sorry, das Recht der Kinder sehe ich eindeutig darin, dass sie Kontakt zum Vater haben - und forciert. Und gegen Wände gelaufen, und einiges an Beleidigungen geschluckt.
Aber sorry, das Recht der Kinder ist auch, Impfungen zu erhalten, Förderungen, die sie brauchen und auch vor jedem Arg beschützt zu werden - wie z.B. Schulden erben müssen.

Du hast um Deine Kinder gekämpft, das ehrt Dich. Leider kämpft der Vater meiner Kinder eher darum, sie loszuwerden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2014 um 11:47

Nicht falsch verstanden
hi,
ich habe nur stress mit der mutter der gemeinsamen kinder gehabt.
drohen, ich nie. ich habe ihr was versprochen als sie mich von unseren kindern augrenzen wollte und die mit hilfe der gerichtsbarkeit gemacht hat.

mein versprechen: irgendwann bist du alleine und die kinder sind weg.

dies ist nach 7 jahren auch passiert.

ich halte auch nichts von medikamenten; damit wird viel geld verdient und die kinder müssen später damit leben. siehe boris becker und vile promis.

weiterhin weissss ich wie schwer es ist wenn ein elternteil sich weigert, dem kind hilfe- medezinische-therapie. etc zukommen zu lassen.

ich muss im sinne des kindes eine wichtige op auf die warteschleife legen damit ich nicht zum gericht laufen muss.

richterinnen sehen männer mit kindern nicht gerne.

versuche doch mal das cochener modell durchzusetzen.

wenn ich lese: zum gericht wegen der sorge. alles nur gemache.

weiterhin habe ich gelernt zwischen den zeilen zu lesen- machen juristen gerne

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Januar 2014 um 15:12
In Antwort auf yaver_12514605

Nicht falsch verstanden
hi,
ich habe nur stress mit der mutter der gemeinsamen kinder gehabt.
drohen, ich nie. ich habe ihr was versprochen als sie mich von unseren kindern augrenzen wollte und die mit hilfe der gerichtsbarkeit gemacht hat.

mein versprechen: irgendwann bist du alleine und die kinder sind weg.

dies ist nach 7 jahren auch passiert.

ich halte auch nichts von medikamenten; damit wird viel geld verdient und die kinder müssen später damit leben. siehe boris becker und vile promis.

weiterhin weissss ich wie schwer es ist wenn ein elternteil sich weigert, dem kind hilfe- medezinische-therapie. etc zukommen zu lassen.

ich muss im sinne des kindes eine wichtige op auf die warteschleife legen damit ich nicht zum gericht laufen muss.

richterinnen sehen männer mit kindern nicht gerne.

versuche doch mal das cochener modell durchzusetzen.

wenn ich lese: zum gericht wegen der sorge. alles nur gemache.

weiterhin habe ich gelernt zwischen den zeilen zu lesen- machen juristen gerne

Hm...
... denke Du hast viel Stress mit der Mutter gehabt und möglicherweise immer noch.
Und es ist auch nicht so, dass ich nach der Dignose geschrien habe "HER MIT DEN TABLETTEN" - ich war auch skeptisch und vorsichtig, habe mich dann mit betroffenen Eltern und auch mit Experten unterhalten - und mir natürlich angesehen, wie geht's meiner Tochter?? Immer eins auf den Deckel, obwohl sie ihre Reaktion nicht steuern kann? Im Hort ausgegrenzt, weil ihr Verhalten natürlich die anderen Kinder stört? In der Schule einfach schwer, weil sie nicht richtig verarbeiten kann? Ärger in der Schule, weil sie nicht bei der Sache bleiben kann? Ich habe als erstes meine Tochter aus der Regelschule genommen und in eine 3-jährige DiaFö gegeben. und ca. 1 Jahr später nochmal zum Arzt gegangen, dann ziemlich zeitglich mit Trennung, weils eben NICHT gereicht hat, dem Kind "nur" den Druck zu nehmen. An ADHS dachte ich bis zu letzt nicht. Ich habe sie im Turnverein angemeldet, wo sie einmal in der Woche hingeht. Ich habe sie auf Anraten des Arztes, sie zusätzlich zur Medikation zu einer verhaltenstherapie zu bringen, dann erstmal zu einer Psychologin gebracht, wo sie ach 1 mal die Woche hingeht und zwar schon ca. 1/4 Jahr vor Beginn Medikation.
Manche geben ihrem Kind nach eineinhalb Wochen Diagnose dicke Ritalin Hämmer, was die Dosierung angeht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen