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Vater nicht zuverlässig

1. Januar 2010 um 1:47 Letzte Antwort: 20. Januar 2010 um 9:48

Hallo,
vielleicht könnt ihr mir bei meinem Problem helfen.

Ich bin mit meinem Ex seit mitte September getrennt und vor 2 Wochen aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Unseren Sohn (2 Jahre) habe ich in meine neue Wohnung mitgenommen. Wir haben von Anfang an ein geteiltes Sorgerecht und wollten das eigentlich auch nicht ändern. Da er Studiert und auch wieder zu seinen Eltern zurück gezogen ist hat er auch nicht die Mittel und die Zeit den Kleine aufzuziehen.

Das eigentliche Problem entstand auch mehr oder weniger erst Heute. Es war seit einigen Wochen geplant das wir zusammen an Silvester zu Freunden fahren und da feiern. Da mein Ex jetzt eine neue Freundin hat wollte er logischerweise nicht mehr mitfahren... Auch den Kleinen wollte er lieber bei sich behalten da er angeblich bei mir und den Freunden nicht gut aufgehoben wäre. Dazu muss man sagen das die selber eine 4jährige Tochter haben und wir sicher nichts gemacht hätten was den Kindern schaden könnte.
An sich ja nicht umbedinnt schlecht, da die Zwei auch eine sehr enge Bindung haben...
Jetzt bin ich aber eine sehr empfindliche Mutter was den Kleinen anbelangt und hab mit meinem Ex fest abgemacht das er den Kleinen in den 5 Tagen wo ich nicht da bin nicht allein lässt., vor allem nicht an Silvester wo er sowieso Angst vor lauten Geräuschen hat und ich wollte das er da ist wenn er von dem Geballer aufwacht. Ich hab mich dann auch nur beruhigt weil er es mir mehrmals versprochen hat. Sonst wäre ich nie gefahren.
Naja, das Ende von der Geschichte ist das er 2 von den 5 Tagen bei seiner Oma ist und mein Ex Party macht. auch an Silvester.
Und ich das nur erfahren hab weil ich zufällig auf dem Festnetz angerufen hab. Sonst hätte ich das nie mitbekommen.

Da ich nicht dazu geneigt bin ihm das einfach durchgehen zu lassen,noch dazu da er weis das ich nicht einverstanden bin wie seine Mutter den Kleinen erzieht...
Was kann ich den jetzt machen? Hätte gern irgendwas rechtlich was ihm nicht gestattet den Kleinen bei seiner Mutter allein zu lassen wenn er ihn hat. Ist das überhaupt möglich? Oder findet ihr das ich total überreagiere?

Freue mich eure Meinungen zu hören!


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1. Januar 2010 um 16:41

Danke
Erst mal Danke für deine Antwort!
Also findest du nicht das ich überzogen und hysterisch reagiere?

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20. Januar 2010 um 9:48

Gleiche Verantwortung für Mutter und Vater
Hey ich lese jetzt nicht heraus ob ihr verheirate seid oder wart:

Wenn Ja, dann um fasst eurer gemeinsames Sorgerecht alle lebenswichtigen Entscheidung un hier habt ihr die gleichen Rechte bzw Pflichten, und kann alle notwendige Info auch eigenständig einholen:
- Religionswahl
- langfristige finanzielle Angelegenheiten
- Schulwahl etc.
- Gesundheit (gemeint ist nicht der Schnupfen oder die Magenverstimmung)
- Aufenthaltbetimmung (extremere Umzüge oder gefährende Urlaube, gemeint ist nicht der Umzug in den Nachbarort, oder ob das Kind bei der Oma, Freundin ... ist)

Umgangsrecht: Ein Kind sollte den Vater so oft es geht, sehen dürfen. Es gibt keine genauen Vorschriften, logisch, da jede Situation anders ist. Unwichtig ist aber dabei, ob es der Mutter gefällt - mit dem Stich in der Magengegend muß man lernen zu leben. Idealerweise fixiert ihr eine verlässliche Regelung schriftlich, das gibt beiden Transparenz und verhindert ständig neue Diskussionen. Das geht auch am Jugendamt ohne Anwalt, und wird später auch von Gericht berücksichtigt.

Die Entscheidungen des alltäglichen Lebens trifft jeder von Euch alleine, wenn das Kind bei ihm ist und verantwortet diese auch alleine. Da das Kind den Lebensmittelpunkt bei dir hat, ist Dein Anteil größer, deshalb kannst du aber dem Kindesvater keine Vorschriften machen, er dir aber auch nicht . Auch Kinder aus nicht getrennten Familien lernen mit unterschiedlichen Handhabungen klar zu kommen (z.B 2 Großelternpaare, Tanten, Freunde ....)

Der Vater ist übrigens nicht unzuverlässig, weil er das Kind bei der Oma gelassen hat. Das entsprich durchaus seiner Sorgfaltspflicht. Ich kann verstehen, dass du das nichts magst, aber Trennung mit Kindern ist bestimmt die schwerste Schule die man bestehen muß - für die Kinder. ...und Kompromisse sind weniger nervenaufreibend als die ewige Angst und Sorge, der Kampf, die Kränkungen .... Ich wünsch dir viel Kraft und noch mehr Besonnenheit ... LG

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